Kalender

DATUM
Samstag, 11.09.1976

ZEIT
Ab 11 Uhr

WETTER
Ca. 17°C
Sonnig mit starken Windböen

Inplay

Gryffindor: 000
Hufflepuff: 000
Ravenclaw: 000
Slytherin: 000

Plotübersicht
Quidditchauswahlspiele Hufflepuff
Geheimes Treffen in Godstow

Team

The Beginning of the End » Geschichte der Zauberei » Hogwarts » Ländereien » Quidditchfeld » Tribünen » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
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Merlin
Administrator



Blutstatus:
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Tribünen


06.03.2018 21:57 offline E-Mail suchen homie
Jason Ward
Schulsprecher & Jäger


Alter:
17 Jahre
Wohnort:
Hogwarts & Kensington
Klasse & Haus:
7. Klasse & Slytherin
Blutstatus:
Scheinblut
Gesinnung:
unentschieden
Spieler:
binki

Charakter
Beziehungen


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Mia & Jason

Einstieg nach Zeitsprung
CF: Slytherintisch

Eigentlich hatte er genug zu tun und Lucy würde sicherlich wieder neue Arten finden, wie sie ihn beleidigen konnte, ohne ein einziges Schimpfwort zu nennen – wie konnte man überhaupt so langweilig sein? – aber Jason wollte es sich nicht nehmen lassen, den Auswahlspielen der Hufflepuffs beizuwohnen. Zum einen war er nun einmal Schulsprecher und hatte sich deshalb für alle Schüler, nicht nur die seines eigenen Hauses zu interessieren. Zum anderen war er auch an seinen zukünftigen Gegnern interessiert, denen sich sein Team stellen würde.

Das Wetter war alles andere als optimal für Quidditch. Natürlich, sie waren in Schottland und eigentlich gab es kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung oder so, aber es war trotzdem kein Geheimnis, dass es sich um einiges angenehmer flog, wenn der Wind nun mal nicht aus drei Richtungen gleichzeitig kam und es nicht ständig nieselte. Leider konnte man das nicht ändern und Meaghan, die bekannt für ihre neurotische Vorgehensweisen waren, würde das sicherlich nur als weiteres Trainingselement nutzen. Einerseits hatte sie da Recht, andererseits war sie ziemlich verrückt und er war froh, dass sie in Hufflepuff war. Die Slytherins hatten es mit Mia um einiges angenehmer.

Wenn er gerade an sie dachte, da sah er sie bereits auf der Tribüne sitzen. Es sollte ihn nicht überraschen, immerhin hatte Meaghan ihr Team im letzten Jahr zum Pokal „geprügelt“, da war es nur logisch, dass man sich die Konkurrenz ansah. Besonders, wenn man überraschenderweise Kapitänin geworden war.
„Na, siehst Du Dir auch die vielversprechenden und reichlich gesäten Talente unserer wundervollen Schule an?“ Er grinste, als er sich neben sie setzte und neugierig das bunte Treiben auf dem Spielfeld verfolgte. Man hätte auch sagen können, dass sie die andere Mannschaft „ausspionierten“, bevor diese überhaupt eine Mannschaft wurde, aber diese Wortwahl wäre nun wirklich zu hart gewesen. So unschöne Worte, das verfehlte einfach die Wirkung.


19.08.2019 12:22 offline E-Mail suchen homie
Emma MacTavish
Quidditchkommentatorin


Alter:
16
Wohnort:
Dufftown, Schottland
Klasse & Haus:
6. Klasse, Gryffindor
Blutstatus:
Halbblut
Gesinnung:
Gut
Spieler:
Rana

Charakter
Beziehungen


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Bennett & Emma

Cf: Hogwarts – Das Schloss – Erdgeschoss – G...ch (Zeitsprung)

Hach, was für ein herrlicher Tag. Emma war mehr als nur glücklich. Sie stand auf den Tribünen des Quidditchfeldes und freute sich beinahe, als wäre heute Weihnachten. Sie konnte kommentieren. Und das nicht nur irgendeine alltägliche Situation in Hogwarts, sondern eine Art Quidditchspiel. Zwar kein Richtiges, aber das Auswahlspiel der Hufflepuffs, das schon alleine deshalb super war, weil Meaghan als Kapitänin in Emmas Augen durchaus unterhaltsam war und einfach Stoff bot, mit dem sie gut etwas anfangen konnte. Noch dazu versprach dieses Jahr das Auswahlspiel ohnehin viel interessanter zu werden als sonst.

„Warte ab, das wird super“, versicherte Emma ihrem besten Freund Bennett, der natürlich mit von der Partie war, um das Ganze mit seiner Kamera zu dokumentieren. Sie wusste ja schon mehr als er, aber sie würde den Mund halten und nichts sagen. Trotzdem freute sie sich tierisch. Wenn Meaghan wüsste. Ein absolut großartiger Tag.

„Okay, los geht’s.“ Sie hatte das anfängliche Geschehen auf dem Spielfeld kurz beobachtet, doch dann richtete Emma ihren Zauberstab auf ihren Hals, um den Sonorus zu sprechen, den Zauberspruch, der ihr sowieso schon in Fleisch und Blut übergangen war.
„HIER IST WIEDER LIVE UND EXKLUSIV EURE EMMA FÜR EUCH.“ Ihre Stimme hallte laute über das Spielfeld. „WIEDER BEFINDEN WIR UNS AUF DEM QUIDDITCHFELD, ZWAR FINDET KEIN SPIEL STATT, ABER WIR KÖNNEN UNS DOCH ÜBER DAS AUSWAHLSPIEL DER HUFFLEPUFFS FREUEN, DENN NATÜRLICH STARTET MEAGHAN FLOYD, WIE NICHT ANDERS VON IHR ZU ERWARTEN, ALS ERSTES MIT IHREM AUSWAHLSPIEL.
UND JA, FLOYD, SELBSTVERSTÄNDLICH BIN ICH HIER UND NEIN, DU WIRST MICH NICHT LOS, FALLS DU MIT DEM GEDANKEN GESPIELT HAST. AUF DEM SPIELFELD SEHEN WIR ZAHLREICHE ENTHUSIASTISCHE HUFFLEPUFFS VERSAMMELT.
UND NATÜRLICH STARTET FLOYD IHRE REDE KNALLHART DAMIT, DASS JEDER WIEDER EINPACKEN KANN, DER SICH VOR WIND FÜRCHTET. SO UND NICHT ANDERS KENNEN WIR UNSERE SKLAVENTREIBERIN VON HUFFLEPUFF.
IHRE ALTEINGESESSENEN TEAMKOLLEGEN LASSEN SICH DAVON ABER REICHLICH WENIG BEEINDRUCKEN, DENN SOWOHL MACKENZIE ALS AUCH FAWCETT SALUTIEREN, WOBEI UNVERKENNBAR IST, DASS SIE DAS GANZE NICHT ERNST MEINEN. GENAU, LEUTE, NEHMT ES MIT HUMOR. UND IHR NEULINGE LASST EUCH DAVON AM BESTEN NICHT VERSCHRECKEN.
AUCH WENN FLOYDS ART DAS TRAINING ZU FÜHREN NICHT UNBEDINGT JEDERMANNS SACHE IST, MUSS ICH TROTZDEM ERWÄHNEN, DASS HUFFLEPUFF LETZTES JAHR DEN QUIDDITCHPOKAL GEHOLT UND BIS AUF EIN SPIEL IN DER LETZTEN SAISON ALLES GEWONNEN HAT, WAS EINZIG UND ALLEINE AM SCHNATZFANG LAG, DER IHNEN DA NICHT GELUNGEN IST. IRGENDETWAS MUSS FLOYD ALSO RICHTIG MACHEN.
OFFENBAR PRÜFT FLOYD BEI UNSEREM NEUZUGANG VICTORIA JONES GLEICH, OB SIE VON IHR BESSERES VERHALTEN ERWARTEN KANN ALS VON IHREM EIGENEN TEAM UNDE SIEHE DA: JONES MACHT KEINE FAXEN, SONDERN ANTWORTET FLOYD, ALS WÄRE ES ANTRAINIERT. GUT GEMACHT FELDWEBEL FLOYD ODER WIE AUCH IMMER DIE MUGGEL DAZU SAGEN WÜRDEN, DAMIT KENNE ICH MICH LEIDER NICHT AUS.“

