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The Beginning of the End » Geschichte der Zauberei » Hogsmeade » Die Drei Besen » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
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Marius Plant
Chorleiter, Dirigent


Alter:
32 Jahre
Wohnort:
Oxford & Hogwarts
Beruf:
Lehrer für Arithmantik & Gastdozent für Musik
Blutstatus:
Squib
Gesinnung:
Unschuldig!
Spieler:
Rhia

Charakter
Beziehungen


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Serafin & Marius

Marius musste fast seufzen, der Hufflepuff vor ihm tat ihm schon irgendwie leid. Mr Ruiz schien so unsicher zu sein, fast schon verstört. Und das nur, weil er das Gefühl hatte vielleicht homosexuell zu sein. Dabei hatte er sich doch schon alle Mühe gegeben es als etwas ganz Normales darzustellen – was es ja auch war.

„Mr Ruiz…“ begann er mit leiser und freundlicher Stimme. „Sehen Sie mich an. Das ist nichts, was Ihnen peinlich sein muss oder wofür Sie sich schämen müssten. Ja, vielleicht sind Sie homosexuell, aber das spielt keine Rolle. Es ist genauso normal wie heterosexuell zu sein.“ Er lächelte den Siebtklässler aufmunternd an. „Und wenn Sie darüber reden wollen, dann können Sie das gerne tun.“ Es konnte ja vermutlich schon quälend sein, wenn man sich fragen musste, ob man irgendwie anders als war als die anderen Jungen und dann noch nicht einmal mit jemandem darüber sprechen konnte. Denn egal, was seine Sicht der Dinge war, Marius wusste nur zu gut, dass Homosexualität nicht von jedem gerne gesehen war. Er hatte das Glück gehabt in eine verständnisvolle Familie hineingeboren zu sein, die sich wenig daran störte, dass er sowohl mit Frauen als auch mit Männern ausging – auch wenn es seiner Mutter vermutlich schon lieber gewesen, wenn er heiraten würde – aber ihm war klar, dass das nicht jeder von sich behaupten konnte. Dieses Mal seufzte Marius wirklich. „Haben Sie das schon einmal jemandem erzählt?“


11.02.2016 21:43 offline E-Mail suchen homie
Serafin Ruiz
Gast





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Marius Plant & Serafin

Peinlich war es Serafin nicht, wenn er es sich recht überlegte. Nein, eigentlich war es ihm wirklich nicht peinlich, nur mit dem zweiten konnte er sich nicht so arrangieren. Er hatte das Gefühl, dass es etwas war, wofür man sich schämen sollte. Doch eigentlich konnte er doch nichts dafür, immerhin hatte er es sich doch auch nicht ausgesucht, dass er auf Männer stand. Denn hätte er die Wahl und könnte sich seine Sexualität aussuchen, so hätte er sich sicherlich nicht für diese Variante entschieden. Wenn man ''normal'' war, wie seine Eltern es wohl nennen würden, dann hatte man doch weniger Sorgen und Probleme. Zu mindestens aus Serafins Sicht, vor allem in familiärer Hinsicht wäre es für ihn einfacher.
Er antwortete also erst nicht und sah noch immer auf den Boden. Er hatte es jemanden gesagt, das schon, seiner Cousine Zarita. Doch wenn er ihm nun davon erzählen würde, dann würde er doch das Versprechen brechen, dass er der Hufflepuff gegeben hatte. Hatte er dieses Versprechen denn nicht schon gebrochen? Immerhin hatte er sich einem anderen anvertraut und auch wenn Professor Plant sein Lehrer war und somit eine Vertrauensperson, aber hatte er sich ihm wirklich anvertrauen dürfen? Was würde Zarita sagen, wenn sie es herausfinden würde? Langsam traute er sich dann doch hoch zu blicken, „Ich...“, seine Stirn legte sich in Falten, „Ich... habe mit... Zarita darüber gesprochen“, gab er dann doch zu, „Sie... sie... meinte, es könnte auch eine... Phase sein, meinen Sie, es könnte eine Phase sein?“, schwang da etwa ein Fünkchen Hoffnung im Satz mit? Dass es doch nicht so sein und er doch nicht homosexuell sein könnte? Doch im gleichen Moment merkte er, wie doof es sich anhören musste, dass er so etwas sagte, vor allem wegen Professor Plant. Deswegen sah er den Anderen auch gleich erschrocken an, „Ich... ich... ich...“, fing er an zu stammeln, „Ich... wollte nicht damit sagen, dass... dass Sie... oder... dass... wenn... wenn man... dass man dann... nicht normal wäre“, irgendwie machte er nur alles schlimmer. Deswegen machte er seinen Mund wieder zu und blickte wieder beschämt zu Boden und spielte mit seinen Händen herum, aus purer Nervosität.


