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DATUM
Samstag, 11.09.1976

ZEIT
Ab 11 Uhr

WETTER
Ca. 17°C
Sonnig mit starken Windböen

Inplay

Gryffindor: 000
Hufflepuff: 000
Ravenclaw: 000
Slytherin: 000

Plotübersicht
Quidditchauswahlspiele Hufflepuff
Geheimes Treffen in Godstow

Team

The Beginning of the End » Geschichte der Zauberei » Großbritannien » Godstow Abbey » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
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Merlin
Administrator



Blutstatus:
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Godstow Abbey

Godstow Abbey, die Ruinen des alten Frauenklosters in der Nähe des Dorfes Godstow, liegt in Oxfordshire und beeindruckt durch eine Lage auf einer Insel zwischen zwei Bächen. An diesem Samstag Vormittag, 11.09.1976, begrüßt Besucher jedoch direkt ein Schild, dass die Besichtigung der Ruinen wegen Einsturzgefahr der Wände zur Zeit nicht möglich ist. Aber seltsamerweise scheinen Muggel ohnehin direkt jedes Interesse zu verlieren.


17.08.2019 13:25 offline E-Mail suchen homie
Rodolphus Lestrange
Ersatztreiber MSV


Alter:
18 Jahre
Wohnort:
Cardiff/Wales
Semester:
1. Semester
Studienfach:
Magisches Recht
Blutstatus:
Reinblut
Gesinnung:
Auf der Seite der Reinblüter
Spieler:
Rhia

Charakter
Beziehungen


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Spieleinstieg nach Zeitsprung
cf: Oxford – Straßen


Langsam betrat Rodolphus die Ruinen der Godstow Abbey und sah sich um. Die Einladung hierher hatte reichlich mysteriös geklungen, nicht unterzeichnet, nur eine Aufforderung über die Zukunft der Zaubererwelt zu sprechen. Und noch dazu sollte dieses Treffen in irgendwelchen alten Ruinen stattfinden. Aber der Brief, den er plötzlich auf dem Balkon seiner Wohnung vorgefunden hatte ohne eine Eule gesehen zu haben, war eindeutig an ihn persönlich adressiert gewesen. Und somit hatte er sich entschieden auch zu erscheinen. Nur war er offenbar der Erste, denn soweit er schauen konnte, war niemand hier. Das fing ja prima an. Immerhin war er hier vor den Windböen geschützt, die heute die Gegend unsicher machten. Es fehlte nur noch, dass jemand wegflog. Gut, dass er nicht auf die bescheuerte Idee gekommen war mit dem Besen herzukommen.

Zwischen Missmut wegen der offensichtlichen Wartezeit und Neugier über den Sinn dieser Veranstaltung schwankend zog Rodolphus seinen dunklen edlen Umhang fester um sich und lehnte sich gegen eine der Wände, den Blick zum Eingang gerichtet. Wie lange er wohl warten würde? Blieb nur zu hoffen, dass bald annehmbare Gesellschaft hier eintreffen würde…


19.08.2019 19:54 offline E-Mail suchen homie
Nuru Shafiq
Leiterin "Töchter des Mondes"


Alter:
22 Jahre
Wohnort:
Oxford
Semester:
5. Semester
Studienfach:
Wirtschaftslehre, NF Politikwissenschaften
Blutstatus:
Reinblut
Gesinnung:
in ihren Augen richtig
Spieler:
binki

Charakter
Beziehungen


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Einstieg nach Zeitsprung
CF: Wiese der Oxford Universität

Mysteriös war vielleicht das richtige Wort, um die Gegebenheiten zu beschreiben, wie es überhaupt dazu gekommen war, dass Nuru sich hierher bewegte. Sie hatte in einem ihrer eigenen Bücher geblättert und dabei jenen Brief gefunden, der sie zu einem Treffen am heutigen Tage einlud. Das war mehr als merkwürdig, besonders da sie die einzige war, die dieses Buch in der Hand gehabt hatte. Der Brief war an sie adressiert gewesen. Wann war er also dort platziert worden und wie? Und schließlich: Von wem?

