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Samstag, 11.09.1976

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Ab 11 Uhr

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Sonnig mit starken Windböen

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Plotübersicht
Quidditchauswahlspiele Hufflepuff
Geheimes Treffen in Godstow

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Metamorphmagus



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Ausgabe 01 (11. September 1976)

(Diese Ausgabe erschien am Morgen des 11. Septembers 1976.)

Neue Leitung


Im Namen aller möchten wir erst einmal Rita Skeeter danken, die die Schülerzeitung geleitet und uns mit all ihren Geschichten immer wieder zum Lachen gebracht hat. Ohne Zweifel besaß sie ein Talent zu schreiben und die Fehler anderer aufzudecken und diese öffentlich zu machen, das kein anderer von uns so gut zu beherrschen vermag. Auch wenn vielleicht nicht alle glücklich über die Art und Weise waren, wie Rita dieses Talent in der Schülerzeitung ausgeschöpft hat, lässt sich doch wohl kaum bestreiten, wie viel dies auch zur Leserschaft beigetragen hat.

Aber die Zeiten ändern sich. Rita hat unsere Schule verlassen. Mit ihr ging die Schülerzeitung aber nicht, denn nach wie vor gibt es immer noch begeisterte Schreiber und Schreiberinnen, die diese leeren Seiten wie gewohnt mit Geschichten rund um Hogwarts füllen werden.
Wir, Daniella Fawcett und Antonia Rookwood, sind die neuen Leiterinnen der Schülerzeitung und geben unser Bestes, sie so interessant und informativ wie nur möglich zu gestalten mit all unseren Mitgliedern zusammen.
Bei uns wird sich einiges ändern. Natürlich dürft ihr alle nach wie vor Gerüchte, die Schüler in Hogwarts betreffen, bei uns einreichen, aber anders, als ihr es früher gewohnt wart, wird nichts als Tatsache hingestellt, was nicht eindeutig bewiesen wurde. Wir möchten keine Lügen verbreiten, sondern die Wahrheit schreiben, etwas, von dem wir denken, dass es auch in eurem Interesse ist. Das Ausschmücken der Wahrheit mochte für die Leser vielleicht amüsant gewesen sein, aber wie jeder weiß, der schon einmal betroffen war, ist dies nicht angenehm.
Wir hoffen nach wie vor auf fleißige Leser und sind weiterhin dankbar für eure Einreichungen.

D. Fawcett & A. Rookwood


Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Metamorphmagus am 18.08.2019 07:48.

17.08.2019 22:37 offline E-Mail suchen homie
Metamorphmagus



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Das Sommerfest der Winkelgasse


Viele von uns befanden sich zum Sommerfest der Winkelgasse in eben dieser. Uns erreichte die Nachricht, dass Damocles Belby ebenfalls beim Sommerfest zugegen gewesen sein soll. Dabei soll er sogar in der Nokturngasse gesichtet worden sein. Die Nachricht nimmt sogar noch weitere Ausmaße an, denn dies soll geschehen sein, direkt bevor der Angriff losging, weshalb unser anonymer Informant der Meinung ist, dass er am Angriff beteiligt gewesen sein soll.
Allerdings sollte man solche Dinge mit Vorsicht genießen. Wir sprechen schließlich nicht einfach von einem kleinen Streich, sondern von einem richtigen Verbrechen. Beim Angriff waren in etwa ein dutzend Leute beteiligt. Man darf aber wohl davon ausgehen, dass die Nokturngasse wesentlich mehr Besucher hat als nur diese handvoll Leute. Nicht jeder Nokturngassenbesucher ist demzufolge automatisch am Angriff beteiligt gewesen. Die Angreifer waren maskiert gewesen, sodass niemand sicher sagen kann, wer dahinter steckt. Noch dazu stelltsich uns die Frage, woher unser Informant so genau weiß, dass Damocles Belby in der Nokturngasse gewesen war. Wie nah hat er sich selbst an diese Gasse herangewagt, um das zu sehen? War er vielleicht selbst Besucher dieser?
Wir raten demzufolge davon ab, voreilige Schlüsse zu ziehen, nur weil man glaubt, etwas gesehen zu haben. Diese Aussagen sollten mit Vorsicht genossen werden. Niemand möchte schließlich Opfer einer Verleumdung werden.
Selbstverständlich waren die Ereignisse zum Sommerfest erschreckend und furchtbar. Das ist eine Tatsache, die sich nicht bestreiten lässt. Viele von uns haben noch mit den Folgen zu kämpfen. Viele suchen Antworten. Viele wollen, dass die Verbrecher bestraft werden.
Aber letztlich hilft es niemanden, andere für diese zu beschuldigen, wenn man sich nicht absolut sicher sein kann. Vorurteile sind nichts, was uns in dieser Zeit hilft, selbst wenn der Ruf eines anderen so schlecht sein mag, dass es durchaus beinahe logisch erscheint, dass er solche Dinge tun würde. In erster Linie sollten wir aus den Verbrechen lernen und uns überlegen, was uns wichtig ist.
Im Übrigen halten wir den von Professor Dumbledore angekündigten Duellierclub, den Professor Black leiten soll, für ziemlich sinnvoll, um in so einer Situation vielleicht besser damit umgehen oder sich selbst schützen zu können und rufen daher euch, liebe Schüler, auf, zahlreich bei diesem Club zu erscheinen. Umsonst wird er ja schließlich nicht angeboten.

