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Samstag, 11.09.1976

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Quidditchauswahlspiele Hufflepuff
Geheimes Treffen in Godstow

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Terese Browning
Gast





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Davey & Tess

Jungs waren doch teilweise so doof! Dass er sie nicht hatte treffen wollen, glaubte sie ihm nicht. Sie war ja nun mal auch nicht von vorgestern. „Aber klar doch. Hast nur dein Zielwasser vergessen, was?“, meinte sie grinsend und neckte ihm damit wahrscheinlich. So ein bisschen stänkern war ja okay, aber zu wirklich bösen Äußerungen oder Taten war sie nicht im Stande. So war sie eben nicht. „Sicherheit geht vor. Am Ende kommst du noch auf die Idee mich mit Schnee einseifen zu wollen.“ Das hatte sie schon oft in der Muggel-Schule mitgemacht und das war wirklich etwas fies. Sie hatte also auch schon so ihre Erfahrungen gemacht und ihre Gegenwaffe war der gute alte Schneeball. „Ich habe einen Schneeball und ich werde ihn benutzen!“, drohte sie kichernd. Aber scheinbar hatten sie ja Waffenstillstand. Auch sie schaute sich immer um. „Also gut, Mister Schauspielprofi, dann mach ich halt den Anfang.“ Sie warf ihm noch ein Grinsen zu und mutig wie sie war, pfefferte sie dann ihren Schneeball los, der am Arm eines Mädchens landete. Tess jubelte siegreich und das Mädchen schimpfte und ging hastig weiter. Scheinbar wollte sie nicht mitspielen. „Mhm. Nur uncoole Leute hier, du hast Recht“, jammerte sie nun unzufrieden. So eine richtig große Schneeballschlacht wäre aber doch wirklich lustig gewesen!


Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Terese Browning am 17.06.2013 16:40.

17.06.2013 16:39
Davey Gudgeon
Gast





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Terese / Davey

Er lachte, ja, er wusste, dass die Ausrede so schwach war, dass man sie gleich durchschauen konnte. Aber es machte ihm eigentlich doch nichts aus, immerhin legte er es ja darauf an. Er grinste sie breit an und sah seinerseits auf seinen Schneeball, „Ja ja, Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“, bestätigte er ihre Aussage. Man kannte ja die üblichen Verdächtigen und die bekamen einfach nie genug bekamen und immer weiter machten, auch wenn man gerade eine Art Waffenstillstand im Stillen vereinbart hatte. Er nickte also noch einmal zur Bestätigung und musste auflachen, als sie meinte, dass sie den Schneeball auch benutzen würde. Das tat sie auch und sie traf ein Mädchen, das mürrisch von dannen zog. Er zuckte mit den Schultern und schmiss seinerseits seinen Schneeball und traf – ebenfalls ein Mädchen – auch jemanden, die ihre Schritte daraufhin beschleunigte und sich unsicher umsah. „Nein, alle uncool!“, meinte Davey, dann drehte er sich um, „Achja, ich bin übrigens Davey“, meinte er zur Begrüßung und streckte seine Hand aus.


17.06.2013 20:46
Terese Browning
Gast





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Davey & Tess

„Du hast es begriffen“, stellte sie immer noch mit einem frechen Grinsen fest. Jungs gehörten geneckt und es war ja kein Geheimnis, dass Jungs oftmals nicht so hinter her kamen, zumindest war sie der festen Überzeugung, dass die meisten Mädchen, dem anderen Geschlecht weit voraus waren. Aber das war okay. Andererseits hatten Jungs sicherlich auch ihre Vorteile. Gut, keine, die sie jetzt wirklich richtig hervorheben würde, aber sie nahm einfach an, dass es da ein paar positive Dinge gab, so fair war sie ja. Und aus dem Alter, dass sie Jungs prinzipiell doof und eklig fand, war sie auch schon raus, immerhin war sie fünfzehn!
Sie beobachtete den Hufflepuff, wie auch er einen Schneeball warf, aber auch dieser schaffte es nicht, jemanden zum Mitwerfen zu überreden. Das war frustrierend, bewies aber nur, dass nicht jeder so lustig drauf war wie sie und... der Junge neben ihr. Sie zuckte mit den Schultern. „Kann ja nicht jeder so cool drauf sein wie wir“, meinte sie grinsend und gab ihm dann die Hand. Irgendwie musste sie kurz daran denken, dass sie jetzt ein Elektroschock ereilen konnte. Das war ein gruseliger Gedanke, der beinahe trotzdem etwas lustig war. „Ich bin Tess. Und es ist ja eigentlich auch ganz nett deine Bekanntschaft zu machen, Spaßvogel.“ Das waren nette Worte. Irgendwie. „Du bist in meinem Jahrgang, oder?“


