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Ilias Avery



Alter:
18 Jahre
Wohnort:
Avery Manor, London
Semester:
1. Semester
Studienfach:
magisches Recht
Blutstatus:
Reinblut
Gesinnung:
böse
Spieler:
Romy

Charakter


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Wenn dieser Blick kam, konnte Ilias das Grinsen nicht sein lassen. Es war ihm bewusst, dass er Katie bereits soweit provoziert hatte, dass sie kurz davor war zu platzen. Eigentlich mochte er es, sie soweit zu bringen, es war nur nicht sonderlich schön, wenn sie dann auch wirklich platzte und er das abbekam. Aber daran würde er sich auch noch gewöhnen. Es fiel ja auch auf ihre Selbstbeherrschung zurück, wenn sie ihm etwas antat und irgendwann würde darüber wohl niemand mehr hinweg sehen. Zumindest nicht, solange Ilias sich nicht auch tätlich wehrte. Und so schlau war er, dass er jetzt kein Duell anfing, nur wegen eines Schneeballs, der irrtümlicherweise genau auf sie gefallen war. Hätte da eine Absicht hinter gesteckt, wäre das noch einmal etwas ganz anderes gewesen.

„Warum sollte ich das tun? Merkst du, wie sehr dein Kartenhaus zusammen bricht?“ Es war ja nicht so, als hätte sie eine intakte Familie. Gut, die hatte er in dem Sinne auch nicht, aber das war noch einmal etwas ganz anderes. Immerhin lebte er mit seinen leiblichen Eltern zusammen und hatte von denen viel gelernt. Und er musste sich nicht noch in einer weiteren Familie beweisen und kannte vermutlich nicht einmal den Vater. Davon abgesehen, er würde sich an Katie die Finger nicht schmutzig machen. Wenn es ihm reichte, würde er wortlos gehen.

„Ach weißt du. Ich ziehe es vor mich mit Worten zu duellieren. Fällt weniger auf und bringt im Endeffekt weniger Ärger mit sich“, reagierte er gelassen. Sollte sie machen was sie wollte. Er würde schon einen Lehrer finden, der ihm glaubte und der sich Katie annahm. Und wenn er sich direkt an die Schulleitung wendete, dass sie es hier mit einer unter Verfolgungswahn leidenden Schülerin zu tun hatte. „Dann erzähl doch mal. Wie ist es denn so, wenn der Vater Schülerinnen schwängert, wenn man nicht weiß, wer alles zur Familie zählt und wenn man noch nicht einmal tolle Kindheitserinnerungen hat.“ Was konnte sie schon? Nichts. Sonst würde sie keine Ehrenrunde drehen.


04.10.2013 09:06 offline E-Mail suchen homie
Katie Jones



Alter:
19 Jahre
Wohnort:
Oxford
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Journalismus & Literatur
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Auf ihrer eigenen Seite
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Rhia

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„Kartenhaus?! Du solltest dir erst mal Gedanken über dein eigenes Leben machen, bevor du dich in das anderer Leute einmischst!“ fauchte Katie ihren Klassenkameraden – sie weigerte sich, von ihm als einen Verwandten zu denken – wütend an. „Mit meinem ist jedenfalls alles in Ordnung, und ich wage sogar mal zu behaupten, dass es mir besser geht zuhause als dir. Weiß dein Vater eigentlich, welche Schlampe er geheiratet hat?“ Das musste doch weh tun, feststellen zu müssen, dass die eigene Ehefrau noch ein anderes Kind gezeugt hatte, auch wenn das, soweit Katie den zeitlichen Ablauf richtig verstanden hatte, noch vor der Verlobung von Mr Avery und Katrina Gamp geschehen war. Egal. „Oder sollte ich mich ihm vielleicht einmal vorstellen? Sonderlich helle kann er ja nicht sein.“ Wenn er ihren Vater beleidigte, dann würde sie es ihm mit gleicher Münze heimzahlen. Und Katie konnte immerhin noch klar genug denken um den Wahrheitsgehalt seiner nächsten Worte zu erkennen. Wenn sie sich nur stritten, würde das wirklich niemandem auffallen. Wenn sie aber zu ihrem Zauberstab griff, würde den Lehrern ihre Auseinandersetzung nicht einfach so entgehen. Und wer wäre dann dran? Ilias, weil er sie so lange provoziert hat, bis sie ihn verfluchte? Wohl kaum. Sie mochte zwar nicht so sonderlich viel von seiner Intelligenz halten, aber sie hielt ihn dennoch für fähig, sich aus so einer Sache wieder herauszuwinden. Mit allergrößter Mühe bezwang sie ihre Wut auf ihn wieder so weit, dass sie ihre Stimme wieder senken konnte.

„Immerhin wusste ich vor dir, wer alles zu meiner Familie zählt, nicht wahr? Du musstest ja erst mit der Nase drauf gestoßen zu werden. Daher denke ich ja auch, dass du eher zuschauen musstest, wie deine Illusion von einer glücklichen und harmonischen Familie in sich zusammenfällt. Ich wusste schon vorher, dass meine leiblichen Eltern zu nichts zu gebrauchen sind, du musstest erst schmerzlich erfahren, dass deine Mutter mit Sicherheit kein Engel ist.“ Sie schenkte ihm ein falsches Lächeln. „Das muss schon schwer für dich gewesen zu sein. Wenn du darüber sprechen willst, können wir uns ja gerne irgendwo in Ruhe zusammensetzen.“ Langsam entspannte sie ihre Hände wieder. Sie war in ihrem Element. „Und deine arme Schwester erst. Wie muss sie sich dabei fühlen? So jung, so unschuldig, ihre Mutter ist doch wahrscheinlich ihr großes Vorbild, und dann so etwas…“ Sie stieß einen möglichst tragisch klingenden Seufzer aus.


