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The Beginning of the End » Geschichte der Zauberei » London » Muggellondon » Da Giorgio » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
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Tetsuya Yamada



Alter:
19 Jahre
Wohnort:
Lake District
Beruf:
Quidditch-Profi & Student
Studienfach:
Sportwissenschaften & Wirtschaft
Blutstatus:
Reinblut
Gesinnung:
so weit so gut
Spieler:
binki

Charakter
Beziehungen


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Mari & Tetsu

Auf Tetsuyas Nachfrage nickte Mari nur, was sein Ego um einige Stockwerke nach oben beförderte. Nicht, dass es nun persönlich von Mari gekommen war, sondern einfach generell, dass er wohl tatsächlich schon einmal positiv aufgefallen war wegen seines Aussehens. Es bestand also Hoffnung für ihn, solange er weiterhin unliebsame Begegnungen zwischen Klatschern und seinem Gesicht vermeiden konnte. Einer seiner älteren Teamkollegen hatte wohl bereits einige Male etwas ins Gesicht bekommen, weshalb seine Nase nun wirklich sehr unschön anzusehen war, ebenso wie seine etwas aufgedunsenen Lippen. Aber nun, das war wohl das Berufsrisiko, wenn man Profisportler war. „Von wem?“, wollte er sofort von seiner Teamkameradin wissen. Vielleicht war es ja jemand Besonderes gewesen, denn ansonsten könnte das Kompliment ungefähr so viel wert sein, wenn die eigene Mutter einem ein Kompliment zum Aussehen machte – die musste das immerhin behaupten, sie war seine Mutter. Maris Kommentar, die Aussage um seine Sympathie käme von ihr selbst, hörte er zwar, aber so wirklich registrierte er das gar nicht, denn viel zu sehr war er wegen der ersten Offenbarung aus dem Häuschen.

Tetsuya schüttelte den Kopf. „Nein, nein, nein. Mama Yamada hat schon sicher gestellt, dass ihr Goldjunge und Lieblingskind“, vorsichtshalber sah er sich wider Erwartens doch nach Yuna um, damit die ihm nicht gleich eine verpasste, „aller Haushaltszauber mächtig ist, bevor er nach England kam, also versuch gar nicht erst dich über mich lustig zu machen, wenn es darum geht.“ Er grinste breit und triumphierend, auch wenn die Realität etwas weniger glorreich aussah – oh ja, er hatte einen faltenfreien Anzug und einen Umhang in seinem Schrank hängen, jedoch benötigte es mehr als nur einmaliges Benutzen des entsprechenden Zaubers, damit die Wirkung auch wirklich faltenfrei war. Aber das musste er Mari ja nicht auf die Nase binden, sollte sie lieber vor Neid angesichts seines magischen Talents erblassen.
„Da man mich eh in die Tracht nötigen muss, gilt das nicht. Ich werde damit eh nicht allein gelassen“, winkte er augenrollend ab. Tatsächlich war es beim letzten Mal sogar nur mit vereinten Kräften seiner Mutter und Schwester gelungen, ihn ruhig zu stellen und in die entsprechende Kluft zu werfen – beinahe wortwörtlich. Er war froh, dass er im Normalfall mit einem normalen Anzug oder seinem Umhang darum herum kam, da ihm das um einiges lieber war. Er hatte schon immer wie seine europäischen Vorbilder sein wollen, weswegen auch das keine Ausnahme bildete. Jedoch musterte er Mari nun nachdenklich. „Du dagegen siehst bestimmt niedlich in einem Yukata aus, Mari-chan“, sagte er, während sein Blick von oben nach unten an ihr entlang wanderte. Oh ja, er konnte sie definitiv im traditionellen Gewand sehen.