Doch dann bot sich Emma ein Anblick, mit dem sie selbst nicht gerechnet hätte und dabei war sie schon auf einiges vorbereitet heute. Rhiannon Yaxley betrat das Spielfeld und reihte sich bei den Jägerbewerbern ein. Emma schaffte es gerade noch, den Sonorus abzustellen, sodass man ihr Lachen nicht über das gesamte Spielfeld hören konnte. Herrlich. Der Tag wurde einfach immer großartiger. Sie hatte gewusst, dass das hier super werden würden.
Sie sah kurz zu Bennett, grinste und regte die Daumen in die Höhe, ehe sie sich wieder aufs Spielfeld konzentrierte und den Sonorus erneut sprach.
„ABER LEUTE, WAS SEHEN MEINE GUTEN AUGEN DENN DA? EIN NEUZUGANG IN GRÜN. NA, WENN DAS NICHT DIE SLYTHERIN-ERSATZTREIBERIN RHIANNON YAXLEY IST, DIE SICH JETZT AUF EINMAL FÜR DEN JÄGERPOSTEN BEI DEN HUFFLEPUFFS BEWIRBT. OFFENBAR WILL DIE KLEINE JETZT AUCH MAL IN DEN GENUSS VON FLOYDS KNALLHARTEN TRAININGSMETHODEN KOMMEN. MUTIG, YAXLEY, MUTIG. NOCH KANNST DU EINEN RÜCKZIEHER MACHEN. ICH DENKE, DAS WÜRDE DIR KEINER ÜBEL NEHMEN. ABER ICH DENKE, SO WIE WIR SIE KENNEN, WIRD SIE DAS NICHT.
ICH ABER BITTE DICH, FLOYD, INSTÄNDIG, MITZUMACHEN, DENN DAS WÄRE DOCH TATSÄCHLICH MAL EINE SENSATION. ABER DIE ENTSCHEIDUNGSGEWALT DARÜBER LIEGT JA LEIDER BEI FLOYD UND DIE VERSTEHT BEKANNTERMAßEN GAR KEINEN SPAß, WAS IHR TRAINING BETRIFFT.“
Emma war wieder ganz in ihrem Element und sie liebte es. Gab es etwas Besseres, als hier auf den Tribünen zu stehen und zu kommentieren? Ihre würde in diesem Moment nichts einfallen.


19.08.2019 16:49 offline E-Mail suchen homie
Emilia Hampstead



Alter:
17
Wohnort:
Hampstead, London
Klasse & Haus:
Siebte Klasse, Ravenclaw
Blutstatus:
Reinblut
Gesinnung:
Gut
Spieler:
Bvun

Charakter
Beziehungen


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Inplay-Einstiegspost

So ganz wusste Emilia auch nicht, was sie hier am Quidditchfeld zu suchen hatte, denn der Sport war ihr tatsächlich ziemlich egal. Sie hegte weder eine besondere Liebe, noch eine Abneigung dafür und hob allenfalls die Augenbrauen, wenn ihr jemand wirklich sehr enthusiastisch davon erzählte.
Dennoch, dies hier waren die Auswahlspiele Hufflepuffs, des letzten Schulsiegers, und die Ravenclaw wusste, dass sich eine ganze Menge Schüler heute hier aufhalten und das Spektakel verfolgen würden- nur, dass im Gegensatz zu einem echten Spiel nicht so viel Tumult herrschen würde, dass man sein eigenes Wort nicht mehr verstehen konnte.
Und da sie sich gerade irgendwie nach Gesellschaft sehnte und vermutlich auf das ein oder andere Gesicht treffen würde, ohne wirklich nach jemandem suchen zu müssen, waren die Tribünen an diesem Tag ein ganz wundervoller Platz um sich aufzuhalten und einige Gespräche von ihrer Liste zu streichen. Potentiell, jedenfalls.

Also machte sie sich darauf die ersten paar Stufen zu erklimmen und dabei schon mal auszuspäen, wer denn bereits so im Publikum saß.
Auf Anhieb konnte sie Jason Ward ausmachen, der sich gerade mit Mia Selwyn unterhielt. Normalerweise wäre Emilia hingegangen und hätte sich einfach angeschlossen, aber erstens wollte sie die beiden auch nicht wirklich stören und zweitens war sie sich ziemlich sicher, dass es auch Lucy Burke bald hierher verschlagen würde und da ihre beiden Mitschüler sehr mochte, hatte sie keine Lust zwischen den Stühlen zu sitzen, wenn sie sich entnervte Blicke zuzuwerfen begangen. Warum sich die beiden nicht leiden konnten, war ihr ohnehin ein großes Rätsel. Aber eben auch einfach nicht ihre Angelegenheit, solange sie nicht darum gebeten wurde sich einzumischen, mithin würden sie es wohl unter sich ausmachen müssen.
Natürlich warf sie Jason dennoch ein strahlendes Lächeln zu, und suchte ebenso munter anschließend Mias Blick: “Hallo Jason, hi Mia! Viel Spaß euch beiden!” und ging nach einem kurzen Handzeichen weiter.

Tatsächlich hatte sie nämlich soeben aus dem Augenwinkel Aislinn entdeckt und da die Jüngere auf ihrer kleinen, imaginären Liste von Menschen mit denen sie reden wollte stand, und es zudem ziemlich ungefährlich für jeglichen Hausfrieden sein sollte sich zu ihr zu setzen, ging sie mit einem ebenfalls offenen, freundlichen Lächeln auf sie zu: “Hey, Aislinn!”
Sie blieb stehen und ließ ihren Gruß kurz wirken: “Darf ich mich zu dir setzen? Ich würde gerne deine Meinung zu ein paar Stücken hören, auf die ich gestoßen bin…”
Wie zur Bestätigung klopfte sie zwei mal leicht auf ihre lederne Botentasche und sah das Mädchen erwartungsvoll an.


20.08.2019 13:12 offline E-Mail suchen homie
Aaron Jónasson



Alter:
17 Jahre
Wohnort:
Island, Reykjavík
Klasse & Haus:
Slytherin
Blutstatus:
Halbblut
Gesinnung:
unentschlossen/neutral
Spieler:
Smara

Charakter
Beziehungen


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Lucy & Aaron

CF: 01.09.1976 Große Halle - Slytherintisch: Zeitsprung



Aaron stapfte die Tribünen entlang und hielt nach jemandem Ausschau. Seinen grauen Wollschaal fest um den Hals und die untere Hälfte seines Gesichts geschlungen kniff er ein wenig die Augen zusammen als ihm der Wind entgegen blies. Das Wetter versprach die Auswahlspiele noch spannender zu machen. Auch wenn Aaron per se kein großer Quidditch-Fanatiker war, so nahm er doch stets gerne als Zuschauer an so vielen Spielen teil wie er konnte. Es war immer wieder faszinierend wie geschickt manche Leute auf einem Besen waren und Aaron schätzte nun mal Talent in jedweder Form. Abgesehen davon war es einfach ein Ereignis bei dem man abschalten und sich unterhalten lassen konnte und selbst ein Eigenbrötler wie Aaron genoss doch ab und zu ein wenig Gesellschaft.

In diesem Fall war es Lucy, seine neueste Verbündete im Fall Oate, die er treffen wollte. Sie hatten sich im letzten gemeinsamen Zaubertränke Unterricht, tags zuvor, über das heutige Auswahlspiel der Hufflepuffs unterhalten und sich spontan verabredet um Lucys Schützlinge anzufeuern. Aaron hoffte darauf, dass sie womöglich schon Neuigkeiten für ihn hatte, obwohl er wusste, dass die Wahrscheinlichkeit nach der kurzen Zeit, die seit ihrem Gespräch am See vergangen war, eher gering war.

Aarons Blick glitt suchend die Sitzreihen entlang, während sich auf dem Spielfeld bereits die Anwärter sammelten und Emma, „The Voice“, Mactavish ihrer Leidenschaft frönte und alles kommentierte, was unten auf dem Feld geschah. Aarons rechter Mundwinkel zog sich leicht nach oben. Kommentieren konnte dieses Mädchen das musste man ihr wirklich lassen und es schien ihr auch unglaublichen Spaß zu bereiten.