11.10.2013 18:47 offline E-Mail suchen homie
Ilias Avery



Alter:
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„Also ich kann von mir behaupten, dass ich mit meinem Leben ganz zufrieden bin“, gab er nur zur Antwort. Was sollte er darauf noch sagen? Es war alles gut so, wie es war. Zwar hätte seine Mutter sich immer etwas mehr kümmern können und sein Vater mehr zu Hause sein können, aber ansonsten konnte er sich nicht beschweren. Aus ihm würde schon etwas werden. Ilias ging seinen eigenen Weg, solange man ihn ließ und bisher hatten auch seine Eltern keine Klagen angebracht. „Ach weißt du. Eigentlich ist es mir ziemlich egal, was mein Vater weiß oder nicht. An seine Eltern gewöhnt man sich und ich kann jetzt nicht sagen, dass mich jemand schlecht behandelt hat. Und was interessiert es meinen Vater was vorher war? Vielleicht weiß er das, vielleicht nicht. Und wenn du dich bei ihm vorstellen willst, dann kannst du das gerne tun. Oder möchtest du nicht gleich Weihnachten bei uns verbringen? Vielleicht springt ja dabei auch noch etwas für dich raus.“ Ilias wusste, dass sie dieses Angebot niemals annehmen würde. Aber es wirkte immerhin positiv und der Spielball lag jetzt nun einmal bei Katie. „Und auch wenn du das nicht denkst, mein Vater hat genug im Kopf. Im Gegensatz zu deinem hat er nämlich niemals seinen Job riskiert.“
Ilias frage sich schon, ob sie langsam begriffen hatte, um was es hier ging. Dass sie immer die Böse sein würde, wenn sie die Kontrolle verlor. Und irgendwie war es für ihn ziemlich witzig, sie gegen sich selbst auszuspielen. Irgendwie war es bei ihr leichter sich unter Kontrolle zu haben, als es bei anderen war. Dazu, dass er immer noch nach dem Grundsatz lebte, dass man keine Mädchen schlug. Außerdem war er klug genug um sich nicht jeden seiner Pläne ansehen zu lassen. Er würde Katie schon noch fertig machen können, wenn die Gelegenheit kam.

„Ach weißt du. Ich kenne meine Mutter jetzt seit über 17 Jahren. Ich weiß wie sie tickt und ich weiß, dass sie ihre Geheimnisse hat. Dass das Kindermädchen besser mit mir umgegangen ist und eher für mich da war, weiß ich auch zu schätzen. Aber damit komme ich klar. Ich brauche niemanden, der mich den ganzen Tag nur betüddelt mit Küsschen hier und Küsschen da. Kann sein, dass du so einen Umgang in der Familie wünschst, aber für mich ist das nichts. Und dass meine Mutter kein Engel ist, weiß ich schon ziemlich lange. Schlimm ist nur, dass du das Produkt bist, das hätte etwas besser laufen können.“ Fand er zumindest. Aber da sie sowieso schon dabei waren, war das wohl das kleinste Übel das auch noch zu sagen. „Du, für mich ist nur schlimm, dass du diejenige bist. Über Familienzuwachs an sich werde ich weder streiten, noch ein Problem damit haben. Und ich glaube kaum, dass du beurteilen kannst, ob Mutter für Calliope ein Vorbild ist, oder nicht.“ War sie nicht. Aber das musste er Katie ja nicht auf die Nase binden.


15.10.2013 10:36 offline E-Mail suchen homie
Katie Jones



Alter:
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Rhia

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Ilias & Katie

„Du bist mit deinem Leben ganz zufrieden?“ wiederholte Katie mit gespielter Überraschung. „Wolltest du nicht viel mehr sagen, dass du es warst? Du erklärst mir doch selbst die ganze Zeit, dass du mit mir als bisher unbekannter Schwester nicht zufrieden bist, hat diese Enthüllung noch nicht dein Seelenheil gefährdet? Das würde mich ja unglaublich beruhigen, ich will doch nicht ausgerechnet dir schlaflose Nächte bereiten.“ Ihr falsches Lächeln und ihr sarkastischer Unterton verrieten aber mehr als deutlich, dass sie bestimmt nichts dagegen hätte, wenn Ilias wegen ihr nachts wach liegen, wenn er wegen ihr leiden musste. Er wollte doch ganz offensichtlich sie auch immer ein wenig quälen, oder nicht? So oft wie er ihre leiblichen Eltern beleidigte. Nicht, dass sie ihm da nicht zustimmen würde, aber seine Beleidigungen waren dann ja doch in erster Linie gegen sie selbst gerichtet und nicht gegen Katrina Avery und Dennis Huxley, und das konnte sie einfach nicht auf sich sitzen lassen.

„Oh, Weihnachten mit der Familie. Kann es etwas Schöneres geben? Vielleicht kann ich auch meine Schwester mitbringen, dann würde deine Schwester mal eine anständige Frau kennenlernen, jemand, zu dem sie wirklich aufsehen kann! Wäre das nicht toll, für alle ein Gewinn.“ Wie gut, dass sie beide wussten, dass sie lieber in ein Feuer ohne Flohpulver steigen würde als Weihnachten bei den Averys zu verbringen. Allerhöchstens würde sie einmal vorbeischauen um Ilias sein Weihnachtsgeschenk – vielleicht ein explodierender Brief oder eine gepfefferte Ohrfeige? – zu überreichen. Aber eigentlich war ihr ihre Zeit dafür dann doch zu schade. Er war es gar nicht wert, dass sie ihre Ferien damit vergeudete, ihn aufzusuchen. Jetzt im Moment war das etwas anderes. Sie hatte nicht wirklich etwas Besseres zu tun, und sie war immer noch der Meinung, dass er angefangen hatte. Hätte er eben nicht diesen verdammten Schneeball werfen sollen. „Wie wäre es, wir machen uns alle zusammen schöne Feiertage mit einer sittsamen und gepflegten Schneeballschlacht?“ Der Seitenhieb hatte einfach noch sein müssen, auch wenn sie sich schon dachte, dass es ihn wohl wenig beeindrucken würde. Überhaupt schaffte er es doch häufig, erstaunlich ruhig zu bleiben. Fast schon bewundernswert. Fast. Wenn er nicht Ilias Avery wäre, dann wäre sie vielleicht sogar noch mit ihm klargekommen. Nun ja, wahrscheinlich aber doch nicht.

Aber immerhin gab er ihr immer neue Vorlagen. Sie sollte ihm wohl doch irgendwie dankbar sein. „Das Kindermädchen ist besser mit dir umgegangen als deine eigene Mutter? Oh, Ilias!“ In gespieltem Mitleid näherte sie sich ihm und legte ihm eine Hand auf den Arm. „Das tut mir so leid für dich. Du musst so gelitten haben… Und sag auch deiner Schwester, dass ich mit ihr fühle. Überhaupt, ich sollte sie einmal kennenlernen, meinst du nicht auch? Ich weiß schließlich, wie es ist, ohne eine fürsorgliche Mutter aufzuwachsen, ich könnte ihr so viel erzählen und beibringen…“ Dass sie in Waisenhäusern gelebt hatte bis die Jones sie adoptiert hatten, wusste er ohnehin schon, wenn sie richtig informiert war, damit konnte er sie nicht mehr verletzen.


Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Katie Jones am 22.10.2013 00:43.