Mari schien darüber nachzudenken, was er ihr gesagt hatte, denn sie blieb eine Weile still. Tetsu ließ ihr diese Zeit, immerhin schien es ja tatsächlich etwas Ernstes zu sein, sonst wären sie ja gar nicht erst darauf gekommen. Er stutze jedoch. „Wie ich… reagieren würde? Uhm“, bekam er nur hervor. „Wahrscheinlich wäre ich erstmal überrascht“, gestand er, während er mit seiner rechten Hand über seinen Hinterkopf strich. „Und geschmeichelt. Gehört immerhin ziemlich Mumm dazu, so etwas anzusprechen, noch dazu als Frau zu einem Mann.“ Er zog die Augenbrauen hoch. So war es doch, oder nicht? Der Mann musste die Frau umschmeicheln und umwerben, nicht anders herum. Wie sollte er sich denn sonst beweisen? „Und ich stehe gar nicht zu der Verkäuferin, ich kenne sie ja nicht mal“, verteidigte er sich direkt. Er würde nie wieder einfach zu geben, wenn ihm jemand gefiel, selbst wenn es nur rein äußerlich war.
„Nicht alle sind so… fies. Aber ich habe es gehört.“ Er zuckte mit den Schultern. Er hatte bisher nicht zu derartigen Taktiken greifen müssen, sein Liebesleben war nie existent genug gewesen, um überhaupt Dramatik zu entwickeln. Von daher konnte er da nur aus Erfahrung aus zweiter Hand sprechen. „Ist ja nicht so, als wären Frauen Unschuldslämmer.“ Immerhin war ja eher das schöne Geschlecht dafür, dass es sich Tücken und Hindernisse ausdachte, nur um Männer zappeln zu lassen und deren Willenskraft zu testen. Hoffentlich würde er selbst nie an so jemanden gelangen.

Tetsuya musste schließlich ein Lachen unterdrücken. Im Gegensatz zur Hazuki, die ihr imaginäres Glas hochhob, sah er nämlich etwas, das sie nicht sehen konnte. Hinter ihr stand nämlich der Kellner mit ihrem Wein und bedachte die kleine Japanerin nun mit einem äußerst skeptischen Blick. Die Gläser wurden auf den Tisch gestellt, die Flasche fachmännisch geöffnet und die rote Flüssigkeit jeweils zwei Fingerbreit in die Gläser gegossen. Damit verschwand der Kellner wieder und der junge Yamada prustete leise los. „Sein Gesicht.“ Er schüttelte lachend den Kopf. „Du hättest es sehen müssen, als du so…“ Er imitierte ihre vorherige Geste, „und dann er so…“ Ein Versuch des erstaunten Gesichts folgte, scheiterte jedoch kläglich am Lachanfall des jungen Mannes.


18.05.2019 23:54 offline E-Mail suchen homie
Mari Hazuki



Alter:
22
Wohnort:
Holyhead
Beruf:
Jägerin
Blutstatus:
Reinblut
Gesinnung:
neutral-gut
Spieler:
Yuki

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Tetsuya & Mari

Sie hätte damit rechnen müssen, dass der wenig Jüngere wissen wollte, wer nun behauptet hatte, dass er nicht schlecht aussah.
„Medien?“, versuchte sie sich herauszureden; denn obwohl sie bekannterweise einen Hass auf Reporter und Journalisten hatte und sich von diesen und Interviews fernhielt (außer der Trainer zwang sie zur Teilnahme), so kam sie nicht umhin, dennoch Berichte zu lesen und den Medien irgendwie doch zu folgen. Und es war ja durchaus interessant, was dort geschrieben stand. Wer angeblich mit wem was hatte, wer angeblich so neuerdings verletzt war, nur weil man im letzten Spiel oder beim Training (wie kamen die eigentlich an solche Informationen?!) nicht in Topform war…
„Fans?“, war ein erneuter Versuch und ging eigentlich Hand in Hand mit dem ersten Versuch, weshalb sie mit der Schulter zuckte. Mari würde sich definitiv nicht selbst nennen und damit verraten und auch keine Namen anderer nennen, die eventuell mal so etwas gesagt oder angedeutet hatten. Und sie kannte ein paar, die das getan hatten. „Oder deine eigene Mutter und Yuna-chan?“ Ein schelmisches Grinsen bezüglich ihres Scherzes. Immerhin würde Tetsuyas Mutter ihn wahrscheinlich niemals aus hässlich bezeichnen – so weit konnte keine Mutterliebe gehen.

