Kalender

DATUM
Mittwoch, 01.09.1976

ZEIT
Vormittag - Abend

WETTER (ca. 15°C)
Strömender Regen

Inplay

Gryffindor: 000
Hufflepuff: 000
Ravenclaw: 000
Slytherin: 000

Plotübersicht
Einschulungszeremonie in Hogwarts
Erste Schritte an der Uni

Team

The Beginning of the End » Geschichte der Zauberei » Hogwarts » Das Schloss » Erdgeschoss » Große Halle » Slytherintisch » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
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Autor
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Kenneth Wilkes



Alter:
16
Wohnort:
Wilkes Manor, Dover
Klasse & Haus:
6. Klasse | Slytherin
Blutstatus:
Reinblut
Gesinnung:
neutral-böse
Spieler:
Valle

Charakter
Beziehungen


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Kendrick & Kenneth

Kenneth wusste, dass Kendrick ziemlich gut war auf dem Besen. Von ihnen beiden war der Zwilling schon immer der Sportlichere gewesen, sein Talent auf dem Besen war auch sicherlich dadurch begünstigt, dass dem anderen nicht schwindelig wurde, wenn er ein paar Meter über den Boden abhob. Ja, der Flugunterricht damals war die Hölle gewesen für den älteren Wilkes… aber zum Glück war das vorbei und er würde sich hüten, den Besen als sein Transportmittel zu deklarieren. Eigentlich konnte Kenneth es kaum erwarten, den Apparierkurs dieses Schuljahr zu besuchen, auch wenn ihm das auf dem Schulgelände natürlich nicht viel brachte. Aber er hatte noch nie ein Problem mit Seit-an-Seit-Apparieren gehabt im Gegensatz zu vielen anderen Zauberern und Hexen, daher glaubte er auch nicht, dass er sonderlich viele Beschwerden beim eigentlichen Apparieren verspüren würde. Und es war deutlich praktischer und angenehmer als zu…fliegen.
»Das stimmt wohl. Mr. Carrow muss platzen vor Stolz«, lachte Kenneth leise. »Aber Mason selbst wohl noch mehr. Nicht dass man ihm das verübeln könnte.« Da kam ganz schön viel Verantwortung auf ihn zu dieses Schuljahr, die er sicherlich nur zu gerne trug. Fehlte eigentlich nur noch Schulsprecher nächstes Jahr. Mal sehen, ob er das auch noch schaffen würde.

Wieder entfuhr dem Wilkes ein leises Lachen und er grinste anerkennend. »Ich finde es bemerkenswert, dass sogar zwei Halbblüter darunter sind. Aber gut, Belby und Chambers sieht man ja auch nur im Doppelpack seit dem Ball«, schmunzelte Kenneth. »Wobei man schon bemerken muss, dass quasi jeder Eve kennt. Wie auch nicht? Was Nygard hier macht weiß ich auch nicht. Der hat auch irgendein Problem mit mir.« Der Slytherin verdrehte seine Augen. Meistens konnte man den ja gut ignorieren, aber er schien sich auch viel auf…was auch immer er zu bieten hatte einzubilden. Drückte sich auch immer wie sein Vater aus, wenn der mit irgendeinem anderen hohen Tier sprach und versuchte, sich bei dem einzuschleimen. In das Lachen seines Zwillings stimmte er dann einfach ein. »Sind ja auch hübscher anzusehen, das bleibt besser im Gedächtnis.« Ein Zwinkern erfolgte darauf.

»Ich glaube, der See gefällt mir gut, der ist ja zum Glück auch recht groß. Vielleicht erwischen wir auch eine recht ruhige Stunde?«, überlegte Kenneth laut, dann grinste er breit. »Ich würde zumindest nicht leugnen, dass ich unsere Mutter einen Tag vorher darum bat, eine große Ladung dieser Kekse zu backen«, gestand er. Ein zustimmendes Nicken folgte. Ja, Lachs klang gar nicht schlecht. Auch das mit dem Obst stimmte. Nachdenklich runzelte er dann die Stirn und schüttelte langsam den Kopf. »Ich glaube, Champagner ist keine so gute Idee für das erste Date mit Mia. Wir bleiben lieber bei einem guten Saft.«

Beiläufig ließ er den Blick über die Knirpse schweifen und stellte fest, dass diese sich schon um einiges dezimiert hatten. Seine Mundwinkel zuckten beim Kommentar seines Bruders. »Ich bin echt froh, wenn das hier vorbei ist. So langsam könnte ich wirklich gut was essen«, seufzte Kenneth dann.


12.05.2019 16:21 offline E-Mail suchen homie
Alicia Cumberland
Administrator



Alter:
16 Jahre
Wohnort:
Blackpool
Klasse & Haus:
6. Klasse Slytherin
Blutstatus:
Halbblut
Gesinnung:
Neutral
Spieler:
Rhia

Charakter
Beziehungen


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Pauline & Alicia

Vollkommen verwirrt von dieser Wendung der Ereignisse schüttelte Alicia den Kopf. Dieser Tag war eine Achterbahnfahrt. Zuerst das Gespräch mit Lysandra im Zug mit dem Versprechen sich gegenseitig zu helfen, wenn sie von Alpträumen geplagt wurden. Dann das Geplänkel mit Pauline über Jungs, bis diese plötzlich mit der Winkelgasse angefangen hatte und sie so fast wieder in ein Schneckenhaus zurückgetrieben hatte, von dem sie vor ein paar Wochen noch nicht einmal angenommen hatte es zu besitzen. Und jetzt… waren sie auch noch verwandt?! Also. Nicht, dass das an sich etwas Schlechtes wäre. Immerhin war Pauline – neben Mórag, die ja auch ihre Großcousine war – ihre beste Freundin. Aber es war eben schon… unerwartet.

Die ist eine Macmillan?! Angeheiratete Macmillan. Was auch immer“, platzte es aus Alicia heraus, vor Überraschung verschluckte sie sich fast und sah sich hustend und suchend auf dem Tisch um. Aber entweder gab es einfach noch keine Getränke oder sie standen zu weit weg. Einen Moment hustete die Slytherin, bis sie sich wieder soweit gefangen hatte, dass sie weiterreden konnte. „Quatsch, der Blutstatus ist mir doch egal, das weißt du! Aber meine Mutter ist doch eine Macmillan! Fiona, meine nervige Cousine, ist doch auch eine!“

In Gedanken begann Alicia schon damit den Macmillan-Stammbaum zusammenzusetzen, was nicht so ganz einfach war. Ein wenig unübersichtlich fand sie den nämlich schon. Wenn sie sich richtig erinnerte, dann war Primrose‘ Vater der… Cousin? ihrer Mutter. Und wenn ihre Lehrerin Paulines Cousine war, dann… „…Pauline. Wer ist dein Großvater? Also, ich meine, wie heißt er?!“ Müsste dann nicht der Großvater ihrer besten Freundin der Bruder ihres Großvaters sein? Archer Macmillan hatte Geschwister, das wusste sie sicher. Zwei Brüder und eine Schwester. Von dieser Schwester konnte Pauline ja nicht abstammen, dann würde der Name ja nicht mehr passen. Und auch nicht die Verwandtschaft zu Primrose… verdammt, warum mussten Stammbäume so kompliziert sein?!


17.05.2019 15:07 offline E-Mail suchen homie
Jason Ward
Schulsprecher & Jäger


Alter:
17 Jahre
Wohnort:
Hogwarts & Kensington
Klasse & Haus:
7. Klasse & Slytherin
Blutstatus:
Scheinblut
Gesinnung:
unentschieden
Spieler:
binki

Charakter
Beziehungen


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Ella & Seb & Jay

Jason äußerte sich zu den möglicherweise regelwidrigen Vorgehen, über die er vielleicht oder vielleicht auch nicht schon einmal nachgedacht hatte, nicht weiter, sondern grinste nur leicht in sich hinein. Er wusste ehrlich gesagt selbst nicht, ob er jemals zu diesen Maßnahmen greifen würde. Ein schlechtes Gewissen bei einem daraus resultierenden Gewinn hätte er sicher nicht, höchstens würde er Enttäuschung empfinden, dass er nicht wüsste, ob er es aus eigener Kraft hätte schaffen können. Andererseits war ein Gewinn immer süß, egal wie er erlangt wurde. Klar war nur, dass er dieses Jahr sein Bestes geben und damit in der Quidditchmannschaft landen würde – oder na ja, abheben, haha.

