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DATUM
Mittwoch, 01.09.1976

ZEIT
Vormittag - Abend

WETTER (ca. 15°C)
Strömender Regen

Inplay

Gryffindor: 000
Hufflepuff: 000
Ravenclaw: 000
Slytherin: 000

Plotübersicht
Einschulungszeremonie in Hogwarts
Erste Schritte an der Uni

Team

The Beginning of the End » Geschichte der Zauberei » Oxford » Die Stadt Oxford » Studentencafé » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
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Anouk Norland
Gast





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Anouk blickte auf ihre Tasse und dann wieder zu der anderen auf, die etwas irritiert schien und dann meinte, dass sie nicht wusste, welche Sprache sie sprach.

„Norwegisch, ich bin aus Norwegen“, erklärte Anouk und fuhr sich durchs Haar. Dann jedoch fixierte sie wieder den Stock und so langsam wurde ihre klar, dass ihr Gegenüber den wohl nicht zum Spaß mit sich herumschleppte. Oh Gott, sie ist blind, dachte sie sich und fand es ein wenig bizarr. Gut, dass sie ihr für ein Moment entsetztes Gesicht nicht sehen konnte, Anouk mochte es nicht, wenn sie ihre Gesichtszüge nicht mehr kontrollieren konnte. Im nächsten Moment hatte sie ihre Fassung wieder und sie war erleichtert, dass es unbemerkt bleiben würde.

„Es hat nicht wehgetan. Es war nicht schlimm“, sagte sie noch einmal und nahm noch einen Schluck von ihrem Kaffee.
„Du kannst dich außerdem gern hinsetzen und auch ‚du‘ sagen. Ich gehe nicht wegen dir sondern weil mein Kaffee dann leer ist“, erklärte sie dem Mädchen. Sie würde ja auch mit ihr reden, nur wusste sie nie, was sie zu Fremden sagen sollte. In diesen Momenten wünschte sie sich immer, sie wäre ein wenig mehr wie ihre Ex und könnte mehr quasseln ohne zu viel nachzudenken.


22.07.2013 14:40
Louisa Davenport
Gast





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„Norwegen“, wiederholte die blinde Studentin. Louisa musste einen Moment überlegen. „Wie ist es dort?“ fragte sie dann aber doch nach. Sie mochte es, anderen zuzuhören, wenn sie über fremde Dinge, ferne Länder oder sonst irgendetwas redeten, die Louisa sich nicht ansehen konnte. So hatte sie immerhin die Möglichkeit auch etwas über die Welt zu lernen. Wenn ihr sonst schon alles Mögliche verwehrt blieb. Louisa wurde nur das Gefühl nicht los, dass die Begegnung mit der anderen Frau für die andere dann doch etwas komisch war. Oder sie sich nicht ganz wohl fühlte zumindest. Aber darauf ansprechen würde sie sie nicht.

Louisa nickte kurz. Zum Zeichen, dass sie verstanden hatte. Sie hoffte, dass die anderen das wirklich nicht als so schlimm empfunden hatte. Immerhin hatte sie nicht immer die Erfahrung gemacht, dass es gut war, auf andere Menschen zu treffen. Jedenfalls nicht in diesem Sinn. „Ok“, antwortete sie also und sah in die Richtung der jungen Frau, als diese wieder sprach. „Wegen mir musst du aber selbst dann nicht gehen. Ich mein, hier findet man wenigstens Unterhaltung.“ Das war es auch gewesen, was Louisa gesucht hatte. Aber anscheinend wollte die anderen lieber alleine sein? Warum setzte man sich dann in ein Café? Warum blieb man dann nicht zu Hause? „Ich bin übrigens Louisa“, stellte sie sich dann aber noch vor. Sie wollte wenigstens wissen, mit wem sie es hier zu tun hatte.


30.07.2013 19:38
Anouk Norland
Gast





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(Tut mir leid ;___; )

Anouk blickte das blinde Mädchen an und nahm noch einen Schluck von ihrem Kaffee. Sie wurde gefragt, wie es in Norwegen so war und eigentlich hatte sie jetzt auch Erzählstoff, über ihr Heimatland fiel ihr zumindest einiges ein, und da konnte sie auch ein wenig ausschweifender reden, als sie es sonst tat.
„Es ist dort wunderschön.. Die Natur und die Fjorde. Allerdings komme ich aus Oslo, ich mag die Stadt sehr. Es ist etwas kalt. Aber wenn du die Gelegenheit mal hast, hinzureisen, dann mach es“, sagte sie und drehte eine Haarsträhne um ihren Finger.

Normal redete sie wirklich nicht so viel und auch nicht mit Fremden. Aber das Leben hier in Oxford veränderte sie. Sie musste sich ändern, ob sie wollte oder nicht. Und dann sagte das Mädchen, dass sie hier ja Unterhaltung finden würde, anscheinend wollte sie sich mit ihr unterhalten. Anouk atmete tief durch. Sie sollte das Angebot nutzen. Immerhin fehlte es ihr doch, wenn jemand mit ihr sprach, auch wenn sie selbst eher wenig sagte. Sie nickte, bis ihr wieder einfiel, dass das ihr Gegenüber ja nicht sehen konnte.
„Ja. Na gut. Wir können uns gern unterhalten“, erwiderte sie und bekam mit, dass das Mädchen sich als Louisa vorstellte.
„Freut mich. Ich heiße Anouk“, erwiderte die Norwegerin mit einem leichten Lächeln.