Gerade hatte Aaron Lucys blonde Mähne erspäht, die im Wind tanzte und steuerte zielstrebig darauf zu, als er an zwei Hauskollegen vorbei kam.
„Hey Mia,“ grüßte er das Mädchen höflich im Vorbeigehen, nachdem er sich den Schaal ein wenig aus dem Gesicht gezogen hatte, damit man ihn gut verstehen konnte. Für den Jungen neben ihr hatte er allerdings nur ein trockenes „Ward,“ kombiniert mit einem kaum merklichen Nicken zum Gruß übrig. Den eingebildeten Fatzke konnte er nicht besonders leiden und das beruhte durchaus auf Gegenseitigkeit.

Bei Lucy angekommen ließ sich Aaron gleich auf dem freien Platz neben ihr nieder. „Na, schon gespannt?“ fragte er freundlich und nickte in Richtung Spielfeld. „Deine Huffs werden’s nicht ganz leicht haben bei dem Wind.“


Dieser Beitrag wurde schon 2 mal editiert, zum letzten mal von Aaron Jónasson am 23.08.2019 14:20.

20.08.2019 22:11 offline suchen homie
Lucy Burke
Schulsprecherin


Alter:
17 Jahre
Wohnort:
Dover, Kent, England
Klasse & Haus:
7. Klasse Hufflepuff
Blutstatus:
Halbblut
Gesinnung:
gut
Spieler:
Annika

Charakter
Beziehungen


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Aaron & Lucy

Cf: Hogwarts - Das Schloss - Erdgeschoss - Große Halle - Hufflepuff-Tisch

Unten auf dem Platz schien Meaghan mal wieder zu ihrer üblichen charmanten Form aufzulaufen. Mit Besorgnis betrachtete Lucy die im Wind flatternden Fahnen, dann die nervösen Zweit- und Drittklässler, die sich unbedingt für das Team hatten bewerben wollen und es wahrscheinlich mittlerweile bereuten. Eine explosive Mischung. Das konnte einfach nicht gutgehen. Lucy fragte sich kurz, ob es nicht klüger gewesen wäre, dem Spektakel fernzubleiben. Aber sie musste doch wissen, wie gut ihr Team in Form war - denn trotz aller Streitigkeiten mit Meaghan war das Team der Hufflepuffs auch ihres. Lucy war Hufflepuff und Quidditch-Fan mit Leidenschaft, egal, ob Meaghan Floyd die emotionale Intelligenz einer soziopathischen Gerölllawine hatte. Außerdem war Lucy verabredet.

Kaum hatte Lucy an den Mann gedacht, mit dem sie sich verabredet hatte, kam er auch schon auf sie zu. Merlin, das klang wie ein Date, wenn sie es so formulierte. Dabei war Aaron Jónasson überhaupt nicht ihr Typ. Er war allerdings ein überraschend idealistischer und nachdenklicher Mensch, wenn man hinter die unnahbare Fassade blickte, und seit Lucy wusste, wie viel Energie Aaron darauf verwendete, nach der Wahrheit, nach Rebeccas Mörder zu suchen, kam sie nicht umhin, ihn zu mögen.

Lucy lächelte, als Aaron neben ihr auftauchte und sich an ihrer Seite niederließ. “Ja, wird anspruchsvoll heute. Ich persönlich finde das Wetter ja großartig, ganz wie zuhause am Meer. Aber bei diesem Wind Quidditch zu spielen ist schon ein höherer Schwierigkeitsgrad. Ich hoffe, es sind dieses Mal nicht allzu viele unerfahrene Flieger dabei,” sagte sie. Um Rose machte sie sich keine Gedanken. Rose war sportlich und tough, auch, wenn das viele Leute gar nicht merkten. Jemandem wie Rose passierte nichts. Aber einige der jüngeren Bewerber wirkten nicht, als seien sie dem tückischen schottischen Wind gewachsen.


Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Lucy Burke am 20.08.2019 22:51.

20.08.2019 22:48 online E-Mail suchen homie
Mia Selwyn
Treiberin & Kapitänin


Alter:
16 Jahre
Wohnort:
London
Klasse & Haus:
6. Klasse, Slytherin
Blutstatus:
Reinblut
Gesinnung:
neutral
Spieler:
Romy

Charakter
Beziehungen


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Jason & Mia

Spieleinstieg nach Zeitsprung
cf: Hogwarts - Große Halle - Slytherintisch

Mia wusste selbst nicht so ganz wie ihr geschah. Aber scheinbar war sie in den letzten Wochen und vor allem Tagen auf einer Erfolgswelle unterwegs. Etwas ungewohnt, wenn man ihre Familie betrachtete, dass es jetzt auf einmal von ganz alleine lief. Das Date mit Kenneth in der letzten Woche war sehr gut verlaufen. Sie hatte sich wirklich gefreut, dass er sich so viel Mühe gegeben hatte und hatte das Gefühl von Schmetterlingen im Bauch. Ebenso erfreut war sie, dass es heute Abend ein weiteres Date geben würde, was sie ohnehin schon mit einem Lächeln auf den Lippen durch die Gegend laufen ließ. Es stellte sie zwar noch vor einige Probleme, aber die Kleidungsfrage würde sie auch noch lösen können. Hinzu kam, dass traurige Ereignis, dass Mason Carrow Hogwarts verlassen hatte, was für sie zu dem glücklichen Zufall geführt hatte, dass sie nun die Kapitänin der Slytherins geworden war. Sie hatte sich das wirklich nicht träumen lassen, es war zwar auch nicht sonderlich erstrebenswert, wenn man im ersten Moment nur die zweite Wahl darstellte, aber angesichts der Tatsache, dass sie das einzige Mädchen im letzten Jahr gewesen war, was überhaupt fester Bestandteil der Mannschaft gewesen war und zudem eine der wenigen jüngeren Spieler, die nun die Chance haben konnten, die Mannschaft zu führen, war es für sie eine besondere Ehre. Allein deshalb führte sie der Weg heute Vormittag auf die Tribünen. Das die Mannschaft der Hufflepuffs heute zusammengestellt wurde, war schließlich kein Geheimnis und so konnte sie vielleicht Meaghan über die Schulter schauen, wenn es darum ging, ein gutes Team zusammenzustellen. Ihr stand diese Aufgabe ja noch bevor und wenn man mal von Rabastan und Regulus absah, hatte sie ansonsten keine Mitstreiter mehr auf dem Spielfeld.
Auf der Tribüne angekommen, hatte sie schon feststellen müssen, dass diese sich doch nicht nur mit Hufflepuffs füllte. Und das Spielfeld? Da entdeckte sie auf einmal Rhiannon Yaxley, die eigentlich Ersatztreiberin ihrer Mannschaft war. Mia musste schmunzeln. Sie war gespannt, wie Meaghan mit dieser Situation umgehen würde. Sie kannte Rhiannon gut genug, um zu wissen, dass sie einfach vor Naivitität meinte, überall ihre Nase hereinstecken zu können, aber im Grunde genommen war sie eine ganz Liebe. Doch mehr Gedanken konnte sie sich darüber auch nicht machen, Jason gesellte sich zu ihr und eigentlich war sie auch ein wenig froh darüber, dass sie hier nicht alleine saß. Es war zwar auch herrlich dem Team zuzusehen, Emma kommentieren zu hören, aber den Kontakt zu ihren eigenen Freunden hatte sie schon in den Ferien teilweise vermisst. Mia nickte kurz Emilia zu, die die beiden grüßte, während sie Jason ansah und schmunzeln musste. „Ich bin wirklich gespannt, ob Hufflepuff neue Talente findet. Ich meine, bei uns sieht es noch ziemlich gruselig aus, viele Positionen sind nicht durch die Leute des letzten Jahres zu besetzen“, führte sie aus. „Aber eigentlich wollte ich mir eher ansehen, wie ich die Mannschaft am besten führen kann“, gab sie zu. Es war eben eine vollkommen neue Situation, wenn man auf einmal nicht nur ein einfaches Mitglied der Mannschaft war, sondern die Verantwortung trug.


