Kalender

DATUM
Mittwoch, 01.09.1976

ZEIT
Vormittag - Abend

WETTER (ca. 15°C)
Strömender Regen

Inplay

Gryffindor: 000
Hufflepuff: 000
Ravenclaw: 000
Slytherin: 000

Plotübersicht
Einschulungszeremonie in Hogwarts
Erste Schritte an der Uni

Team

The Beginning of the End » Geschichte der Zauberei » Hogwarts » Das Schloss » Erdgeschoss » Große Halle » Lehrertisch » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
Druckvorschau | An Freund senden | Thema zu Favoriten hinzufügen
(Benutzer im Thread aktiv: 1 Besucher)
Seiten (3): « vorherige 1 2 [3] Neues Thema antworten
Autor
Beitrag « Vorheriges Thema | Nächstes Thema »
Juliana Ò Callaghan
Hauslehrerin Hufflepuff


Alter:
29 Jahre
Wohnort:
Dublin
Beruf:
Lehrerin für Kräuterkunde
Blutstatus:
Reinblut
Gesinnung:
gut
Spieler:
Romy

Charakter
Beziehungen


zitieren editieren melden       IP       

Minerva & Diana & Juliana

Aufgrund von Minervas Zustimmung blieb ihr nichts, als zu nicken und Diana einen kurzen Blick zuzuwerfen, als diese erwiderte, dass sie niemanden bevorzugen wollte. Dann war doch alles klar. Trotzdem kam es ihr komisch vor, dass die neue Kollegin sehr hastig antwortete, was Juliana zum Schmunzeln brachte. Sie hatte doch wohl jetzt keine Angst bekommen, dass es ihr doch passieren konnte? Es würde vielleicht passieren, aber dann war es einfach nur wichtig, dass man diesen Fehler selbst einsah und es in der nächsten Situation besser machte. Dass Minerva sie jedoch gleich in ihrem Patriotismus bremsen musste, um den Hauspokal für sich zu beanspruchen, brachte Juliana noch mehr zum schmunzeln. „Minerva, so sehr du dich für Gryffindor bemühen möchtest, ich finde, Hufflepuff dürfte den Hauspokal auch mal wieder in Empfang nehmen“, kommentierte sie nur. Man sollte ja meinen, ihr würde es reichen, dass sie im letzten Jahr den Quidditchpokal verteidigt hatten, aber Juliana würde auch gerne beides im gleichen Jahr gewinnen. Das wäre doch mal ein Ziel, auch wenn es hochgesteckt war. Wahrscheinlich fand sie hierin allerdings nur Zustimmung von Miss Podmore, die zumindest über die Mannschaft und die Kapitänin der Hufflepuffs informiert zu sein schien. „Ja, das ist korrekt. Miss Floyd ist eine herausragende Kapitänin, sie hat die Mannschaft jetzt zwei Jahre in Folge zum Pokal führen können. Ich denke, da müssen gerade die neuen Kapitäne, die jetzt zum Einsatz kommen werden, noch viel lernen.“ Und so hoffte sie, dass sie in diesem Punkt zumindest keine böse Überraschung erleben würden.

Juliana nickte. Das war ein guter Plan der anderen. „Dafür sind wir ja alle hier. Damit die Schüler im Zweifelsfall gewappnet sind.“ Es brachen jedenfalls düstere Zeiten an, das war allen bewusst. Das hatte der Angriff auf die Winkelgasse deutlich gezeigt. Und so war es auch für sie nicht verwunderlich, dass eine Aurorin den Job als Professorin für Verteidigung gegen die Dunklen Künste aufgenommen hatte, nachdem Alphard wieder in seinen eigentlichen Beruf gewechselt war. Vielleicht ein geschickter Schachzug der Aurorenzentrale? Immerhin wusste sie, zu was diese fähig war, ihr Ex-Mann war schließlich ein Kollege ihrer neuen Kollegin. Wobei sie nicht wusste, ob Diana das wusste. Doch über diese Verbindung wollte sie jetzt nicht zu genau nachdenken.