In jedem Falle hatte dieser geheimnisvolle Brief an ihre Neugier appelliert, weshalb sie nun wissen wollte, was es damit auf sich hatte. Es gab allerdings noch zwei weitere Gründe, warum sie der Einladung gefolgt war. Erstens hatte das Schreiben ihr Ego gestreichelt, sie könne an einer neuen Welt mitarbeiten und somit erheblichen Einfluss auf die Zukunft nehmen – etwas, das sie ja ohnehin vorhatte. Und zweitens, im schlimmsten Falle würde sie versuchen die Bedrohung direkt loszuwerden, denn jemand, der einfach so Nachrichten in ihrem privaten Eigentum hinterlassen konnte, war definitiv mit Skepsis zu betrachten.

Mit all diesen Überlegungen im Hinterkopf tauchte Nuru nun am Treffpunkt auf. Nichts weiter Auffallendes, wahrscheinlich vor Muggeln und anderen unerwünschten Gästen geschützt, damit dieses Treffen weiterhin eine geheime Affäre blieb. Sie trat langsam auf die Ruinen zu und schließlich hinein, nachdem sie sich überzeugt hatte, dass dies der richtige Ort war. Im Innern war es wenigstens um einiges weniger windig. Zuerst dachte die junge Shafiq sie wäre allein dort, ehe ihr die einsame Gestalt an der Wand auffiel. Nach einigen Sekunden hatte sie ihn identifiziert. „Rodolphus“, nickte sie ihm kurz und knapp zu. Man kannte sich immerhin flüchtig, er war etwas jünger, aber nichtsdestotrotz hatte man von den Lestranges gehört. War etwa er derjenige mit der Einladung gewesen? Sie bezweifelte es.


20.08.2019 10:43 offline E-Mail suchen homie
Ilias Avery



Alter:
18 Jahre
Wohnort:
Avery Manor, London
Semester:
1. Semester
Studienfach:
magisches Recht
Blutstatus:
Reinblut
Gesinnung:
böse
Spieler:
Romy

Charakter


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Spieleinstieg nach Zeitsprung
cf: Phoebe Notts Penthouse

Ilias grübelte noch immer, wer ihm diese komische Einladung zukommen lassen hatte. Auf der anderen Seite war sie eine willkommene Abwechslung, immerhin hatte er vor etwas mehr als einer Woche erfahren, dass er baldmöglichst mit Phoebe Nott verlobt werden sollte. Ein Umstand, der ihn wirklich Bauchschmerzen bereitete. Nicht, dass es sich um Phoebe handelte, sondern die Sache an sich. War er wirklich schon so weit, dass man ihn verloben sollte? Er hatte es bisher in seinem Leben nicht einmal geschafft, eine vernünftige Beziehung zu führen. Geschweige denn überhaupt mehr als einen One-Night-Stand zu haben. Oder auch zwei, wenn man die Sache mit Bellatrix richtig bewertete, die aber auch nicht mehr dazu beitrug, dass man sagen konnte, dass er beziehungsfähig wäre. Also war es doch besser über diese mysteriöse Einladung nachzudenken. Sie war nicht unterzeichnet und das kam ihm verdammt komisch vor. Wer tat so geheimnisvoll? Und vor allem stellte sich ihm die Frage, wer die Einladung noch erhalten haben könnte. Es blieb ihm ohnehin nichts anderes übrig als dorthin zu reisen, wenn er wissen wollte, wer dahinter steckte und wer die anderen sein würden. Also machte er sich auf den Weg.
Der Ort war heruntergekommen, was Ilias zu dem Gedanken veranlasste, dass es wohl nicht allzu viele sein konnten, die die Einladung erhalten hatten. Als er die Ruine betrat waren bereits zwei weitere Herrschaften anwesend. Rodolphus Lestrange und Nuru Shafiq. Zumindest bei ersterem konnte er ausschließen, dass er etwas mit der Einladung zu tun haben würde, die beiden waren so zerstritten, dass es fast schon unmöglich war, dass Rodolphus ihn gerne dabei haben würde. Dennoch nickte er den beiden anwesenden knapp zu. „Nuru, Rodolphus“, kam von ihm, während er sich zu ihnen stellte. Alleine stehen wollte er dann doch nicht. „Ich gehe nicht davon aus, dass die Einladung von einem von euch ausgestellt wurde?“ fragte er kurz nach. Sie sahen jedenfalls beide nicht so aus.