22.08.2019 08:33 offline E-Mail suchen homie
Aaron Jónasson



Alter:
17 Jahre
Wohnort:
Island, Reykjavík
Klasse & Haus:
Slytherin
Blutstatus:
Halbblut
Gesinnung:
unentschlossen/neutral
Spieler:
Smara

Charakter
Beziehungen


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Lucy & Aaron

Ein heftiger Windstoß fegte kurz über die Tribünen und Aaron zog ein wenig den Kopf ein. Trotz der Sonne hatte es nur frische siebzehn Grad und der Wind ließ die gefühlte Temperatur noch um gute vier Grad hinunterfallen. Nicht, dass Aaron solch ein Wetter nicht gewohnt war, immerhin lagen die Höchsttemperaturen in seiner Heimat zwischen zwölf und fünfzehn Grad. Doch der sausende Wind in den Ohren war trotzdem unangenehm und er schalt sich in Gedanken keine schützende Haube mitgebracht zu haben.

„Jemand dabei um den du dir Sorgen machen würdest?“ fragte er mit erhobener Stimme, um das Windrauschen zu übertönen. Er ging davon aus, dass Lucy die meisten Anwärter persönlich kannte.
„Meaghan scheint wieder in Höchstform zu sein,“ ergänzte er noch, nachdem er auf das Spielfeld geblickt und Meaghan Floyd, die Kapitänin der Hufflepuffs, beobachtet hatte, wie sie die anderen Schüler auf dem Feld herumkommandierte, die daraufhin begannen sich in Gruppen zusammenzustellen. Dabei fiel ihm ein grünes Trikot ins Auge.
„Moment, ist das …“ er kniff die Augen zusammen, konnte auf die Entfernung aber nicht erkennen wer von seinen Hausgenossen sich dort unten zu den ganzen gelben Hufflepuffs gesellt hatte. Jedenfalls stach das grüne Outfit heraus wie ein einzelnes Gänseblümchen auf einer Wiese. Doch im nächsten Moment wurde bereits durch Emma verkündet um wen es sich handelte und Aaron schnaubte belustigt, als er den Namen hörte.

„Rhiannon, natürlich,“ grinste er und konnte nicht umhin eine gewisse Anerkennung für das Mädchen und seinen Schneid zu empfinden. Da er die Häusereinteilung der Schüler für unnötig und oberflächlich hielt gefiel ihm diese Darbietung der Grenzübertretung besonders. Er lehnte sich kurz ein wenig vor, schob Zeigefinger und Daumen seiner Linken in den Mund und stieß einen lauten Pfiff aus, gefolgt von einem unterstützenden „ZEIG'S IHNEN, YAXLEY!“ Ob ihn allerdings jemand auf dem Spielfeld hören konnte, bezweifelte er. Immerhin pfiff der Wind schon ziemlich laut und im Vergleich zu Emma hatte Aaron keinen Sonorus auf seine Kehle gewirkt. Doch das spielte keine Rolle. Im Sport wurde nun einmal rumgebrüllt, egal ob auf dem Spielfeld oder den Tribünen. Das machte schließlich großteils den Spaß dabei aus und außerdem fand Aaron, dass Rhiannons Aktion seine Unterstützung auf jeden Fall verdient hatte.


Dieser Beitrag wurde schon 2 mal editiert, zum letzten mal von Aaron Jónasson am 23.08.2019 15:43.

23.08.2019 15:41 offline suchen homie
Jason Ward
Schulsprecher & Jäger


Alter:
17 Jahre
Wohnort:
Hogwarts & Kensington
Klasse & Haus:
7. Klasse & Slytherin
Blutstatus:
Scheinblut
Gesinnung:
unentschieden
Spieler:
binki

Charakter
Beziehungen


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Mia & Jason

Er hatte es sich gerade neben Mia gemütlich gemacht, als die Ravenclaw Emilia auf die Tribüne kam. Er erwiderte ihre Begrüßung mit einem leichten Grinsen: „Hey Emilia.“
Anscheinend hatten mehrere Schüler, auch anderer Häuser, dieselbe Idee gehabt. Unter anderem war da die Stadionsprecherin Emma Mactavish, die es sich nicht nehmen lassen konnte, die Auswahlspiele zu kommentieren. Jason verdrehte etwas die Augen. Generell war es ihm eigentlich egal, aber mit dieser Audiospur würde es schwerer werden sich zu unterhalten UND vielleicht den ein oder anderen Fetzen der Anweisungen auf dem Spielfeld zu folgen.
Der nächste Schüler, der an den beiden Slytherins vorbeilief, war Aaron. Während er der neuen Kapitänin noch einen recht freundlichen Gruß entgegen brachte, blieb für Jason nur ein knappes „Ward“ übrig, was von diesem nur ein Schnauben erntete. Er grüßte den Isländer nicht einmal. Warum auch? Der Slytherin hatte von seinem ersten Tag an immer wieder demonstriert, wie wenig er für Hogwarts‘ Traditionen übrig hatte. Natürlich gab es Dinge, die sie ähnlich sahen, zum Beispiel die Ansicht, dass die Häuser sich nicht vermischen sollten, die einige Traditionalisten vertraten, war reiner Bullsh-, na ja, nicht sehr intelligent. Aber deshalb direkt gegen alles anzugehen, wofür die Schule stand und sich zu jeder Gelegenheit entsprechend zu äußern? Das war doch nur dazu da, um Aufmerksamkeit zu erhalten und zu betonen, wie individualistisch er doch war. Wenn man eben sonst nichts weiter hatte, um sich von der Masse abzuheben. Bitte sehr. Während er innerlich vor sich hinschimpfte, entging ihm nicht, dass sich Jonasson ausgerechnet zu Lucy setzte. Na toll. Das war ein Gespann, das er wirklich nicht brauchen konnte. Außerdem überraschte es ihn doch, dass seine ach so korrekte, spaßbefreite Cousine sich mit dem Slytherin abgab. Hoffentlich bandelten die beiden nicht miteinander an, dann würde er sicherlich das Kotzen bekommen.

Bevor sein Frühstück wieder hallo sagen konnte, wandte er sich schnell wieder Mia zu. „Gruselig oder eine Möglichkeit, die Mannschaft deiner Träume zu schaffen?“ Er zwinkerte ihr zu. „Du wirst weniger Probleme haben, dir Respekt zu verschaffen, jetzt da alle Platzhirsche gegangen sind.“ Er grinste breit beim Gedanken an die ehemaligen Team-Mitglieder und den Kapitän. Es war jedes Mal wieder eine ziemlich testosterongesteuerte Angelegenheit gewesen. „Mach dir keine Sorgen deswegen… und du wirst dich nicht retten können vor Bewerbern. Jeder ist heiß darauf, Hufflepuff und Diktatorin Meaghan vom Thron zu stoßen.“ Er schmunzelte und sah zu dem Haufen an Kandidaten auf dem Spielfeld. „Ich übrigens auch; ich war lange genug auf der Ersatzbank.“

Jason drehte seinen Kopf zurück zu Mia, die außerdem zugab, sie wolle sich Führungstipps von Meaghan abschauen. In gespieltem Entsetzten schnappte er nach Luft. „Bitte, bitte nicht. Eine gute Anführerin sollte geliebt und respektiert, nicht gefürchtet werden.“ Er bezweifelte, dass die junge Selwyn jemals so fanatische Züge wie Floyd zeigen würde. „Sei einfach du selbst und stell‘ von Anfang an klar, dass du jetzt die Chefin bist. Play hard, but work harder.“ Das war zumindest seine Ansicht. Man konnte durchaus Spaß haben und musste nicht zu ernst sein, solange man hart arbeitete, damit im Hintergrund alles sauber ablief.


23.08.2019 16:19 offline E-Mail suchen homie
Catherine Mackenzie
Treiberin


Alter:
14
Wohnort:
Isle of Skye, Schottland
Klasse & Haus:
4. Klasse, Gryffindor
Blutstatus:
Reinblut
Gesinnung:
Gut
Spieler:
Rana

Charakter
Beziehungen


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Alexander & Catherine

Cf: Hogwarts – Das Schloss – Erdgeschoss – G...ch (Zeitsprung)

Wie es sich für eine anständige Cousine und beste Freundin gehörte, befand sich Catherine selbstverständlich an diesem Tag auf den Tribünen. Zusammen mit ihrem Bruder Alec. Natürlich wollten sie das Auswahlspiel der Hufflepuffs beobachten, denn Molly bewarb sich wieder für das Team und Catherine wollte unbedingt, dass sie wieder rein kam. Zum einen, weil Molly einfach super spielte und eine Mackenzie einfach Jägerin sein musste, und zum anderen, weil sie jetzt selbst fürs Gryffindorteam vorspielen würde und es würde so lustig werden, mit Molly echte Spiele auszutragen. Nicht nur die, die sie schon etliche Male zum Spaß gespielt hatten.

