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Samstag, 11.09.1976

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Quidditchauswahlspiele Hufflepuff
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The Beginning of the End » Geschichte der Zauberei » Hogwarts » Ravenclaw » Gemeinschaftsraum » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
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Merlin
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Gemeinschaftsraum


06.03.2018 22:28 offline E-Mail suchen homie
Caitlin MacTavish
Treiberin & Kapitänin & Leiterin Rennbesen


Alter:
16
Wohnort:
Portree, Schottland
Klasse & Haus:
6. Klasse, Ravenclaw
Blutstatus:
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Spieler:
Rana

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Athena & Caitlin

Cf: Hogwarts – Das Schloss – Erdgeschoss – G...ch (Zeitsprung)

Caitlin hatte im Schlafsaal im Schneidersitz auf ihrem Bett gesessen. Ihre Birma-Katze Broomlin hatte ausgestreckt auf der Seite direkt vor ihr gelegen und lautstark geschnurrrt, während Caitlin die heute erschienene Ausgabe der Schülerzeitung in der Hand gehalten und immer und immer wieder einen Artikel gelesen hatte.
Dieser Tag war ein Albtraum. Sie hatte gehofft, wenn sie den Artikel mehrmals las, würde sie aufwachen, aber nichts in der Richtung geschah, und sie musste zu der Erkenntnis gelangen, dass das kein böser Traum, sondern die Realität war.
Das hier war mit Abstand das Dümmste, was hätte passieren können. Mal abgesehen davon, dass ihr das Ganze peinlich genug war, hatte sie sich vor zehn Tagen gerade mal wieder mit Athena vertragen. Wie sollte dieser zaghafte Anfang einer Freundschaft denn solche Nachrichten in der Schülerzeitungen jetzt überstehen?

Immer und immer wieder rätselte Caitlin, wer solche Dinge ausgeplaudert haben konnte. Es konnte nur jemand sein, der davon wusste, und da gab es nicht einmal so viele. Ihre ganze Familie und ihre allerengsten Freunde. Von all den hatte bisher nie jemand irgendetwas gesagt. Aber jetzt war es passiert.
Und Caitlin hatte langsam aber sicher ein Verdacht. Sie glaubte nicht mal, dass derjenige es aus böser Absicht getan hatte, sondern viel mehr einfach nicht gewusst hatte, was er damit anrichtete. Tatsächlich hatte sie nach langer Bedenkzeit ihren Bruder Elliot in Verdacht. Der war bislang noch nicht in Hogwarts gewesen und jetzt, wo er es war, gab es diese Gerüchte. In ihrer Familie hatte niemand so getan, als wäre Caitlin nicht normal, also war es für Elliot eben auch normal. Und Elliot redete für sein Leben gerne. Mit Sicherheit war ihm irgendetwas in der Richtung herausgerutscht.
Auf ihn böse sein, konnte Caitlin nicht, aber glücklich um diesen Umstand war sie sicherlich nicht. Eigentlich hätte sie Ramona bei ihrem Auswahlspiel unterstützen sollen, aber aktuell fühlte sich Caitlin eher danach, sich im Schlafsaal zu verkriechen und nie wieder raus zu kommen.

Zumindest würde es auch einige Schüler geben, die über Damocles Belby und Amira Ray oder über Mason Carrow redeten, aber auch sie war Gesprächsstoff. Und das mit einer Sache, die ihr gar nicht gefiel. Würde Athena ihr jetzt wieder aus dem Weg gehen?
Da sie aber auch keine Antwort auf ihre Frage im Schlafsaal finden konnte, kam Caitlin zu dem Schluss, dass es reichlich wenig brachte, sich hier zu verstecken und ging in den Gemeinschaftsraum.
Broomlin folgte ihr und hüpfte mit einem Miauen, vermutlich im Caitlin zu signalisieren, dass sie mit gekommen war oder weil sie Aufmerksamkeit wollte, auf einen der Sessel, wo sie sitzen blieb und Caitlin erwartungsvoll anschaute.
Caitlin selbst hatte aber recht wenig Augen für ihre Katze, denn sie hatte gerade entdeckt, dass Athena ebenfalls im Gemeinschaftsraum war. Sie würde wohl oder übel früher eine Antwort auf die Frage finden. Sie erinnerte sich an Emmas Worte von damals. Sie hatte nichts falsch gemacht. Sie hatte nichts herumerzählt und sie hatte auch keine Artikel in die Schülerzeitung gesetzt. Sie konnte nichts dafür. Außerdem war Athenas Name nicht genannt worden.
Caitlin atmete einmal kurz durch, ehe sie auf Athena zutrat. „Hey“, grüßte sie sie. Jetzt würde sich zeigen, ob der Artikel alles ruiniert hatte, was sie im Hogwartsexpress wieder aufgebaut hatten oder eben nicht.


Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Caitlin MacTavish am 18.08.2019 15:24.

18.08.2019 15:23 offline E-Mail suchen homie
Athena Jones
Jägerin


Alter:
16 Jahre
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Wells, Somerset, England
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6. Klasse Ravenclaw
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Annika

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Athena & Caitlin

Cf: Hogwarts - das Schloss - Erdgeschoss - Große Halle - Ravenclaw-Tisch

Eigentlich hatte das Wochenende gut angefangen. Athena hatte nichts weiter zu tun, als einen ziemlich überschaubaren Aufsatz zu schreiben. Ansonsten hatte sie sich darauf gefreut, den Tag mit einem guten Buch zu verbringen und später vielleicht ihren Besen ein wenig auszuführen. Das Quidditch-Feld hatten zwar die Hufflepuffs reserviert, aber es gab ja noch andere Orte auf den Ländereien, wo man ein wenig üben konnte. Alles in allem ein schöner, entspannter Samstag.

