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Merlin
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Der Honigtopf


26.11.2010 19:38 offline E-Mail suchen homie
Michelle Thompson
Gast





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Mica & Michelle

~Spieleinstieg~


Sie wollte unbedingt etwas Süßes haben. Es gab so Momente im Leben, da brauchte man so etwas einfach. Und wo gab es wohl bessere Süßigkeiten als im Honigtopf. Richtig, nirgendwo. Gut gelaunt stürmte sie also auf das Geschäft zu, warum sie gerade alleine unterwegs war, wusste sie auch nicht so genau. Oh doch, sie wusste es. Sie hatte Clara fragen wollen. Doch ausgerechten Michelle, die Michelle, die stets offen und sogar ein wenig aufdringlich war, hatte sich nicht getraut. Da war so ein beklemmendes Gefühl gewesen, eine Sorge die in ihrem Hinterkopf herumwirbelte und sich immer wieder breit machte, wenn sie an ihren Kuss mit Zarita dachte. Michelle wollte nicht wieder zurück gewiesen werden. Und genau deswegen war sie heute auch alleine hier. Da hatte sie den Schlamassel, denn sie machte den Fehler und schaute in das Schaufenster. Im gleichen Moment blieb sie ruckartig stehen, ihren Nackenhaare stellten sich auf und sie machte einen Satz zurück. Schokofrösche. Sie hatte beinahe verdrängt, dass diese widerlichen Viecher in einem Süßwarengeschäft wie diesem natürlich angesagt waren. Und da sah sie auch schon die Unheil verkündenden Päckchen, in dem die Frösche nur darauf wartete hinaus gelassen zu werden. Michelle sah zur Tür und verschränkte die Arme vor der Brust. Sie wollte da hinein, aber sie wollte doch nicht in die Nähe dieser verdammten Frösche!


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21.11.2012 12:56
Mica Akiwa
Gast





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Michelle && Mica

Cf: Schreiberlings Federladen

Mica ging auf dem schnellsten Weg zum Honigtopf, schließlich wurde es immer später und der kleine Drittklässler würde es ihm bestimmt übel nehmen, wenn er nicht rechtzeitig auftauchen würde. Aber eigentlich sollte man meinen, dass es ja gar nicht Micas Problem war, aber er hatte einfach dieses typische Helfersyndrom und deshalb wollte er auch nicht zu spät kommen, wenn er denn schon Nachhilfe anbot. Durch den Nebel sah man so gut wie nichts, irgendwie schien immer nur auf dem Land so viel Nebel zu sein und in der Stadt nie. Aber irgendwie war das auch logisch, schließlich war hier eine flachere Ebene und in der Stadt zu viele Häuser.
Mica versuchte niemanden an zu rempeln und schaffte es sogar bis zum Honigtopf, ohne gegen jemanden zu prallen. Aber ein Wunder war dies ja nicht gerade, war er so gut wie niemanden begegnet. Er blieb ein paar Meter vor dem Honigtopf stehen. Vor dem Süßigkeitenladen stand ein Mädchen, das er sehr wohl kannte. Leise schlich sich Mica an sie heran und legte dann sanft eine Hand auf ihre Schulter, „Der Süßigkeiten kommen nicht zu dir geflogen, wenn du hier draußen stehen bleibst!“, meinte er mit ruhiger Stimme und einem Lächeln auf dem Gesicht zu Michelle. Sie sah nicht gerade aus, als ob sie gerade durch diese Tür wollte. „Was ist denn los mit dir?“, fragte er dann doch etwas besorgt und sah sich um nach etwas das Michelle Angst einjagen hätte können.


21.11.2012 23:29
Michelle Thompson
Gast





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Mica & Michelle

Völlig in Gedanken, wie sie ihrem kleinen persönlichen Desaster denn nun ein Ende bereiten konnte, hatte sie gar nicht mitbekommen, dass Mica, ein Hufflepuffschüler ihres Jahrgangs, in ihre Nähe kam. Erst als er eine Hand auf ihre Schulter legte, zuckte sie zusammen und drehte sich zu ihm um. „Heeey, hallo! Du bist ja auch hier!“, entgegnete sie mit einem Lächeln. Mica war ein guter Freund von ihr, also zögerte sie nicht und umarmte den Schüler kurz zur Begrüßung. Um sich dann natürlich seinen Worten zu widmen, was sie auch wieder an ihr Problem erinnerte. Sie deutete in das Schaufenster. „Siehst du das? Da sind Schokofrösche!“ Sie betonte ihr Problem natürlich extra, immerhin wollte er ja wissen, was ihr Problem war. „Die sind zwar alle eingepackt, aber ich traue diesem Frieden nicht. Irgendwer öffnet so eine Packung und dann springt mir das Vieh ins Gesicht. Ekelhaft, oder?“ Sie war ja nicht unbedingt pingelig, aber wenn es um Schokofrösche ging, eben schon. Sie seufzte. Sie wollte doch so gerne etwas Süßes haben. Wusste Mica von ihrem Problem zu dieser Art von Süßigkeiten? Sie konnte sich gar nicht genau erinnern, ob sie darüber bisher einmal gesprochen hatten. Sie wollte ja auch nicht, dass jemand sie für zimperlich oder so hielt. Normaler Weise konnte sie eher wenig erschrecken, aber das hier war nun mal eine Ausnahmesituation und das würde der Hufflepuffschüler hoffentlich verstehen.


