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Samstag, 11.09.1976

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Quidditchauswahlspiele Hufflepuff
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Merlin
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Schreiberlings Federladen

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Der Schreibwarenladen von Hogsmeade, der vor allem auf Federn in unterschiedlicher Qualität spezialisiert ist. Hier findet man eine gewöhnliche Schreibfeder für die schnelle Notiz im Unterricht ebenso wie geschwungene Schönschreibfedern. Egal ob Gänsekiel oder Fasanenfeder - wer eine Schreibfeder braucht, ist hier richtig. Hinzu kommt ein großes Angebot an Pergament und anderen Schreibutensilien.

Geführt wird der Laden von Carlisle MacRowan.


26.11.2010 19:37 offline E-Mail suchen homie
Felicitas Dain
Gast





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Einstiegspost


Felicitas hatte den Tag über etwas gelesen und hatte sich letztendlich doch dafür entschieden, nach Hogsmead zu gehen. Zu diesem Auswahlspiel wollte sie nicht - schließlich hasste sie Höhen, die über zwei Meter gingen - und die ganzen herumwuselnden Leute machten sie noch schier verrückt. Auf dem Weg hierhin war es jedoch nicht viel besser. Sie hasste die ganzen Menschen hier, die alle aufgeregt durcheinander redeten. Vor ihr waren ein paar drittklässlerinnen aus Hufflepuff gegangen. Die drei Besen hatte sie gemieden, obwohl sie gesehen hatte, dass Lucius dort hinein verschwunden war. Er war in ihrem Jahrgang, in Slytherin wohlgemerkt, und eigentlich war er ihr ganz sympathisch, doch unter all diesen Menschen brauchte sie jetzt auch nicht um jeden Preis mit ihm kommunizieren. Eine der Blacktöchter war sicher bei ihm, er schien wohl irgendeine Anziehung auszuwirken.
Auf dem Weg hierhin hatte sie festgestellt, dass sie dringend noch neue Tinte brauchte. Also war sie an den ganzen Geschäften vorbei direkt hierhin gekommen. Sie verglich gerade die Tinten, welche von besserer Qualität war. Gerade hatte sie sich zwischen zwei entschieden und sich für die teurere Entschieden. Die andere war ihr doch zu dickflüssig und wenn man viel schrieb, da war sie ungünstig. Heute wollte sie noch ihren Wahrsagenaufsatz fertig machen. Felicitas reihte sich in die Schlange an der Kasse ein und wartete ungeduldig, endlich an die Reihe zu kommen.


12.11.2012 16:43
Mica Akiwa
Gast





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Felicitas / Mica

Einstiegspost

Mit schnellen Schritten durchquerte er Hogsmead. Nun gut, er durchquerte esnicht gänzlich, aber man könnte meinen, dass er hinter irgendetwas hinterher war, so rannte er. Derweil war er nur wieder einmal ein bisschen überfordert. In wenigen Minuten wollte er doch wieder im Schloss sein und einem Erstklässler Nachhilfe geben, er hatte es ja extra dem kleinen versprochen, aber dann war ihm eingefallen, dass er noch Schulsachen brauchte und seine alte Feder konnte man sowieso wegschmeißen. Also rannte er zu "Schreiberlings Federladen" und stellte sich vor die rießige Auswahl an Federn hin. Es gab nun wirklich alle möglichen Feder. Von den gewöhnlichen Gänsefedern, über wertvolle Fasanfedern bis hin zu den wahren Raritäten im Schreibfedergeschäft: Pfaufedern. Aber die waren ihm dann auch wieder zu teuer, so viel Geld würde er sicher nicht dafür bezahlen, schließlich nutzte sie sich sowieso ab und dazu war es einfach zu teuer. Sie sah schön aus, aber das war nun auch schon alles. Er summte leise vor sich hin und schnappte sich doch eine kleinere Fasanenfeder und zur Sicherheit noch eine weiße Gänsefeder. Das müsste reichen, dann schnappte er sich aus dem nächsten Regal noch eine Packung Pergamentblätter und stellte sich an. Noch ein paar Minuten und er müsste Nachhilfe geben, das in seinem Lieblingsfach Verwandlung. Aber wahrscheinlich würde er zu spät kommen, so wie das hier aussah. Vor ihm stand ein blondes Mädchen und erst beim zweiten mal erkannte er sie als Felicitas Dain. Sie war zwar eine Slytherin und er ein Hufflepuff, aber war das nicht ganz egal? Sie waren beide Menschen, das musste man doch beachten! "Felicitas, auch noch Besorgungen für die Schule machen?", meinte er zu ihr, nachdem er sich geräuspert hatte.