Zumindest hätte es so sein können, wenn Athena nicht beim Frühstück die neueste Ausgabe der Schülerzeitung in die Hände bekommen hätte. Zuerst hatte sie sich gefreut, dass die neuen Leiterinnen, Daniella Fawcett und Antonia Rookwood, deutlich mehr von Presseethik zu verstehen schienen, als Rita Skeeter es getan hatte. Die neueste Ausgabe gefiel Athena deutlich besser, als es die vorherigen getan hatten. Dann allerdings war sie auf einen Artikel gestoßen. Den Artikel. Den Artikel, der ihr schlagartig den Tag versaut hatte. Was fiel den Verantwortlichen ein, irgendwelche Gerüchte über Caitlin in die Welt zu setzen? Davon abgesehen, dass Caitlin dafür in Schwierigkeiten geraten konnte, hatte es schlichtweg keinerlei Klasse, derart delikate Themen auszuplaudern, ob man nun zur Schülerzeitung gehörte oder nicht. Athena wurde beim Lesen schon rot. Natürlich wusste sie, dass es kein reines Gerücht war. Machte das die Sache besser oder eher schlimmer? Wahrscheinlich letzteres. Nun, vielleicht war es ein bisschen weniger verantwortungslos als eine bloße Lüge, aber für Caitlin war es schlimmer, weil es stimmte. Immerhin konnte sie so nicht das Gegenteil beweisen.

Mit wild klopfendem Herzen las Athena den Artikel noch einmal durch, um herauszufinden, ob irgendetwas darin einen Rückschluss auf ihre Beteiligung an dem Vorfall in der dritten Klasse zuließ. Merlin sei dank war das nicht der Fall. Natürlich konnte das noch kommen, aber für’s Erste musste Athena nichts befürchten. Sie war ein wenig erleichtert, auch wenn sie sich dennoch nach wie vor ziemlich exponiert fühlte.

Daneben regte sich aber auch ihr Mitgefühl für Caitlin. Immerhin waren sie einmal Freundinnen gewesen und hatten sich vor kurzem wieder versöhnt. Es war sicher nicht schön, so zum Ziel der schuleigenen Gerüchteküche zu werden.

Am liebsten hätte Athena den Damen Fawcett und Rookwood ganz gehörig die Meinung gesagt. Aber das hätte alles nur noch schlimmer gemacht. Der dämliche Spruch von Emma fiel ihr ein. “Getretene Hunde bellen.” Falls mehr Leute so dachten, würde Athena die Verdächtigungen gegen Caitlin nur erhärten, wenn sie den beiden Möchtegern-Journalistinnen Vorwürfe machte.

Athena beschloss, trotz oder wegen all dieser Unerfreulichkeiten ihren Plan das gute Buch betreffend in die Tat umzusetzen. Wenn sie jemals Eskapismus gebraucht hatte, dann wohl jetzt. Sie trank ihren Tee aus, steckte die Schülerzeitung in die Tasche - wahrscheinlich würde jeder, der sie lesen wollte, ohnehin irgendwie an ein Exemplar herankommen, aber sie musste es den Leuten nicht auch noch unnötig einfach machen - und ging in Richtung Ravenclaw-Turm.

Als sie allerdings den Gemeinschaftsraum durchqueren sollte, sah sie Caitlin in einem der Sessel sitzen. Sie wirkte in etwa so unbehaglich, wie Athena sich fühlte, was die Frage, ob sie den Artikel gelesen hatte, überflüssig machte. Einen Augenblick lang dachte Athena, dass es nicht klug war, als Mädchen mit Caitlin allein zu sein. Wenn nun jemand hereinkäme, würde er am Ende noch auf Ideen kommen. Aber das war doch albern und unwürdig. Athena hatte sich nichts zu schulden kommen lassen und es wäre feige, sich von einer Schmutzkampagne einschüchtern zu lassen.

Als Caitlin sie begrüßte, schwieg Athena einen Augenblick verlegen. Dann sagte sie. “Hey. Ich… egal, wie es aussieht, ich habe keinem irgendetwas erzählt. Ehrlich nicht. Ich… ich habe keine Ahnung, wo die beiden das her haben, aber sie haben es nicht von mir.” Erst in diesem Moment ging ihr auf, dass ihre Angst zur Hälfte davor war, dass das verdammte Käseblatt von Schülerzeitung ihre vorsichtige Annäherung an Caitlin direkt wieder kaputtmachen könnte.


Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Athena Jones am 19.08.2019 22:48.

19.08.2019 22:48 offline E-Mail suchen homie
Caitlin MacTavish
Treiberin & Kapitänin & Leiterin Rennbesen


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Athena & Caitlin

Caitlin entging Athenas Schweigen nicht. Ob sie zögerte, überhaupt mit ihr zu sprechen? Normal war dieses Verhältnis die letzten Jahre zwar gewesen, da sie weitestgehend sowieso nicht mehr miteinander gesprochen hatten und wenn sie dann doch durch Zusammenarbeit im Unterricht unvermeidbar gewesen war, hatte es so ein peinliches Schweigen auch gerne gegeben.
Gerade fühlte es sich tatsächlich so an, als hätte der Artikel in der Schülerzeitung einen Rückschritt herbei geführt, wo sie doch am ersten Schultag im Hogwartsexpress so etwas wie den Ansatz einer Freundschaft wieder aufgebaut hatten. Zu dumm und zu schade. Aber es hatte wohl einfach nicht sein sollen. Wahrscheinlich sollte es nie mehr so sein. Es war auch idiotisch gewesen, so viel Hoffnungen in ein einziges Gespräch zu setzen.