Der junge Ward hörte sich die Ausführungen von Sebastian an, ob Dumbledore nun ein nicht ganz so verkanntes Genie war oder doch nur der gute Onkel im Nachthemd, der weiser aussah als er war. „Natürlich muss er zu einem gewissen Grad zurechnungsfähig gelten, damit sie ihm nicht den Posten als Schulleiter wegnehmen und damit er weiterhin bei den Großen mitspielen kann. Was glaubst du, wie der sich wahrscheinlich mit der Bessant in die Haare kriegen wird, sollte sie wirklich hier Wurzeln schlagen, mh?“ Er zog die Augenbrauen hoch und sah seinen Freund vielsagend an. „Da treffen zwei Urgewalten aufeinander.“ Noch dazu zwei so unterschiedlich wie Eis und Feuer, das könnte nicht so einfach von statten gehen. Ob Dumbledore sie freiwillig ins Schloss gelassen hatte oder die Grande Dame sich einfach selbst eingeladen hatte? Gerne hätte er bei der kommenden Unterhaltung der beiden Mäuschen gespielt.

Nach der eher gedrückten Stimmung rund um das Thema Dumbledore und Bessant, war seine Körpergröße ein willkommener Wechsel. Gespielt theatralisch stöhnte er auf und verdrehte die Augen. „Nur zu ihr beiden, mobbt den Schulsprecher schon am ersten Tag. Werdet ja sehen, wohin euch das bringt. Verbündet euch gegen mich und bald werden euch die Rüstungen aus dem dritten Stock jagen.“ Jene waren diejenigen mit Morgensternen und aus diesem Grund sollte man dieses Gebiet besonders meiden, sollten die Schulwächter jemals meinen, ihre Stellung zu verlassen. Aber nun, wann würde das schon passieren? Hogwarts war uneinnehmbar und die politische Situation müsste schon besonders eskalieren, damit ein Angriff auf das Schloss auch nur annähernd denkbar war. Auch eine dunkle Diktatur brauchte Nachwuchs. „Und nur zu eurer Info, ja, so ist es besser. Ich fühle mich zwar auf Grund meiner Körpergröße diskriminiert, aber wenigstens werde ich entsprechend wahrgenommen.“ Ein breites Grinsen breitete sich auf Jasons Gesicht aus. Bei solchen Gesprächen war er in seinem Element.

Umso dankbarer war er, dass Ella das Gespräch auf das kommende Schuljahr lenkte, statt zurück zur Politik. So sehr er sich auch in diese Dinge einmischte und sich wohl nach der Schulzeit in diese Richtung engagieren würde, so sehr wünschte er sich doch einen ruhigen ersten September – für sich und für jene Schüler, die bisher nicht so glimpflich davon gekommen waren.
„Ach ja, das hast du nicht mitbekommen“, sah er kurz zu Ella und grinste erneut, „wir schmeißen eine Halloweenparty. Die Lehrer wissen zwar noch nichts von ihrem Glück, aber es wird passieren. Mit Kostümen und so weiter, das volle Programm. Bist du dabei?“ Ob sie auch mithelfen wollte, könnte sie ja noch entscheiden, aber zumindest konnten sie ja schon einmal Werbung dafür machen. Man musste seine Verbündeten immerhin bei sich halten. „Außerdem brauche ich jemanden, der Seb hier etwas von seinen Kindergartenpflichten ablenkt“, grinste er diesmal noch breiter, da ihm eine Idee gekommen war. „Die Dachse sind da eindeutig falsch dafür, aber vielleicht fällt dir ja eine… würdige Art ein, wie man den Guten etwas auflockern könnte.“ Nicht, dass Sebastian das nötig gehabt hätte, aber damit würde er direkt zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Anschließend wandte er sich an seinen Freund: „Das werde ich mir merken und dich nach diesem Schuljahr nochmal fragen, wie es sich mit deinen Wünschen verhält“, zwinkerte er zum Schluss seiner fast schon prophetischen Aussage. So viel Spaß das Amt auch machte, so viel mehr Arbeit brachte es doch mit sich.


19.05.2019 01:06 offline E-Mail suchen homie
Pauline Chambers
Vertrauensschülerin


Alter:
16
Wohnort:
Groombridge, England
Klasse & Haus:
6. Klasse, Slytherin
Blutstatus:
Halbblut
Gesinnung:
Gut
Spieler:
Jana

Charakter
Beziehungen


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Alicia & Pauline

Pauline lachte, als Alicia so abfällig von ihrer Großmutter sprach. Es war zwar nicht nett und vielleicht sollte sie Gewissensbisse haben, aber sie hatte keine, immerhin ließ ihre Großmutter an ihr auch nie ein gutes Haar, also war das eben nur fair.
„Jap, ist sie. Geborene Weasley.“ Nicht dass das interessant wäre, aber zur Bestätigung, dass sie eben nur eine angeheiratete Macmillan war, war das vielleicht doch ganz erwähnenswert.

Merlin sei Dank war es nicht der Blutstatus, der Alicia interessierte. Allerdings hätte sich Pauline auch fragen müssen, was mit ihrer besten Freundin nicht stimmte, wenn das von Interesse gewesen wäre.
Dafür ließ Alicia eine andere Bombe platzen. „Warte. Was? Deine Mum ist eine geborene Macmillan?“ Wie ihre Mutter. Alicia hatte zwar nichts davon gesagt, dass sie eine geborene war, aber aktuell konnte sie keine sein, denn Alicias Eltern waren verheiratet und Alicia hieß nun einmal Cumberland. Und ihre Cousine, Fiona, sollte eine Macmillan sein. Diese Hufflepuff ein Jahr über ihnen. Pauline erinnerte sich nicht mehr daran. Wenn Alicia sie erwähnt hatte, hatte sie sie logischerweise immer Fiona genannt, aber Pauline erinnerte sich auch nicht mehr, ob sie in ihrem ersten oder dritten Schuljahr mal auf den Nachnamen während des Astronomieunterrichts geachtet hatte. Was auch egal war. Wenn Alicia sagte, ihre Mutter war ebenfalls eine Macmillan, dann konnte das eigentlich nur eines bedeuten, immerhin gab es von den Leuten doch nicht so viele. Sie waren eine Reinblutfamilie.

„Mein Grandpa heißt Edwin. Er hat noch zwei Brüder und eine Schwester, aber zu der Schwester gar keinen Kontakt mehr. Die soll irgendwie komische Ansichten haben.“ Pauline zuckte mit den Schultern. „Geboren ist er in Schottland, aber wegen Grandma nach England ausgewandert.“ Was ihn da geritten hatte, fragte sich Pauline zwar schon seit Jahren, aber vielleicht halfen diese Informationen ihnen weiter. Andererseits war Alicia auch Engländerin wie sie. Konnte es da sein, dass ihre Familie ursprünglich auch aus Schottland kam?
Vielleicht. Wenn man bedachte, dass der Sohn dieses besagten Großvaters für eine Frau nach Irland gezogen war. Obwohl ihre Familie ursprünglich aus Schottland kam, zumindest eben die Seite ihres Großvaters, besiedelte diese Familie nun schon drei Länder. Warum sollte es also nicht möglich sein, dass Alicias Familie ausgewandert war.
Vielleicht war einer diese beiden Brüder mit Alicia irgendwie verwandt. Konnte das sein?
Das wäre schon mega cool. Dann wäre Alicia nicht nur mit Morie NicDumm verwandt, sondern auch mit ihr.