D. Fawcett & A. Rookwood


17.08.2019 22:38 offline E-Mail suchen homie
Metamorphmagus



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Führen Handgreiflichkeiten im Hogwartsexpress zur Flucht?


Gerüchten zufolge soll Amira Ray dabei beobachtet worden sein, wie sie im Hogwartsexpress Mason Carrow eine Ohrfeige verpasst hat. Wem Amira Ray ein Begriff ist, dürfte die Sechstklässlerin aus Gryffindor eher als stille Person kennen. Demzufolge wird vermutet, dass Mason Carrow sie schon erstaunlich wütend gemacht haben muss, wenn sie zu derartigen Handgreiflichkeiten übergeht. Angeblich soll der Hufflepuff Davey Gudgeon auch zugegen gewesen sein. Wir wissen nicht sicher, was dazu geführt hat, aber mit Sicherheit ist es auch kein Geheimnis, dass der ein oder andere mit dem frisch gebackenen Slytherin-Kapitän schon aneinander geraten ist.
Was uns zu einer weiteren Sensation kommen lässt. Denn obwohl Mason Carrow ab diesem Schuljahr das Amt des Kapitäns der Slytherin-Quidditchmannschaft inne hat, konnte er dies kaum ausführen. Noch in der ersten Woche verlässt er sang- und klanglos die Schule, sodass über sein Weggang nur spekuliert werden kann.
Ideen gibt es dazu viele. Die einen behaupten, dass Amira Ray etwas damit zu tun haben könnte, andere vermuten, seine Familie soll nach Australien gezogen sein. Wieder andere sprechen von einem Todesfall in der Familie. Wieder andere sagen, seine Eltern wollen sich nach den Ereignissen beim Sommerfest verstecken. Was es auch ist, die Wahrheit kennt wohl nur Mason Carrow alleine.
Mit seinem Weggang können wir aber Mia Selwyn gratulieren, da sie dadurch zur Kapitänin der Slytherins ernannt worden ist. Herzlichen Glückwunsch!

D. Fawcett & A. Rookwood


17.08.2019 22:38 offline E-Mail suchen homie
Metamorphmagus



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Wir sind gleich


In Form einer kurzen Geschichte haben wir eine Einreichung erhalten, bei der der Schreiber lieber anonym bleiben möchte. Es ist eine Geschichte, die den ein oder anderen vielleicht zum Nachdenken anregt und auch anregen sollte.