18.02.2016 17:14
Oliver Atkins
Gast





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cf: Peitschende Weide

Die beiden Hufflepuffs betraten das Lokal. Die Drei Besen waren immer recht gut gefüllt, so begrüßte sie auch heute ein heiteres Treiben hinter der Eingangstür. Trotzdem war es nicht zu voll, was Oliver freute, da er nicht gerade in der Laune für einen stressigen Tag war. Außerdem fanden sie direkt einen leeren Tisch, oder eher Evelyn fand ihn, und ging direkt zielstrebig darauf zu. Es war ein Tisch, an dem sie öfter saßen, Eve schien diesen Platz besonders zu mögen. Es war nahezu perfekt, dass es nicht so voll war, dachte Oliver, so bekam Evelyn sogar noch einen ihrer liebsten Plätze. Er war selbstverständlich auch mit dem Tisch zufrieden, am Fenster war es doch immer ganz nett, mit dem Blick nach draußen und nach drinnen konnte man wenig falsch machen. Er war kein besonderer Sitzplatz-Enthusiast, und wenn seine beste Freundin sich über den Platz freute, dann freute ihn das auch.
Oliver setzte sich auf den Stuhl gegenüber der Magierin und lies seine Hand durch seine dunkelblonden Haare. Die Spitzen waren noch immer ein wenig heller von den etlichen Blondierungen, aber er hatte sich daran gewöhnt. Vielleicht würde er sie wieder färben, überlegte er, hellere Haare hatten ihm gefallen. Dunklere eher weniger... Falls er sie noch mal färben sollte, dann nicht dunkler. Diese Entscheidung hatte er schon mal getroffen, aber er betonte es in seinen Gedanken, um nicht auf dumme Ideen zu kommen. Ob er wohl versuchen sollte, seine Haarfarbe durch Magie für längere Zeit zu verändern...? Das würde ihm immerhin die Blondierung sparen, und somit einiges an Schaden. Ob er seine Haare beschädigte war ihm zwar meistens egal, aber...-
“Eh... Ja, 'tschuldigung“, antwortete er, noch etwas gedankenverloren, als er Evelyns Stimme hörte. Sie erklärte gerade, dass sie sich eine heiße Schokolade bestellen wollte, und fragte, ob sie nach ihrer Pause hier noch in den Honigtopf wollten. “Wenn wir schon mal hier sind, können wir auch noch rüber gehen, klar!, sagte er und lächelte. Diese metaphorisch klebrige Angelegenheit ließ er sich nur selten entgehen, wenn er im Ort war. Obwohl er nicht immer ganz zufrieden mit seinem Haus gewesen war, musste er zugeben, dass er ein Hufflepuff-Klischee schon immer erfüllt hatte: Essen. Und damit zurück zum Thema! “Wenn du los gehst, bestell mir doch bitte eine heiße Schokolade mit, ja? Er erweiterte seine Antwort schnell um ein “Ich kann natürlich auch gehen, wenn du willst!“, um nicht so zu klingen, als wollte er nicht aufstehen. Er würde natürlich nicht nein sagen, wenn sie bestellen gehen wollte, aber er könnte es auch machen.
Evelyn wechselte das Gesprächsthema und brachte das Gespräch von Süßigkeiten auf die Ferien. Angenehme Themen, dachte Oliver, und lachte leise. “Ich weiß nicht, ich habe nicht wirklich etwas vor... Was machst du denn? Bleibst du hier?“ Viele Schüler blieben über die Ferien in Hogwarts, gerade in den kürzeren Ferien, wie diesen. Und vor den Prüfungen nutzten viele die Zeit zum lernen, was vermutlich keine besonders schlechte Idee war. Nur dazu aufraffen müsste man sich...


Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Oliver Atkins am 23.02.2016 20:41.