Aktuell wusste Caitlin auch nicht, wie sie damit umgehen sollte. Nicht weil sie enttäuscht war, was sie schon irgendwie war, nur wie sollten sie Emma oder James erklären, dass das Gespräch im Hogwartsexpress jetzt auf einmal nichtig zu sein schien? Mit Will konnte sie das normal klären. Der würde das wohl verstehen. Der würde niemanden verurteilen.
James und Emma hingegen … Nun, Caitlin konnte nicht leugnen, dass es auf eine gewisse Art und Weise süß von ihnen war, dass sie sie sicher wieder beschützen wollen würden, aber es war eben auch anstrengend, weil Caitlin keine Lust hatte, dass zwischen ihr und Athena noch mehr stand als das, womit sie ohnehin schon zu kämpfen hatten.
Vielleicht gab es aber auch eine Möglichkeit, dass die beiden das gar nicht erst mitbekamen? Die beiden waren immerhin super glücklich miteinander und immer noch unglaublich verliebt. Vielleicht trug ihre rosarote private Welt dazu bei, dass sie solche Dinge gar nicht mitbekamen. Aber Caitlin war sich nicht so sicher, ob das klappte, denn Emma war aufmerksam. Dummerweise in diesem Fall.

Zum Glück sprach Athena aber dann doch mit ihr. Caitlin runzelte überrascht die Stirn. War das der Grund gewesen, weshalb Athena gezögert hatte? Dass sie glaubte, Caitlin würde denken, sie wäre es gewesen, die das alles weitergetratscht hatte?
„Ich weiß, dass du das nicht gewesen bist“, versicherte Caitlin ihr. Es wäre auch reichlich schwachsinnig, wenn Athena dahinter stecken würde, immerhin hatte sie all die Jahre nichts in der Richtung gesagt und das Thema war ihr selbst so peinlich, dass es absolut unwahrscheinlich war, dass sie das jetzt ausplaudern würden, ganz zu schweigen davon, dass das sowieso ihre wackelige Beziehung, die sie im Hogwartsexpress wieder aufgebaut hatten, zerstören würde.
Selbst wenn Caitlin Elliot nicht in Verdacht hätte, wäre für sie völlig klar gewesen, dass Athena nicht der Urheber des Ganzen war, immerhin sprach so viel dagegen.
„Ich weiß, wer es gewesen ist“, verriet Caitlin ihr dann. „Nicht aus böser Absicht oder so. Eher aus Unwissenheit.“
Sie würde mit Elliot reden müssen, ihm erklären müssen, dass es genug Leute gab, die das eben nicht so normal fanden, wie es zum Glück ihre Familie tat.


24.08.2019 08:02 offline E-Mail suchen homie
Athena Jones
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Athena & Caitlin

Zu Athenas Erleichterung machte Caitlin keine Anstalten, Athena die Schuld daran zu geben, dass gerade die ganze Schule über die... Vorlieben der Ravenclaw-Kapitänin spekulierte. Athena lächelte ein wenig. "Nein ich... weißt du, ich habe nie jemandem davon erzählt. Auch jetzt nicht," sagte sié. Kurz fragte sie sich, wen Caitin stattdessen verwechselte. Aber es ging sie im Grunde nichts an. Das musste Caitlin mit der betreffenden Person klären. Hauptsache, es war eben nicht sie, Athena.

"Ich... ich wollte nur sagen, dass es mir leid tut, dass jetzt... alle darüber reden. Das muss wirklich unangenehm sein," sagte Athena ein wenig unbeholfen. Dann, nach einer kurzen Pause, fügte sie wesentlich emotionaler hinzu: "Ich habe schon überlegt, ob ich Antonia und Daniella mal gründlich die Meinung sage, weil sie so einen gemeinen Schund schreiben, aber ich hatte Angst, dass sie sich dann bestätigt sehen. Dass sie sagen, dass ich mich eben nur aufrege, weil etwas dran ist." Und, dachte Athena ein wenig beschämt, weil sie sehr froh war, dass ihr Name bislang nicht im Zusammenhang mit diesem Gerücht stand. Darauf, dass irgendwer ihren Eltern erzählte, dass dergleichen über ihre Tochter geredet wurde, konnte sie gut verzichten. Wahrscheinlich würde sie dann schneller mit irgendeinem hohlköpfigeren jüngeren Sohn einer reinblütigen Familie verlobt, als sie blinzeln konnte. So lösten Familien wie die ihre derartige Probleme meistens. Trotz dieser Sorge jedoch waren Athenas Mitgefühl, ihre Sorge um Caitlins Wohlergehen echt. Immerhin waren sie... Beinahe-Freundinnen?


24.08.2019 10:41 offline E-Mail suchen homie
Caitlin MacTavish
Treiberin & Kapitänin & Leiterin Rennbesen


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Athena & Caitlin

„Ich weiß“, sagte Caitlin. In all den Jahren hatte es nie Gerüchte darüber gegeben. In Hogwarts kamen viele Dinge ans Tageslicht, aber das war tatsächlich noch nie Gesprächsstoff gewesen. Athena hatte unweigerlich geschwiegen, genauso wie ihre Leute, die davon gewusst hatten. Ihre besten Freunde. Und ihre Familie.
Nun ja, bis auf Elliot, der es aber auch nicht besser wissen konnte. Es war unmöglich, ihm einen Vorwurf zu machen. Sie musste ihm nur erklären, dass es Dinge gab, die man nicht herumerzählte, weil sie für manche Leute einfach verpönt waren.
Obwohl es sie ja ehrte, dass er sie als so normal ansah, dass er nichts Schlimmes dabei fand, das zu erzählen. Es war ein Zeichen dafür, dass sie in ihrer Familie so akzeptiert wurde, wie sie war, und das fühlte sich durchaus gut an, wo Caitlin doch ganz genau wusste, dass es genug Leute gab, die das komplett anders sehen würden.

Caitlin war sich zwar nicht sicher, wieso Athena nichts gesagt hatte, obwohl sie das doch anfangs gedroht hatte. Vielleicht war es tatsächlich Emmas Verdienst gewesen, die ihr immerhin gedroht hatte, sie beim nächsten Quidditchspiel vor der ganzen Schule zu blamieren, wenn sie auch nur ein Sterbenswörtchen von sich gab.
Vielleicht war es aber auch gewesen, weil Athena nie vorgehabt hatte, irgendetwas davon herum zu erzählen, immerhin war ihr das Thema so dermaßen peinlich, dass es fast schon absurd schien, dass ausgerechnet Athena diejenige gewesen wäre, die Dinge dahingehend ausplauderte.
Was auch immer dazu geführt hatte, war egal. Caitlin wusste, dass Athena nicht geredet hatte und das war ohnehin das Einzige, was gerade zählte.