Die Hexe Aurea war eine Reinblüterin durch und durch, immerhin hatte sie einen großartigen Stammbaum vorzuweisen, auf den sie stolz war, und mit dem sie häufig prahlte. Inzwischen wusste in ganz Hogwarts wohl jeder, zu welcher beeindruckenden Familie Aurea gehörte. Sie fühlte sich nicht nur dahingehend überlegen, immerhin war sie als Reinblüterin selbstverständlich mehr wert als Nichtreinblüter, denn in ihrer Familie gehörte sie noch dazu zu den schlausten Hexen ihrer Zeit.
Sie umgab sich deshalb natürlich auch nur mit Reinblütern, da alle anderen viel zu dumm und zu wertlos für sie waren. Selbstverständlich konnten ihre Freunde einen beinahe genauso beeindruckenden Stammbaum aufweisen wie Aurea selbst.
Dachte sie zumindest. Tatsache war aber, dass eine ihrer engsten Freundinnen Catalina eine muggelgeborene Hexe war und bis zum Auftauchen eines Zaubereiministeriummitarbeiters noch nie etwas von Hogwarts gehört hatte. Inzwischen war sie einige Jahre in Hogwarts und hatte sich dort auch eingelebt, sodass die Unterschiede niemanden mehr auffallen konnten, schließlich erlebte sie Magie auch tagtäglich.
Catalina wurde oft Zeugin dessen, wie Aurea über Leute ihresgleichen herzog, weil Aurea sich für etwas Besseres hielt. Bislang hatte sie nie etwas gesagt, da sie die Freundschaft zu Aurea nicht aufgeben wollte, denn auch wenn es diese Differenz gab, gehörten sie einfach zusammen.
Eines nachmittags schlenderten beide über die Ländereien und wurden Zeugen dessen, wie eine Gruppe Slytherins einen Hufflepuff schikanierten, weil er aus einer Muggelfamilie stammte.
»Das ist widerlich«, meinte Catalina.
Aurea runzelte die Stirn. »Wieso? Sie sollten überhaupt nicht mit uns zur Schule gehen. Kann nicht schaden, wenn ihnen jemand zeigt, wo ihr Platz ist.« Sie ging weiter, immerhin interessierte es Aurea reichlich wenig, was mit diesem Hufflepuffmuggel passierte, wie Catalina genau von ihr wusste.
Widerwillig folgte Catalina ihr. Auch wenn sie dem Hufflepuff gerne geholfen hätte, wusste sie doch, dass sie gegen eine Gruppe Slytherins nicht einmal dann etwas würde ausrichten können, wenn sie Aurea auf ihrer Seite hätte. Sie waren in dem Fall einfach überlegen.
»Findest du nicht, dass du Leute mit solchen Äußerungen verletzen könntest?«, fragte Catalina.
»Nö, wieso?«
»Vielleicht deine Freunde.«
Aurea lachte. »Cat, ich bitte dich. Meine Freunde sind alles Reinblüter. Die wären davon nicht verletzt. Die würden mir zustimmen.«
»Habe ich dir jemals zugestimmt?« Catalina wusste nicht, woher sie plötzlich den Mut nahm, aber sie wollte nicht, dass es allen muggelstämmigen Hexen und Zauberern so erging, wie es eben diesem Hufflepuff ergangen war.
»Klar, hast du«, sagte Aurea, die darüber offensichtlich nicht nachgedacht hatte.
»Nein, habe ich nicht«, widersprach Catalina.
Aurea blieb stirnrunzelnd stehen und drehte sich zu Catalina. »Was ist eigentlich los mit dir? Wieso bist du auf einmal so komisch?«
»Ich bin nicht komisch. Ich finde das nur nicht richtig.«
Aurea winkte ab. »Das ist ein Naturgesetz. Alle Nichtreinblüter sind dumm und wertlos. Und Schlammblüter sind das Allerletzte.«
»Ich bin ein Schlammblut, wie du es nennst.« Nun war es raus. Jetzt gab es kein Zurück mehr.
»Jetzt vergleich dich doch nicht mit denen. Du bist viel besser als die. Klüger selbstverständlich. Besser in Sachen Magie. Einfach überall, weil du eben nicht dazu gehörst.«
»Ich habe Muggeleltern. Ich habe dir doch noch nie was von meiner Familie erzählt. Außerdem ist mein Nachname wohl kaum einer der typischen Reinblutnachnamen. Solltest du eigentlich wissen.«
Aurea schwieg eine Weile, als würde sie wirklich über Catalinas Worte nachdenken. Dann veränderte sich ihre Miene. »Du hast mich all die Jahre angelogen, um dich in meinem Ruhm zu sonnen.«
»Ich habe nicht gelogen. Du bist automatisch davon ausgegangen, dass ich ein Reinblut bin. Frag mich nur, wie muggelstämmige so viel dümmer als Reinblüter sein können, wenn du all die Jahre nichts gemerkt hast.«
Aurea antwortete nicht, sondern drehte auf dem Absatz um und stürmte davon.