17.06.2013 22:00
Davey Gudgeon
Gast





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Terese / Davey

Natürlich hatte Davey es begriffen, er war ja nicht langsam im Denken. Auch wenn manche ihm vielleicht einen niederen Intelligenzquotienten zuschreiben wollten, so lagen sie damit ziemlich falsch. Er war einfach nur faul, was die ganzen schulischen Sachen anging, aber bei Streichen und dergleichen stellte er sich oft als ideenreich heraus. Ja, so kannte man den Hufflepuff, er war immer auf Zack und wenn er es nicht einmal war, dann wusste man, dass etwas ganz und gar nicht stimmte. Aber momentan war Davey total in seinem Element, dass allerdings das Mädchen das er getroffen hatte schneller wegging, das hatte er erwartet. Alles Langweiler, er drehte sich wieder zu dem Mädchen, das sich als Kumpanin herausstellte, um und grinste breit, „Wir sind halt die coolsten von den coolsten“, meinte er und klopfte ihr anerkennend auf die Schulter, dann lachte er. Natürlich würde es noch irgendwo auf der Welt coolere Leute geben, aber hier waren es eindeutig die beiden. Er lächelte, „Auch schön dich kennen zu lernen, Fightingqueen“, er verbeugte sich spaßeshalber vor ihr, „Kommt ganz darauf an in welchem du dich befindest, wenn du im selben Jahrgang wie ich bist, dann bin ich in deinem Jahrgang, wenn du in einem unterschiedlichen Jahrgang wie ich bist, dann bin ich nicht in deinem Jahrgang, was ist also die Lösung unserer Frage?“, meinte er und lächelte.


17.06.2013 23:54
Terese Browning
Gast





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Als sie so über seinen Namen und das Cool sein nachdachte, fiel ihr auf, dass sie seinen Namen schon das ein oder andere Mal gehört hatte, was auch nicht verwunderlich war, bei so einem Clown. Aber sie fand ihn definitiv ganz nett und merkte, dass sie mit ihm auf einer Wellenlänge war. Genau genommen war es gut zu wissen, dass es jemanden gab, mit dem man den ein oder anderen Blödsinn machen konnte. Für solche Späße musste einfach die Harmonie stimmen. Oder so ähnlich. „Fightingqueen? Du spinnst“, entgegnete die Blondine nun grinsend, aber eigentlich gefiel ihr dieser doofe Name sogar, weil sie wusste, dass es keine Beleidigung war, sondern eher ein Zeichen der Anerkennung. Zumindest so weit, wie man das von einem Jungen bekommen konnte.
Und dann plapperte Davey schon wieder Unfug. Sie konzentrierte sich ein bisschen und konnte ihm folgen, aber sie musste kichern. „Also in meinem Fall ist die Antwort die vierte Klasse. Vielleicht bist du aber schon eine höher. Das könnte sein.“ Wie es nun war, würde er ihr sicherlich gleich verraten. Aber sie schätzte ihn auf jeden Fall nicht wesentlich älter ein. Jünger aber eben auch nicht. Also blieb ja nur der gleiche Jahrgang oder eine Stufe höher.


18.06.2013 14:22
Davey Gudgeon
Gast





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Terese / Davey

Er nickte, „Sie haben mutig und tapfer gekämpft, milady“, meinte er und versuchte so hochgestochen wie nur irgendwie möglich zu sprechen, „Sie haben sich diesen ehrenwerten Titel wohl verdient“, sprach er weiter und musste dann aber laut lachen. Wenigstens eine hier in Hogwarts, die jeden Blödsinn mit zu machen schien. Es war sonst immer so langweilig, wenn man der einzige war, der solchen Blödsinn verzapfte. Aber gut, nun hatte er ja sozusagen eine Seelenverwandte gefunden, die genauso dachte wie er. Aber ehrlich mal, wieso gab es denn so wenige Leute, die etwas von Scherzen und Streichen hielten? Das war doch dann langweilig!
Er schüttelte seinen Kopf, „Dann scheint unsere Antwort klar, die Lösung ist so simpel wie die Form eines Schneeballs“, meinte er lachend, „Nein, ich geh in die fünfte Klasse, also bin ich älter als du“, meinte er zunge-rausstreckend und breit grinsend. Das war ja eigentlich egal, denn auf das Alter kam es ja momentan gar nicht an, aber er wollte das nur einmal betonen, dass er zu den größeren gehört. Er fand das auch unheimlich witzig, auch wenn es nicht wirklich lustig war. Es war halt normal, nichts besonderes, aber wenn man alles so ernst nehmen würde. Er blickte in Richtung Hogsmeade, „Wolltest du auch ins Dorf?“, fragte er sie, „Ich wollte eigentlich bei Zonko vorbeischauen, meinen Vorrat auffüllen“, gab er zu und grinste noch breiter.


19.06.2013 12:57
Terese Browning
Gast





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Davey & Tess

„Oho, jetzt werden wir höflich, ja?“ Die Gryffindor grinste amüsiert und machte einen Knicks. Ganz wie es sich gehörte, aber dann musste auch sie lachen. Sie fühlte sich gerade richtig gut. Bei so einem Gerede musste sie immer an den Geschichtsunterricht denken, wo man von verschiedenen Ländern und deren Geschichte sprach und von damaligen Zeiten, wo man noch so sprach, wie Davey es gerade getan hatte. Oder zumindest so ähnlich. Aber schöne, schmückende Kleider gab es früher. Tess hatte Bilder von schönen, altertümlichen Kleidern gesehen. Tragen würde sie so etwas nicht, aber es war eben schön anzusehen. Wahrscheinlich würden die Frauen von frühen, über die heutige Mode nur den Kopf schütteln können. Aber Tess war ja allgemein nicht sonderlich interessiert an dem letzten Schrei der Mode. Sie trug das, was ihr gefiel und das passte immer ganz gut.
„Momentchen Mal... ich bin trotzdem schon fünfzehn geworden. Ich bin also wahrscheinlich genau so alt wie du.“ Jetzt war sie es, die ihm die Zunge raus streckte. Alles nur zum Spaß natürlich. Ihr war es eigentlich egal, ob er älter war oder nicht, es war gerade lustig, sie waren auf einer Wellenlänge und da interessierte es doch nicht, ob man gleich alt war oder nicht. Sie hatte schon die Erfahrung gemacht, dass man bei drei Jahren Unterschied Schwierigkeiten hatte, mit einander zurecht zu kommen, weil man doch schon unterschiedliche Interessen hatte, aber das war ja jetzt nicht der Fall. Die Blondine nickte. „Ich schließe mich dir einfach Mal an. Mein Plan war sowieso erst einmal nur nach Hogwarts zu kommen und dann weiter zu sehen, wem ich eventuell begegne.“ Sie hatte also nichts vor. „Los, komm. Bevor wir hier noch festfrieren.“ Ihr war ja nicht kalt, aber am Ende würde sie doch festfrieren und das wollte sie vermeiden.


Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Terese Browning am 20.06.2013 11:41.

20.06.2013 11:41
Davey Gudgeon
Gast





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Terese / Davey

Davey grinste breit, verschränkte aber zum Spaß seine Arme, „ich bin immer höflich“, behauptete er, „Ich bin ein Hufflepuff, da kann ich doch gar nicht anders“, meinte er und lachte. Natürlich war das eine Eigenschaft der Dachse, allerdings war Davey ja sowieso der Ausnahme-Dachs höchstpersönlich. So richtig fleißig war er nämlich nicht, er machte die meisten Sachen in letzter Minute und auch mit den Manieren hing er noch etwas weit hinten im Vergleich zu seinen Hauskameraden und ganz besonders im Vergleich zu seiner jüngeren Schwester, die viel anständiger als er war. Aber gut, das war ja nun egal, denn gegenüber Tess war er ja freundlich und das war doch eigentlich das, was momentan zählte, oder etwa nicht?
Er zuckte mit den Schultern, „Vielleicht bin ich ja schon sechzehn“, meinte er und sah mit hochgezogenen Augenbrauen zu ihr. Das war doch auch möglich, immerhin konnte er ja letztens Geburtstag gehabt haben und dann wäre er wieder älter als Tess. Aber er konnte nicht lange ernst bleiben, das konnte er nie. Wenn er es versuchte, dann scheiterte er meistens und so scheiterte er auch jetzt, er fing wieder an zu lachen und bestätigte ihre Aussage, „Nein, wir sind gleich alt“, meinte er und nickte. Es machte irgendwie Spaß mit ihr hier. Dann sah er sie aber fragend an, „Du wolltest doch bestimmt sagen, dass du nach Hogsmeade wolltest und nicht nach Hogwarts, denn immerhin würdest du dann in die komplett falsche Richtung laufen, wenn du nach Hogwarts gehen wollen würdest“, meinte er grinsend. Wahrscheinlich hatte sie sich nur versprochen. Dann nickte er, „Aber ich gebe dir recht, dass wir nicht so lange auf einer Stelle stehen sollten, immerhin kann ich das sowieso nicht“, meinte er und ging schon einmal einen Schritt vor, „Kommst du?“, fragte er sie, als er sich noch einmal umdrehte.


20.06.2013 19:19
Terese Browning
Gast





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„Alles Blödsinn. Es soll auch kluge Gryffindor geben, oder aber mutige Ravenclaws. Warum also nicht freche Hufflepuffs.“ Jetzt war sie es, die dem Älteren ein freches Grinsen schenkte. Dass sie ihn nur ein wenig neckte, war offensichtlich. Sie empfand ihn ja auch nicht als unhöflich, aber ein wenig stänkern war nach wie vor vollkommen in Ordnung. „Nein, ist schon okay. Ich verstehe ja was du meinst.“ Die Gryffindor lächelte knapp, ehe sie ein paar vorbei gehende Schüler beobachtete. Sie versuchte noch ein letztes Mal ein Schneeball zu werfen, vielleicht konnte man ja doch eine Schneeballschlacht hervorrufen, aber dieses Mal war sie es, die einen der Vorbeilaufenden verfehlte. „Siehst du, ich kann das auch mit dem Mit-Absicht-Nicht-Treffen“, verteidigte sie ihren Wurf schmunzelnd. Was er konnte, konnte sie schon lange.
„Vielleicht, vielleicht aber auch nicht“, entgegnete sie, noch bevor er dann zugab, dass sie Beide gleich alt waren. Klar hätte sie auch unrecht haben können, aber irgendwie war es eben so ein Bauchgefühl gewesen, dass sie ein Alter hatten. Und sie hatte ja am Ende auch Recht behalten. „Ieks... siehst du, mein Hirn friert schon ein. Natürlich meinte ich Hogsmead“, kicherte die Löwin amüsiert über sich selbst und dann folgte sie Davey auch schon und holte auf seine Höhe auf. „Magst du Weihnachtsmärkte?“, erkundigte sie sich dann noch, während sie dem Dorf immer näher kamen.

[tbc: Zonkos Scherzartikelladen]

ooc: mach du ruhig da direkt deinen Post, wenn du magst.


