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The Beginning of the End » Geschichte der Zauberei » Hogwarts » Das Schloss » Erster Stock » Büro und Privaträume: Minerva McGonagall » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
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Merlin
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Büro und Privaträume: Minerva McGonagall


26.11.2010 18:47 offline E-Mail suchen homie
Minerva McGonagall
Gast





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    cf: Zeitsprung | Korridore


Die Feiertage waren wieder viel zu schnell vorbei. Den ersten Weihnachtsfeiertag hatte sie bei ihrer Familie verbracht, den zweiten in London bei Elphinstone. Trotz der vielen Turbulenzen in der letzten Zeit konnte man sich eine Welt voller Frieden und Harmonie vorstellen. Zurück in der Schule hielt das Gefühl noch eine Weile an. Ob das nun an der Abwesenheit einiger Unruhestifter lag, oder an den vielen Spaziergängen, die sie die letzten Tage im Schnee unternommen hatte, wollte sie nicht näher analysieren. Heute war der Spaziergang im Schnee leider ausgefallen. Bei den Witterungsverhältnissen zog es sie nicht einmal als Katze nach draußen.
Statt dessen saß sie nun am prasselnden Kaminfeuer, den Teekessel über dem Feuer, eine Decke mit Tartanmuster über die Beine gelegt und die letzten Hausaufgaben ihrer Zweitklässler in der Hand. Auf einem kleinen Tischchen standen schon Kekse, kleine Küchlein und Teetassen bereit. Nun fehlte nur noch ihre Gesellschaft. Aber er würde schon kommen. Die Uhr auf dem Kamin war noch gnädig. Die verabredete Zeit war noch nicht verstrichen. Minerva lächelte über eine amüsante Verwechselung eines Slytherins in seinem Aufsatz, schüttelte den Kopf, zückte eine Feder und strich den Fehler an der Seite an.


18.11.2013 22:54
Albus Dumbledore
Schulleiter


Alter:
94
Wohnort:
meist Hogwarts / Godric
Beruf:
Lehrer
Blutstatus:
Halbblut
Gesinnung:
gut, aber intrigant
Spieler:
Rexy

Charakter


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Albus hatte kaum eine ruhige Minute in den Ferien genießen können – zu sehr hatten ihn Vorbereitungen und Nachforschungen, fast alle über die TWP und ihren sinisteren Führer, in Anspruch genommen. Trotz den vergangenen Geschehnissen und trotz seiner Sorgen freute er sich heute jedoch auf seine Verabredung – Tee und Kuchen mit Minerva.

Es würde ihm gewiss gut tun, sich mit der jüngeren Hexe zu unterhalten, vielleicht ausnahmsweise auch über andere Dinge als nur die Organisation des Ordens, an der ja auch Minerva maßgeblich beteiligt war.

Er klopfte an ihrer Tür und öffnete, sobald sie ihn hereingebeten hatte. Es sah bereits sehr gemütlich in Minervas Privaträumen aus, denn der Tee stand bereits bereit und im Kamin prasselte ein wärmendes Feuer. „Minerva,“ begrüßte er seine Freundin sanft. „Wie schön, dich zu sehen. Hast du deine Weihnachtstage gut verbracht?“


24.11.2013 13:43 offline E-Mail suchen homie
Minerva McGonagall
Gast





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Was manche Schüler sich an Kuriositäten einfallen ließen, um auf die angegebene Zollanzahl zu kommen, war einfach unglaublich. Dagegen wirkten altbewährte Märchen wie ein Scherz ohne Pointe. Fantasie hatte dieser Zweitklässler einer Menge. Nur schoss er am Thema der Hausaufgabe meilenweit vorbei. Vielleicht sollte sie mit ihm einmal unter vier Augen sprechen, um die geistigen Höhenflüge in die rechten Bahnen zu lenken. Mit einem Seufzer setzte sie ihr Urteil unter die Hausaufgabe. Bevor sie zum nächsten Exemplar übergehen konnte, klopfte es an der Tür.
Minerva schlug die Decke zurück ehe sie ein „Ja, bitte?“ von sich gab.

Als sie Albus in der Tür erkannte, legte sie die Pergamentrollen beiseite, die auf stummem Befehl hin brav zu ihrem Schreibtisch schwebten, und stand auf um ihrem Freund und Vorgesetzten entgegen zu gehen. „Albus! Es freut mich, dass du es einrichten konntest“, grüßte sie ihn und drückte ihm herzlich die kalte Hand. „Komm herein, setz dich doch!“ mit einem Wink bot sie ihm den zweiten Sessel vorm Kamin an. So sehr sie sich auch freute, ihren ehemaligen Lehrer zu sehen, konnte sie doch nicht umhin zu bemerken, dass er nicht halb so erholt aussah, wie sie sich zur Zeit fühlte.
„Wie geht es dir? Mit Verlaub, du siehst etwas müde aus“, merkte sie daher besorgt an, während sie den Teekessel vom Kamin nahm.