30.08.2013 23:06
Louisa Davenport
Gast





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Dass sie angesehen wurde, entging ihr ohnehin immer. Sie merkte das schon gar nicht mehr, weil sie das erst gar nicht merken wollte. Sie fragte sich dann jedes Mal worauf die anderen achteten. Auf ihre Augen? Wie ihr Gesicht sonst aussah? Versuchten sie hinter der Sonnenbrille etwas zu erahnen? Sie wollte aber auch nicht nachfragen und sie selbst sah gefühlt ja ohnehin immer an den anderen vorbei. Jedenfalls hatte ihr noch niemand bestätigt, dass sie es schaffte einer Person genau in die Augen zu sehen. Die Frage war gerade eher, warum Louisa da hinreisen sollte. „Naja, es würde sich ja nur lohnen, wenn jemand mitbekommen würde und mich führen würde. Da ist sowieso nur die Natur drin. Alles andere ist für mich sowieso uninteressant, es sei denn es gibt Museen für Blinde.“ Sie konnte allerdings sehr gut damit umgehen, dass ihr Dinge vorgeschlagen wurden, die einfach für normale Menschen einfacher waren. Sie konnte sich nur vorstellen, dass es ihrem gegenüber gleich auffallen würde und es für sie vielleicht unangenehm sein könnte. „Also ich fasse den Tipp nicht als böse auf, aber eine Stadtführung kommt für mich eher weniger in Frage“, ergänzte sie.

Louisa hatte ebenfalls nicht viele Freunde, aber ihr machte es auch nicht immer so viel aus, wenn sie mit Fremden sprechen musste. Das ging mittlerweile ganz gut und bei Fremden hatte sie immer das Gefühl, dass es einfacher war, weil sie die nie wieder sah. Sie musste nicht aufpassen, wie sie etwas sagte und Angst haben, doch irgendwann nicht mehr interessant genug für andere zu sein. Da lernte sie doch lieber neue Leute kennen, als sich ewig nur an Freundschaften zu binden. Auch wenn sie ein paar gute Freunde gefunden hatte. Louisa musste dann doch lächeln, als die andere ihr zustimmte, sich noch ein bisschen mit ihr zu unterhalten. „Wie lange bist du schon in Oxford, Anouk?“ fragte sie weiter. „Oder wohnst du gar nicht hier in der Nähe?“


24.09.2013 14:29
Anouk Norland
Gast





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Anouk nahm noch einen Schluck von ihrem Kaffee, der langsam immer mehr an Temperatur verlor. Sie schluckte leicht, als sie merkte, dass der Tipp nach Norwegen zu reisen vielleicht nicht so optimal gewesen war, immerhin konnte Louisa die Sehenswürdigkeiten und auch Natur doch gar nicht erblicken und deswegen weniger wahrnehmen. Anouk schimpfte sich selbst dafür so schrecklich oberflächlich gedacht zu haben und so ein Fauxpas der absolut dummen Sorte hätte von ihrer Ex stammen können. Sie sollte besser darauf aufpassen was sie dachte und sagte, aber die Norwegerin wusste, dass sie im Moment eher damit beschäftigt war, grammatikalisch korrekte Sätze zustande zu bringen.

„Ja, gut, verstehe. Das war vielleicht etwas blöd von mir, tut mir leid, dennoch, du könntest vielleicht etwas von der Reise mitnehmen, es ist ganz anders als hier“, erwiderte Anouk und fuhr sich durchs Haar. Sie würde von nun an einfach aufpassen, was sie sagte. Nur bei Fremden war das nicht immer so einfach. Eigentlich hatte sie auch zuvor nie mit einer blinden Person geredet, glaubte sie zumindest. Naja, es gab immer ein erstes Mal und sie musste zugeben, dass sie neugierig war.

„Noch nicht so lange. Ich bin seit Beginn vom Semester hier, ich studiere hier“, antwortete sie auf ihre Fragen und legte den Kopf leicht schief, „doch, ich wohne auch hier, in einem Wohnheim. Und du?“, fragte sie zurück und musste zugeben, dass es ihr langsam leichter fiel, mit Fremden zu sprechen, sofern es über das Studium ging. Darüber sprach man schließlich oft. Nur wusste sie nicht, ob sie sie direkt fragen sollte, was sie studierte, denn um ehrlich zu sein wusste sie ja nicht ob sie überhaupt studierte, wenn sie blind war. Andererseits war das hier ein Studentencafé…


29.09.2013 00:30
Louisa Davenport
Gast





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Louisa kam damit klar, dass man ihr auch manchmal Vorschläge unterbreitete, mit denen sie leider dann doch nicht so viel anfangen konnte. Der einzige Vorschlag, den man ihr immer machen konnte, war der Besuch eines Konzerts. Sie es klassische Musik in Form von Chorauftritten oder Klavierstücken oder eben doch eine der angesagteren Musikbands. Damit konnte sie immer etwas anfangen. Und das sollte ja etwas sein, das man auch in Norwegen machen konnte.