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22.11.2012 10:46
Mica Akiwa
Gast





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Michelle && Mica

Auch er erwiderte Michelles Umarmung, schließlich waren sie ja gute Freunde und das machte man dann nun mal so. Er lächelte sie an, auch wenn er nicht ganz genau verstand, warum sie nun so distanziert zu den Schokofröschen war, die ja eigentlich total lecker schmeckten, das fand zu mindestens Mica. Er mochte diese Süßigkeit, aber noch besser waren natürlich die anderen Sachen, die es ja massenweise im Honigtopf zu kaufen gab. „Aber warum denn? Die schmecken doch gut. Ok, ich weiß ja, dass du Schokolade nicht wirklich gern hast. Aber das ist doch auch nur verzauberte Schokolade, die beißt dich ja nicht!“, meinte er halb lachend. Dann stellte er sich aber auf die Seite, auf der die Schokofrösche waren und hakte sich bei Michelle einfach ein. „Komm, dann lauf ich direkt vorbei, weil du siehst aus, als ob du doch rein möchtest“, bestimmte er und zog sie einfach mit, egal ob sie wollte oder nicht. Er öffnete die Tür und schob Michelle auf die andere Seite des Ladens vor den ganzen Bonbons, die in ihren gläsernen Tuben nur darauf warteten gekauft zu werden. „So, wo willst du als erstes hin? Gummischlangen, oder doch hier bei den Bonbons bleiben?“ Mica selbst wusste nämlich nicht, was er sich kaufen sollte und vor allem was er seinem Nachhilfeschüler kaufen sollte.


22.11.2012 15:50
Michelle Thompson
Gast





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Mica & Michelle

Verzauberte Schokolade.. na Mica hatte ja gut Reden. Verzauberte Schokolade in Form eines Frosches. Das war doch das Problem. „Wären es Hasen, oder Würmer oder sonst irgend etwas wäre das ja nicht weiter schlimm. Aber es sind Frösche! Frösche sind eklig.“ Gut, damit hatte sie das zumindest mal klar gestellt. Aber was hatte er nun vor? Gut, er stellte sich so neben sie, dass sie die Viecher nicht mehr sehen musste, aber sie wusste, dass sie da waren. Und doch ließ sie sich in den Honigtopf hinein führen. So war das definitiv wesentlich angenehmer, wenn da noch jemand zwischen ihr und den Schokofröschen war. Also ließ sie sich einfach von den anderen Dingen beeindrucken. Und das ging ziemlich schnell. Drinnen angekommen konnte man quasi schon die vielen Kalorien in Form von Zucker riechen. Sie schaute an sich hinunter und war sich sicher, dass sie ihrem Bauch aber die eine oder andere Leckerei gönnen konnte. „Lass uns einfach mal schauen. Aber ich will auf jeden Fall Zischende Wiesbies. Die sind toll!“ Sie blickte sich um und war sich sicher, dass es der Traum eines jeden Kindes war, den kompletten Laden einmal leer zu kaufen. „Willst du etwas bestimmtes Kaufen?“ Michelle blickte zu Mica, der ja sicherlich nicht nur zufällig hier her gekommen war. Überhaupt kannte sie nicht viele Leute, vielleicht sogar gar keinen, der einfach so am Honigtopf vorbei gehen würde.


22.11.2012 17:11
Mica Akiwa
Gast





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Michelle && Mica

Nun gut, er konnte dagegen ja nichts sagen. Wenn jemand etwas eklig fand, dann war das nun mal so, da hatte ja jeder seine eigene Sichtweise. Mica wollte sie ja auch nicht therapieren oder so etwas ähnliches, schließlich konnte er das ja auch nicht, deshalb war auch die einzige Möglichkeit Michelle in den Honigtopf zu bringen, wenn er sie ohne Vorwarnung in den Laden schob. Hätte er noch vorher gesagt, was er vor hatte, dann hätte sie sich vermutlich gesträubt und so waren sie ja nun drinnen.
„Die sind echt gut!“, stimmte Mica ihr zu, aber was sollte er nun seinem Nachhilfeschüler kaufen? Schokofrösche? Nein, er hatte Michelle dabei und die vertrug die ja schon nicht wenn sie sie ansah, also war das wohl eine weniger gute Idee. Er sah sich kurz um, dann schnappte sah er eine Abteilung mit Kaugummis. Er schob Michelle langsam in die Richtung, „Ich gebe gleich Nachhilfe und da habe ich mir gedacht,“ meinte er nachdenklich, während er das Regal durchforstete, dann fand er etwas, zog es schnell heraus und zeigte es seiner Begleitung, „Dass ich meinem Nachhilfeschüler etwas mitbringe, so als Ansporn. Wie findest du die?“, er zeigte ihr die Packung „Druhbels Bester Blaskaugummi“. Er kannte die und hatte sie früher sehr gerne gekaut, auch jetzt noch. Vielleicht war das ja auch etwas für seinen Nachhilfeschüler. „Was willst du eigentlich hier? Ist der Vorrat leer?“, fragte er lächelnd.


