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Samstag, 11.09.1976

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Ab 11 Uhr

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Autor
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Antonia Rookwood
VS & Leiterin Schülerzeitung


Alter:
16
Wohnort:
Yorkshire, England
Klasse & Haus:
5. Klasse, Ravenclaw
Blutstatus:
Reinblut
Gesinnung:
Naiv
Spieler:
Rana

Charakter
Beziehungen


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Charlotte & Antonia

Antonia ärgerte sich über sich selbst. Sie hatte nicht vorgehabt, der Erstklässlerin zu zeigen, dass sie es schrecklich fände, unter Muggeln leben zu müssen. Sie wollte eine gute Vertrauensschülerin sein, aber so etwas würde eine gute Vertrauensschülerin sicher nicht tun. Das war blöd gelaufen.
„Ich kann es mir halt einfach nicht vorstellen, wie es ist, bei lauter Muggeln zu leben“, erklärte sich Antonia, auch wenn das nur die halbe Wahrheit war, aber sie konnte Charlotte ja schlecht erzählen, dass sie bis vor kurzem Muggel noch als wertlos erachtet hatte. Das wäre nun wirklich dumm und ein Fehler.
„Bis zu den Weihnachtsferien ist es doch gar nicht mehr so lange hin. Da kannst du ja nach Hause fahren.“ Wahrscheinlich würde es Charlotte doch lange vorkommen, wenn sie aktuell unbedingt nach Hause wollte, aber der September war schon bald zur Hälfte rum und danach folgten nur noch Oktober und November und der Dezember raste eh nur so dahin. Antonia selbst wollte komischerweise gerade gar nicht nach Hause. Sie hatte es satt, Lästereien über Muggel und Muggelgeborene zu hören, wenn sie dabei die ganze Zeit an Lena denken musste.

„Ich weiß nicht, was ein Flugzeug sein soll, aber wohl irgendein Fluggerät der Muggel?“ Vermutlich, wenn Charlotte es im Vergleich zu Besen anbrachte. „Wenn man auf einem Besen fliegt, kann man all das auch sehen. Du musst das Fliegen nur einfach eben noch lernen. Das ist alles. Wenn du es kannst, kannst du es sicher auch mehr genießen.“
Antonia hatte zwar nach wie vor keine Ahnung, was ein Flugzeug war. Offensichtlich irgendein Zeug zum Fliegen, immerhin steckte genau das ja im Namen. Und man war wohl irgendwie in diesem Zeug drin, denn Charlotte hatte was von 'im Flugzeug' gesagt. Das kam Antonia komisch vor. Konnte man da überhaupt den Wind in den Haaren spüren? Sicherlich nicht. Wie sollte das dann aber Spaß machen?
„Und was hindert dich daran, dir Leute zu suchen, die mit dir gemeinsam um den See laufen?“, fragte Antonia. Was daran Spaß machen konnte, war für Antonia zwar ein Rätsel, aber offensichtlich hatte Charlotte Spaß daran und ihr fehlte es, das mit anderen zu tun. Antonia fand, dass sie sich dann eben Leute suchen musste, die das mit ihr gemeinsam machten.

„Ach, komm, du hast doch Klassenkameraden. Du hast Mädchen in deinem Schlafsaal. Du kannst mir nicht erzählen, dass du dich mit niemanden von denen verstehst“, meinte Antonia, wobei sie die Stirn runzelte. Das konnte sie sich nämlich wirklich nicht vorstellen. Bisher hatte noch jeder Freunde in Hogwarts gefunden. Niemand war ganz alleine.
„Und Hausgenossen. Du kannst dich auch mit älteren Mitschülern anfreunden. Das ist ja nicht verboten. Und außerdem bist du doch gerade mal zehn Tage hier.“ Genau genommen war heute der elfte September und damit der elfte Tag angebrochen, aber der Abend vom ersten September konnte ja nicht wirklich zählen und heute war noch nicht mal ganz der halbe Tag herum, also waren es so gesehen gerade mal zehn Tage. „Man findet nicht immer den Freund fürs Leben am ersten oder sechsten Tag. Du findest schon noch jemanden.“

Antonia fühlte sich bei Charlottes nächster Aussage unbehaglich. Bis eben hatte sie nie darüber nachgedacht, wie Leute sich fühlten, die sie als Schlammblut beschimpft hatte. Dass man sich so fühlte, als würde man andere anstecken, wäre ihr nie in den Sinn gekommen. Als wäre man falsch, krank oder irgendetwas anderes. Wahrscheinlich konnte Luciana das eher nachfühlen, immerhin war sie für ihre Eltern und Geschwister unwürdig, nur weil sie in Hufflepuff gelandet war. Dem Haus der Versager, nur dass Antonia inzwischen nette Leute in Hufflepuff gefunden hatte. Wie Andrew zum Beispiel.
Irgendwie tat ihr Charlotte auf einmal leid und sie wollte ihre wirklich helfen. „Was denkst du denn? Denkst du, dass du weniger wert bist und nicht hierher gehörst? Du sagtest, du bist Sportlerin, nicht wahr?“, hakte Antonia nach. „Dann müsstest du ja wissen, dass ein Sieg zuerst im Kopf beginnt. Genauso wie eine Niederlage. Wie willst du etwas erreichen, wenn du selbst nicht an dich glaubst? Wenn du dich gedanklich klein machst, haben andere es leichter, dich klein zu machen. Bist du unsicher, ist es leichter für sie, die Unsicherheit zu verstärken. Wenn du aber an dich glaubst, dich gut findest, so wie du bist, dann prallen die Worte einfach an dir ab.“
In diesem Moment fühlte sie sich Charlotte sogar verbunden. Manche glaubten, Charlotte wäre nicht richtig in Hogwarts und bei ihr glaubten einige, dass es eine Fehlentscheidung von der Schulleitung war, dass sie Vertrauensschülerin geworden war. Sie würden es einfach beide allen zeigen.


15.09.2019 05:32 offline E-Mail suchen homie
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