Die Studentin schüttelte mit dem Kopf. „Das muss dir nicht Leid tun. Ich mein, ich kenne es nicht anders. Viele vergessen das, einfach weil es nicht so normal ist.“ Das nahm sie aber niemanden übel, solange sie wusste, dass das nicht aus Boshaftigkeit geschah oder sie jemand damit aufziehen wollte. Dass das bei Anouk der Fall war, davon ging sie jedoch gar nicht erst aus. Warum auch, wenn sie sich gerade erst kennen lernten? „Man kann immer etwas mitnehmen von der Art der Menschen. Aber es ist schade, dass man sich nichts angucken kann. Wie sieht es da mit Musik aus?“ fragte sie ihre größte Vorliebe ab. Vielleicht konnte man darüber etwas lernen?

„Achso. Dann hast du während dem Studium ja auch noch genug Zeit, dich hier umzusehen und man gewöhnt sich eigentlich ganz schnell ein“, erklärte sie. „Ich bin hier in Oxford aufgewachsen und studiere ebenfalls hier. Aber mittlerweile wohne ich hier in einer WG. Aber wir werden uns dann definitiv öfter über den Weg laufen. Oder du mir jedenfalls.“ Irgendwie war es schade, dass Louisa es wohl oft nicht bemerken würde, an wem sie an der Universität so vorbei ging. „Also wenn ich mal an dir vorbei laufe, sag ruhig was“, lachte sie. „Was studierst du eigentlich?“


04.10.2013 09:52
Anouk Norland
Gast





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Anouk lächelte, als Louisa die Musik in Norwegen ansprach. Sie begann ihr über eher leise Musik zu erzählen, die mit der Natur irgendwie verbunden war, aber auch vom Metal. Zwei wirklich grundsätzlich verschiedene Musikrichtungen. Metal an sich war ohnehin erst kürzlich entstanden und Anouk fand die härteren Klänge recht aufregend, was man so gar nicht von einem Mädchen wie ihr erwartete.

„Was hörst du gerne?“, fragte sie Louisa sodann und fragte sich für einen Moment, oh man als Blinde Musik anders wahr nahm… intensiver oder so. Dann jedoch sprachen die beiden weiter über das Studium und Louisa munterte sie auf, dass sie sich sicher noch besser einleben würde, sie war schon hier aufgewachsen.
„Wenn ich Fragen hab, komm ich auf dich zurück, du kennst dich wohl besser aus“, erwiderte Anouk und lächelte leicht. Es freute sie, wenn sie über ihren Schatten springen konnte, mit jemandem länger zu reden. Und dass Louisa öfter mit ihr reden wollte, wenn sie sie traf und dass sie sie ruhig ansprechen sollte, noch mehr.

„Okay, mach ich. Ich studiere Zauberkunst mit Nebenfach Zaubertränke… Und du?“, fragte sie zurück. Es war sicher schwierig zu studieren, wenn man blind war, aber sie würde sicher gleich mehr darüber erfahren. Sie fragte lieber nicht direkt nach, da sie Louisa nicht auf den Schlips treten wollte.


05.11.2013 21:42
Rowena Darcy
Gast





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Laura & Rowena



Sie blätterte um. Eine Seite. Fertig. Eine weitere Seite schlug sie um. Fertig. Die nächste Seite kam in ihr Blickfeld, da sie für diese nicht extra umblättern brauchte. Es war Nachmittag und sie würde noch etwas Zeit haben. Zeit für sich und William. In einem Cafe, das meist von Muggeln besucht wurde, saß sie nun und lies ihre freie Zeit langsam an sich vorbei ziehen. Hin und wieder, um aus ihre Tasse Tee etwas zu trinken, sah die Hexe auf und beobachtete das Geschehen um sich herum an. Muggel zu beobachten war so lustig. Die Tasse in die Hand nehmend, lies sie schließlich William, William sein und wendete sich ab von König Liar und seinen Töchtern. Von Intrigen und Verrat und sah sich das reale Muggelleben an. Herrlich. Sie taten vielleicht nicht viele Dinge anders als Zauberer und Hexen, aber doch fühlte sich Rowena beim Beobachten, wie etwas sehr spezielles, obwohl sie auf andere sicherlich ganz normal wirkte. Wie eben ein anderer Muggel. Sie nahm einen Schluck. Wüssten ihre Familienmitglieder was sie hier trieb, würde sie wohl für immer irgendwohin verbannt werden. Schlimmsten Falle mit einem Fluch belegt und nach Askaban verfrachtet werden. Sie hatte vielleicht ein bisschen ein schlechtes Gefühl, aber die kleine knuffige Frau, die ihre drei kleinen Hunde an der Leine versuchte durch die Straße an einem anderen Hund vorbei zu bringen, war viel zu spannend. Sie überlegte kurz, ob sie nicht vielleicht die Hunde stumm zaubern sollte, doch sicherlich würde sie das ebenfalls einen Prozess einhandeln. Nicht das was sie wollte, aber der Gedanke war trotzdem amusant.