30.11.2013 02:36
Albus Dumbledore
Schulleiter


Alter:
94
Wohnort:
meist Hogwarts / Godric
Beruf:
Lehrer
Blutstatus:
Halbblut
Gesinnung:
gut, aber intrigant
Spieler:
Rexy

Charakter


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Albus lächelte und drückte die Hand seiner Freundin mit Wärme und Zuneigung. „Aber natürlich, Minerva, wo kämen wir denn hin, wenn ich nicht mehr genügend Zeit hätte, mit dir eine Tasse Tee zu trinken?“ fragte er freundlich und zwinkerte ihr zu. Es war nun nicht ganz falsch, dass ihm die Zeit im Moment davon zu fliegen schien – er musste sich um sein Schule kümmern, immerhin war er der Schulleiter, doch nebenbei lag es auch an ihm, einen ausgedehnten Widerstand zu organisieren, um Tom Riddle so früh wie möglich entgegen treten zu können… Das zehrte schon an den Kräften eines 94jährigen…

Dementsprechend wunderte ihn Minervas Feststellung überhaupt nicht. Er seufzte. „Ja, ich weiß. Es fällt mir im Moment schwer, wirklich zur Ruhe zu kommen…“ gestand er ihr, bevor er sich auf dem ihm angebotenen Sessel niederließ.

„Ich mache mir Sorgen, das weißt du ja…“ sagte er. „Aber lass uns erst einmal Tee trinken. Die Weihnachtsidylle können wir uns auch später noch ruinieren,“ fügte er dann hinzu, nur halb im Scherz.


10.12.2013 20:56 offline E-Mail suchen homie
Minerva McGonagall
Gast





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Minerva legte nicht ganz überzeugt von Albus' Argument die Stirn in Falten. Sie erinnerte sich an eine Zeit, in der sie sich fast jeden zweiten Tag zum Tee getroffen hatten. In den letzten Wochen und Monaten waren diese kleineren Unterredungen immer seltener geworden. Das lag nicht allein an Albus, nein, auch Minerva hatte einen Großteil dazu beigetragen. „Und dabei hört man doch immer wieder, dass man ab einem gewissen Alter viel zu viel Freizeit hat“, kam es von ihr in ihrem trockenen Humor, den man, wenn man ihren Humor nicht kannte, wohl nicht als solchen erkannt hätte. Dass Albus viele Jahre älter war, hatte in ihrer Freundschaft nie ein Problem dargestellt. In dieser Beziehung war Minerva generell sehr offen. In Albus' Alter hatten sich aber die meisten schon längst zur Ruhe gesetzt – sofern sie überhaupt noch am Leben waren. Der Schulleiter hatte allerdings offensichtlich andere Prioritäten als den eigenen Lebensabend so komfortabel wie möglich zu gestalten.
Dass er sich Sorgen machte, war ihr schon lange bewusst, nicht zuletzt auch dadurch, dass er es mehrfach ihr gegenüber erwähnt hatte. „Ich weiß, aber ich hoffe, dass ich mir nicht irgendwann Sorgen um dich machen muss“, antwortete sie ihm mit einem mahnenden Blick, den sie auch bei ihren Schülern immer wieder gerne verwendete.
Sie goss heißen, dampfenden Tee in eine Tasse und reichte diese an ihren Gast weiter. Nachdem sie auch ihre eigene Tasse gefüllt hatte, landete die Kanne wieder auf ihrem gewohnten Platz über dem Feuer, und Minerva nahm den ihren in ihrem Sessel wieder ein.
Sie beobachtete Albus über den Rand ihrer Teetasse weiterhin mit aufmerksamem Blick, während sie erst über das heiße Getränk blies und anschließend einen vorsichtigen Schluck nahm.
„Weihnachtsidylle?“ Wenn sie sich ihren ehemaligen Lehrer besah, bezweifelte sie, dass er besonders viel davon miterlebt hatte. „Wie sah denn deine Weihnachtsidylle aus, wenn ich fragen darf?“


26.12.2013 22:44
Albus Dumbledore
Schulleiter


Alter:
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meist Hogwarts / Godric
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Lehrer
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Halbblut
Gesinnung:
gut, aber intrigant
Spieler:
Rexy

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Albus musste schmunzeln. „Aber, aber, Minerva, in diesem Alter bin ich doch noch nicht… Ganz davon abgesehen, dass man doch eigentlich nie so viel Zeit hat, wie man gerne hätte, gerade im Alter nicht…“ fügte er etwas ernster und melancholischer hinzu. Dabei ignorierte er, dass er, wäre er ein Muggel, wahrscheinlich schon seit über 20 Jahren in Rente wäre – aber als Zauberer lebte er ja auch länger als nichtmagische Menschen, jedenfalls durchschnittlich, und im Vergleich zu manchen seiner ehemaligen Lehrer, die immer noch lebten, war er ja noch relativ jung.

„Tja… sobald du dir um mich Sorgen machen musst, solltest du dich wahrscheinlich auch um andere sorgen. Ich kann mich im Allgemeinen noch gut behaupten, aber der Feind, dem wir gegenüber stehen… Mit Tom Riddle ist nicht zu spaßen.“ Er seufzte. Minerva war ja auch bei seinem Geheimtreffen gewesen, dessen Ziel es ja gewesen war, eine Widerstandsgruppe gegen besagte Tom Riddle zu gründen…einen Orden. Sie wusste also nur allzu deutlich Bescheid, was ihm schlaflose Nächte bereitete und ihre gemeinsamen Tee-Nachmittage einschränkte.

Albus drehte die dampfenden Tasse in seinen Händen. „Ich habe meine Geschenke ausgepackt und mich zum wiederholten Male geärgert, dass mir niemand Socken schenkt,“ beantwortete er Minervas Frage zwinkernd. Seinen Bruder hatte seine Weihnachtsidylle nicht beeinhaltet, aber das würde sich Minerva wohl denken können. „Wie ist es mit dir? War dein Weihnachten angenehm?“ Nach einer kurzen Pause fügte er hinzu „Hast DU nette Socken bekommen?“ du zwinkerte ihr erneut zu.