12.11.2012 19:46
Felicitas Dain
Gast





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Felicitas überlegte sich gerade, was sie wohl zu Abend essen wollte und ob sie sich nicht doch ein paar Pralinen - natürlich Alkoholfrei - kaufen wollte. Sie trank keinen Alkohol. Sie hatte Angst, dass sie die Kontrolle verlieren würde. Sie hatte Angst, dass Visionen kommen würde, die sie nicht sehen wollte. Alles das wollte sie vermeiden und daher schränkte sie alle Risiken ein. Felicitas sah, wie endlich einer dieser Menschen vor ihr bezahlte und die Reihe einen Schritt weiter ging. Sie hörte, wie jemand hinter sie trat. Und dann sprach dieser Jemand sie an und sie sah sich gezwungen, sich umzudrehen und diese kleine Kröte zur Schnecke zu machen. Ebendiese Kröte hatte ein Asiatisches aussehen und einen Hufflepuffanstecker.
Er sprach sie direkt an und sie erinnerte sich an seinen Namen. Mica, oder? Sie wusste es nicht, aber sie hatte auch keine Lust, nachzufragen. Es verärgerte sie, dass er sie einfach so ansprach. Er war ihres Wissens nach einer dieser Schlammblüter. Sie sah ihn herablassend an. "Ich weiß nicht, was es dich interessiert, aber ja. Sonst würde ich hier nicht stehen."


14.11.2012 17:57
Mica Akiwa
Gast





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Man konnte ja über das Haus der Schlangen vieles sagen, dass viele schwarze Magier aus diesem Haus kamen, dass der Gründer selbst nicht gerade muggelfreundlich war. Dass sie, wie vielen bekannt war, im Kerker hausten und dass ihre Farbe ein giftiges grün war. Und auch über die Schüler des Hauses ließ sich so einiges sagen. Sie waren eingebildet, hochnäsig und völlig von sich überzeugt, räumten ihre Konkurrenz aus dem Weg und so weiter. Aber Slytherin hin oder her, ein Haus machte einen Menschen nicht aus und deshalb ließ sich Mica auch nicht von der unfreundlichen Begrüßung seiner Jahrgangskollegin beirren und blieb weiterhin freundlich, schließlich sprechen wir hier von Mica und der ging auf keine Streitereien ein. „Stimmt, ansonsten wärst du woanders!“, stimmte er ihr zu, war ja auch logisch.
Die Menschenschlange schien wieder zu stehen und Mica wunderte sich, dass so viele noch etwas einkauften, ganz vorne war ein Gryffindor, wahrscheinlich dritte Klasse, der seine Geldstücke abzählte, das war wahrscheinlich der Grund warum nichts vorwärts ging. „Es ist ganz schön viel los“, meinte er zu Felicitas, „Aber Pergamentblätter und Federn kaufen sich ja leider nicht von selbst ein!“, meinte er mit einem Lächeln.


Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Mica Akiwa am 17.11.2012 14:19.

17.11.2012 14:18
Felicitas Dain
Gast





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Und schon nervte sie die Anwesenheit einer von ihr nicht geduldeten Existenz. Wenn jemand sah, wie sie mit ihm sprach - na das konnte etwas geben. Dabei hatte er sich ihr doch aufgedrängt. Sie konnte ihn vor diesen Menschen jedoch nicht zusammenfalten, wie sie es gerne getan hätte. Aber was erwartete er jetzt von ihr?
Dass sie ihm in die Arme hüpfte mit einem freudigen 'endlich hat mich jemand angesprochen, damit ich nicht mehr arm und alleine hier herumstehen muss. Danke! Ich werde dich heiraten!' Ähm... Nein. Definitiv nicht. Aber sie dachte auch nicht, dass er es erwartete. Eher ein nettes Gespräch? Was wäre, wenn sie sich einfach herumdrehen würde? Nein, das hätte kein Niveau. Eine Ravenclaw legte ihre Sachen auf die Theke und kramte ewig lange nach ihrem Geld. Schienen heute alle auf dem Zeitlupentrip zu sein. Aus diesem Geschäft zu verschwinden schien die eleganteste Lösung.
"Nun, das tun sie sicherlich nicht." - Wenn man sie sich überhaupt leisten kann, sind muggelfamilien nicht meinstens arm? - "Wenn man denn schonmal nach Hogsmead kommt. Eigentlich schicken mir meine Eltern ja Materialien zu, allerdings ist die Eule wohl etwas langsamer. Können deine Eltern dir überhaupt Materialien zuschicken?"


18.11.2012 18:08
Mica Akiwa
Gast





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Irgendwie war sie ja nicht so ganz davon überzeugt, dass Mica mit ihr ein Gespräch hielt. Vielleicht sollte er sich so kurz fassen wie es nur irgendwie möglich war, schließlich musste er ja noch Nachhilfe geben und da konnte er sich nicht aufhalten lassen. Es war wichtig, dass er seinen jüngeren Schulkameraden half, schließlich hätte er es ja auch gerne gehabt, wenn ihm jemand geholfen hätte. Ihm hat zwar eigentlich kaum jemand geholfen, aber er hatte die Hilfe auch kaum nötig gehabt und das ohne eingebildet zu klingen. Mica sah sich kurz um. Hinter hatten sich schon wieder einige angestellt und die Schlange ging bis zur Eingangstür. Nun ja, das war ja auch der einzige Laden weit und breit, der solche Sachen anbot. Also mussten sich alle Schüler hier hinein zwängen.
„Nein, natürlich nicht. Es wäre zwar so einfacher, aber was nicht geht, das geht nun mal nicht!“, meinte er ganz ruhig und blieb völlig unbeeindruckt von ihrer etwas kühlen Art. Jedem das seine, das war sein Motto. „Oder sie wurde aufgehalten, es ist ja nun wirklich kein Flugwetter für Eulen!“, meinte er und sah nach draußen, wo der Nebel noch immer eine dicke Wand aufbaute. „Im Moment eher nicht. Meine Eule befindet sich im Moment in Hogwarts und ich werde sie auch nicht losschicken, schließlich möchte ich sie noch länger behalten und am Ende passiert ihr etwas. Ich passe auf meine Haustiere auf!“, meinte er mit ruhiger Stimme.