23.02.2016 20:40
Marius Plant
Chorleiter, Dirigent


Alter:
32 Jahre
Wohnort:
Oxford & Hogwarts
Beruf:
Lehrer für Arithmantik & Gastdozent für Musik
Blutstatus:
Squib
Gesinnung:
Unschuldig!
Spieler:
Rhia

Charakter
Beziehungen


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Mr Ruiz & Professor Plant

Marius lehnte sich ein wenig zurück und nickte. Immerhin hatte Mr Ruiz jemanden, mit dem er sprechen konnte. Es konnte Vorteile haben eine gleichaltrige Cousine zu haben, der man nahe stand. Er konnte zwar absolut nicht einschätzen, wie die Hufflepuff auf diese Neuigkeit reagiert hatte, dazu kannte er sie zu wenig, aber es war ein Anfang gewesen. Sein Schüler hatte jemanden gefunden, dem er sich anvertrauen konnte. – Als dieser ihm dann jedoch berichtete, was seine Cousine gesagt hatte, runzelte Marius ein wenig die Stirn.

„Eine Phase?“ wiederholte er mit ernster Stimme und betrachtete den jungen Mann vor ihm. Er klang so hoffnungsvoll. Als ob er sich wünschen würde, dass es nur eine Phase war. Marius seufzte. Wie sehr er sich doch wünschte, dass es einfacher für junge Menschen wie Serafin Ruiz wäre. „Ich weiß es nicht“, erwiderte er. „Es ist möglich, das stimmt. Es kommt auch vor, dass Jungen in Ihrem Alter sich vorübergehend zu einem anderen Jungen hingezogen fühlen, ohne dass je mehr daraus wird… und dass ihr Interesse später im Leben wieder beim weiblichen Geschlecht liegt.“ Marius zuckte ein wenig mit den Schultern. „Aber genauso gut kann es auch sein, dass es keine Phase ist. Dass Sie einfach allmählich merken, wer Sie sind, Mr Ruiz.“

Der Lehrer schüttelte ein wenig den Kopf, als der Hufflepuff sich wieder entschuldigte. Ja, vielleicht war Mr Ruiz‘ Wortwahl ein wenig unglücklich gewesen, aber er hatte sich nicht angegriffen oder beleidigt gefühlt. Es war doch nur zu deutlich, dass er es hier mit einem verwirrten jungen Mann zu tun hatte, der nicht wusste, was er von all dem halten sollte. „Ich habe es nicht so aufgefasst“, fuhr er mit nun sanfterer Stimme fort. „Ich mache Ihnen keinen Vorwurf daraus, dass Sie sich im Moment verunsichert fühlen. Das ist ganz normal.“ Er schenkte dem Jungen ein kleines Lächeln. „Letztendlich… müssen Sie selbst wissen, was Sie fühlen. Glauben Sie denn, dass es ‚nur eine Phase ist‘?“ Vielleicht war seine Cousine, Miss Carrisales, doch nicht die allerbeste Vertrauensperson, die Mr Ruiz hatte finden können…


24.02.2016 18:28 offline E-Mail suchen homie
Serafin Ruiz
Gast





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Marius Plant & Serafin

Bei Merlins Bart, Serafin schaffte es doch immer wieder seine Gedanken mit den falschen Worten zu verbalisieren. Er schämte sich für seine Ausdrucksweise und das sah man ihm auch deutlich an. Wieso hatte ihn der Sprechende Hut eigentlich in das Haus von Helga Hufflepuff gesteckt? Waren die Schüler dieses Hauses denn nicht für ihre großes soziale Ader bekannt? Doch bewies er hier nicht gerade, dass er nicht dorthin gehörte?
Der Professor gab jedenfalls keine Entwarnung und meinte, dass genauso eine Phase sein könnte, wie es sie eben auch nicht sein könnte. Aber Serafin musste ihm durchaus Recht geben, immerhin konnte er ihm es nicht sagen, wie es bei ihm sein wird. Niemand konnte das, eigentlich konnte das der Hufflepuff nur für sich alleine entscheiden. Doch dafür fürchtete er sich, er wollte das nicht entscheiden, beziehungsweise nicht so entscheiden, wie es wahrscheinlich laufen würde. Er blickte den Lehrer an und nickte kurz, als dieser meinte, dass er merken würde, wer er war. Aber wer war dieser Serafin Ruiz Juvera? Was machte diesen jungen Schüler aus? Was konnte er besonders gut und welche Charaktereigenschaften verkörperte er? Er wusste es nicht, er konnte auf diese eigentlich simplen Fragen keine Antwort geben.