22.08.2019 08:52 offline E-Mail suchen homie
Phoebe Nott
Treiberin GWWL


Alter:
18
Wohnort:
Penthouse Nott / London
Semester:
1
Studienfach:
Politikwissenschaft (HF), Koboldgack (NF)
Blutstatus:
Reinblut
Gesinnung:
Neutral
Spieler:
Caro

Charakter
Beziehungen


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Spieleinstieg nach Zeitsprung
cf: Phoebe Notts Penthouse

Überaus misstrauisch hatte Phoebe den Brief beäugt, der an sich persönlich gerichtet war. Sie hatte ihn in ihrer Manteltasche gefunden, ganz offensichtlich nicht von einer Eule gebracht und versiegelt.

Sehr geehrte Miss Nott,

Hiermit laden wir Sie ein mit uns über ihre Ideale und Vorstellungen für Ihre Zukunft und die der magischen Welt zu sprechen. Wir sind überzeugt davon, dass Sie eine wichtige Rolle bei der Erschaffung einer Welt, in der es uns Zauberern möglich ist frei zu leben, einnehmen können. Wir hoffen sie am 11. September 1976 um 11 Uhr in den Ruinen von Godstow Abbey / Oxfordshire zwecks einen kleines Diskurses begrüßen zu können.


Der Inhalt weckte ihrer Neugier und so machte sie sich am 11. September nach Oxfordshire auf. Das Wetter war sonnig, jedoch windig und so entschied sie sich sicherheitshalber doch für ihren schwarzen Ledermantel sowie eine dunkle Sonnenbrille. Als sie an den Ruinen eintraf, erkannte sie Nuru Shafiq, sowie Rodolphus Lestrange – und Ilias Avery. Phoebe straffte die Schultern und trat auf die kleine Gruppe zu. Nuru und sie kannten sich bisher nur flüchtig vom Sehen, aber ihre Familien waren miteinander bekannt. Sie trat auf die ältere Studentin zu und stellte sich höflich und mit einem gewinnenden Lächeln vor, ehe sie Rodolphus und zuletzt Ilias begrüßte. Unter anderen Umständen hätte sie ihn vermutlich umarmt, nach ihrer letzten Begegnung viel ihre Begrüßung zurückhaltender aus. Sie beide haderten immer noch mit der Tatsache, in Kürze offiziell verlobt zu werden. Er wesentlich mehr als sie, wie Phoebe annahm. „Ich nehme an, wir wissen alle gleich viel über dieses Treffen. Oder gleich wenig, wie man es auch sehen mag.“


25.08.2019 19:01 offline E-Mail suchen homie
Emlyn Yaxley
Dauerplotcharakter


Alter:
45 Jahre
Wohnort:
London
Beruf:
Leiter des Magischen Unfallumkehr-Kommando
Blutstatus:
Reinblut
Gesinnung:
Todesser
Spieler:
Rhias Plot-Todesser