22.10.2013 00:43 offline E-Mail suchen homie
Ilias Avery



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„Natürlich bin ich das. Darf ich das etwa nicht?“ Ilias war nicht blöd. Schon gar nicht, was Katie anging. Was änderte es denn? Im Prinzip nichts, denn die andere Slytherin hatte der Avery noch nie gemocht. Dass sie Teil seiner Familie war? Shit happens. Das war allerdings nichts, was sein Leben jetzt in völliges Chaos und völlige Unzufriedenheit stoßen würde. „Weißt du … Es ist mir egal, wer es ist. Natürlich hätte es mich viel besser treffen können, aber so ist es nun einmal. Du wirst nie ein vollwertiger Teil der Familie sein. Finde dich einfach damit ab. Es wird sich niemals etwas zwischen uns ändern. Und das heißt nicht, dass mich jetzt mein Leben unzufrieden machen muss. Nur weil du zu blöd bist, uns in Ruhe zu lassen? Du hast in meinem Leben einfach nichts verloren, warum muss ich mir dann Gedanken darum machen? Immerhin ist mir klar, warum meine Mutter dich nicht haben wollte.“ Vielleicht verstand sie ja noch, dass sie einfach unerwünscht war. Das würde sich auch in Zukunft nicht ändern und auch an Ilias nichts.

„Glaub mir mal, dass Calliope schon weiß, wo sie hin gehört und zu wem sie aufsehen kann und zu wem nicht. Da brauchst du niemanden für mitbringen. Was weißt du schon über sie und ihre Vorbilder?“ Sicherlich weniger als Ilias, immerhin hatte Ilias familiär gesehen immer noch den besten Draht zu seiner kleinen Schwester. Und ein Vorbild, wie Katie oder deren Familie war wohl wirklich nichts für die Ravenclaw. Es war schon ganz gut, dass Katie niemals bei ihnen vorbeikommen würde. Das würde Ilias auch wirklich nicht wollen. Er würde dafür sorgen, dass er an dem Tag verhindert war. Geschenke würde er sowieso nicht annehmen und Katie brauchte sich gar nicht erst die Mühe machen auf tolle Familie zu machen. Sie gehörte einfach nicht dazu. Und würde es wohl auch niemals. Nicht umsonst hatte seine Mutter sie nach ihrer Geburt weggegeben. „Naja, da du ja nicht einmal weißt, dass ein Schneeball nichts Schlimmes ist, niemanden weh tut und nicht unbedingt mit Absicht auf einen landet, wird das leider nichts. Sonst fühlst du dich während der Schneeballschlacht noch verletzt, weil du auch was einstecken musst“, war seine Schlussfolgerung aus ihrem Vorschlag. Wenn sie eine machen wollte, dann sollte sie es ans schwarze Brett hängen und nicht ihm damit auf die Nerven gehen.

„Und du meinst, das war schlimm?“ Ilias konnte darüber nur lachen. Man sollte sich alles anhören, wenn man sich ein Urteil bilden wollte, aber Katie konnte das wohl auch so. Nicht. „Du kannst dich gerne selbst davon überzeugen, dass es ihr gut geht. Und dein Mitleid brauchen wir nicht. Eigentlich gar keins, aber deins am wenigsten. Man sollte eher Mitleid mit dir haben!“


30.10.2013 14:44 offline E-Mail suchen homie
Katie Jones



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Katie zog die Augenbrauen hoch. Verdammt, es fiel ihr wirklich immer schwerer ihn zu verletzen. Wenn sie ehrlich war, dann hatte Ilias die Enthüllung über ihre Verwandtschaft sogar wesentlich besser weggesteckt als sie selbst, so gelassen wie er damit umgehen konnte, so ruhig wie er ihr erklären konnte, dass sie niemals dazugehören würde. Was sie auch nicht wollte, Gott bewahre, sie hatte schließlich eine Familie und war nicht auf Mitleid und Almosen von den Averys angewiesen, aber dennoch, einen kleinen Stich versetzten ihr seine Worte trotzdem. Leicht war es nicht zu wissen, dass man nicht erwünscht war. Dass die eigene Mutter sie lieber ins Waisenhaus gebracht hatte – in dem sie auch nie wirklich zu den anderen Kindern dazugehört hatte – als einfach zu ihr zu stehen und sie selbst aufzuziehen. Katie wusste, sie sollte dankbar sein, wenn sie in einer dieser sogenannten alten Reinblutfamilien aufgewachsen wäre, so wäre sie mit Sicherheit ganz anders geworden, aber trotzdem. Sie schluckte und sah ihm fest in die Augen. Er sollte ja nicht wissen, dass er sie verletzt hatte.

„Was für ein Glück. Denn weißt du, ich will auch gar nicht zu deiner Familie dazugehören. Und dass sich zwischen uns etwas ändert? Um Himmels Willen. Es wäre schon eine ziemliche Strafe, mich jetzt mit dir anfreunden zu müssen. Und mein Typ wärst du auch nicht. Aber ich glaube, eine solche Beziehung käme zwischen uns ohnehin nicht in Frage – das wäre doch schon Inzucht.“ Nun ja, genau genommen war er, wenn man nur nach dem Aussehen ging, durchaus ihr Typ. Aber der Charakter eines Menschen zählte eben doch. Bei dem Gedanken schüttelte sie sich kurz.

Vorsichtshalber nahm sie wieder die Hand von seinem Arm, lächelte ihn aber immer noch falsch an. „Nun ja, ich bin davon ausgegangen. Das zeigt doch, dass deine Eltern sich nie wirklich für dich interessiert haben. Du bist für sie wahrscheinlich nur so etwas wie der Erbe, der Stammhalter, kein richtiger Sohn…“ Sie seufzte auf. „Und man merkt deutlich, welche Erziehung du genossen hast, wenn du fehlende elterliche Liebe ganz normal findest.“ Sie sah sie ihn gespielt traurig an. „Deine – unsere - Schwester würde ich trotzdem gerne mal kennenlernen.“ Und das würde sie auch noch. Immerhin hatte sie doch nun quasi seine Erlaubnis, oder nicht? Wie sonst sollte sie sich vergewissern, dass es Calliope Avery gut ging. Sie würde ihn auch nicht brauchen um sie ausfindig zu machen, sie wusste, in welche Klasse und in welches Haus das Mädchen ging. Das würde schon genügen. Sie hatte schließlich auch Kontakte nach Ravenclaw. Da würde sich etwas finden lassen.


03.11.2013 22:45 offline E-Mail suchen homie
Ilias Avery



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Es war gut, wenn es Katie schwer fiel. Das hieß immerhin, dass Ilias ihr nur wenig Angriffsfläche ließ und das war wohl wirklich ein Vorteil jetzt. Für ihn, da er sich weniger mit ihr herumschlagen musste, vor allem. Es tat ihm aber vor allem gut, dass er Katie trotz allem so wunderbar gut treffen konnte. Es machte ihm sogar richtig Spaß ihr zu sagen, dass es für ihn kein Problem war und sie einfach nie dazu gehören würde. Sie musste doch damit klar kommen, dass sie im Waisenhaus aufgewachsen war. Er hatte immerhin durch das Kindermädchen mehr Liebe erfahren, als sie die ersten Jahre ihres Lebens erfahren konnte. Da war das Verhalten seiner Mutter sowieso zweitrangig.