„Goldjunge und Lieblingskind.“, wiederholte Mari seine Aussage, wobei sie bei seinen Worten durchaus sah, wie er sich eilig umsah. Hatte da der sogenannte Goldjunge etwa Angst vor seiner kleinen Schwester, weil er sich selbst als Lieblingskind bezeichnet hatte? Die Hazuki versuchte sich das im Hinterkopf zu behalten, denn damit würde sie noch sehr viel Spaß haben können. „Aber gut, dass deine Mutter dafür gesagt hat, dass du Haushaltszauber beherrschst.“ Dass er allerdings am Ende meinte, dass sie gar nicht erst versuchen sollte, sich über ihn lustig zu machen, ließ sie aufhorchen. Also war da doch irgendetwas, was ihm nicht gelang? Doch sie sah sein breites und triumphierendes Grinsen und schüttelte mit enttäuscht gespielter Miene den Kopf. Dann sollte er eben glauben, dass sie ihn in dieser Sache vom Harken lassen würde.
Auf seine nachfolgenden Worte bezüglich Yukata und Kimono hin blinzelte die Japanerin allerdings fast schon überrascht. Sie vergaß gerne, dass der Yamada, obwohl er ein Japaner war, eben nicht aus ihrem Umfeld in Japan kam. Oder eher aus ihrem familiären Umfeld. Und da dort eben die Mehrheit auf den Festen und Festivals zu tun hatte… Man erwartete von einer alten japanischen Familie mit der Reichweite die die Hazukis (zumindest im Muggel-Umfeld, bei den Zauberern sah es anders aus) den Anstand und die Wahl eines solchen Kleidungsstückes zu entsprechenden Anlässen. Natürlich akzeptierte man auch eine Verweigerung, aber es wirkte nun einmal anders, wenn man sich dem beugte.
„Also werde ich dich nie in so etwas erleben… ?“, fragte Mari und klang dabei fast schon enttäuscht. Es war nicht so, dass sie wirklich enttäuscht war, aber irgendwie hatte sie sich darauf gefreut, ihn doch mal in so etwas zu sehen. Das war eben wie ein Tetsuya im Anzug – ein Anblick, den sie nun einmal zu Gesicht bekommen wollte. Da er aber direkt im Anschluss meinte, dass sie sicherlich in einem Yukata niedlich aussah, wendete sie den Blick ab und zog eine Schnute. Ungewollt, denn es überkam sie einfach, weil er sie als niedlich bezeichnet hatte. Demnach entging ihr auch, wie er sie von oben bis unten noch einmal musterte.
„Definitiv nicht niedlich.“, behauptete sie und verschränkte die Arme vor dem Körper, wobei sie sich etwas auf dem Stuhl zurücklehnen musste, „Wenn ich dich so nicht zu Gesicht bekomme, wirst du es bei mir auch nicht.“
Da sprach der Trotz aus der jüngeren Hazuki-Tochter, auch wenn sie genau wusste, dass er nur richtig nachforschen musste und auf entsprechende Bilder stoßen würde. Zumindest von den letzten paar Feuerwerken, bei denen sie geholfen hatte und man anschließend Gruppenfotos von den Verantwortlichen dafür machen wollte. Allerdings nur Muggelfotos, weshalb das Nachforschen sich auf lokale Archive der Muggel bezog.

„Ja also.“ Natürlich wäre er überrascht. Und geschmeichelt. Als ob man ihn gebauchpinselt hätte.
„Ach, komm schon. Tust du wohl.“, beharrte Mari und zog ihn damit weiter auf, „Du musst sie nur ansprechen und kennenlernen. Der Rest kommt dann schon von ganz allein, Tetsuya-kun.“
Tetsuya hatte also von solchen Taktiken gehört und irgendwie verwunderte es Mari nicht. Allerdings behauptete er auch, dass Frauen keine Unschuldslämmer seien – und Mari konnte nur leicht zustimmend nicken. 1:0 für den Yamada, denn sie wusste durchaus, dass er Recht hatte. Die Frauen taten gerne unschuldig, süß und all so etwas, doch hintenrum waren sie das genaue Gegenteil und wenn Tetsuya nur einmal so richtig miterleben würde, wie Frauen untereinander waren, würde er ein gänzlich anderes Bild haben. Aber Frauen waren unter Frauen anders, als wenn noch ein Mann in Hörweite war. Nicht immer, aber es gab etliche, die sozusagen zwei Gesichter besaßen und diese gekonnt benutzten.
„Wir werden nie weiter kommen, wenn wir es nicht aussprechen.“, murmelte Mari eher zu sich und sah Tetsuya dabei direkt ins Gesicht.