02.10.2016 20:31
Laura Fool
Administrator



Alter:
18 Jahre
Wohnort:
Widecombe-in-the-Moor
Semester:
1. Semester
Studienfach:
Biologie
Blutstatus:
Muggel
Gesinnung:
Neutral - nicht ihre Welt
Spieler:
Rhia

Charakter
Beziehungen


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Rowena & Laura

Spieleinstieg nach Zeitsprung
cf: Angel & Greyhound Meadowes


Mit den Abschlussprüfungen in fast schon greifbarer Nähe wurde in letzter Zeit viel von Lauras eigentlicher Freizeit von Büchern und Lernen in Beschlag genommen. Stunden-, nein, sogar tage- und nächtelang brütete sie über ihren Unterrichtsmitschriften, das zumindest war ihr Gefühl. Manchmal verlor sie sogar ein wenig das Zeitgefühl, wusste gar nicht mehr so genau, was sie schon alles gemacht hatte. Himmel, es wurde wirklich Zeit, dass alles vorbei war! Auch wenn sie sich sicher war, dass sie danach Biologie studieren würde, hoffentlich auch hier in Oxford, so wusste sie noch mehr, dass sie sich als erstes einmal Urlaub gönnen würde. Verreisen würde sie wohl nicht – auch wenn sie liebend gerne mit ihrem Freund Fabian an einen schönen romantischen Strand gereist wäre, fern von seiner und ihrer Familie und der Problematik, dass die Prewetts Zauberer waren, genau wie Amber und Fitz, um einfach nur zu entspannen und zu vergessen, wie unterschiedlich sie beide waren – aber sie würde zumindest wieder mehr Zeit für sich selbst haben. Zeit um wieder zur Ruhe zu kommen. Bis es so weit war, musste allerdings ein kurzer Spaziergang durch die Stadt, vielleicht noch ein Besuch in einem Café, ausreichen.

Alleine – denn ihre Freundinnen waren noch am Lernen und ohnehin brauchte sie gerade ein wenig Ruhe – war Laura eine Weile durch die Straßen gelaufen, bis sie schließlich an einem Café herauskam, das von den Studenten der Stadt gerne besucht wurde, wie sie sehr wohl wusste, sie selbst war auch schon ein paar Mal hier gewesen, auch wenn sie Green’s Café, in dem sie quasi ihr erstes Date mit Fabian gehabt hatte, direkt nachdem sie sich kennengelernt hatten, immer bevorzugen würde. Trotzdem, jetzt war sie hier. Laura sah noch einen Moment an der Fassade hinauf, dann stieß sie entschlossen die Tür auf. Vielleicht wollte ein Teil von ihr nicht ohne ihren Freund in ihr Lieblingscafé gehen, weil sie ihn dann nur noch mehr vermissen würde. Vielleicht wollte sie aber auch einfach herausfinden, was Studenten so in ihrer Freizeit trieben. Womöglich konnte sie sogar herausfinden, wie es so war hier zu studieren? Ein paar Sekunden blieb die Schülern in der Tür stehen und sah sich um, dann ging sie einfach auf den nächstbesten Tisch zu, an dem eine junge Frau mit einem Buch saß, aber gerade doch viel eher Passanten beobachtete. Viel war heute ohnehin nicht mehr frei. Und dass sie Ruhe von ihren Freundinnen brauchte, mit denen sie so viel zusammen lernte, hieß nicht, dass sie nicht neue Bekanntschaften schließen konnte.

„Hey, ist hier noch frei?“ sprach sie die Andere, die nur wenig älter als sie selbst zu sein schien, selbstbewusst an. „Kann ich mich zu dir setzen?“ Sie schielte auf die Bücher, die ihr Gegenüber auf dem Tisch liegen hatte. Las sie einfach gerne und studierte sie vielleicht sogar Literatur? Das wäre nun nicht unbedingt ihr Ding, aber nun ja, es war mit Sicherheit auch kein schlechtes Fach.


12.10.2016 21:26 offline E-Mail suchen homie
Ian Fraser



Alter:
18 Jahre
Wohnort:
Oxford
Semester:
1. Semester
Studienfach:
Musik & Literatur
Blutstatus:
Halbblut
Gesinnung:
Gut
Spieler:
Rhia

Charakter
Beziehungen


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Spieleinstieg nach Zeitsprung
cf: Große Halle


Sich von Hogwarts zu verabschieden war nicht leicht gewesen, und der Gedanke von nun an nicht mehr dort im Schloss zu wohnen – und seine Freundin nicht mehr jeden Tag sehen zu können – war noch immer ungewohnt. Aber Ian musste auch zugeben, dass es Vorteile hatte Student zu sein. Zum Beispiel war es nun viel einfacher Freunde zu treffen, die selbst auch nicht mehr zur Schule gingen, wie eben Ellie Smith. Mit der zwei Jahre älteren Hufflepuff hatte er sich immer gut verstanden, und nachdem Ellie ihre UTZ gemacht hatte, hatten sie unregelmäßigen Briefkontakt gehalten. Und nun würde er endlich wieder die Gelegenheit haben sie zu treffen. Das war doch etwas Gutes. Einen kurzen Moment wanderten seine Gedanken zu Lawrence, der doch eigentlich auch hier irgendwo unterwegs sein musste um sich einzuschreiben, aber sein bester Freund hatte allein sein wollen. Und auch wenn Ian das nicht gerade schätzte, so musste er es doch akzeptieren. Mit einem leisen Seufzen schüttelte er leicht den Kopf, dann schob er die Tür zum Studentencafé offen, dessen Adresse Ellie ihm in ihrem letzten Brief gegeben hatte.