„Katie, ich brauche niemanden wie dich. Schon gar nicht in einer Beziehung. Du bist definitiv nicht mein Typ. Einfach zu blond und nicht intellektuell genug.“ Das sollte ihr noch einen Dämpfer mehr verpassen. Aber er wollte mit ihr auch deshalb keine Freundschaft eingehen. Sie war ihm schlicht und ergreifend mehr oder weniger vollkommen egal. Daran hatte sich über die Zeit jetzt nichts geändert.

Auf ihr Lächeln konnte sie, wenn es nach ihm ging, getrost verzichten. „Selbst wenn ich nur der Erbe bin, heißt das noch lange nicht, dass sie sich beide nie um mich gekümmert haben. Ich habe viel von ihnen gelernt. Unter anderem dass man dich als falsche Schlange bezeichnen kann. Davon abgesehen haben sie sich immer darum bemüht, dass sowohl meine Schwester, als auch ich in der Gesellschaft nicht unter gehen werden und eine gute Kindheit genießen konnten. Du hast scheinbar ein anderes Verständnis davon.“ Dass ihm das auch nicht ganz so gut gefiel, dass er eine lieblose Kindheit hatte, darüber würde er nicht einmal etwas sagen. Er war es doch eh nicht anders gewohnt, also warum sich beschweren? Bei den eigenen Kindern anders machen, konnte er es immer noch. „Meinst du, Calliope würde dich kennen lernen wollen?“ Da war er sich nicht so sicher.


04.11.2013 12:11 offline E-Mail suchen homie
Emlyn Yaxley
Dauerplotcharakter


Alter:
45 Jahre
Wohnort:
London
Beruf:
Leiter des Magischen Unfallumkehr-Kommando
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Reinblut
Gesinnung:
Todesser
Spieler:
Rhias Plot-Todesser

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cf: Magical University of Oxford - Festsaal

Mit einem leisen Plopp apparierte Emlyn am Rand von Hogsmeade, noch weit genug von den ersten Häusern entfernt um von dort aus nicht beobachtet werden zu können, sollte doch gerade jemand in genau diesem Moment aus dem Fenster sehen. Dennoch sah er sich noch einmal sorgfältig um, und erst, als er sicher gehen konnte, dass er in der Tat allein war, trat er rasch hinter einen Baum und entledigte sich dort seines Todesserumhangs und der dazu gehörigen Maske. Er durfte nicht erkannt werden, musste seine Anonymität waren, so viel wusste er. Und das war im Moment so ziemlich alles, was ihm noch klar war. Der so lange geplante Angriff auf die Examensfeier der Universität hatte nur wenige Minuten gedauert, er hatte kaum Gelegenheit gehabt seiner Aufgabe - die Auroren ablenken und beschäftigen - nachzugehen, als auch schon der Befehl zum Rückzug kam. Irgendetwas war schief gegangen, und zwar gewaltig. Nachdenklich lehnte Emlyn sich gegen den Baumstamm, der ihm eben noch Deckung geboten hatte, und ließ den Blick über Hogsmeade gleiten, so wie es sich ihm von hier aus darbot. In Gedanken spielte er noch einmal die Szene durch, die gerade eben stattgefunden hatte.

Oh, wie sehr er es hasste! Die ganze Planung war zunichte, dabei dachte er, dass der Dunkle Lord an alle Eventualitäten gedacht hatte. Soweit es ihm möglich gewesen war, hatte er selbst, Emlyn Yaxley, dafür gesorgt, dass auf seiner Seite nichts schief gehen konnte. Er war bestens vorbereitet gewesen. Denn so sehr er auch auf seine Fähigkeiten im Duell vertraute, er war doch nicht dumm. Er wusste, dass er es mit Auroren zu tun bekommen würde, deren Beruf es immerhin war Schwarzmagier zu jagen. Er hatte sich sogar noch einmal Werke zu Duell- und Kampfzaubern durchgelesen! Und dann so etwas - denn genau das war das Problem gewesen, wie ihm jetzt auffiel. Es waren zu viele Auroren vor Ort gewesen. Mit ein paar war ja zu rechnen gewesen, nach den ganzen... mysteriösen Vorfällen der letzten Monate würde das Ministerium es sich gewiss nicht nehmen lassen die Feier zu überwachen, aber das dort, das war über jedes normale Maß hinausgegangen. Was nur eine Schlussfolgerung übrig ließ: Die Auroren hatten gewusst, dass etwas passieren würde. Sie waren verraten worden. Einer von ihnen, einer der Todesser, war nicht treu und loyal gewesen. Emlyn schnaubte ärgerlich. Oh, wenn er wüsste, wer das war....! Und warum waren sie nicht vorher darüber informiert gewesen?! Es gab doch auch Todesser, die in der Aurorenabteilung tätig waren, zum Beispiel sein eigener missratener Neffe. Hätte sich mit ihrer Hilfe das ganze Desaster nicht verhindern lassen können?!


20.03.2015 22:15 offline E-Mail suchen homie
Amelia Nott
Gast





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Einstiegspost

Amelia ging zur Universitätsfeier, obwohl ihre Anwesenheit nicht zwingend notwendig gewesen wäre. Allerdings wollte sie wissen, wie der Plan des dunklen Lords aufging und sie wollte es mit eigenen Augen sehen, anstatt sich auf einen Bericht aus zweiter Hand verlassen zu müssen.
Die junge Todesserin vertrieb sich die Wartezeit damit, sich mit einigen Studenten der Alchemie zu unterhalten. Manche von ihnen hatten durchaus interessante Ansichten. Auch wenn es sich bei den meisten mehr um halbgare Ideen handelte, so schätzte sie es doch, dass Jemand mit dem Gedanken spielte, die ausgetretenen Pfade zu verlassen und sich wenig erforschten Gebieten zu widmen. Und war sie nicht auch belächelt worden, als sie sich der Nekromantie zuwandte? Es war zwar kein verbotener Forschungsbereich, aber moralisch gesehen doch ein wenig fragwürdig. Der einzige Grund, warum man ihr nicht mit Abscheu entgegen gekommen war, war der Tod ihrer Schwester und Magier wussten besser als jeder andere um die besondere Verbindung zwischen Eineiigen Zwillingen. Die meisten hatten eher Mitleid mit ihr, als das sie sie wegen der Wahl ihres Forschungsgebiets verurteilen würden. Dazu kam dann auch noch, dass sie offiziell ausschließlich erlaubt war, mit toten Tieren zu experimentieren. Woran sie sich allem Anschein nach auch hielt.