10.01.2014 03:51 offline E-Mail suchen homie
Minerva McGonagall
Gast





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Der Anflug eines Lächelns ließen Minervas Mundwinkel in die Höhe wandern, was ihre Augenbrauen ihnen gleich taten. Wäre Albus ein Muggel, wäre er schon längst kein Schulleiter mehr. „Mein Vater ist über 20 Jahre jünger als du und hält seine Predigt nur noch an Feiertagen im Kreise der Familie“, gab sie zu bedenken, wo der Hinweis nicht ganz ernstgemeint war. Es gab einen deutlichen Unterschied zwischen Albus Dumbledore und Robert McGonagall.
Das Lächeln wandelte sich in nachdenklich aufeinander gepresste Lippen. Dass Albus sich wenig Freizeit gönnte war eine Medaille mit zwei Seiten. Für die magische Gesellschaft und die Rechte der Muggel war es gut, aber ob er sich selbst damit einen so großen Gefallen tat, da war sich Minerva immer noch nicht ganz sicher.

Sie sah nachdenklich ins Leere, während sie an ihrer Tasse nippte. Riddle war ein Problem, das sie angehen mussten. Vor ihrem geistigen Auge sah sie den jungen Tom Riddle, wie er zusammen mit ihr auf den Schemel mit dem sprechenden Hut zugelaufen war, und wenige Reihen vor ihr seine UTZ-Prüfungen geschrieben hatte. Es war immer noch schwer zu glauben, dass dieser charismatische – wenn auch ihr persönlich eher unsympathische – junge Mann sich zu einer politischen Krise gemausert hatte. „Ich konnte ihn schon früher nicht ausstehen“, sie rümpfte lediglich zwischen zwei kleinen Schlucken die Nase.

Über den Rand ihrer Tasse hinweg sah Minerva ihren alten Freund mit einem skeptischen Blick an. „Nächstes Jahr spare ich mir die Suche nach einen schlauen Buch und frage statt dessen Filius nach einem schönen Zauber für Strickmuster. Dann bekommst du endlich deine Socken“, sie stellte die Tasse auf dem kleinen Tischchen ab.
„Nein, Albus, ich kaufe mir Socken, wenn ich welche brauche“, gab sie mit belustigtem Ton zurück, ehe sie andächtig seufzte. „Es war ein schönes Weihnachtsfest, wenn du so fragst. Familie, gutes Essen, ein Spaziergang an der Themse mit Elphin... Alles in allem angenehm, durchaus.“ Verlegen griff sie wieder nach ihrer Teetasse und räusperte sich. „Nächstes Jahr bleibe ich aber wohl wieder hier, bevor du noch mal deine Geschenke alleine auspacken musst.“


18.01.2014 01:54
Albus Dumbledore
Schulleiter


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Blutstatus:
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Rexy

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Albus lächelte ein wenig. „Nun, ich bin wohl rastloser als dein Vater.“ Natürlich war er auch weitaus magischer, was wohl auch dazu beitrug, dass er noch nicht in Rente war, aber er hielt es nicht für nötig, dies zu erwähnen. Immerhin gab es auch Zauberer, die sich in ihren 6oern zu Ruhe setzen und Muggel, die bis ins hohe Alter arbeiteten - nichts davon war besser oder schlechter als das andere, und dementsprechend war dieser Unterschied zwischen Albus und Minervas Vater - die An- bzw. Abwesenheit von Magie - auch nicht weiter erwähnenswert.

Er sah sie ernst an. „Ja, Tom Riddle hatte schon von klein etwas an sich, dass es nicht einfach gemacht hat, ihn zu mögen…“ Albus seufzte. Er selbst war beunruhigt gewesen bei ihrer ersten Begegnung, doch gleichzeitig war er überzeugt, von tiefstem Herzen überzeugt, dass auch der junge Tom Riddle nicht ruchlos und grausam geboren worden war, auch wenn die anderen Kinder im Waisenhaus anscheinend diesen Eindruck gehabt hatten. „…aber manchmal frage ich mich, ob das nicht Teil des Problems gewesen ist. Dass ich mich nicht auf ihn eingelassen habe, ihm nicht beigestanden habe… weißt du, was ich meine?“ Hatte der junge Tom sich von ihm zurückgewiesen gefühlt? War er deswegen so geworden, wie er war? Er wusste genau, warum er damals so gehandelt hatte – der Verrat Gellerts, dem er als junger Mann von ganzem Herzen vertraut hatte, saß noch so tief, dass er es nicht gewagt hatte, denselben Fehler noch einmal zu begehen. Und hatte damit vielleicht den nächsten Fehler begangen… Tom war ein Kind gewesen und doch war er ihm mit Misstrauen begegnet, vielleicht nicht von Anfang an, nicht als er ihm im Waisenhaus begegnet war, aber doch später…

„Nun, zumindest haben wir Verbündete… Was hältst du von den Hexen und Zauberern, die ich bereits in den Orden geladen habe?“

Ein wenig musste er jetzt doch schmunzeln. „Ich würde mich sehr über Socken von dir freuen, meine Liebe,“ erwiderte er augenzwinkernd. „Aber von einem Weihnachten bei deiner Familie und mit Elphin möchte ich dich nicht abhalten – ich komme schon allein zurecht, besonders mit warmen Socken,“ fuhr er sanft fort.

Und wer wusste schon, wie Weihnachten im nächsten Jahr aussehen würde…


Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Albus Dumbledore am 27.01.2014 16:42.