22.05.2019 06:37 offline E-Mail suchen homie
Aaron Jónasson



Alter:
17 Jahre
Wohnort:
Reykjavík, Island
Klasse & Haus:
7. Schuljahr | Slytherin
Blutstatus:
Halbblut
Gesinnung:
unentschlossen/neutral
Spieler:
Smara

Charakter
Beziehungen


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RP-Einstieg



Aaron lehnte sich gelangweilt auf seinem Stuhl zurück und warf einen Blick in die Runde. Dieses ganze Ritual mit der Hauseinteilung war doch purer Schwachsin, fand er. Wie oberflächlich junge Kinder einfach in eine Schublade zu stecken und da für den Rest ihres Lebens hinein zu zwängen. Als ob man sich nicht weiterentwickeln und durch die eigenen Lebenserfahrungen neue Denkungsweisen entfalten könnte.
Er verschränkte mürrisch die Arme und seufzte genervt. Jedes Jahr derselbe Mist. Wie aufgeregt die kleinen Kinder alle waren, die ärmsten machten sich ja fast in die Hose vor lauter Paink der Hut könne sie ins "falsche" Haus stecken.
Aaron erinnerte sich noch gut an seine eigene Einteilung. Es war recht inoffiziell und ereignislos vonstatten gegangen - was Aaron durchaus recht gewesen war. Er hatte mit 14 Jahren mitten im Schuljahr von Durmstrang nach Hogwarts gewechselt. Das geschah nicht ganz ausschließlich auf seinen eigenen Wunsch hin, oh nein. Diese Durmstrang Schulleiter nahmen sich und ihre disziplinarische Führungsweise einfach viel zu ernst. Für Aaron war der "Rauswurf" eher eine "Befreiung" gewesen und er hatte sich in Hogwarts sofort viel wohler gefühlt. Das lag großteils an Albus Dumbledore, der es erreichen hatte können, dass Aaron in Hogwarts einen Platz erhielt. Aaron hatte viel Bewunderung für diesen Mann übrig. Er schien ihm ein echtes Genie zu sein und ein mächtiger Zauberer noch dazu, der seine Stärken aber nicht überschätzte und sich bemühte sie richtig einzusetzen. Zumindest war das das Bild das Aaron von ihm hatte.

Er hatte damals einfach in Dumbledores Büro den Sprechenden Hut aufgesetzt bekommen, direkt an seinem ersten Tag in Hogwarts. Der Hut hatte lange und grüblerisch in seine Ohren geflüstert, schien sich nicht ganz sicher zu sein was er mit ihm anfangen sollte. Schließlich wurde Aaron ungeduldig und dachte bei sich: Steck mich doch einfach irgendwo hin, ist mir egal! Das kann doch nicht so lange dauern!
Da rief der Hut laut "SLYTHERIN!" und die Sache war erledigt.

Ein großer, dünner Junge mit einer Brille auf der Nase hatte sich gerade zum Slytherin-Tisch dazu gesetzt und Aaron nickte ihm höflich zu um ihn willkommen zu heißen. Dann wandte er seinen Blick rasch wieder in die Menge um beschäftigt auszusehen. Er hatte keine Lust den Onkel für die Neuen zu spielen. So gut es ihm in Hogwarts auch gefiel - diese Hut-Zeremonie raubte ihm jedes Jahr den letzten Nerv.

Plötzlich fiel sein Blick auf Mia, die ein paar Schritte weiter mit einigen Sechstklässlern am Slytherin-Tisch saß. Ihr Gesichtsausdruck schien ihm eine Kopie seines eigenen zu sein und von Sympathie ergriffen erhob er sich, seinen Sitznachbarn eine höfliche Ausrede auftischend, und schlenderte elegant zu dem Mädchen hinüber. Er achtete dabei darauf keinen unnötigen Lärm zu machen oder zu stören - er wollte entspannt wirken, als ob ihn jemand herbeigerufen hätte und es daher selbstredend war, dass er mitten in der Zeremonie den Platz wechseln musste.
Da an den Schülertischen allerdings ohnehin viel geplaudert wurde, fiel er den Lehrern womöglich kaum auf. Dennoch ließ er seinen Blick beim Gehen aufmerksam auf dem kleinen Mädchen ruhen, das den Hut gerade aufgesetzt hatte. Es hatte kurzes, braunes Haar und ausdrucksstarke Augen. Aaron fand, sie wirkte recht mutig und neugierig, weniger ängstlich. Gute Voraussetzung um sich von einem Schulhaus nicht alles vordiktieren zu lassen. Um dieses Mädchen musste man sich vermutlich kaum Sorgen machen, egal in welchem Haus es landen würde.

"Hey," machte Aaron als er bei Mia und den anderen angekommen war, "ist hier noch ein Platz frei?"


25.05.2019 15:54 offline suchen homie
Gwendolin Macmillan



Alter:
11
Wohnort:
Limerick, Irland
Klasse & Haus:
1. Klasse, Slytherin
Blutstatus:
Halbblut
Gesinnung:
Gut
Spieler:
Rana

Charakter
Beziehungen


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Orpheus & Gwendolin

Firstpost

Gwendolin hatte sich nach ihrer Einteilung am Slytherintisch eingefunden, wo sie nun saß und sich versuchte, an ihr neues Zuhause zu gewöhnen, zumindest an einen Teil davon, immerhin war das Essen am Slytherintisch noch nicht alles, was sie erwarten würde. Sie würde nach dem Festessen noch ihren Gemeinschaftsraum kennenlernen. Den Schlafsaal, den sie sich mit anderen Mädchen teilen würde.
Insgeheim fragte sie sich, was ihre Mummy über die Einteilung dachte, aber Gwendolin vermied es, zum Lehrertisch zu sehen. Zwar dürfte Blicke zuwerfen, reichlich ungefährlich sein, aber dadurch, dass sie nun einmal denselben Nachnamen trugen, hielt es Gwendolin für ratsam, in der Richtung noch nicht zu viel Aufsehen zu erregen.
Sie war immer noch glücklich mit der Entscheidung des Hutes. Etwas ganz Eigenes zu haben, fühlte sich großartig an. Sie fühlte sich frei und selbstständig, so wie sie es am liebsten mochte. Sie war kein Abklatscht ihrer Mum oder ihrer Mummy oder ihrer Tante. Sie war Gwendolin Macmillan. Was ihre Mum wohl von Slytherin gehalten hätte? Manche Gryffindors und Slytherins konnten sich ja nicht leiden und im Jahrgang ihrer Mütter hatte es auch eine Slytherin gegeben, die beide nicht gemocht hatten. Aber sicherlich hätte ihre Mum nichts gesagt, oder? Sie war ja nicht wie ihre Urgroßmutter, die generell ein Problem mit Slytherins zu haben schien.

Da Gwendolin im Gegensatz zu vielen Schülern am Tisch noch keinen Gesprächspartner hatte, verfolgte sie die Einteilung weiter. Nach ihr wurde ein Elliot MacTavish zu einem Ravenclaw, eine Yasmin Murray wurde zu einer Gryffindor, gleich dreimal Norris wurde eingeteilt und mit Felice O´Meara gab es gleich die nächste Gryffindor, bis schließlich ein gewisser Orpheus Parkinson zu einem Slytherin wurde.
Gwendolin jubelte mit den anderen Slytherins, als der Hut lautstark sein Haus verkündete und beobachtete den Jungen dann, wie er zum Slytherintisch ging. Glücklicherweise hatte er bei ihr Platz genommen, weil hier nun einmal die freien Plätze waren. Das hieß wohl, dass sie doch noch etwas Unterhaltung bekam, auch wenn die Einteilung nicht mehr so lange dauern konnte. Inzwischen waren sie bei T angelangt und all zu viele Schüler standen auch nicht mehr vorne.
„Na, Orpheus, auch ein Slytherin geworden? Wie findest du es?“, erkundigte sich Gwendolin.


28.05.2019 06:45 offline E-Mail suchen homie
Mia Selwyn
Treiberin & Kapitänin


Alter:
16 Jahre
Wohnort:
London
Klasse & Haus:
6. Klasse, Slytherin
Blutstatus:
Reinblut
Gesinnung:
neutral
Spieler:
Romy

Charakter
Beziehungen


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(Daniella &) Aaron & Mia

Mia nickte nur. Was sollte sie dazu nur sagen? Und der andere Teil? Den konnte Mia nicht so ganz nachvollziehen. „Ich glaube nicht, dass die Lehrer hier so drauf sind und den Kindern ihre Freiheiten nicht lassen. Bei ganz argen Verstößen werden die Eltern informiert. Das ist normal, aber doch nicht bei der kleinsten Kleinigkeit.“ Nein, sie ging nicht davon aus, dass die Kinder von Lehrern hier besonders unter Beobachtung standen. Nicht mehr und nicht weniger, als jedes andere Kind auch. „Und das Recht nachzufragen hat jedes Elternteil, wenn es sich Informationen erhofft“, zuckte sie mit den Schultern. Das war etwas anderes. Aber es war nichts Neues, dass Mia eine gänzlich andere Meinung hatte, wie Daniella.