24.11.2012 13:15
Michelle Thompson
Gast





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Mica & Michelle

Michelle schaute durch die Reihen und wenn man so die vielen verschiedenen Süßigkeiten sah, konnte man sich kaum entscheiden. Aber alleine sich alles an zu sehen, machte Spaß. Vor allem wenn man nicht alleine unterwegs war. Sie hatte die Schokofrösche schon fast wieder vergessen bei dem Anblick von den vielen anderen Leckereien. Und normale Schokolade störte sie ja nicht wirklich. Nur weil diese ihr nicht schmeckte, musste sie sich ja nicht davor ekeln. Das machte bei den Schokofröschen ja auch nur die Kombination aus beiden Dingen aus.
Michelle hörte Mica zu und schaute sich die Kaugummipackung an. „Das ist aber eine wirklich nette Idee. Aber meinst du wirklich Kaugummis sind das richtige? Wenn man die die ganze Zeit kaut, lenkt das vielleicht ab? Vielleicht lieber etwas was man sich schnell in den Mund stecken kann und naschen kann. Das stört beim Lernen vielleicht weniger“, überlegte sie laut. Aber das war ja auch nur ein Hinweis ihrerseits. Am Ende musste Mica wissen, was gut für seine Nachhilfeschüler war. „Wie viele Nachhilfeschüler hast du eigentlich?“, erkundigte sich die Ravenclaw, während sie weiter durch die Regale schlenderte. Zwischendurch griff sie nach irgendetwas, schaute genauer nach, was das war, oder behielt es in der Hand, um es später zu kaufen. „Na ja, ich hab kaum noch Süßigkeiten und ich würde gerne etwas verschenken. An... eine Freundin.“ Ihr wurde ganz komisch in der Magengegend, als sie an Clara dachte, die sie gerne mit hier her gebracht hätte. Hätte sie doch einfach gefragt. Das sollte doch eigentlich kein Problem sein für sie. Für die Michelle, die eigentlich jeden ohne weiteres ansprach.


26.11.2012 13:59
Mica Akiwa
Gast





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Michelle && Mica

Mica sah nachdenklich die Packung an. „Naja, dann bekommt er sie halt erst nach der Nachhilfestunde und davor bekommt er irgendeine Kleinigkeit!“, meinte er und sah sich schon nach so einer um. Aber er fand irgendwie nicht wirklich etwas, das ihn direkt ansprach. Aber musste es unbedingt ihn ansprechen? Eigentlich war es ja ein Geschenk an seinen Nachhilfeschüler, ein Ansporn, das machten nicht viele, die Nachhilfe gaben, ihren Schützlingen Süßigkeiten kaufen. Michelle erkundigte sich, wie viele er hatte und da musste Mica ernsthaft nachdenken. Wie viele hatte er doch gleich nochmal? Eigentlich wusste er es nicht genau und das sah man ihm auch irgendwie an, dieses fast ratlose Gesicht, aber er konnte ja schätzen, „Ich würde jetzt mal sagen.... dass es.... ungefähr nur fünf sind. Aber auch nicht alle im gleichen Fach!“, meinte er, „Vielleicht auch mehr, aber ich weiß das nicht so genau.“ Er schob Michelle weiter nach hinten in den Laden, vielleicht gab es dort ja noch etwas interessantes, dort waren meistens die besten Süßigkeiten, oder auch die witzigsten. „Das ist aber nett von dir. Süßigkeiten sind immer ein gutes Geschenk!“, stimmte er Michelle zu, „Vor allem Freunde freuen sich immer über kleine Gesten! Weißt du denn schon, was du willst. Oder etwa nicht?“, fragte Mica die Ravenclaw, während er selbst die Regale durchstöberte.


26.11.2012 22:19
Michelle Thompson
Gast





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„Wenn du das bei all deinen Schülern machst, bist du bestimmt schnell pleite“, witzelte Michelle. „Aber ich finde das wirklich gut, dass du zusätzliche Arbeit in Kauf nimmst um anderen zu helfen.“ Und das meinte sie auch ehrlich. Es gab nun mal Schüler, die einfach Hilfe in diversen Fächern brauchten. Und wenn es dann niemanden gab, der helfen wollte, saß man irgendwie in der Klemme. Sie hatte solche Probleme glücklicher Weise nicht. Vielleicht sollte sie sich auch mehr damit beschäftigen anderen zu helfen. Aber andererseits... momentan wollte sie ihre Zeit eigentlich für Clara nutzen. Vielleicht war das ein guter Ansatz! Vielleicht sollte sie sie fragen, ob sie Nachhilfe brauchte. Das wäre doch eine Idee. Darüber würde sie später noch genauer nachdenken müssen.
Mica holte sie mit seiner Frage erst mal ins hier und jetzt zurück. Zu dem jetzigen Problem, was sie Clara denn mitbringen sollte. „Also so genau weiß ich das auch nicht. Ich dachte einfach ich such ein paar Dinge aus und irgendetwas wird dann schon passen.“ Sie lächelte etwas gequält und schaute sich weiter um. Wieder griff sie nach einigen Dingen, schaute sich diese an und wieder behielt sie etwas in der Hand, was sie kaufen wollte. Ein paar Dinge waren bisher schon zusammen gekommen. „Also viel bekomme ich nicht mehr in die Hände. Sonst fällt noch alles runter!“ Sie lachte. Aber immerhin musste der Vorrat ja auch wieder eine Weile reichen.


