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Merlin
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Surrey Hills

...Surrey Hills, area of outstanding natural beauty.
Ein Nationalpark südlich von London....


06.12.2016 20:51 offline E-Mail suchen homie
Jake Cooper
Gast





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03.06.1976
nach Einbruch der Dunkelheit
Ras & Jake


Wie schon oft war Jake in dieser Nacht mehr als froh, dass Andrew Brodie ihm damals das Autofahren beigebracht hatte. Er hatte zwar die Möglichkeit auf einem Besen zu fliegen verloren, aber mit einem Auto kam man auch recht weit. Die Strecke vom Den bis hier in die Surrey Hills hatte sie nur gut zwei Stunden gekostet, von denen ein guter Teil dem Londoner Verkehr zugerechnet werden musste. Doch mittlerweile gingen Werwolf und Vampir nebeneinander her den Weg entlang. Um diese Zeit war hier keiner mehr und das war auch gut so.

In einer Umhängetasche trug Jake einige Dinge mit sich, die sie heute Nacht wohl noch gebrauchen konnten. Ein Feuerzeug, Eine Flasche Wasser, ein Flachmann mit Whisky, zwei Messer und - sorgfältig zum Schutz in Papier eingewickelt - die Schachtel mit seinem Zauberstab.

Es war schon nach Sonnenuntergang gewesen, als sie aufgebrochen waren und mittlerweile war es tiefe Nacht. Für Jake war es kein grosses Problem, doch Ras‘ Augen waren nicht an die Dunkelheit angepasst. Zumindest nicht in dieser Gestalt. „Siehst du genug?“, wollte er wissen, als er vor sich das Schimmern eines Flusses sah. Die Bäume lichteten sich um den kleinen Fluss herum und bildeten eine Lichtung. „Was meinst du... machen wir uns ein Feuer?“, schlug Jake vor.


06.12.2016 21:46
Ras Gillie
Gast





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Auto fahren war verdammt langweilig. Besonders wenn man nur auf dem Beifahrersitz lümmelte und der Verkehr zäh floss wie Sirup. Wie gerne hätte er ein paar der Muggel in ihren Metallkisten angebrüllt, aber sie hätten ihn so oder so nicht gehört. Ras' Zeitgefühl war noch nie wirklich gut gewesen, aber heute kam es ihm wie eine Ewigkeit vor, bis Jake den Wagen anhielt und ausstieg.

Es war stockfinster, während sie durch den großen Park gingen, zwischen Bäumen hindurch. Nicht nur einmal stolperte der junge Werwolf über Wurzeln, Steine oder sonstigen Dingen, die jemand auf den Weg geworfen hatte. Er kniff die Augen zusammen und konzentrierte sich auf die Umgebung. Durch das helle Scheinwerferlicht zuvor waren seine Augen noch weit davon entfernt sich an die Dunkelheit zu gewöhnen. Im Lager war es einfacher gewesen. Sobald die Sonne unterging, passierte es automatisch, nur das Feuer irritierte hin und wieder.
„Alles klar und deutlich“, log er seinen Begleiter bezüglich der Sicht an und versuchte ein weiteres Stolpern zu überspielen. Er hörte Plätschern, was auf einen Bach oder Fluss hindeutete, aber viel davon sehen konnte er nicht.
„Wozu Feuer?“, fragte er den Vampir und streckte sich, als dieser stehen blieb. Ihm war irgendwie danach, den Fluss zu suchen und eine Runde zu schwimmen, egal wie dunkel es war. „Angst, dass du mich verlierst?“


18.01.2017 17:21
Jake Cooper
Gast





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Jake lächelte leise in sich hinein, als der Werwolf an seiner Seite behauptete, dass er prima sehen konnte. Er war schon mehrfach gestolpert und einfach an der Ungeschicklichkeit konnte es nicht liegen - denn ungeschickt war Ras ganz und gar nicht. Wahrscheinlich folgte er einfach Jake, soweit er ihn erkennen konnte und ansonsten dem Gehör und dem Tastsinn. Das allein schon war eine beachtliche Leistung. Die meisten Menschen hätten wohl gezögert, mit den Händen vor sich herumgetastet oder sich schlicht von Jake führen lassen, aber Ras war nun einmal anders. In vielerlei Hinsicht.

Bei der Lichtung angekommen, lehnte Ras das Feuer ab, oder stellte es zumindest in Frage. Bei der Frage, ob er Angst habe, Ras zu verlieren, wurde Jake für einen Moment ernst und war verflucht froh, dass es so dunkel war. Ja, er hatte Angst ihn zu verlieren. Er hatte den Jungen längst ins Herz geschlossen, bei aller Widerborstigkeit, die er an den Tag legte. Er fürchtete, dass Ras irgendwann zu seinem Rudel zurückkehren würde oder sich sonst wie wieder auf den Weg machte.