In dem Gesicht des Yamadas war etwas, was wie ein unterdrücktes Lachen auf ihr Prosten des nicht vorhandenes Glas aussah. Fast im selben Moment wurden Gläser auf den Tisch gestellt, die Weinflasche gekonnt geöffnet und ein wenig vom Wein in die Gläser eingeschenkt, woraufhin der Kellner, der erschienen war, wieder verschwand. In Maris Blick war etwas Fragendes getreten und noch bevor sie ihre Frage aussprechen konnte, fing Tetsuya an zu lachen und erklärte schließlich den Grund dafür.
Mari wurde rot. Nicht so rot wie eine Tomate, doch man konnte ihr die rote Färbung im Gesicht durchaus ansehen. Es war ihr nicht unangenehm oder peinlich, aber diese Verfärbung trat einfach auf. Gut, vielleicht war es ihr doch irgendwie im Nachhinein peinlich, dass der Kellner sie so gesehen und schließlich reagiert hatte und es Tetsuya so zum Lachen brachte, dass dieser nicht einmal mehr ordentlich sprechen konnte. Allerdings gefiel es der Jägerin auch, dass ihr Mitspieler, Rivale und Freund dank ihr einen Grund zum Lachen hatte.
„Dann hat er heute etwas zum Rumerzählen, wenn die weniger zu tun haben.“, murrte sie und griff nach ihrem Glas. Sollte sie aus Frust einfach das Glas leeren? Wie gehörte sich das eigentlich? Sie hatte die Hand zwar schon am Glas, beließ dieses aber dort, wo es war.


23.05.2019 15:22 offline E-Mail suchen homie
Tetsuya Yamada



Alter:
19 Jahre
Wohnort:
Lake District
Beruf:
Quidditch-Profi & Student
Studienfach:
Sportwissenschaften & Wirtschaft
Blutstatus:
Reinblut
Gesinnung:
so weit so gut
Spieler:
binki

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Mari & Tetsu

Für einen Moment musterte Tetsu sein Gegenüber kurz skeptisch. Hatten die Medien wirklich über sein Aussehen gesprochen, noch dazu lobend? Aber die Skepsis hielt nicht lange an, denn warum sollte ausgerechnet Mari lügen, wenn es um die Medien ging. Sie hasste Journalisten wahrscheinlich mehr als jeder andere Mensch, den er kannte, umso mehr konnte er ihr also vertrauen. Oder zumindest gab es keinen Grund ihr zu misstrauen. „Na ja, Fans behaupten ja auch, du würdest jeden Morgen Vampirblut trinken, um dich auf Spiele vorzubereiten.“ Er verdrehte die Augen und schüttelte den Kopf. Er wusste gar nicht, wie jemand Vampirblut trinken könnte, immerhin war das ja genau die Krux… Vampire waren blutleer. Es gab also nichts, was man hätte trinken können.
Auf die Kommentare mit seiner Verwandtschaft ging er gar nicht weiter ein, denn er wollte sie nicht doch noch heraufbeschwören, indem er sie zu oft benannte. Seine Eltern würden sich nur im äußersten Notfall hier blicken lassen und sollte Yuna plötzlich hier auftauchen, dann wäre ebenfalls irgendetwas gewaltig schief gelaufen und auch darauf konnte er verzichten.

„Na ja…“, wand er sich unter ihrem Blick und dem enttäuschten Tonfall. „Vielleicht nicht nie, aber… wenn dann nur zu einem sehr besonderen Anlass oder so… Deine Hochzeit zum Beispiel“, er zuckte mit den Schultern. „Sollte es eine traditionelle Hochzeit werden.“ Aber das würde es wahrscheinlich, selbst sollte ihr Auserwählter Europäer sein, bei den Hazukis würde der (Un-)Glückliche nicht darum herumkommen.
Ihre Widerworte und ihre Schnute bestärkten seine Ansicht nur und er stützte sein Kinn auf seiner Handfläche ab, während er den Ellenbogen auf der Tischplatte stützte. Ein leichtes Grinsen umspielte seine Lippen, als er sie ansah. „Ah, definitiv schon…“

Auf ihre Bestärkung hin, fasste sich Tetsuya mental den Vorsatz direkt am nächsten Tag die Verkäuferin in der Winkelgasse aufzusuchen und das Gelernte anzuwenden. Mehr als nein sagen konnte sie schließlich nicht und vielleicht würde sie gar nicht arbeiten, dann hätte er ein deutliches Zeichen, dass es ohnehin nicht geklappt hätte. Aber sollte sie da sein, dann würde er es versuchen. Jawohl. Mari hatte es schließlich selbst gesagt… erst da bemerkte er, dass sie etwas gesagt hatte. Verwirrt blinzelte er und sah sie an. „Was hast du gerade sagt?“ Dass sie ohnehin nur gemurmelt hatte, war ihm ebenso entgangen wie der Inhalt desselbigen.

