Kalender

DATUM
Samstag, 11.09.1976

ZEIT
Ab 11 Uhr

WETTER
Ca. 17°C
Sonnig mit starken Windböen

Inplay

Gryffindor: 000
Hufflepuff: 000
Ravenclaw: 000
Slytherin: 000

Plotübersicht
Quidditchauswahlspiele Hufflepuff
Geheimes Treffen in Godstow

Team

The Beginning of the End » Geschichte der Zauberei » Hogwarts » Ländereien » Ländereien » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
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Merlin
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Ländereien


06.03.2018 22:19 offline E-Mail suchen homie
Fletcher Winfield



Alter:
17 Jahre
Wohnort:
Brighton
Klasse & Haus:
7. Klasse & Ravenclaw
Blutstatus:
Reinblut
Gesinnung:
neutral
Spieler:
binki

Charakter


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Evelyn & Fletcher

Einstieg nach Zeitsprung
CF: Ravenclawtisch

Das Wetter war ungemütlich. Nicht weiter beunruhigend für Anfang/Mitte September im Norden Schottlands. Fletcher war ohnehin niemand, der sich Sorgen wegen des Wetters machte. Nur, wenn er unmittelbar von den vier Elementen betroffen war, weil er sich draußen aufhielt und vielleicht von einem plötzlichen Wetterumschwung überrascht wurde. Dann war es tatsächlich beunruhigend. Aber heute war es nichts Außergewöhnliches. Nicht einmal das Schmatzen des feuchten Grases, als sie über die Ländereien Richtung Quidditchfeld liefen, war wirklich ablenkend.

Der Siebtklässler hatte die Hände in den Taschen seiner Jacke, damit sie nicht auskühlten, während er das Gesicht etwas tiefer in seinen blauen Hausschal drückte, um die empfindliche Haut vor dem ungemütlichen Wind zu schützen. Er sah immer wieder zur Seite zu seiner Begleiterin, seiner kleinen Schwester. Sie hatte ihn überredet, mit ihm spazieren zu gehen. Anschließend wollte sie das Ende der Auswahlspeie ansehen, zusammen mit ihm. Er wollte Letzteres nicht unbedingt. Quidditch war zwar spannend, aber das Training war nicht unbedingt interessant für ihn. Besonders wenn es sich dabei auch noch um ein anderes Haus handelte.

Wie üblich sah Evelyn die Dinge etwas anders als er. Wie üblich hatte sie auch kein Problem damit die Unterhaltung zwischen den beiden am Laufen zu halten, ohne dass er sich sonderlich aktiv daran beteiligen musste. Er hörte ihr zu, das stimmte, aber normalerweise war seine aktive Beteiligung auf „hmm“s und „aha“s beschränkt. Seiner Schwester schien das nichts auszumachen, denn sie fuhr fröhlich in ihrer Erzählung fort. Worum genau es ging hatte er noch nicht ganz verstanden, außer dass es sich um eine Art Partnerbörse handelte. Warum sie ihm das erzählte, hatte er auch noch nicht begriffen. Aus diesem Grund unterbrach er sie als ein Freund einer Freundin von ihr sich gerade mit einem Bekannten eines Freundes darüber unterhalten hatte, wie ein Erstklässler sich scheinbar in eine Siebtklässlerin verschaut hatte und nun mit dieser Partnerbörse mit ihr verkuppelt werden wollte. Oder so ähnlich. „Und Du möchtest Dich da jetzt anmelden?“ Wenig überzeugt, weder von dieser Idee noch, ob er sie überhaupt richtig verstanden hatte, schwang sein gesamter Zweifel in dieser einen Frage mit. Sicherlich wollte sie wohl kaum ihn mit jemandem… „verkuppeln“?


19.08.2019 13:21 offline E-Mail suchen homie
Evelyn Winfield
Vertrauensschülerin


Alter:
16
Wohnort:
Brighton
Klasse & Haus:
6. Klasse | Hufflepuff
Blutstatus:
Reinblut
Gesinnung:
gut
Spieler:
Valle

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Beziehungen


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Fletcher & Eve

cf: Hufflepufftisch (Zeitsprung)