27.11.2012 10:57
Mica Akiwa
Gast





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Michelle && Mica

„Ach nein, das mach ich schon nicht. Ich glaube, da wird mich mein geringes Budget schon aufhalten!“, obwohl, eigentlich sollte er fairer Weise doch jedem seiner Nachhilfeschüler etwas Süßes mitbringen, schließlich wollte er ja auch keinen ungerecht behandeln. Das wäre ja schon ein bisschen fies gegenüber den anderen, wenn er nur einem seiner Schützlingen etwas mitbrachte. Also würde er wohl öfters nach Hogsmead gehen müssen, damit auch jeder etwas bekam, schließlich wollte Mica schon ein bisschen gerecht bleiben. Er sah eine Packung von leckeren Schokodrops und packte diese einfach, „Ich glaube das reicht als Ansporn!“, meinte er fröhlich, dann sah er wieder zu Michelle, die wohl nicht so genau wusste, das sie ihrer Freundin schenken sollte. Mica konnte ihr aber leider herzlichst wenig helfen, denn schließlich wusste er erstens nicht für wen diese Süßigkeit bestimmt war und zweitens hatte er auch keine Ahnung, was diese Person gerne mochte, also musste er die Entscheidung doch wohl oder über Michelle überlassen. „Mag sie Schokolade? Kaugummi? Bobons? Gummischlangen?“, Mica zählte noch mindestens fünf weitere Süßigkeiten auf. Vielleicht musste man Michelle einfach nur Ideen geben, sodass sie sich entscheiden konnte. Aber sie schien sich doch zu besinnen und griff bei ein paar Sachen zu. Anscheinend aber zu viel. Mica ging näher zu ihr und hielt ihr seine Hände hin, „Ich kann ja auch etwas tragen, solange du noch etwas suchst und danach können wir ja nach einer kleinen Tasche fragen!“, bot er an und sah sie lächelnd an.


30.11.2012 22:07
Michelle Thompson
Gast





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Das stimmte wohl. Irgendwann am Ende des Geldes konnte man sich sowieso nichts mehr leisten. Aber rein theoretisch brauchte man das ja auch nicht. In Hogwarts gab es alles, was man so brauchte. Letztendlich gab man sein Geld ja sowieso nur für Kleinigkeiten aus, die nicht überlebenswichtig waren. Aber so war das eben. Hin und wieder gönnte jeder sich doch gerne die ein oder andere Kleinigkeit. Und zu Weihnachten würden ihre Eltern ihr sicher wieder ein bisschen etwas in ihr Päckchen stecken. Das waren dann die kleinen Freuden die man in der Schulzeit hatte. Michelle freute sich jetzt schon auf ihr Weihnachtsgeschenk. Ihre Eltern hatten ihr bisher nie etwas geschenkt, was ihren Wünschen nicht entsprach. „Na siehst du, dann hast du ja etwas gefunden!“, freute sie sich für den Hufflepuff.
Michelle musste darüber nachdenken, was Clara denn gerne mochte. Aber so stark sie sich auch versuchte zu erinnern, sie wusste nicht, ob sie sie schon einmal mit einer bestimmten Süßigkeit gesehen hatte. „Hm, leider hab ich keine Ahnung, was sie mag. Ich muss einfach ein paar verschiedene Dinge mitbringen“, beschloss sie laut denkend. Und gesagt getan, sie packte ein paar Dinge, die bei denen sicherlich irgendetwas passendes bei war.
Irgendwann waren ihre Hände voll, sodass Mica ihr etwas abnehmen wollte. „Es geht schon, ich denke ich bin fertig“, meinte sie darauf hin und balancierte die Süßigkeiten in ihren Händen zur Kasse. „Das ist dann alles. Irgendeine Tasche oder etwas dergleichen wäre sehr sehr nett.“ Sie lächelte und bezahlte den gesamten Preis. Gut, vor Weihnachten war dann wohl kein großer Einkauf mehr drinnen, aber sie hatte ja erst einmal alles, was sie brauchte. Sie wartete noch auf Mica, um dann den Honigtopf zu verlassen und draußen stehen zu bleiben. „Und jetzt? Was hast du so vor? Gehst du direkt zu deinem Schützling?“