Mia konnte diesen Satz von Daniella nur zu gut überhören. Sie wusste nicht, wie ihre Familie war, also konnte sie sich wohl kaum ein Urteil erlauben. Und über ihren Bruder wohl auch nicht. Mia fragte sich, ob Daniella überhaupt Magnus kannte. Aber das konnte ihr auch egal sein. Außerdem wurde sie in diesem Moment von einer anderen Person von der Seite angesprochen, was ihr gerade Recht war. Aaron, der vorhin noch ein paar Plätze von ihnen entfernt gesessen hatte, hatte sich neben sie gestellt und gefragt, ob noch Platz bei ihnen war. Mia nickte und sah ihn an. „Natürlich, setz dich doch“, antwortete sie ihm freundlichen und wartete, bis er sich zu ihr gesetzt hatte. Das war Grund genug für sie, sich endlich von Daniella abwenden zu können. Diese leidige Unterhaltung war einfach nichts für sie gewesen. „Wie geht’s dir, wie waren deine Ferien?“ fing sie sofort mit ihm zu plaudern an. „Hast du sie in Island verbracht, oder bist du verreist?“


28.05.2019 11:08 offline E-Mail suchen homie
Aaron Jónasson



Alter:
17 Jahre
Wohnort:
Reykjavík, Island
Klasse & Haus:
7. Schuljahr | Slytherin
Blutstatus:
Halbblut
Gesinnung:
unentschlossen/neutral
Spieler:
Smara

Charakter
Beziehungen


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"Wie man's nimmt," erwiderte Aaron auf Mias Frage nach seinen Ferien und setzte sich rechts von ihr nieder, "mein Vater erlebt eine Reform und packt sein Leben deshalb noch weniger als vorher, meiner Mum scheint das nicht aufzufallen und ich durfte den Sommer über wieder einmal versuchen die beiden einander zu übersetzen." Er zuckte die Schultern und grinste schief, "Das Übliche eben. Bei dir? - Hallo übrigens." Er hob seinen Zeige- und Mittelfinger kurz an die Schläfe um das Mädchen, das Mia gegenüber saß, mit einem lässigen 'Salute' zu grüßen. Es war eine Fünftklässlerin. Aaron erinnerte sich nicht an ihren Namen, war sich aber sicher ihr Gesicht schon einmal bei einem Quidditch Spiel gesehen zu haben.
"Aaron Jónasson," stellte er sich beiläufig vor und nickte in die Richtung der Fünftklässlerin. "Du spielst Quidditch, oder?" Nach einer kurzen Musterung ihrer Statur riet er schlicht drauf los. "Sucher?"


Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Aaron Jónasson am 30.05.2019 09:15.

28.05.2019 23:34 offline suchen homie
Daniella Fawcett
Ersatzsucherin & Leiterin Schülerzeitung


Alter:
15
Wohnort:
Aboyne, Schottland
Klasse & Haus:
5. Klasse, Slytherin
Blutstatus:
Halbblut
Gesinnung:
Gut
Spieler:
Rana

Charakter
Beziehungen


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(Mia & Aaron) & Daniella

Daniella musste sich zusammenreißen, nicht die Augen zu verdrehen, denn langsam aber sicher hatte sie den Eindruck, als verstünde Mia sie sogar absichtlich falsch. Das, was sie da von sich gab, war ganz sicher nicht das, was Daniella gemeint hatte. Aber Lehrer waren auch nur Menschen und jeder, der etwas Verstand besaß, musste doch wissen, dass Lehrer sich hin und wieder eben auch über Schüler unterhielten. Schon alleine deshalb konnte die Mutter eines Schülers etwas über ihr Kind aufschnappen, was die Eltern anderer Kinder nie hören würde. Oder ein Kollege erzählte, wie gut sich das Kind in einem bestimmten Fach angestellt hatte heute. Dass ein anderer Lehrer zum Elternteil rennen würde, der ebenfalls als Lehrer arbeitete, wenn das Kind sich nicht berauschend angestellt hatte, konnte sich Daniella beim besten Willen nicht vorstellen. Warum auch? Das waren dann doch eher Dinge, die man für sich behielt, außer es benahm sich eben komplett daneben, störte massiv den Unterricht und so weiter.
Davon abgesehen hatte ein Lehrerelternteil durchaus auch die Möglichkeit, nachzufragen, wie es eben im Unterricht lief. Das hatte auch nichts damit zu tun, ihnen ihre Freiheit zu nehmen oder sie unter Kontrolle zu halten. Das waren einfach Dinge, die Eltern interessierten. Ihre Eltern hatten nur die Möglichkeit, ihre Kinder mit solchen Fragen zu löchern. Aber hatte ein Lehrer ein Kind hier, konnte er die für Kinder mitunter leidige Frage auch einfach einem anderen Lehrer stellen und so das Kind nicht damit nerven müssen.

Sie überlegte gerade, wie sie Mia erklären sollte, was sie eigentlich meinte, weil sie sowieso glaubte, dass es komplett sinnlos war, weil Mia ohnehin alles in den falschen Hals bekam, was sie sagt, als sie Merlin sei Dank sogar von einer Antwort befreit wurde. Ein älterer Slytherin-Schüler war zu Mia gekommen und hatte sich erkundigt, ob der Platz noch frei war. Mia fing sofort ein Gespräch mit ihm an.
Das sollte Daniella nur Recht sein. Ihr Gespräch war im Grunde ohnehin tot. Sie selbst kannte den Slytherin nur vom Sehen aus dem Gemeinschaftsraum, also schätzte sie ihn auf einen Siebtklässler, immerhin kannte sie alle Sechstklässler schon alleine vom Anstronomieunterricht in ihrem ersten und dritten Schuljahr.
Daniella wollte sich gerade nach einer neuen Unterhaltung umsehen, als der Siebtklässler sie ansprach und sich ihr vorstellte. Sicherlich war es nicht Mias Absicht, sie weiterhin in das Gespräch mit einzubinden.
„Daniella Fawcett“, erwiderte sie. Es wäre ja schließlich unhöflich, den Jungen zu ignorieren, und ob Mia davon begeistert war oder nicht, war ihr nun wirklich reichlich egal.
Auf seine Frage, ob sie Quidditch spielte, nickte Daniella. „Korrekt“, antwortete sie, als er ihren Posten erriet. Dass sie aktuell noch Ersatzsucherin war, verschwieg sie. Vermutlich würde Mia ihn eh gleich aufklären. Theoretisch könnte sich das bei den Auswahlspielen ändern, aber da Mia nicht Kapitän geworden war, war es Carrow und damit änderte sich absolut gar nichts. Carrow würde immer Black bevorzugen, einfach deshalb, weil er ein Reinblut war.
Allerdings war Daniella Aarons Musterung nicht entgangen. Wahrscheinlich hielt er sie nicht für besonders stark. Sucher mussten das auch nicht sein. Treiber schon. Aber sie fragte sich durchaus, ob er zu den Kerlen zählte, die Frauen keinen Treiberposten zutrauten. Das war schon beinahe wieder witzig, immerhin unterhielt er sich gerade mit einer weiblichen Treiberin. Und das Ravenclaw-Team hatte auch eine Treiberin vorzuweisen. Es war also lächerlich, anzunehmen, dass nur starke Männer Treiber sein konnten. Weder Mia noch Caitlin MacTavish sahen übermäßig muskulös aus.

Beim Thema Quidditch wurde Daniella auf einmal von einem Jungen neben ihr angesprochen. Erst da bemerkte sie, dass sie Edward Llewellyn neben sich hatte, der sich bis eben noch mit jemand anderen unterhalten hatte, aber jetzt beim Themaquidditch wohl hellhörig geworden war und ihr erzählte, dass seine Schwester Liz dieses Jahr sicher alles dran setzen würde, um nicht nur Ersatzjägerin zu sein. So hatte sie in Ted einen Gesprächspartner und Mia in Aaron. So lief doch alles super.