Eve mochte das heutige Wetter. Nun ja, eigentlich gab es kein Wetter, dass sie tatsächlich nicht mochte. Manche waren weniger schön als andere, aber sie konnte allem etwas Schönes abgewinnen. Während sich einige heute zum Beispiel über den kalten Wind beklagten, der einem alles wegwehte, genoss die Hufflepuff einfach die erfrischende Kälte, die ihr Kleid so lustig wehen ließ. Trotzdem trug sie eine Jacke an, denn erfrieren wollte sie nun doch nicht. Außerdem hätte Fletcher sie sowieso wieder zurück in den Schlafsaal geschickt, um sich eine zu holen, wenn sie ohne aufgekreuzt wäre. Draußen auf den Ländereien wühlte sich ihr großer Bruder tiefer in seinen Schal und seine Jacke ein, während sie ein paar Schritte nach vorne sprang und eine Drehung machte, um ihn danach fröhlich anzulachen und einige Meter einfach rückwärts ging, um Fletcher besser ins Gesicht schauen zu können, während sie mit ihm sprach. »Ich hoffe, das Wetter macht Mona nicht zu viel aus. Ich mag es ja, wenn es so windig ist und ich glaube, eigentlich mag Mona das auch, aber für Quidditch ist es echt doof. Gerade als Hüter, weißt du? Ich kann zwar kein Quidditch spielen, aber es ist ja klar, dass man es als Hüter echt doof hat mit so viel Wind. Wenn jemand versucht in den Ring zu werfen und dann fliegt Mona los, um den Ball zu fangen, aber der Wind trägt es ganz woanders hin?«, plapperte sie auch los. Sie ließ wie immer ein wenig Stille zwischen ihren Monologen, um ihrem Bruder die Chance zu geben, selbst etwas zu sagen, aber die beiden kannten sich nun mal so gut, dass sie genau wusste, wann sie tatsächlich eine richtige Pause machen musste und wann er einfach ihr das Ruder überließ und lieber nur ihr zuhörte. »Aber Mona ist eigentlich echt super als Hüterin, also denke ich nicht, dass das so schlimm wird. Meaghan ist nur ziemlich streng, also wird es wohl sehr anstrengend. Aber letztes Jahr hat sie es ja auch geschafft.«

Während sie über die Ländereien spazierten, ließ Eve ihren Blick für einen Moment nach oben wandern. Ob es wohl noch regnen würde? Das erinnerte sie an ihr Treffen mit Sirius, der sie letzten Mittwoch nach dem Unterricht abgefangen hatte und sich gewünscht hatte, dass sie mal für ihn im Regen tanzen würde. Ein leises Kichern entwich ihr bei dem Gedanken daran. »Hast du schon die neue Schülerzeitung gelesen? Echt lustig, dass Daniella und Antonia die Leitung zusammen übernommen haben. Ich finde es auch schön, dass sie das…freundlicher gestalten als Rita«, meinte sie dann. »Antonia hat wirklich viel Verantwortung seit diesem Schuljahr. Sie ist ja auch die neue Vertrauensschülerin von Ravenclaw geworden, das hast du sicher auch gesehen.« Ihre Gedanken wanderten zu der neuen Partnerbörse von Hogwarts und sie musste kichern. »Ich war ja echt überrascht, dass ausgerechnet Sirius und Pauline jetzt so eine Partnerbörse aufmachen. Pauline mag ihn eigentlich nicht und Sirius tendiert dazu, Slytherins zu vermeiden, was ich gar nicht so richtig verstehen kann. Aber es klingt echt lustig. Glaubst du, da machen viele mit? Hast du vor da mitzumachen? Ich wette, man kann auch super gut neue Freunde damit finden.« Vielleicht sollte sie Ramona vorschlagen, sich da gemeinsam anzumelden. Alec hatte vielleicht auch Lust darauf. Fletcher schien jedoch dem ganzen eher skeptisch gegenüber zu stehen. Eve zuckte mit den Schultern, als er sie fragte, ob sie sich da anmelden wollte. »Ich weiß noch nicht, vielleicht. Spaß machen würde es sicher«, erwiderte sie nachdenklich. »Oh, aber machst du beim Duellierclub mit? Professor Black war echt nett, das wird bestimmt cool mit ihm.«


22.08.2019 23:28 offline E-Mail suchen homie
Fletcher Winfield



Alter:
17 Jahre
Wohnort:
Brighton
Klasse & Haus:
7. Klasse & Ravenclaw
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Reinblut
Gesinnung:
neutral
Spieler:
binki

