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Samstag, 11.09.1976

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Quidditchauswahlspiele Hufflepuff
Geheimes Treffen in Godstow

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The Beginning of the End » Geschichte der Zauberei » Hogsmeade » Hog Books » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
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Autor
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Poppy Pomfrey



Alter:
28 Jahre
Wohnort:
Hogwarts/Aviemore
Beruf:
Schulheilerin
Blutstatus:
Muggelgeboren
Gesinnung:
gut
Spieler:
Rhia

Charakter
Beziehungen


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Spieleinstieg nach Zeitsprung
cf: Tribüne Quidditchfeld / Hogwarts


Zusammen mit Alphard war Poppy vom Schloss hinunter nach Hogsmeade gelaufen, auf dem Weg hatte sie jedoch kaum ein Wort gesagt. Es hatte sie ein wenig überrascht zu erfahren, dass ihr Kollege ebenfalls eine Einladung von Professor Dumbledore erhalten hatte – andererseits war er Auror und als solcher eigentlich ja doch der richtige für diese Widerstandsgruppe, die der Schulleiter ihr gegenüber bereits erwähnt hatte. Höflich hatte sie die anderen Anwesenden begrüßt und sich denen, die sie nicht kannte, kurz vorgestellt, bevor sie Platz genommen hatte und darauf wartete, dass Professor Dumbledore das Wort ergriff – was dann auch nicht mehr lange auf sich warten ließ.

Sie zuckte zusammen. Auch wenn sie sich vielleicht schon hätte denken können, was ihnen bevorstand, es so ausgesprochen zu hören, war doch ein kleiner Schock. „Ein Krieg, Professor?“ begann sie zeitgleich mit Alphard, verstummte dann aber wieder und ließ ihrem Kollegen aus der Schule den Vortritt. Sie hatte noch nie einen Krieg miterlebt und ehrlich gesagt wusste sie auch gar nicht, was sie sich unter einem Zaubererkrieg vorstellen konnte. Als Muggelgeborene war ihr der Zweite Weltkrieg, der nur wenige Jahre vor ihrer Geburt zu Ende gewesen war, ein Begriff, mittlerweile wusste sie auch, dass die Zauberer etwa zur gleichen Zeit gegen einen Grindelwald gekämpft hatte, aber wie das genau passiert war… Sie schluckte. „…ein Krieg gegen wen?“


14.02.2013 13:44 offline E-Mail suchen homie
Fabian Prewett
Gast





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Spieleinstieg

Natürlich kam er zu spät, aber er hatte doch auch nicht einfach so gehen können, dann hätte ihm sein Vorgesetzter den Kopf abgerissen und ohne Kopf sah man bekanntlich schlechter und schon gar nicht konnte man dann Frauen betören, auch wenn man eigentlich diese nur kurz betören wollte, eben um diesen Willen. Aber Fabian hatte es dann doch noch geschafft und hatte sich, mit seinem Zwillingsbruder Gideon, aufgemacht um zu diesen mysteriösen Treffen mit seinem alten Schulleiter zu gehen. Was wollte Professor Dumbledore nur? Das konnte er nur herausfinden, wenn er dort hin ging und wer würde einer solchen Einladung schon nicht folgen? Sicher nur ein Dummkopf und das war Fabian auf keinen Fall. Also gingen sie die Straße in Hogsmead entlang und trafen schließlich vor Hog Books ein. Fabian sah missmutig die Straßen entlang, nicht dass ihnen jemand gefolgt wäre, dann bedeutete er seinem Bruder, dass sie wohl nun das Geschäft betreten sollten.
Als er hinein kam, sah er schon, dass hinten ein Tisch aufgebaut war, an dem schon ein paar Leute saßen. Neben dem Gastgeber Professor Dumbledore saß der allseits bekannte ''Azubi''-Schreck Moody, der schon als ein ziemlich durchgeknallter Kopf galt. Dann war da noch Miss Pomfrey, die Schulheilerin, Mister Black und noch eine Aurorin, Dorcas Meadowes. Fabian sah sich im Laden um, anscheinend waren sie die einzigen Personen hier in diesem ganzen Haus, aber er hörte, wie Tee gemacht wurde. Tee, das gefiel ihm gerade, das konnte er nun wirklich gebrauchen, schließlich waren heute mal die Kinder sehr anstrengend gewesen. Sein Bruder nahm, unüblicherweise still Platz und spielte mit seiner Taschenuhr herum. Fabian allerdings nickte jedem freundlich zu und setzte sich dann ebenfalls hin. Er sah zu der jungen Frau (Dorcas) und meinte schon fast im Flüsterton, „Ich hoffe wir sind nicht zu spät zum Tee, haben wir etwas verpasst?“; fragte er. Vielleicht hatten sie ja auch schon die ganze Prozedur verpasst und die ganze Versammlung war gerade dabei sich aufzulösen. Das wäre dann aber Schade gewesen.


16.02.2013 00:11
Gideon Prewett
Gast





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Spieleinstieg

Gideon ging seit Stunden in der kleinen Mietwohnung in der Winkelgasse auf und ab, auf und ab. Zumindest fühlte es sich an, als wären es Stunden. Der Minutenzeiger der großen Standuhr kroch zwar nur so dahin, aber gefühlt wartete er hier schon Ewigkeiten! Es war ein Wunder, dass er noch keine Rille in den Boden gelaufen hatte.

Warten war wirklich nicht Gideons Stärke, oh nein. Am liebsten hätte er laut geflucht. Wo blieb dieser Kerl nur? Konnte er nicht einmal, ein einziges Mal, kranke Kinder kranke Kinder sein lassen und nach Hause kommen? Fabian wusste doch, dass Dumbledore auf sie wartete!

Verflucht, verflucht. Sie würden zu spät kommen, definitiv. Gideon hasste es, gleich am Anfang einen unzuverlässigen Eindruck auf die Versammlung zu machen. Immerhin waren sie sicherlich mit die Jüngsten, die man eingeladen hatte - und damit waren sie auch diejenigen, die sich erst beweisen mussten, die von allen anderen für halbe Kinder gehalten werden würden. Die Wahrscheinlichkeit dafür erhöhte sich mit jeder verstreichenden Minute.

Am liebsten wäre Gideon einfach ins St. Mungos appariert und hätte Fabian dort rausgeschleift. Arbeit hin, Arbeit her, sie hatten noch was vor heute nacht!
Sein unruhiger Blick wanderte wieder zur Wanduhr. Zwei Minuten - das waren nur zwei Minuten gewesen? Na, wahrscheinlich besser so, trotzdem waren sie jetzt schon definitiv vier Minuten zu spät. Und das auch nur, wenn sie in diesem Augenblick apparierten.
Mit einem leisen "Tock" kroch der Zeiger eins weiter. Na toll. Fünf Minuten.

Als Fabian endlich aufkreuzte, ging Gideon innerlich auf dem Zahnfleisch. Er versuchte, es sich nicht anmerken zu lassen, war sich aber sicher dass Fabian seine gespielt lässige Fassade sofort durchschaute.

Viele Worte brauchte es nicht. Fabian warf noch einen Blick in den Spiegel, dann zückten beide ihre Zauberstäbe und sahen einander an. Zwei leise Plopp waren zu hören, dann - plötzlich - Stille in der Wohnung.

Die Abendluft in Hogsmeade war eisig kalt. Man merkte, dass es Winter wurde, befand Gideon, während er sich umsah und dann eilig neben seinem Zwilling her hastete. Er sparte es sich und Fabian, jetzt mit Vorwürfen anzufangen, hier eine Szene zu machen - davon würden sie auch nicht mehr Zeit aufholen. Und professioneller, erwachsener würden sie so auch nicht wirken.