21.06.2013 18:58
Rita Skeeter



Alter:
18 Jahre
Semester:
1. Semester
Studienfach:
Journalismus & Politikwissenschaft
Blutstatus:
Reinblut
Gesinnung:
Neutral
Spieler:
Rica

Charakter
Beziehungen


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Cf: Einstieg nach dem Zeitsprung

Rita hatte sich heute angezogen als würde sie eine Reise zum Nordpol antreten. Sie fühlte sich müde und auch ein wenig krank. Trotzdem hatte sie sich aus dem Schloss bewegt, um wählen zu gehen. Neben der kleinen Reportage über die Wahlen, die für die Schüler die ersten waren, an denen sie teilnehmen durften, hatte sie auch von oberem Posten den Auftrag erhalten etwas über den Weihnachtsmarkt zu berichten, um die Stimmung ein wenig aufzulockern. Was hätte sie auch sagen sollen? Dass sie so etwas langweilig fand? Sie hatte alles, was sie brauchte in ihrer Tasche verstaut, jedoch wartete die Slytherin noch auf jemanden, bevor sie sich auf den Weg machen würde. Bereits die Straßen waren geschmückt und alle waren ausgelassen und fröhlich. Rita sah sich nach Adrian um. Sie hatte ihn gefragt, ob er Zeit hätte ein paar Fotos zu machen. Sie hatte zwar auch andere Leute mit Kameras an der Hand, aber für eine schöne, stimmungsvolle Reportage über den Weihnachtsmarkt, fand sie Adrians Bilder am meisten angemessen. Auch wenn sie ihm das so nicht sagen würde.


30.06.2013 21:16 offline E-Mail suchen homie
Adrian Maccarthy
Gast





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Rita & Ad

Nach dem Zeitsprung

Adrian hatte sich heute gut auf den winterlichen Ausflug vorbereitet. Er hatte eine Mütze über seinen Kopf gezogen, seine dunkelbraunen Haare lugten unter seiner Mütze ein wenig hervor, sie waren wieder länger gewachsen, ohne dass Adrian das großartig bemerkt hätte. Er hatte gleich zwei seiner Kameras mit dabei. Eine Muggelkamera, die er sehr schätzte und in den er einen magischen Film eingelegt hatte, sowie eine ziemlich neue Entwicklung einer Kamera aus der Zaubererwelt, die er sich von seiner Tante geliehen hatte und mit welcher er heute ein bisschen herumprobieren wollte. Adrian wusste ungefähr, was sich Rita so an Fotografien für ihre Artikel vorstellte, es war nicht das erste Mal, dass die beiden zusammen arbeiteten. Adrian wendete sich kurz noch einmal um, dem Weg entgegen, den er gerade in Richtung Hogsmeade genommen hatte und machte - wie sollte es anders sein - ein Foto. Dann drehte er sich wieder in Richtung Hogsmeade und rannte, mitsamt der baumelnden Fototaschen, Rita entgegen, die wohl auf ihn wartete. "Wo gehen wir als erstes hin?" Fragte er.

Heute Morgen, weil er ja gewusst hatte, dass sie sich zu zweit im Rahmen der Schülerzeitung auf den Weg machen würden, hatte der Hufflepuff der Slytherin eine kleine Freude machen wollen, so wie er es gerne für seine Mitmenschen tat, ohne dass die es groß bemerken sollten. Von Rita wusste er, dass sie zum Beispiel Schmuck mochte und Wert darauf legte, wie sie von anderen gesehen wurde. Also hatte er, seine Unauffälligkeit und Unscheinbarkeit kam ihm dabei zugute, früh morgens ein kleines Paket auf dem Slytherintisch hinterlassen, auf dem ihr Name gestanden hatte. Es war schlicht eingepackt, darinnen hatte sich ein relativ schlichter Silberring befunden, aber eben ein Silberring, den er einmal von seiner Tante bekommen hatte und mit dem er noch nie gewusst hatte, was damit anzufangen war. Umso besser, dass er Rita vielleicht eine kleine Freude damit bereitet hatte. Er schaute kurz an ihre Finger, aber Rita war wirklich dick eingepackt, sodass er keinen Schmuck an ihren Fingern erkennen konnte. Hoffentlich hatte sie sich gefreut. Dass Adrian sie auch hätte in Verlegenheit bringen können, daran dachte der Hufflepuff nicht. Seinen Namen erwähnte er bei solcherlei Geschenken ja nie. Und würde Rita Ratten mögen und Adrian hätte eine bei der Hand gehabt, hätte sie heute Morgen eben vielleicht statt eines Silberringes eine graue Ratte vorgefunden. Adrian lächelte verhalten, nachdem er seine Frage gestellt hatte.


01.07.2013 12:43
Rita Skeeter



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Rica

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Rita hatte am Morgen in der Tat das Päckchen gefunden. Sie hatte nicht gewusst von wem es war, jedoch hatte sie diese Tatsache nicht daran gehindert es auch zu öffnen. Sie hatte mit ziemlich vielem gerechnet, aber nicht damit, dass sich ein Ring in der Schachtel befinden würde. Sie kannte spontan auch niemanden, der ihr einen Ring schenken würde. Sie war überrascht gewesen, wenn auch ein wenig erfreut. Welche Frau würde sich nicht über ein solches Geschenk freuen, auch wenn der Ring in ihren Augen relativ schlicht war. Aber das hinderte die Slytherin nicht daran den Ring auch zu tragen. Vielleicht würde man sie irgendwann darauf ansprechen und dann würde sie schon herasufinden von wem der Ring war. Natürlich würde sie es herausfinden. Das war ihr Job – im gewissen Maße.