30.05.2019 17:28 offline E-Mail suchen homie
Damian Wood



Alter:
34 Jahre
Wohnort:
Hogwarts & London
Beruf:
Fluglehrer & Schiedsrichter
Blutstatus:
Halbblut
Gesinnung:
Gut
Spieler:
Mary

Charakter


zitieren editieren melden       IP       

Juliana & Damian

Wie so häufig kam Damian auch am heutigen Tag wieder einmal zu spät und das auch noch an seinem ersten großen Tag im neuen Schuljahr. Man hätte ihm wohl besser sagen sollen, das die heutige Zeremonie eine Stunde früher los gehen würde als sonst, dann wäre er womöglich pünktlich gewesen. Er hatte einfach zu vertieft über seine neuen Lehrpläne gehangen, das er nun eilig durch die Gänge huschte auf dem Weg in die große Halle. Die Einteilung der ersten paar Schüler in ihre jeweiligen Häuser hatte er wahrscheinlich schon verpasst, dabei war er so neugierig auf die neuen Gesichter die auch bald an seinem Unterricht teilnehmen würden. Es würde ein großartiges neues Jahr werden, da war er sich sicher, denn nach dem heutigen Tag würde er ab morgen nicht mehr mit Poppy Pomfrey zusammen auf der Krankenstation arbeiten, sondern die allererste Stunde Flugunterricht geben. Er war für die anderen Lehrer nun ein vollwertiger Kollege und auch wenn sie seine chaotische Art schon seit Jahren kannten, hinterließ das zu spät kommen zur Einteilungszeremonie bestimmt keinen guten Eindruck. Seine Füße setzten sich etwas schneller in Bewegung.
Auch was seine Beziehung zu Juliana anging, würde dieses Jahr perfekt werden, denn endlich waren viele Probleme, was die Scheidung und das Sorgerecht von Josephine anging, aus der Welt geschafft worden und die beiden würden ihre Beziehung nicht mehr ewig geheim halten müssen. Jetzt musste er also nur noch an seiner Unpünktlichkeit arbeiten.

Ohne möglichst viel Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, schlich Damian hinter den Rücken der Lehrer hin zu seinem freien Platz der neben einem Kollegen und Juliana´s kleiner Tochter war. Die Einteilung war schon in vollem Gange und somit die Aufmerksamkeit aller nach vorne gerichtet, sodass er unbemerkt Platz nahm. "Hallo, kleine Sakura. Schön das du uns heute Verstärkung leistest.", begrüßte er Josephine flüsternd mit einem strahlenden Lächeln und einem kleinen Handkuss. Den Spitznamen Sakura trug sie seit dem ersten Tag, als er sie kennenlernte, denn sie erinnerte ihn mit ihrem zarten Wesen an die Kirschblüten die in Japan an der Mahoutokoro Schule das komplette Gebäude umringten.
Sie waren von Anfang an wie beste Freunde und Damian war dankbar nun ein größerer Teil ihres Lebens sein zu können.
"Es tut mir leid... ich weiß ich bin schon wieder zu spät.", beugte er sich entschuldigend etwas weiter zu Juliana vor, die ihn trotz ihres intensiven Gespräches mit Minerva und Diana bemerkt hatte. Seinen beiden Kolleginnen lächelte er ebenfalls entschuldigend zu, das er sie aus dem Gespräch entführte. "Hab ich etwas verpasst?"


03.06.2019 14:36 offline suchen homie
Minerva McGonagall
Hauslehrerin Gryffindor & stellv. Schulleiteri


Alter:
41 Jahre
Wohnort:
Schloss Hogwarts
Beruf:
Lehrerin für Verwandlung
Blutstatus:
Halbblut
Gesinnung:
Orden des Phönix
Spieler:
binki

Charakter
Beziehungen


zitieren editieren melden       IP       

Diana & Juliana & Minerva (+ Damian)

Minerva wusste, dass sie oft einen äußerst strengen Eindruck machte – zu Recht – und auch ehemalige Schüler deshalb gerne zurück in alte Muster fielen. Um ehrlich zu sein, gefiel es ihr etwas, denn es zeugte, dass ihre Erziehungsmethoden sich einprägten, hoffte sie doch aus Teenagern verantwortungsvolle Zauberer und Hexen zu machen, die nicht nur mit ihren Zauberstäben wedeln konnten sondern ihr auch gesellschaftlich keine Schande machten, egal ob nun Schüler ihres eigenen Hauses oder der anderen drei. Diana hätte sie definitiv als solche eingeschätzt, umso amüsanter war es nun, dass sie trotzdem etwas nervös zu werden schien. „Machen Sie sich keine Sorge, Diana, wir waren alle etwas nervös vor unserer ersten Stunde, aber sie werden ihren eigenen Stil finden, sobald sie erst einmal angefangen haben.“