Endlich waren sie am Hog's Books angekommen, steckten die Zauberstäbe weg und gingen in den kleinen Laden hinein. Wie erwartet, waren sie die Letzten. Kaum trat er ein, verkniff sich Gideon einen weiteren Fluch. Da saß gefühlt die halbe Aurorenabteilung und bekam mit, wie er zu spät anrückte. Ganz großartig - vor allem, weil die, die da saßen, seine größten Vorbilder waren. Alastor Moody höchstpersönlich, und wenn er sich nicht irrte waren das Alphas Black und Dorcas Meadow, zwei sehr vielversprechende Auroren. Und natürlich, wer könnte ihn vergessen, Albus Dumbledore. Und, sehr zu Gideons Verwunderung, Poppy Pomfrey. Interessant, vor allem, dass sein Bruder offenbar nicht der einzige Heiler auf dieser Versammlung sein würde.
"Entschuldigung, und Guten Abend", brummte Gideon während sie fast schon im Gleichschritt ins Rauminnere traten und sich umsahen. Dann setzten sich die Brüder möglichst unauffällig auf zwei freie Stühle direkt nebeneinander. Sehr untypisch für das Zwillingspaar, begann Fabian eine geflüsterte Unterhaltung, während Gideon sich schlicht weiter umsah, die übrigen Auroren musterte. Er hatte sie natürlich schon bei seinen Ferienpraktika gesehen, aber... so hautnah, als Mitverschwörer, in einem Raum zu sitzen... das war schon eine verdammt große Ehre für ihn. Soviel war dem Jungauroren klar.


Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Gideon Prewett am 24.02.2013 09:45.

24.02.2013 00:31
Albus Dumbledore
Schulleiter


Alter:
94
Wohnort:
meist Hogwarts / Godric
Beruf:
Lehrer
Blutstatus:
Halbblut
Gesinnung:
gut, aber intrigant
Spieler:
Rexy

Charakter


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Albus sah zu Poppy und Alphard, und wenn sie sich nicht in einer solch ernsten Situation befunden hätten, so hätte er wohl darüber geschmunzelt, dass die beiden gleichzeitig gesprochen hatten. So aber nickte er nur ernst. „Ja, ein Krieg.“ Er sah Poppy ernst an, und zögerte, bevor er ihre Frage beantwortete. Er wollte sein Anliegen nicht mehrfach wiederholen müssen, weswegen er lieber etwas gewartet hätte, doch mittlerweile waren alle außer den Prewett-Zwillingen anwesend – Edgar Bones war wohl hereingekommen, während er mit Alastor geredet hatte, und auch Elphias war bereits mit Tee aus seiner kleinen Küche gekommen, den er nun unter den anwesenden Mitverschwörern verteilte. Vermutlich würde er während ihres Gespräches kalt werde…

„Gegen den Leiter der True Wizard’s Party,“ sagte er schließlich direkt, während er die Gesichter aller Anwesenden betrachtete. „Und gegen seine Anhänger – worunter voraussichtlich die gesamte Partei und vermutlich noch mehr zu verstehen ist…“


Er wollte gerade von der Kriegserklärung berichten, die er – zu seiner Schande – bereits an Halloween erhalten hatte, als die Tür aufging und die beiden noch fehlenden Brüder eintraten. Er lächelte schwach, als Fabian fragte, ob er zu spät zum Tee käme. „Ich bin mir sicher, Elphias wird euch noch zwei Tassen herbeizaubern,“ meinte er freundlich und bedeutete den beiden jungen Leuten, sich zu setzen. Beide waren sowohl talentiert als auch von den Idealen überzeugt, die auch Albus für richtig hielt, weswegen er auch sie eingeladen hatte – zumal ein weiterer Heiler und ein weiterer junger Auror auch nicht schaden konnten.

„Und was mein eigentliches Anliegen angeht, so seid ihr auch noch gerade rechtzeitig hier,“ er seufzte leise, „Wie ich vorhin schon gesagt habe, geht es darum, dass ich überzeugt bin, dass es Krieg geben wird. Unser Gegner ist der Leiter der TWP, Lord Voldemort.“ Er zögerte einen Moment, bevor er weitersprach. „…er hat mir dies im Grunde persönlich mitgeteilt. Am Halloween-Ball sprach er mit mir. Er ist verantwortlich für die Morde. Für die Entführung Henry Potters. Und, davon bin ich überzeugt, auch für den Angriff der Inferi während des Halbfinales.“


02.03.2013 02:57 offline E-Mail suchen homie
Alphard Black



Alter:
28
Wohnort:
London / derzeit Hogwarts
Beruf:
Auror
Blutstatus:
Reinblut
Gesinnung:
gut
Spieler:
Rexy

Charakter
Beziehungen


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„Was…?!“ rief Alphard aus. Professor Dumbledore hatte ja schon angedeutet, dass er der True Wizard’s Party misstraute, aber das?! Sollte der Leiter, dieser Voldemort, etwa tatsächlich den gesamten Inferi-Angriff selbst inszeniert haben, um sich als Held und Retter darzustellen? Unbewusst berührte er seinen rechten Arm, an dem er einige Verbrennungen davongetragen hatte – selbstverständlich waren sie schon längst vollständig geheilt, doch er erinnerte sich noch lebhaft an die Schmerzen.

„Wenn das stimmt, ist dieser Kerl unwahrscheinlich bewandert im Bereich der Schwarzen Magie. So viele Inferi zu beschwören – und dann das Dämonenfeuer so zielgerecht kontrollieren zu können… Wenn er wirklich einen Krieg plant, dann wird’s ernst…“ murmelte er. Ganz zu schweigen davon, dass er sich auch fragte, wo die Leichen hergekommen waren, die dieser Mann für seinen Angriff verwendet hatte. Ob er sie selbst… verursacht hatte?

Er sah zu Moody, den Prewetts, von denen er einen bereits als Praktikanten in der Aurorenabteilung gesehen hatte, und Dorcas, um herauszufinden, was seine Kollegen (- beziehungsweise baldige Kollegen -) über das ganze dachten.


02.03.2013 03:08 offline E-Mail suchen homie
Alastor Moody



Alter:
46
Wohnort:
London
Blutstatus:
Muggelgeboren
Gesinnung:
Wachsam

Charakter


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Inzwischen war beinahe das halbe Aurorenbüro zugegen. Ob Dumbledore außer der jungen Frau vom Schulpersonal wohl noch andere Nicht-Auroren geladen hatte?
Jedenfalls schien Dumbledore die Situation endlich so ernst zu nehmen, wie es angemessen war. Ja, nur das Wort "Krieg" war zutreffend, alles andere war nichts als Beschönigung.
Die folgenden Worte Dumbledores waren schließlich auch für Moody überraschend. Natürlich ließ der Auror sich das nicht anmerken. Es war dabei nicht die Tatsache, dass dieser Voldemort die ganze Angelegenheit bei der Weltmeisterschaft inszeniert hatte. Black lag mit seiner Bemerkung richtig, dieser Voldemort musste ein außerordentlich begabter Schwarzmagier sein. Aber das war es nicht, was Moody überraschte, ja fast schockierte. Es war die absolute Klarheit von Dumbledores Worten. Der Schulleiter von Hogwarts vermutete nicht, er wusste. Die Erklärung folgte auf dem Fuß, ergab für Moody aber keinen rechten Sinn. Vielleicht hing es damit zusammen, dass Dumbledore erst so spät Schritte unternahm, immerhin war seit Halloween bereits einige Zeit vergangen, und fast alle Katastrophen waren erst danach geschehen.
"Da steckt doch noch mehr dahinter, Albus", knurrte er, und der leichte Vorwurf in seiner Stimme war kaum zu überhören. "Warum war er so freundlich, dich zu informieren? Und warum Lord Voldemort?" Wenn Dumbledore damit das andeutete, was Moody vermutete, war das in der Tat äußerst beunruhigend.