19.11.2012 17:38
Felicitas Dain
Gast





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Er verstand es echt nicht. War diese übertriebene Freundlichkeit jedem Asiaten angeboren oder taten die alle nur so, um sie restlos in den Wahnsinn zu treiben? Vielleicht war auch Beides daran Schuld. Der Ravenclaw bezahlte und nur noch eine Schülerin war vor ihr, dann konnte sie endlich gehen.
Felicitas blickte sich zu Mica um, als sie das klimpern von Münzen hörte und erstaunt war - die Kleine hatte das Geld vorher sogar abgezählt. Die Slytherin trat vor und legte ihre Sachen auf den Tisch. Der genervten Verkäuferin schenkte sie ein aufmunterndes Lächeln. Immerhin war sie nicht die Einzige genervte weit und breit. Sie drückte ihr das Geld in die Hand, die Kassiererin nahm es und packte sie Sachen in eine kleine Tasche, die sie Felicitas in die Hand drückte. Diese packte ihre Sachen vorsichtig ein und drehte sich noch ein letztes Mal um.
"Na dann viel Spaß beim Eulensitten. Man sieht sich!", mit diesen Worten trat sie durch den Ausgang endlich nach draußen auf die Straße, froh diesem Laden endlich entkommen zu sein. Felicitas atmete tief die eiskalte Luft ein, steckte ihre Hände in die Manteltaschen und ging den Weg entlang.

tbc: Straße


20.11.2012 16:16
Mica Akiwa
Gast





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Tat sie nur so abweisend, oder konnte sie Mica wirklich nicht leiden? Auf jeden Fall fand das der junge Hufflepuff gar nicht nett von ihr. Aber er wäre ja nicht Mica, wenn er es nicht über sich ergehen lassen würde. Daher sagte er erst mal nichts mehr und wartete geduldig, bis auch er mit dem zahlen dran war. Vielleicht war es auch einfach nur, weil er eben ein Hufflepuff war und sie eine Slytherin und vielleicht war es ihr - folglich - peinlich mit einem Dachs gesehen zu werden. Mica verstand einfach nicht woher diese Anfeindungen zwischen den Häusern herkam. Es war ja kein Grund einen auszuschließen, wenn man in Hufflepuff gelandet ist. Mica empfand das so. Nun ja, aber wa sosllte er nun tun, sie direkt darauf ansprechen? Lieber nicht, obwohl er den Drang verspürte. Wenn sie ihn fragen würde, was er von ihr wollte, dann würde er sie schon fragen, aber so empfand er es eigentlich schon als überflüssig.
Sie hastete nach vorne bezahlte schnell und dann verabschiedete sie sich auch gleich. Sie verschwand allerdings so schnell, dass Mica ihr nichts mehr hinterher rief und so zahlte er seine Sachen, ließ sie sich einpacken und maschierte ebenfalls nach draußen. Der Nebel war noch immer sehr dicht. Eigentlich müsste er gleich im Schloss sein, aber da fiel ihm ein, dass er vielleicht sogar noch Süßigkeiten mitnehmen könnte, dann hätte sein Nachhilfeschüler auch noch einen kleinen Ansporn und deshalb entschied er sich noch einmal um und ging in Richtung des Honigtopfes.

tbc: Der Honigtopf


21.11.2012 23:21
Helena Avery
Vertrauensschülerin


Alter:
.sweet sixteen
Wohnort:
.Avery Manor, England
Klasse & Haus:
.6th, Ravenclaw
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Spieler:
Rin

Charakter
Beziehungen


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Katie & Helena

cf: Zeitsprung



Henrys heller Blick glitt ratlos über die verschiedenen Tinten-Behältnisse, die ordentlich in Reih und Glied im Regal standen. Es gab urige, kleine Fässchen, hauchdünne Glasphiolen und andere kleine Kunstwerke sowie die 08/15-Ausführung und hingegen eine solche, die ob ihrer Kristallbeschaffenheit wirklich teuer war - den Inhalt musste man bei dieser selbstverständlich gesondert erstehen! Ohnehin gab es eingedenk der kommenden Feiertage eine Sonderedition in Form eines Ostereis und bunte Tinte, die angeblich essbar war, jedoch schienen die meisten die Bekömmlichkeit in Frage zu stellen, denn diese Ecke sah noch reichlich eingeräumt und frisch aus; auch Helena hatte stirnrunzelnd und dann darüber grinsend einen größeren Bogen gemacht, denn sie hatte ihr Taschengeld bereits für anderen Schnickschnack ausgegeben und die große Tüte von Besenknechts zu ihren Füßen war Zeuge davon.