29.05.2019 06:37 offline E-Mail suchen homie
Ella Davies



Alter:
16 Jahre
Wohnort:
London
Klasse & Haus:
6.Klasse - Slytherin
Blutstatus:
Reinblut
Gesinnung:
unschlüssig
Spieler:
Mary

Charakter
Beziehungen


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Ella & Seb & Jay

Die beiden schienen ganz dankbar für den sprunghaften Themenwechsel zu sein und Sebastian war der erste der enthusiastisch ihre Frage beantwortete. Vertrauensschüler - das klang wirklich nach einem Plan für das neue Jahr. Für Ella wäre das ganze nichts, denn ihre Beziehungen zu den anderen Schülern waren nicht offen und stabil genug, da sie ihren Bekanntenkreis lieber klein hielt und auch die ganze Verantwortung in dieser Position klang für sie eher einschüchternd. Sebastian jedoch, konnte sie sich gut als Vertrauensschüler vorstellen und ehe Jason einen dummen Kommentar dazu abgeben konnte, kam sie ihm mit einer kleinen Ermutigung zuvor. "Das klingt wirklich super, Sebastian. Ich finde es gut, das du dich für diese Sache so einsetzt und wirklich etwas verändern möchtest. Die Schüler werden gut bei dir aufgehoben sein.", sie lächelte bestärkend.

„Ach ja, das hast du nicht mitbekommen“, meldete sich nun Jason zu Wort. "Wir schmeißen eine Halloweenparty. Die Lehrer wissen zwar noch nichts von ihrem Glück, aber es wird passieren. Mit Kostümen und so weiter, das volle Programm. Bist du dabei?“ Ella konnte sich ein leises Lachen nicht verkneifen und freute sich dennoch mit Jason darüber das er sich in dieser Zeit trotzdem noch über die kleinen Dinge an dieser Schule erfreuen konnte. "Na klar bin ich dabei!", nickte sie zustimmend und erschrak selbst ein wenig über die Worte, die soeben über ihre Lippen gekommen waren. Partys waren eigentlich gar nicht ihr Ding, doch der Wunsch nach einer willkommenen Abwechslung schien größer.
"Falls ihr noch Hilfe mit der Dekoration braucht, dann sag Bescheid." Nun sollte sie aber wirklich still sein, bevor er sie noch für größere Sachen einspannen würde.
„Außerdem brauche ich jemanden, der Seb hier etwas von seinen Kindergartenpflichten ablenkt.", grinste er nun noch breiter und Ella blickte zwischen Jason und Sebastian hin und her.Der Arme Für das Thema "auflockern", war die Hexe nun wirklich nicht die geeignetste, sie traute sich ja selbst nicht sich ihren Gefühlen hinzugeben, geschweige denn sie demjenigen zu offenbaren. Zwar kannte sie einige Reinblütige Schülerinnen, doch die meisten waren unglaubliche Zicken, zu alt oder welche die sie Sebastian definitiv nicht aufhalsen wollte. "Wie sieht es überhaupt bei dir aus, Jason?", sie klopfte ihm neugierig auf die Schulter. "Ich meine, wenn du dich so um Sebastian sorgst, dann bist du doch bestimmt schon versorgt?" Zumindest wüsste sie nichts davon.


Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Ella Davies am 29.05.2019 13:47.

29.05.2019 13:47 offline E-Mail suchen homie
Orpheus Parkinson



Alter:
11 Jahre
Wohnort:
Cambridge, Cambridgeshire, England
Blutstatus:
Halbblut
Gesinnung:
diskret
Spieler:
Annika

Charakter
Beziehungen


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Gwendolin & Orpheus

Cf: Platz zwischen den Tischen

Slytherin also - eine Million Gedanken gingen Orpheus durch den Kopf, als er langsam zum Tisch der Schlangen ging. Er war nicht unzufrieden, Slytherin war immerhin eines der Häuser gewesen, die er sich gewünscht hatte, und es würde sein Ansehen in der Familie sicher stärken. Allerdings hieß das, dass er jetzt die ganze Zeit mit Paris auskommen musste. Wäre er in ein anderes Haus gekommen, hätte er seinem Cousin besser aus dem Weg gehen können. Außerdem gaben Orpheus die Worte des sprechenden Hutes zu denken. In Slytherin würde er lernen, “sich durchzusetzen und zu behaupten”, hatte der Hut gesagt. Das klang ein bisschen wie Orpheus’ Vater, der ihm, wenn Paris ihn wieder schikaniert hatte, des öfteren gesagt hatte, er sollte sich halt einfach wehren und müsse als zukünftiges Familienoberhaupt lernen, sich durchzusetzen. Hieß das, dass Orpheus in Slytherin die ganze Zeit irgendwelche Kämpfe auszufechten haben würde? Er hoffte nicht. Und was, wenn jemand hinter das dunkle Geheimnis seiner Familie kam? In Slytherin gab es mehr Leute, die auf dergleichen achteten, als in den anderen Häusern. Vielleicht wäre er doch besser nach Ravenclaw gekommen, aber dafür war es nun zu spät.

Als sich Orpheus an den Slytherin-Tisch gesetzt hatte, hatte er jedoch keine Zeit, weiter über die Einteilung zu grübeln, denn seine Sitznachbarin sprach ihn direkt an, natürlich als Erstes mit der Frage, wie er es fand, eine Schlange geworden zu sein. “Hallo… Gwendolin, richtig? Ich bin zufrieden. Slytherin war eins der beiden Häuser, in die ich wollte. Ich finde die Eigenschaften gut, die es vertritt… Einfallsreichtum, Ehrgeiz, etwas werden zu wollen im Leben. Außerdem ist mein Cousin Philip auch hier. Er ist nicht wirklich mein Cousin, aber wir kennen uns von Familientreffen und verstehen uns hervorragend. Deshalb freue ich mich, dass wir jetzt einen Schlafsaal teilen können. Und du? Wolltest du nach Slytherin?”


30.05.2019 17:21 offline E-Mail suchen homie
Gwendolin Macmillan



Alter:
11
Wohnort:
Limerick, Irland
Klasse & Haus:
1. Klasse, Slytherin
Blutstatus:
Halbblut
Gesinnung:
Gut
Spieler:
Rana

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Orpheus & Gwendolin

Ehe es sich Gwendolin versah, hatte sie also doch noch einen Gesprächspartner bekommen, was ganz gut so war, denn im Grunde war es doch langweilig, hier so alleine zu sitzen und darauf zu warten, dass die restlichen Schüler eingeteilt wurden. Hunger hatte sie auch so langsam, weshalb sie hoffte, dass die Einteilung nicht mehr all zu lange dauerte und sie bald das Festessen, welches laut dem, was sie gehört hatte, großartig sein sollte, genießen konnte. Aber gerade war erst einmal eine Eadlyn Turpin aufgerufen worden, nachdem Charlotte Turner eine Ravenclaw geworden war. Da sie also erst bei T waren, würde es wohl noch ein bisschen dauern.

Eigentlich hatte Gwendolin Orpheus eine einfache Frage gestellt, bei der sie gedacht hatte, dass Orpheus ihr sagen würde, dass er es gut fand oder eben schlecht, weil er nach Gryffindor oder wohin auch immer gewollt hatte oder dass er kein bevorzugtes Haus hatte, aber anstatt diese einfache Antwort zu geben, erzählte er ihr quasi seine Lebensgeschichte, als wollte er ihre Frage besonders gut beantworten. Scheinbar war er einer dieser Streber, die immer perfekt sein wollten. Aber wenn Orpheus so streberhaft war, konnte das vielleicht noch einmal nützlich für diverse Hausaufgaben sein.
„Und was willst du im Leben werden?“ Wahrscheinlich wusste er darauf schon eine Antwort und Gwendolin war doch etwas gespannt darauf, was jetzt kommen würde, auch wenn sie hoffte, dass darauf nicht wieder ein Monolog seinerseits folgte.

Sie runzelte dann aber dir Stirn. „Also er ist nicht dein Cousin, aber du bezeichnest ihn als deinen Cousin? Warum?“ Das ergab für Gwendolin nun wahrlich keinen Sinn. Entweder man hatte einen Cousin oder man hatte eben keinen. Sie hatte dummerweise nichts in der Richtung, weil die einzige Tante, die sie hatte, aktuell noch in der fünften Klasse war, und ihre Mum hatte keine Geschwister gehabt, sondern war ein Einzelkind gewesen. Wären ihre Geschwister auch Hexen und Zauberer oder Muggel gewesen? Kam es überhaupt vor, dass in einer Muggelfamilie mehrere Leute zaubern konnten?