Erst als Professor Plant die Frage direkt an Serafin stellte, wachte dieser sozusagen aus seinen Gedanken auf. Etwas verwirrt blickte er ihn erst an, dann mischte sich sein nachdenkliches Gesicht in seine Mimik. Er blickte zu Boden und tippte unruhig mit seinen Füßen auf dem Boden herum. Wie konnte man nur achtzehn Jahre alt sein und so wenig über sich selbst wissen? Da musste doch irgendetwas in seinem Leben schief gelaufen sein, oder?
Nach einiger Zeit blickte er den Älteren an und schüttelte leicht seinen Kopf, „Nein“, piepste er leise. Fast wären ihm die Tränen gekommen, als er das aussprach. Gestand er sich damit nicht gerade ein, dass er auf Jungs stand? Seine Gedanken gingen zu seinen Eltern, die so etwas nicht duldeten, die so etwas als Krankheit abschoben. Er hatte es bei Zarita gesehen, wie würde es erst laufen, wenn ihr eigener Sohn sagen würde, er wäre homosexuell? Was würde dann passieren? Würden sie ihn verbannen? Er holte deutlich einmal tief Luft und versuchte sich selbst zu beruhigen, noch immer den Tränen nahe, doch heulen wollte er auf keinen Fall im Drei Besen. „Sie... sagen es aber niemanden?“, fragte er ihn dann und blickte ihn flehend an. Er wollte nicht, dass es die Runde machte, nicht einmal zu den anderen Lehrern. Dann holte er erneut Luft, „Meine Eltern... sie... finden.... dass es so etwas wie... eine Krankheit ist und... und...“, jetzt war es ohnehin egal. Professor Plant wusste schon mehr, als er, laut Zarita, eigentlich sollte, da würde es auch nichts mehr ausmachen, wenn er noch mehr erfahren würde. Dennoch kam er nicht weiter. Ein seltsames Gefühl machte sich in ihm breit und verklebte ihm den Mund. Fast so, als ob Zarita spitz bekommen hätte, was er hier machte und ihn verflucht hatte.


24.02.2016 22:44
Marius Plant
Chorleiter, Dirigent


Alter:
32 Jahre
Wohnort:
Oxford & Hogwarts
Beruf:
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Blutstatus:
Squib
Gesinnung:
Unschuldig!
Spieler:
Rhia

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Mr Ruiz und Prof. Plant

Jetzt wurde alles klarer. Mit den nächsten Worten des Hufflepuffs begriff Marius, warum sein Schüler sich solche Sorgen machte. Traurig seufzte er. „Ich verstehe…“ sagte er mit leiser und mitfühlender Stimme. „Leider gibt es immer noch viel zu viele, die Homosexualität als Krankheit oder als Straftat sehen, als etwas Abnormales und Scheußliches. Hier in Schottland ist es offiziell ja immer noch gegen das Gesetz.“ Er zuckte andeutungsweise mit den Schultern, auch wenn er diesen Sachverhalt nun wirklich nicht leichtfertig abtun konnte. „Ich hatte das Glück, dass meine Familie es größtenteils akzeptiert hat und mich trotzdem unterstützt, wenn das bei Ihnen anders ist, Mr Ruiz…“ Wieder seufzte er? Wie sollte er dem Siebtklässler nun helfen? Er konnte ihm vielleicht Mut machen zu dem zu stehen, was er war, er konnte ihm erklären, dass Homosexualität nichts Schlimmes war – aber damit würde er den Jungen auch gleichzeitig dazu auffordern sich gegen seine Eltern zu stellen, und das konnte er auch nicht leichtfertig tun. Es war eine Zwickmühle. Für einen Moment schwieg Marius nachdenklich.

„…woher kennen Sie denn die Meinung Ihrer Eltern? Sie haben nie mit ihnen darüber gesprochen, nicht wahr? Haben sie es so schon einmal deutlich gemacht?“ Es bestand doch vielleicht die Chancen, dass Serafins Eltern verständnisvoller sein würden, wenn sie erfuhren, dass Homosexuelle nicht nur eine anonyme und für sie gesichtslose Menschen waren, über die so folgenlos schimpfen konnten, sondern wenn sie wussten, dass ihr eigener Sohn dazugehörte? So etwas gab es doch auch. Manchmal.