Groß war der Raum nicht, aber schon ein kurzer Blick zeigte ihm, dass er den richtigen Ort gefunden hatte. Die Mehrheit der Kunden, wenn nicht sogar alle, waren zumindest definitiv im richtigen Alter um Studenten zu sein. Und einige von ihnen hatten Bücher vor sich ausgebreitet um alleine oder in Kleingruppen zu lernen – dabei hatte das Semester doch noch gar nicht angefangen! Aber gut, Streber gab es wohl überall, nicht nur in Hogwarts. Und wer wusste das schon, vielleicht begann das Semester an der nicht-magischen Uni ja auch früher. Immerhin lag das Café nicht auf dem Campus, mit Sicherheit waren auch Muggel hier. Von Ellie war jedoch noch keine Spur zu erkennen, doch er war sich sicher, dass sie bald kommen würde. Ohne noch länger zu zögern ging Ian zur Bar und bestellte sich ein Bier, dann setzte er sich an einen freien Tisch in der Nähe der Tür. Von hier aus würde seine ältere Freundin gleich bemerken. Mit ausgestreckten Beinen machte er es sich gemütlich und vertrieb sich die Zeit damit die anderen Gäste zu beobachten. Der Junge dort drüben zum Beispiel brütete über irgendetwas mit Formeln und Zahlen – Mathematik? – und sah dabei ähnlich verzweifelt aus wie er manchmal beim Lernen. Und die junge Frau am Tisch neben ihm bewegte ihren Bleistift in der Luft, als ob sie einen Zauberstab halten würde. Ja, je länger Ian ihr zusah, desto sicherer war er sich, dass sie eine Hexe war. Grinsend beobachtete er sie weiter über den Rand seines Glases hinweg.


18.07.2018 20:26 offline E-Mail suchen homie
Ellie Smith
Rights for magical Beings


Alter:
20
Wohnort:
Oxford
Beruf:
Politikerin
Blutstatus:
Halbblut
Gesinnung:
auf der Seite von Werwölfen, Time Lords, Daleks, und was es sonst noch so gibt!
Spieler:
Rexy

Charakter


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Obwohl sie auf unzähligen Empfängen und Veranstaltungen gewesen war, seit sie Koalitionspartnerin des Zaubereiministers geworden war, hatte ihr Sozialleben doch eindeutig gelitten. Empfänge waren wirklich nicht ihre bevorzugte Art und Weise, sich mit Leuten zu treffen – da ging es schließlich weniger darum, sich zu treffen und zu unterhalten, auch wenn es vordergründig soziale Ereignisse waren, sondern eher um Politik, ums Bündnisse schließen, Verhandeln… Ellie verstand schon, warum es wichtig war, dort zu erscheinen, aber besonders spaßig war es eben nicht. Und Zeit, sich einfach so mit Freunden zu treffen, hatte sie kaum noch.

Umso zufriedener war sie daher, dass sie es heute eben doch geschafft hatte. Sie war gespannt darauf, Ian wieder zu sehen – seit sie nicht mehr auf der Schule war, hatten sie vor allem brieflich Kontakt gehalten und sie fragte sich, ob er ihr wohl verändert vorkommen würde, von Angesicht zu Angesicht.
Als sie in das Café ging, in dem sie sich verabredet hatten, sah sie, dass der zwei Jahre jüngere, frischgebackene Student schon mit einem Bier an einem Tisch saß. Sie winkte ihm kurz zu und bestellte sich dann selbst einen Orangensaft, mit dem sie sich schließlich zu ihm begab.

„Hey Ian!“ grüßte sie ihn grinsend. „Hast du’s gut gefunden?“


03.09.2018 01:28 offline E-Mail suchen homie
Ian Fraser



Alter:
18 Jahre
Wohnort:
Oxford
Semester:
1. Semester
Studienfach:
Musik & Literatur
Blutstatus:
Halbblut
Gesinnung:
Gut
Spieler:
Rhia

Charakter
Beziehungen


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Lange musste Ian nicht warten, bis die Tür sich öffnete und eine junge blonde Frau das Café betrat. Der frisch gebackene Student musste grinsen, Ellie hatte sich nicht wirklich verändert. Natürlich hatte er ihre Fotos in der Zeitung gesehen in den letzten Monaten, die sie nun schon Koalitionspartnerin des Ministers war, und sich dasselbe gedacht, aber es war doch etwas anderes sie nun von Angesicht zu Angesicht zu sehen. Fröhlich winkte er ihr zu und wartete, bis sie mit einem Glas Saft zu ihm herüber stand.