„Ich hab eigentlich gar nicht so genau darüber nachgedacht, in welches Haus ich eigentlich wollte“, antwortete Gwendolin dann und fragte sich im selben Moment, ob das überhaupt der Wahrheit entsprach. Normalerweise hatte sie einen Plan. Es wäre cool gewesen, so schlau wie ihre Mummy zu sein, aber dann wäre sie ihre Hauslehrerin geworden und das hatte sie nicht gewollt. Es wäre auch super gewesen, so mutig zu sein wie ihre Mum, aber dann wäre sie nur darin bestätigt worden, dass Gwendolin einen genauso starken Dickschädel hatte wie sie. Und nach Hufflepuff? Sie wollte nicht als Langweilerin gelten.
„Ich bin ganz froh, nicht im Haus meiner Mummy gelandet zu sein.“ Im selben Moment ärgerte sich Gwendolin. Wahrscheinlich dachte Orpheus jetzt, sie wäre noch ein dummes Kind, dass die eigene Mutter immer noch Mummy nannte, dabei unterschied sie ihre beiden Mütter so nun einmal voneinander. Die eine war Mummy und die andere Mum. „Keiner meiner Eltern war in Slytherin gewesen und meine Tante auch war auch eine Hufflepuff.“ Sie hatte etwas Eigenes und das fand Gwendolin nach wie vor super.


31.05.2019 07:35 offline E-Mail suchen homie
Regulus Black
Sucher



Alter:
14 Jahre
Wohnort:
London, 12 Grimmauld Place
Klasse & Haus:
4.Klasse, Slytherin
Blutstatus:
Reinblut
Gesinnung:
unsicher
Spieler:
Rexy

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Regulus, Rhiannon & Lysandra

Ein Glück, dass Regulus an Rhias zum Teil doch eher laute Stimme gewöhnt war, sonst wäre er vielleicht ein wenig zusammengezuckt. Hin und wieder schien es fast so, als könne Rhia ihre Lautstärke nicht richtig regulieren, aber es störte ihn nicht – er kannte sie ja und wusste, dass sie ihn weder erschrecken wollte noch unbedingt aller Leute Aufmerksamkeit auf sich ziehen wollte; sie war eben einfach so.

Er lächelte. „Ja, du kannst sicher auch auf sie aufpassen, wenn sie nach Ravenclaw kommt…“ bestätigte er. Rhia würde auch auf sie aufpassen, wenn sie nach Gryffindor käme, da war er sich ganz sicher… wenn das doch bei ihm und seinem Bruder nur auch so wäre…

Regulus seufzte, als Lysandra dann auch noch von zerstrittenen Familien anfing. Mitfühlend sah er sie an. „…es ist nicht schön, wenn sich Familien streiten…“ sagte er, und ihm wurde ganz schwermütig zumute, als er an Sirius dachte, aber auch an seinen Onkel Alphard, der sich den Unmut von Regulus‘ Mutter zugezogen hatte, als er sich geweigert hatte, seine Verlobte auch zu ehelichen. Zwar sprachen sie noch miteinander, aber… besonders angenehm waren Familientreffen nun einmal nicht.


01.06.2019 00:36 offline suchen homie Füge Regulus Black in deine Contact-Liste ein
Aaron Jónasson



Alter:
17 Jahre
Wohnort:
Reykjavík, Island
Klasse & Haus:
7. Schuljahr | Slytherin
Blutstatus:
Halbblut
Gesinnung:
unentschlossen/neutral
Spieler:
Smara

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(Sitzplatz in der Mitte des Tisches, rechts neben Mia)



Fawcett schien nicht besonders erpicht darauf zu sein sich mit Aaron zu unterhalten. Sie wirkte auf ihn etwas abweisend und antwortete nur knapp auf sein Höflichkeitsgefloskel. Auch seine Musterung schien ihr zu mißfallen, als würde sie seine Einschätzung für eine Beleidigung halten. Dabei hatte er sogar richtig gelegen, wie er zufrieden feststellte.

Die Stimmung zwischen der Fünftklässlerin und Mia schien gar ein wenig eisig zu sein, so wie die beiden sich voneinander abwandten. Offenbar hatten sie sich nicht besonders gut unterhalten. Schulterzuckend ließ Aaron Fawcett also links liegen und wandte sich wieder Mia zu. Er hob dabei leicht fragend die Augenbrauen und wartete was sie selbst dazu zu sagen hatte.
Das Thema ‚Voldemort‘ ließ er erst einmal außen vor, man musste am ersten Schultag nicht gleich mit der heftigsten Rubrik anfangen. Aaron war sich sicher sie würden heute ohnehin einige Worte dazu in Dumbledores Empfangsrede zu hören bekommen.


Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Aaron Jónasson am 01.06.2019 11:59.

01.06.2019 09:58 offline suchen homie
Mia Selwyn
Treiberin & Kapitänin


Alter:
16 Jahre
Wohnort:
London
Klasse & Haus:
6. Klasse, Slytherin
Blutstatus:
Reinblut
Gesinnung:
neutral
Spieler:
Romy

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Aaron & Mia

Die Unterhaltung mit Aaron fand sofort auf einer anderen Ebene statt, als die mit Daniella. Das war auch vollkommen klar, mit ihm hatte sie sich schon öfter unterhalten und kam auch ganz gut mit ihm zurecht, auch wenn sie es manchmal doch ein bisschen seltsam fand, dass sie im Grunde gleich tickten. Das war bei einer Freundschaft zwischen Mädchen sicherlich noch einmal eine andere Ebene. Aber durch die vorherigen Gespräche, hatte Mia doch schon das eine oder andere Mal auch mitbekommen, dass es zwischen seinen Eltern nicht sonderlich gut zu laufen schien. Daher wunderte sie auch seine Aussage nicht, dass seine Ferien nicht ganz so gut gelaufen waren, wie er es sich vielleicht vorgestellt hatte. Mia seufzte. „Das klingt auf jeden Fall alles nicht sonderlich schön“, stimmte sie zu. Es war nie schön, wenn Kinder ihre Eltern wieder an einen Tisch bringen mussten, damit sie überhaupt miteinander redeten.
„Ich hatte eigentlich ganz angenehme Ferien. Ich war zwar zu Hause bei meinen Eltern, aber es lief eigentlich ganz harmonisch ab. Zwischendurch habe ich noch Freunde besucht und war mit Kenneth in der Winkelgasse zum Eis essen verabredet. Also alles in allem relativ erfolgreiche Ferien.“ Wenn man vom Ende ihres Eis Essens einmal absah. Aber damit wollte sie sich jetzt nicht gedanklich abmühen. Es hatte ihr im Prinzip gereicht, darüber mit Kenneth noch einmal im Zug gesprochen zu haben - ihn hatte sie nämlich danach nicht wieder gesehen. „Und jetzt sind wir wieder hier und schauen uns an, wer uns in diesem Jahr in unserem Haus beglücken wird und was uns so erwartet“, meinte sie lächelnd. „Hast du Pläne gemacht?“ fragte sie weiter. Manche nahmen sich ja für das neue Schuljahr etwas vor, vor allem bei den Siebtklässlern konnte sie sich das gut vorstellen, bei ihnen ging es ja doch um weitaus mehr.


01.06.2019 11:56 offline E-Mail suchen homie
Sebastian Fawley
Vertrauensschüler & Jäger


Alter:
15 Jahre
Wohnort:
Kingsbridge, Devon, England
Klasse & Haus:
5. Klasse Slytherin
Blutstatus:
Reinblut
Gesinnung:
konservativ
Spieler:
Annika

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Ella & Jason & Sebastian

Sebastian nickte nachdenklich. “Das wird auf jeden Fall spannend. Ich denke, von den beiden können wir eine Menge über politisches Agieren lernen - wenn sie nicht so diskret sind, dass wir von dem Aufeinandertreffen der Urgewalten gar nichts mitbekommen,” sagte er. Das versprach wirklich eine lehrreiche Erfahrung zu werden. Allerdings beunruhigte ihn die Vorstellung auch ein wenig, fragte er sich doch, wem im Ernstfall seine Loyalität gelten würde. Professor Dumbledore war sein Schulleiter, mithin sein Anführer, und er hatte diese Position immer hervorragend ausgeführt. Sebastian bewunderte ihn, auch wenn er einige der unkonventionellen Ansichten des Schulleiters nicht teilte. Andererseits - Agrippina Bessant. Eine politische Legende. Wie könnte Sebastian sich gegen sie stellen?