Lange musste Amelia aber auch nicht darauf warten, dass etwas passierte. Wobei man das Geschehen kaum als Kampf bezeichnen konnte, sondern eher als kurzes Gerangel. Als es losging hatte Amelia sich hinter einem Vorhang versteckt, um das Geschehen zu beobachten. Ihr Hauptaugenmerk lag auf dem dunklen Lord, der sich anscheinend widerstandslos abführen liess. Amelia runzelte die Stirn. Gehörte das zum Plan des Meisters? Dann war es aber ein Plan, von dem er seinen Untergebenen offenbar nichts erzählt hatte. Nichtsdestotrotz machte die Todesserin nur wenig Sorgen. Ihr Herr hätte sich sicher nicht so einfach abführen lassen, wenn er nicht noch das ein oder andere Ass im metaphorischen Ärmel hätte. So hielt sich dann auch ihre Wut auf diese unsäglichen Auroren auch in Grenzen. Als Forscherin waren ihr Rückschläge und Misserfolge nicht fremd. So weit es sie betraf, hatten sie zwar diese Schlacht verloren, aber der Krieg hatte gerade erst begonnen.

Amelia disapparierte und kam mit einem leisen Plopp am Dorfrand von Hogsmeade an. Eigentlich hatte sie vorgehabt, einen Spaziergang zu machen, um ihre Gedanken zu sortieren. Und da die Umgebung von Hogwarts, samt Dorf, ihr schon immer gefallen hatte, beschloss sie, dass es mal wieder Zeit für einen Besuch war. Sie machte sich also in gemäßigtem Tempo auf in Richtung Dorf. Sie würde vielleicht zwanzig Minuten zu den drei Besen brauchen. Mehr als genug Zeit, um die klare Luft zu geniessen ihren Kopf frei zu bekommen.
Zuerst bemerkte sie Emlyn gar nicht. Bis dieser hinter einem Baum hevorkam und alles andere als begeistert zu sein schien. Was unter den gegebenen Umständen durchaus verständlich war. Kurz dachte sie daran, wieder zu verschwinden, aber sie wollte nicht, dass Emlyn dachte, sie hätte Angst vor ihm. Was durchaus nicht der Fall war. Sicher wusste sie um seine Fähigkeiten, aber sie standen auf derselben Seite. Auch wenn sie sich nicht mochten, hiess das nicht, dass man versuchen würde, sich gegenseitig umzubringen.


26.03.2015 17:27
Gwydion Yaxley



Alter:
23
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London
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Reinblut
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Todesser
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Rexy

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pp: Oxford - Festsaal

Als Gwydion in Hogsmeade ankam, musste er sehr zu seinem Missfallen feststellen, dass sein verhasster Onkel Emlyn Yaxley ebenfalls zu denjenigen Todessern gehörte, deren Notfall-Apparierpunkt in Hogsmeade gelegen war.

Er begrüßte ihn nicht, noch sah er ihn überhaupt an, im Gegenteil: Gwydion richtete seinen Blick starr geradeaus, um nicht mit Emlyn interagieren zu müssen. Als er sich am Dorfrand umsah – nach wie vor ohne Emlyn eines Blickes zu würdigen – stellte er fest, dass sich auch Amelia Nott in seiner nächsten Umgebung befand. Die junge Frau war ihm als Hüterin des Wissens in der Organisation der Todesser direkt vorangestellt, auch wenn sie nur wenige Jahre älter war als er selbst.

Doch Gwydion reagierte zunächst auch auf sie nicht. Es gab nichts zu sagen, und er sprach generell nur dann, wenn es von Bedeutung war. Statt sich unnützen Geredes zu unterwerfen, zog er es vor, darüber nachzudenken, was soeben in Oxford geschehen war. Er schloss die Augen, um sich die Szene im Festsaal noch einmal zu vergegenwärtigen.


03.04.2015 01:30 offline E-Mail suchen homie
Emlyn Yaxley
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Spieler:
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Sonderlich lange blieb Emlyn nicht allein - was eigentlich ja auch nicht weiter verwunderlich war, es gab mit Sicherheit noch andere Todesser, die im Notfall hierher apparieren sollten. Er hatte gerade mal einen kurzen Moment mit seinen eigenen Überlegungen verbracht, als auch schon eine junge Frau direkt auf ihn zukam. Natürlich erkannte sie, wie konnte er auch nicht, aber ehrlich gesagt war er nicht sonderlich erfreut darüber ihn zu sehen. Amelia Nott, die Hüterin des Wissens höchstpersönlich, die zweite Frau in dieser Position. Und ein seltsamer Mensch, wenn man ihn fragte. Dennoch, er wusste auch, dass er ihr zumindest ein Mindestmaß an Respekt entgegen bringen sollte, immerhin war sie unter den Todessern ranghöher als er, das war nun einmal eine Tatsache, wenn auch eine, die ihm nicht wirklich gefiel. Somit nickte er knapp zu. "Nott. Hast du das Trauerspiel in Oxford beobachtet?" erkundigte er sich anstelle einer ordentlichen Begrüßung, wobei ihm der Ärger über das soeben Geschehene noch deutlich anzuhören war.

Und wer in diesem Moment auch noch am Dorfrand von Hogsmeade auftauchte, war nicht gerade dazu geeignet seine Stimmung aufzuhellen. Wenn man vom Teufel sprach, oder an ihn dachte, besser gesagt... auch wenn der Todesser bei seinem Apparieren noch die Maske trug, so erkannte Emlyn ihn doch sofort. Niemand würde sich so starr halten, so unhöflich seine bloße Existenz ignorieren. Gwydion, sein Neffe, und ein Paradebeispiel für den Typ Mensch, den er verachtete. Emlyn atmete einmal tief durch. "Und mein Neffe gesellt sich auch zu uns." Immerhin hatte dieser auch gerade noch den überaus schlauen Gedanken die Maske abzunehmen, und das, bevor er ihn darauf aufmerksam machen konnte. "Möchtest du deine Meinung kundtun?"

Bisher hatte Emlyn noch gegen den Baumstamm gelehnt, trat nun aber zwei Schritte vor und richtete sich zu seiner vollen Größe auf. Sein Blick wanderte zwischen den anderen beiden Todessern hin und her. Auch wenn er sie beide nicht mochte, so war es vermutlich doch sinnvoll sich ihre Ansichten anzuhören. Er wollte es vielleicht nicht gern zugeben, aber Emlyn wusste auch, dass sechs Augen mehr sahen als zwei, allein schon, weil sie nicht alle zwangsläufig in dieselbe Richtung gesehen hatten. Ja, es mochte ihm nicht passen, aber die Anwesenheit von Amelia Nott und Gwydion Yaxley konnte ihm noch nützlich sein.