03.12.2012 11:45
Mica Akiwa
Gast





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Michelle && Mica

Er nickte grinsend. Ja, das sollte wirklich reichen, schließlich sollte er seinen Nachhilfeschüler auch nicht total verwöhnen, das war ja auch nicht pädagogisch wertvoll! Eigentlich hätte er ihm auch nichts kaufen müssen, aber Mica wollte mal seinen Unterricht ala Skinner machen. Wenn der Schüler kam, dann sollte er auch etwas süßes bekommen und wenn er sich in der Nachhilfestunde wirklich gut mache sollte, dann sollte dem Schüler auch eine kleine Belohnung winken. So würden die vielleicht auch was dazu lernen und erkennen, dass Lernen sehr viel hilft. Aber über das alles konnte er sich ja später noch Gedanken machen.
Das war wohl die beste Idee. Einfach eine Variation an Süßigkeiten mitbringen und dann konnte man sich ja noch immer entscheiden, was man seinen Freunden wirklich geben wollte, davor konnte man ja noch fragen. „Ich glaube, dass das wirklich die beste Idee ist, wenn du nicht genau weißt, was deine Freundin am liebsten mag!“, stimmte er ihr zu. Mica sah, während Michelle noch weiter aussuchte, sich noch ein bisschen um. Die ganzen Süßigkeiten waren einfach so verlockend und er konnte es sich nicht vorstellen, dass irgendjemand widerstehen konnte nichts zu kaufen. Es war schon cool, dass es so einen Laden in der Nähe von Hogwarts gab und sicherlich machte das Geschäft Unmengen von Umsatz. Doch bald war auch Michelle fertig und die beiden gingen zur Kasse. Mica bezahlte seine Sachen und Michelle die ihre. Dann sah Mica zu ihr und überlegte. Er wusste gar nicht wie viel Uhr es war, „Ehm.. kannst du mir sagen wie spät es ist? Aber.... oh Gott... ich hab keine Ahnung mehr wann wir uns treffen wollten!“, stellte er erschrocken fest. Warum war er manchmal nur so vergesslich?


06.12.2012 20:55
Michelle Thompson
Gast





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Deine Freundin... wenn das nur alles genau so toll wäre, wie es klang. Gut, Freundin war ein vielseitiger Begriff, aber wenn man von DER Freundin ausging, wäre es genau das, was Michelle sich wünschte. Nur leider war das leichter gesagt als getan. Aber wenn er richtige Moment gekommen war, würde Michelle sicherlich einen Schritt auf Clara zugehen. Aber gut, sie verdrängte diese Gedanken erst einmal, immerhin wollte sie ja vor Mica nicht in ihre Gedanken abschweifen. Das konnte sie ja sowieso nicht so richtig. Mica wurde plötzlich etwas hektisch und fragte nach der Uhrzeit. Sie hatte leider keine Uhr, aber sie deutete auf die Uhr, die man noch im Honigtopf sehen konnte. „Da schau.“ Sie wartete einen Moment ab. „Wieso, musst du los? Ich kenn das, manchmal vergisst man einfach auf die Zeit zu achten.“ Sie sollte sich wohl langsam aber sicher auch wieder auf den Weg ins Schloss machen. Sie hatte auch noch eine Hausaufgabe zu erledigen, wenn sie sich recht erinnerte. „Wir können uns auch auf den Weg ins Schloss machen, wenn du magst.“ Und wenn er es nicht zu heilig hatte. Sie wollte ja nicht unbedingt zum Schloss rennen.


08.12.2012 10:01
Emma Hoffmann
Gast





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Ephesian && Emma

cf: Drei Besen (&Ephi)

Emma nickte lächelnd, „Ja, genau so heißt das ja. Mir viel es mal wieder nicht ein, aber du weißt ja wie das heißt!“ Manchmal war es schon nervig, dass sie manche Worte gar nicht wusste und vielleicht hätte sie sich ja dafür geschämt, aber sie war ja nicht irgendwer, sie war schließlich Emma und der war eigentlich so gut wie nichts peinlich! Sollte nur irgendjemand herum jammern, dass sie kein perfektes Englisch sprach, immerhin konnte sie sich so gut artikulieren, dass man sie halbwegs verstand und außerdem, wenn sie sich gar nicht artikulieren hätte können, dann wäre sie ja auch nicht mehr hier. Aber wie man sieht was sie noch hier und damit war das der Beweis für Emma, dass jeder sie soweit verstand und mehr brauchte es nicht! „Natürlich gibt es das auch in Deutschland!“, meinte sie strahlend, „Wir haben ganz viele Kugeln, am liebsten mag ich die roten mit der Schneeflocke drauf, die hängen jedes Weihnachten an unserem Baum und die sind schon so etwas wie Tradition bei uns. Es gibt kein Weihnachten an dem sie nicht hängen!“, erzählte sie stolz. Schon wieder sprühte die ganze Begeisterung aus der Gryffindor und hoffentlich steckte sie auch Ephesian damit an, damit er sich auch schon auf Weihnachten freute. Aber was er sagte, wollte sie gar nicht glauben, „Nein, nein. Ein Tannenbaum sieht erst hässlich aus, wenn man sich keine Mühe gibt! Und ihr gebt euch ja Mühe, also sieht er schön aus!“, bahnbrechende Logik, der vielleicht nicht jeder zugestimmt hätte, beziehungsweise, der keiner zugestimmt hätte außer Emma selbst, aber das musste ja auch reichen! „Künstlerische Freiheit“, kommentierte sie den Satz von Ephi, dass die Thorkenblats nur den ganzen Schmuck zusammen würfeln würden.