Caitlin lächelte. „Danke. Ich denke, das vergeht wieder. Es gibt ja auch noch genug andere Artikel, über die sie reden können.“
Immerhin war sie selbst ja auch noch mit einer guten Sachen erwähnt worden, immerhin war sie die Gründerin des Rennbesenclubs, der auch einen Artikel bekommen hatte. Über Damocles würde man wohl auch weiterhin spekulieren, selbst wenn die Schülerzeitung dahingehend Stellung genommen hatte, dass sie eben nicht glaubten, dass Damocles dahinter steckte. Es würde genug Idioten geben, die genau das trotzdem glaubten, weil es so viel einfacher war, einem bekannten Gesicht die Schuld zu geben, als sich einer unbekannten Angst zu stellen. Der Artikel würde ihm nicht gefallen. Pauline auch nicht, immerhin war ihre Cousine eine sehr gute Freundin von ihm, wenn nicht sogar seine Beste.

„Im Prinzip war es weder gemein noch Schund“, meinte Caitlin. Sie waren alleine im Gemeinschaftsraum. Da war es leicht, die Wahrheit zu sagen. Trotzdem sah sich Caitlin schnell um, ob jemand inzwischen gekommen war. Fehlanzeige. Sie waren noch alleine.
„Tatsächlich ist die Schülerzeitung anders aufgebaut, als Rita es getan hätte. Sie hätte dafür plädiert, Damocles von der Schule zu werfen, weil man uns davor bewahren sollte, mit so einem Verbrecher zusammen zur Schule zu gehen.“
Und genau das hatten die neue Leitung nicht getan. Im Gegenteil.
„Und bei diesem Artikel … Sie haben es als Gerücht behandelt. Nicht als Tatsache dargestellt.“
Natürlich war es unangenehm, etwas Derartiges über sich zu lesen und Caitlin wünschte auch, der Artikel wäre nie erschienen, aber letztlich vernünftig betrachtet, konnte man den beiden gar keine Vorwürfe machen. Sie hatten nichts geschrieben, was nicht der Wahrheit entsprach und nichts als Fakt hingestellt, von dem sie keine Beweise hatten, ganz so, wie sie es angekündigt hatten.
„Und ich glaube, den Teil übernimmt auch Emma schon. Daniella ist ihre Cousine.“ Aktuell würde Emma das zwar nicht tun, immerhin war sie wohl eher damit beschäftigt, das Auswahlspiel zu kommentieren, aber Caitlin war sich ziemlich sicher, dass sie Daniella ihre Meinung darüber sagen würde, wenn sie ihr über den Weg lief.


25.08.2019 07:31 offline E-Mail suchen homie
Athena Jones
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Athena & Caitlin

Athena nickte. Sie fürchtete zwar insgeheim, dass sich ein solches Gerücht nicht so leicht aus der öffentlichen Aufmerksamkeit verbannen lassen würde, aber andererseits hatte Caitlin recht - es standen wirklich auch andere spannende Dinge in der Schülerzeitung und vielleicht hatten sie ja Glück. "Sogar dein Club steht drin. Glückwunsch. Damit scheinst du echt gut anzukommen bei den Mitschülern. Habt ihr euch eigentlich schon getroffen?," sagte Athena mit einem zaghaften Lächeln und in dem Versuch, auch einmal über etwas Positives zu reden. Sie bewunderte Caitlin dafür, freiwillig die Führungsrolle in einem eigenen Club zu übernehmen. Hätte sie, Athena, sich das auch getraut? Sie wusste es nicht genau. Spontan war sie versucht, nein zu sagen, aber wenn sie wirklich Lehrerin werden wollte, musste sie so etwas können.

Athena hatte keine Lust, fair zu sein, nicht, wenn jemand so ein Zeug über Caitlin schrieb. Aber wenn sogar Caitlin selbst das schaffte, blieb ihr wohl nichts anderes übrig. "Ja, stimmt schon. Bei Rita wäre das wohl deutlich schlimmer geworden," sagte sie widerwillig. Sie errötete ein wenig, als ihr klar wurde, was Caitlin sonst noch andeutete - dass das Gerücht ja eben in diesem Fall stimmte. Dass Caitlin wirklich Mädchen mochte. Immerhin hatte sie ja versucht, Athena zu küssen. Auf einmal wurde sich Athena der Tatsache bewusst, dass sie ganz allein im Gemeinschaftsraum wurden. Ihr wurde heiß und sie wurde noch verlegener. Was um alles in der Welt war los mit ihr?

Um ihre verwirrende Reaktion zu überspielen, schauderte Athena übertrieben und sagte scherzhaft: "Na, dann möchte ich nicht in Daniellas Haut stecken. Deine werte Cousine sollte ihre Rhetorik als Kampfzauber einstufen lassen."


25.08.2019 12:10 offline E-Mail suchen homie
Caitlin MacTavish
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Athena & Caitlin

Nun schaffte es Caitlin zu lächeln, als Athena den Rennbesenclub zur Sprache brachte. Sie mochte den Club sehr und es freute sie natürlich, dass er so viel Anklang gefunden hatte und tatsächlich gab es jung und alt, die daran teilnehmen wollten. Sogar auch Quidditchspieler wie sie und andere, die einfach Besen mochten, eben ganz so, wie es auch sein sollte.
„Einmal, aber das war mehr so eine Bestandsaufnahme und zum Herausfinden, der Interessen.“ Die wirklich breit gefächert waren, denn im Grunde gab es Interessenten für alles, was sie mit dem Rennbesenclub machen wollte.
„Mal sehen. Wir werden mal Quidditch spielen, mal Quodpot und so weiter. Alles zu einem Treffen kann man ja nicht machen, also werden wir immer mal wechseln, was wir machen.“
So wie im Flugunterricht im Grunde auch. Da übten sie ja auch nicht alles auf einmal, sondern hatten sich ein Thema vorgenommen. Wie in jedem anderen Unterrichtsfach eben auch. Nur dass der Rennbesenclub Spaß machen sollte.
Caitlin hatte allerdings durchaus das Gefühl, dass Quidditch dennoch hoch im Kurs sein würde, immerhin bot es eben auch Quidditchbegeisterten, die nicht im Team waren, die Möglichkeit, endlich gescheit zu spielen. Und vielleicht bot sich das gleichzeitig als Training für Mannschaftsinteressenten an, die es dadurch vielleicht sogar eines Tages in die Hausmannschaft schaffen würden.