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Evelyn & Fletcher

Geduldig hörte er ihr mit einem Ohr zu. Seine Gedanken waren teilweise an anderen Orten und auch, wenn er vielleicht nicht jedes Wort haargenau registrierte, so wusste er doch, worum es ging. Allerdings musste er kurz selbst nachdenken, wer denn nun Mona war. Mental führte er ein Organigramm aller Leute, die Evelyn als ihre Freunde bezeichnete. Wer das als Witz bezeichnete, dem war nur nicht bewusst, wie kompliziert es manchmal zugehen konnte. Denn mit jedem Jahr, das die quirlige Hufflepuff mehr an Hogwarts verbrachte, wuchs auch die beachtliche Schar ihrer Freunde. Bisher hatte sie keine Höchstgrenze erreicht und wahrscheinlich würde das auch nicht so schnell passieren. Etwas, das Fletcher persönlich nicht nachvollziehen konnte, da er seine Freunde nur mit Bedacht wählte – diejenigen, die eben nicht von selbst das Weite suchten. Einige dieser hatten ihn auch schon mehr als ein Mal darauf aufmerksam gemacht, dass seine kleine Schwester ziemlich viel redete. Dass das ein Problem darstellen sollte, war ihm nicht ersichtlich gewesen. Das war Teil ihrer Persönlichkeit, wer das nicht abkonnte, sollte sich lieber von ihr fernhalten, bevor ihr eingeredet wurde, sie müsste sich ändern. Das war nämlich Unsinn. Als sie Luft holte und ihn ansah, ob er es denn genauso wie sie sah, was die Hüterposition bei schwierigen Windbedingungen anging, stimmte er ihr mit einem nachdenklichen „Mhm hm“ zu. Ihr schien es genügen, denn schon fuhr sie fort von Mona und ihrer bevorstehenden Aufgabe zu sprechen.

Als Eve jedoch ohne Grund loskicherte, sah er sie fragend an. „Was gibt es da zu lachen, hm?“ Etwas merkwürdig war es schon. Sie war zwar oft fröhlich, aber er war sich sicher, dass sie gerade nichts Dergleichen gesagt hatte, das ein Kichern gerechtfertigt hätte. Das hätte er mitbekommen.

„Die neue…?“ Er hatte sie nicht einmal in der Hand gehabt. Bisher war es mehr ein Ableger der Hexenwoche gewesen, wenn man nach den Inhalten ging und sein Interesse war nicht unbedingt geweckt worden. Er war auch nicht daran interessiert, wer wen in der letzten Woche geküsst hatte. Zwar konnte das durchaus hilfreich während der Erkältungszeit sein, um Epidemieherde zu meiden, aber mehr auch nicht. „Wir werden sehen, ob es besser wird“, gab er deshalb nur diplomatisch zurück. „Ich habe sie bisher noch nicht gelesen“, fügte er nach ein paar Sekunden hinzu, um Klarheit zu schaffen.
Dass Antonia Rookwood die neue Vertrauensschülerin der Ravenclaws war, hatte er dagegen mitbekommen. Wie auch nicht, es ging schließlich um sein eigenes Haus. „Mh, habe ich gesehen“, bestätigte er. „Aber ich kümmere mich lieber um die Schulsprecher und die Vertrauensschüler der 7. Klasse.“ Zwar konnten ihm auch die jüngeren Schüler ‚Anweisungen‘ geben, trotzdem kam das eher selten vor. Die Siebtklässler waren eben schon volljährig und bald mit der Schule fertig, weshalb auch ihre eigenen Vertrauensschüler eher die Dinge mit ihnen regelten.

Fletcher blieb dann doch stehen und drehte sich zu Eve, als diese verkündete, sie denke darüber nach, sich bei Hogship anzumelden. „Denkst du nicht, dass du auch so Freunde finden kannst?“ Gerade Eve hatte damit bekanntermaßen ja keine Probleme. Aber diese Hogship-Sache schien ja doch auch romantische Absichten zu haben und das war ihm etwas ungeheuer, wenn es um seine kleine Schwester ging. Die Jungen an der Schule waren doch viel zu unpassend. Er würde auf jeden Fall nicht zusehen wollen, dass einer von ihnen mit Eves Gefühlen spielte.
„Was, ich?“ Er schüttelte den Kopf. „Ich denke nicht. Was sollte ich da auch, ich habe genug Freunde“, begründete er seine Aussage. „Aber der Duellierclub klingt interessant.“ Tatsächlich hatte er bereits fest vor daran teilzunehmen, noch einmal wollte er nicht in so eine Lage wie in der Winkelgasse geraten. Seine Absichten würde er jedoch nicht aussprechen, sie hatten da ja eindeutig unterschiedliche Motivationen.