Charakter
Beziehungen


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Emlyn & Gwydion & Fynn

Spieleinstieg nach Zeitsprung
cf: London Kanalisation


Der Dunkle Lord war auf der Suche nach Nachwuchs. Und auch wenn Emlyn dieses Vorhaben prinzipiell unterstützte, schließlich mussten auch die Todesser die jungen Leute von ihrer Sache überzeugen, wenn sie langfristig Erfolg haben wollten, so gefiel es ihm weniger, dass er den Auftrag bekommen hatte sich heute mit einigen angeblich vielversprechenden Kandidaten zu treffen, zusammen mit Gwydion Yaxley – ausgerechnet seinem nervigen Neffen – und Fynn Hunt – dem Dummkopf, der durch einen überlegten Mord die Aufmerksamkeit der gesamten britischen Zauberergesellschaft erweckt hatte. Er hingegen, gestanden, vernünftig, würde jetzt den Babysitter spielen, sowohl für die Studenten, die eine Einladung erhalten hatten und hoffentlich auch erscheinen würden, als auch für die beiden Jungtodesser an seiner Seite. Hinzu kam noch, dass die Todesser wohl manchmal einen Sinn für Dramatik hatten, trafen sie sich doch in einer dachlosen englischen Ruine nicht weit von Oxford entfernt. Emlyn verstand durchaus, dass es leicht gewesen war, dieses Gelände entsprechend zu sichern, dennoch hätte er zu etwas mehr Komfort ganz sicher nicht nein gesagt. So aber blieb ihm nichts anderes übrig als sich gegen die kalte Steinwand zu lehnen, durch einen Zauber noch von den bereits eingetroffenen jungen Leuten verborgen. Noch würde er sich ihnen nicht offenbaren, und er hatte seinem Neffen und Hunt auch eingeschärft es ebenso zu handhaben. Erst einmal würde er sie beobachten.

Der erste vor Ort war Rodolphus Lestrange gewesen. Gute Familie, soweit er informiert war, hatte Rodolphus gerade seinen Schulabschluss gemacht, selbstverständlich als Slytherin, und ein Studium des Magischen Rechts begonnen. So weit, so gut. Nur wenn er auch nur halb das Temperament seines Vaters besaß, konnte es ziemlich ungemütlich mit ihm werden. Caspar Lestrange war mit Sicherheit ein loyaler Todesser, aber manchmal deutlich zu hitzköpfig. Nuru Shafiq hingegen war eher eine Lady, sie stammte aus gutem Hause, an ihren Idealen zweifelte offenbar niemand, er hatte sie einige Male auf den entsprechenden Veranstaltungen gesehen und sie machte auf ihn den Eindruck der perfekten reinblütigen Tochter, seiner eigenen Tochter Meiriona nicht ganz unähnlich. Aber ob sie auch bereit sein würde sich die Finger schmutzig zu machen? Kurze Zeit später trafen auch Ilias Avery und Phoebe Nott sein, auch frischgebackene Studenten, auch sie natürlich aus den besten Familien, ganz so, wie es sich eigentlich für Todesser gehörte – auch wenn mit Fynn Hunt ein Halbblut neben ihm stand… Avery studierte nun ebenfalls Magisches Recht, nach allem, was Emlyn bisher gehört hatte, war er ein Vorzeigesohn. Er wäre mit Sicherheit ein wahrer Gewinn für ihre Sache. Die junge Nott hingegen… sie war reinblütig, das ja, aber er hatte nie gewusst, was er von ihrem Vater, William Nott, halten sollte. In seinen Augen war er viel zu vorsichtig in seinen politischen Äußerungen. Nun konnte eine gewisse Vorsicht ja nie schaden, vor allem dann, wenn man nicht wusste, mit wem man es zu tun hatte, aber unter Gleichgesinnten durfte man ruhig ehrlich sein. Emlyns Meinung nach war Mr Nott entweder zu diplomatisch oder hegte eigenartige Ansichten. Ob seine Tochter da wirklich anders sein würde? Er kannte Phoebe Nott höchstens flüchtig, aber sie war ihm nicht gerade in Erinnerung geblieben. Doch irgendjemand war wohl der Auffassung, dass sie eine passable Todesserin abgeben könnte…