„Ellie!“ Lachend stand Ian auf und umarmte sie kurz. „Schön dich zu sehen – und ja, war kein großes Problem. Ich finde Cafés immer und überall.“ Er grinste sie an und deutete auf den freien Platz an seinem kleinen Tisch. „Setz dich!“ Ja, es war wirklich gut Ellie endlich wieder richtig zu treffen nach der ganzen Zeit, in der sie sich hauptsächlich Briefe geschrieben hatten. „Wie geht es dir? Hast du überhaupt noch Zeit für so kleine unbedeutende Nicht-Politiker wie mich?“ Natürlich wusste er, dass Ellie wirklich nicht der Typ für solche Starallüren war, aber er hatte diese Bemerkung einfach nicht lassen können, verließ sich aber auch darauf, dass seine Freundin bemerkte, dass er es nicht ernst gemeint hatte. Immerhin hatten sie sich während der Schulzeit, die sich immerhin um fünf Jahre überschnitten hatte, recht gut kennengelernt.


23.09.2018 16:17 offline E-Mail suchen homie
Ellie Smith
Rights for magical Beings


Alter:
20
Wohnort:
Oxford
Beruf:
Politikerin
Blutstatus:
Halbblut
Gesinnung:
auf der Seite von Werwölfen, Time Lords, Daleks, und was es sonst noch so gibt!
Spieler:
Rexy

Charakter


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Ellie erwiderte die Umarmung und merkte jetzt erst, wie gut es tat, sich mit einem Freund zu treffen, der absolut nichts mit ihrer Partei zu tun hatte – falls sie je vorgehabt hatte, Ian anzuwerben, so würde sie jetzt davon absehen. Sie fand es zwar toll, dass ihre besten Freunde sie alle so tatkräftig unterstützten, aber manchmal war es doch auch schön, sich nicht über Politik Gedanken machen zu müssen.

Als hätte Ian eben jene Gedanken gelesen – bloß ein bisschen falsch interpretiert – fragte er sie, ob sie denn überhaupt Zeit für ihn hatte. Sie blies in falscher Entrüstung die Wangen auf. „Also bitte, natürlich habe ich die! Ich bin eine volksnahe Politikerin! Wenn wir hier fertig sind, gehen wir raus für die Fotos und dann kneife ich dich in die Wange und tätschel dir den Kopf und sage wie süß du bist…“ witzelte sie.

„Ganz ehrlich, es tut mal gut, ein Gesicht zu sehen, das nicht irgendetwas von mir will.“ Sie zog eine Augenbraue hoch. „Oder soll ich die Studiengebühren abschaffen? Daran arbeite ich eh schon, weißt du…“


27.12.2018 14:07 offline E-Mail suchen homie
Ian Fraser



Alter:
18 Jahre
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Oxford
Semester:
1. Semester
Studienfach:
Musik & Literatur
Blutstatus:
Halbblut
Gesinnung:
Gut
Spieler:
Rhia

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Beziehungen


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Gespielt genervt verzog Ian das Gesicht. „Ernsthaft? Vielleicht sollte ich bei der nächsten Wahl meine Stimme jemand anderem geben. Ich bin nicht süß! – Naja, zumindest nicht für dich, meine Freundin darf das sagen.“ Lange konnte er die mussmutige Miene ohnehin nicht aufrecht erhalten, weshalb er jetzt einfach offen und ehrlich lachte. Das entsprach sowieso eher seinem Charakter. Und der Gedanke an Andromeda machte ihm außerdem immer bessere Laune, auch wenn jetzt immer ein bisschen Melancholie dabei war, nun, da sie sich nicht mehr so oft würden sehen können. Es war schon unpraktisch, dass sie zwei Jahre jünger war als er.

„Nicht, dass ich mich über die Abschaffung der Studiengebühren beschweren würde, aber tatsächlich wollte ich dich einfach mal so treffen. Sämtliche politische Anliegen mache ich ganz offiziell über den Postweg. Du kannst dich also schon mal auf meine Eule vorbereiten.“ Er zwinkerte ihr zu. „Es geht dir also gut? Und du wirst nicht komplett in Arbeit ertränkt?“ Prüfend betrachtete er sie. So etwas hatte Ellie ja nun wirklich nicht verdient. Aber sie würde doch gewiss auf sich aufpassen können, trotz ihres Idealismus und ihres Engagements?