27.01.2014 16:41 offline E-Mail suchen homie
Minerva McGonagall
Gast





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Ein schiefes Lächeln erschien auf Minervas Gesicht. Rastlos war eine treffende Eigenschaft für ihren ehemaligen Professor. Er mochte auf seine Umgebung gelassen und beruhigend wirken, aber Minerva wusste, dass er nur selten zu lange still in seinem Büro saß.

Der Themenwechsel zu Riddle ließ das Lächeln verschwinden und machte einer ernsteren Mine Platz. Dennoch wanderte eine ihrer Augenbrauen in die Höhe. So ganz konnte sie Albus nicht zustimmen. Er hatte schon immer einen Kreis Slytherins um sich, die er mit seinem Charme um den Finger gewickelt hatte. „Für seine Hauskameraden schon“, meinte sie trocken, und nahm einen weiteren Schluck Tee.
Ihr Blick glitt langsam von ihrer Tasse zu ihrem Gast. „Das ist doch wohl nicht dein Ernst, Albus!“ Sie stellte die Tasse ab und richtete sich in ihrem Sessel etwas auf. „Du kannst doch nicht für jeden Schüler, der auf schiefe Bahnen gerät, die Verantwortung übernehmen! Tom hat seinen weg gewählt, und ob es und passt oder nicht, niemand wusste wo das hinführt, auch du nicht. Hogwarts beherbergt so viele Schüler. Wir bemühen uns um sie, solange sie in unserer Obhut stehen, aber auch das hat Grenzen.“ Gut, Minerva hatte damals noch nicht zum Lehrpersonal gehört, sondern war Schülerin gewesen wie Riddle auch, aber nach diesem Grundsatz hatte sie all die Jahre gelehrt und sich ihrer Schüler angenommen, und sie meinte, dass Albus es ähnlich hielt. Sie konnten Einfluss auf einen Schüler haben, aber nicht seine komplette Laufbahn bestimmen. Und es hing vom Schüler ab, wie sehr er sich beeinflussen ließ.

Was ihre Meinung zu den „Ordensmitgliedern“ anging, daraufhin schürzte sie kurz den Mund. „Nun, der junge Black hatte sich ja schon in seiner Schulzeit bewiesen, dass er nicht ganz den alten Traditionen folgt. Aber ich fürchte, sollte es zum äußersten kommen, was ich nicht beschwören möchte, werden wir ein Auge auf ihn haben müssen. Die Prewetts ebenfalls. Sie haben wohl das Herz am rechten Fleck und den nötige Einstellung, aber ich hoffe, dass der jugendliche Leichtsinn nicht zum Problem wird.“ Sie nahm sich einen der Kekse vom Teller und begann daran zu knabbern.

Minerva schmunzelte etwas, während sie auf dem Keks herum kaute. „Du weißt genau, dass ich es bisher immer so gehalten habe. Ein Jahr zu hause, ein Jahr hier. Außerdem dürften Daniel, Mathew und Ava-Grace sich auch mal über ein paar Tage ohne mich freuen.“ Eine Scherzhafte Bemerkung. Die Zwillinge sah sie meist nur im Unterricht, und auch ihre jüngste Nichte suchte nicht all zu oft ihre Gesellschaft auf.

    ooc: Sorry für die lange Wartezeit >.<


05.03.2014 14:14
Albus Dumbledore
Schulleiter


Alter:
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„Vielleicht nicht für jeden, Minerva, aber bei Tom hätte ich anders handeln können…“ erwiderte Albus ernst. Er wusste, dass er nicht jeden Schüler persönlich auf den richtigen Weg schicken konnte, aber dennoch… Tom war ein einsamer Junge gewesen, im Waisenhaus aufgewachsen, ohne Freunde. Er hätte anders handeln können, doch wenn er ehrlich mit sich selbst war, hatte er die Tatsache, dass schon früh klar war, dass es sich bei Tom um einen Parselmund handelte, seine Einschätzung des Jungen trüben lassen. Dabei war allein die Fähigkeit, mit Schlangen sprechen zu können, schließlich noch nicht moralisch verwerflich, auch wenn viele Zauberer eine solche Eigenschaft fürchteten. Es waren Vorurteile gewesen, nicht mehr, und wenn er diesen nicht nachgegeben hätte, hätten sich die Dinge vielleicht anders entwickelt.

„Ich weiß, dass ich nicht sein Hauslehrer war, noch nicht einmal Schulleiter zu diesem Zeitpunkt, aber ich war derjenige, der ihn im Waisenhaus besucht und ihm von der magischen Welt erzählt hat. Vielleicht hätte ich freundlicher sein müssen…“

Er seufzte. „Lassen wir das. Was geschehen ist, ist geschehen, und wir sollten uns jetzt wohl damit beschäftigen, wie wir retten können, was zu retten ist.“

Albus nickte. „Ich glaube nicht, dass Alphard sich auf die Seite seiner Familie stellen sollte, wenn es ernst wird, aber ein Auge auf ihn zu haben, wird wohl nicht schaden. Es kann anstrengend sein, wenn man sich entscheiden muss zwischen seiner Familie und dem, was man für richtig hält.“ Er lächelte ein wenig. „Aber Vorurteile gegenüber Muggeglgeborenen scheint er zumindest keine mehr zu haben,“ fügte er hinzu in Gedanken bei der sich wohl entwickelnden Romanze zwischen Alphard Black und Poppy Pomfrey – auch wenn zumindest die Schulheilerin so etwas wohl zur Zeit noch vehement bestreiten würde.