„Das nicht. Ich weiss, dass du auf dich aufpassen kannst. Aber ich denke, beim Experimentieren mit dem Zauberstab ist Licht hilfreich. Und ausserdem mag ich es.“ Er stellte seine Tasche auf den Boden. „Ich schätze, ich kenne dich aber gut genug, um zu wissen, dass du erst mal den Wald geniessen willst, ehe du den Zauberstab ausprobierst, hab ich Recht?“


03.03.2017 11:10
Ras Gillie
Gast





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Um sich Schwächen einzugestehen war Ras viel zu stolz. Besonders, wenn es um die Natur und den Wald ging. Dass er schon lange nicht mehr in einer solchen Finsternis unterwegs gewesen war, zollte jetzt seinen Tribut, denn seine Augen hatten wirklich Probleme. Allerdings wusste Ras ziemlich genau, dass Jakes Nachtsicht ihn deutlich weniger einschränkte. Und hinter dem Reißzahn wollte er garantiert nicht zurückstecken. Der Vampir war nachts ohnehin schon im Vorteil. Aber der Wald war eigentlich sein Revier, sein zu Hause. Hier konnte er sich die Blöße nicht geben, sich unwohl zu fühlen oder sich unsicher zu sein.

„Verdammt richtig“, meinte Ras nur leichthin, während er sich streckte. Und ob er auf sich aufpassen konnte. Immerhin tat er das schon seit seiner Kindheit, ohne dass jemand groß auf ihn aufgepasst hätte. Andernfalls wäre er schon gar nicht mehr hier.
Er seufzte demonstrativ und trat einen Stein ins Unterholz, über den er beinahe gestolpert wäre. Wenn der Herr Blutsauger ein Feuer haben wollte, dann bitte.

Ein Grinsen erschien auf dem Gesicht des Werwolfs. Dass Jake ihn in dieser Hinsicht so gut kannte, war akzeptabel und in Ordnung. Hätte er seine Schwächen runter gerattert, wäre das etwas anderes gewesen. „Den Wald? Viel eher das Wasser. Kannst du eigentlich schwimmen?“ Er runzelte die Stirn und verschränkte die Arme vor der Brust – auch wenn er es selbst nicht sehen konnte, Jake wahrscheinlich schon. „Ich dachte, bei Feuer machst du dir ins Hemd. Kannst du überhaupt eins machen, ohne zu Staub zu zerfallen?“


27.03.2017 22:22
Jake Cooper
Gast





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Jake schmunzelte, als Ras bestätigte, dass er auf sich aufpassen konnte. Jake hatte kaum je einen so stolzen jungen Mann kennengelernt, wie diesen Werwolfwelpen hier. Er fragte sich, ob es mit der Art zusammenhing und ob alle Werwölfe so tickten, aber darüber hatten sie in Verteidigung gegen die dunklen Künste nicht gesprochen, nur darüber, wie Werwölfe entstanden und wie man sie umbrachte. Doch ans Umbringen dachte Jake gerade nicht im Entferntesten. Im Gegenteil, er wollte, dass Ras am Leben blieb und so viel wie möglich daraus machen konnte. Der Junge sollte seine Welt entdecken und erleben können und selbst wenn er sich von allen Möglichkeiten doch für ein Leben im Wald entschied, dann sollte es nicht deswegen sein, weil er keine andere Alternative gehabt hatte.

Dass der junge Werwolf aber nicht den Wald sondern vielmehr das Wasser geniessen wollte, und dann auch noch fragte, ob Jake schwimmen könne, musste der Vampir lachen. „Aye, ich kann schwimmen. Heisst das, wir sollen beide plantschen gehen?“ Er wandte sich zu Ras um und lachte fröhlich. „Können wir gern machen.“ Dass sie keine Badehose dabei hatten, störte sie wohl beide nur wenig.

Als Ras dann aber wissen wollte, ob Jake bei Feuer keine Probleme bekomme, musste der Vampir lachen. „Ich habe nicht vor, mich in die Glut zu legen. Und ansonsten... Ein simples Feuer ist kein Problem. Auch Angstmässig nicht.“ Wäre hier ein religiöser Fanatiker irgendeiner Feuergottheit, der mit einer Fackel auf ihn losginge, dann sähe es wohl anders aus, aber so ein kleines Lagerfeuer war eher hübsch und gemütlich. „Machen wir erst das Feuer, dann haben wir das mit dem Licht schon erledigt, wenn wir aus dem Wasser krabbeln.“ Er begann damit Holz zusammenzutragen und stapelte es auf einen Haufen, der als Vorrat dienen sollte. Die kleine Holzpyramide um einen Kern aus Papier war schnell gebaut und nur kurze Zeit später flackerten die Flammen fröhlich in die Höhe.


28.04.2017 23:44
 
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