“Das wäre immerhin ein spektakulärer Anblick - und womöglich eine Entschädigung dafür, dass du in keine dieser Rüstungen reinpassen dürftest, im Gegensatz zu Anderen, denen die Rolle als stolzer Recke geradezu auf den Leib geschrieben ist,” sagte Sebastian grinsend. Er war - eher aus Zeitgründen, hatte er doch neben der Rolle als Vertrauensschüler auch noch mehrere AGs und Clubs, die Geist wie Körper forderten - nicht Mitglied der Theater-AG, aber eine solche Rolle hätte ihm gefallen können. Am besten natürlich hoch zu Ross, immerhin verfügte er ohne Zweifel über die dazu nötigen Reitkünste.

Sebastian hörte mit halbem Ohr zu, als Jason Ella seine Idee bezüglich der Halloween-Party erklärte. Der Plan war wirklich ein hervorragender, fand Sebastian. Ein großartiges erstes Projekt als Vertrauensschüler oder in Jasons Fall eben als Schulsprecher.

Jasons anhaltende Sticheleien über seine sogenannten Freizeitaktivitäten überhörte Sebastian geflissentlich. Er wusste wirklich nicht, was er darauf sagen sollte, und hoffte, dass seine mangelnde Erfahrung als vornehme Zurückhaltung durchgehen würde. Dafür konnte er auf Jasons düstere Prophezeihungen bezüglich seiner Fähigkeit, mit der Arbeitsbelastung eines Vertrauensschülers umzugehen, selbstbewusst antworten. “Da mach’ dir mal keine Sorgen. Wir Slytherins sind Anführer, das ändert sich nicht plötzlich, weil ein bisschen Arbeit ins Spiel kommt. Ich wette mit dir, dass ich das auch in einem Jahr noch genauso sehen werde,” sagte er.

Zu Sebastians großer Freude zollte ihm Ella Respekt für sein Engagement als Vertrauensschüler. “Vielen Dank. Ich werde mir Mühe geben,” sagte er mit einem breiten Lächeln und einer angedeuteten Verbeugung.

Auch bei der Halloween-Party schien sich Ella engagieren wollen. Sebastian war froh, dass ihr die Idee gefiel. Er hatte sie nicht als Partygängerin eingestuft, aber womöglich ging es ihr ja vor allem um den Zusammenhalt unter den Schülern, den diese Unternehmung hoffentlich stärken würde. “Also, für die langweiligen Dekorationstätigkeiten haben Jason und ich schon einen genialen Plan, aber wir lassen es dich wissen, falls wir etwas Spannenderes für dich haben,” sagte er grinsend.

Entzückt bemerkte Sebastian anschließend, dass sich Ella auf seine Seite schlug, indem sie den Spieß der unangenehmen Diskussionen über das Liebesleben kurzerhand umdrehte und Jason nach dem seinigen ausfragte. Er hielt es für klüger, sich in diesem Moment im Hintergrund zu halten, doch beobachtete er gespannt, wie Jason auf diese Attacke reagieren würde. Soweit Sebastian wusste, hatte Jason nämlich selbst keine bemerkenswerten Eroberungen zu verzeichnen. Das war beinahe ein wenig verwunderlich, war Jason doch Schulsprecher, allgemein erfolgreich, von immerhin einigermaßen akzeptabler Geburt und, wie er ja gerade noch betont hatte, rund zwei Meter groß. Das musste doch Eindruck machen auf die Mädchen. Aber entweder hatte Jason seinerseits kein Interesse oder aber er war außerordentlich diskret.


01.06.2019 13:18 offline E-Mail suchen homie
Orpheus Parkinson



Alter:
11 Jahre
Wohnort:
Cambridge, Cambridgeshire, England
Blutstatus:
Halbblut
Gesinnung:
diskret
Spieler:
Annika

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Gwendolin & Orpheus

“Schauspieler, wie meine Mutter. Deswegen habe ich mich auch schon für die Theater-AG angemeldet,” antwortete Orpheus bereitwillig. Er fand die Frage ein wenig weitreichend dafür, dass sie sich gerade erst eine Minute kannten, aber vielleicht war Gwendolin ja ein sehr neugieriger Mensch. Orpheus verzichtete allerdings darauf, seinerseits nach den Berufswünschen seiner Gesprächspartnerin zu fragen. Das wäre ihm doch gar zu unhöflich erschienen. Stattdessen entschied er sich für das deutlich unverfänglichere Thema der außerschulischen Aktivitäten. “Hast du auch schon AGs oder Clubs gefunden, bei denen du mitmachen möchtest?,” fragte er.

“Na ja, wir sind beide mit den Fawleys verwandt, deswegen sehen wir uns öfter auf deren Familienfeiern. Aber weil wir auf unterschiedlichen Wegen mit den Fawleys verwandt sind, sind wir halt nicht miteinander verwandt. Eine Schwester von meinem Vater hat den ältesten Sohn des Familienoberhauptes geheiratet. Und Philips Vater ist ein jüngerer Sohn des Patriarchen. Das heißt, es gibt Fawley-Jungs hier in der Schule, die die Cousins von uns beiden sind, aber Philip und ich sind nicht wirklich Cousins. Wir nennen uns nur so, weil wir uns eben verbunden fühlen,” erklärte Orpheus. Es schien, dass er das noch öfter würde erklären müssen. Anscheinend wurde so etwas außerhalb der reinblütigen Gesellschaft als unverständlich angesehen.

“Warum wolltest du nicht in das Haus, in dem deine Mutter war? Mein Vater war in Slytherin, aber ich wollte gerne hier hin,” fragte Orpheus verwundert. Erst verspätet ging ihm auf, dass diese Frage eigentlich auch ziemlich indiskret war. Aber womöglich war Gwendolin ja einverstanden damit, es ihm trotzdem zu erklären.


01.06.2019 16:48 offline E-Mail suchen homie
Gwendolin Macmillan



Alter:
11
Wohnort:
Limerick, Irland
Klasse & Haus:
1. Klasse, Slytherin
Blutstatus:
Halbblut
Gesinnung:
Gut
Spieler:
Rana

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Orpheus & Gwendolin

Gwendolin hatte gar nicht so genau darüber nachgedacht, dass er mit etwas werden wollen im Leben den Beruf gemeint hatte. Sie hatte eher erwartet, dass er ihr Dinge sagte wie Vertrauensschüler werden oder Quidditchkapitän oder so, aber Orpheus wusste sogar schon, als was er später mal arbeiten wollte.
„Wo spielt deine Mutter? Theater, Fernsehen, Kino?“ Zumindest klang das ja interessant. Gwendolin kannte natürlich alle drei Dinge. Theater war ja auch unter Zauberern nicht unbekannt und einen Fernseher hatten ihre Muggelgroßeltern. Vor dem saß ihr Großvater immer mit seinen widerlichen Zigarren und schaute irgendetwas. Mit ihren Müttern war sie auch schon hin und wieder im Kino gewesen. Wenn man mit einer muggelgeborenen Mutter aufwuchs, lernte man eben auch beide Welten kennen.
„Ich will in den Rennbesenclub, den Buchclub und ins Schulorchester“, erzählte Gwendolin ihm. „Und du? Noch mehr AGs oder Clubs außer die Theater-AG?“

Gwendolin verstand bei Orpheus' Erklärung zwar nicht, wer da nun genau wen geheiratet hatte, aber sie realisierte, dass er und Philip die gleichen Cousins hatten, ihre Eltern aber selbst keine Geschwister waren und Orpheus und Philip deshalb keine richtigen Cousins waren. Sie hatte zwar keine Ahnung, wer die Fawleys waren, weil ihr der Name nichts sagte, aber so wie Orpheus darüber sprach, war es wohl irgendeine Reinblutfamilie.
Gwendolin wusste, dass es davon solche und solche gab. Die einen schauten auf Muggelgeborene und auch Halbblüter herab, während es auch Reinblüter gab, die da nicht ganz so extrem tickten. Die Frage war jetzt nur, zu welcher Sorte Orpheus und seine Familie zählte, aber das würde sie wohl erfahren.
„Verstehe“, sagte Gwendolin, auch wenn sie das nicht so ganz verstand, immerhin hatte sie niemanden, der nicht mit ihr verwandt war, den sie Cousine oder Cousin nannte, obwohl er es nicht war.
Viel lieber wollte Gwendolin jetzt wissen, ob Orpheus ein Problem mit ihrer Mum gehabt hätte oder nicht. „Und du bist demnach ein Reinblut?“, fragte sie deshalb. Bevor sie sich weiter mit Orpheus abgab, war es vielleicht nicht schlecht, das in Erfahrung zu bringen. Auch wenn diese Frage noch nicht beantworten würde, wie genau er zu Muggeln oder Muggelgeborenen stand.