„Wenn Floyd sie rauskickt, kann sie was erleben. Das verspreche ich dir“, meinte Catherine zu Alec.
Aber eigentlich wäre Floyd reichlich dämlich, wenn sie Molly aus dem Team warf beziehungsweise sie gegen jemand anderen ersetzte. Sie war gut. Außerdem lag es in ihrem Blut. Ihre Eltern hatten als Jäger für die jeweiligen Hausmannschaften gespielt. Ihr Bruder hatte gespielt. Sie hatten letztes Jahr mit Molly die Quidditchsaison gewonnen. Was also wollte Floyd mehr?

Das Auswahltraining war aber auch lustig anzusehen. Floyd führte echt so ein Training, wie Molly es immer erzählt hatte. Dass man sie Sklaventreiberin nannte, war echt passend. Aber Floyd ließ Catherine unbeeindruckt. So wie Molly scheinbar auch, die sich mit Fawcett einen Scherz daraus machte.
„Emma ist auch wieder großartig.“ Immerhin hatte sich Emma MacTavish ebenfalls auf den Tribünen platziert, um das Geschehen zu kommentieren, wie man es von ihr nicht anders kannte.
Dann aber brach Catherine in Lachen aus, als sich auf einmal Rhia fürs Team bewarb. „Auf die Idee hätte ich ja auch mal kommen können“, meinte Catherine und sah Alec grinsend an. Was Floyd jetzt wohl machte?


23.08.2019 17:16 offline E-Mail suchen homie
Alexander Mackenzie
Jäger


Alter:
14 Jahre
Wohnort:
Isle of Skye, Schottland
Klasse & Haus:
4. Klasse Gryffindor
Blutstatus:
Reinblut
Spieler:
Annika

Charakter
Beziehungen


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Alec & Cath

Cf: Hogwarts - Das Schloss - Große Halle - Gryffindor-Tisch


Alec lächelte. Es war ein wirklich schöner Morgen. Er genoss es ohnehin, draußen zu sein und das schottische Wetter zu genießen, und beim Blick auf das Quidditchfeld bekam er direkt Lust, selbst zu spielen. Außerdem hatten Cath und er Zeit, etwas zusammen zu unternehmen, und das war immer ein großer Spaß. Mit einer beruhigenden Geste sagte er zu seiner Zwillingsschwester: "Wird sie nicht. Warum sollte sie? Meaghan will gewinnen, und Molly ist eine so hervorragende Spielerin. Das würde überhaupt keinen Sinn ergeben." Falls Meaghan seine Cousine wirklich aus dem Team werfen würde, würde auch Alec ihr tüchtig die Leviten lesen, aber er konnte sich beim besten Willen nicht vorstellen, dass es dazu kommen würde.

Bei Caths Bemerkung über Emmas Kommentare wurde Alecs Grinsen noch ein wenig breiter. "Auf jeden Fall. Sie hat wirklich vor niemandem Respekt. Ich wette, Meaghan wird toben," sagte er, "Durch Emmas Kommentare wird die ganze Show noch einmal lustiger."

Alec kicherte, als er sich seine Schwester beim Hufflepuff-Training vorstellte. "Wäre dir auf jeden Fall zuzutrauen. Aber Hauptsache, du bewirbst dich erfolgreich für unser Team. Ich möchte dieses Jahr endlich mit dir zusammen spielen," sagte er.


23.08.2019 18:59 offline E-Mail suchen homie
Aislinn Fawcett



Alter:
15
Wohnort:
St. Andrews, Schottland
Klasse & Haus:
5. Klasse, Gryffindor
Blutstatus:
Halbblut
Gesinnung:
Gut
Spieler:
Rana

Charakter
Beziehungen


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Emilia & Aislinn

Cf: Hogwarts – Das Schloss – Erdgeschoss – G...ch (Zeitsprung)

Immer und immer wieder fragte sich Aislinn, was sie am Anfang des Monats geritten hatte, auf Daniellas Bitten einzugehen. Wieso nur hatte sie sich überreden lassen? Sie war so dumm gewesen. Daniella konnte dummerweise echt gut mit Worten umgehen. Aislinn fand nicht nur, dass die Artikel in der Schülerzeitung gut geschrieben waren, sondern es ärgerte sie eben auch, dass sie es geschafft hatte, etwas zu tun, was Aislinn sich noch nie getraut hatte.
Bisher hatte sie ihre Geschichten maximal ihren Geschwistern gezeigt. Und ihnen auch nicht alle. Es gab auch viele, die sie einfach nur für sich geschrieben hatte.
Aber jetzt hatte sie den Salat. In der Schülerzeitung war eine Geschichte von ihr gedruckt worden. Zwar natürlich anonym, so wie Daniella es ihr versprochen hatte, aber Daniella und Antonia wussten, dass sie aus ihrer Feder stammte. Und das störte Aislinn. Alles daran störte sie, denn sobald sie angefangen hatte, die Geschichte zu lesen, hatte sie sie furchtbar gefunden und ihr wären zig Sachen eingefallen, die sie hätte anders machen können. Sie zum Beispiel zu verbrennen oder so.
Aber jetzt gab es kein Zurück mehr. Sie war da drin. Irgendwer würde sich vielleicht darüber unterhalten und Aislinn wollte lieber gar nicht wissen, was ihre Mitschüler darüber redeten.

Mit etwas Glück überschatteten die anderen Artikel aber ihre Kurzgeschichte, die einfach nur grauenhaft war. Es gab sicher mehr Dinge, über die man sprechen konnte, wenn man die Schülerzeitung las. Über das Gerücht von Damocles Belby, bei dem einer behauptet hat, er wäre am Angriff in der Winkelgasse beteiligt gewesen. Oder über Mason Carrows Weggang und was Amira Ray damit zu tun hatte. Oder über das Gerücht, dass sich die Ravenclaw-Kapitänin vielleicht für Mädchen interessierte. Vielleicht war sogar August Flints Plüscheinhorn interessanter. Oder eben das seiner Schwester, denn wem es gehörte, wusste ja niemand.
Aislinn musste einfach darauf hoffen, dass sich niemand weiter für ihre doofe Geschichte interessierte, die jetzt in der Schülerzeitung abgedruckt war. Nie wieder würde sie sich von Daniella zu so etwas überreden lassen. So viel stand fest.

Durch ihre ganzen Gedanken bezüglich dieser Geschichte hatte Aislinn durchaus Mühe und Not das Geschehen auf dem Quidditchfeld zu verfolgen, dabei saß sie doch genau deshalb auf den Tribünen. Andrew nahm schließlich am Auswahlspiel teil und wollte wieder in die Mannschaft kommen.
Normalerweise wäre sie auch mit Annys hierhin gegangen, aber sie war ganz froh, dass Annys bei Daniella saß und Aislinn weiter weg, sodass sie sie hoffentlich nicht bemerkte. Nicht dass sie ein Problem mit ihrer Drillingsschwester und ihrer Cousine hatte, aber sie hatte einfach keine Lust darauf, dass Daniella das Gespräch irgendwie auf die bescheuerte Geschichte lenkte.