„Wäre es“, bestätigte Caitlin, auch wenn sie das selbst im Grunde schon gesagt hatte, aber das bot Zeit, um zu überlegen, wie man weiter sprechen sollte, immerhin war ihr nicht entgangen, dass Athena errötete.
Welcher Teil ihr genau jetzt Unbehagen bereitete, wusste Caitlin nicht, aber sie bereute es, das Thema so direkt ausgesprochen zu haben. Normalerweise sprach sie nicht über ihre Interessen. Nur mit Leuten, die davon wussten. Athena wusste eben auch davon, aber es war nie weiter ein Thema zwischen ihnen gewesen, immerhin hatte es dazu geführt, dass sie lange zerstritten gewesen waren.

Caitlin lachte. „Vielleicht. Auf den Mund gefallen, ist Emma jedenfalls nicht.“ Allerdings war sich Caitlin nicht so sicher, wie genau Athenas Worte gemeint waren. Es konnte auch eine Spitze gegen Emma gewesen sein, mit der sie ja bekanntlich nicht all zu gut auskam.
„Aber Daniella kommt zurecht, soweit ich weiß. Emma meinte mal, dass sie auch recht selbstbewusst wäre.“ Wenn dem so war, dann hatte sie wohl nichts zu befürchten. Und wahrscheinlich stimmte es auch, denn zum einen würde Emma darüber keinen Quatsch erzählen, und zum anderen war sie in der Slytherinquidditchmannschaft. Sie war mit Leuten wie Rodolphus Lestrange zusammen gewesen oder mit Mason Carrow, bei denen sich Caitlin nicht vorstellen konnten, dass sie ein Halbblut wie Daniella für voll nahmen, aber das Handtuch hatte sie deshalb nie geworfen, also konnte man ihr wohl durchaus einen starken Charakter zusprechen.
„Und was sagst du jetzt zur Schülerzeitung, wo die erste Ausgabe erschienen ist? Abgesehen von diesem Artikel. Du hast ja überlegt, ob du ihr beitrittst.“


28.08.2019 17:45 offline E-Mail suchen homie
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Athena & Caitlin

Athena nickte. "Klingt logisch. Das muss man ja alles wissen für die weitere Planung," sagte sie. Es hätte bestimmt Spaß gemacht, einen Club zu leiten. Athena wusste nicht genau, was für ein Club das in ihrem Fall gewesen wäre. Für die Dinge, die sie mochte, Schreiben und Musik und eben Quidditch, gab es schon Clubs. Aber die Vorstellung gefiel ihr schon, auch wenn sie ihr gleichzeitig ein wenig Angst machte. Sie bewunderte Caitlin für das, was sie tat. "Das klingt gut. Da kommen alle auf ihre Kosten," sagte sie, als Caitlin ihr berichtete, wie sie die Treffen der Clubs zukünftig gestalten wollte, "Wie machst du das eigentlich mit den Erstklässlern? Die dürfen ja noch keine eigenen Besen mitbringen. Müssen sie dann die schrottigen Schulbesen nehmen? Könnt ihr euch da für den Club wenigstens die besten heraussuchen?"

"Eine Schande, dass Rita jetzt die Uni unsicher macht. Ich wette, sie wird da genauso vom Leder ziehen, wie sie das hier immer getan hat. Oxford hat bestimmt eine Uni-Zeitung," sagte Athena. Sie konnte Rita wirklich nicht leiden, aber vor allem wollte sie von ihrer Verlegenheit ablenken, davon, dass sie daran hatte denken mussen, dass Caitlin wirklich Mädchen... was eben in der Schüerzeitung gestanden hatte... und dass sie daran beim besten Willen nicht denken wollte. Es war unfair gewesen, Caitlin deswegen zu beleidigen. Aber das hieß nicht, dass Athena sich wohl bei diesem Thema gefühlt hätte.

"Sicher nicht," sagte Athena neutral. Emmas rhetorisches Können war ohne Zweifel respektabel, aber Athena fand, dass sie dieses oft genug nur einsetzte, um ihre Mitschüler zu belehren und sich in deren Angelegenheiten einzumischen. Es wäre indes kaum klug oder höflich gewesen, diese Meinung ausgerechnet Emmas Cousine gegenüber zu äußern. Außerdem war Athena, so wenig sie Emma mochte, froh, dass Caitlin jemanden hatte, der sie nötigenfalls beschützen würde, gerade nach diesem Artikel.

Athena schüttelte den Kopf. "Ich denke, das brauche ich nicht. Gerade, wenn Daniella auch so einen Dickkopf... ähm, einen starken Charakter hat. Das klingt mir zu anstrengend. Und auch, wenn die beiden nicht so sensationslüstern sind wie Rita, würde ich mich doch über die Hälfte der Sachen ärgern, die geschrieben werden. Ich könnte mir allerdings durchaus vorstellen, ab und zu einen Beitrag einzureichen, ohne der Redaktion anzugehören, wenn dergleichen weiterhin erwünscht ist," sagte sie. Die Idee, auch Kurzgeschichten zu veröffentlichen, gefiel ihr ausgesprochen gut. Bisher hatte sich Athena nie getraut, ihre Geschichten und Gedichte jemandem zu zeigen. Aber in der Schülerzeitung könnte sie das anonym tun.