Emlyn seufzte ein wenig genervt und wandte sich an die beiden jungen Männer, wobei er den direkten Blick zu seinem Neffen auffällig vermied. „Denkt daran, noch beobachten wir nur. Ich gebe euch ein Zeichen, wenn wir uns bemerkbar machen“, wiederholte er seine Anweisungen in einem nicht nur leicht überheblichen Tonfall. „Sobald alle eingetroffen sind, aktiviert ihr den Antiapparierzauber sowie den Bann um das Gelände. Keiner wird diese Veranstaltung ohne mein Einverständnis verlassen.“ Eine reine Vorsichtsmaßnahme. Natürlich würden sie keinem etwas antun, auch denen nicht, die noch Zweifel hatten, aber sie konnten nicht riskieren, dass jemand zu früh ging und ihre Identitäten verraten würde. Sie mussten ja nicht gleich zu den Auroren rennen, aber ein falsches Wort zu einem falschen Freund, und sie alle würden auffliegen. Schließlich würde er sich den jungen Herren und Damen in den Ruinen später persönlich vorstellen, denn wie sollte eine anonyme Gestalt irgendjemanden überzeugen?


26.08.2019 21:44 offline E-Mail suchen homie
Fynn Hunt



Alter:
21 Jahre
Semester:
7. Semester
Studienfach:
Magisches Recht
Blutstatus:
Halbblut
Gesinnung:
Todesser
Spieler:
Smara



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Emlyn & Gwydion & Fynn

Fynn nickte Mister Yaxley unwillkürlich zu, auch wenn dieser es nicht sehen konnte. Immerhin hatten sie sich getarnt und wer immer den Blick auf Fynn richten mochte, würde im Augenblick nichts weiter sehen als das Trugbild einer halb verwitterten Statue eines steinernen Engels.

"Ja, Sir," setzte er leise hinzu, um seinem Vorgesetzten zu bedeuten, dass er ihn verstanden hatte. In Richtung des jungen Yaxley fügte er hinzu: "Ich nehme die rechte Seite, du die linke." Damit meinte er die Aufteilung, wenn sie den Antiapparierzauber wirken würden. Wenn jeder von ihnen beiden eine Seite übernahm, würden sie schneller sein und keiner der 'Gäste' würde rechtzeitig auf die Idee kommen zu hinterfragen was sie da taten.

In Gedanken wiederholte Fynn sämtliche Zauber und Flüche, die er vermutlich bald benötigen würde. Vor allem den Obliviate hatte er verinnerlicht. Wer immer sich heute auffällig verhalten würde, würde ohne Erinnerung an dieses Treffen von dannen ziehen, dafür würde Fynn schon sorgen. Doch man würde sehen ob dies überhaupt notwendig war. Fynn musste außerdem vorsichtig sein. Seitdem er dieses Mädchen getötet hatte konnte er es sich nicht erlauben auch nur zu niesen ohne vorher um Erlaubnis zu fragen. Besser erstmal die Füße still halten, bis man ihm endlich wieder mehr zutraute. Dieser Job hier und heute war schon ein Schritt in die richtige Richtung, fand er. Er gab ihm die Gelegenheit sich als Profi zu erweisen und wenn es perfekt lief, würde das für ihn einen kleinen Aufstieg bedeuten, da war er sich sicher.

Gebannt ließ Fynn seinen Blick über die eintreffenden Leute schweifen. Vier Teilnehmer hatten sich nun eingefunden, zwei Männer und zwei Frauen.
Von den beiden Frauen war ihm die ältere bekannt. Nuru Shafiq, eine stolze Person, aber mit perfekten Manieren, soweit er das beurteilen konnte. Mehr, als sich zwanglos und relativ knapp auf den Gängen der Uni mit ihr zu unterhalten, hatte er jedoch noch nicht das Vergnügen gehabt.

Die teils verwunderten, teils neugierigen Gesichter der noch unwissenden Gäste weiter beobachtend, umschloss seine rechte Hand den Zauberstab fester und sein Zeigefinger strich zart über das glatte, kühle Holz. Angespannt und konzentriert wartete er auf das Zeichen von Mister Yaxley.


Dieser Beitrag wurde schon 3 mal editiert, zum letzten mal von Fynn Hunt am 26.08.2019 22:43.