„Die Prewetts sind jung, ja, aber ihr Herz ist auf dem rechten Fleck. Sie wollten ein paar ihrer Freunde rekrutieren, habe ich dir das schon erzählt?“ Er beäugte seine Freundin nachdenklich. „Was ist mit dir? Fällt dir noch jemand ein, der sich auf unsere Seite stellen würde?

ooc: ditto... :( Bin im Moment eher ne schnecke, tut mir Leid!


07.04.2014 12:33 offline E-Mail suchen homie
Minerva McGonagall
Gast





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Minerva verdrehte halb die Augen. Es brachte doch nichts, sich Vorwürfe zu machen, die rational betrachtet völlig unbegründet waren. „Du warst nicht weniger freundlich, als zu jedem anderen deiner Schüler“, behauptete Minerva energisch, und sie wollte schon weiter ansetzen um Albus von dieser irrwitzigen Einstellung abzubringen, als er schon einsah, dass dieses Thema zu keinem befriedigenden Ende führen würde. Minerva atmete kurz tief durch, ehe sie nickte und das Thema ebenfalls fallen ließ.

Ein dünnes Lächeln schlich sich auf ihr Gesicht. Alphard hatte sich in der Tat entgegen ihrer Erwartungen entwickelt. Wer hätte gedacht, dass es gleich zwei schwarze Schafe in der Blackfamilie geben würde, die nicht einmal so entfernt mit einander verwandt waren. „Er scheint in seinem Denken doch seinem Neffen sehr ähnlich zu sein“ Minerva verzog kurz das Gesicht, „Ich hoffe nur, er hat weniger Flausen im Kopf.“
Was das Vorhaben der Prewetts anging, war sie recht ahnungslos. Sie schüttelte überrascht den Kopf. „Nein, wusste ich nicht. Motiviert scheinen sie zu sein. Hoffentlich nicht zu übermütig“, immerhin war der Orden noch in den Kinderschuhen. Ihn jetzt schon mit den falschen Mitgliedern zu gefährden, wäre fatal. Nicht, dass es später weniger schlimm wäre, aber wenn sich ein gewisses Vertrauen unter den Mitgliedern gebildet hätte, wäre es einfacher zu erkennen, wenn jemand ein falsches Spiel trieb.

Sie nahm sich einen Keks von dem Teller und begann daran zu knabbern, als Albus nach weiteren möglichen Kandidaten fragte. „Hm...“ sie überlegte eine Weile. „Ich bin mir nicht sicher, wie er der Idee gegenüber eingestellt ist, aber Professor Keel schätze ich so ein, dass er unsere Sorge teil“, schlug sie kauend vor.

    ooc: xD naja, die zwei Alten quatschen halt gemütlich


17.04.2014 15:41
Albus Dumbledore
Schulleiter


Alter:
94
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gut, aber intrigant
Spieler:
Rexy

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Albus seufzte. Er war sich wirklich nicht sicher, ob er genauso freundlich zu Tom gewesen war wie zu jedem anderen Schüler. Er hatte doch den Eindruck, dass er distanzierter gewesen war, unsentimentaler reagiert hatte, weil es ihn misstrauisch gemacht hatte, dass der Junge Parselmund beherrschte. Natürlich waren das Vorurteile gewesen, aber nach dem Debakel mit Gellert hatte er lieber sicher gehen wollen, dass er nicht erneut von einem Schwarzmagier um den Finger gewickelt wurde, dass er sich von der scheinbaren Unschuld eines Kindes nicht täuschen lassen würde. Doch jetzt wusste er nicht mehr, ob er mit seiner Einschätzung Riddles recht gehabt hatte, oder ob es sich hier um eine selbsterfüllende Prophezeiung handelte. Aber es brachte wirklich nichts, weiter darüber zu sprechen,

„Ja, das ist wahr, ich denke auch, dass Alphard und Sirius sich sehr ähneln,“ stimmte er ihr zu.

Er nickte. „Keine Sorge, Minerva,“ er ahnte schon, was sie mit übermütig meinte – zu naiv, um zu erkennen, wer sich als Ordensmitglieder eignen würde, „ich habe ihnen aufgetragen, mich zuerst zu informieren, bevor sie jemanden rekrutieren.“

Auch er nahm sich einen Keks – er liebte Süßigkeiten – und ließ sich durch den Kopf gehen, was Minerva gesagt hatte. „Dann sollten wir vielleicht mit Professor Keel reden…“


02.05.2014 16:42 offline E-Mail suchen homie
Minerva McGonagall
Gast





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Minerva legte die Stirn in Falten, als sie in Gedanken die beiden Blacks miteinander verglich. Sie hatte beide durch ihre Schulzeit begleitet, wobei sie nur einen von beiden als Hauslehrerin betreuen durfte. Wobei Sirius in ihrem Kopf weitaus präsenter war als Alphard, und die Streiche und der Unfug des jüngeren Blacks dadurch gravierender wirkten als das, was sein Onkel vollbracht hatte. Vielleicht lag es aber auch daran, dass sie für dessen Strafarbeiten selten zuständig gewesen war. Dennoch, dass sie vom selben Schlag waren, war mehr als deutlich. Wenn es einen Typus für die schwarzen Schafe im Black-Clan gab, dann würden sie ihn wohl beide irgendwie erfüllen.