Während Mari die ganze Situation mit dem imaginären Glas und dem Kellner nicht ganz so amüsant fand wie er, schnappte er noch immer nach Luft, tunlichst darum bemüht sich wieder zu beruhigen. Als es dann auch soweit war, holte er einmal tief Luft und setzte sich wieder aufrecht hin. Da er Mari nicht länger um ihren Wein bringen wollte, griff er nach dem Stiel des Glases und hob es an diesem hoch, hielt es seiner Kollegin zum Anstoßen entgegen. „Er wird dir bestimmt für die Geschichte dankbar sein… also, auf uns, Mari-chan?“ Er sah sie versöhnlich an und zog einen Mundwinkel hoch, sodass sein Grübchen zum Vorschein kam. Immerhin wollte er sie ja nicht in schlechter Laune hier bei sich sitzen haben, sie waren immerhin hergekommen um sich zu amüsieren und sich nett miteinander zu unterhalten, ohne nass zu werden.


09.06.2019 22:22 offline E-Mail suchen homie
Mari Hazuki



Alter:
22
Wohnort:
Holyhead
Beruf:
Jägerin
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Reinblut
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neutral-gut
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Tetsuya & Mari

Mari nahm Tetsuyas skeptisches Mustern durchaus wahr und fragte sich, was dem Jüngeren durch den Kopf ging, doch sie sprach die Frage nicht aus. Vielleicht wollte sie die Antwort darauf auch gar nicht wissen – die Gedanken eines anderen sollten lieber nur dieser einen Person gehören. Wer wusste schon, was sie in Tetsuyas Gedanken antreffen würde? Im besten Fall gute Gedanken zu diesem Treffen mit ihr oder ein Affe, der auf einem Einrad mit Becken im Kreis fuhr. Im schlechtesten Fall Gedanken, die sie einfach nicht wissen wollte. Schlechte Gedanken, negative Gedanken ihr gegenüber, Gedanken zu dieser Verkäuferin… Oder was auch immer Männern sonst im Kopf herumschwirrte.
„Sie liegen fast richtig.“, ging sie auf seinen Scherz ein, aber die Behauptung kannte sie durchaus, „Es ist das Blut meiner ärgsten Rivalen; du bist bisher nur verschont geblieben, weil du mit mir in der Nationalmannschaft spielst. Ich brauche dich sozusagen noch.“
Als ob sie jemals Blut trinken würde, geschweige denn, dass Vampire überhaupt Blut besaßen. Galten diese Wesen nicht als blutleer? Allerdings hatte sie in all den Jahren ihres Lebens noch nie einen echten Vampir getroffen und hätte diesen nach einer Bestätigung dessen fragen können und sie wollte jetzt auch nicht extra für dieses „Rätsel“ einen Vampir suchen gehen. Sie war ja nicht lebensmüde, auch wenn so einige ihrer Aktionen auf dem Besen eher dagegen sprachen. Aber das war Quidditch und damit sowieso etwas ganz Anderes.
Und ja, sie „brauchte“ Tetsuya. Nicht nur als Mitspieler und in der britischen Liga als Gegenspieler, sondern auch als guter Freund. Ihre anderen Empfindungen, Gefühle und Gedanken ihm gegenüber mal beiseite geschoben, fühlte sie sich ohne ihn doch irgendwie alleine in Großbritannien. Klar, sie hatte Mitspielerinnen und unter diesen bereits gute Bekanntschaften und wahrscheinlich sogar Freundschaften geschlossen, doch Tetsuya kannte sie länger und besser. Bei ihm konnte sie einfach so sein, wie sie war. Und es gab keine Sprachbarriere zwischen ihnen, denn sie beide hatten die selbe Muttersprache. Den Dialekt, den Mari manchmal in manchen Sachen an den Tag legte, außen vorgelassen, sprachen sie beide Japanisch und nicht Englisch. Oder das, was die in Holyhead vorgaben, als Englisch zu bezeichnen.