23.08.2019 16:50 offline E-Mail suchen homie
Evelyn Winfield
Vertrauensschülerin


Alter:
16
Wohnort:
Brighton
Klasse & Haus:
6. Klasse | Hufflepuff
Blutstatus:
Reinblut
Gesinnung:
gut
Spieler:
Valle

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Fletcher & Eve

Manche Leute hatten Eve gegenüber mal angedeutet, dass es doch irgendwie ziemlich gemein von ihrem Bruder war, wie er sich in den Gesprächen mit ihr verhielt, da er oft nur kurze »Mhm«‘s von sich gab, während sie ihn bequatschte, aber das hatte die Hufflepuff nie verstanden. So wie es zu ihr gehörte, dass sie eben viel redete, so war es eben bei ihrem großen Bruder so, dass dieser oft kurzbündig antwortete. Seine Stärke lag im Zuhören und das hatte bei ihnen beiden immer perfekt gepasst. Sie wusste, dass er ihr aufmerksam zuhörte, wenn sie erzählte. Früher als kleine Kinder hatte sie ihn nämlich auch mal getestet, indem sie ihm Fragen gestellt hatte über das, was sie gerade geredet hatte und er hatte tatsächlich fehlerfrei alle beantworten können. Seitdem war sie sich sicher, dass Fletcher ihr immer genug Aufmerksamkeit schenkte und dieses Wissen reichte ihr völlig aus. Außerdem antwortete er ihr ja auch! Auf seine ganz eigene Weise. Gespräche mit ihm taten Eve jedenfalls immer gut, egal wie viel er selbst sprach, die Winfield fühlte sich immer verstanden und gut aufgehoben bei ihrem großen Bruder.

»Oh, nichts Wichtiges«, winkte die Hufflepuff dann ab und ein zarter Rosaton schlich sich auf ihre Wangen. »Ich hab nur an etwas Lustiges gedacht«, fügte sie dann erklärend hinzu und grinste verlegen. Da, da war der Beweis. Er passte so gut auf, dass ihm gleich auffiel, dass sie irgendwie gedanklich abgeschweift sein musste. Sollte nochmal einer sagen, dass ihr Bruder gemein und desinteressiert war!
»Ja, die neue. Die erste Ausgabe kam heute raus. Die zwei sind echt schnell, aber vielleicht geht es ja einfach besser, wenn man zu zweit die Schülerzeitung leitet. Ich glaube, Daniella und Antonia sind auch ganz gut befreundet«, überlegte Eve laut. »Oh, aber das solltest du, warte!« Wie es der Zufall wollte, hatte sie ihre Ausgabe tatsächlich noch in ihrer Jackentasche, da sie nicht gewusst hatte wohin damit, als sie aufgebrochen war. Sie kramte eben in dieser und holte dann eine etwas zerknitterte, gefaltete Zeitung hervor und hielt sie ihrem großen Bruder hin. »Es gab ein paar echt interessante Artikel. Sogar eine kleine Geschichte! Aber sie haben auch echt komische Sachen berichtet, aber das hat ja jeder irgendwie mitgekriegt. Ich wusste nur nicht, dass Amira mit Mason aneinander geraten ist, aber dass der plötzlich verschwunden ist, hat ja jeder mitbekommen. Ich frage mich nur, ob es ihm gut geht? Er hat ja wirklich nichts verlauten lassen, als ich Kenneth gefragt hab, meinte er auch, dass er sehr damit überrumpelt worden ist. Kendrick auch. Dabei sind das Masons beste Freunde! Wirklich seltsam.«
Verständnisvoll nickte die Winfield. Das war wohl logisch als 7. Klässler. Die kleinen Vertrauensschüler kümmerten sich auch tendenziell eher nicht um ihre älteren Mitschüler. Die hatten eben ihre eigenen Ansprechpartner.
Als Fletcher jedoch einfach stehen blieb, registrierte sie das zuerst gar nicht wirklich, sondern ging ein paar Schritte weiter, um dann überrascht umzudrehen und ihren Bruder fragend anzusehen. »Hm, da hast du wohl Recht. Die kleine Alison aus Gryffindor, die dieses Jahr eingeteilt wurde, ist zum Beispiel wirklich niedlich. Das ist die, die hingefallen ist. Mona und ich haben beschlossen, sie zu adoptieren. Sie hat uns so an uns erinnert, als wir damals eingeteilt worden sind«, erzählte sie dann kichernd.
»Oh, aber wieso denn? Vielleicht findest du so eine tolle Freundin!«, protestierte die Hufflepuff dann. »Was wenn dir dein Traummädchen an dieser Schule entgeht?«