03.04.2015 18:47 offline E-Mail suchen homie
Amelia Nott
Gast





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Die frische Luft tat ihr gut und machte ihre Gedanken klarer. Und einen klaren Kopf brauchte sie, wenn sie sich darüber Gedanken machen wollte, was das Geschehene zu bedeuten hatte.
Für Amelia war klar, dass der dunkle Lord noch einen anderen Plan hatte. Ob dieser nun von Anfang an hatte Teil sein sollen oder ob es sich um einen Notfallplan handelte, weil er mit einem eventuellen Verrat gerechnet hatte, wusste die Todesserin nicht zu sagen.
"Yaxley.", sie nickte Emlyn knapp zu. "Das habe ich. Und wie es aussieht, haben wir einen Verräter in unseren Reihen." Dieser Gedanke war Emlyn sicher auch schon gekommen, aber manchmal half es eben, seine Gedanken laut auszusprechen. Amelia tat ihr bestes, um ihre Stimme ruhig und kontrolliert klingen zu lassen. Ihre Ernennung zur Hüterin des Wissens hat ihr nicht nur Freunde gemacht. Sie musste einfach kompetent wirken. Vor allem, da ihre Stellung noch nicht gefestigt war und sie erst noch beweisen musste, dass sie ihrer Position auch würdig war.
Amelia wandte sich Gwydion zu, als sie ihn sah. Sie runzelte die Stirn darüber, dass er sie nicht begrüßte, wie es sich gehörte. Aber sie übersah das erst einmal. Sie hatten wichtigeres zu besprechen, als die fehlenden Manieren des jungen Mannes.


04.04.2015 18:22
Emlyn Yaxley
Dauerplotcharakter


Alter:
45 Jahre
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London
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Spieler:
Rhias Plot-Todesser

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Emlyn nickte knapp. Ganz offenbar war er nicht der Einzige, der auf den fast unfassbaren Gedanken gekommen war, dass sie verraten worden waren. Er hatte keine Ahnung von wem, aber er würde es herausfinden - oder doch zumindest zuschauen, wie der Dunkle Lord es herausfand und den entsprechenden Versager bestrafte. So etwas hätte ihnen nicht passieren dürfen, keinem von ihnen. Der Plan war so durchdacht gewesen, und dann... ja, eigentlich hatte er keine Ahnung, was genau jetzt passieren würde. Er hatte nur noch gesehen, wie der Dunkle Lord von einer Handvoll Auroren, die ihm doch lange noch nicht einmal ebenbürtig waren, abgeführt worden war, vermutlich waren sie gleich ins Ministerium appariert. Es blieb wohl nur zu hoffen, dass das alles Teil eines Plan B gewesen war, den weder er noch Amelia Nott gekannt hatte.

"So sieht es aus. Und ich schätze, dass der Betreffende sich nicht lange wird verstecken können und seine Tat noch bereuen wird", bemerkte der Todesser an seine Kollegin gewandt, wobei er selbstsicherer klang als er sich für den Augenblick vielleicht fühlte. Er zweifelte nicht am Dunklen Lord, das nicht, aber er war kein Mensch, der für Ungewissheit geschaffen war. Vielleicht sollte er selbst ins Ministerium apparieren. Als Leiter einer Unterabteilung würde er dort vermutlich nicht auffallen - schon gar nicht, wenn dort ein aufgeregtes Gedrängel herrschen würde, wovon auszugehen war, immerhin war in ihren Augen gerade ein gefährlicher Terrorist gefangen genommen worden. Reporter und Schaulustige würden sich mit Sicherheit gegenseitig auf den Füßen stehen.

"Aber ich bin sicher, du kannst hier allein die Stellung halten", fuhr er nach einer kurzen Denkpause an Amelia gewandt fort. "Ich gedenke herauszufinden, was gerade passiert ist. Auf Wiedersehen." Er nickte ihr noch einmal knapp zu, warf seinem Neffen einen verächtlichen Blick zu, dann drehte er sich um und verschwand wieder hinter den Bäumen um von dort aus ungestört disapparieren zu können.


tbc: Offen

Ooc: Da wir jetzt ja springen, poste ich Emlyn schon einmal raus.^^


10.04.2015 12:16 offline E-Mail suchen homie
Caradoc Marlowe
Gast





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W I E D E R E I N S T I E G (nach Vereisung)

Selbstredend war Caradoc bei der Universtitätsfeier mit von der Partie gewesen. Als Dekan für Psychologie gehörte es zu seinen Aufgabenbereichen, den Studenten, die an seiner Fakultät ihren Abschluss machten, die Hand zu drücken und ihnen ihre Zeugnisse zu überreichen. Das anschließende Dortbleiben und Mitfeiern war vielleicht nicht obligatorisch, aber Caradoc wusste von keinem Kollegen, der es verpasst hätte. Außerdem, so hatte er es mit dem Dunklen Lord abgesprochen gehabt, bot sich für ihn als Festgast die optimale Gelegenheit, sich für spätere Momente ein Alibi zu verschaffen. Wenn jemand mit seiner Kragenweite bei einer so wichtigen Festivität nicht anwesend war und dort dann ein Attentat geschah, warf das immer Fragen für die Ermittler auf. Es hätte verdächtig ausgesehen, wenn er nicht da gewesen wäre.

So also befand sich Marlowe in seinen drittbesten dunkelgrauen Festtagsroben (die Umschläge aus dunkelblauer Seide, die mit einem schmalen Streifen Silber abgesetzt war) mitten in der "ahnungslosen Festgesellschaft" und reagierte ähnlich geschockt wie alle anderen Umstehenden, als Voldemort gemeinsam mit seinem Getreuen seinen großen Eintritt hinlegte. Theatralik war alles. Caradoc hatte dabei geholfen, diese möglichst gut im Voraus zu inszenieren. Desewgen wusste er, was wann hätte geschehen müssen und er erkannte noch einen Bruchteil schneller als die übrigen Todesser, dass etwas ganz und gar nicht nach Plan laufen konnte.

Schauspielerei war für den ehemaligen Ravenclaw kein Problem. Er spielte den Geschockten, "rettete" noch einige Studenten, indem er sie hinter sich und in Richtung Türen schob, und verkrümelte sich dann ebenfalls. Es verwunderte sicher niemand, dass er, nachdem er irgendsoein rothaariges Schlammblut, das nahezu ohnmächtig geworden war, zu den Medimagiern begleitet und dort für zehn Minuten ihre Hand gehalten hatte, den "Weg nach Hause" einschlug. Das Argument, er müsse seine Frau beruhigen, die sich sicher unglaubliche Sorgen machen werde, wenn sie hiervon erfahre, zog immer. Es gab wirklich große Vorzüge, wenn man verheiratet war.

Er apparierte tatsächlich nach Hause, nur für den Fall dass er verfolgt werden würde. Erst als er sich sicher war, dass niemand ihm hinterher kam, sprang er weiter an den Ortsrand von Hogsmeade. Hier war ein Sammelpunkt für Todesser, für den Fall, dass bei dem Attentat etwas schief gehen sollte - hier würde er hoffentlich Antworten finden, was bei Mordred gerade passiert war.

Es dauerte nicht lange, bis er eine kleine Gruppe Gleichgesinnter ausgemacht hatte: Amelia Nott und Gwydion Yaxley.