03.03.2013 11:04 offline E-Mail suchen homie
Fabian Prewett
Gast





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Das waren ja vielleicht Neuigkeiten. Kaum waren die beiden Prewettzwillinge angekommen, da wurden sie auch schon eingeweiht, was das ganze hier eigentlich sollte. Und irgendwie hatte Fabian ein gemischtes Gefühl, er konnte nicht so genau fragen, ob ihn diese Erkenntnis überraschte, oder ob er es nicht immer schon geahnt hatte, dass mit den ganzen Vorfällen etwas ganz faul war. Aber er hätte nicht wirklich einen hochrangigen Politiker verdächtigt, das erschien ihm dann doch etwas zu offensichtlich, aber es war letztendlich anscheinend so und Professor Dumbledore schien es wirklich zu wissen. Aber dann war doch die große Frage, warum gerade jetzt und wieso nicht früher? Wieso hatte Professor Dumbledore nicht schon früher etwas unternommen, das Wort des Schulleiters wiegte sehr schwer bei Fabian, er würde ihm wirklich alles glauben, schließlich war er ein hochangesehener und sehr weiser Mann und wieso sollte er lügen. Der Praktikant sah zu seinem Zwillingsbruder, um zu sehen, wie er auf diese Nachricht reagierte, dann wieder zu den anderen. Mister Black schien auf jeden Fall überrascht und in seiner zweiten Aussage konnte Fabian ihm nur zustimmen, es war kein Kinderspiel, so eine Leistung wie es dieser Lord Voldemort beim Quidditchspiel erbracht hatte. Moody schien auf jeden Fall etwas vorwurfsvoll gegenüber Dumbledore eingestellt zu sein und der Prewett konnte es dem Auror irgendwie auch nicht verübeln. Auch er sah nun erwartungsvoll auf den alten Schuleiter, „Wenn das so ist und Sie schon davon wussten, wieso dann erst jetzt, Professor Dumbledore Sir, nicht dass ich Ihnen etwas unterstellen möchte, aber hätten wir nicht schon früher agieren können?“, fragte er ihn und wollte dem Schulleiter nun wirklich nichts böses unterstellen, er wollte eben nur wissen, warum jetzt und warum nicht schon früher.


03.03.2013 14:27
Dorcas Meadowes
Gast





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Es war irgendwie eine komische Situation in Hogsmeade an einem Treffen teilzunehmen, welches von Dumbledore initiiert wurde. Das hatte sie so bisher noch nicht erlebt und in dem Moment war sie sich ziemlich sicher, dass es um etwas Großes gehen musste. Anders war das überhaupt nicht möglich. Dafür sprach auch die Tatsache, dass ein ausgewählter Personenkreis anwesend war, von dem wohl die meisten als Auroren tätig waren. Diejenigen, die schon anwesend waren, kannte sie alle. Nicht zuletzt weil sie auch die letzten Monate in Hogwarts verbracht hatte, auch wenn da wenig passiert war. Sie nickte Alphard zu und lächelte leicht. „Ja, in London ist soweit alles in Ordnung, wenn man vom allgemeinen Trubel einmal absieht.“ Für lange Reden war Dorcas ohnehin nicht bekannt. Da war es auch kaum verwunderlich, dass der andere Auror gerade nicht mehr aus ihr herausbekam. Wenn es etwas Schlimmes zu wissen gegeben hätte, hätte er das aber auch schon längst erfahren. Bei der Quidditch-WM war er schließlich auch zum Spiel gerufen worden, um seine Kollegen zu unterstützen. Dem jungen Auroren, der dann den Laden betrat, bedeutete sie nur an, dass er sich ruhig verhalten sollte, damit sie mitbekam, was die anderen sprachen.

Dorcas war schockiert. Ein Krieg? Das bedeutete, dass sie alle in Gefahr waren, aber dann machte die Einladung Dumbledores schon wieder mehr Sinn. Doch warum sollte ausgerechnet er sie aufklären? Warum wusste Moody nichts davon und hatte schon etwas gesagt? Für Dorcas wäre das viel logischer gewesen. Wobei das natürlich auch Potter vorbehalten war, der zu der Zeit nun einmal außer Gefecht gesetzt worden war. Es wunderte sie auch nicht wirklich, dass Dumbledore mehr Informationen besaß, als der Rest. Er war ein großer Zauberer und kannte wohl denjenigen, der den Krieg steuerte. Anders als sie zum Beispiel. „Das kann nicht sein…“ flüsterte sie. Ängstlich war sie deshalb jetzt nicht, aber beunruhigt. „Heißt das, wir müssen uns bald auch mit der Sicherheit in Hogwarts etwas einfallen lassen, wenn schon Schüler getötet werden und die Quidditch-WM als Angriffsort dient?“ Für Dorcas war die Frage wichtig, insbesondere, weil sie schon dort gewesen war, um die Ermittlungen voran zu treiben. „Was können wir jetzt tun?“ wollte sie wissen. Wie stellte Dumbledore sich das alles vor? Er konnte doch nicht so etwas sagen und sie dann so im Regen stehen lassen mit ihren Gedanken.


06.03.2013 10:55
Edgar Bones
Gast





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Einstiegspost

Es war ihm ganz recht, dass seine Ankunft einfach so hingenommen wurde. Eine Tasse Tee und ein freier Stuhl. Mehr hatte Edgar gar nicht gewollt und das hatte er bekommen. Für den Moment war es genug, dass er zuhören konnte und sich so selbst ein Bild zusammensetzte. Zufall konnte es nicht sein, dass hier so viele Leute waren, die sich nicht nur mit Gerechtigkeit auskannten, sondern diese auch aktiv durchsetzen. So gut es eben ging, wenn man im Rahmen der Gesetze handeln musste. Wenngleich er sich bewusst war, dass es wohl auch einige Gratwanderungen gab, die einfach ungesagt blieben. Sie schafften es nie in seine Protokolle und wenn schon nicht dahin, dann sicherlich nicht in jene der Verantwortlichen. Der Zauberer kannte nur wenige Leute, die sich selbst an den Pranger stellen würden.
Aber von diesen hier? Sicherlich würden sie alle für ihre Taten einstehen, aber ihr Handeln – welches sie wohl als richtig erachteten – würden sie sicher nicht im Nachhinein verurteilen. Die Charakterstärke auch über Hindernisse zu gehen, hatten sie alle. Wahrscheinlich hatte man sie auch deshalb alle versammelt. Zumindest wollte er sich das einreden in Hinblick auf die Leute, welche er kannte. Namentlich und aus Erzählungen traf dies auf alle zu. Hinter dem Mond lebte er schließlich auch nicht. Obwohl er sich das manchmal wünschte.

Gerade die Gesprächsrichtung bestätigte ihm das wieder. Zu düster war sie, um eine einfache Teerunde einzuläuten. Sicherlich wäre es ein Wunschtraum gewesen, zu glauben, dass dies ein Freundschaftsdienst war. Freunde? Nun, das waren sie alle bei Weitem nicht und bis jetzt konnte sich Edgar nicht mal wirklich entscheiden, ob er denn diese nahe Bindung überhaupt suchte, wenn sie mit dem Gesagtem einherging.
Stur blickte er in die Runde. Worte hatte noch keine seinen Mund verlassen, aber es war auch nicht nötig. Die anderen Anwesenden füllten die Stille sehr gut. Empörung, Verwunderung und auch Hauch von wusste ich es doch ging durch den Raum. Es war eine Schande, dass er sich dem anschließen musste. Dieses ungute Gefühl hatte auch er gehabt, doch dagegen getan, hatte er ebenfalls nichts. Nichts, dass man so bemerken konnte. Natürlich hatte er weiter Projekte unterstützt und im Ministerium hier und da ein Auge zugedrückt. Aber das half nicht. Auf lange Sicht war mehr nötig und sagte ihnen das Dumbledore nicht gerade? Im Ansatz schon, denn ein Krieg ließ sich nicht mit schönen Worten regeln, da war er sich sicher.

„Ich denke die Frage von Miss Meadowes ist wichtiger als die Gründe des Professoren Fabian.“ Ruhig und sachlich waren die Worte. Vielleicht fing er sich gleich die Rüge ein, dass er doch bitte auf Distanz bleiben sollte. Edgar jedoch kannte die jungen Prewetts nun gut genug, um sich davon verabschieden zu können. Man lernte ebenso seinen Teil im Ministerium, auch wenn man die Leute hinter dem Namen nie persönlich oder gar bewusst getroffen hatte. Auszuschließen war es natürlich nicht, dass sie schon miteinander zu tun gehabt hatten.
„Besonders fraglich wäre dabei, wer denn wir ist. Denn wir? Verzeihen Sie meine Zweifel, aber die Helden aus Märchen sind wir nicht, die den Tag retten könnten.“ Skeptisch glitt sein Blick über die Runde. Der Wille war sicher da, aber selbst dieser konnte keine Berge versetzen.