28.08.2019 01:09 offline E-Mail suchen homie
Lysandra Bell



Alter:
14
Wohnort:
London, England
Klasse & Haus:
4. Klasse, Slytherin
Blutstatus:
Halbblut
Gesinnung:
Unsicher
Spieler:
Rana

Charakter
Beziehungen


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Ambrose & Lysandra

Cf: Hogwarts – Das Schloss – Erdgeschoss – G...ch (Zeitsprung)

Lysandra befand sich auf den Ländereien. Alleine. Mal wieder. Dummerweise begleitete nicht einmal Lady Catherine sie, denn auch wenn sie ihre Katze mit nach draußen genommen hatte, hatte sich damit begnügt, bei Blumen stehen zu bleiben und zu versuchen, einen Schmetterling zu fangen. Nachdem dieser davon geflogen war, hatte sie sich ins Gras gelegt und die Sonne genossen, die trotz des Windes schien.

Wo James war, wusste Lysandra nicht, aber da heute das Hufflepuff-Auswahlspiel stattfand und seine Freundin sicherlich auf den Tribünen stand, um zu kommentieren, würde ihr Bruder sicher irgendwie an ihrer Seite sein.
Lysandra war kein Quidditchfan, weshalb sie sich das Spektakel auch nicht anschaute. Außerdem wusste sie nur zu gut, dass Catherine Mackenzie dort anwesend war, immerhin bewarb sich Molly erneut für das Hufflepuffteam.

Lysandra fand es ziemlich doof, alleine zu sein, aber was sollte sie daran ändern? Noch immer fragte sie sich, ob die beiden Turpin-Erstklässlerinnen mit ihr verwandt sein könnten, aber natürlich hatte sie noch nicht in den Mut gefunden, eine von ihnen anzusprechen, auch wenn sie bei der Slytherin-Turpin natürlich viel eher die Gelegenheit dazu gehabt hätte, immerhin teilten sie sich einen Gemeinschaftsraum.

Stattdessen beschäftigte sich Lysandra gedanklich mit der Schülerzeitung. Wieder standen da gruselige Sachen über Damocles Belby drin, obwohl James doch behauptete, der wäre gar nicht gefährlich. Zwar hatte der Artikel auch so geklungen, als wäre er unschuldig, aber vielleicht irrten sich die Schreiberinnen des Artikels auch.
Da Lysandra Mitglied der Schülerzeitung war, hatte sie zwar schon mitunter auch vorher gewusst, was drin stehen würde, aber trotzdem beschäftigten die Artikel sie jetzt, immerhin war es etwas anderes, zu wissen, was kam, als es schwarz auf weiß dann noch mal zu lesen.
Und eigentlich dachte sie eher über Damocles Belby nach, weil sie nicht wusste, was sie von dieser Geschichte halten sollte. Im Grunde sagte sie das aus, was James auch immer sagte, dass sie alle gleich waren. Aber war das wirklich so? Wieso wollten ihre Eltern dann, dass sie sich mit Reinblütern anfreundete, wenn sie doch sowieso alle gleich waren? Fragen über Fragen, auf die Lysandra keine Antwort fand.


08.09.2019 10:40 offline E-Mail suchen homie
Ambrose Tilney



Alter:
13 Jahre
Wohnort:
Portsmouth, Hampshire, England
Klasse & Haus:
3. Klasse Hufflepuff
Blutstatus:
Muggelgeboren
Gesinnung:
gut
Spieler:
Annika

Charakter
Beziehungen


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Ambrose & Lysandra

Firstpost

Es war ein schöner, wenn auch ziemlich windiger Frühherbstmorgen, als Ambrose die Ländereien von Hogwarts auf dem Weg zum Quidditchfeld überquerte. Dass er selbst nicht besonders gerne Quidditch spielte, hieß nicht, dass er sich die Spiele nicht gerne ansah, und an diesem Tag ging es um die Erfolgsaussichten von Hufflepuff im Kampf um den Quidditch-Pokal, immerhin galt es, möglichst fähige Spieler für die Hausmannschaft zu finden. Da war es Ehrensache, dass Ambrose zugegen war. Allerdings war er spät dran, weil er vollkommen vergessen hatte, dass in Kürze der Geburtstag seiner Großtante Maude anstand. Da hatte er natürlich, als es ihm an diesem Morgen gerade noch rechtzeitig eingefallen war, eine Glückwunschkarte schreiben müssen, das gehörte sich so. Glücklicherweise konnte Ambrose wenigstens mit einer außergewöhnlich ordentlichen Handschrift punkten, ohne, dass er sich dazu übermäßige Mühe geben musste. Womöglich lag es an den Federkielen, die sie hier in Hogwarts benutzten. Aber dergleichen dauerte trotzdem immer seine Zeit und Ambrose hoffte, noch nicht allzu viel vom Spiel verpasst zu haben.