Schließlich gesellte sich eine Siebtklässlerin zu ihr. Emilia. Aislinn hatte bisher nicht all zu viel mit ihr zu tun gehabt, aber sie waren beide im Buchclub und in der Theater-AG.
„Klar, setz dich“, antwortete Aislinn. Offenbar wollte Emilia über die Theater-AG sprechen, wenn sie etwas von Stücken sagte. Das war unverfänglich und würde sie vielleicht auf andere Gedanken bringen. Das konnte nicht schaden.
„Um was für Stücke geht es denn?“


24.08.2019 07:37 offline E-Mail suchen homie
Catherine Mackenzie
Treiberin


Alter:
14
Wohnort:
Isle of Skye, Schottland
Klasse & Haus:
4. Klasse, Gryffindor
Blutstatus:
Reinblut
Gesinnung:
Gut
Spieler:
Rana

Charakter
Beziehungen


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Alexander & Catherine

Catherine nickte. Natürlich war Molly eine hervorragende Quidditchspielerin. Sie hatte es im Blut. So einfach war das. Blieb nur zu hoffen, dass Floyd das auch erkannte. Zwar war Catherine in erster Linie eine Gryffindor und wollte, dass ihr Team gewann, aber es wäre doch unheimlich langweilig, wenn sie gar keine würdigen Gegner hatte, weil Floyd ein Team zusammenstellte, das Schrott war.
Molly musste ins Team. Außerdem freute sich Catherine doch so sehr darauf, sie bei einem Spiel vor der ganzen Schule vom Besen zu fegen. Das machte doch viel mehr Spaß, wenn sie diese Gelegenheit dazu auch bekam.
„Wenn sie nicht blind ist, dann wird sie das“, bestätigte Catherine. Aber wahrscheinlich war Floyd vernünftig. Die Teamzusammenstellung vom letzten Jahr hatte ja bewiesen, dass sie Ahnung hatte, immerhin hatten sie den Quidditchpokal gewonnen. Dieses Jahr würde das natürlich nicht passieren, immerhin würde Catherine dann bei den Löwen spielen und sie würde jeden Jäger, der auch nur versuchte, in Torringnähe zu kommen, mit einem gut platzierten Klatscher daran hindern.

„Hoffentlich wird sie das.“ Catherine grinste. Eine tobende Meaghan war doppelt so lustig wie sowieso schon, also hoffte sie wirklich, dass sie sich über Emmas Kommentare aufregte. Ob Emma aber wirklich vor niemandem Respekt hatte, das wusste sie nicht. So weit hatte sie ihre Mitschülerin noch nie beobachtet beziehungsweise auf so etwas eben noch nicht beachtet. In erster Linie war sie wohl hier, weil sie sich die Gelegenheit, ihrem großen Hobby nachzugehen, nicht entgehen ließ.

„Klar mach ich das.“ Das stand doch außer Frage, dass sie ins Team kam. Zweifelte Alec etwa dran. „Ich finde ja, du solltest dich als Treiber dieses Jahr bewerben. Das super coole Mackenzie-Treiber-Duo hätte etwas.“ Aber Catherine wusste, dass sie Alec nicht dazu bringen würde. Zumal ihnen Black ja immer noch im Weg stand, den James wohl kaum als Treiber ersetzen würde. Zu dumm. Das Mackenzie-Treiber-Duo war in ihrer Vorstellung immer noch mega cool.


24.08.2019 17:04 offline E-Mail suchen homie
Alexander Mackenzie
Jäger


Alter:
14 Jahre
Wohnort:
Isle of Skye, Schottland
Klasse & Haus:
4. Klasse Gryffindor
Blutstatus:
Reinblut
Spieler:
Annika

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Alec & Cath

"Ist sie nicht. Sie hat einen an der Klatsche, aber sie ist weder blind noch dumm," sagte Alec beruhigend. Er konnte sich wirklich nicht vorstellen, dass Meaghan Floyd ausgerechnet Molly aus dem Team nehmen würde. "Ich bin nur gespannt, wer der neue Sucher wird. Die Position ist ja nun eindeutig frei und ich hatte bisher nicht den Eindruck, als gäbe es einen wirklich überzeugenden Kandidaten für die Nachfolge," fügte er nachdenklich hinzu. Er nahm an, dass die Stammspieler ihre Positionen aus dem letzten Jahr behalten würden, immerhin war es ja eine Siegermannschaft, die auch hervorragend zusammengespielt hatte. Aber Sarah Davies, die Sucherin der Hufflepuffs, hatte im Sommer ihren Schulabschluss gemacht und war, wenn Alec den Gerüchten glauben konnte, mittlerweile Profispielerin geworden. Für sie musste Meaghan also eindeutig einen Ersatz finden.

"Für uns wäre das lustig. Für die Bewerber nicht unbedingt," wandte Alec ein. Er hätte sich auch köstlich amüsiert, wenn Meaghan auf dem Platz so richtig ausgerastet wäre, aber er konnte sich vorstellen, dass es für die Dachse weniger lustig war, vor allem für die kleinen Zweit- und Drittklässler, die sich wahrscheinlich noch leichter beeindrucken ließen. Na ja, einige jedenfalls. Cath war auch mal zwölf gewesen und sie hatte sich schon damals von niemandem beeindrucken lassen. Aber es war ja auch nicht jeder wie Cath. Das wäre auch, so sehr Alec seine Zwillingsschwester liebte und bewunderte, echt anstrengend gewesen.

"Hätte es. Aber erstens macht es mir nun einmal viel mehr Spaß, Tore zu werfen, und zweitens habe ich keine Lust, gegen Sirius und Nathan antreten zu müssen, wenn ich genau weiß, dass ich als Jäger besser spiele," widersprach Alec, "Kümmere du dich um die Klatscher und überlass das Tore Werfen James und Hibiki und mir. Das ist wirklich vernünftiger. Außerdem müssen Mackenzies nun einmal Jäger sein. Frag Jezzie. Frag Molly. Wenn überhaupt, solltest du dich als Jägerin bewerben."


24.08.2019 17:46 offline E-Mail suchen homie
Catherine Mackenzie
Treiberin


Alter:
14
Wohnort:
Isle of Skye, Schottland
Klasse & Haus:
4. Klasse, Gryffindor
Blutstatus:
Reinblut
Gesinnung:
Gut
Spieler:
Rana

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Alexander & Catherine

„Na gut, stimmt“, lenkte Catherine ein. Man konnte über Meaghan Floyd sicher einiges sagen. Wahrscheinlich dass sie wirklich einmal zu oft vom Klatscher getroffen worden war. Dass sie nicht mehr alle Besen im Schrank hatte. Dass sie eine Sklaventreiberin war. Dass sie das Training führte, als hätte sie Auroren vor sich, die ausgebildet werden mussten. Aber in jedem Fall verstand sie etwas von Teamzusammensetzung und Quidditchspielen. Und wenn dem so war, hatte Molly nichts zu befürchten.
„Sucher ist dummerweise nicht so unwichtig, aber hey, vielleicht wird es Vicky.“ Catherine deutete auf die blonde Schülerin, die sich bei den Suchern eingereiht hatte, ohne wirklich zu wissen, ob Alec sie fand. Aber da sie sich eben mit Namen hatte vorstellen müssen, würde er schon kapieren, wen sie meinte.

„Ach, ich glaube, einige würden das auch lustig finden.“ Molly zum Beispiel. Die hatte ja bekanntermaßen keine Angst vor Floyd. Oder Fawcett. Satoru bestimmt auch nicht. Vielleicht ein bisschen?
Aber die Jüngeren würde sie sicher einschüchtern können. Sicher ein paar von denen. Aber das war Catherine reichlich egal. Memmen hatten auf dem Quidditchfeld eh nichts zu suchen und wenn Floyd es schaffte, sie einzuschüchtern, waren sie ganz klar falsch. Floyd war schließlich nicht gefährlich.

Catherine hatte im Gegensatz zu Alec durchaus Lust gegen Sirius und Nathan anzutreten. Wobei sie letztlich wohl eher gegen Nathan antrat, um den Posten des Treibers zu bekommen, denn Potter kickte wohl kaum seinen besten Freund aus dem Team, demnach stand der eine Treiberposten ohnehin schon ohne Auswahlspiel fest. Man musste aber sagen, dass Black auch ganz gut spielte und den Posten verdient bekommen würde. Und Shaw würde Catherine schon schlagen. Es war ihr doch egal, dass er ein Siebtklässler war.
„Weißt du eigentlich, was du da sagst?“, fragte Catherine und runzelte die Stirn. „Ich soll dir, Hibiki und James das Torewerfen überlassen, mich aber als Jägerin bewerben? Ich bin doch nicht für die Ersatzbank gemacht. Weiß ja nicht, ob du es schon wusstest, aber es gibt nur drei Jäger im Team. Nicht vier.“ Catherine grinste ihn an. Die Logik ihres Bruders ließ eindeutig zu wünschen übrig.
„Überhaupt solltest du lieber aufpassen, dass dich Llewellyn dieses Jahr nicht vom Thron stößt.“ Die Drittklässlerin schien schließlich auch keine Angst zu kennen. Catherine mochte Liz. Sie war cool. Und sie würde sicher wieder alles geben, um als reguläre Jägerin des Teams spielen zu können.
„Und ich muss gar nicht machen, was jeder Mackenzie macht. Ich bin schließlich nicht jeder. Ich bin Catherine Mackenzie.“ Und die würde Treiberin werden. Punkt.