31.08.2019 14:57 offline E-Mail suchen homie
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Athena & Caitlin

Caitlin nickte. „Ein bisschen Planung kann eben nicht schaden, selbst wenn es eigentlich alles locker zugehen soll.“ Besenfliegen sollte schließlich Spaß machen. Genau deshalb hatte sie diesen Club auch gegründet. Damit Besenbegeisterte zusammenkommen und Spaß haben konnte. Ganz locker. Ohne Druck. Aber selbst bei einem Hobby blieb manchmal eine Planung eben nicht aus.
„Manche Erstklässler haben ja auch ältere Geschwister, die ihnen welche leihen können, wenn sie nicht mitmachen, aber ja, ansonsten müssen sie auf die Schulbesen zurückgreifen. Ich denke, sie werden dann im nächsten Schuljahr noch etwas mehr Spaß haben.“ Falls sie überhaupt einen eigenen Besen besaßen. Nicht jeder Schüler, der fliegen konnte, hatte auch einen, immerhin spielte hierbei eben auch Geld eine Rolle. Die Schulbesen allerdings waren nun wahrlich keine Freude, wenn man wusste, wie ein guter Besen flog.

„Vermutlich.“ Wenn Hogwarts eine Schülerzeitung hatte, wieso sollte es so etwas an der Uni nicht geben? Ganz davon abgesehen, dass man dort doch, wenn Caitlin nicht völlig daneben lag, Journalismus studieren konnte, immerhin mussten die Reporter des Tagespropheten ihren Beruf doch irgendwo erlernt haben. Da würde es so etwas wie eine Unizeitung doch sicherlich geben.
„Ich bin sicher, dass Rita ihr Werk weiter führen wird.“ Zum Leidwesen und Amüsement einiger Leute.

Zum Thema Emma sagte Caitlin nichts weiter. Sie wusste ja, dass Athena und sie nicht sonderlich gut miteinander auskamen, was wohl eher an Emma lag, immerhin hatte die ja Athena ewig nicht verzeihen können. Genauso wie James. Kein Wunder, dass die beiden so ein wundervolles Paar waren, wenn sie sich in einigen Dingen so ähnlich waren.
„Vielleicht klappt das ja. Es hat ja auch diese anonyme Geschichte in der Ausgabe geben.“ Die Frage war nur, wie stark die Leitung mit dieser verwickelt gewesen war. Geschrieben worden, war sie wohl von keiner, denn bislang hatten beide ihre Namen unter alle anderen Artikel gesetzt. Aber es passte irgendwie zum Konzept der Schülerzeitung, immerhin schien die ein besonderes Augenmerk darauf zu legen, wenn Leute verschiedener Häuser gemeinsame Sachen machten, was die Aussage, dass alle gleich waren, die diese Kurzgeschichte ja gehabt hatte, nur unterstrich.

Insgeheim fragte sich Caitlin aber, ob sie nicht gerade um das eigentlich Thema drum herum redeten. Der Artikel über sie existierte. Aber mehr, als dass Athena nicht dafür verantwortlich war, was Caitlin ohnehin gewusst hatte, hatten sie gar nicht wirklich dazu gesagt, wenn man einmal davon absah, dass Athena sich darüber aufzuregen schien.
„Ich hoffe, der Artikel ändert jetzt nichts“, sagte Caitlin.


02.09.2019 17:54 offline E-Mail suchen homie
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Athena & Caitlin

Athena nickte. “Ja, macht mehr Spaß, wenn es nicht völlig desorganisiert ist,” sagte sie zustimmend. Sie hatte schon ihre Erfahrungen gemacht mit von Schülern organisierten Aktivitäten, die in Wirklichkeit eher überhaupt nicht organisiert gewesen waren, und meistens waren diese im Chaos geendet, ohne dass irgendwer außer einigen notorischen Witzbolden seinen Spaß gehabt hätte. Caitlin war natürlich zu klug und zu diszipliniert, um so einen Fehler zu machen.

“Ja, das ist dann eine Umstellung, wenn sie endlich einen besseren Besen benutzen dürfen. Daran erinnere ich mich noch gut, und ich war ja noch nicht einmal in einem Club, sondern bin nur so zum Spaß geflogen,” sagte Athena lächelnd. Es war so einfach, sich mit Caitlin über Besen zu unterhalten, wie früher, als sie ganz selbstverständlich über gemeinsame Interessen hatten reden können. In diesen Augenblicken war es einfach, sich vorzustellen, dass sie wieder Freundinnen werden könnten. Nur, dass sie eben keine elf Jahre mehr alt waren und ein geteiltes Interesse für Rennbesen kaum ausreichen dürfte für eine Freundschaft. Nicht mit sechzehn. Nicht nach allem, was passiert war. Nicht in der komplizierten Welt, in der sie jetzt lebten.

Athena seufzte. “Ja, davon ist auszugehen. Wahrscheinlich macht sie ihre Drohung wahr und schreibt in ein paar Jahren für den Tagespropheten. Man kann ihr eine Menge vorwerfen, aber sicher keinen mangelnden Ehrgeiz,” sagte sie.

“Ich werde es auf jeden Fall mal versuchen, wenn ich eine Geschichte habe, von der ich finde, dass sie sich eignet. Mehr als sie abzulehnen, können Antonia und Daniella ja nicht tun,” antwortete Athena. Im Gegensatz zu Rita hatte sie nicht den Ehrgeiz, den Grundstein für eine journalistische Karriere zu legen, aber das Schreiben war ihr wichtig und der Gedanke, eines ihrer Werke jetzt, nach Jahren im stillen Kämmerlein, mit Anderen zu teilen, hatte ohne Zweifel seinen Reiz.