Aufgrund der Wärme des Ladens hatte sie die Verschlüsse ihres dunklen Dufflecoats geöffnet. Der blau-weiße Hausschal der Ravenclaws hing modisch drapiert um ihren schlanken Hals und besaß eher eine dekorative Funktion denn eine wärmende. Das dunkle Haar offen tragend, glänzte darin ein filigraner Haarreif in der Machart eines geflochtenen, roségoldenen Bandes, dessen klare und zierliche Beschaffenheit keinen Zweifel daran ließ, dass es sich um Echtheit handelte. Wenige geschwungene Strähnen entsagten sich der Frisur und fielen an den roten Wangen vorbei, unter dem Mantel trug sie ebenso zweifelsohne noch immer die Schuluniform. Die Collegeschuhe mit dem hohen Absatz erlaubten es ihr, dass sie, gleichwohl sie sich trotz allem auf die Zehenspitzen stellen musste, auch die obersten Regalfächer betrachten konnte. Ob es ihr dabei von großem Nutzen war wusste sie nicht, denn bis dato fand sie sich recht unfündig in den Gängen des Ladens wieder.

"Ganz Hogwarts scheint auf der Suche nach schwarzer Tinte zu sein", murmelte sie für sich selbst, nachdem sie zumindest den handschriftlichen Hinweis von 'Equinox Schwarz, glänzend und glatt' gefunden hatte, nicht jedoch den dazugehörigen Artikel. Das champagnerfarbene Pergament (unzerknitterlich, ebenfalls eine Sonderedition) sowie das neue Set Federkiele auf ihre Tüte ablegend, streckte sie sich empor und tastete mit der rechten Hand nach dem höchsten Regalfach, ohne etwas zu sehen. Dann, als sie meinte etwas gespürt zu haben, griff sie danach und glitt wieder auf ihre Absätze zurück, zum normalen Stand kommen. Als sie den Blick nach unten richtete, um das zu betrachten, was kühl und rund in ihrer Hand lag, verzog sie den Mund und rollte mit den Augen: „Lavendel!“, stieß sie entrüstet aus.


Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Helena Avery am 02.01.2016 14:11.

17.10.2015 18:50 offline suchen homie
Katie Jones



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19 Jahre
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Oxford
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Rhia

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Helena & Katie

Spieleinstieg nach Zeitsprung
cf: Eingangshalle


Wie überaus schade, dass Jezzie schon von seinen Eltern abgeholt worden war, mit ihm zusammen hätte der Ausflug nach Hogsmeade bestimmt mehr Spaß gemacht. Für einen Moment war Katie ja sogar versucht gewesen selbst im Schloss zu bleiben, bis morgen der Hogwarts-Express abfahren würde, vielleicht hätte sie ja sogar zur sogenannten Mutprobe an der Peitschenden Weide gehen können, aber es half ja alles nichts. Sie brauchte noch Ostergeschenke für ihre Familie. Natürlich hätte sie sich auch schon beim letzten Ausflug ins Dorf darum kümmern können, schließlich war Ostern nichts Überraschendes, aber im Februar war der Gedanke an dieses Fest einfach noch zu weit weg gewesen, als dass sie schon daran gedacht hätte. Somit war sie heute gleich nach dem Unterricht aufgebrochen und war tatsächlich sehr effektiv gewesen. Sie hatte schon fast alles zusammen. Jetzt noch eine Kleinigkeit essen, dann noch etwas für ihre Schwester, und sie konnte wieder zurück zu interessanter Gesellschaft. Entschlossen rückte die Slytherin ihre verschiedenen Einkaufstaschen zurecht, zog ihre helle Jacke, die sie über der Schuluniform trug, glatt, und wollte sich gerade auf den Weg in die Drei Besen machen, als sie einen sehr vertrauten dunklen Haarschopf vor sich Schreiberlings Federladen betreten sah. Na, wenn das nicht die gute Helena Avery war. Ihre Halbschwester. Seit die jüngere Ravenclaw das große Familiengeheimnis erfahren hatte, hatte es zwischen ihnen keinen Kontakt mehr gegeben, auch wenn Katie sie hin und wieder beobachtet hatte. Aber Helena schien wohl wirklich nicht an einer Geschwisterbeziehung interessiert zu sein. Wie der Bruder, so die Schwester. Aber jetzt konnte sie ihr nicht entkommen, der Schreibwarenladen war nämlich zu klein, als dass sie sich dort verstecken könnte. Und dass Helena kein Interesse an einem Gespräch mit ihr hatte, hieß noch lange nicht, dass es umgekehrt genauso war. Katie wollte sehr wohl noch mit ihr reden. Zumindest wollte sie erfahren, ob sie mit Ilias über sie gesprochen hatte. Es war eine Entscheidung innerhalb von Sekundenbruchteilen gewesen. Schon hatte die Slytherin die Tür zum Federladen aufgestoßen und war leise eingetreten.