25.08.2019 08:09 offline E-Mail suchen homie
Alexander Mackenzie
Jäger


Alter:
14 Jahre
Wohnort:
Isle of Skye, Schottland
Klasse & Haus:
4. Klasse Gryffindor
Blutstatus:
Reinblut
Spieler:
Annika

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Alec & Cath

Cath schien einzusehen, dass keine Gefahr bestand, dass Meaghan ausgerechnet Molly aus der Mannschaft warf. Gut so. Alec konnte sich das beim besten Willen nicht vorstellen.

Schwieriger war die Frage nach Hufflepuffs neuer Sucherin. Alec sah seine Zwillingsschwester interessiert an. “Die Neue aus Amerika? Ist sie gut?,” fragte er interessiert. Er hatte gesehen, dass die blonde Hufflepuff unten bei den anderen Bewerbern stand, und sich ein wenig gewundert, weil er gedacht hatte, dass die meisten Amerikaner viel lieber Quodpot spielten, aber er hatte keine Ahnung, ob sie gut war. Noch nicht einmal im Flugunterricht hatte er sie gesehen, da die Viert- und Fünftklässler diesen leider nicht zusammen hatten.

“Einige vielleicht. Aber nicht alle. Die Jüngeren eher nicht,” erwiderte Alec. Molly lachte bestimmt über das, was Meaghan wieder veranstaltete, das sah man schon daran, wie übertrieben zackig sie ihre Kapitänin vorhin gegrüßt hatte. Aber Molly war schließlich auch schon an Meaghans Art gewöhnt.

“Merlin, doch nicht gleichzeitig,” sagte Alec und verdrehte die Augen, “Ich meinte, entweder du kümmerst dich um die Klatscher und überlässt die Tore uns, oder du wirst auch Jägerin und wir machen das Mackenzie-Jägerduo. Was hätte ich bitte davon, wenn du auf der Ersatzbank sitzt? Ich habe doch gesagt, ich will endlich mit dir zusammen spielen. Und mach’ dir um mich mal keine Sorgen. Llewellyn ist nicht schlecht, kein Zweifel. Ich schätze, wenn Bell seinen Abschluss macht, kriegt sie am ehesten seinen Posten. Aber ich werde meine Position schon verteidigen.”

Alec lächelte, als Cath betonte, dass sie die Dinge eben nicht wie alle anderen Mackenzies angehen würde. Er wusste, dass ihm dergleichen wichtig war. “Dann werd’ eben Treiberin. Hauptsache, wir gewinnen dieses Jahr den Pokal,” sagte er grinsend.


26.08.2019 18:37 offline E-Mail suchen homie
Annys Fawcett



Alter:
15 Jahre
Wohnort:
St Andrews / Schottland
Klasse & Haus:
5. Klasse & Gryffindor
Blutstatus:
Halbblut
Gesinnung:
Gut?
Spieler:
Rhia

Charakter
Beziehungen


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Annys & Daniella

Spieleinstieg nach Zeitsprung
cf: Gryffindor Haustisch


Eine gewisse Aufregung konnte Annys wirklich nicht verbergen, als sie sich an diesem Samstag Vormittag zusammen mit ihrer Cousine Daniella auf den Tribünen einfand. Immerhin fanden heute die Auswahlspiele der Hufflepuffquidditchmannschaft statt, und es war für sie doch Ehrensache zuzuschauen um ihrem Bruder Andrew die Daumen zu drücken, auch wenn sie keine Sekunde daran zweifelte, dass er seinen Platz als Treiber würde verteidigen können, auch wenn es der Kapitänin, Meaghan Floyd, durchaus zuzutrauen war jemanden des Teams zu verweisen… aber dafür war Drew einfach zu gut! Aber auch wenn die Gryffindor es niemals öffentlich würde zugeben, so gab es noch einen Grund zuzuschauen, und der hieß Ramona Chambers. Das Gespräch mit dem älteren Mädchen vor ein paar Tagen hatte sie zwar teilweise in tiefe Verlegenheit gestürzt, den Wunsch sie bei den Auswahlspielen zu sehen, aber nicht mindern können. Sie mochte es einfach Ramona anzuschauen… und sie war hübsch, wenn sie flog…

Verlegen über ihre eigenen Gedanken räusperte Annys sich und wandte sich an Daniella. „Schau mal, dort drüben sind noch Plätze frei“, meinte sie möglichst gelassen, und hoffte, dass ihre Cousine nicht bemerkte, wie das Spielfeld ihren Blick nahezu magisch anzog. Sie waren nicht die einzigen, die auf die Idee gekommen waren, zuzuschauen, aber sie hatte noch ein paar freie Plätze eine Reihe über den Mackenzie-Zwillingen aus der Klasse unter ihnen entdeckt. Kein Wunder, dass Alexander und Catherine ebenfalls hier waren, immerhin hatte ihre Cousine letztes Jahr im Team gespielt.

Doch noch bevor Annys sich mit größtmöglicher Gelassenheit in Bewegung zu den freien Plätzen machen konnte, wurde ihre Aufmerksamkeit erneut vom Geschehen auf dem Spielfeld angezogen, und dieses Mal lag es nicht an Ramona, und auch nicht an ihrem Bruder. Sondern an dem grünen Farbtupfer, der soeben einen Platz unter den Bewerbern einnahm, und auch direkt von Emma kommentiert wurde. „Ähm“, brachte Annys nur überrascht heraus. „Habe ich das gerade richtig verstanden…? Yaxley will Hufflepuffjägerin werden...?“


26.08.2019 21:24 offline E-Mail suchen homie
William McCarthy
Ersatzsucher


Alter:
16
Wohnort:
London / Dublin
Klasse & Haus:
6. Klasse | Ravenclaw
Blutstatus:
Reinblut
Gesinnung:
unentschlossen
Spieler:
Valle

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Hisashi & Will

cf: Ravenclawtisch (Zeitsprung)

Auch auf den Tribünen bemerkte man den starken Wind ziemlich und so bemühte Will sich, seinen blauen Hausschal enger zu ziehen und die Hände tiefer in seiner Jacke zu vergraben. Er war froh, dass Caitlin die Auswahlspiele noch nicht angesetzt hatte, denn bei so starkem Wind war es doch nicht einfach Quidditch zu spielen. Allerdings war es als Sucher auch nicht so viel schwieriger, da hatten es andere Positionen schon schlimmer. Eigentlich hatte der McCarthy auch gar nicht unbedingt vorgehabt, zu den Hufflepuffauswahlspielen zu gehen, aber er war Hisashi beim Frühstück begegnet und hatte sich mit diesem unterhalten. Als dieser dann loswollte, um seinen Bruder anzufeuern, war Will nach kurzem Zögern mitgekommen, da er sich an sich nichts vorgenommen hatte für den heutigen Vormittag. Außerdem hatte er tatsächlich noch nie Meaghans berühmt-berüchtigten Trainingsstil selbst gesehen, nur davon gehört.
»Kaum zu glauben, dass dein Bruder diesem Mädchen standgehalten hat letztes Jahr«, scherzte der Halbire mit Blick aufs Feld. Soweit Will es beurteilen konnte, schien Satoru etwas nervös zu sein, aber es war nicht sicher auszumachen von ihrem Platz aus. Molly und Andrew hingegen hatten auf jeden Fall Spaß, so albern wie sie bereits jetzt waren. Offenbar nicht bei allen löste Meaghans Stil Furcht aus. Stattdessen lockte er wohl sogar Fans außerhalb an, wie Will im nächsten Moment erkannte und auch von Emma richtig kommentiert wurde. Ein Lachen entwich ihm. »Aber Rhia wird sich sicher super machen«, grinste er und deutete auf die kleine Slytherin in ihren grünen Quidditchgewändern, die sich gerade selbstbewusst für die Hufflepuffjäger bewarb.
Während sie dem Treiben da unten zuschauten und den Emmas Kommentaren zuschauten, fing der McCarthy ein weiteres Gespräch an: »Die Schach-AG ist ziemlich lustig. Aber trotzdem so angenehm ruhig. Wie ist es so in der Leiter-Position?« Der Ravenclaw war erst dieses Schuljahr dazu gestoßen und das erste Treffen hatte ihm ziemlich viel Spaß gemacht. Er hatte den einen oder anderen neuen Trick gelernt, aber sich selbst doch ganz gut geschlagen.