Zu den Bedingungen, unter denen Dumbledore die jüngeren Mitglieder des Ordens auf Anwerbemission geschickt hatte, nickte Minerva zufrieden. Der Orden beruhte ja auf Heimlichkeit und dem Gedanken wirklich nur Leute zusammen zu suchen, denen man blind vertrauen konnte. Was das blinde Vertrauen anging, da hatte Minerva noch ein paar Hemmungen wenn sie zu den jüngeren Mitgliedern kam, aber das lag mehr an ihrer Jugend als daran, dass sie an ihren Überzeugungen zweifelte. „Ein weiser Entschluss“, kommentierte sie mit einem schalkhaften Funkeln in den Augen. Als wäre es nötig, Albus zu sagen, was weise war und was nicht.

Ein kleines Lächeln umspielte Minervas Lippen, als es um den jüngeren Kollegen ging. „Wenn du willst, spreche ich ihn bei Gelegenheit einmal an. Selbst wenn er sich dem Orden nicht direkt anschließen will, wäre er doch als Verbündeter sehr hilfreich.“ Minerva schüttelte energisch den Kopf. „Meine Güte, wie das klingt! Als würden wir planen das Ministerium zu stürzen.“


14.05.2014 23:42
Minerva McGonagall
Hauslehrerin Gryffindor & stellv. Schulleiteri


Alter:
41 Jahre
Wohnort:
Schloss Hogwarts
Beruf:
Lehrerin für Verwandlung
Blutstatus:
Halbblut
Gesinnung:
Orden des Phönix
Spieler:
binki

Charakter
Beziehungen


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> Spieleinstieg

Sie liebte den ersten September. Natürlich würde sie keinem Schüler jemals eine solche Gefühlsregung mitteilen - die Kinder ihrer Brüder mal ausgenommen, aber für sie war sie auch Minerva und nicht Professor McGonagall.
Bereits Wochen zuvor hatte sie mit den Vorbereitungen für diesen Tag begonnen, immerhin musste man sich ja in den Sommerferien irgendwie beschäftigen. Dieser ironische Gedanke verschaffte ihr ein Augenrollen. Nein, im Moment hatte sie wahrlich genug Arbeit,weswegen sie ihre Angewohnheit nichts aufzuschieben noch mehr wertschätzte als ohnehin schon. Die Geschäfte des Ordens waren unabdinglich und beinahe buchstäblich lebenswichtig, wenn sie endlich einen Vorteil gegenüber den verhassten Todessern erringen wollten. Und auch um herauszufinden, wie es um das Ministerium wirklich stand, denn natürlich bot es die größte Angriffsfläche in Bezug auf Korruption und Bestechung.

Mit einem Seufzen schüttelte die Lehrerin den Kopf. Allein der Gedanke, dass sie ihre Schüler in eine Welt entlassen musste, die sich in den letzten Jahren so sehr verdunkelt hatte, wo sie Gefahr liefen den nächsten Tag nicht mehr zu erleben und das nur aufgrund ihres Blutstatus. Die ansonsten sehr beherrschte Frau verspürte wie üblich bei diesem Thema den Drang etwas gegen die Wand zu werfen, stattdessen ließ sie den Pergamentstapel auf ihr Pult fallen, wo es mit einem dumpfen "Thump!" landete und - zum Glück - stehen blieb, ohne zu verrutschen.
Ein kurzer Blick auf die Uhr sagte ihr, dass der Hogwarts-Express bereits unterwegs war und das bedeutete auch, dass ihr Gast demnächst eintreffen sollte. Alastor Moody hatte sich angekündigt, um sowohl seine als auch ihre Eregebnisse der letzten Tage zu vergleichen und auszuwerten.
Niemals hätte Minerva vermutet ihre Liebe zu Verwandlung und damit ihr Sein als Animagus zu diesen Zwecken zu benutzen, aber nun, wenigstens gab es ihr nun einen Vorteil. Und den konnten sie, weiß Merlin, gebrauchen.


16.06.2018 10:22 offline E-Mail suchen homie
Alastor Moody



Alter:
46
Wohnort:
London
Blutstatus:
Muggelgeboren
Gesinnung:
Wachsam

Charakter


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Spieleinstieg nach Zeitsprung

Wie üblich war Alastor Moody bereits von Weitem zu hören. Seine Widder-köpfige Gehhilfe krachte bei jedem Schritt auf den Boden der Gänge, die zu Minerva McGonagalls Büro führten. Wie lange war es nun schon her, dass der Auror selbst Schüler gewesen war? Oh, hätte er Tom Riddle doch damals einfach in einen Schrank gesperrt und den Schlüssel weggeworfen, dann stünde die Magische Welt heute besser da.

Mit grimmiger Miene holte Moody seinen Zauberstab aus seinem tropfnassen Reiseumhang, trocknete sich, hieb einmal mit seiner Krücke gegen Professor McGonagalls Bürotür, wartete aber nicht auf ein "Herein", sondern trat einfach ein. Nachdem er die Tür geschlossen hatte, warf er einen prüfenden Blick nach links und rechts und grummelte dann: "Warum gibt es bei jedem dieser Treffen ein Sauwetter?" Das war vielleicht etwas übertrieben, aber eines der letzten größeren Treffen des Ordens hatte es ebenfalls geschüttet wie aus Kübeln. Natürlich war das Absicht gewesen, um Voldemort von irgendwelchem Unsinn abzuhalten. Nicht, dass Voldemort von seinem Unsinn überhaupt wirklich abzuhalten - wenn der selbst ernannte Dunkle Lord sich etwas in den Kopf setzte, konnte höchstens Dumbledore etwas dagegen tun. Aber das zeichnete den Orden des Phönix schließlich aus: Die Weigerung, einfach die Hände in den Schoß zu legen. Die Bereitschaft, die Dinge beim Namen zu nennen. Was wörtlich zu verstehen war.