26.08.2019 22:39 offline E-Mail suchen homie
Emrys Yaxley
Ersatzjäger HNP


Alter:
18 Jahre
Wohnort:
Oxford
Semester:
1. Semester
Studienfach:
Astronomie & Arithmantik
Blutstatus:
Reinblut
Gesinnung:
Gleichgültig
Spieler:
Rhia

Charakter
Beziehungen


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Spieleinstieg nach Zeitsprung
cf: Eingangshalle Wohnheim B


Emrys Yaxley mochte keine Überraschungen. Für ihn war es am angenehmsten, wenn alles in geordneten Bahnen verlief, wenn er seine Tage lange im Voraus planen konnte. Eigentlich hatte er heute lernen wollen, sich auf die Vorlesungen vorbereiten, aber dann hatte er eine anonyme Einladung erhalten. Er hatte keine Eule gesehen, die sie ihm zugestellt hatte, aber sie war zwischen den Seiten eines Buches in der Universitätsbibliothek aufgetaucht, nachdem er aufgestanden war um für ein paar Minuten frische Luft zu schnappen. Weder hatte er gesehen, wer sie gebracht hatte, noch hatte er die geringste Ahnung, von wem sie stammte. Tatsache war nur, dass sie seine Planungen durcheinander gebracht hatte. Ursprünglich hatte er gar nicht vorgehabt sie wahrzunehmen, aber seine Mitbewohner hatten ihm angesehen, dass etwas vorgefallen war, weshalb er zumindest Jezebel und Katrina davon berichtet hatte. Während Katrina skeptisch gewesen war, hatte Jezebel eine ganz ähnliche Einladung gezeigt, eine, die den Weg zu ihm gefunden hatte, ebenfalls ohne dass er hätte sagen können, wie genau das passiert war. Und ihm war es dann auch zu verdanken, dass Emrys sich nach reichlicher Bedenkzeit dazu entschlossen hatte an dem heutigen Tag zu der angegebenen Ruine zu kommen.

Kurz nach seinem besten Freund apparierte Emrys einige Meter von der Ruine entfernt und blieb einen Moment stehen um seine Umgebung in sich aufzunehmen, schwieg jedoch und schlug nach einigen Minuten den Weg zur Godstow Ruine ein, während der Wind um ihn herumpeitschte und seinen dunklen Umhang aufbauschte. Nun, wenigstens würden sie beide zwischen den Mauern der alten Benediktiner Abtei vorm Wind geschützt sein. Langsamen Schrittes betrat Emrys das Gelände der Ruine. Wie er feststellen musste, waren Jezebel und er nicht die ersten Anwesenden, stattdessen waren bereits vier andere da, von denen drei in seinem Jahrgang gewesen waren, während er die vierte direkt erkannte, weil sie aus derselben Gesellschaftsschicht stammten.

Der ehemalige Slytherin nahm sich einen Augenblick Zeit um den anderen vier zuzunicken, dann stellte er sich etwas abseits und sah sich um. Was sie hier wohl erwarten würde? Er musste zugeben, es gefiel ihm nicht so ahnungslos zu sein, wie seine leichte angespannte Körperhaltung verriet, zumindest dann, wenn man ihn gut kannte.


30.08.2019 18:54 offline E-Mail suchen homie
Rodolphus Lestrange
Ersatztreiber MSV


Alter:
18 Jahre
Wohnort:
Cardiff/Wales
Semester:
1. Semester
Studienfach:
Magisches Recht
Blutstatus:
Reinblut
Gesinnung:
Auf der Seite der Reinblüter
Spieler:
Rhia

Charakter
Beziehungen


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Allzu lange sollte es nicht dauern, bis Rodolphus Gesellschaft bekam. Sobald er Schritte von Richtung des Eingangs – wenn man denn von einem Eingang sprechen konnte in Anbetracht der Tatsache, dass es sich um Ruinen ohne Tür oder Dach handelte – vernahm, richtete er sich auf, in der Erwartung nun endlich mehr über den Sinn dieser eigenartigen Einladung zu erfahren. Doch stattdessen trat nur Nuru Shafiq zu ihm, eine junge Frau aus einer ebenso reinblütigen Familie wie er, die er von den entsprechenden gesellschaftlichen Anlässen kannte, auch wenn sie ein paar Jahre älter war als er.