Die Slytherin begrüßte Adrian kurz, als dieser sich näherte, dann sah sie sich um. „Die meisten Schüler werden wohl auf dem Dorfplatz sein. Vielleicht sollten wir dort anfangen, solange das Licht gut ist? Aber ich glaube wir können auch ein paar gute Fotos auf dem Weg dorthin bekommen. Weniger Leute, mehr traute Zweisamkeit.“ Damit meinte sie nicht sich selbst und Adrian, sondern die anderen Schüler. Ein romantisches Pärchen im Schnee kurz vor Weihnachten. Da musste doch allen das Herz aufgehen. „Wenn wir mit dem Weihnachtsmarkt durchsind, können wir ja die Wahlen noch mitnehmen, also ein paar Fotos davon. Den Artikel schreibe ich erst, wenn ich die Ergebnisse kenne.“


07.07.2013 22:50 offline E-Mail suchen homie
Marlene McKinnon
Gast





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Remus & Marlene

Sie hätte Madame Pomfreys Angebot vielleicht doch annehmen sollen. Marlene verzog das Gesicht, als sie aufgrund einer leichten Unebenheit am Boden den Fuß falsch aufsetzte. Es tat weh, immer noch.
Und trotzdem quälte sie sich lieber damit herum, als noch ein Mal zur Heilerin zu gehen. – Dass es niemand verstehen konnte, dass sie diese Haltung hatte, war ihr egal. Es wäre einfach gewesen, den Knöchel zu heilen, aber das wäre nicht das Gleiche gewesen. Sie hätte nicht so lange etwas davon gehabt. Keine negative Erinnerung an ihre Dummheit, alleine und nicht warm angezogen durch den Schnee zu laufen, keine Schmerzen. Marlene hatte es, ihrer Meinung nach, verdient, dass es weh tat, nicht sofort alles wieder gut. Ganz abgesehen davon war der Knöchel schließlich nur verstaucht gewesen, nicht geboren, kein Bänderriss. – Eigentlich war also alles in Ordnung, abgesehen davon, dass es weh tat.
„Können wir kurz stehen bleiben?“, bat sie schließlich Remus. An anderen Tagen mochte es kein Thema, eine Schwierigkeit sein, aber heute war es ein leichtes Problem, mit ihm Schritt zu halten. Dafür meldete sich der Fuß doch noch ein wenig zu oft. – Man konnte fast gar nicht glauben, dass nichts weiter passiert war, als dass sie umgeknickt war. – Es hatte zwischendurch sogar Zweifel bestanden, ob Marlene überhaupt mit nach Hogsmeade gehen konnte und wollte. Aber sie hatte sich so darauf gefreut! Mit Remus zusammen zu sein, etwas Besonderes mit ihm zu erleben. Und in dem Punkt war sie sich sicher, dass Dorf und Weihnachtsmarkt mit ihm zusammen, wunderbar sein würden. Ganz anders. Heller, fröhlicher – es würde schaffen, die Gedanken an all die schlimmen Ereignisse bei Seite zu schieben. Keine Inferi heute, bitte. Keine Leiche in einer Seitengasse.
Sie lächelte zu Remus hinauf. „Danke“, etwas verspätet, bedankte sie sich dafür, dass er auf sie gehört hatte, stehen geblieben war. Marlene zog sich die Handschuhe von den Fingern und warf sie neben ihren Fuß in den Schnee. Links und rechts zwei Finger in den Schuh geschoben, begann sie, ihren Knöchel zu massieren. – Das würde nicht dauerhaft helfen, Anwandlungen dieser Art würd sie auf ihrem Ausflug sicher noch häufiger haben, aber solange es sonst nichts war!
Abgesehen davon hatte ihr verstauchter Knöchel ihr schon den einen oder anderen Vorteil eingebracht: Es hatte ihre Mitschüler belustigt, vor allen Dingen Andromeda, mit der sie danach das erste Mal einigermaßen normal geredet hatte. Noch etwas, worüber Marlene sich freute, auch wenn das Gefühl komisch blieb. Wirklich vertragen hatten sie sich nicht, so schien es ihr. Gleichzeitig fiel es Marlene immer schwerer, Romy noch ein Mal auf ihren Streit anzusprechen. Dabei war sie diejenige, die sich entschuldigen müsste. Ihre Schuld. Sie hatte überreagiert und viel zu engstirnig. Sagte das Sprichwort nicht, man solle nicht von sich auf andere schließen?
Marlene seufzte leise.
Hoffentlich hatte Remus sie nicht gehört! Es hatte immerhin nichts mit ihm zu. Und, sie hatte sich doch auf diesen Tag gefreut, es ausnutzen wollen, mit ihm zusammen zu sein. Den ganzen Tag, ohne irgendwelche Verpflichtungen. Nur sie beide.


08.07.2013 01:46
Adrian Maccarthy
Gast





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Rita & Ad

Adrians verhaltenes Lächeln wich für einen kurzen Moment einem eher Unverständnis zur Schau tragenden Blick, als Rita von trauter Zweisamkeit sprach. Adrian und doppeldeutige Aussprüche - das war immer noch eine eher schwierige Beziehung. Aber da Rita dann einfach weiter sprach und es nicht das erste Mal war, dass Adrian und die Chefredakteurin der Schülerzeitung von Hogwarts zusammen unterwegs waren, wischte Adrian den verwirrten Gesichtsausdruck binnen Sekunden wieder weg und ersetze ihn abermals durch ein unsicher wirkendes Lächeln. "Das klingt doch gut!" Sagte Adrian, nachdem Rita seine Frage ausführlich beantwortet hatte. Seine Kameras waren bereit, er würde selbst Fotos machen und Rita hatte natürlich auch selbst die Chance, ihn auf gewünschte Motive und reißerische Momente aufmerksam zu machen.