Catalina war sich sicher, Aurea für immer als Freundin verloren zu haben. Zu ihrer Erleichterung erzählte Aurea aber nicht in Hogwarts herum, was für eine elende Heuchlerin sie wäre, was sie viel eher erwartet hatte. Aurea sprach einfach nicht mehr mit ihr, was Catalina auch zusetzte. Eigentlich wollte sie diese Freundschaft gar nicht aufgeben, aber eigentlich war es auch nicht verwunderlich, dass genau das passiert war. Sie kannte Aurea ja. Alles, was nicht Reinblut war, war für sie wertlos.
Die Wochen vergingen und zwischen den beiden schien es nicht besser zu werden, sodass sich Catalina auf ihre anderen Freunde konzentrierte und sorgenvoll durch den Tagesprophet beobachtete, was in der Welt außerhalb von Hogwarts passierte, denn da herrschte schließlich Krieg, weil es auch Leute gab, die genauso dachten wie Aurea.
Eines Tages, als Catalina gerade einen Spaziergang über die Ländereien machte, trat Aurea ihr den Weg.
»Wir müssen reden«, sagte sie.
»Ach, müssen wir das?« Wenn das Gespräch schon so anfing, hatte Catalina reichlich wenig Lust darauf. Wie das enden würde, ahnte sie sowieso schon. Sie ging an Aurea vorbei.
»Warte, bitte.«
Etwas irritiert drehte sich Catalina zu ihr ihm. Aus ihrem Befehl war also eine Bitte geworden. War ihr das hier etwa wichtig?
Aurea zögerte einen Moment und holte tief Luft. »Ich habe mich geirrt«, sagte sie. »Mit dem, was ich über Leute wie dich gesagt habe. Du hattest Recht. Du bist genauso klug wie ich, obwohl du Muggeleltern hast.«
Einen Augenblick lang fragte sich Catalina, ob sich Aurea womöglich den Kopf gestoßen hatte. Das passte so gar nicht zu ihr.
»Können wir nicht einfach wieder Freunde sein? Du fehlst mir.«
»Du weißt, dass ich kein Reinblut bin?«
»Ist mir aufgefallen, ja.«
Sie musste sich den Kopf gestoßen haben. Anders ließ sich das nicht erklären. Sie war so eine Verfechterin der Reinblutideologie, dass das hier unmöglich Aureas Ernst sein konnte.
»Und du bist dir sicher?«
»Ich hatte Zeit zum Nachdenken und ich bin zu dem Schluss gekommen, dass wir uns gar nicht so sehr voneinander unterscheiden. Nur unsere Vorgeschichte unterscheidet sich. Du hattest Magie noch nicht immer im Leben. Ich schon. Aber wirklich zaubern lernen wir alle erst hier in Hogwarts.«
Dem konnte Catalina nicht widersprechen, denn das war das, was sie die ganze Zeit gedacht hatte. Es war nur merkwürdig, das aus Aureas Mund zu hören.
»Bitte«, wiederholte Aurea. »Mir ist es egal, ob du Muggeleltern hast. Lass uns einfach nur wieder Spaß haben so wie immer. Ich sag auch nichts mehr gegen Nichtreinblüter. Ich finde wirklich, dass wir uns nicht voneinander unterscheiden. Wir sind eigentlich gleich.«
Catalina war sich noch nicht ganz sicher, was sie von diesem Sinneswandel halten sollte, aber offenbar hatten die paar Wochen Trennung gutgetan, wenn Aurea wirklich über all diese Dinge nachgedacht hatte. Sie konnte sich nicht vorstellen, dass Aurea wirklich Wort hielt, weil das so sehr gegen ihre Natur sprach und sie war auch immer noch verletzt, aber trotzdem wollte sie diese Freundschaft genauso wenig aufgeben.
»Okay, versuchen wir es.«
»Wirklich?« Aurea strahlte.
»Ja. Aber es wird dauern, eh es vielleicht wieder so wie früher ist.«
»Verstehe ich.«
Es herrschte Schweigen.
»Willst du vielleicht mit mir spazieren gehen?«, fragte Catalina als Friedensangebot.
Aurea nickte und zusammen gingen sie über die Ländereien, wie sie es schon immer getan hatten, unterhielten sich über alles Mögliche, vielleicht ein wenig zaghafter als vorher, immerhin musste das Band ihrer Freundschaft neu geschmiedet oder zumindest wieder zusammengeflickt werden. Aber mit der Zeit wurde Catalina zuversichtlicher. Wenn doch nur mehr Leute so umdenken würden, wie Aurea es getan hatte. Wenn alle doch nur einsehen würden, dass sich Hexen und Zauberer egal welcher Herkunft nicht voneinander unterschieden und genauso viel wert waren. Wenn sie doch nur erkennen würden, dass alle gleich waren, die hier in Hogwarts das Zaubern lernten.