Ja, nun war es wirklich an der Zeit, dass sie weiter kommen. Schließlich wollten sie ja noch irgendwas machen, bevor sie wieder in das Schloss mussten. Emma nickte und begleitete Ephesian nach draußen. Die kalte Luft umströmte sie sofort, aber der Weg war auch nicht weit, so dass sie bald wieder im gemütlichen warmen des Honigtopfes standen. Emma war ja schon einige male hier gewesen, aber trotzdem, die ganze Vielfalt der Süßigkeiten haute sie immer wieder aus Neue um. Es waren einfach so leckere Sachen dabei, eigentlich sollte man wirklich Geld an Massen besitzen, wenn es so einen Laden gab. Ohne lang zu überlegen, zog Emma Ephi schon weiter rein, Richtung der Schokolade, „Schau mal, die haben sogar so eine Art Weihnachtsedition. Gebrannte Mandeln mit Kaminruß... Das klingt aber nicht so lecker, haben die auch normale Sachen?“, das war in der magischen Welt generell eine dumme Frage, da gab es nichts ''normales''. Aber die mussten doch noch irgendwo normale Schokolade haben, ohne komischen Beigeschmack. „Ephi, siehst du etwas, wo ich meinen Eltern schenken könnte?“, fragte sie ihren besten Freund.


09.12.2012 18:35
Mica Akiwa
Gast





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Michelle && Mica

Tja, nicht nur vergessen auf die Zeit zu achten. Nein bei Mica war es ja noch viel viel schlimmer. Er vergaß sogar die Termine. Aber das war zu typisch für den Hufflepuff, aber es machte ihn trotzdem immer wieder ein klein wenig zu schaffen. Er fühlte sich dann immer so schuldig. Vielleicht auch aus dem Grund, da er ein wenig schuldig war. Er zuckte mit seinen Schultern, „Wir können ruhig langsam zum Schloss gehen, vielleicht fällt mir auf den Weg ja nochmal ein, wann und wo ich mich mit meinem Nachhilfeschüler treffen wollte.“ Und wenn dies nicht passieren sollte, dann bekam der kleine Drittklässler eben eine Zusatzpackung an Süßigkeiten als kleine Entschuldigung. Kleine Teenager waren eben doch so einfach zu beeinflussen. Stelle ihnen eine Packung Süßigkeiten hin und sie vergessen Kummer und Sorgen. Mica hackte sich prompt bei Michelle ein und ging mit ihr los. „Los, du willst ja deine Süßigkeiten nicht ewig in der Hand halten und deine Freundin freut sich bestimmt. Also wieso sollten wir sie warten lassen?“ Und mit diesen Worten zog er sie mit, wieder aus dem Laden.

tbc: Straße


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09.12.2012 18:41
Ephesian Thorkenblat
Gast





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EMMA & EPHI

Ephesian zuckte mit den Schultern. Dann fiel es ihr halt nicht ein. Was war denn dabei? Sie kam nicht von hier, zu Hause sprachen ihre Eltern und Emma bestimmt auch nur Deutsch und sie kam aus Deutschland, es war doch total bekloppt anzunehmen, dass sie, nur weil sie umgezogen war, perfekt auf einmal Englisch konnte und fließend sprach. „Ist doch egal. Ich kenn auch haufenweise Engländer, die trotzdem totalen Müll reden und das in meiner Sprache“, erklärte er seiner Freundin also mit einem Grinsen und damit war das für ihn auch erledigt. Es gab wichtigeres im Leben und dummes Zeug konnte man in jeder Sprache reden. Emma versuchte es, sprach bis auf ein paar Eigenheiten ja eh schon fast perfekt seine Sprache und wenn das für ihn wichtig wäre wäre er ja auch ein Idiot. Sie war Emma, das war wichtig und nicht, ob sie nun wusste, dass ein Tannenbaum auch so hieß. Wie bekloppt, das zu glauben. War fast so bekloppt wie zu glauben, dass man besser war, weil man aus einer Zaubererfamilie kam, wo alle miteinander verheiratet wurden. Was für ein Schwachsinn. „Schneeflocken auf den Kugeln? Wir haben ab und an so Schneezeug am Baum, so zum Aufsprühen. Das klebt wie Sau und sieht meistens eher aus, als hätte jemand saure Sahne auf den Baum geworfen, aber meine Mutter mag's.“ Wenigstens waren sie schon mal aus den Drei Besen raus, da war die Luft aber auch langsam echt unangenehm geworden und der kurze Weg durch die Kälte war sogar ziemlich angenehm, auch wenn der Nebel die Luft ziemlich feucht machte, aber frische Luft war besser als keine Luft.

Noch besser war allerdings der Honigtopf und wie immer, wenn er hier rein kam blieb er erst einmal stehen und schaute sich um. Warum konnte man nicht einfach den ganzen Laden kaufen? Vielleicht konnte man den für ihn einfach runtersetzen. Er würde auf jeden Fall bezahlen. Vielleicht. Ephesian ließ sich bereitwillig von Emma mitziehen, auch wenn sein Blick nicht dahin ging, wo das Mädchen ihn hin zog, sondern durch den Laden. Es gab viel zu viel anzugucken! Gab es eigentlich diese leckere Blockschokolade? Diese schwere, die aussah wie Goldbarren und genau so schwer war? Die hielt sich nämlich gut, er musste ja auch effizient denken. Eine Kostprobe wäre auch nicht schlecht. Der Honigtopf machte Hunger! Emma hörte er auch gar nicht mehr richtig zu, sie konnte ruhig eine Weile mit ihm reden, ohne, dass er ihr antwortete. Verdammt, immer dieses Überangebot an leckeren Sachen und alles sah so gut aus! Das war schon fies, konnten sie ihm nicht einfach eine Tüte zusammen stellen und er nahm sie dann einfach mit? Dann musste er gar nicht mehr aussuchen. Eine Pause im eigentlich ja Selbstgespräch seiner Freundin machte, dass er sich umdrehte und sie fragend ansah. „Was hast du gesagt? Tut mir Leid, ich bin... ähm.. abgelenkt.“