Ganz wie es seine Art war übersprang Moody die Begrüßung und jegliche Formalitäten (alles Zeitverschwendung) und kam direkt zum Punkt: "Wie steht's?"


21.06.2018 20:56 offline E-Mail suchen homie
Minerva McGonagall
Hauslehrerin Gryffindor & stellv. Schulleiteri


Alter:
41 Jahre
Wohnort:
Schloss Hogwarts
Beruf:
Lehrerin für Verwandlung
Blutstatus:
Halbblut
Gesinnung:
Orden des Phönix
Spieler:
binki

Charakter
Beziehungen


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Sie sah gerade aus dem Fenster, an dem der fast schon sintflutartige Regen herunterlief und von Zeit zu Zeit vom Wind dagegen gepeitscht wurde. Wenn es so weitergehen würde, wären die Erstklässler beim Eintreffen tropfnass, vielleicht könnte man noch kurzfristig dafür sorgen, dass ihre Seeüberfahrt möglichst trocken - am besten von beiden Seiten aus - verlief. Bevor sie jedoch weiter darüber nachdenken konnte, erklang bereits das Klopfen an ihrer Bürotür. Sie machte sich gar nicht erst die Mühe ihn hereinzubeten, ein Alastor Moody wartete selten auf solche - in seinen Augen - überflüssigen Gepflogenheiten. Da sie ihn ja ohnehin erwartete, konnte sie darüber hinweg sehen. Seiner Beschwerde zu dem Wetter setzte sie dagegen einen ihrer üblichen trockenen Kommentare gegenüber: "Alastor, ich dachte du weißt es zu schätzen, wenn ich deine Ankunft tarne." Sie kräuselte kurz die Lippen, bevor sie zu ihrem Schreibtisch deutete, damit ihr Gast sich setzte. Sie selbst ging um das alte Möbelstück herum und ließ sich in ihrem eigenen Stuhl nieder. "Kann ich dir einen Tee anbieten?" Sie hatte bereits gehört, dass er seit einiger Zeit nichts mehr von anderen Leuten annahm, aber bitte, welchen Nutzen hätte es für sie, Minerva, ihn hier in Hogwarts zu vergiften? Die Beweislage wäre erdrückend und noch dazu müsste sie irgendwie seine Leiche loswerden. Außerdem würde sie Gefahr laufen als Rache bis in alle Ewigkeiten von seinem Geist heimgesucht zu werden. Darauf könnte sie verzichten.

Minerva musterte ihn kurz, bevor sie halbherzig mit einer Schulter zuckte. "Ich habe von Albus' letztem Auftrag noch immer einen steifen Rücken, aber so haben wir alle unser Päckchen zu tragen, nicht wahr?" Sie musste zugeben, Alastor war ein spezieller Zeitgenosse, der gewiss nicht mit vielen auskam und noch weniger kamen mit Alastor aus, aber ein Mann, der Albus Dumbledore's Vertrauen hatte und noch dazu ein so guter Zauberer, der konnte kein allzu schlechter Mensch sein. So sah das zumindest die Hexe.


03.07.2018 13:30 offline E-Mail suchen homie
Alastor Moody



Alter:
46
Wohnort:
London
Blutstatus:
Muggelgeboren
Gesinnung:
Wachsam

Charakter


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Moody ließ seinen Blick kurz durch das Büro wandern und entschied, dass hier keine Bedrohung lauerte. Die humoristische Bemerkung überspielte er mit einem kurzen Schulterzucken, ließ sich auf der angebotenen Sitzgelegenheit nieder und streckte sein angeschlagenes Bein aus.

"Nein, danke", erwiderte der Auror, als ihm Minerva etwas zu Trinken anbot. Das Ablehnen angebotener Getränke wurde langsam zur Gewohnheit, die sich verselbstständigte. Nicht, dass Moody die Lehrerin im Verdacht hatte, ihn vergiften zu wollen - seine Paranoia verselbstständigte sich einfach. Darüber hinaus war er kein großer Teetrinker.

"So könnte man es ausdrücken", entgegnete Moody. Seine Narbensammlung wuchs beständig an. Vom Duell mit dem Todesser beim Straßenfest in der Winkelgasse hatte Moody einige unschöne Schrammen und Souvenirs behalten. Wenn das so weiterging, würde sein Gesicht in absehbarer Zeit wie eine Landkarte aussehen. Nicht, dass der Auror viel Wert auf sein Äußeres legte, aber dennoch.

Nachdenklich strich Moody über den Widderkopf seiner Krücke. "In letzter Zeit war es etwas zu ruhig", knurrte er. Nicht, dass nichts passiert wäre, aber es schien sich eine gewisse Routine einzustellen, jedenfalls seit dem Angriff auf die Winkelgasse. Das gefiel Moody nicht - so, wie er Voldemort kannte, bahnte sich da wieder etwas Größeres an. "Irgendwas ist im Busch."