„Nuru“, erwiderte er ihren Gruß knapp und sah sie noch einen Moment erwartungsvoll an, doch als sie nichts weiter hinzufügte, lehnte er sich wieder gegen die Wand. Offenbar wusste sie auch nicht mehr als er. Oder wie die beiden, die kurz danach eintrafen. Rodolphus verengte die Augen, als ausgerechnet Ilias Avery zu ihm trat. Hatte er nicht kürzlich noch mit Bellatrix geplant, wie er ihm eins auswischen konnte? Und nun standen sie sich ausgerechnet hier gegenüber? Was für ein herrlicher Tag. „Nein, ich habe damit nichts zu tun“, beantwortete Rodolphus die Frage seines ehemaligen Klassenkameradens knapp, bevor er sich deutlich von ihm ab- und der jungen Frau an seiner Seite zuwandte. „Phoebe. Schön dich zu sehen.“ Er nickte, die Nott hatte es gut zusammengefasst. „Wir müssen wohl-“ Rodolphus unterbrach sich, als zwei weitere Neuankömmlinge zu ihnen traten, und auch diese beiden kannte er gut, hatten sie doch immerhin sieben Jahre einen Schlafsaal im Slytherinkerker geteilt. „Yaxley, Mackenzie…“ Emrys sagte kein Wort, aber das war ja nicht anders zu erwarten gewesen. Sonderlich gesprächig war er ja noch nie gewesen. „Habt ihr alle eine Einladung hierher bekommen?“ Wie zum Beweis des Grunds seiner eigenen Anwesenheit zog er das Stück Pergament, das ihn hierher geführt hatte, aus der Tasche.


30.08.2019 22:11 offline E-Mail suchen homie
Bellatrix Black
Administrator



Alter:
18 Jahre
Semester:
1. Semester
Studienfach:
Politikwissenschaft & Zauberkunst
Blutstatus:
Reinblut
Gesinnung:
Rate?
Spieler:
Rica

Charakter
Beziehungen


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cf: Einstieg nach Zeitsprung

Selbst wenn Bellatrix nicht ohnehin von Natur aus eine äußerst misstrauische Person gewesen wäre, so hätte dieser Brief sie dazu gemacht. Er hatte sie ohne Absender einfach so erreicht. Genau genommen hatte er einfach in ihrem Zimmer gelegen, so dass sie ihn nicht hatte übersehen können. Doch auch ihre Eltern behaupteten, dass sie nicht wüssten wie er dahin gelangt sei. Es hatte immer wieder diesen kritischen Blick zur Hauselfe gegeben, doch ihr fast schon herzzerreißendes Schluchzen und Beteuern, dass auch er nicht wisse, wer ihn dort hingelegt hatte, brachten Bellatrix kein Stück weiter. Folglich hatte sie an diesem Abend hier erscheinen müssen, um mehr herauszufinden.

Bellatrix apparierte ein Stück entfernt von der Ruine und blieb zunächst einige Sekunden stehen, um die Situation besser einschätzen zu können. Nachdem offenbar kein direkter Angriff drohte, näherte sie sich fast schon Vorsichtig dem einsturzgefährdeten Gebäuderest. Offenbar war sie nicht die erste, die hier erschien. Es handelte sich um bekannte Gesichter, auch wenn wohl die Partystimmung bei allen eher gedrückt war. War sie die Letzte der Ankömmlinge? Lange beschäftigte sie sich nicht damit, doch in die Mitte der Ruine trat sie auch nicht. Vielleicht war es gar nicht schlecht eine Mauer im Rücken zu haben. Wer wusste, was sie hier erwarten würde, denn allen Anschein nach wusste es niemand, wenn sie die Worte Rodolphus richtig gedeutet hatte.


08.09.2019 20:53 offline E-Mail suchen homie
 
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