15.12.2012 15:28
Emma Hoffmann
Gast





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Ephesian && Emma

Es war wirklich gut, dass Ephesian so verständnisvoll war. Emma kannte auch einen Haufen Leute, die nicht so verständnisvoll waren, die sich dann kaputt lachten, wenn sie etwas falsch sagte oder ihr gerade ein Wort nicht einfiel, aber das war doch schon fies. Sie bemühte sich ja, damit sie mit der zeit ein reines Englisch sprechen konnte, auch wenn sie wusste, dass man es immer heraushören werden würde, dass sie nicht aus dem Land stammte, in dem sie wohnte. Aber was solls. Sie kam gut zurecht und das war es doch eigentlich, worauf es ankam. Sie lächelte ihren Begleiter an, „Danke“, meinte sie fröhlich und kniff ihn sanft in die Seite. Sie hatte echt Glück gehabt, dass sie jemals an Ephi gelangt war. Er war einfach ein so guter Freund!
„Ja“, meinte sie begeistert, „Die sind so schön, glaub mir, wenn du sie siehst, dann wirst du auch sagen, dass sie schön sind! Da bin ich mir ganz sicher!“, und wie sie sich sicher war. Niemand konnte diesen wunderschönen Christbaumkugeln widerstehen. Jeder bewunderte sie immer und sie waren schon ein kleiner Stolz ihrer Mutter, die sie hütete. Jedes Jahr mussten sie an der Tanne hängen, das war ihr wichtig und Emma hatte auch ihren Narren an den Kugeln gefressen. „Aber das sieht sicher auch interessant aus!“, meinte sie und konnte sich das gut vorstellen, „Und schließlich gehört Schnee ja zu Weihnachten, irgendwie!“

Ja, so war das nun mal, wenn man mit Ephesian in den Honigtopf ging. Er bekam so gut wie nichts mehr mit und es war manchmal ein Wunder, dass er sich wieder heraus ziehen ließ. Aber Emma konnte ihn ja auch verstehen, schließlich gab es hier einfach so viele leckere Sachen zu kaufen. Auch Emma fiel es immer schwer den Laden wieder zu verlassen, denn immer wenn sie fast draußen war, drehte sie wieder um, denn dann sah man doch wieder etwas ziemlich leckeres. Sie kicherte und zeigte ihm die Schokolade, „Ich meinte, ob so etwas schmecken kann. Ich meine mit dem Geschmack von gebrannten Mandeln und Kaminruß. Das kann doch nicht schmecken, ich meine wer isst schon gerne Ruß?“, fragte sie ihren besten Freund. Sie glaubte nicht, dass das schmecken konnte. Aber Gott sei Dank hatte sie ja den Schokoladenexperten dabei, der musste so etwas schließlich wissen! Sie sah sich weiter um und entdeckte dann doch einen Riegel, der schmecken könnte, „Guck mal!“, sie hielt ihn ihm direkt unter die Nase, weil sie auch nicht genau hinschaute und einfach begeistert war, „Die schmeckt nach Walnuss und Tannennadeln, die nehm ich mit, dann können wir die gleich probieren!“, meinte sie entzückt und wühlte weiter in dem Tisch rum, vielleicht gab es ja noch einmal eine Geschmackssorte, die schmecken konnte.


26.12.2012 22:40
Ephesian Thorkenblat
Gast





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EMMA & EPHI

Das einzige, was von Weihnachten gerade wirklich bei ihm ankam waren Gedanken zu den Haufen an Süßigkeiten, die es dann traditionsgemäß gab, was auch mit das Wichtigste war. Neben dem Schnee vielleicht. Und dem Baum. Und natürlich den Geschenken, aber zur Not konnte er auf die auch verzichten. Vielleicht wäre Geld kein schlechtes Geschenk dieses Jahr, das konnte er dann ordentlich auf den Kopf hauen, für was auch immer. Vielleicht diese Pralinen da. Oder noch ein paar Blöcke einfacher Schokolade, damit er einfach einen Vorrat hatte. Nougat war vielleicht auch nicht verkehrt, mit Knusper darin. Verdammt, wenn er weiter so darüber nachdachte würde er noch das Sabbern anfangen. Aber es sah alles schon so lecker aus! Ephesian drehte sich mehr oder weniger widerwillig zu Emma um, die ja immer noch mit ihm redete. Sie konnte auch einfach still sein, er hatte doch sowieso keinen Kopf mehr dafür. Naja, sie waren zusammen hier, seine Freundin wusste, auf was sie sich eingelassen hatte. Das war kein Grund, sie stehen zu lassen, klar. Außerdem musste es in seinem Kopf ja auch um ein paar andere Dinge gehen. Er folgte Emmas Zeigen und betrachtete ihre auserkorene Süßigkeit. „Hm... weiß nicht. Vielleicht ist es künstlicher Ruß? Und auch verbrannte gebrannte Mandeln schmecken noch nach was, also.. weiß auch nicht. Vielleicht doch lieber was normales ohne Ruß?“ In der nächsten Sekunde hielt die Ältere ihm irgendetwas vor die Nase, in das er am liebsten gleich gebissen hätte, aber das durfte er nicht und außerdem wollte er sich den Spaß für später aufbewahren. „Tannennadel? Da kann man ja gleich am Weihnachtsbaum knabbern“, meinte er naserümpfend. „Wir haben Badezeug, das nach Tannen riecht. Danach fühlt man sich immer wie aus dem Wald gekrochen. Voll eklig.“