Mitfühlend betrachtete er den Hufflepuff. Er wollte ihm gern helfen. Er mochte den jungen Mann, den er als einen warmherzigen und freundlichen Menschen kennengelernt hatte, wirklich ein gutes Beispiel für die positiven Eigenschaften seines Hauses. Marius zog ein frisches Taschentuch aus seiner Jacke und reichte es Serafin. „Hier… atmen Sie ein paar Mal tief durch…“ riet er ihm leise. „Und Sie können sich darauf verlassen, dass ich niemandem etwas sagen werde. Das verspreche ich Ihnen.“


11.03.2016 13:28 offline E-Mail suchen homie
Rowena Darcy
Gast





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Poppy & Rowena



Einstiegspost nach Zeitsprung

Rowena war irritiert gewesen. Das sollte schon was heißen, wenn die Träumerin irritiert über etwas war. Es geisterten ja so viele Fragen und mögliche Antworten in ihrem kleinen Köpfchen herum, was sie immer irrtierte, doch der Brief hatte sie wirklich überrascht. Sie hatte so etwas nicht erwartet. Nicht von ihr. Die Studentin saß also nun in den drei Besen. Wie verabredet. Sie hatte in einer Ecke platz genommen, von wo aus sie auch gut die Uhr sehen konnte. Sie war überpünktlich gewesen. Das hielt sie für einen solchen Anlass für angemessen und nur höflich. Die Hexe hatte sich ein Krug Kürbissaft bestellt. Nach dem ersten Schluck hatte sie sofort ein nostalgisches Gefühl hier in diesen vier Wänden gehabt. Es waren Sommerferien. In Hogsmead selbst waren viele Familien mit ihren Kindern unterwegs. Nun ja relativ viele. Wohlmöglich dass die meisten auf dem Sommerfest in der Winkelgasse waren, doch es war heute Abschlussfeier, wie sie von einem Nebentisch aufschnappen konnte. Es beantworte ihre Frage, warum einige Familien eben hier zu Abend gemeinsam unterwegs waren und den restlichen Tag ausklingen ließßen. Rowena aber trieb der Brief von Miss Pomfrey hier her. Poppy. Sie hatte ihr einen Brief geschrieben und um ein klärendes Gespräch gebeten. Wie schon erwähnt war die Hexe überrascht gewesen, da sie nicht erwartet hätte das sie mit ihr reden wollte. Alphard war es gewesen, der kurz und knapp die Verlobung wieder gelöst hatte. Im Grund war Rowena nicht sonderlich abgeneigt gewesen die Verlobung zu lösen, sie hatte nur sehr große Bedenken wegen ihrer Familie gehabt. Ihre Mutter und ihr Vater, sowie ihr Bruder Robert waren darüber überaus entrüstet gewesen. Was ihr Vater mit Alphards Oberhaupt beredet hatte wusste sie nicht, aber es schien kein sonderlich gutes Gespräch gewesen zu sein, denn ihr Vater hatte getobt, als dieser nach Hause gekommen war. Rowena nippte an ihrem Krug. Sie war wirklich gespannt. Zudem hatte sie Poppy noch nie wirklich richtig gesehen. Nur flüchtig und auch noch nie mit ihr geredet. Sie war gespannt wie sie denn so war.


23.07.2017 22:30
Poppy Pomfrey



Alter:
28 Jahre
Wohnort:
Hogwarts/Aviemore
Beruf:
Schulheilerin
Blutstatus:
Muggelgeboren
Gesinnung:
gut
Spieler:
Rhia

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Beziehungen


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Rowena & Poppy

Spieleinstieg nach Zeitsprung
cf: Verlassener Leuchtturm in Cornwall


Wie sprach man mit der Verlobten – Ex-Verlobten mittlerweile – des eigenen festen Freundes? Das war eine Frage, die Poppy Pomfrey umtrieb, eine Lösung hatte sie aber noch nicht gefunden. Sie war nur immer wieder zu der Schlussfolgerung gelangt, dass sie Rowena Darcy, die junge Frau, die Alphard unfreiwillig beinahe geheiratet hätte, nicht einfach so hängenlassen konnte. Sie fühlte sich dazu verpflichtet mit der Jüngeren zu sprechen, ihr zu erklären, warum Alphard unter anderem die Verbindung zwischen ihnen wieder gelöst hatte, sich überhaupt einmal vorzustellen. Immerhin hatte sie mittlerweile verstanden, dass diese Verlobung weder Alphards noch Rowenas Idee gewesen war, dass beide nur von ihren jeweiligen Familien dazu gedrängt worden waren. Poppy konnte nicht behaupten die Sitten der alten Reinblutfamilien auch nur ansatzweise zu verstehen, aber sie wusste mindestens, dass Rowena als Frau in einer deutlich schwierigeren Situation war als Alphard. Somit hatte sie der anderen schließlich einen Brief geschrieben und um ein Treffen gebeten. Lange hatte es nicht gedauert und sie hatten sich in den Drei Besen verabredet, das die Heilerin nun auch pünktlich betrat, wie ihr ein kurzer Blick auf die Standuhr in der Ecke verriet. Einen Moment zögerte sie noch, dann entdeckte sie Rowena Darcy an einem der Ecktische. Auch wenn sie die Studentin bislang nie wirklich gesehen hatte, sie zweifelte keinen Moment daran, dass sie es war. Noch ein letztes tiefes Einatmen, dann straffte Poppy die Schultern und ging so entschlossen wie möglich zu ihr herüber.