Kurz blickte der Hufflepuff sich um. Er konnte Remus Lupin erkennen - und Marlene McKinnon, wenn er richtig lag. Schwebte ein solches Pärchen vielleicht in den Gedanken von Rita herum? Mit einem Kopfnicken, von dem Adrian annahm, das es unauffällig war, wies er Rita auf die beiden Gestalten hin, die etwas weiter abseits von ihnen ebenfalls stehen geblieben waren. "Wie wäre es damit?" Bot er an. "Schwebt dir sowas vor?"


12.07.2013 14:04
Rita Skeeter



Alter:
18 Jahre
Semester:
1. Semester
Studienfach:
Journalismus & Politikwissenschaft
Blutstatus:
Reinblut
Gesinnung:
Neutral
Spieler:
Rica

Charakter
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Rita war Adrians Blick gefolgt und in ihren Augen funkelte die Freude. Dann nickte sie auf seine Frage hin. „Genau so was… Also… Als Paar. Ein wenig schüchtern, aber verliebt. Die Fotos, wie sie da auf dem Boden hockt, brauchen wir nicht. Aber wir können erst mal an ihnen dran bleiben. Vielleicht bekommen wir ein Händchenhalten oder einen Kuss.“ In dem Punkt war Rita ziemlich emotionslos. Sie würde einfach so unauffällig wie möglich hinter den beiden hergehen bis sie das Bild hatten, das sie haben wollten – oder vielmehr, was sie haben wollte. Es interessierte sie auch nicht, dass andere sich dadurch gestört fühlen könnten. Schließlich legte sie ihren Arm um Adrian. „Ach ich seh schon, du verstehst mich. Wir werden heute viel Spaß haben.“ Sie lächelte zufrieden. Der Artikel stand komplett schon vor ihrem geistigen Auge.


14.07.2013 23:54 offline E-Mail suchen homie
Greta Catchlove
Gast





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Amber & Greta

Firstpost

Greta hatte zuerst gezögert, als sie erfahren hatte, dass sie wieder nach Hogsmeade gehen dürften, um vor allem den älteren Schülern die Chance zu ermöglichen, zu wählen. Die Hufflepuff betraf dies nicht, sie war noch nicht volljährig und war dementsprechend noch nicht dazu befugt, zu wählen. Auch, wenn sie es gerne getan hätte. Vielmehr beschäftigte sie aber der Gedanke, dass bei ihrem letzten Ausflug in das kleine Magierdorf ein Mädchen umgekommen war. Greta war selber nicht dabei gewesen, aber sie hatte Rebecca ganz gut gekannt, war sie doch im selben Haus und im selben Jahrgang mit ihr gewesen. Wie das hatte passieren können, konnte sie sich immer noch nicht erklären.
Aber anstatt nun alleine im Schloss herumzusitzen und Trauer zu schieben, hatte sie sich dann doch dazu entschieden, mit den anderen auf den Weihnachtsmarkt zu gehen, dort oben wäre es sicher einsam geworden.
So hatte sich Greta mit Amber Fool, eine ihrer Mitschülerin aus Gryffindor, auf den Weg nach Hogsmeade gemacht. Sie mochte Amber, sie schien eine nette Person zu sein, viele hielten sie zwar für arrogant, aber Greta vermutete einfach, dass sie ruhiger war als manch anderer. Was das Mädchen besonders machte, war, dass sie eine Albino war, sie wurde sicher von vielen einfach mal so angestarrt, Greta hatte das sicher auch gemacht, als sie sie das erste Mal gesehen hatte.
Ein kalter Luftzug fegte über die Straße, die hinunter zum Dorf führte, und Greta zog ihren Schal enger um ihren Hals. Es war ein kalter und verschneiter Wintertag, aber dies hatte die Schüler von Hogwarts nicht davon abgehalten, hinunter zu gehen. Auf Gretas Mütze hatten sich bestimmt schon einige vereinzelte Schneeflocken verirrt, aber dies war unvermeidbar, ihr gelber Mantel stach auch ein wenig hervor. "Ich bin schon gespannt, wer die Wahl gewinnen wird. Schade, dass wir noch nicht wählen dürfen.", meinte Greta mit einem kleinen Lächeln im Gesicht, um ein wenig Konversation zu betreiben. Diese Reinblüterpartei, die gegründet wurde, war Greta unsympathisch und sie hoffte, dass diese nicht gewinnen würde, aber ansonsten war sie mit dem Rest zufrieden. Sie würden ja sehen, für wen sich das Zauberervolk entscheiden würde.