Dummerweise hatte Gwendolins Antwort zu einer Frage von Orpheus geführt, die Gwendolin so gar nicht beantworten wollte. Als würde sie sich hinstellen und sagen, dass ihre Mummy Hauslehrerin von Ravenclaw war. Sie wollte sicherlich nicht am ersten Abend als Lehrertöchterchen abgestempelt werden.
„Ich wollte lieber etwas Eigenes“, sagte sie deshalb. Das war nicht einmal gelogen, immerhin fand sie Slytherin dadurch auch gut. Es war eben nur nicht die ganze Wahrheit.


02.06.2019 08:17 offline E-Mail suchen homie
Orpheus Parkinson



Alter:
11 Jahre
Wohnort:
Cambridge, Cambridgeshire, England
Blutstatus:
Halbblut
Gesinnung:
diskret
Spieler:
Annika

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Gwendolin & Orpheus

“Im Theater. Den Rest gibt es ja nur bei Muggeln… ich meine, das sind doch Muggelsachen, oder?,” antwortete Orpheus. Verdammt. In Wahrheit wusste Orpheus sehr genau, was ein Kino war. Wenn sie auf Reisen gewesen waren und niemand sie kannte, hatte seine Mutter ihn ein paarmal in eines mitgenommen und sie hatten sich heimlich Filme angesehen. Tatsächlich hatte seine Mutter kurz nach dem Schulabschluss, bevor sie seinen Vater kennengelernt hatte, sogar mal ein paar kleinere Rollen in Filmen und Fernsehserien gehabt. In England hatte sie sich natürlich ganz auf das Theater konzentriert, denn Zauberer kannten ja weder Fernsehen noch Kino, sondern nur den magischen Rundfunk. Weswegen Orpheus wirklich nicht hätte wissen sollen, was es mit Filmen und Serien auf sich hatte.

Zum Glück bot das Thema AGs keine solchen Fallstricke. “In den Rennbesenclub möchte ich auch,” sagte Orpheus, “Und in den Tanzclub und den Chor.” Das hieß also, dass er mit Gwendolin schon einmal eine AG gemeinsam haben würde. Wahrscheinlich war das nicht schlecht. Dann kannte er zumindest schon einmal jemanden. Aber ob er sich mit Gwendolin wirklich gut verstehen würde, wusste er noch nicht. Er hatte irgendwie das Gefühl, dass sie über ihn urteilte und dass dieses Urteil nicht uneingeschränkt positiv ausfiel. Es war kein angenehmes Gefühl.

“Richtig, wir sind eine reinblütige Familie,” antwortete Orpheus. Das war ja noch nicht einmal so richtig gelogen - nur, dass sein Vater eben sehr unstandesgemäß geheiratet hatte, so dass Orpheus und seine Geschwister eben keine richtigen Reinblüter waren. Anscheinend war Gwendolin nicht reinblütig, wenn sie über Kino und dergleichen bescheid wusste. Außerdem hatte sie auf den Namen Fawley, der ja immerhin zu den Sacred 28 gehörte, nicht so reagiert, wie jemand, der sich mit dergleichen auskannte. Aber Gwendolin war eine Slytherin. Sich mit ihr abzugeben, konnte Paris nicht wirklich verurteilen. Dementsprechend war es eigentlich egal, dass sie wahrscheinlich nur ein Halbblut war. Halbblut war ohnehin lange nicht so schlimm, wie wenn jemand nur von Muggeln abstammte. Und wie eine Muggelgeborene wirkte Gwendolin nun wirklich nicht - viel zu selbstbewusst, viel zu bewandert in den Einzelheiten der Ausbildung in Hogwarts.

“Ach so. Ja, das kann ich irgendwie verstehen. Ich habe einen Cousin in Slytherin, mit dem ich mich nicht so richtig gut verstehe - einen richtigen Cousin, nicht Philip, mit Philip verstehe ich mich großartig. Deswegen dachte ich, vielleicht wäre es doch besser, nach Ravenclaw zu kommen, weil ich dann eben auch etwas für mich gehabt hätte und nicht ständig mit meinem Cousin hätte konkurrieren müssen. Aber der Hut hatte eben andere Pläne. Er wird das schon wissen,” antwortete Orpheus.


02.06.2019 14:30 offline E-Mail suchen homie
Aaron Jónasson



Alter:
17 Jahre
Wohnort:
Reykjavík, Island
Klasse & Haus:
7. Schuljahr | Slytherin
Blutstatus:
Halbblut
Gesinnung:
unentschlossen/neutral
Spieler:
Smara

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(In der Mitte des Tisches, rechts neben Mia)



„Ach, halb so wild,“ versicherte Aaron und wunk ab, „mein Vater ist etwas schwierig zur Zeit, aber ich glaube bevor Mum ihn verlässt steht die Erde still.“ Das stimmte vermutlich tatsächlich. Karen, seine Mutter, liebte ihren Mann ohne Umschweife, völlig gleichgültig wie oft er in letzter Zeit trank. Sein Vater, Jónas, war kein schlechter Kerl, nur ein Muggel der sich leider mit der ganzen Zaubererwelt nicht so gut arrangieren konnte – um nicht zu sagen er fühlte sich regelrecht davon ausgestochen. Als würde seine eigene Familie ihn verabscheuen nur weil er nicht zaubern konnte. Natürlich war es Karen und Aaron komplett gleichgültig ob er Muggel war oder nicht, aber Jónas schien das wirklich immer mehr zuzusetzen. Hinzu kam noch die Sache mit der Polizeireform.
„Zuhause ändert sich einiges in seinem Job,“ erklärte Aaron, „er ist Polizist und momentan gibt es da eine große Reform. Mein Dad bekommt neue Vorgesetzte und muss seinen Job anders machen als er es gewöhnt ist. Findet er nicht so super.“ Dass sein Vater seiner Meinung nach zu viel trank ließ Aaron lieber außen vor. Es war ja nicht so, dass Jónas deswegen unzurechnungsfähig wurde oder gar gewalttätig. Er war lammfromm alles in allem. Nur ein wenig melancholisch und für Aarons Geschmack zu sehr in Selbstmitleid versunken. Anstatt für seine Frau stark zu sein ließ sich sein Vater immer mehr gehen. Das gefiel Aaron ganz und gar nicht. Doch ihn deswegen schlecht reden lag ihm fern. Somit beschloss er, dass diesen Teil niemanden außer ihn und seinen Eltern etwas anging.

„Schön, wenn du bessere Ferien hattest als ich.“ Aaron grinste schief. Er wusste, dass Mia zu ihren Eltern schwierige Verhältnisse hatte und wenn sie das Wort ‚harmonisch‘ im Bezug auf diese benutzte war das schon verdammt viel.
„Kenneth – einer der Wilkes Zwillinge?“ fragte er beiläufig nach der Verabredung zum Eis essen und schielte verstohlen zu den beiden Sechstklässlern hinüber, die einige Plätze weiter saßen. Die Wilkes Zwillinge waren soweit ganz in Ordnung, zumindest schienen sie keine willenlosen Mitläufer von Lackaffe Ward zu sein. Das reichte natürlich noch lange nicht um Aarons Misstrauen zu zerstreuen, aber es war ein Anfang. Seiner Meinung nach war ohnehin keiner gut genug für ein Date mit Mia. Es war schon seltsam, denn so gut kannten sie beide sich eigentlich nicht, aber seit ihrem Kennenlernen hatte er sofort eine gewisse Zuneigung für sie empfunden und wollte sie stets vor Jungs beschützen, als wäre er ihr großer Bruder. Dabei musste er sich regelmäßig daran erinnern, dass ihn ihr Liebesleben eigentlich absolut nichts anging.

„Keine Pläne,“ erwiderte er auf Mias Frage hin und löste den Blick wieder von den Wilkes Jungs, „ich lasse mich überraschen. Am Ende fleht mich das Ministerium vielleicht an Auror zu werden um diesem Voldemort in den Arsch zu treten.“ Der Sarkasmus in seiner Stimme war kaum zu überhören als er das sagte. Nun war ihm das Thema Voldemort doch noch hoch gekommen.
„Und du? Irgendwelche Rebellionen geplant dieses Jahr?“


02.06.2019 21:44 offline suchen homie
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