Minerva seufzte. „Nicht gierig werden, Juliana.“ Gespielt verärgert schüttelte sie den Kopf. Natürlich ärgerte sie sich, wenn der Hauspokal wegen Lappalien wie Schülern aus den Betten oder nicht gemachter Hausarbeiten nicht nach Gryffindor ging. Denn auch teilweise weniger drastische Dinge summierten sich über ein Schuljahr hinweg eben und manche Verstöße oder Punktabzüge gingen vermehrt nach Gryffindor, da konnte man sich nicht herausreden. Umso verärgerter war sie jedes Mal kurz vor Ende des Schuljahres, wenn sie sah, wie die Schüler sich selbst sabotierten. Aber spätestens am Bankett des letzten Abends war dies längst wieder vergessen, gab es schließlich Wichtigeres als über bereits verschenkte Punkte zu trauern. Umso weiter in die Ferne gerückt waren diese Tatsachen also auch am ersten Abend, heute – ein neuer Anfang, neues Glück und damit ein neuer Versuch.
„Miss Floyd hat in der Tat ihr Talent und ihre Disziplin für Quidditch bewiesen, eine bemerkenswerte junge Frau.“ Wenn auch beinahe etwas zu fokussiert auf den Sport, sie hatte die ein oder andere Diskussion mitbekommen, als stellvertretende Schulleitung musste sie ihre Augen und Ohren an mehreren Orten gleichzeitig haben und sie hatte im Stillen zugeben müssen, sie war froh, keine Schülerin mehr zu sein und sich dem Urteil der sportlichen Hufflepuff stellen zu müssen. „Trotz ihrer Erfahrung setze ich jedoch mein Vertrauen in Mister Potter. Er hat ein gutes Auge und wenn er nur die Hälfte seiner Energie, die er für Unsinn aufbringen kann, in Quidditch investiert, könnte er alle sieben Positionen allein bespielen.“ Neben Potters eigenem sportlichen Talent war dies mit einer der Hauptgründe für seine Ernennung zum Kapitän geworden, außerdem erhoffte Minerva sich damit einen gewissen Hebel, um ihn und seine Freunde in Zaum zu halten.

Das ernstere Thema wurde kurz unterbrochen als sich Damian Wood an den Tisch gesellte reichlich spät. Tadelnd zog Professor McGonagall eine Augenbraue nach oben und musterte den ehemaligen Heiler, nun Lehrer. „Die Chance Ihren neuen Schülern den Wert von Pünktlichkeit zu demonstrieren“, antwortete sie streng auf seine Frage hin, was er verpasst hatte. Als Lehrerin hatte sie ein hervorragendes Gehör für Geflüster, besonders wenn es von einer tiefen Stimme kam. Etwas, was vielen Pubertierenden nicht klar zu sein schien.


09.06.2019 22:20 offline E-Mail suchen homie
Poppy Pomfrey



Alter:
28 Jahre
Wohnort:
Hogwarts/Aviemore
Beruf:
Schulheilerin
Blutstatus:
Muggelgeboren
Gesinnung:
gut
Spieler:
Rhia

Charakter
Beziehungen


zitieren editieren melden       IP       

Primrose & Poppy

„In Ordnung…“ erwiderte Poppy leise und beobachtete Primrose sorgenvoll. Es tat ihr so leid für sie, und gerne hätte sie etwas für ihre Kollegin getan, aber das stand wohl nicht in ihrer Macht. Das einzige, was Primrose wirklich helfen würde, wäre wohl Helenas wundersame Rettung. Nur leider konnte kein Zauber die Toten wieder zum Leben erwecken. Sonst hätten wohl schon ganz viele Leute davon Gebrauch gemacht. So etwas gab es nur im Märchen. Trotzdem. „…sag aber bescheid, wenn es nicht mehr geht.“ Poppy warf einen kurzen Blick zum Haustisch der Slytherins. Ob Primrose vielleicht gerade an ihrer Tochter gedacht hatte? Hatte sie überlegt, was Gwendolin denken würde, wenn sie jetzt gehen würde? An Professor Dumbledores Reaktion konnte es mit Sicherheit nicht liegen. Er, und auch die anderen Kollegen würden bestimmt Verständnis haben, sofern sie von Helenas Tod wussten. Trotzdem ging sie natürlich auf den Themenwechsel ein.