Anonymus


17.08.2019 22:39 offline E-Mail suchen homie
Metamorphmagus



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Hogship


Dass nicht alle Gryffindors und Slytherins an der ewig andauernden Fehde zwischen diesen beiden Häusern festzuhalten scheinen, beweisen die Sechstklässler Sirius Black (Gryffindor) und Pauline Chambers (Slytherin), die sich zusammen getan haben, indem sie Hogwarts scheinbar mehr Liebe bringen wollen.
Eine gute Idee finden wir, denn ein bisschen Liebe hat noch niemandem geschadet und schon gar nicht in diesen Zeiten. Vermutlich hat bereits jeder die Aushänge, die es an den schwarzen Brettern aller Häuser zu finden gibt, bemerkt, da sie noch dazu als Flyer unter den Schülern verteilt worden sind. Hier rufen die beiden dazu auf, dass sich Freiwillige bei ihnen melden, woraufhin diese Leute ein Ort und eine Zeitangabe erhalten, wo sie auftauchen sollen. Ein Blinddate sozusagen. Die beiden wählen – wie auch immer sie das tun werden, darüber fehlen uns leider Informationen – aus, wer sich von den Gemeldeten mit wem trifft.
Selbst wenn es am Ende nicht in einer echten Beziehung endet, empfinden wir diese Idee dennoch als gelungen, denn mitunter können dadurch auch Freundschaften von Leuten entstehen, die vorher vielleicht noch nicht einmal miteinander geredet haben. Wir befürworten diese Idee sehr und rufen euch, liebe Schüler, dazu auf, einfach mitzumachen. Gute Sachen müssen unterstützt werden.
Was uns aber zu der Frage kommen lässt, was die beiden überhaupt dazu bewogen hat, sich zusammen zu tun. So oft wurden diese beiden bisher gar nicht zusammen gesichtet. Wollen sie vielleicht andere an ihrem Liebesglück teilhaben lassen,indem sie sie darin unterstützen, ebenfalls die große Liebe zu finden? Was auch immer der Hintergrund dafür sein mag: Die Idee ist super und dazu können wir nur sagen: Weiter so, Leute!

D. Fawcett & A. Rookwood


17.08.2019 22:40 offline E-Mail suchen homie
Metamorphmagus



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Interessiert sich unsere Ravenclaw-Kapitänin ausschließlich für Mädchen?


Nein, nicht, was ihre Mannschaftswahl betrifft, wie einige von euch vielleicht jetzt vermuten würden, denn mit Gabriel Bessant, dem Sucher, und William McCarthy, dem Ersatzsucher, sind durchaus auch männliche Vertreter in der Mannschaft. Auch wenn das Konzept der Holyhead Harpies durchaus interessant ist, konnte bislang noch jede Hogwartsmannschaft von Geschlechtermischung profitieren.
Wenn aber nicht von der Mannschaftszusammenstellung die Rede ist, wovon denn dann? Seit ein paar Tagen kursiert ein Gerücht, welches besagt, dass sich Caitlin MacTavish, uns bekannt als Kapitänin & Treiberin der Ravenclaws sowie Leiterin des neu gegründeten Rennbesenclubs, in Sachen Liebe für Mädchen interessiert.
Laut eben diesem Gerücht soll sie in ihrem dritten Schuljahr Gefühle für eine ihrer Freundinnen gehegt haben. Gefühle in Richtung Liebe. Aber was ist dran? Fakt ist, dass wir Caitlin MacTavish bisher ohne einen Jungen an ihrer Seite gesehen haben. Außer auf dem Halloweenball. Dort war sie zusammen mit William McCarthy – Teamkollege und guter Freund – gewesen. War diese Partnerwahl also nur Tarnung, um von ihrer eigentlich Orientierung abzulenken oder erzählt man sich Unwahrheiten über die Ravenclaw-Kapitänin?
Wir wissen es nicht, aber was sich mitunter bislang beobachten ließ, ist die Tatsache, dass Caitlin in ihrer Freizeit oft in Jungenhemden gesichtet wurde. Einfach nur eine modische Fehleinschätzung oder ein Indiz für ihre Orientierung?