Ihr enttäuschter Tonfall und ihr Blick schienen ihr Ziel zu erreichen, er knickte ein wenig ein und gestand, dass es vielleicht doch nicht nie sein würde, wenn es denn einen „sehr besonderen Anlass“ geben würde. Und ausgerechnet da nannte er als Beispiel ihre eigene Hochzeit. Mari rollte kopfschüttelnd mit den Augen, aber nickte dann leicht, als er meinte, falls es denn überhaupt eine traditionelle Hochzeit werden würde.
„Wehe, wenn nicht.“, warnte sie ihn und obwohl sie bislang so gut wie nie über eine Hochzeit nachgedacht hatte, versuchte sie sich doch ungewollt vorzustellen, wie er dabei wohl aussehen würde. Wie sie aussehen würde. Wie das Ganze sein würde. „Und bei deiner eigenen… Wie würdest du da herumlaufen? Traditionell, oder doch lieber westlich? Egal, wer jetzt deine Angetraute wird.“, wollte Mari schließlich neugierig von ihm wissen, da er ja das bei ihr schon sehr richtig vermutet hatte – ihre Familie würde das letzte Wort in dieser Sache haben, außer sie würde ausreißen und unwissend von jedem anderen Menschen auf dieser Welt heiraten. Sollte sie dann allerdings dem Oberhaupt ihrer Familie oder alleine schon ihren Eltern unter die Augen treten, wäre ihre Strafe fast schon tödlich – und dennoch eine traditionelle Zeremonie angesagt. Das war halt der Nachteil, wenn man aus einer alten und bekannten Reinblutfamilie stammte.
Auf ihre abwehrenden Worte bezüglich seines Lobes hin stützte er sein Kinn auf seiner Handfläche ab und grinste leicht. Mari lief ein Schauer den Rücken hinab, kaum hatte sie das gesehen, und als sie dann sein „ah, definitiv schon...“ vernahm, erschauderte sie. Es erfreute sie, ja, aber irgendwie… Sie konnte es nicht beschreiben. So wie er dabei aussah und wie er darauf beharrte… Die Hazuki hasste sich dafür, dass sie ihm nicht einfach sagte, was sie über ihn dachte und ihm gegenüber empfand.

Tetsuya erkundigte sich mit einem verwirrten Blinzeln bei Mari, was sie gesagt hatte. Diese spürte, wie die Hitze in ihre Wangen stieg und damit auch die leichte Röte, und schluckte leicht. Sollte sie es aussprechen? Sie hatte es immerhin ja eigentlich eher zu sich selbst gesagt…
„Dass wir nie weiterkommen werden, wenn wir es nicht aussprechen.“, wiederholte sie ihre eigenen Worte und schalt sich dafür, dass sie seine Frage doch beantwortet hatte. Zum Glück ließ sich das auch anders auffassen als das, was sie eigentlich damit gemeint hatte, da er ja nicht ihre wirklichen Gedanken kannte, doch Mari befürchtete insgeheim, dass er es doch herausfand. Es wäre zwar besser, aber so wollte sie es dann doch nicht.
„Ich drücke dir zumindest die Daumen.“

Die ganze Situation mit dem völlig perplexen Kellner schien Tetsuya mehr als zu amüsieren, dennoch immer versuchte er sich zu beruhigen. Mari konnte darüber nur den Kopf schütteln – er war und blieb nun einmal ein Kindskopf. Aber Tetsuya schaffte es irgendwie sich zu beruhigen, holte tief Luft und setzte sich anschließend wieder ordentlich hin. Fast so, als sei nichts geschehen, doch Mari sah ihn noch immer so vor sich, wie er nur vor wenigen Augenblicken ausgesehen hatte. Wie er sich über sie amüsiert hatte. Wie er gelacht hatte und sich nicht hatte beruhigen können.
Doch Tetsuya hob nun auch sein Weinglas hoch und stieß mit ihr an – auf sie beide sozusagen.
„Ich hoffe es.“, murrte sie gespielt, doch sein versöhnlicher Blick mitsamt dem Lächeln, welches sein Grübchen zeigte – ihr war es nie so deutlich aufgefallen – machten alles wieder gut. Die peinliche Geschichte trat in den Hintergrund, fast schon in Vergessenheit, so sehr lenkte es sie ab. Und sie konnte daraufhin nur mit einem ebenso fröhlichen Lächeln reagieren und schenkte ihm deshalb ein solches. „Ja, auf uns.“, stimmte sie ihm zu.
„Eine meiner Mitspielerinnen in Holyhead hat mal behauptet, dass einige Italiener Pizzen haben, die größer sind, als die Teller, auf denen sie serviert werden.“, wechselte Mari das Thema und versuchte damit das Gespräch am Laufen zu halten bis das Essen bei ihnen ankam, „Wie groß waren die, die du bisher gegessen hast? Und was denkst du, wie groß werden die sein, die wir bestellt haben?“


20.06.2019 19:18 offline E-Mail suchen homie
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