06.01.2019 20:04 offline E-Mail suchen homie
Ellie Smith
Rights for magical Beings


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20
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Politikerin
Blutstatus:
Halbblut
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auf der Seite von Werwölfen, Time Lords, Daleks, und was es sonst noch so gibt!
Spieler:
Rexy

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Ellie lachte. „Wie, jetzt? Jemand anderen? Dabei wollte ich dir gerade einen Kakao ausgeben – so als Wahlgeschenk.“

Ian lachte auch, womit Ellie ja gerechnet hatte. „Deine Freundin darf das also, ist ja direkt unfair. Diskrimination! Nur, weil ich dich Jungspund gerne in die Wangen kneifen würde…“ frotzelte sie. „Und wie läuft’s so mit deiner Freundin, wenn ich fragen darf? Sie ist ja noch in Hogwarts, nicht? Und da geht’s ja heute wieder los…“

Es war bestimmt seltsam für Ian, so wie es für sie auch seltsam gewesen war – dieser erste September nach 7 Jahren, an dem sie nicht in den Zug gestiegen und zur Schule gefahren war.
„Schick mir wenigstens eine nette Eule. Keine, die beißt, oder so,“ wies sie an, bevor sie doch ein wenig ernster wurde. „Naja, es ist schon echt viel. Hätte ich…gar nicht so gedacht. Also. Dass eine Koalitionspartnerin des Zaubereiministers viel arbeiten muss, schon. Aber dass ich das werde, nicht.“

Sie bemühte sich zu lächeln. „Aber es ist schon toll, genau, was ich wollte – ich kann Dinge verändern…!“

Wenn da nur die Veränderung in Theo nicht wäre…


17.01.2019 01:45 offline E-Mail suchen homie
Ian Fraser



Alter:
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Oxford
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1. Semester
Studienfach:
Musik & Literatur
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Gut
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Rhia

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„Hm.“ Gespielt nachdenklich runzelte Ian die Stirn und betrachtete sein Bierglas, das sich mittlerweile schon bedrohlich leerte. „Also, für eine heiße Schokolade würde ich vielleicht noch mal darüber nachdenken dich doch wieder zu wählen.“ War das eine übliche Reihenfolge? Bier und dann heiße Schokolade? Ach, auch egal. Er tat ohnehin meistens das, was ihm gefiel. Und außerdem war er ein Ravenclaw – gewesen – da durfte er ruhig ein wenig exzentrisch sein.

„Weißt du, es mag nur wenige Gebiete geben, in denen ich für Diskrimination bin, aber das hier ist eins davon“, fuhr er fort, grinste aber schon wieder. Nicht, dass Andromeda ihm sonderlich oft in die Wange kniff, er war ja auch ihr Freund und nicht ihr Enkel! „Aber eigentlich hätte ich eine solche Geste auch eher von meiner Großmutter erwartet…“ Frech beobachtete er seine alte Freundin. „Darf ich dich dann jetzt Oma Ellie nennen?“

Der frischgebackene Student legte den Kopf ein wenig zur Seite, als Ellie sich dann auch direkt nach Andromeda erkundigte. „Es läuft gut, aber naja, ich vermisse sie schon. Sie kommt jetzt erst in die sechste Klasse, wir müssen also noch sehr lange warten, bis wir wieder zusammen irgendwo wohnen können.“ Immerhin noch ganze zwei Jahre! Es war aber auch wirklich blöd, dass Andromeda zwei Klassen unter ihm war, ihre ältere Schwester hingegen in seinem Jahrgang. Hätten Bellatrix und Andromeda nicht tauschen können?

Allerdings war er offensichtlich nicht der einzige am Tisch mit versteckteren ernsten Gedanken. Ian kannte Ellie gut genug um zu bemerken, dass sie ihm etwas nicht sagte. Dass ihr etwas Sorgen bereitete. Es mochte womöglich nur um die Arbeitslast gehen, die ihr Posten zwangsläufig mit sich brachte, aber ihr Lächeln fiel doch ein wenig zu bemüht aus. Der ehemalige Ravenclaw zögerte einen Moment, dann beugte er sich näher zu ihr und senkte die Stimme. „Ellie, ist wirklich alles in Ordnung? Abgesehen davon, dass du viel zu tun hast? Oder bereitet dir etwas Kummer?“


02.02.2019 17:40 offline E-Mail suchen homie
Ellie Smith
Rights for magical Beings


Alter:
20
Wohnort:
Oxford
Beruf:
Politikerin
Blutstatus:
Halbblut
Gesinnung:
auf der Seite von Werwölfen, Time Lords, Daleks, und was es sonst noch so gibt!
Spieler:
Rexy

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Ellie lachte. „Okay, so einfach habe ich noch nie eine Stimme gewohnen!“ behauptete sie. Nicht, dass sie furchtbar viel Erfahrung mit Wahlkampf hatte, wenn sie ehrlich war – immerhin hatte sie erst einen hinter sich und dass sie dabei so erfolgreich gewesen war, hatte sie ja schließlich selbst überrascht.

„Du bekommst die heiße Schokolade, ich geh gleich vorne hin und bestelle sie,“ versprach sie ihm. „Ob das dann als erfülltest Wahlversprechen gilt?“ witzelte sie.

Sie nickte gediegen. „Darfst du,“ behauptete sie, „allerdings muss ich dann auch auf den Respekt bestehen, der mir als ältere Dame und hochrangige Politikerin zusteht… Ergo geht die Runde nach der nächsten heißen Schokolade auf dich.“

Aufmerksam hörte sie ihrem jüngeren Freund zu, wie er von seiner frischgebackenen Fernbeziehung berichtete. „Ja, das verstehe ich… habt ihr denn vor, euch in den Ferien zu sehen?“ fragte sie. Sie war nicht ganz sicher, aber der Name Andromeda Black klang für sie nach Reinblut. Und sie war nicht ganz sicher, ob Ian für eine Reinblutfamilie wie die Blacks ein ganz und gar akzeptabler Freund war.