12.03.2013 20:44
Gideon Prewett
Gast





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Gideon verhielt sich heute abend fast schon untypisch schweigsam, vor allem wenn man bedachte, dass Fabian jetzt das zweite Mal vor ihm das Wort ergriffen hatte. Der Grund hierfür war aber simpel: Angesichts seiner größten Vorbilder, Auroren wie Black oder auch Moody, nahm sich Gideon enorm zusammen. Er wollte sich wirklich nicht durch eine unbedachte Äußerung blamieren, und wenn es um bedachte Äußerungen ging, war es meist schlauer, Fabian das Wort zu überlassen.
Gideon beschränkte sich auf zustimmendes Kopfnicken und Murmeln, als Fabian das Wort an Dumbledore richtete. Ja, verdammt, warum hatten sie nicht viel früher gehandelt? So wie Dumbledore das sagte, hätte man die Katastrophe bei der WM verhindern oder zumindest besser bekämpfen, womöglich Leben retten können! Also warum zur Hölle erst jetzt?! Gideon teilte den tiefen Respekt seines Bruders vor Dumbledore, keine Frage, der Mann war eine Legende und es war ja kein Zufall, dass die Prewetts seiner Aufforderung sofort und ohne Nachhaken gefolgt waren, sogar stolz darauf waren, überhaupt in Betracht gezogen zu werden.

Aber das hieß nicht, dass sie ihm blind folgen würden.

Dorcas' Worte schlugen bei ihm ebenfalls ein, ja, Hogwarts brauchte mehr Sicherheit. Wieder nickte er bekräftigend. Die Anschlussfrage liess ihn seinen Blick wieder aufmerksam auf den Leiter dieser sonderbaren Versammlung richten.
Was konnten sie tun? Denn dass der TWP Einhalt geboten werden musste, stand für Gideon sowas von außer Frage, dass er daran nicht mal mehr einen zweiten Gedanken verschwendete.

Bones' Bemerkungen hingegen gingen dem jungen Prewett sofort gegen die Hutschnur. Er kannte Mr. Bones eher flüchtig, und von daher störte ihn die Vertraulichkeit des Mannes, die Fabian ja irgendwo auch verniedlichte, seine Jugend herausstellte, augenblicklich. Dieser Tonfall, so ruhig, so sachlich - als würde er einem kleinen Kind etwas erklären. Dabei war Fabians Frage durchaus berechtigt gewesen, und verlangte ebenso eine Antwort! Wie sollten sie Dumbledore überhaupt folgen, wenn sie über seine Gründe nicht informiert waren?

"Bei allem Respekt, Mr Bones," erwiderte er also kühl an der Stelle seines Zwillings - während er sich beunruhigt fragte, wie genau dieser Mann sie beide so mühelos auseinander halten konnte, das gelang schließlich nicht jedem auf Anhieb! - "ich halte die Beweggründe des Professors durchaus für wichtig." Verhext, er hasste lange Beratungen, aber auch Gideon musste zugeben, dass man manche Dinge nicht einfach übers Knie brechen konnte. Eine gewisse Struktur war selbst für ihn als Hitzkopf nicht schlecht, führte sie doch zu schnellerem und vor allem zielsichererem Handeln.

"Bevor wir über Taktiken und Maßnahmen reden, sollte vielleicht allen klar sein, was vor sich geht." Ja, das dürfte diese Sitzung deutlich beschleunigen und langes, sinnloses Sich-Im-Kreis-Drehen verhindern. "Wenn wir alle wissen, wo wir stehen, wird sich vielleicht auch recht schnell herauskristallisieren, wer 'wir' sind." Womöglich hatte der Professor sogar schon eine Antwort auf diese letzte Frage, aber es war genauso gut möglich, dass sie eine eher willkürliche Auswahl der Leute waren, die er insgesamt informieren wollte.

Gideon verschränkte die Arme und musterte Bones scheinbar ruhig, während es in ihm brodelte. Woher konnte dieser Kerl ihn und Fabian so gut auseinander halten, oder war es schlicht Glück gewesen? Er fand ja, dass Fabian heute abend sehr unbeherrscht war, während er sich nach seinen schlauen Sätzen fast so vorkam, wie sein Bruder sich sonst fühlen musste. Sonst war doch Fabian der Beherrschtere von ihnen... Der, der den kühlen Kopf bewahrte.


14.03.2013 11:42
Poppy Pomfrey



Alter:
28 Jahre
Wohnort:
Hogwarts/Aviemore
Beruf:
Schulheilerin
Blutstatus:
Muggelgeboren
Gesinnung:
gut
Spieler:
Rhia

Charakter
Beziehungen


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Dass noch zwei junge Männer den Raum betraten, nahm Poppy nur am Rande war, ihre ganze Aufmerksamkeit galt Professor Dumbledore. Sie war geschockt. Natürlich, er hatte ihr gegenüber schon angedeutet, dass etwas nicht in Ordnung war, aber sie hatte nicht direkt mit einem Krieg gerechnet… Einem Krieg! Das war doch… unfassbar. Und dann gegen Mr Voldemort, der im Moment im Mittelpunkt der Gesellschaft stand. Der von manchen als Held verehrt wurde. Fassungslos lauschte sie den Worten der anderen, unfähig für den Augenblick selbst noch etwas beizutragen. Es war viel auf einmal, was sie da schlucken musste. Voldemort – ja, warum eigentlich Lord? – hatte Mr Potter entführt, die Morde begangen oder doch zumindest befohlen und die Inferi losgelassen? Das war… oh Merlin.

Ein wenig blass um die Nasenspitze sah sie von einem zum anderen. Jeder hatte etwas zu sagen, so schien es ihr gerade, Fragen über Fragen, die sie auch hatte, die sie aber nicht formulieren konnte, weshalb sie erst einmal nur schweigend den Schulleiter ansah und auf seine Antwort wartete.


15.03.2013 23:31 offline E-Mail suchen homie
Albus Dumbledore
Schulleiter


Alter:
94
Wohnort:
meist Hogwarts / Godric
Beruf:
Lehrer
Blutstatus:
Halbblut
Gesinnung:
gut, aber intrigant
Spieler:
Rexy

Charakter


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„Ich kann dir nicht genau sagen, warum er mir diese… Kriegserklärung hat zukommen lassen, Alastor,“ erwiderte Albus, „Ich kann nur spekulieren. Dafür musst du – müsst ihr alle – wissen, dass er mir nicht unbekannt ist, im Gegenteil. Ich lernte ihn kennen, als er 11 Jahre alt war. Ein Waisenjunge, sehr begabt, aber fast schon außer Kontrolle… Ich kam damals zu ihm, da er in einem Muggelwaisenhaus aufgewachsen war, aber nach Hogwarts gehen sollte. Sein Name war Tom Riddle.“ Alastor und Minerva waren von den Anwesenden die Einzigen, die diesen Namen noch aus ihrer Schulzeit kennen mochten – immerhin war er einst ein respektabler und beliebter Schulsprecher gewesen.

„…ich glaube, er hat in mir schon immer einen Feind gesehen…“ Und er selbst hatte, das musste er zumindest vor sich selbst zugeben, den Jungen immer mit Misstrauen betrachtet, seit er ihm das erste Mal begegnet war mit seiner Schlangensprache und den Kindern, denen er ‚wehtun‘ konnte, wenn er das wollte. Er hatte ihn nicht gemocht, und diese Abneigung hatte er vielleicht zu wenig verborgen – als Lehrer hätte er es besser wissen müssen. Und noch immer wusste er nicht, ob er ihn nicht gemocht hatte, weil er schon geahnt hatte, worauf es hinaus laufen würde, oder ob sich der kleine Junge Tom Riddle noch hätte ändern können, wenn er ihn freundlicher willkommen geheißen hätte. Er wusste es nicht, und wahrscheinlich war es auch nicht so einfach. Man konnte nicht sagen, dass das eine oder das andere zutraf. Wenn die Dinge so einfach wären, wenn man an einzelnen Verhaltensweisen schon festmachen konnte, ob jemand abgrundtief böse oder herzensgut war, ja, dann wäre vieles einfacher gewesen. Dann hätte er sich niemals in Gellert verliebt. Aber so einfach war es nicht, niemand war nur gut oder nur böse, und selbst wenn: man konnte gut und böse nicht so einfach unterscheiden, konnte das Böse nicht im Keim ersticken, wenn man es gar nicht erst erkennen konnte… Er hatte Gellert geliebt, und er war zum Tyrann geworden. Er hatte Tom Riddle von Anfang an nicht gemocht, und nun schien auch er es darauf anzulegen, zum schwarzmagischen Tyrann aufzusteigen. Er liebte Gellert noch immer, und Tom Riddle wusste es und würde es gegen ihn einsetzen. Nein, einfach waren die Dinge nicht.