Caradoc verlor - völlig untypisch für ihn - diesmal keine Zeit, indem er einen epischen Auftritt hinlegte. Er ging auf die beiden zu und fing direkt an zu sprechen. "Was bei Merlin war das gerade?! Woher kamen diese ganzen Auroren?!" Sofort schnellte sein Kopf zu Yaxley hinüber, der immerhin an der Informationsquelle hätte sitzen sollen. "Wie kommt es, dass du von dieser Falle nichts gewusst hast?"


Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Caradoc Marlowe am 11.04.2015 12:15.

11.04.2015 12:13
Gwydion Yaxley



Alter:
23
Wohnort:
London
Blutstatus:
Reinblut
Gesinnung:
Todesser
Spieler:
Rexy

Charakter
Beziehungen


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Es war ihm sehr recht, dass sein Onkel ihn nicht weiter beachtete und Hogsmeade zügig verließ. Je weniger Zeit er mit ihm verbringen musste, desto besser. Auch Amelia Nott überließ ihn seinen Gedanken und störte ihn nicht in seinen Überlegungen.

Der nächste Neuankömmling allerdings störte ihn durchaus. Gwydion drehte langsam den Kopf in Richtung Caradoc Marlowes. Auf Außenstehende wirkte er wohl desinteressiert und höchstens milde irritiert, aber tatsächlich störte ihn die Art und Weise, mit der Marlowe ihn ansprach sehr. Zumal sie sehr von Unlogik geprägt war.

„Die Auroren ‚kamen‘ nicht, sie waren bereits die gesamte Zeit vor Ort und beobachteten die Menge. Es war mir allerdings nicht möglich, diese Beobachtung mitzuteilen, bevor man sich bereits dem Dunklen Lord näherte,“ erklärte er sachlich. Er zog eine Augenbraue hoch, als Marlowe eine seiner Meinung nach unnötige Frage stellte. „In Anbetracht der Tatsache, dass die Ausbildung von Auroren anscheinend nicht zur Allgemeinbildung gehört, werde ich deine Frage beantworten: Ich befinde mich zur Zeit noch im sogenannten Mentoratsjahr, was bedeutet, dass meine Stellung nicht zu den gehobenen Posten im Ministerium zählt. Dementsprechend werde ich über Großeinsätze der Aurorenzentrale nur informiert, sofern es in meinen Aufgabenbereich fällt. Es ist davon auszugehen, dass dieser Einsatz in höchster Geheimhaltung geplant wurde, da es mir sonst bewusst geworden wäre. Allerdings ist mir in der Tat aufgefallen, dass gewisse Auroren an einem großen Projekt zusammenarbeiten, es war mir allerdings nicht möglich, genügend Fakten zu sammeln, die einen Schluss darauf zugelassen hätten, worum es sich handelte.“

Diesen veritablen Vortrag hatte er in äußerster Monotonie gehalten.


11.04.2015 14:18 offline E-Mail suchen homie
Caradoc Marlowe
Gast





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Die meisten Menschen mochte Gwydions sonderbare Art in Weißglut versetzen, aber Caradoc war nicht die meisten Menschen. Im Gegenteil war es unglaublich beruhigend, einen vernünftigen, bodenständigen Menschen hier zu haben, der Fakten herunterspulte, statt Caradocs latente Panik weiter zu schüren.

Der blonde Todesser atmete tief durch, strich seine Roben glatt und fand seine Contenance wieder. "Entschuldige," antwortete er schlicht. Für seine Verhältnisse war das schon sehr viel, er hielt normalerweise nicht viel davon, sein Gesicht so zu verlieren.
Jetzt, da er seine Sinne wieder voll bei sich hatte, dachte Caradoc in aller Ruhe nach. Sein brillanter Verstand funktionierte wieder so, wie er sollte. Auf Hochtouren. "Der dunkle Lord ist ohne Widerstand mit diesem Witz von Auror mitgegangen," schlussfolgerte er laut. "Er weiß, was er tut. Es ist also sicher anzunehmen, dass er einen Plan hat. Alles was wir tun müssen, ist uns bereit halten, denn er wird uns sicherlich bald brauchen."
Ja, dachte Caradoc mit noch einem selbstbestätigenden Nicken, der Dunkle Lord würde sich von ein paar dahergelaufenen Auroren nicht halten lassen. Sicherlich gab es einen Plan, er mochte spontan wirken, aber wie Caradoc Lord Voldemort kannte, hatte dieser ohnehin Notfallpläne gehabt, für den Fall dass im Ministerium jemand mit Hirn sitzen sollte.

Die Frage war jedoch, wie die Auroren das Attentat hatten vorhersehen können - denn nicht mal wenn man eine weniger niedrige Meinung von diesem Haufen hatte als Caradoc, der drei dämliche Verwandte in dieser vertrottelten Behörde hatte (besonders sein Vater und sein älterer Bruder waren in seinen Augen ja nicht viel mehr als cholerische Hornochsen), musste man zugeben, dass Hellsicht keine normale Gabe für die Aurorenzentrale war.
Die Antwort lag dann auch für Caradoc schnell auf der Hand, nachdem er mal endlich in Ruhe nachdachte.

Verräter. Sie hatten einen Verräter.

Sicher hatte Lord Voldemort das schon viel früher geschlussfolgert. DESWEGEN hatte er sich festnehmen lassen. Deswegen, und weil der Effekt seiner Kundgebung im Atrium des Ministeriums sicherlich mindestens ebenso groß sein würde wie auf einer Notenvergabefeier der Universität.

Während er so nachdachte, hatte sich ein kaltes, aber zufriedenes Lächeln auf Caradocs Zügen ausgebreitet. "Wir haben einen Verräter in den eigenen Reihen." Jetzt hatte er ganz das Aussehen einer lauernden, selbstzufriedenen Katze. "Es wird nicht allzu lange dauern, ihn zu finden... Aber für den unwahrscheinlichen Fall, dass der Dunkle Lord seine Identität nicht aus irgendeinem Aurorengehirn herausbekommen sollte, werde ich mich bereit halten."

Damit war das Gespräch für ihn im Grunde beendet, er wartete noch wenige Sekunden, ob von Gwydion eine Antwort kommen würde, und disapparierte dann.