27.08.2019 00:59 offline E-Mail suchen homie
Bennett Tremblay
Leiter Film & Foto-AG


Alter:
16
Wohnort:
Glasgow
Klasse & Haus:
6. Klasse | Ravenclaw
Blutstatus:
Halbblut
Gesinnung:
neutral
Spieler:
Valle

Charakter
Beziehungen


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Emma & Ben

cf: Ravenclawtisch (Zeitsprung)

Auf diesen Tag freute Ben sich schon seit Anfang des Schuljahres. Er hatte sich vorgenommen, dass die Auswahlspiele der Hufflepuffs ein Muss waren, zumindest solange Meaghan noch Kapitänin war. Es gehörte einfach zu Hogwarts und war legendär, daher war es klar, dass er heute hier auf den Tribünen stehen musste. Neben ihm stand sein Besen, was wohl für einige verwunderlich sein würde, aber Ben filmte nicht einfach nur, er lebte das Filmen. Er war nicht der beste Flieger, bei Weitem nicht, aber wenn er eines geübt hatte, dann das Filmen mit seiner Kamera für Momente wie diese. Wie sonst sollte er die besten und genialsten Aufnahmen bekommen?
Natürlich hatte Emma ihn begleitet, denn so wie er sich die Gelegenheit nicht nehmen lassen konnte, das alles auf Video festzuhalten, so konnte sie es nicht lassen, das Training zu kommentieren, obwohl Floyd ihr sicher den Hals umdrehen wollte. Ben sicherlich auch, spätestens wenn er selbst hier herumfliegen würde. Aber er war nicht hier, um sich vertreiben zu lassen!
»Ich weiß, aber dein Tonfall lässt mich Angst haben, dass sich hier irgendetwas zusammenbraut«, schmunzelte er skeptisch und sah sie mit hochgezogener Augenbraue an, die Kamera bereits in der Hand und auf das Feld gerichtet, auch wenn er gerade selbst nicht durch die Linse schaute. »Was weißt du?«

Nur kurz darauf ging es jedoch los und Emma sprach den Sonorus, um alle mit ihrer Stimme zu beschallen. Ben musste sich mächtig zusammenreißen, um nicht laut loszulachen und war sich nicht mal sicher, ob es an Emma oder Molly und Andrew da unten lag. »Keine Sorge, ich verlasse dich nicht gänzlich«, flüsterte er ihr dann leise zu und zwinkerte, bevor er schließlich auf seinen eigenen Besen stieg und ihn vom Kommentatorenplatz nach unten auf das Feld steuerte, denn sein aufmerksames Auge hatte bereits Yaxley registriert, als sie das Feld betreten hatte. Er wusste nicht, was sie vorhatte, aber er wusste, dass er eine nähere Aufnahme davon brachte. Allzu weit von Emma musste er sich nicht entfernen, denn schon allein seine neue Perspektive auf dem Besen gab der ganzen Szene eine ganz neue und perfekte Atmosphäre. Er war sich jedenfalls sicher, dass er Emma noch prima hören würde, wenn sie ohne Sonorus zu ihm sprach. Ein leises Kichern entwich ihm bei den Worten seiner besten Freundin und während seine Hände sicher die Kamera auf die Szene richtete, drehte er seinen Kopf zu ihr und rief: »Vielleicht kommt Rhia ja bei den Hufflepuffs ja sogar nicht auf die Ersatzbank!«


28.08.2019 00:20 offline E-Mail suchen homie
Lucy Burke
Schulsprecherin


Alter:
17 Jahre
Wohnort:
Dover, Kent, England
Klasse & Haus:
7. Klasse Hufflepuff
Blutstatus:
Halbblut
Gesinnung:
gut
Spieler:
Annika

Charakter
Beziehungen


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Aaron & Lucy

“Nicht im Besonderen, nein,” sagte Lucy und strich sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht, die der Wind dorthin geweht hatte, “Mit Rose verstehe ich mich gut, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass ihr nichts passiert, deswegen bin ich nicht besonders besorgt um sie. Rose ist viel zäher, als die meisten Leute glauben. Allerdings mache ich mir ein wenig Gedanken, dass sich einige der Zweit- und Drittklässler überschätzt haben könnten. Das ist sicher bei eurem Team nicht anders - es kommen jedes Jahr einige Kandidaten, deren fliegerisches Können gerade so weit reicht, dass sie hoch genug fliegen können, um sich beim Herunterfallen weh zu tun, einfach weil sie den Gedanken großartig finden, im Team zu sein. Das in Kombination mit diesem Wind ist schon… grenzwertig gefährlich.” Sie wollte nicht illoyal erscheinen, indem sie andeutete, dass Meaghan die Auswahl hätte verschieben sollen, aber innerlich fand sie schon, dass das eine gute Idee gewesen wäre. Die erfahrenen, kompetenten Flieger wie Rose oder diejenigen, die bereits im letzten Jahr in der ersten Mannschaft gewesen waren, würden bestimmt irgendwie mit diesem Wind zurechtkommen, aber war das ein Grund, die Gesundheit der Anderen zu riskieren?

Lucy lächelte ein wenig nichtssagend. “Ja, sie scheint Zug in der Kolonne… Merlin, was ist das denn?,” sagte sie und warf einen erstaunten Blick auf ein dunkelhaariges Mädchen, das der Farbe seiner Roben nach eindeutig nicht auf dieses Feld gehörte. Sicher, die Bewerber, die im vergangenen Jahr nicht gespielt hatten, waren in allen möglichen Sportklamotten angetreten, in einem Fall gar in etwas, das verdächtig nach einem Muggel-Trainingsanzug aussah, aber was das Mädchen da trug, waren eindeutig Quidditch-Roben - in den Farben des Slytherin-Teams. Lucy sah genauer hin und erkannte Rhiannon Yaxley - eine Slytherin-Viertklässlerin, die sie vor allem deswegen erkannte, weil es keinen Vertrauensschüler zu geben schien, der Rhiannon in den letzten Jahren nicht wegen Chaos und Regelverstößen zur Rede gestellt hätte. Im nächsten Augenblick hatte die Kommentatorin, Emma MacTavish, Rhiannon auch entdeckt und verkündete ihren Coup allen Zuschauern.

Während Aaron Rhiannons Streich lautstark feierte, was zumindest zu seiner rebellischen Art passte, war Lucy hin- und hergerissen, was sie davon halten sollte. Sie konnte Meaghan nicht besonders leiden, aber das war kein Grund, respekt- und disziplinloses Verhalten gutzuheißen. Andererseits war das, was Rhiannon gerade tat, ein vergleichweise harmloser Scherz, der niemandem schaden würde. Allenfalls Meaghans Nerven würden in Mitleidenschaft gezogen werden. So hielt Lucy sich zurück und beobachtete. Sie fand nicht, dass irgendetwas ihr Eingreifen erforderte.

“Gibt es… du weißt schon… Neuigkeiten?,” fragte Lucy schließlich, als die Geräuschkulisse im Stadion weiter anschwoll und ihr Gespräch mit Sicherheit untergehen lassen musste. Sie brannte darauf, zu erfahren, ob Aaron etwas Neues über den Mord an Rebecca herausgefunden hatte. Das war deutlich spannender als die Streiche der Quidditch-Spieler, deutlich wichtiger. Lucys letztes Schuljahr in Hogwarts hatte begonnen. Bevor sie die Schule verließ, das schwor sie sich, würden sie Gerechtigkeit für Rebecca erlangen.


29.08.2019 18:58 online E-Mail suchen homie
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