20.07.2013 09:36
Remus Lupin
Vertrauensschüler, Werwolf


Alter:
17 Jahre
Wohnort:
Dufftown/Schottland
Klasse & Haus:
6. Klasse Gryffindor
Blutstatus:
Halbblut
Gesinnung:
gut
Spieler:
Rhia

Charakter
Beziehungen


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Marlene & Remus

Spieleinstieg nach Zeitsprung
cf: Verbotener Wald


„Natürlich…“ erwiderte Remus besorgt und blieb sofort stehen. Er hatte sich auf den Ausflug mit Marlene heute gefreut, es war endlich mal wieder eine Gelegenheit für sie beide, ungestört ein wenig Zeit miteinander zu verbringen, aber schon auf dem Weg hierher waren ihm Zweifel gekommen, ob sie die richtige Entscheidung getroffen hatten, indem sie sich auf den Weg nach Hogsmeade gemacht hatten. Vielleicht hätten sie lieber im Schloss bleiben sollen, sich einen Platz in irgendeinem Aufenthaltsraum suchen sollen, in dem Marlene ihren verletzten Fuß hochlegen konnte. Besorgt beobachtete der Gryffindor, wie sie sich bückte und ihren Knöchel massierte. Er wusste, dass sie vor ein paar Tagen im Schnee gestürzt war und sich dabei den Fuß verstaucht hatte, er wusste auch, dass sie sich geweigert hatte, sich von Miss Pomfrey wieder heilen zu lassen, und auch wenn er ihre Entscheidung nicht hundertprozentig verstehen konnte, so akzeptierte er sie. Aber das änderte nichts daran, dass er sich Sorgen um sie machte – und sich selbst Vorwürfe, weil er am letzten Donnerstag nicht für sie da gewesen war sondern an dieser Mutprobe teilgenommen hatte. Es war nett gewesen und auch nicht sehr unheimlich, zumindest nicht für jemanden, der schon vorher im Verbotenen Wald gewesen war, aber der Gedanke, dass seine Freundin allein draußen im Schnee gesessen hatte, bis Oliver aus Ravenclaw sie gefunden hatte, behagte ihm gar nicht.

„Vielleicht sollten wir uns eine Bank oder ähnliches suchen…“ Die er, bevor sie sich setzen konnten, vom Schnee freiräumen würde, er wollte nicht, dass Marlene sich zu allem Überfluss noch erkältete oder ähnliches. Mit besorgtem Blick kniete er sich vor sie in den Schnee und schob ihre Hände sanft zur Seite um nun selbst ihren Knöchel zu betasten und zu massieren. „Das ist wieder angeschwollen, oder…?“ Er sah sie von unten an. Schon viel früher hätten sie stehenbleiben sollen, hätten sie Pause machen sollen, das wusste er nun. Er konnte nicht mehr ändern, dass sie bis hierher gegangen waren ohne einmal innezuhalten, aber er konnte immerhin dafür sorgen, dass seine Freundin sich für den Rest des Tages nicht mehr überanstrengte.


20.07.2013 11:06 offline E-Mail suchen homie
Amber Fool



Alter:
16
Wohnort:
Widecombe-in-the-Moor, Devon
Klasse & Haus:
6. Klasse, Gryffindor
Blutstatus:
Muggelgeboren
Gesinnung:
zukunftsorientiert
Spieler:
Rexy

Charakter
Beziehungen


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Amber & Greta

Es war das zweite Mal, dass sie wieder auf dem Weg nach Hogsmeade war nach dem Vorfall. Dem Fund ihrer toten Klassenkameradin, Rebecca Oate. Sie schauderte noch immer, wenn sie daran dachte, an ihre eigene Panik, die Angst und die Bestürzung in den Augen ihrer anderen Begleiterinnen, wie sie in die Drei Besen gerannt war, um Hilfe zu holen… Sie hatte nicht damit gerechnet, einen toten Körper zu finden. Ihr Können hatte sie nicht vorgewarnt, sie hatte keine Vision gehabt, die sie auf den Anblick hätte vorbereiten können… Wenn es doch nur immer so wäre. Oder wenn sie nur Visionen von einer guten Zukunft hätte. Aber nein, die Visionen kamen, wie sie wollten, und auch wenn sie die Zukunft auch mit Hilfe von Teeblättern und ähnlichen Hilfsmitteln einsehen konnte, so waren die spontanen Visionen am zuverlässigsten, am wenigsten dem Wandel unterworfen… Und das machte ihre Vision, was ihren besten Freund, Oliver, betraf, noch schlimmer… Sie sollte jetzt nicht daran denken, sollte sich auf den Weihnachtsmarkt freuen, aber der Weg nach Hogsmeade ließ sie an das letzte Wochenende denken, an dem sie ins Dorf gewandert war. Sie hatte sich damals mit Oliver getroffen und sich „versöhnt“ – auch wenn sie ja nie böse auf ihn gewesen war, nur traurig. Und es war gut, dass sie wieder miteinander sprachen, aber die Vision, die sie über sein vorzeitiges Ende gehabt hatte, konnte sie dennoch nicht vergessen…

Wenigstens hatte sie Begleitung auf ihrem Weg ins Dorf und hoffentlich auch beim Schlendern über den Weihnachtsmarkt. Greta, ihre Klassenkameradin aus Hufflepuff, würde ihr hoffentlich dabei helfen, die dunklen Gedanken zu verdrängen. „Ich auch,“ antwortete Amber. „Ich hoffe nur, es ist nicht diese TWP…“ Als Muggelgeborene fand sie deren Gedankengut äußerst bedenklich. „Ich hätte die ganze neue Partei gewählt, wenn ich dürfte. Die, die für Gleichberechtigung eintritt. Und was ist mit dir? Wen hättest du gewählt, wenn du dürftest?“

Hätte sie tatsächlich wählen dürfen, hätte sie womöglich niemandem verraten, auf wen ihre Wahl gefallen wäre, sondern sich auf das Wahlgeheimnis berufen, aber da es nur hypothetisch war, machte es ihr nichts aus, dies von sich preiszugeben. Sie streckte die Hände aus, um ein paar Schneeflocken einzufangen – wenigstens das Wetter lag ihr. Im Winter kam sie mit der Sonne besser zurecht und sie mochte den Schnee, der, weiß auf weiß, auf ihre bloßen Hände fiel.