“Zwischen uns, meinst du? Also, nicht von mir aus… ich meine… dass du… ich meine… das wusste ich ja. Seit damals. In der dritten Klasse hat es mich schockiert, aber… ich wäre ja nicht, du weißt schon, wir hätten uns nicht so unterhalten, wenn mir nicht klar geworden wäre, dass ich trotzdem gerne wieder mit dir befreundet wäre. Das wäre ich wirklich gerne. Ehrlich gesagt… ja… der Artikel ist blöd… auch für mich… weil ich… ich meine, hoffentlich denkt keiner, dass ich auch… aber trotzdem. Es ist mir wichtiger, dass wir noch einen Versuch machen,” sagte Athena. Ihr war bewusst, dass sie dumm herum stammelte, und sie fühlte, dass sie wieder einmal knallrot wurde. Warum bei Merlins weißem Bart war es so unglaublich schwierig, über dieses Thema zu reden? Einen Augenblick lang keimte ein furchtbarer Verdacht in Athena auf, der Verdacht, dass Emma recht haben könnte, dass sie sich heimlich wünschte, von Caitlin noch einmal geküsst zu werden. Aber das war natürlich blanker Unsinn. Dann hätte sie Caitlin doch gewähren lassen. Sie hatte sich doch gewehrt, wenn auch auf eine Art und Weise, die einer Freundin gegenüber unfair und gemein gewesen war, aber sie hatte sich gewehrt, das tat doch niemand, der insgeheim wirklich… es war unaussprechlich, selbst in Gedanken. Athena spürte, wie sie noch verlegener wurde. Sie musste aufhören, sich von Emma verrückt machen zu lassen. Das wollte diese arrogante Kuh doch nur.


05.09.2019 22:24 offline E-Mail suchen homie
Caitlin MacTavish
Treiberin & Kapitänin & Leiterin Rennbesen


Alter:
16
Wohnort:
Portree, Schottland
Klasse & Haus:
6. Klasse, Ravenclaw
Blutstatus:
Halbblut
Gesinnung:
Gut
Spieler:
Rana

Charakter
Beziehungen


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Athena & Caitlin

Caitlin nickte, hielt es aber für unnötig, noch etwas zum Thema organisierte Clubs zu sagen. Wenn man etwas leitete, brauchte es eine gewisse Organisation, und da sie beide das ähnlich sahen, war das Thema für sie damit erledigt.
Nun aber musste Caitlin lächeln. „Ja, es war toll, als ich meinen Besen mit nach Hogwarts nehmen konnte, nachdem ich ihn schon zu meinem elften Geburtstag geschenkt bekommen hatte. Ich konnte ihn ja nur in den Ferien fliegen, aber in der zweiten Klasse dann mitzunehmen, war super. Außerdem hat er mich bestimmt auch in die Quidditchmannschaft gebracht.“ Mit so einem klapprigen Schulbesen hätte sie das sicher nicht geschafft.

„Vermutlich.“ Es wäre Rita zuzutrauen, dass sie es schaffte, irgendwann als Journalistin für den Tagespropheten zu arbeiten, denn auch wenn sie nicht gerade die nettesten Sachen über andere schrieb, so konnte man ihr nun wirklich nicht mangelnden Ehrgeiz vorwerfen, wie Athena sagte.
Davon abgesehen hatte sie ein Talent zu schreiben und die interessantesten Sachen aufzudecken. Sicherlich würde der Tagespropheten sie dann mit Kusshand nehmen, denn sie würde Leser einbringen. Mit Sicherheit, denn in Hogwarts hatten auch viele Schüler ihre Artikel gelesen.
„Eben. Ein Versuch wäre es in jedem Fall wert.“ Und wie sie Athena eben schon gesagt hatte, hatte es in dieser Ausgabe ja auch eine Kurzgeschichte gegeben, also waren die beiden solchen Sachen gegenüber offensichtlich nicht verschlossen, auch wenn diese natürlich eine Aussage hatte. Wahllos irgendeine Geschichte würden sie demnach nicht drucken, aber Athena war klug genug, um das zu wissen und um etwas zu einzureichen, was auch gelesen werden sollte. Die anderen Sachen, die sie schrieb, konnte sie ja immer noch für sich schreiben.

Ganz offensichtlich fiel es Athena schwer über das Thema zu reden, was Caitlin zwar irgendwo traurig stimmte, immerhin signalisierte das eine gewisse Distanz, aber auch verstehen konnte, immerhin hatte dieses Thema zum Bruch der Freundschaft geführt. Es war alles andere als überraschend.
Aber nur weil es überraschend war, hieß das noch lange nicht, dass Caitlin etwas nicht traurig finden konnte. Selbst bei Dingen, die sie verstand.
„Dein Name stand nicht drin.“ Es hatte was von 'einer ihrer Freundinnen' gestanden. Nicht einmal die beste Freundin. Aber wie viele Leute, die den Artikel lasen, glaubten zu wissen, um wen es ging? Wenn sie sich richtig erinnerten, dann würde ihnen vielleicht auffallen, dass Caitlin und Athena ab einem gewissen Zeitpunkt, nämlich ab Februar der dritten Klasse, nicht mehr miteinander befreundet gewesen waren.
Andererseits hatte in der Schülerzeitung nichts davon gestanden, dass das zum Bruch der Freundschaft geführt hatte, also konnten die Leute genauso gut denken, sie wäre heute noch immer mit besagter Freundin befreundet.
„Und es hat auch nicht drin gestanden, dass derjenige diese Gefühle erwidert hätte.“
Im Grunde musste Athena sich keinerlei Sorgen machen, auch wenn Caitlin verstand, dass sie es tat, denn es gab genug Leute, die solche Dinge anders auslegen würden.


07.09.2019 09:56 offline E-Mail suchen homie
Athena Jones
Jägerin


Alter:
16 Jahre
Wohnort:
Wells, Somerset, England
Klasse & Haus:
6. Klasse Ravenclaw
Blutstatus:
Reinblut
Gesinnung:
nachdenklich
Spieler:
Annika

Charakter
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Athena & Caitlin

Athena nickte. Es war schön, dass sie sich zumindest in diesen Dingen so gut verstanden. “Genau. Und mit einem Schulbesen kann man eben nicht gut genug spielen, um in die Mannschaft zu kommen,” sagte sie, “Aber darum geht es natürlich bei deinem Club auch nicht. Wenn man nur aus Spaß spielt, wird es schon irgendwie gehen - auch, wenn es trotzdem irgendwie schade für die Kleinen ist.”