Als er allerdings die Ländereien überquerte, sah er eine einsame Gestalt, die er beim Näherkommen als Lysandra erkannte. Er kannte die ein Jahr ältere Slytherin gut genug, um zu ahnen, dass sie wahrscheinlich nicht freiwillig ohne Begleitung unterwegs war. War sie versetzt worden? Oder war jemand gemein zu ihr gewesen? In jedem Fall regte sich Ambrose’ freundschaftliches Gefühl ebenso wie seine Solidarität. Seine Kameradin aufzuheitern war zweifellos wichtiger als das Auswahlspiel, schließlich hatte er an letzterem ohnehin nur als Zuschauer teilnehmen wollen. Es war natürlich auch möglich, dass Lysandra einfach nur in Ruhe nachdenken wollte, aber das ließ sich ja herausfinden und Ambrose konnte in diesem Fall immer noch zum Auswahlspiel gehen. Hauptsache, er wusste, dass es Lysandra gut ging.

“Guten Morgen, Lysandra. So alleine unterwegs an diesem wunderschönen Morgen?,” fragte Ambrose mit einem Lächeln. Mit seinen Worten bot er der Mitschülerin an, sich ihm anzuvertrauen, ließ aber gleichermaßen den traditionellen englischen Ausweg, über das Wetter zu plaudern, wenn man ernstere Themen vermeiden wollte, offen.


11.09.2019 18:54 offline E-Mail suchen homie
Luciana Rookwood



Alter:
15
Wohnort:
Cambridge, England
Klasse & Haus:
5. Klasse, Hufflepuff
Blutstatus:
Reinblut
Gesinnung:
Gut
Spieler:
Rana

Charakter
Beziehungen


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Ares & Luciana

Cf: Hogwarts – Das Schloss – Erdgeschoss – G...ch (Zeitsprung)

Luciana fand es toll, wieder in Hogwarts zu sein, schließlich war das ihr eigentliches Zuhause. Das bei sich in Cambridge konnte man wirklich nicht so nennen, auch wenn sie es noch lange Zeit nach ihrer Einteilung nach Hufflepuff getan hatte. Aber sie war jetzt in der fünften Klasse. Sie musste langsam realistischer sein. Ein Zuhause war da, wo man gemochte wurde, und das war bei ihren Eltern und ihren Geschwistern nun einmal nicht der Fall, also konnte das schlecht ihr Zuhause sein.

Hier in Hogwarts aber fühlte sich Luciana wohl, sofern sie nicht von Gareth schikaniert wurde, der das doch hin und wieder gern tat, wenn er nicht die Schiene der kompletten Ignorierung fuhr, die Luciana eindeutig lieber war.
Jetzt aber gerade hatte sie absolute Ruhe. Viele trieben sich sowieso beim Auswahlspiel der Hufflepuffs herum, sei es, um sich fürs Team zu bewerben oder weil sie zuschauen würden. Sicherlich kommentierte Emma MacTavish wieder, da sie sich, so weit Luciana wusste, sowieso keine Gelegenheit dazu auslassen würde. Vermutlich lockte alleine ihre Anwesenheit noch mehr Zuschauer an. Luciana selbst konnte nicht all zu viel über ihre Kommentierkünste sagen, immerhin verfolgte sie Quidditchspiele eher weniger, aber wenn sie sie mal auf dem Gang gehört hatte, schien es immer so, als besäße sie Talent.

Insgeheim fragte sich Luciana, wo ihre Cousine Antonia gerade war, die sich irgendwie generell gerade zu verändern schien, was man nicht nur dann bemerkte, wenn man die Artikel der Schülerzeitung las, die sie zusammen mit Daniella herausbrachte.
So wie die Natur. Es war Anfang September. Schon bald würden sich die Blätter verfärben und von den Bäumen fallen. Heute war es aber noch schön sonnig, auch wenn es recht windig war, aber das war man in dieser Gegend ja schon gewöhnt.
Luciana hatte jedenfalls die Chance genutzt und war mit ihrer Kamera auf die Ländereien gegangen, um ein paar schöne Fotos zu schießen. Tatsächlich entdeckte sie gerade zwei Amseln, die auf der Wiese standen, wovon eine kurz hüpfte. Luciana fotografierte sie, ohne zu ahnen, dass sie gerade ihren Lehrer, der sich in der Nähe der Amseln befunden hatte, mit aufs Bild aufgenommen hatte, da sie viel zu konzentriert auf ihr eigentliches Motiv war.