„Wie oft wir wohl noch nach Hogsmeade dürfen…?“ murmelte sie, kaum hörbar, aber doch noch so, dass Greta sie womöglich verstanden haben konnte. Auch ohne hellseherische Fähigkeiten konnte man sehen, dass die Lage in Großbritannien bestenfalls angespannt war. Aber sie hatte Krieg gesehen… Oder war es etwa doch nur ein Trugbild gewesen?


25.07.2013 02:22 offline E-Mail suchen homie
Greta Catchlove
Gast





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Amber & Greta

Bei Ambers Antwort musste Greta selber kurz überlegen, sie hatte nie wirklich darüber nachgedacht, wen sie wählen würde, schließlich war sie noch nicht berechtigt dazu. Das hatte sie zwar nicht davon abgehalten, mehr über die Wahlprogramme herauszufinden, aber Gedanken arüber gemacht, wen sie denn wählen würde, hatte sie nicht. Auf Ambers Bedenken, dass die TWP ihr etwas unsympathisch war, nickte die Hufflepuff. "Ja, die TWP ist mir auch nicht ganz geheuer. Aber solange es die nicht werden und diese Reinblüterpartei bin ich eigentlich mit allem zufrieden. Ich wüsste gar nicht, wen ich wählen würde.", entgegnete sie mit einem kurzen Schulterzucken. Die TWP und die CP würde sie nicht an der Macht wissen wollen, schließlich war sie Halbblut. Die anderen Parteien hatten nicht schlecht geklungen, vielleicht hätte sie sogar die Studentenpartei RMBP gewählt, sie hatten ein schönes Wahlprogramm.

Als Amber sich leise fragte, wie lange sie wohl noch nach Hogsmeade dürften, machte sich in Gretas Magen wieder dieses schlechte Gefühl breit und ihr Lächeln verschwand. Eswar merkwürdig, wieder in das Zaubererdorf zu gehen ohne Rebecca und zu wissen, dass sie dort gestorben war. "Mich hat es gewundert, dass wir überhaupt noch dürfen, jetzt... wo das mit Rebecca passiert ist.", erwiderte sie mit leiser Stimme. Die Hexe machte sich Sorgen - um ihre Mitschüler, um ihre Familie, aber vor allem um ihren Vater, ihren Bruder und ihre Schwester. Die drei waren Muggel und im Tagespropheten wurden wieder so viele Muggelmorde angekündigt. Greta hatte schon eine Eule geschickt und sich erkundigt, aber mehr als sie warnen konnte sie nicht. Das Drama bei der Quidditchweltmeisterschaft hatte sie auch nicht vergessen, und damit waren nicht nur ihre nichtmagischen Verwandten gefährdet, sondern sie alle. Sie hoffte, dass es sich bei den Tätern nur um eine kleinere Gruppe handelte, die das Ministerium schnell stellen konnte. "Ich mache mir Sorgen, dass das Ganze irgendwann ausartet.", meinte die Hufflepuff und schlang die Arme um ihren Oberkörper. Ihr kam es vor, als wäre es auf einmal kälter geworden, aber das bildete sie sich sicher nur ein. Sie vermisste Rebecca, sie war nett und freundlich gewesen und Greta hatte sie sehr gemocht.


26.07.2013 09:14
Amber Fool



Alter:
16
Wohnort:
Widecombe-in-the-Moor, Devon
Klasse & Haus:
6. Klasse, Gryffindor
Blutstatus:
Muggelgeboren
Gesinnung:
zukunftsorientiert
Spieler:
Rexy

Charakter
Beziehungen


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Amber & Greta

Amber hatte zustimmend genickt, was die Abneigung gegen beide Parteien, die mit der Reinblutideologie sympathisierten, anging. Es war ja auch nicht weiter verwunderlich, schließlich war sie muggelgeboren, so dass ein Wahlsieg der TWP oder der CP nur Nachteile für sie mit sich bringen konnte.

„Ja, und dann dieser Angriff beim Halbfinale… Das war ja auch hier in Schottland, gar nicht so weit von hier entfernt…“ antwortete sie ebenso leise. „Ich denke, wir dürfen heute nur deswegen nach Hogsmeade, weil heute gewählt wird – die Siebtklässler müssen ja quasi ins Dorf, und deswegen gibt es hier ja ohnehin Sicherheitsleute, Auroren und so…“ Sicherheitsleute hatte es allerdings auch während der Quidditch-WM gegeben, doch das hatte den Opfern des Inferi-Angriffes auch nicht das Leben retten können…

Sie warf ihrer Begleiterin einen Seitenblick zu, und biss sich unsicher auf die Lippen. Auch Amber fürchtete, dass das Ganze ausarten würde, doch ihre Sorgen wurden noch zusätzlich durch ihre Visionen verstärkt. „Ich auch,“ gab sie leise zu. „Ich glaube… ich glaube, das wird noch viel schlimmer…“ Greta hatte die Arme um ihren Oberkörper geschlungen, und Amber tat es leid, dass sie ihr keinen Trost durch etwas optimistischere Worte schenken konnte, aber sie konnte die gleichaltrige Hufflepuff ja auch nicht belügen.


12.08.2013 02:36 offline E-Mail suchen homie
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