TBC: Zeitsprung


11.04.2015 22:34
Rowena Darcy
Gast





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Juan & Rowena



Einstiegspost

Rowena apparierte an den Dorfrand. Mit einem „Plop“ bekam die Hexe wieder festen Boden unter den Füßen. Sie brauchte ein paar Sekunden bevor sie los marschierte. Ihr wurde vom Apparieren immer so schlecht. Sie richtete sich ihren Mantel. Der April machte auch wirklich was er wollte, doch bevor sie wieder nach Hause, nach Oxford, in ihre wohlverdienten Ferien ging, wollte die Studentin noch einmal im Buchladen nach einem Exemplar der Muggelgeschichte stöbern. Zu Hause war dies ihr nicht möglich. Sie hatte sich erst Abends wieder zurückmelden müssen und so hatte sie noch ein paar Stunden in den Büchern herum zu stöbern. Sie ging den Weg vom Dorfrand nach Hogsmead entlang. So kurz vor den Osterferien waren die Schüler sichtlich entspannter. Sie konnte sich noch sehr gut an ihre Zeit in Hogwarts erinnern und ihr schlich ein kleines melancholisches Lächeln über die Lippen, als sie kurz stehen blieb und in Richtung der Schule in die Ferne blickte. Sie vermisste die Zeit, konnte sich aber auch nicht mehr vorstellen nicht mehr Studentin zu sein. Alles vergängliche, war meist in einer Erinnerung viel schöner, als es wirklich vielleicht der Fall gewesen war, doch das machte sie ja auch irgendwie Besonders.


Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Rowena Darcy am 30.11.2015 15:31.

10.11.2015 16:26
Juan Fox



Alter:
19 Jahre
Wohnort:
Greenock, Schottland
Blutstatus:
Halbblut
Gesinnung:
neutral
Spieler:
Rexy

Charakter
Beziehungen


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Rowena & Juan

Juan spazierte ein wenig gelangweilt durch Hogsmeade. Joe würde ihn später noch abholen – was ja auch sinnvoller war, als dass er jetzt mit dem Zug nach London fuhr, nur um wieder nach Schottland zu apparieren – aber noch konnte er nicht, denn er musste sich ja um das Café kümmern.

Ein Ostergeschenk hatte er allerdings schon für seinen Großen. Einige seiner Freunde waren schon zuhause und Rita, mit der er, das musste er zugeben, eigentlich ganz gerne durch Hogsmeade geschlendert wäre, spielte Schiedsrichterin beim allseits beliebten Spiel „Idioten vs Die Peitschende Weide“. Kurz gesagt, er hatte nichts zu tun, aber zum Glück bot Hogsmeade dann doch immer wieder Abwechslung.

Beispielsweise in Form der jungen Dame, die gerade am Dorfrand appariert war. Der Kleidung nach zu urteilen ein Reinblut, aber noch so jung, dass Juan sich sicher war, sie auch schon mal in Schuluniform gesehen zu haben. Viel älter als er war sie wirklich nicht. Was ihn aber aktuell noch wesentlich mehr interessierte, war die Tatsache, dass sie bestimmt ganz nette Dinge in ihrem Handtäschchen hatte. Juan grinste und spreizte die Finger ein wenig, bevor er sich ihr unauffällig näherte und im Vorbeigehen einen Griff in die Habseligkeiten der Hexe riskierte.


23.11.2015 03:02 offline E-Mail suchen homie
Rowena Darcy
Gast





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Juan & Rowena



Rowena war so in Gedanken, das sie erst gar nicht mitbekam das sie einem Dieb über den Weg gelaufen war. Erst als sie sich drehte, spürte sie den Widerstand an ihrer Tasche. Sie drehte sich blitzschnell und konnte ihren Augen nicht trauen. Ein Junge. Nicht älter als sie selbst hatte sich an ihrer Tasche zu schaffen gemacht. Sie zog ihren Zauberstab aus ihrer Jacke und richtete ihn auf den jungen Mann. „Was glaubst du tust du da?“, fragte sie aufgebracht, aber mit einer ruhigen Stimme. Schreien brachte nichts. Sie würde ihn nur erschrecken und dann müsste sie ihm hinterher laufen. So stellte sie ihn erst einmal und wenn er der Meinung war zu flüchten, konnte sie immer noch einen Stolper-Fluch auf ihn wirken lassen und dann nach Hilfe brüllen. „Sollten Diebe nicht in Askaban sitzen?“ Sie streckte ihre Hand aus und forderte ihre Habseligkeiten zurück. So was hatte sie ja noch nie erlebt. Nicht in Hogwarts, nicht in Hogsmead oder sonst irgendwo. Die ehemalige Ravenclaw war entsetzt über so viel Boshaftigkeit. Anders konnte sie es nicht beschreiben. Es war boshaft, Menschen zu beklauen und ihnen das zu nehmen, was ihnen gehörte. Sie wäre die letzte gewesen, die jemanden der nach einer Spende oder dergleichen fragte, es dem Bedürftigen verwehrte. Sie winkte mit dem Zauberstab. „Her damit. Na los!“, forderte sie ihn auf. Nicht das viel in ihrem Geldbeutel war, aber es reichte für etwas zu Essen, zu Trinken oder eben ein Buch.


30.11.2015 15:30
Bellatrix Black
Administrator



Alter:
18 Jahre
Semester:
1. Semester
Studienfach:
Politikwissenschaft & Zauberkunst
Blutstatus:
Reinblut
Gesinnung:
Rate?
Spieler:
Rica

Charakter
Beziehungen


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Aurelia & Bella

[Einstieg nach Zeitsprung]

Bellatrix hatte die Wahl gehabt, ob ihre Eltern sie heute schon abolen wollten oder aber erst am morgigen Tag. Es schien als hätten sich alle Schwestern für die gleiche Option entschieden – gut es wäre auch irgendwie ungeschickt gewesen, wenn jede an einem anderen Tag nach Hause fahren würde. So konnte sie noch einen Tag in Hogsmeade verbringen und schauen, ob sie vielleicht noch etwas kleines zu Ostern besorgen konnte, die ihr noch fehlten. Im Gegensatz zur restlichen Schule konnte sie der Mutprobe nicht viel abgewinnen. Seit ihrem ersten Jahr wurde dieses Spektakel durchgeführt. Dass ihr Cousin da nun offenbar mit drin hin war abzusehen gewesen. Ein weiterer Beweis dafür, dass er er der Familie Schande bereitete. Vielleicht hätte sie ihrer Tante nahelegen sollen ihre Söhne heute schon nach Hause zu nehmen, jedoch hätte sie damit auch Regulus bestraft, der für das ganze nichts konnte.

Auf dem Weg ins Dorf war ihr Aurelia begegnet. Sie war nur eine Klassenstufe unter ihr und ganz offenbar auch auf dem Weg in das kleine Dorf. Bellatrix schloss zu ihr auf. So müsste immerhin keine von ihnen alleine gehen. Vielleicht würden sich ihre Wege wieder trennen, aber das konnten sie ja später noch entscheiden. Sie hatten sich bereits die letzten Minuten unterhalten, bevor ein kurzes Schweigen zwischen ihnen aufgekommen war. Bellatrix wickelte ihren Schal ein wenig fester um ihren Hals, da sie das Gefühl hatte, dass ihr kalt wurde. „Glaubst du, sie blasen diese Mutprobe ab, wenn es anfängt zu regnen?“


09.12.2015 23:00 offline E-Mail suchen homie
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