12.09.2019 06:33 offline E-Mail suchen homie
Lysandra Bell



Alter:
14
Wohnort:
London, England
Klasse & Haus:
4. Klasse, Slytherin
Blutstatus:
Halbblut
Gesinnung:
Unsicher
Spieler:
Rana

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Ambrose & Lysandra

Jetzt wanderten Lysandras Gedanken nur doch zu dieser Kurzgeschichte, die ebenfalls in der Schülerzeitung gestanden und von der sie sich hatte ablenken wollen. Sogar die Überschrift hatte ausgesagt, dass alle gleich waren, weil sie nun mal eben so lautete. Nicht nur der Inhalt, wo ein reinblütiges Mädchen erkannt hatte, dass ihre muggelgeborene Freundin genauso viel wert war sie.
Lysandra selbst war nichts davon. Halbblut eben, immerhin war ihr Vater der muggelgeborene Zauberer, aber ihre Eltern wollten ja trotzdem immer, dass sie sich mit Reinblütern anfreundete, damit ihnen alle Möglichkeiten offen standen.
James hielt das für Schwachsinn und verkrachte sich deshalb regelmäßig mit ihnen und mit der Großmutter.

Lysandra selbst hasste die Streitereien und wünschte, es wäre anders. Sie waren auch nicht begeistert gewesen, dass James es geschafft hatte, sie dazu zu überreden, in den letzten Osterferien in Hogwarts zu bleiben. Deshalb hatte es zu Hause in den Sommerferien auch noch mal Streit gegeben.
Ihre Eltern und die Großmutter glaubten, James hätte einen schlechten Einfluss auf sie und James glaubte wiederum, diese hätten scheinbar einen schlechten Einfluss auf sie, wenn er alles dran gesetzt hatte, dass sie eben nicht nach Hause gefahren war.

Und was stimmte jetzt? Lysandra hatte keine Ahnung. Sie wusste in erster Linie nur, dass sie sich einsam fühlte und es schwer war, den Anforderungen ihrer Eltern gerecht zu werden. Dabei hätte sie eigentlich einen Erfolg zu verbuchen, denn Rhia hatte sie am am ersten Schultag zu sich nach Hause eingeladen, allerdings platzte Rhia immer mit Ideen heraus, also war Lysandra sich nach wie vor nicht so sicher, wie ernst gemeint das war.

Dann schreckte ein jüngerer Hufflepuff Lysandra aus ihren Gedanken. Ambrose. Sie kannte ihn durch den Astronomieunterricht. Und auch dadurch, weil Catherine sich über seine höfliche Art genauso lustig gemacht hatte wie über ihre. Deshalb hatte Lysandra sofort Sympathie für ihn empfunden, aber dabei war es auch geblieben, denn so wie es schien, gehörte er nicht zu den Reinblütern, mit denen sie sich doch anfreunden sollte.
„Hallo, Ambrose“, erwiderte Lysandra und fand es nicht gut, dass er sie darauf aufmerksam machte, dass sie alleine war. Das wusste sie doch auch schon. „Lady, also meine Katze, war vorhin noch bei mir und ich mag die Ländereien. Sie sind schön.“ So klang es immerhin so, als würde ihr das Alleinsein nichts ausmachen. Dass es anders war, musste er ja nicht wissen.


14.09.2019 07:30 offline E-Mail suchen homie
Ambrose Tilney



Alter:
13 Jahre
Wohnort:
Portsmouth, Hampshire, England
Klasse & Haus:
3. Klasse Hufflepuff
Blutstatus:
Muggelgeboren
Gesinnung:
gut
Spieler:
Annika

Charakter
Beziehungen


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Ambrose & Lysandra

Lysandra tat so, als sei sie nur durch Zufall alleine draußen, aber Ambrose war noch nicht restlos überzeugt. Irgendwie hatte er das Gefühl, dass sie das nur behauptete, um sich keine Blöße zu geben. Gerade Slytherins waren in dieser Hinsicht manchmal ein bisschen schwierig. Deswegen beschloss Ambrose, noch ein wenig bei Lysandra zu bleiben, bis er sicher war, dass es ihr wirklich gut ging. Das Quidditch-Auswahlspiel würde sicher noch eine Weile dauern, immerhin mussten auch erst die Mannschaften eingeteilt werden und so weiter.