Wie Emma wanderte auch Ephesian langsam durch den Laden. Das war gefährlich. Irgendwann ließ er sich wirklich mal hier einschließen. Die Folgen wären bestimmt nicht billig, aber das war ja egal. „Hey, Emma! Ein Lebkuchenhaus, auf das aus 'ner Wolke Schnee fällt! Wie genial ist das denn? Aber leider auch verdammt teuer.. Sieht aber ziemlich lecker aus! Puderzuckerschneezeug..“ Er hielt einen Finger unter die Wolke und fing den Schnee vorsichtig auf, bevor er ihn probierte. „Ist wirklich Puderzucker! Genial!“ Hoffentlich hatte ihn niemand naschen sehen, aber vermutlich entstand auch kein Schaden dadurch, dass er eine winzige Prise Zucker genommen hatte. „Ich nehm auf jeden Fall einfache Schokolade mit, damit macht man nichts verkehrt. Ob die auch was mit Minze haben? Tannenbäume aus Schokolade mit Pfefferminz oder so?“ Er machte sich besser auf die Suche. Hauptsache, sie kamen überhaupt mit irgendetwas zurück, sodass er bis zum nächsten Besuch überleben konnte. Überleben war wichtig.

Allerdings war er sich dessen nicht mehr ganz so sicher, als eine ziemlich abgehetzte Professor Brennan in den Honigtopf kam und sie mehr oder weniger bat, zurück ins Schloss zu kommen. Was war das denn jetzt? Aber bezahlen ging doch noch, oder? Also beeilte Ephesian sich, zahlte seine Schokolade und schnappte sich Emma, um zu gehen. Was war denn eigentlich los?

tbc: off


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03.01.2013 16:11
Samantha Blight
Gast





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Sirius Black & James Potter & Samantha Blight



14. Dezember 1975, 15:10 Uhr - Spieleinstieg nach Zeitsprung

Nachdenklich presste Sam ihre Nase gegen die Glasscheibe und starrte durch das Schaufenster in das wohl beste Geschäft in ganz Hogsmeade. Sie hatte für diesen Monat so gut wie kein Geld mehr. Süßigkeiten waren teuer, und sie waren Luxus den sie eigentlich nicht brauchte. Aber gucken - gucken war gratis und trotzdem nicht umsonst, man bekam auch ohne hineinzugehen Einiges geboten. Allein optisch war dieser Laden große Klasse.

Sam brauchte eigentlich keine Aufmunterung. Sie hatten gestern gewonnen, und somit war die Viertklässlerin gut gelaunt - doch die Feierstimmung von gestern war nach einiger ernsthafter Reflektion über dem Tagebuch noch in der letzten Nacht verraucht. Zehn Tore, zehn Stück hatte sie durchgelassen. Das war direkt peinlich. Gut, es war ein langes Match gewesen und der andere Hüter hatte sich genauso "dämlich" angestellt. Und der alte Sauberwisch, den sie flog, war nicht einfach nur ein schrottiger Schulbesen - er war reif für die Rente. Ausreden, versuchte sie sich zu sagen, alles Ausreden. Du schiebst es auf den Besen, aber letztlich ist es Talentfrage und auch ein Stück weit Übung. Wenn du härter trainieren würdest...

Pff. Härter trainieren. Sie riss sich beim Training buchstäblich den Allerwertesten auf, und sie wusste, sie war so gut wie sie menschenmöglich in ihrem Alter sein konnte. Sie konnte nicht noch mehr fliegen, dann würde sie die Schule zu sehr schleifen lassen. Eigentlich müsste sie jetzt im Gemeinschaftsraum hocken und ihren Aufsatz für Slughorn schreiben. Morgen allein würde sie damit nicht fertig werden. Alle anderen waren schon viel, viel weiter als sie.

Mit der kleinen, senkrechten Falte auf der Stirn die sie immer bekam wenn sie vor einer Vexierfrage stand, trat Sam vom Schaufenster ein Stückchen zurück, pustete gegen die Scheibe, malte einen Besen in die neblige Fläche, bevor diese wie von Zauberhand unsichtbar werden konnte.

Ein besserer Besen wäre natürlich was... keinen richtig teuren Besen, aber ein gutes, solides Modell... eines das nicht ständig rummuckte wenn sie sich mal mehr als zwanzig Grad in eine Kurve legte, eines das tatsächlich eine gewisse Form von Beschleunigung hatte...

Also keine Süßigkeiten. Lieber etwas Geld sparen. Sam war kein Idiot. Sie wusste, sie würde Jahre auf einen Besen sparen müssen, ehe sie sich einen leisten konnte. Aber das war es ihr wert, beschloss sie, und wandte sich zum Gehen. Fast wäre sie in dem Moment gegen einen Jungen geprallt, der direkt hinter ihr aufgetaucht war wie aus dem Nichts.


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17.06.2013 23:16
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