Noch hatte sie Helena allerdings nicht angesprochen, stattdessen betrachtete sie Helena, die mit dem Rücken zu ihr die Regale absuchte. Sie war sogar nahe genug gekommen um verstehen zu können, was sie vor sich hinmurmelte. Katie spürte schon, wie sich ein Grinsen auf ihrem Gesicht ausbreitete. Mit einem raschen Blick vergewisserte sie sich, dass Mr MacRowan, der Besitzer des Ladens, sie nicht weiter beachte, dann schnappte sie sich das nächstbeste Tintenfass aus dem Regal direkt neben ihr. Mh. Pfirsichfarben. Sehr schön. Schnell zog sie ihren Zauberstab aus der Tasche und tippte damit einmal das Etikett an. Viel Aufwand war es nicht, als Siebtklässlerin führte sie einen solchen Zauber nicht zum ersten Mal aus. Wenige Momente später verkündete das Schildchen auf dem Tintenfass, dass es sich um 'nachtschwarze' Tinte handelte. Wie gut, dass das Glas auch nicht so ganz durchsichtig war, somit würde ihre kleine Schwindelei nicht so schnell auffallen. Wenn sie Glück hatte sogar erst beim Schreiben. Um eine möglichst unschuldige Miene bemüht steckte Katie den Zauberstab wieder ein und berührte ihre Halbschwester an der Schulter. War sie gemein? Vielleicht.

"Hey. Suchst du das hier?" Das Tintenfass so haltend, dass nur noch das Etikett sichtbar war, streckte sie ihr ihren 'Fund' entgegen. "Ich habe dich reden hören." Gewinnend lächelte sie die Ravenclaw an. "Ich hoffe, ich komme dir nicht allzu ungelegen, aber ich habe das hier eben gerade gefunden. War wohl das letzte Fass." Andeutungsweise zuckte sie mit den Schultern.


Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Katie Jones am 27.10.2015 19:24.

27.10.2015 19:23 offline E-Mail suchen homie
Helena Avery
Vertrauensschülerin


Alter:
.sweet sixteen
Wohnort:
.Avery Manor, England
Klasse & Haus:
.6th, Ravenclaw
Blutstatus:
Reinblut
Gesinnung:
.dreaming
Spieler:
Rin

Charakter
Beziehungen


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Katie & Henry

Ob sie sich freute, nach Hause zu gehen? Womöglich. Sicher war, dass sie die meisten Ferien daheim verbracht hatte, um entweder tatsächlich in den Urlaub zu gehen oder aber mit Freunden, die auch nach Hause gegangen waren, eine schöne Zeit zu verbringen. Avery Manor besaß eine Vielzahl an Beschäftigungsmöglichkeiten, darunter eine erlesene Auswahl an Literatur, Enzyklopädien, Fachschriften und Lyrikbänden, Bücher also, die ihren Platz in der kleinen Bibliothek im westlichen Teil des Hauses gefunden hatten. Auch ihre Musikinstrumente sahen sich bei Regentagen gerne im Gebrauch, für die Sonnenseiten des Lebens gab es die schöne Natur des Britischen Empires und, nicht unweit entfernt, London mitsamt seiner Winkelgasse. Hogwarts mochte schön sein, bot für das jüngste Kind der Averys aber nur wenig Grund, um auch die Ferienzeit in den ehrwürdigen Hallen zu verbringen – auch das traditionelle Tournament an der Peitschenden Weide hatte sie nicht reizen können. Sie freute sich darauf wieder ihr eigenes Zimmer zu haben und auch das kommende Osterfest konnte mit gewissen Vorzügen bestechen: es würde ein köstliches Dinner im großen Kreise der Familie geben und die jüngeren Kinder der Verwandtschaft durften in der Gartenanlage und im Haus nach ihren Geschenken suchen – das ihrige würde sich vermutlich bei ihrem Teller befinden, auf dem Frühstückstisch, denn Ilias und Helena wurden schon lange nicht mehr auf die Pirsch geschickt. Schade eigentlich, fand sie, aber auch ihre Eltern bekamen ihre Geschenke lediglich am Frühstück überreicht; auch für Calean hatte sie gesorgt, seines würde sie ihm allerdings erst beim Aussteigen aus dem Hogwartsexpress mitgeben, denn für sie beide hatte schnell festgestanden, dass sie trotz aller Umstände nicht von ihren Eltern abgeholt werden wollten. Ihre Mutter hatte sich nur deshalb dazu bereit erklärt, weil sie wusste, dass Ilias, einem Wolf gleich, ein Auge auf seine kleine Schwester haben würde.
 