„Wahrscheinlich nicht, nein. Der berühmt-berüchtigte Altersstarrsinn“, bemerkte sie in einem bemüht leichten Tonfall und lächelte, während sie die Hände im Schoß faltete. „Wieviele Slytherins kennt deine Großmutter denn außer ihren Mann und Pauline? Vielleicht hat sie ja wirklich früher schlechte Erfahrungen gemacht. Gerade wegen der ganzen Vorurteile gibt es ja schließlich genug Auseinandersetzungen in Hogwarts, und Gryffindor und Slytherin bilden ja keine Ausnahme, im Gegenteil.“ Nachdenklich wiegte sie den Kopf hin und her. „Wenn ich ehrlich bin… ich war auch nicht immer gut auf Slytherins zu sprechen.“ Beinah verlegen lächelte sie ihre Kollegin an. „Ich weiß, dass es dort genauso viele gute Menschen gibt wie in den anderen Häusern, und auch, dass es überall, naja, Dummköpfe geben kann, aber zu meiner Schulzeit hatte ich in Slytherin wirklich mehr Feinde als Freunde. Da gab es viel zu viele Meinungsverschiedenheiten. Und dass ich aus einer nicht-magischen Familie stamme, hat nicht gerade dazu beigetragen meine Beziehung zu einigen Klassenkameraden zu verbessern.“

Wahrscheinlich hätte sie einen leichteren Stand gehabt, wenn sie verheimlicht hätte, dass ihre Eltern Muggel waren, aber das war ihr seltsamerweise nie in den Sinn gekommen. Sie hatte wohl auch eine gehörige Portion Gryffindor-Starrsinn und –Stolz.


10.06.2019 18:04 offline E-Mail suchen homie
Primrose Macmillan
Hauslehrerin Ravenclaw & Leiterin Schülergarte


Alter:
31
Wohnort:
Limerick, Irland & Hogwarts, Schottland
Beruf:
Lehrerin für Pflege magischer Geschöpfe
Blutstatus:
Halbblut
Gesinnung:
Gut
Spieler:
Rana

Charakter
Beziehungen


zitieren editieren melden       IP       

Poppy & Primrose

Primrose ahnte, dass sich Poppy um sie sorgte, aber das war auch nicht schwer zu erraten. Natürlich machten Freunde sich in so einer Situation Sorgen umeinander. Wären die Rollen vertauscht gewesen, wäre es nicht anders gewesen.
„Danke“, sagte Primrose noch einmal. Sie sagte nicht, ob sie ihr Bescheid geben würde oder nicht, weil sie sie nicht belügen wollte. Sie würde nicht Bescheid sagen. Nicht hier. Nicht so lange ihre Tochter hier saß und alles mitbekam und es ihr am Ende peinlich war oder sie selbst daran erinnerte, dass sie jemanden verloren hatte. Wäre ihre Tochter nicht hier, wäre das etwas ganz anderes, aber Gwendolin war hier. Wenn sie hier am Haustisch sitzen und sich ganz normal unterhalten konnte, dann würde Primrose das doch hoffentlich auch hinkriegen.

Primrose schmunzelte leicht. „Wahrscheinlich. Wobei ich glaube, dass meine Grandma schon immer unendlich stur gewesen sein muss.“ Aber das war wohl einfach ihrem Charakter geschuldet und nicht unbedingt etwas Schlechtes. Nur wenn sie dann so vehement darauf bestand, dass irgendwer, der nicht schlecht war, schlecht war, war es alles anderes als schön.
„Ich weiß nicht. In Hogwarts kannte sie aber vermutlich einige.“ Welche Erfahrungen sie genau gemacht hatte, wusste Primrose tatsächlich nicht.
„In jedem Fall kann sie nicht dieselben schlechten Erfahrungen gemacht haben wie du.“ Denn im Gegensatz zu Poppy war ihre Großmutter schließlich keine muggelgeborene Hexe gewesen, immerhin war sie eine geborene Weasley und damit reinblütig. Primrose wusste nicht, wie Poppy damit umgegangen war, aber in jedem Fall stellte sie sich ihre Großmutter auch nicht als jemanden vor, der sich alles gefallen ließ. Im Gegensatz zu Primrose war sie nicht so friedliebend, sondern würde sich zur Wehr setzen und sagte klar und deutlich, was sie störte.
„Und glaub mir, ich mochte auch nicht alle. Ich hatte eine in meiner Klasse – Edith Burke – die hat ständig auf mir herumgehackt. Aber eigentlich hat sie, ohne zu wissen, damit auch gute Dinge getan. Sie hat so dafür gesorgt, dass ich mich in der ersten Klasse mit meiner besten Freundin anfreundete und in der vierten Klasse hatte ich so dank ihr meinen ersten Kuss.“
Noch heute erinnerte sich Primrose daran, wie Helena sie einfach geküsst hatte, um Edith zu beweisen, dass es durchaus Leute gab, die Primrose küssen würden. Die Erinnerung war schön und schmerzlich zugleich, denn es würde alles nur noch eine Erinnerung bleiben. Erinnerungen, die verblassen konnten. Aber Primrose wollte gar nicht, dass Helena für sie verblasste.
„Aber letztlich gibt es in jedem Haus solche und solche Leute.“ Auch wenn Primrose zugeben musste, dass es eher Slytherins waren, die mit Muggelgeborenen ein Problem hatten, was mitunter eben daran lag, dass die Kinder von Reinblütern, die diese Meinung hatten, doch recht häufig eben genau da landeten. Und Gryffindor und Slytherin hatten noch dazu schon seit unzähligen Jahren diese anstrengende Fehde. Warum man das heute noch austragen musste, war Primrose allerdings ein Rätsel.