„Miss Darcy, richtig?“ Sie bemühte sich um ein freundliches Lächeln. Anfangs, als sie noch nicht gewusst hatte, was genau zwischen ihr und Alphard war, hatte sie Eifersucht empfunden, und ganz kurz flackerte dieses Gefühl wieder in ihr auf, doch sie schob es rasch zur Seite. Sie wusste ja noch nicht einmal, was genau Rowena von der Verlobung gehalten hatte, aber sie war sich sicher, dass Alphard sie nicht gewollt hatte. Wenn sie richtig verstanden hatte, war Miss Darcy auch nur ein Opfer gewesen, eine Spielfigur. „Mein Name ist Poppy Pomfrey. Wir sind uns zwar nie begegnet, aber ich bin…“ Ja, was war sie? Die Freundin ihres Ex?! Auch unter diesen Umständen klang diese Formulierung falsch in ihren Ohren. „Ich arbeite als Heilerin oben im Schloss…“ Als ob Rowena das nicht schon wusste. Langsam setzte sie sich zu der Jüngeren.


04.09.2017 18:36 offline E-Mail suchen homie
Rowena Darcy
Gast





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Poppy & Rowena



Rowena zuckte unwillkürlich leicht zusammen als sie eine weibliche Stimme ansprach. Sie hatte in diesem Moment einfach nicht damit gerechnet. Die Hexe aus Oxford musterte zunächst für ein paar Sekunden die Frau, die sie angesprochen hatte. Sie kannte die Person nicht. Sie hatte sie noch nie gesehen und doch wusste sie bei ihrer Anrede und ihrem sichtlich bemühten Lächeln das es Miss Pomfrey war. Die Studentin lächelte die Hexe an. Es war ein ehrliches Lächeln. Sie war zwar gespannt und auch irgendwo angespannt, warum die junge Hexe mit ihr reden wollte und worüber, aber sie schien angespannter zu sein, als sie selbst es war und hoffte mit ihrem aufrichtigen Lächeln ihr die Anspannung vor diesem Gespräch was nun folgen würde zu nehmen. Sie fing noch bevor sie sich zu Rowena gesetzt hatte an sich vorzustellen. Eher stockend als fließend, was der Anspannung zuzuschreiben war. Sie war Heilerin. Oben im Schloss. Rowenas Augen leuchteten. Das Schloss. Ihr wurde jedoch klar, warum Alphard ihr letztendlich einen Korb gegeben hatte. Nicht das sie darüber unsäglich traurig war, nein. Absolut nicht. Sie konnte aber nun verstehen das er jemand anderes liebte. Dieser jemand saß neben ihr und war wirklich auf den ersten Blick freundlich, hübsch und strahlte einen gewissen Liebreiz aus. „Ich bin Rowena“, gab sie zurück. Es war eine reine Höfflichkeitsgeste sich dem jeweils anderen persönlich noch einmal vorzustellen. Sie wusste, wer sie war und Poppy wusste, wer sie war oder gewesen war. „Ich war sehr überrascht über ihren Brief Miss Pomfrey“, fügte die blonde Hexe nach und lächelte aufmunternd.


07.10.2017 14:17
Poppy Pomfrey



Alter:
28 Jahre
Wohnort:
Hogwarts/Aviemore
Beruf:
Schulheilerin
Blutstatus:
Muggelgeboren
Gesinnung:
gut
Spieler:
Rhia

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Rowena & Poppy

Poppy lächelte freundlich, als die junge Frau sich auch noch einmal persönlich vorstellte. Sie machte einen sympathischen und höflichen Eindruck. Eigentlich niemand, dem sie etwas Schlechtes wünschen würde. Blieb wohl nur zu hoffen, dass sie durch dieses ganze Verlobungsdrama nicht zu viele Scherereien hatte…