„So hat er sich mir vorgestellt. Lord Voldemort.“ Der Blick, den er Alastor zuwarf, sagte, so hoffte er, deutlich aus, dass er diese Vorstellung nicht nur für leere Worte hielt.

Er seufzte über Fabians Frage. Der Junge hatte ja recht, und er wusste nicht, wie viele der anderen ihm ähnliche Vorwürfe machten. „Weil mir gedroht wurde, dass jeder, den ich einweihe, in Gefahr ist.“ Er sah sich im Kreis der etwaigen Mitverschwörer um. „Vielleicht ist es gut, dass es jetzt zu Anfang zur Sprache kommt: alle, die sich entschließen, sich mir anzuschließen, sind in größter Gefahr, das will ich nicht verschweigen. Und es ist ganz klar, dass ich keinen von Ihnen zwingen werde, sich mir anzuschließen. Die Entscheidung liegt ganz bei Ihnen…“ Er atmete tief ein. „Ich hätte früher zur Tat schreiten sollen, ja. Aber allein war auch ich machtlos und ich musste vorsichtig sein in meiner Auswahl an Helfern. Auf Sie ist die Wahl gefallen, weil ich Sie allesamt für äußerst begabte Zauberer und Hexen halte – und, was noch viel wichtiger ist, für solche, die an Gerechtigkeit und Frieden glauben…“

Er nickte Dorcas zu. „Ja, es steht fest, dass die Sicherheitsvorkehrungen in Hogwarts verschärft werden müssen – nicht nur und vielleicht auch nicht in erster Linie durch Auroren. Ich habe schon damit begonnen, Schutzzauber zu wirken, aber es ist noch weitaus mehr Magie vonnöten, um das Schloss besser zu schützen – auch hierbei wäre ich für jede Hilfe dankbar…“

„Helden aus Märchen erwarte ich nicht,“ fügte er mit einem Blick auf Edgar hinzu. „Ich erwarte tapfere und treue Kämpfer, die sich nicht kampflos ergeben wollen – auch wenn das Ende vielleicht unvermeidbar ist und unser Kampf hoffnungslos. Ich glaube es nicht, ich glaube daran, dass wir ihm noch Einhalt gebieten können, aber es muss ganz klar sein, dass die Lage äußerst gefährlich ist. Wir sind nicht in einem Märchen, es sei denn wir verstehen darunter eines der ursprünglichen Grimm-Fassungen – mit glühenden Eisenschuhen, gefressenen Mädchen und Großmüttern, und Kindern, die unter dem Machandelbaum begraben werden.“ Er musste sich fast über sich selbst wundern, dass er nun so düster klang, aber er wollte den Ernst der Lage auch nicht übergehen. Und er musste ihnen allen klar machen, dass er weder Helden aus Märchen erwartete noch die Möglichkeiten für glorreiche Heldentaten versprach. Insbesondere bei den Prewett-Zwillingen hatte er das Gefühl, dies betonen zu müssen. Er fragte sich, ob sie nicht doch noch zu jung waren für diesen Kampf… Und sie schienen auch nicht unbedingt mit Edgar Bones zu harmonieren – jedenfalls schien gerade Gideon Prewett nicht unbedingt begeistert von dessen Worten zu sein.

Die anderen im Raum waren eher ruhig geblieben, womöglich aus Schock, oder auch nur weil sie, genau wie alle anderen, auf seine Antworten gewartet hatten.


03.04.2013 03:36 offline E-Mail suchen homie
Alastor Moody



Alter:
46
Wohnort:
London
Blutstatus:
Muggelgeboren
Gesinnung:
Wachsam

Charakter


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Als Alastor den Namen "Tom Riddle" hörte, stieß er einen Schwall derart saftiger Flüche aus, dass selbst ein Matrose einen roten Kopf bekommen hätte. Moody erinnerte sich nur allzu gut an Tom Riddle. Er war zwei Jahre über ihm gewesen, attraktiv, Vertrauensschüler, später Schulsprecher, Liebling aller Lehrer - ganz allgemein schien er jede Hürde mit Links zu nehmen und alles spielend zu bewältigen. Moody hatte ihn nicht ausstehen können. Viele hatten vermutet, dass Riddle so etwas wie ein dunkles Geheimnis hatte, aber niemand hatte ihm je auch nur irgendetwas beweisen können. Und dann war da natürlich die Sache mit der Kammer des Schreckens gewesen. Riddle hatte Moodys Freund Hagrid beschuldigt. Und nicht nur das, er hatte auch die nötigen Beweise vorgebracht und Hagrid überführt, sodass dieser von der Schule gefolgen war.
"Ich wusste doch, dass von diesem...", er überlegte sich eine angemessene Beleidigung, musste aber feststellen, dass er sein Repertoire bereits aufgebraucht hatte, "Riddle noch was kommen würde. Ich hatte mich schon gewundert, dass er nach seinen UTZs einfach verschwunden ist." Moody holte tief Luft. Lord Voldemort also. Die anderen mochten diesen Titel nicht allzu beunruhigend finden, schließlich kam er in der Muggelwelt häufig vor. In der Zaubererwelt dagegen war er sehr selten. Es gab nur eine Sorte Zauberer, die sich als "Lord" bezeichneten: Die schlimmsten. Nicht einmal Grindelwald hatte es gewagt, den Titel eines Dunklen Lords für sich zu beanspruchen.
"Du kannst auf mich zählen, Albus. Mit diesem Lord Voldemort habe ich sowieso noch eine alte Rechnung offen." Plötzlich hielt er inne. So ganz passte das nicht zusammen, gerade, wenn er sich das Bild aus dem Tagespropheten in Erinnerung. "Das Alter stimmt nicht. Riddle müsste ein paar Jahre älter sein als ich. Ist das irgendein fauler Zauber?"


09.04.2013 15:00 offline E-Mail suchen homie
Fabian Prewett
Gast





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Fabian sah zunächst zu Mr. Bones, der anscheinend gar nicht der Meinung des Prewett-Zwillings war, dann aber, bevor Fabian etwas sagen konnte, hatte sich schon Gideon eingemischt und Fabian konnte sich sozusagen zurücklehnen und Gideon reden lassen. Er fand es durchaus wichtig zu wissen, warum Professor Dumbledore solange gewartet hatte. Man hätte doch einige Tode verhindern könnten, man hätte bestimmte Taten verhindern können, aber jetzt hatte man ihn schon etwas weiter kommen lassen, war das wirklich die perfekte Strategie um gegen einen Feind zu kämpfen? Wohl eher nicht. Aber anstatt dass sich Professor Dumbledore rechtfertigte, gab er sogar zu, dass er etwas später damit heraus kam. Er nannte seinen Grund, ehrlich wie er immer war. Fabian nickte bedächtig, „Es sollte nun wirklich kein Vorwurf gegen Sie sein, Professor Dumbledore Sir“, gab er sogar etwas klein bei. Er wollte wirklich nicht seinen ehemaligen Schulleiter in Frage stellen, das ging einfach nicht, schließlich war er ein großartiger Magier, das stand wirklich außer Frage und daher war Fabian auch nicht im Recht ihm irgendwelche Vorschriften zu machen, beziehungsweise ihm irgendwie aufzuzeigen, dass er irgendetwas nicht ganz richtig gemacht hatte.