Die zarte Dunkelhaarige hielt noch immer das kleine Fässchen mit der falschen Tintenfarbe in der Hand, als sie unerwarteterweise an der Schulter berührt wurde. Ein Zusammenzucken verriet ihren Schreck, aber umso überraschter war sie, als es sich hierbei um Katie Huxley handelte, ein Ausdruck, der sich ohne Bewertung in ihrem Gesicht wiederfand – sie konnte beim Anblick der anderen nichts finden, was sie hätte empfinden können oder sollen, so dass es sich auf jene Überraschung beschränkte, die ihre geschwungene Braue fragend in die Höhe gleiten ließ. „Katie“, sagte sie: „Hallo“, auch in ihrer perlenden Stimme schwang eine gewisse Verblüffung mit, gleichwohl sich dieser erste Eindruck binnen der nächsten Sekunden auch wieder legte. Henry wandte den Kopf ab, um nach dem Ladenbesitzer oder einer anderen Menschenseele Ausschau zu halten, ehe sich ihre Aufmerksamkeit wieder auf ihr Gegenüber einpendelte. Seit ihrer … Unterredung … war etliche Zeit verstrichen, Tage – nein, Wochen -, in denen sie nichts mehr mit der anderen zu tun gehabt hatte und ausgerechnet hier und heute traf sie sie zwischen den Regalen des Schreiberlings wieder, alleine, was für ein Zufall. Henry lächelte.
 
Die lavendelfarbene Tinte zurück in das Regal stellend, glitt ihr Blick herab zu solcher, die die Slytherin in Händen hielt. Katie musste also schon vor ihr hier gewesen sein, wenn sie das vermutlich letzte Exemplar ergattert hatte – und ihr freiwillig überließ? Den Kopf in eine seichte Schräge neigend, erhellte sich ihr Lächeln: „Oh, vielen Dank“, erwiderte sie und nahm das Kleinod entgegen, ohne auch nur zu ahnen, welcher Trick sich dahinter verbarg; in diesem Moment ging sie einfach nur von der Ehrlichkeit der anderen aus, jetzt, nachdem das ganze Familienthema auf den Tisch gekommen war und sie Zeit gehabt hatte darüber nachzudenken. Oder auch nicht, denn sie hatte es eher vermieden und sich stattdessen mit anderen Dingen abgelenkt. Katie war ein ihr fremder Mensch und daran würde sich wohl auch nichts ändern: eine Person wie alle anderen um sie herum auch, jemand, den sie vielleicht näher kennenlernen wollte und der eine Chance verdiente. Nicht aber als Schwester, nicht einmal im halben Sinne. Aber diese eine Chance, die wollte sie ihr gerne geben.

Deshalb, sie verlagerte das Gewicht locker von einem Fuß auf den anderen, folgte sie der spontanen Intention ein Gespräch zu beginnen, denn Katrina war noch niemals ein Gast im Hause Avery gewesen, folglich auch nicht zum Osterdinner eingeladen: „Fährst du nach Hause?“, wo auch immer das war. Zumindest hatte Helena die Vielzahl an Taschen bemerkt, die die Ältere vermutlich nicht ausschließlich für Hogwarts benötigen würde.


02.11.2015 20:39 offline suchen homie
Katie Jones



Alter:
19 Jahre
Wohnort:
Oxford
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1. Semester
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Journalismus & Literatur
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Scheinblut
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Auf ihrer eigenen Seite
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Rhia

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Katie lächelte gewinnend, als Helena ihr die Tinte arglos abnahm und sich auch noch dafür bedankte. Fast tat es ihr ja schon leid, der Fünftklässlerin diesen Streich gespielt zu haben, aber die Gelegenheit war einfach zu gut gewesen um sie ungenutzt verstreichen zu lassen - auch wenn sie damit wohl jede Möglichkeit einer noch halbwegs guten oder doch zumindest neutralen Beziehung zu Helena endgültig zunichtemachte, denn früher oder später würde diese auf jeden Fall feststellen, was sich wirklich in dem Fässchen befand. Aber andererseits - so unschuldig die Ravenclaw auch wirken mochte, sie war immer noch Ilias' kleine Schwester und nach allem, was Katie über sie wusste und was sie hatte beobachten können, ihrem Bruder treu ergeben. Wenn Avery ihr sagte, dass sie sich ja nicht mit ihr abgeben würde? Nun, dann würde sie wohl gehorchen. Das tat man doch auch als junge Reinblutlady, nicht wahr? Gehorchen. Die Slytherin zuckte innerlich mit den Schultern und wandte sich wieder ihrer Halbschwester zu.

"Ja, das habe ich vor. Morgen früh mit dem Hogwarts-Express, meine Familie wird mich am Bahnhof abholen", erzählte sie in trotz ihrer Hintergedanken recht freundlichem Tonfall, schaffte es sogar das Wort 'Familie' nicht besonders zu betonen. "Wie sieht es bei dir aus? Geht es für dich morgen auch über die Ferien nach Hause?" Wenn die Dinge etwas anders gelaufen wären, hätten sie vielleicht sogar wirklich im selben Haus aufwachsen können, morgen zusammen aus dem Zug steigen.... ein eigenartiger Gedanke, den Katie auch nicht wirklich mit sich selbst verbinden konnte. Ja, sie hatte Freunde unter den alten Reinblütern, zu denen ihre leibliche Mutter gehörte, das schon. Aber sie hatte auch ihre Eltern und ihre Schwester in Exeter gefunden, bei dem muggelgeborenen Ehepaar, die ein ganz anderes Leben führten. Für einen kurzen Moment schwieg Katie nachdenklich und versuchte sich ein anderes Leben vorzustellen. Eigentlich war sie ja recht flexibel und sie hatte den Vorteil darin, dass sie nicht immer bei den Jones gelebt hatte - dennoch. Es wollte ihr nicht gelingen.