„Nun ja, wissen Sie, Rowena, ich dachte, wir sollten uns vielleicht persönlich kennenlernen. Ich weiß, dass wir im Grunde nichts miteinander zu tun haben, aber… nach dieser ganzen Geschichte…“ Die Heilerin verstummte an dieser Stelle, atmete tief durch und straffte dann die Schultern. Es half ja schließlich nichts um den heißen Brei herumzureden, dadurch würde keiner von ihnen beiden irgendwie weiterkommen. „…Sie wissen wahrscheinlich, dass ich mit Alphard Black zusammen bin?“ begann sie schließlich erneut. Ganz sicher war sie sich in diesem Punkt ehrlich gesagt nicht. Wahrscheinlich würde Rowena wissen, dass es in Alphards Leben noch eine andere Frau gegeben hatte. Und womöglich hatte der sogar ihren Namen erwähnt, als er die Verlobung gelöst hatte. Aber es war besser sicherzugehen. „Deshalb wollte ich mit Ihnen sprechen.“

Noch immer etwas nervös strich Poppy sich eine Haarsträhne hinter das Ohr. Ganz einfach war diese Situation wirklich nicht. Aber noch immer war sie davon überzeugt, dass sie die richtige Entscheidung getroffen hatte, als sie Miss Darcy einen Brief geschrieben hatte. Manche Dinge besprach man eben besser von Angesicht zu Angesicht. Und irgendeine Art des Klärungsbedarfs gab es doch mit Sicherheit zwischen ihnen. „Aber vielleicht sollten wir uns zuerst etwas zu Trinken bestellen? Es sei denn, Sie haben noch genug?“ Sie deutete auf den Krug, den die junge Frau vor sich stehen hatte. Vom Geruch her würde sie auf Kürbissaft tippen.


18.10.2017 16:28 offline E-Mail suchen homie
Rowena Darcy
Gast





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Poppy & Rowena



Rowena sah ihre Gegenüber freundlich an, während diese sich gesetzt hatte und nun dabei war sie „aufzuklären“, warum sie sie hier her eingeladen hatte. Es ging also um Alphard. Rowena hatte es sich eigentlich denken können. Jetzt wo die Verlobung aufgelöst war. Sie hatte es sich schon gedacht, aber das war ja doch irgendwie nicht der Grund. Der alleinige. Poppy klärte die Studentin weiter auf. Sie waren zusammen. Ja, das hatte sie sich schon fast gedacht, nachdem Alphard ihr eröffnet hatte warum er sie nicht heirarten könne. Rowena nickte nur mit dem Kopf. Sie wollte die Frau nicht unterbrechen, denn scheinbar kostete sie das Gespräch wirklich Überwindung. Rowena verstand daher das sie erst etwas bestellen wollte. Sie hatte absolut nichts dagegen. So ohne Getränk hier zu sitzen, war auch irgendwie merkwürdig. Dafür gab es ja so Orte wie Die Drei Besen. Damit man hier etwas trank und aß. Rowena sah sich in den Räumlichkeiten um. Niemand da. „Was möchten Sie trinken? Ich geh schnell an den Tresen und hole uns etwas.“, schlug Rowena dann mit einem freundlichen Lächeln vor.


25.10.2017 21:08
Poppy Pomfrey



Alter:
28 Jahre
Wohnort:
Hogwarts/Aviemore
Beruf:
Schulheilerin
Blutstatus:
Muggelgeboren
Gesinnung:
gut
Spieler:
Rhia

Charakter
Beziehungen


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Fast schon unsicher betrachtete Poppy die jüngere Frau ihr gegenüber. Rowenas Nicken deutete an, dass sie über Alphards Beziehung mit ihr bescheid gewusst hatte, oder aber ihre Überraschung gut verbergen konnte. Auch wenn die Studentin einen sympathischen und freundlichen Eindruck machte, so konnte Poppy doch nicht sicher sein, was wirklich in ihrem Kopf vor sich ging und was sie über das Ende der Verlobung dachte. Ein wenig vertrackt war ihre ganze Situation ja schon. Und war es nicht irgendwie ihre Schuld, dass Rowenas Verlobung auseinander gegangen war? Die junge Heilerin unterdrückte ein Seufzen. Immerhin würde sie noch einen Moment haben um ihre Gedanken zu sortieren.

„Vielen Dank. Ich würde einen schwarzen Tee nehmen“, erwiderte sie mit einem leichten Lächeln. Sie sollte Rowenas kurze Abwesenheit nutzen um sich genauer zurechtzulegen, was sie eigentlich sagen wollte. Es hatte für sie festgestanden, dass sie mit der Jüngeren sprechen wollte, aber jetzt, da es so weit war, wusste sie nicht so ganz, wie sie vorgehen sollte.