Er sah zu Moddy, der gerade meinte, dass er auf jeden Fall dabei sei, dass Dumbledore sich auf ihn verlassen konnte. Moody konnte eben etwas und Fabian war noch in der Ausbildung zum Heiler. Warum hatte Dumbledore gerade ihn mit ausgewählt? Im Vergleich zu den anderen, waren die Prewett-Zwillinge noch sehr junges und unreifes Gemüse. Warum wollte also der Schulleiter die beiden ebenfalls dabei haben? Das war schon seltsam. Naja, aber wenn Professor Dumbledore ihn nicht für geeignet halten würde, dann wäre er ja auch nicht hier, oder? Er sah wieder zu seinem ehemaligen Schulleiter und nickte, „Märchen hin oder her. Ich bin dabei, ich werde versuchen was ich kann, damit ich euch und vor allem Ihnen helfen kann, Professor Dumbledore Sir“, meinte er. Wenn es so sein sollte, dann würde er kämpfen, immerhin hatte er sowieso manchmal einen kleinen Drang die Welt zu verändern.


14.04.2013 23:29
Gideon Prewett
Gast





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Moodys farbenfrohe Reaktion auf Tom Riddles Namen verwunderte Gideon, doch er vermutete, dass der Auror den Betroffenen kannte - und, seiner Reaktion zufolge, nicht besonders gut leiden konnte. Für Gideon waren die meisten Neuigkeiten genau das, Neuigkeiten, er zumindest hatte in seinem Leben noch nie den Namen Tom Riddle gehört, oder verband irgendwas damit.

Dumbledores Warnung hörte Gideon zwar, doch sie kratzte ihn nicht so besonders. Er war klug genug, um das Konzept von "Krieg" zu verstehen. Im Krieg konnte man sterben. Im Krieg gab es nun mal Opfer. Dass nicht nur er, sondern auch Leute, die ihm nahe standen, dabei sterben könnten, war Gideon in diesem Moment gar nicht so bewusst, er rechnete schlicht nicht damit, dass die Gegenseite schmutzig kämpfen könnte.
Nur, was wollte Dumbledore dann mit Fabian? Der war kein Auror, er war Heiler, er war nicht unbedingt DER Duellant, den man an die Spitze einer Schlachtreihe stellen würde...
Bevor Gideon danach fragen konnte, hatten Moody und auch Fabian schon verkündet, dass sie Dumbledore helfen würden. "Natürlich schließt das mich mit ein, Mister Dumbledore, Sir," fügte Gideon eifrig hinzu, als Fabian sich meldete. Peinlich, dass sein Bruder schon wieder schneller gewesen war als er! Und er wollte verdammt sein, wenn er Fabian alleine in die Gefahr rennen liess, ohne ihm beizustehen!

Gefahr, eine klare Schwarz-Weiß-Aufteilung und jede Menge Kämpfe - das klang doch genau nach dem Spass, der ihm in den Heilerstunden im Studium immer fehlte...


15.04.2013 12:01
Edgar Bones
Gast





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Hatte er doch den falschen Zwilling angesprochen? Die Antwort jedenfalls bekam er nicht von jenem, den er im Blick gehabt hatte. Doch Edgar nahm an, dass das im Endeffekt egal war. Die Worte waren unmissverständlich und leicht neigte er darauf hin den Kopf. Die Rüge, dass er so vertraut mit ihnen umging; der Protest, dass die Frage sehr wohl ihre Berechtigung hatte – er ließ es ihnen durchgehen. Er war nicht egozentrisch genug, um zu glauben, dass er wirklich besser wusste als sie, was wichtig wäre. Nur gehörte es eben nicht zu dem, was ihn interessierte. Es war nebensächlich und vor allem Dumbledores Angelegenheit, ob er davon erzählen wollte.
Es war zumindest so, dass er in dessen Schuhen gern die Wahl gehabt hätte. Immerhin sollte es Gründe geben, weshalb bis jetzt Schweigen herrschte. Das hatte wenig damit zu tun, was los war. Darüber konnte man reden, ohne die Frage nach dem „wieso“ zu klären. Es brachte doch nichts. Es würde im besten Fall nur für noch mehr Diskussionsstoff sorgen. Aber scheinbar sahen das beide Prewetts anders und die Tatsache, dass alle anderen auch lieber schwiegen, bewies ihm, dass sie wohl ähnlich dachten. Edgar wusste nicht, ob man das nicht gar belächeln konnte. Es war interessant, wie neugierig, wie bereitwillig sie an dem Lippen des Schulleiters hängen wollten. Es war aber auch einfacher. Er konnte nicht ganz von der Hand weisen, dass es sie zumindest auf den gleichen Wissensstand brachte. Später kam wohlmöglich der Zeitpunkt an dem es wichtig war, dies zu wissen, aber jetzt? Den Sinn sah er einfach nicht, doch aufstehen und gehen war ebenso keine Option.

Es wäre auch mehr als unhöflich gewesen, denn nun sprach der Älteste unter ihnen doch. Geduldig schien er auf alles einzugehen und nichts vergessen zu wollen. Man konnte gar sagen, dass er ausschmückte so gut es ging. Etwas, das Edgar irritierte. Es ging um Fakten und nicht darum ihnen etwas zu verkaufen, oder? Was sollten also diese ganzen Worte, wenn er es auch kürzer hätte sagen können? Es war nicht wichtig, als was Dumbledore angesehen wurde von diesem Mann. Es war nicht einmal wichtig, was hätte getan werden können.
Denn sie waren im Jetzt. Man konnte all das nicht mehr ändern und es brachte ihnen nichts, wenn sie daran klammern würden. Dennoch nickte er. Deutete so an, dass er verstand und überlegte. Gefahr, sich anschließen – das war also der Grund gewesen. Dumbledore brauchte seinen eigenen Widerstand. Leute, denen er zumindest vertraute und die notfalls den Heldentod sterben würden. Für diesen Zweck. Etwas zog sich in ihm zusammen. Er baute sich gerade eine Familie auf. War keinesfalls bereit zu sterben, bevor sein Kind auf der Welt war. Nein, generell nicht. Doch der Gedanke, dass Krieg herrschte, dass er nicht ruhig schlafen könne, weil seine Familie jeden Moment sterben könne – er war schlimmer.
Härte war in seinem Blick als er Moody ansah. Was er sagte, wie er all das ignorierte, was die anderen betrugen – es störte Edgar. Alastor schien gar nicht wirklich zu sehen, was das Problem war. Ein bisschen klang es eher als hin er an dem Gedanken eines eigenen Rachefeldzuges. Es dem anderen zeigen. Beweisen, dass er Recht hatte und für das Richtige einstand.
So war er aber. Etwas extremer, etwas roher als all die anderen und das beruhigte den Zauberer. Es war angenehm, dass sich nicht plötzlich alles war. Langsam wich der Ausdruck in seinen Augen, wenngleich er nicht ganz verstand. „Albus, es ist das eine zu fragen…aber es ist nicht jeder so ungebunden…“Ungebunden wie die Jugend, die sich erst noch etwas aufbauen musste. Ungebunden wie Alastor, dem seine Ideale sowieso am nächsten standen wie es schien. Wieso sollte er das tun? Bis jetzt war kein Wort gefallen, kein Argument gekommen, wieso gerade sie ausgewählt waren. Dieses Problem hätte er auch dem Gamot vortragen können. Sicherlich mit mehr Risiko, aber er hätte ausgebildetere Leute um sich gehabt.