“Ja, das sind sie zweifellos. Beinahe wie im Märchen,” sagte Ambrose lächelnd, “Und das Wetter ist großartig heute. Dieser Wind wäre perfekt zum Segeln. Allerdings dürfte er für unsere Quidditch-Spieler eher eine ziemliche Herausforderung sein. Hoffentlich gibt es keine Unfälle beim Auswahlspiel.” Ambrose wusste mittlerweile, dass magische Heiler eine ganze Menge Verletzungen in wenigen Minuten heilen konnten, aber trotzdem hätte es ihm leid getan, wenn ein Mitschüler, vor allem jemand aus seinem Haus, beim Quidditch verletzt worden wäre.


15.09.2019 11:58 offline E-Mail suchen homie
Ares Grey



Alter:
43 Jahre
Wohnort:
Causton, Buckinghamshire
Beruf:
Lehrer für Alte Runen
Blutstatus:
Reinblut
Gesinnung:
chaotisch gut
Spieler:
Rin

Charakter
Beziehungen


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Luciana Rookwood & Arey Grey

Einstiegspost.

Ein neues Schuljahr war angebrochen. Und nun, da er wieder eine Klassenstufe in die Freiheit hatte entlassen können, gab es natürlich auch in diesem Jahr erneut eine neue Gruppe an Exaministen, die er auf die Abschlussprüfung vorzubereiten hatte, ob diese – oder er – nun Lust darauf hatten oder nicht. Er mochte kein versteifter Besenstiel sein, der sich oder andere(s) allzu Ernst nahm, nein, für gewöhnlich suggerierten sein ganzes Auftreten sowie seine kommunikative Fähigkeit, sich verbal zu behaupten, eine Art von Nonchalance, die einen geradewegs in die Falle lotste; denn die Arbeiten von Professor Grey hatten es in sich. Er vergab weder leichtfertig gute Noten, noch ließ er sich bestechen oder hegte jene Charakterschwäche, sich Lieblingsschüler herauszupicken; sowie solche, die er vermeintlich nicht leiden konnte. Ihm war mehr daran gelegen, aus jedem das Beste herauszuholen. Rückzieher gab es in seinem Leben nicht, höchstens mal ein Augen zu und durch. Immerhin Ares war eine Koryphäe seines Fachs: er fand Seltenes, Artefakte und Schätze. Sowohl im weltlichen Sinne, als auch im menschlichen. Man musste lediglich wissen, wo man am besten zu suchen begann.

Und gerade schlenderte er alleine über die Ländereien Hogwarts‘, dessen Mauern den Windböen trotzten, während sich das Septemberlaub die noch satten Kronen beschienen ließ, welche die gleißenden Strahlen der Herbstsonne einfingen und sie als Funkengarben gen Boden entließen, auf dass diese dort wie Sommersprossen den Rasen und das Moos besprenkelten. Herbst hatte einen ganz eigenen Geruch. Die verhältnismäßige Schwüle des britischen Sommers war gewichen und nun malte die Natur in ihren schönsten Farben, bestach mit ihren betörendsten Düften.

Ares verzichtete wie immer auf einen Umhang oder eine Robe, stattdessen trug er schwarze Jeans und Hemd (dessen Ärmel bis zu den Ellbogen hochgekrempelt waren) gleicher Farbe sowie abgewetzte Stiefel und die üblichen Silberringe und Tattoowierungen. Gerade, als er in Gedanken versunken ein unbedeutendes Fleckchen Boden anstarrte, hatte er das Gefühl, beobachtet zu werden; und als er das leise Klicken vernahm, nahm er wahr, dass er die ganze Zeit zwei Amseln angesehen hatte. Da seine Aufmerksamkeit jedoch anderweitig erregt worden war, hob er den neugierigen Blick und konnte nicht umhin zu bemerken, wie für einen kurzen Moment das Sonnenlicht von einer spiegelnden Oberfläche reflektiert worden war. Und dann, als er den eigentlichen Grund erkannte, war er nicht weniger erstaunt. „Miss Rookwood“, bemerkte er in seiner Verwirrung beinahe belustigt. Er musste annehmen, dass sie die Vögel hatte fotografieren wollen, ihn aber mit erwischt hatte, einfach, weil er im Weg gestanden hatte. „Das macht 5 Galleonen“, er wandte sich in ihre Richtung, schmunzelnd: „5 weitere, wenn ich signieren soll.“


15.09.2019 20:59 offline E-Mail suchen homie
 
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