12.06.2019 06:17 offline E-Mail suchen homie
Diana Podmore
Leiterin Theater-AG


Alter:
27 Jahre
Wohnort:
Hogwarts, Schottland
Beruf:
Lehrerin für Verteidigung gegen die dunklen Künste
Blutstatus:
Reinblut
Gesinnung:
gut
Spieler:
Annika

Charakter


zitieren editieren melden       IP       

Diana & Juliana & Minerva

“Beeindruckend. Vielleicht hat sie ja eine große Profikarriere vor sich. Ich kann es jedenfalls nicht abwarten, die Mannschaft in Aktion zu sehen,” sagte Diana lächelnd. Insgeheim versetzten ihr diese Worte einen Stich. Auch ihr “kleiner” Cousin Sturgis hatte davon geträumt, Quidditchprofi zu werden, doch dann war alles ganz anders gekommen. Sie hätte ihm das nie gesagt, aber sie hatte häufig Angst um ihn. Es fiel ihr schwer, sich den unbekümmerten Jungen, den sie kannte, als Auror vorzustellen, mitten in einem Kampf auf Leben und Tod. Aber wahrscheinlich hatte Marions Verwundung ihn verändert, wahrscheinlich war er gar nicht mehr dieser Junge. Sie hätte gerne gewusst, wie es ihm ging.

Diana nickte, bemüht, sich die Worte ihrer erfahreneren Kollegin einzuprägen. “Vielen Dank. Das hoffe ich doch sehr. Ich weiß noch nicht, wie lange ich bleibe - ob ich nach diesem Schuljahr in meinen Beruf als Aurorin zurückkehre oder nicht, meine ich - aber selbst wenn ich nur ein Jahr habe, will ich meine Sache so gut wie möglich machen,” sagte sie aufrichtig.

Ein wenig amüsiert beobachtete Diana die gespielten Streitereien ihrer Kolleginnen über den Hauspokal. Ihr gefiel die Atmosphäre hier in Hogwarts. Natürlich war es anders, hier am Lehrertisch zu sitzen, aber sie stellte fest, dass sie das Gefühl genoss. Es schien, als bildeten alle hier eine eingeschworene Gemeinschaft - eine, die auch Spaß verstand.

Als Professor McGonagall einen Mister Potter erwähnte, fragte Diana interessiert: “Mister Potter? Der Sohn vom Leiter der Aurorenzentrale?” Sie wusste, dass Henry Potter einen Sohn hatte, deren Name ihr allerdings gerade entfallen war. Er musste… fünfzehn oder sechzehn sein? Jedenfalls hatte ihr Vorgesetzer gelegentlich das Talent seines Jungen für Quidditch, aber auch seinen Hang zu Streichen und Unsinn erwähnt.

Ein weiterer Lehrer kam zu spät an den Tisch, noch später als Diana - und Diana musste feststellen, dass sich die Milde, die Professor McGonagall ihr gegenüber unerwarteterweise gezeigt hatte, anscheinend nicht auf diesen Neuankömmling erstreckte. Ein wenig verlegen blickte sie auf die Tischplatte vor sich. Die Szene war ihr unangenehm, zumal sie noch ein schlechtes Gewissen aufgrund ihrer eigenen Verspätung hatte.


12.06.2019 22:10 offline E-Mail suchen homie
Seiten (3): « vorherige 1 2 [3]  
Neues Thema antworten
Gehe zu:
The Beginning of the End » Geschichte der Zauberei » Hogwarts » Das Schloss » Erdgeschoss » Große Halle » Lehrertisch

Powered by Burning Board Lite 1.0.2 © 2001-2004 WoltLab GmbH