21.04.2013 12:42
Poppy Pomfrey



Alter:
28 Jahre
Wohnort:
Hogwarts/Aviemore
Beruf:
Schulheilerin
Blutstatus:
Muggelgeboren
Gesinnung:
gut
Spieler:
Rhia

Charakter
Beziehungen


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Etwas ratlos zuckte Poppy mit den Schultern. Sie hatte noch in ihrem Leben von einem Tom Riddle gehört. Woran das lag, erfuhr sie aber gleich darauf von niemand geringerem als von Alastor Moody höchstpersönlich. Er schien ihn sehr gut zu kennen, wenn man die Menge an Schimpfworten bedachte, die er in einem Schwall hervorstieß und doch tatsächlich dafür sorgten, dass die junge Heilerin, die sonst wenig empfindlich war, kurz verlegen die Tischplatte betrachtete. Immerhin wusste sie jetzt, warum sie den Namen Tom Riddle nicht kannte, sie war offensichtlich zu jung dafür. Wenn dieser ein paar Jahre älter gewesen war als Moody und nach seinem Schulabschluss irgendwohin verschwand, hatte sie keine Chance gehabt, ihn kennenzulernen. Irgendwie war sie im Moment aber auch froh darum. Eigentlich wäre es auch nett, es dabei zu belassen, diesen Mann niemals kennenzulernen, aber würde sie es sich dann nicht zu einfach machen? Bedrückt hörte sie zu, wie ein paar der anderen Professor Dumbledore schon ihre Unterstützung zusicherten und einer schließlich fragte, was mit denen war, die nicht ungebunden waren. Traf das nicht auch auf sie zu? Natürlich, sie war Single, sie hatte keine Kinder, aber sie hatte dennoch eine Familie, und noch dazu eine, die aus Muggeln bestand, und dann war dort Alphard…

Sie schluckte. So ganz wusste sie noch nicht, was sie erwidern sollte. Sie war keiner von den idealistischen jungen Leuten, die sich Hals über Kopf in einen Krieg stürzten, als ob es ein großes Abenteuer wäre. Sie selbst hatte noch nie einen Krieg miterlebt, dafür war sie zu jung, aber der Zweite Weltkrieg, der nur wenige Jahre vor ihrer Geburt geendet hatte, war dennoch oft in den Gedanken ihrer Eltern gewesen, auch wenn sie fast nie darüber gesprochen hatten. Würde ein Krieg der Zauberer sie beeinflussen? – Aber natürlich. Sie hatte Voldemorts Rede bei der Weltmeisterschaft selbst gehört. Muggel waren in seinen Augen gefährlich. Wenn er kämpfen würde, dann gegen solche Leute wie ihre Eltern. Und sie selbst als Hexe, die ganz von Muggeln abstammte, war sie dann nicht auch ein potentielles Ziel? War sie es ihren Eltern nicht schuldig, dass sie nicht einfach die Hände in den Schoß legte und so tat, als ob dieses ganze Gespräch hier nicht stattfinden würde? – War es überhaupt ihre Art, einfach nichts zu tun?

Langsam hob Poppy wieder den Kopf und sah von einem zum anderen, bis ihr Blick schließlich an dem Schulleiter hängen blieb. Noch etwas unsicher, aber doch immerhin entschlossen, räusperte sie sich. „Professor, ich weiß nicht, was ich tun kann. Ich bin keine Aurorin, keine große Kämpferin. Ich bin Heilerin und habe die meiste Zeit meines Lebens damit verbracht, mich um Kinder zu kümmern. Aber… wenn es diesen Krieg gibt, dann betrifft er mich, ganz egal, ob ich nun will oder nicht. Wenn es um nichtmagische Menschen geht, dann bin ich beteiligt. Was Sie sagen, klingt… sehr ernst-“ Und das war noch maßlos untertrieben. „-aber ich… vertraue Ihnen, dass Sie wissen, was Sie tun. Und… ich werde Ihnen helfen.“ Es klang nicht so begeistert wie die Zusage von den Zwillingen. Und auch nicht so überzeugt wie die von Moody, aber immerhin hatte sie die Wahrheit gesagt.


24.04.2013 14:10 offline E-Mail suchen homie
Albus Dumbledore
Schulleiter


Alter:
94
Wohnort:
meist Hogwarts / Godric
Beruf:
Lehrer
Blutstatus:
Halbblut
Gesinnung:
gut, aber intrigant
Spieler:
Rexy

Charakter


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Albus war nicht sehr verwundert über Moodys heftige Reaktion auf seine Enthüllung. Immerhin war er zur gleichen Zeit wie der Schwarzmagier zur Schule gegangen, und schon damals war klar, dass Moody, gelinde gesagt, eine gewisse Abneigung gegen ihn gehegt hatte. Verübeln konnte Albus es ihm nicht. Er hatte den jungen Tom Riddle selbst fast unheimlich gefunden, hatte ihn stets verdächtigt, sinistere Pläne zu haben und hatte ebenfalls sehr früh den Verdacht gehabt, dass Tom Riddle mit der Öffnung der Kammer des Schreckens weitaus mehr zu tun gehabt hatte als der arme Hagrid… Ob seine Verdächtigungen alle gerechtfertigt gewesen waren oder ob sein Misstrauen zur negativen Entwicklung des jungen Riddle beigetragen hatten, wusste er nicht, aber nun war seine Abneigung, sein Unbehagen Riddle gegenüber über jeden Zweifel erhaben, das hatte Riddle selbst mehr als klar gemacht. Er nickte knapp. „Davon gehe ich aus, ja. Und ich glaube ohnehin nicht, dass das, was wir von ihm sehen, noch seine wahre Gestalt ist… Es ist ein Tarnzauber.“ Mit einem Schaudern dachte er an die rot aufblitzenden Augen Riddles – oder Voldemorts, wie er sich nun nannte.

Erleichtert nahm er Moodys und Fabians Erklärung, an seiner Seite kämpfen zu wollen an. Er lächelte dem jungen Prewett schwach zu, der ihm versicherte, er habe ihm mit seiner Frage, warum er so lange gebraucht hatte, um sein Wissen mit anderen zu teilen, keinen Vorwurf machen wollen. „Nun, der Vorwurf wäre vielleicht gerechtfertig…“ erwiderte er leise, „…aber ich wollte nicht überstürzt handeln. Es ist… gefährlich.“ Und noch jetzt war er sich nicht sicher, ob es richtig war, andere in diesen Kampf hineinzuziehen. Andererseits wusste er aber auch, dass er alleine keine Chance hatte. Und war seine Auswahl richtig gewesen? Durfte er junge Leute, fast noch Kinder, darum bitten, ihr Leben aufs Spiel zu setzen? Ja, die Prewetts waren vielversprechende junge Zauberer, deren Herz am rechten Fleck saß, aber wenn er ehrlich war, so musste Albus zugeben, dass es ihm auch darum gegangen war, möglichst ungebundene Mitstreiter zu erlangen… Kämpfer ohne Familienpflichten. Er nickte auch Gideon zu, der dem Beispiel seines Bruders rasch Folge leistete.

Und natürlich war nicht jeder in ihrer Mitte ungebunden, was Edgar Bones nun auch zur Sprache brachte. „Das ist mir bewusst, Edgar“ stimmte er dem jungen Mann zu. „Und selbstverständlich werde ich niemanden zwingen, mir beizustehen. Jedem, dem das Risiko zu groß ist, steht es frei zu gehen – ich würde dann nur um eure Verschwiegenheit bitten…“ Albus seufzte. Sicher fragten sich die meisten von ihnen, Alastor, Minerva und Elphias einmal ausgenommen, warum er gerade sie hergebeten hatte, wo sie doch nicht unbedingt eine Elitetruppe waren…

„Ich brauche Leute, denen ich vertrauen kann – und das Ministerium fällt leider nicht unter diese Kategorie. Riddle – oder Voldemort – ist nicht dumm. Derzeit hat er zwar den legalen Deckmantel seiner Partei, aber ich bin mir sicher, dass er vorgesorgt hat. Er hat Anhänger im Ministerium, davon ist auszugehen. Und wenn ich mit meinem Anliegen an die offiziellen Stellen gegangen wäre, so hätte er davon erfahren…“ Und was dann passiert wäre, hatte der Zauberer schließlich klar gemacht… Er konnte sehen, dass Edgar nicht überzeugt war, doch er musste hoffen, dass er dennoch zu einem Mitstreiter werden würde.

Poppys Worte rührten ihn, mehr noch als die begeisterte Zustimmung der Prewett-Zwillinge, gerade weil sie weitaus zögerlicher waren. „…wir werden nicht nur Auroren brauchen, Poppy, sondern auch Heiler…“ erwiderte er leise und sah die junge Frau ernst an.