12.12.2017 23:02 offline E-Mail suchen homie
Rowena Darcy
Gast





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Auch wenn die Situation von der vorherrschenden Stimmung her, sehr respektvoll, offen und freundlich war, so war es doch kaum abzustreiten, wie merkwürdige es doch tatsächlich war. Nicht das Rowena gegen eine Auflösung der Verlobung mit Alphard gewesen wäre noch gegen eine Beziehung des Lehrers mit Poppy. Sie hätte es...nun ja...geduldet?! Beides. Die Hochzeit wie auch die Beziehung. Doch es einfach über sich ergehen lassen, damit war sie wohl alleine gewesen. Nichts desto trotz war sie die Ex Verlobte der Frau, der sie gerade einen schwarzen Tee bestellte. Es tat ihr wirklich leid das Poppy eine solche Beziehung führen musste. Die Studentin wusste nicht viel, aber das was sie wusste reichte, das sie Mitleid mit der Schulheilerin hatte. Ihre Familien waren nicht einfach. Weder die Blacks, noch die Darcys. Keiner der Familien war bei der Auflösung amused darüber gewesen und da hinein kam jetzt Poppy. In den Kreisen in der ihrer beider Familien verkehrten, die von Alphard und ihr, so war Rowena das arme „Opfer“. Die Verlassene Verlobte, deren Verlobung zu ihrem Liebsten er selbst gelöst hatte. Wegen einer anderen Frau. Das sie Alphard nicht liebte und im Grunde, in Ihrem tiefsten innersten sogar sehr froh darüber gewesen war, ihn nicht heiraten zu müssen, das interessierte keinen. Sie war in den Augen aller das junge Mädchen, die Tochter der Darcys die mit gebrochenem Herzen jetzt darauf hoffen musste, das irgendjemand sich eines Tages sich erbarmte und sie zur Frau nehmen würde. Rowena kam mit ihren Getränken zurück an den Tisch. Stellte die Tasse vor Poppy ab und setze sich dann wieder der jungen Frau gegenüber. „Wie geht es denn Alphard?“, erkundigte sie sich freundschaftlich und höflich. Ein bisschen Smalltalk konnte hier nicht schaden. Aber es war Poppy ja auch nicht zu verdenken etwas angespannter zu sein, denn sie saß nun mal in einer merkwürdigen Situation mit der Ex Verlobten ihres Freundes. Egal wie man es drehte und wendete.


29.01.2018 18:25
Poppy Pomfrey



Alter:
28 Jahre
Wohnort:
Hogwarts/Aviemore
Beruf:
Schulheilerin
Blutstatus:
Muggelgeboren
Gesinnung:
gut
Spieler:
Rhia

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Geduldig wartete Poppy auf Miss Darcys Rückkehr und legte sich schon im Kopf zurecht, was sie der jüngeren Frau sagen wollte. Wenn diese ganze Situation nur nicht so seltsam wäre! Es wäre fast einfacher, wenn Rowena einfach nur Alphards Ex gewesen wäre. Das wäre normal. Aber die Ex-Verlobte, die von ihrer Familie dazu gedrängt geworden war, wenn sie das richtig verstanden hatte? Das war nur auf den ersten Blick besser, weil von ihrer Seite keine leidenschaftlichen Gefühle im Spiel waren, aber auf den zweiten nur vertrackter, weil Rowena somit jetzt ziemlich in der Luft hängen musste. Poppy wusste nicht viel über die Sitten und Gebräuche dieser Reinblutfamilien, aber wie war es dort, wenn man als Frau von dem Mann, den die Eltern ausgesucht hatten, sitzengelassen wurde? Und das auch noch für eine andere?

Noch bevor sie eine endgültige Entscheidung getroffen hatte, wie sie dieses Gespräch, das sie ja selbst gesucht hatte, am besten über die Bühne bringen konnte, kehrte die Studentin auch mit ihren Getränken zurück. Poppy bedankte sich mit einem Lächeln und legte die Hände um ihre warme Tasse. Tee war doch einfach immer beruhigend. Und dann war es auch Rowena, die das Wort wieder eröffnete.

„Es geht ihm gut, denke ich“, antwortete sie freundlich. Wieder betrachtete sie Miss Darcy. „Aber wie geht es Ihnen? Ich meine, ich denke, ich bin mittlerweile über die Situation zwischen Ihnen und Alphard im Bilde, auch wenn es eine Weile gedauert hat, bis ich es wirklich verstanden habe. Aber ich…. Ich meine, ich hoffe, dass Sie keine Schwierigkeiten haben dadurch?“


25.02.2018 20:41 offline E-Mail suchen homie
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