04.09.2018 09:47 offline E-Mail suchen homie
Minerva McGonagall
Hauslehrerin Gryffindor & stellv. Schulleiteri


Alter:
41 Jahre
Wohnort:
Schloss Hogwarts
Beruf:
Lehrerin für Verwandlung
Blutstatus:
Halbblut
Gesinnung:
Orden des Phönix
Spieler:
binki

Charakter
Beziehungen


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Sie musterte den Neuankömmling kurz und versuchte dabei so wenig Interesse zu zeigen, wie möglich. Ob der Auror ihr das durchgehen ließ, blieb abzuwarten, aber sie war eine Lehrerin, sie war für hunderte Schüler verantwortlich, da konnte man seine Sorgen nicht wegen einem griesgrämigen Mann abschalten. Dazu gehörten sie zur selben Seite, da war es nur natürlich, dass sie wissen musste, womit sie es zu tun hatten und welche Nachteile sie in Betracht ziehen mussten. Oder sie wurde langsam aber sicher wirklich einfach alt, wie ihr Bruder ihr erst vor kurzem ohne Umschweife gesagt hatte. "Keine Besserung in Sicht?" Sie nickte kurz in Richtung seines Knies, wollte kein Aufheben darum machen. Männer konnten so stolz sein und noch sehr viel gekränkter, wenn man auf ihre Schwächen anspielten. Eine Tatsache, die sie wohl nie verstehen würde.

Anscheinend war es wahr, was sie gehört hatte, denn Alastor lehnte ab. Nicht, dass ihr das etwas ausmachte, sie nahm sich das nicht allzu sehr zu Herzen, auch wenn sie den Gedanken ihn vergiften zu können, lachhaft erschien. Diesen Gedanken würde sie allerdings eher mit ins Grab nehmen, als ihn laut zu äußern - zumindest jetzt. Kurz fragte sie sich, ob sie auch so vorsichtig geworden wäre, hätte sie nicht die Stelle hier in Hogwarts angenommen. Im Ministerium wäre ihre Stelle - und ihr Wohlergehen - nicht so sicher gewesen, wie in dieser uneinnehmbaren Festung, in die nur geladene Gäste treten konnten... "Dann nicht, aber ich warne dich... ich habe den besten Tee weit und breit." Sie versuchte es zumindest, als ihre Gedanken wieder zurück waren, das Gespräch etwas aufzulockern. Sie war zwar eine ernste Person, ja, aber sie musste es trotzdem nicht gleich übertreiben.

Der Auror durchkreuzte ihren Plan allerdings, denn er kam direkt auf die möglichen Pläne ihrer Feinde zu sprechen. Sie hätte am liebsten die Augen verdreht, aber sie konnte nicht bestreiten, dass er ja Recht hatte. Es war ruhig gewesen. Und um diese Zeit, in Anbetracht der letzten Ereignisse... das konnte nichts Gutes bedeuten. "Sie planen etwas... erneut", seufzte sie und für einen Moment ließ sie die Schultern hängen. Es war bereits vor den Ereignissen in der Winkelgasse schwer genug gewesen, aber nun... die Schüler wären noch verunsicherter als bereits zuvor. Und einige ihrer jetzigen Schüler würden sicherlich der anderen Seite beitreten, ob freiwillig oder auf Druck ihrer Familien, aber das schmerzte sie noch mehr. "Hast du etwas mitbekommen? Gibt es Gerüchte, glaubhafte Gerüchte?" Minerva verbesserte sich schnell, denn Gerüchte gab es viel zu viele, aber etwas Brauchbares...


27.09.2018 13:59 offline E-Mail suchen homie
Alastor Moody



Alter:
46
Wohnort:
London
Blutstatus:
Muggelgeboren
Gesinnung:
Wachsam

Charakter


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Auf Minervas Frage nach seinem Bein zuckte Moody nur mit den Schultern und machte eine wegwerfende Handbewegung. Er war es so sehr gewohnt, diese Verletzung weit schlimmer wirken zu lassen, als sie tatsächlich war, dass es ihm schwer fiel, diesbezüglich selbst mit vertrauensvollen Verbündeten ehrlich zu sein. Sollten sie ihn ruhig als paranoid wahrnehmen, Moody interessierte das nicht besonders.

Wie üblich sorgte der Auror mit seiner Art für eine gewisse Angespanntheit bei seiner Gesprächspartnerin. Offenbar hatte sie sich auf ein wenig Smalltalk eingestellt. Moody war ohnehin kein Mensch für nebensächliche Gespräche über persönliche Verbindlichkeiten, aber wenn es um Voldemort ging, war er noch kürzer angebunden als ohnehin schon. Minervas Versuch, das Gespräch mit etwas Humor aufzulockern, überging er einfach. Immerhin gab sie diese Versuche aber schließlich auf und das Gespräch bewegte sich in die Richtung, in der Moody es haben wollte.

Ein völlig humorloses Grinsen verzerrte das Gesicht des Aurors. "Gehört habe ich viel", entgegnete er grimmig, "und Gerüchte gibt es wie Sand am Meer. Ob sie glaubwürdig sind...", Moody machte eine Pause, um seine Worte zu unterstreichen, "...ist höchst diskutabel. Das meiste klingt wie ausgemachter Unsinn, wilde Verschwörungstheorien. Und doch haben wir es hier mit einem Schwarzmagier zu tun..." Moody brach ab und überlegte kurz. "Hätte man mir vor zwei Jahren erzählt, was Voldemort anrichten würde, seit er wie aus dem Nichts auf der Bildfläche aufgetaucht ist, ich hätte es definitiv nicht geglaubt. Ich hätte jemanden, der mir das erzählt, für irrsinnig gehalten. Ein neuer Grindelwald taucht doch nicht einfach so auf und bringt unsere gesamte Lebensweise ins Wanken, oder? Und trotzdem ist er hier, tut ganz beiläufig Dinge, die man kaum für möglich gehalten hätte mit einem Mal wirken unsinnige Gerüchte erschreckend glaubwürdig."


21.10.2018 20:08 offline E-Mail suchen homie
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