Jetzt fragte er ganz besorgt nach ihr, und sie biss sich auf die Lippen. Jetzt hatte sie ihm doch zuhören wollen, und nun ging es doch wieder um sie. „Nein, ist schon alles in Ordnung…“ sagte sie und knabberte an ihrem Daumennagel herum. „Wahrscheinlich bin ich…paranoid oder so…“ Sie blickte sich um. „Weißt du, es ist nämlich so, ich…ich mache mir Sorgen um Theo-“ Sie wurde rot. „Um den Zaubereiminister, du weißt schon…“


20.03.2019 13:22 offline E-Mail suchen homie
Ian Fraser



Alter:
18 Jahre
Wohnort:
Oxford
Semester:
1. Semester
Studienfach:
Musik & Literatur
Blutstatus:
Halbblut
Gesinnung:
Gut
Spieler:
Rhia

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Beziehungen


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Amüsiert schüttelte Ian den Kopf. „Erfülltes Wahlversprechen hin und oder, für mehr Respekt dir gegenüber sorgt das aber nicht“, behauptete er direkt, bevor Ellie noch mehr auf falsche Gedanken kam. „Ich bin ja auch frech zu meiner Großmutter, warum dann nicht auch zu dir, Oma Ellie?“ Fragend zog er die Augenbrauen hoch und grinste breit – auch wenn seine Miene gleich wieder ein wenig ernster wurde, als sie sich nach Andromeda erkundigte. „Schon. Auf jeden Fall. Ich will auch an den Hogsmeade-Wochenenden mal hin apparieren, für mich ist das ja kein Problem, so erwachsen wie ich jetzt schon bin. Und mal sehen, vielleicht schaffe ich es ja sie soweit zu bringen gegen die Schulregeln zu verstoßen und sich so mal ins Dorf zu schleichen…! Aber pscht, das darfst du niemandem sagen.“ Er zwinkerte ihr zu. Dass er sich nicht immer an alle Regeln gehalten hatte, dürfte Ellie ohnehin klar sein. Immerhin kannte sie ihn gut genug.

Er sie aber auch, wie sich gleich darauf zeigte. Ganz offensichtlich hatte sie wirklich noch andere Probleme. Mit gerunzelter Miene lauschte er ihren Worten. Unter anderen Umständen hätte er sie vielleicht wegen ihres Errötens bei der Erwähnung von Theos Namen aufgezogen, aber er ahnte dann doch, dass jetzt nicht der richtige Zeitpunkt dafür war.

„Inwiefern denn Sorgen…?“ Er beugte sich näher zu ihm und schob sein Glas zur Seite, auch die versprochene Heiße Schokolade war für den Moment unwichtig. „Geht es ihm denn nicht gut…?“ Mittlerweile hatte er die Stimme so weit gesenkt, dass keiner der anderen Gäste ihn würde verstehen können. Die Gesundheit des Zaubereiministers war wohl nichts, was man laut an öffentlichen Orten erörtern sollte. Nicht, wenn man tatsächlich mehr wusste als in den Zeitungen stand.


03.04.2019 19:01 offline E-Mail suchen homie
Ellie Smith
Rights for magical Beings


Alter:
20
Wohnort:
Oxford
Beruf:
Politikerin
Blutstatus:
Halbblut
Gesinnung:
auf der Seite von Werwölfen, Time Lords, Daleks, und was es sonst noch so gibt!
Spieler:
Rexy

Charakter


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Ellie wollte schon gespielt pikiert die Wangen aufblasen, als Ian noch einen drauflegte. „Oma Ellie?“ wiederholte sie, wobei sie sich trotz ihrer allgemeinen Müdigkeit und den Sorgen Mühe gab, entrüstet zu klingen. „Also wirklich, die Jugend von heute…“ Sie schüttelte – sehr großmütterlich, wie sie fand – den Kopf. „…Als ich in deinem Alter war-“ Weiter kam sie nicht, bevor sie doch ein wenig lachen musste.

„Hm, ich weiß nicht, ob ich nicht doch ein paar Auroren schicken sollte, wenn du weiterhin Schülerinnen zum Regelbrechen verführst…“ frotzelte sie. „Vielleicht musst du mich doch noch mehr politisch unterstützen, so als kleine Gegenleistung…“

War Ian bei der Erwähnung von Andromeda ernst geworden, so war sie es jetzt, als es um Theo ging.

„Naja…er verhält sich anders… nicht sehr und nicht immer, aber… manchmal ist es, als ob er nicht ganz er selbst ist…“ Damit verriet sie natürlich, dass sie ihn mittlerweile schon sehr gut kannte, aber das ließ sich wohl nicht ändern.


10.07.2019 00:19 offline E-Mail suchen homie
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