"Helena-" begann sie wieder mit leiser Stimme und sah sich erneut nach dem alten MacRowan um, der den Mädchen jedoch nach wie vor wenig Aufmerksamkeit schenkte. "Meinst du nicht, dass wir noch einmal unter vier Augen miteinander reden sollten?" Diese Frage zumindest meinte Katie sogar ehrlich. Ein Teil von ihr war wirklich daran interessiert das Mädchen, mit dem sie sich eine Mutter teilte, näher kennenzulernen. Oder doch zumindest mehr darüber zu wissen, was Helena von alldem hielt.


01.12.2015 21:32 offline E-Mail suchen homie
Helena Avery
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Katie & Henry

Sie behielt die vermeintlich dunkle Tinte gutgläubig in der Hand, noch immer der Meinung erlegen seiend, das gewünschte Stück erhalten zu haben, schließlich zeigte das Schildchen noch immer nichts davon, dass sich eigentlich Pfirsich darin befand – und war der Zeitpunkt erst einmal gekommen, dass sie ihren Federkiel in die Tinte stippte, würde sie zwar sehr stutzen und im ersten Moment das Geschehene Revue passieren lassen und darauf kommen, dass Katie sie aufs Glatteis geführt hatte, es ihr jedoch im nächsten Augenblick auch schon verzeihen; Helena war kein Kind des Grolls. Eventuell hatte Katie es auch einfach selbst übersehen, aber der gute Wille war da gewesen, und sollte sie ihr diesen Streich mit purer Absicht gespielt haben, … nun, niemandem fiel wegen einer falschen Tintenfarbe ein Arm ab und sie würde sich von jemand anderem etwas schwarze Tinte leihen. Sie würde sich nicht darüber ärgern und Katie bekäme eine nächste Chance, sowie sie immer eine nächste Chance bekommen würde.

Dennoch konnte sie nicht umhin, sich in der aktuellen Situation ein wenig … unpässlich zu fühlen, so plötzlich überrumpelt vom Erscheinen der anderen, über deren Schulter sie sah, um zu sehen, ob sie tatsächlich alleine gekommen war oder ob es da noch andere Schüler gab. Als sie nicht einmal andere Slytherins der 7. Klassenstufe erspähen konnte, wandte sie ihren Blick zurück zur Blonden und sie kräuselte die Brauen. Man musste ihr lassen, dass sie sich stets um einen freundlichen Tonfall bemühte, ob dieser immer mit ihren eigentlich Gefühlen korrespondierte sei einmal dahingestellt, aber diese Tatsache war ihr bereits bei ihrem ersten Kennenlernen im Schulhof aufgefallen: Katie wirkte niemals barsch. Ein anderes Verhaltensmuster, wie sie fand, als das solche der anderen Schlangen, vielleicht auch nur eine Fassade, um auf anderem Wege an das zu gelangen, wonach es ihr verlangte. Sie sprach ihr spontan ab, grundlos freundlich zu sein, gleichwohl ließ sie sich freiwillig und höflich auf dieses Gespräch ein. Sie lächelte. Das konnte sie auch.

„Ja, richtig. Die meisten Ferien verbringe ich zuhause“, bestätigte die Avery aufgrund der Frage hin, ob sie ebenfalls nach Hause ginge und von ihrer Familie abgeholt werden würde, im gleichen Atemzug beschließend, dieses eine Mal darauf zu achten, zu welchen Menschen die Huxley ging. Wer nun ihre Familie war, wer sie aufgenommen hatte, nachdem ihre Mutter sie abgegeben hatte, … und ob Katrina Avery dasselbe tun würde, wie Helena. Dann bemerkte sie, dass ihr Smalltalk drohte, ins Stocken zu geraten. Sie verlagerte beiläufig das Gewicht von einem Fuß auf den anderen und dachte rasch darüber nach, welches Thema sie als nächstes anstoßen könnte, allerdings mochte ihr nichts einfallen, was ihr passend erschienen wäre, was zum größten Teil daran lag, dass sie die andere nicht kannte. Was las sie gerne, hörte sie Musik, hatte sie Lieblingsfächer? Sie würden wohl kaum über das Wetter reden können und dann, als sie schon für sich zu dem Schluss kam, die Konversation mit einer höflichen Floskel beenden zu wollen und sich schnellstmöglichst aus dem Staub zu machen, übernahm Katie die Führung …