OOC: Mylord, ich wusste nicht mehr, ob Albus Voldemorts wahres Aussehen gesehen hat? Wenn ja, verbesser ich’s noch^^


12.05.2013 04:00 offline E-Mail suchen homie
Alphard Black



Alter:
28
Wohnort:
London / derzeit Hogwarts
Beruf:
Auror
Blutstatus:
Reinblut
Gesinnung:
gut
Spieler:
Rexy

Charakter
Beziehungen


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Alphard war nicht mehr dazu gekommen, auf Dorcas‘ Antwort, in London sei alles in Ordnung, einzugehen, bevor die geheime Sitzung, denn das war dieses Treffen ja wohl, in vollem Gange war. Und Dorcas stellte Fragen, die Alphard für sehr gerechtfertigt hielt, gerade weil er derzeit ja nicht nur der Aurorenzentrale, sondern auch Hogwarts verpflichtet war – und die Sicherheit der Schule war in Anbetracht der jüngsten Ereignisse wohl tatsächlich in Gefahr. Alphard fand es wichtig, dass Hogwarts sicher blieb, denn auch für ihn war die Schule stets ein sicherer Hafen gewesen, und er wollte, dass das so blieb, auch und besonders für seine Nichten und Neffen, die ja auch allesamt noch Schüler und Schülerinnen waren. Beinahe kam ihm Albus‘ Antwort auf Dorcas‘ Frage unzulänglich vor, doch noch kommentierte er nichts. Immerhin sprach der Schulleiter von Schutzzaubern, die er begonnen hatte zu wirken, also hatte er sich um die Sicherheit seiner Schule wohl bereits Gedanken gemacht.

Stumm hörte er zu, wie einer nach dem anderen – von Bones einmal abgesehen – seine Zustimmung gab. Minerva und Elphias Doge waren still geblieben, so wie er, doch Alphard war sich sicher, dass die beiden Albus schon längst ihre Loyalität zugesichert hatten, das machten ihre Blicke mehr als deutlich.

Er räusperte sich. „Nun, ich werde Ihnen ebenfalls helfen.“ Die Ansichten, die dieser Mr Voldemort bei seiner Rede vertreten hatte, waren alles andere als fern von denen, mit denen er aufgewachsen war, und er konnte sich vorstellen, dass viele Reinblüter sich von dem charismatischen Magier und seinen Ideen angezogen fühlten, doch er war schon längst kein Muster-Reinblut mehr. Er sah kurz zu Poppy – auch sie war muggelgeboren und allein für sie wollte er helfen; er wollte sie beschützen. Nach einem kurzen Moment sah er wieder zu Albus.

„Ich bin ja kein Gryffindor und demnach weitaus weniger bereit, Kopf und Kragen zu riskieren, um Heldentaten zu begehen, aber ich bin Auror und als solcher ist es meine Pflicht, zum Schutz der magischen Bevölkerung beizutragen.“ Albus‘ Erklärung, warum er sich nicht an das Ministerium gewandt hatte, fand er glaubhaft – auch ohne Spitzel der TWP war das Ministerium doch recht traditionell und konservativ geprägt. Viele reiche Reinblüter hatten Einfluss auf das Geschehen in London, und er konnte sich vorstellen, dass nicht alle unter ihnen den Vorstellungen der TWP abgeneigt waren, auch wenn er glaubte, dass es unter den Auroren sicher einige geben würde, die wie er für das einstehen würden, woran sie glaubten.


12.05.2013 04:16 offline E-Mail suchen homie
Edgar Bones
Gast





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Er zwang niemanden. Edgar wusste nicht, ob das Gegenteil es nicht leichter gemacht hätte. Zumindest er hätte sich in etwas flüchten können. Es war nicht die Frage, ob er die Dinge einfach geschehen lassen wollte. Es gab zu viel, das dagegen sprach und noch mehr, das an seine eigenen Wertvorstellungen appellierte. Es hätte so einfach sein können. Würde ihnen Dumbledore nicht die Hintertür offen halten, hätte er vielleicht schon zugesagt. Hätte sich ähnlich schnell auf diesen Irrsinn einlassen können, wie die Personen ohne jegliche persönlichen Verpflichtungen. Gleichzeitig ahnte der Zauberer aber auch, dass er in jenem Fall nie hinter dieser Bewegung hätten stehen können. Zwang, das Pressen in eine Rolle – stand ihnen das nicht bevor? War es nicht der Unterton, den man aus den Worten des Professors aufschnappen konnte?
Doch sicherlich war nicht alles so einfach. Aber es könnte schwerer sein. Noch verworrener und undurchsichtiger als es jetzt schon war. Was brachte einem die Verschwiegenheit, wenn die Gedanken nicht aufhören würden, sich darum zu drehen? Er könnte es nicht verschweigen. Nicht vor seiner Frau, nicht vor sich selbst. Edgar ahnte nur zu gut, dass es nur eine Antwort auf diese Frage gab. Eine Anreihung von Worten, die sein Leben ändern könnten. Es wohl ändern würden.

Es musste so sein. Er hörte es doch bei jedem. Selbst die junge Heilerin konnte die Situation so erfassen. Machte weder sich selbst noch ihnen etwas vor. Anerkennung lag in seinem Blick. Es zählten nicht nur die Kämpfer, sondern auch jene, die diese Gruppe tragen würden. Strategen, Schultern zum Ausruhen – bis jetzt hatte er das gut verdrängen können. Die Tatsache, dass so viele Auroren, Hitzköpfe, hier waren, hatte es ihm leicht gemacht. Doch gerade die Worte dieser jungen Frau berührten ihn. Ließen Edgar einen Moment zur Ruhe kommen und Sorgen zur Seite schieben, die sich in den Vordergrund drängen wollten.
Leute, denen der Professor vertrauen konnte. Edgar wusste nicht, ob er wirklich in diese Kategorie fallen wollte. Er hatte nichts getan, um diesen Stand zu verdienen und gleichzeitig machte es ihn stolz. Zeigte, dass er ebenso den Mut besaß, wie ein Moody, der sofort Pläne schmieden konnte. Wie eine Heilerin, die die eigenen Ängste ausblenden konnte. Es tat gut. Bestätigte ihm, dass die letzten Jahre nicht nur für ihn allein als aktiv gelten konnten. Vielleicht hatte er doch mehr erreicht, als er bis jetzt gedacht hatte. Vielleicht waren kleine Schritte in die richtige Richtung doch getan.

Kein Gryffindor – Kopf und Kragen nicht riskieren – Pflicht. Schlagworte, die sich Edgar in die Gedanken brannten. Es machte ihm noch etwas deutlicher, dass all das Besprochene nicht so weit entfernt war von dem, was er schon im kleinen Kreis tat. Die Pflicht, die Welt zu verbessern – daran hielt er doch auch fest. Es war sein Ziel. Eines, das er auch für seine ungeborenen Kinder erreichen wollte.
Langsam bettet er den Kopf auf seine Hände. Es war verrückt. Irrsinn, wenn er sich darauf einließ. Es darauf ankommen ließ, dass sie Ansprüche an ihn stellen konnten. Er sich Anweisungen unterstellen müsste, denen er nichts abgewinnen konnte. Aber im Ministerium tat er das auch. Es war kaum ein Unterschied vorhanden, wenn man es nüchtern sah. Er begann praktisch einen Zweitjob. Sein neuer Chef wäre Dumbledore. Eine Person, die Edgars Respekt genoss. Um ihn blind zu vertrauen, kannte er den anderen nicht gut genug. Ein Umstand, den man vielleicht ändern könnte. Wollte er das?
Kurz nur, rieb er sich mit den flachen Händen über das Gesicht. Ganz so als wäre er gerannt und musste sich nur die Müdigkeit aus den Gliedern reiben. Irgendwann ging sein Blick aber doch wieder nach oben.
„Ich werde zumindest so gut helfen, wie ich kann.“ Als hätte ihn jemand gefragt, doch die Frage hatte es nur in seinem Kopf gegeben. Entweder war sie dem Ältesten Antwort genug oder nicht. Edgar würde sie nicht wiederholen.


12.05.2013 20:46
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