D. Fawcett & A. Rookwood


17.08.2019 22:40 offline E-Mail suchen homie
Metamorphmagus



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Rennbesenclub – Ein voller Erfolg


Besensportarten schweißen zusammen. Das beweisen schon immer wieder die Quidditchspiele an unserer Schule. Aber nicht alle von uns können sich als Teammitglied bezeichnen. Aus eben diesem Grund hat sich Caitlin MacTavish, Kapitänin & Treiberin der Ravenclaws, scheinbar gedacht, dass ein Club für Besenbegeisterte genau das Richtige wäre.
Zurecht. Den Aushang dafür gab es bereits schon vor den Ferien im letzten Schuljahr und offenbar hat sie genau den Geschmack vieler von uns getroffen. Im Rennenbesenclub wird Quidditch, Quodpot, Shuntbumps gespielt, aber es finden auch Wettflüge statt oder man lernt Besentricks voneinander. Der Club ist die Anlaufstelle für Mitglieder aller Häuser und von jung und alt, denn Besenbegeisterte gibt es in jeder Lebenslage.
Abgesehen davon, dass der Club natürlich eine großartige Idee war und alle Beseninteressenten anspricht egal, ob sie eher Flieger oder Spieler sind, führt er hier auch Leute aller Häuser zusammen, sodass neue Freundschaften entstehen können. Eine gute Sache, wie wir finden, und wenn man dabei noch Spaß haben kann, noch viel besser.

D. Fawcett & A. Rookwood


17.08.2019 22:41 offline E-Mail suchen homie
Metamorphmagus



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Ist August Flints große Liebe ein Plüscheinhorn?


Wenn man den Siebtklässler August Flint (Slytherin) kennt, hätte man das wohl nie für möglich gehalten, aber am Abend des 1. Septembers offenbarte sich den Jungen in seinem Schlafsaal doch etwas ganz Erstaunliches. Sein Koffer soll regelrecht aufgesprungen sein, als er versucht hat, diesen zu öffnen und zum Vorschein kam neben seinen persönlichen Dingen auch ein rosafarbenes Plüscheinhorn mit Glitzerhorn. Natürlich kann man sich denken, dass sich seine Schlafsaalgenossen gebogen haben vor lachen.
Und was sagt August Flint selber? Nun, er soll felsenfest behauptet haben, dass es nicht seines sei, weil das doch ein Blinder sehen würde, dass das Mädchenkram wäre. Er schiebt die Schuld auf die wandelnde Plage, wie er sie nennt. Wir kennen sie aber besser als Aurora Flint, Fünftklässlerin und seine Schwester.
Aurora selbst äußerte sich nicht zu dem Vorfall, allerdings soll sie dabei beobachtet worden sein, wie sie behauptet, dass August das Plüschtier schon von Kindesbeinen an mit sich herumträgt und keine Nacht schlafen könnte, wenn es nicht bei ihm im Bett liegt. Sie selbst dürfte es angeblich nicht einmal schief ansehen.
Seine Schlafsaalgenossen scheinen aber vorher noch nichts von diesem Schlafretter gewusst zu haben. Woher kommt es also wirklich? Gehört es tatsächlich August oder hat sich seine Schwester einen Scherz mit ihm erlaubt? Oder aber wollten sich seine Schlafsaalgenossen einfach nur einen Scherz erlauben, in dem sie behauptet, Derartiges am ersten Abend beobachtet zu haben?
Was steckt also hinter dem geheimnisvollen rosafarbenen Plüscheinhorn mit Glitzerhorn? Und werden wir es je erfahren?

D. Fawcett & A. Rookwood


18.08.2019 18:07 offline E-Mail suchen homie
 
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