… und Helena sah sie in den ersten Momenten des Gewahrwerdens einfach nur schweigend an. Sie hatte sich nicht verhört. Dann folgte sie dem Blick der Blonden, konnte aber nichts sehen, was ihrer Aufmerksamkeit würdig gewesen wäre, weshalb sie sich zurück zur anderen wandte und die Haltung unsicher begradigte: „Hier?“, fragte sie verblüfft und zog vage eine geschwungene Braue in die Höhe: „Jetzt?“, dem Klang der Stimme konnte man immerhin entnehmen, dass sie nicht vollkommen abgeneigt zu sein schien. Andererseits hatten sie morgen eine ganze Heimfahrt, die ihnen zur Verfügung stand. Sowie zig anderer Augen und Ohren. Helena strich mit den schlanken Fingern über die glatte, kühle Beschaffenheit des Tintenfasses: „Okay“, und schwieg dann. Wenn Katie reden wollte, dann sollte sie den Anfang machen.


Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Helena Avery am 14.12.2015 16:37.

14.12.2015 16:34 offline suchen homie
Katie Jones



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Katie & Helena

Katie nickte nur, als Helena bestätigte über die Ferien auch nach Hause zu fahren. Was sollte sie dazu auch noch sagen? Liebe Grüße an Ilias und ihre Mutter ausrichten? Das würde wohl die Ravenclaw auch nicht mehr ernst nehmen, das würde sie sich ja noch nicht einmal selbst glauben. Nähere Fragen zum Leben ihrer Halbschwester stellen? Ja, sie mochte ein wenig neugierig sein, aber sie wollte dann doch das jüngere Mädchen nicht gleich mit irgendwelchen Trivialitäten überfallen. Denn eigentlich hatte sie anderes auf dem Herzen. Ihre Verwandtschaft, von der sie noch nicht einmal ein Jahr wusste und Helena noch viel weniger nämlich. Und immerhin schien diese auch tatsächlich bereit zu sein sich auf dieses längst überfällige Gespräch einzulassen. Es hatte seine Vorteile Helena allein und nicht in Begleitung ihres Bruders zu treffen. A propos, wo war Ilias eigentlich? Sie war sich ziemlich sicher ihn heute Morgen beim Frühstück gesehen zu haben, aber seitdem waren sie sich nicht mehr begegnet. Wirklich verwunderlich war das nicht, denn schließlich hatten sie Freitags nie Unterricht zusammen und standen sich jetzt wirklich nicht so nahe, dass sie freiwillig ihre Freizeit miteinander verbringen würden - außer vielleicht um sich zu streiten - aber sie wollte einfach sicher gehen, dass er nicht jeden Moment auf der Suche nach seiner Schwester durch die Tür kommen und ihre traute Zweisamkeit stören konnte. Für einen kurzen Moment unentschlossen biss sich Katie auf die Unterlippe.

"Jetzt ja, wenn wir uns schon so begegnet sind. Ich bin jetzt nicht darauf angewiesen, dass wir das wirklich hier machen, es gibt bequemere Örtlichkeiten für solche Gespräche-" Sie erlaubte sich ein kleines Lächeln. "-aber ich wäre gern ungestört. Wenn dir da noch etwas anderes einfällt, kannst du auch gerne vorgehen. So flexibel bin ich." Die Drei Besen fielen zumindest schon einmal ganz sicher raus, dort würde jetzt bestimmt die Hölle los sein, wie eigentlich immer an Hogsmeade-Wochenenden. Der Eberkopf war weniger gut besucht und düsterer, aber manchmal hatte Katie gerade dort das Gefühl belauscht zu werden. Als ob die anderen Gäste, von denen manche durchaus in die Kategorie 'zwielichtige Gesellen' fielen, nichts besseres zu tun hätten als Schüler zu belauschen, ganz egal, dass es immer hieß dort könne man besser ungestört reden. Ein kleines Café? Eine Bank am Dorfrand? Es gab mit Sicherheit noch Möglichkeiten, aber dieses Mal wollte Katie der Jüngeren die Wahl überlassen. Sie wollte wirklich und ernsthaft mit Helena reden und sie nicht bedrängen. Dass sie ihren Bruder verabscheute, hieß ja noch lange nicht, dass es zwischen ihnen beiden nicht besser laufen konnte, oder?

"Ich hätte auch gar nichts dagegen, wenn wir uns irgendwohin setzen würden." Wie um ihre Worte zu unterstreichen hob Katie ihre Einkaufstaschensammlung etwas an. Eigentlich hatte sie ja auch noch etwas essen gehen wollen, aber wie gesagt, die Drei Besen kamen nicht in Frage. Selbst wenn ihnen niemand zuhörte, so würden sie doch gesehen werden. Irgendjemand würde Ilias dann bestimmt berichten, dass sie Zeit mit Helena verbracht hatte. Das mochte paranoid klingen, aber so funktionierte es leider zu oft in einem Internat. Man konnte kaum Geheimnisse haben. Nicht, dass die Slytherin das nie selbst ausgenutzt hätte, aber manchmal war es eben doch etwas unpraktisch.

tbc: Dorfrand (+ Helena)


18.12.2015 19:15 offline E-Mail suchen homie
 
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