“Ja. Wenn ich etwas habe, von dem ich das Gefühl habe, dass es passt, versuche ich es mal,” sagte Athena. Sie hoffte, dass nicht nur Geschichten genommen wurden, die eine bestimmte Message hatten, denn das war ja nun einmal nicht der einzige Sinn von Kunst und Literatur. Die Kurzgeschichte, die in der aktuellen Ausgabe abgedruckt war, war doch ziemlich offensichtlich dazu angetan, eine bestimmte Botschaft zu vermitteln. Andererseits aber war sie zweifellos gut geschrieben. Athena wusste nicht genau, was den Chefredakteurinnen im Zweifelsfall wichtiger war. Aber sie würde es auch nicht herausfinden, wenn sie es nicht ausprobierte.

“Nein. Ich weiß. Ist ja auch schon ewig her,” sagte Athena verlegen. Einerseits war es ihr ein wenig peinlich, dass sie in diesem Moment an ihren eigenen Ruf dachte, aber andererseits konnte sie es sich nun wirklich nicht leisten, dass derartige Gerüchte über sie in Umlauf kamen. Ihre Mutter würde sie wahrscheinlich auf der Stelle mit irgendeinem reinblütigen Jungen verloben, ohne dass sie dabei mitreden durfte - wenn sie Glück hatte. Außerdem machte der Gedanke an den einen Kuss, den Caitlin und sie geteilt hatten, Athena noch immer verwirrt und verlegen, und das war kein angenehmes Gefühl. Es war doch ewig her, wie sie gesagt hatte. Konnte sie da nicht langsam drüber stehen? Es war äußerst entnervend, dass sie so unsouverän reagierte, aber sie konnte nicht viel dagegen tun.

“So oder so werden sich die Gerüchte hoffentlich bald wieder legen. Ich meine, es gab ja durchaus noch wildere Spekulationen. Denk mal an Damocles. Der ist nun wirklich ein ungehobelter Klotz und kann einem den letzten Nerv rauben, aber dass er an den Angriffen auf die Winkelgasse beteiligt gewesen sein soll, ist wirklich weit hergeholt,” sagte Athena, um von ihrer Verlegenheit abzulenken und das Gespräch in sicherere Bahnen zu lenken.


14.09.2019 17:58 offline E-Mail suchen homie
Caitlin MacTavish
Treiberin & Kapitänin & Leiterin Rennbesen


Alter:
16
Wohnort:
Portree, Schottland
Klasse & Haus:
6. Klasse, Ravenclaw
Blutstatus:
Halbblut
Gesinnung:
Gut
Spieler:
Rana

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Athena & Caitlin

Caitlin glaubte zwar schon, dass auch der Rennbesenclub auf einem anständigen Besen mehr Spaß machte als auf so einem ollen Schulbesen, die ja bekanntlich nun wirklich nicht die Besten waren, aber es gab sicher auch die Leute, die eben keine eigenen Besen hatten und sich dafür auch mit den Schulbesen zufrieden geben mussten und eben auch zufrieden gaben.
Aber das Thema war an und für sich beendet, genauso wie sie Sache, sich an der Schülerzeitung zu beteiligen.
„Ich hoffe auf jeden Fall für dich, dass sie deine Einreichung veröffentlichen, wenn du es mal probierst.“ Caitlin wollte wirklich gerne etwas von Athena lesen und es wäre ja auch schön, wenn Leute Sachen einreichen konnten, ohne Mitglied der Schülerzeitung selbst zu sein. Caitlin wusste zwar nicht, ob die Leiterinnen das machen würden, aber das konnte man eben nur herausfinden.

Obwohl es schon ewig her war, schien es Athena immer noch verlegen zu machen. Aber sicherlich war das verständlich. Es war eben nicht normal, so zu sein wie sie. Caitlin vergaß das mitunter sogar ganz gerne. Zum einen natürlich, weil es sich nicht gut anfühlte, nicht normal zu sein, und zum anderen aber auch, weil sie zum Glück Familie und Freunde hatte, die ihr in keinster Weise das Gefühl gaben, eben nicht normal zu sein. Bei so toller Unterstützung war es eben schwer, darüber nachzudenken, dass es Leute gab, die das alles eben nicht normal fanden, was ja eigentlich auch nicht verwerflich war. Normal war es ja, sich als Mädchen Jungen zu suchen und als Junge Mädchen und nicht als Mädchen Mädchen oder als Junge Jungen.

„Gerüchte legen sich irgendwann immer, weil es neue Dinge gibt, über die geredet werden“, versicherte Caitlin ihr, um ihr die Sorgen zu nehmen. Vielleicht würde es dann auch leichter sein, mit Athena zusammen zu sein, denn irgendwie hatte sie schon das Gefühl, dass es durch den Artikel wieder erschwert worden war. Oder aber es war einfach noch schwer, weil sie sich sowieso erst wieder annäherten und es kam ihr dadurch nur so vor, als läge es an dem Artikel.
„Dass so etwas tatsächlich Leute herumerzählen, ist entsetzlich. Und es ist auch lächerlich, ihm für alles, was geschieht, die Schuld geben zu wollen.“ Caitlin fragte sich durchaus, wer so etwas tat. Sie fand auch nicht mal, dass er ein ungehobelter Klotz wäre, denn eigentlich kam sie ganz gut mit ihm aus. Pauline war sogar sehr eng mit ihm befreundet. Sicherlich würde sich ihre Cousine furchtbar über den Artikel aufregen und das konnte Caitlin ihr nicht einmal verübeln.


15.09.2019 05:45 offline E-Mail suchen homie
 
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