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Samstag, 11.09.1976

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Quidditchauswahlspiele Hufflepuff
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Merlin
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Aktuelles

Hier finden sich Schlagzeilen und neueste Ereignisse.


14.11.2010 23:50 offline E-Mail suchen homie
Merlin
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Tagesprophet vom 04.09.1975

Quidditch-Weltmeisterschaft 1975 –
ist Schottland bereit?


Seit einigen Tagen steht nun fest, wo die diesjährige Quidditch-WM stattfinden wird. Die Kommission hat nach langen Beratungen entschlossen, dass sowohl die Qualifikationen als auch die einzelnen Runden der WM im Rannoch Moor, Schottland, stattfinden soll. Sprecher der Kommission begründen diese Entscheidung mit der Abgelegenheit und Weitläufigkeit des gewählten Hochlandmoores.

„Kein Muggel wird so auch nur den goldenen Schleier eines entflogen Schnatzes zu Gesicht bekommen“, sagt Zhao Ping, chinesisches Kommissionsmitglied und Sprecherin.
Das Rannoch-Moor, mitten in den schottischen Highlands am Rand des Trossachs and Loch Lomond Nationalparks, liegt nicht allzu weit entfernt von der wohl renommiertesten Zauberschule Großbritanniens – Hogwarts.

Ist dies eine weise Entscheidung, fragen sich unsere Journalisten? Werden Großbritanniens begabteste Schüler so nicht allzu sehr abgelenkt? Kann es nicht unter Umständen sogar zu Aufruhr kommen?

Wir befragten dazu, den Auror, der für die Sicherheitsbestimmungen während der WM verantwortlich ist.

„Ich denke nicht, dass es von der Schule aus irgendwelche Probleme geben wird,“ erklärt Matthew Mackenzie, dem man die Aufregung über das bevorstehende Großereignis ansehen kann. „Im Gegenteil, die Schüler können doch eher davon profitieren, diese Weltstars hautnah erleben zu dürfen. Meine drei Kinder besuchen die Schule allesamt, und ich mache mir keine großen Sorgen über ihre schulischen Leistungen. Jedenfalls nicht mehr als vorher....“

Den Aussagen Mr. Mackenzies zufolge, sieht er die Quidditch-Weltmeisterschaft in Schottland als große Chance für das Land, dessen magische Ökonomie immer schon ein wenig hinter der Englands zurückstand und das nun zahlreiche magische Touristen aufnehmen wird. Er versichert uns außerdem, wie aufgeregt alle schottischen Zauberer und Hexen jetzt sein müssen und dass jeder einzelne Besucher, der zu Ehren der WM anreist, sich auf große Gastfreundschaft freuen kann. Bedenken, dass das Land von einer solche großen Organisationsaufgabe überfordert ist, hat er keine.

„Es werden genügend Auroren anwesend sein, die für Sicherheit und Geheimhaltung sorgen. Auch die Unterkunfstfrage lässt sich, denke ich, sehr einfach regeln. Bei der Größe unserer Highlands, werden wahrscheinlich niemandem ein paar Camper mehr auffallen.“

Wir sind gespannt, ob die Organisation so reibungslos vonstatten gehen wird, wie Mr. Mackenzie es sich vorstellt, und wir werden unser Bestes geben, um unsere Leser auf dem Laufenden zu halten.

Die ersten Qualifikationsspiele werden Mitte November stattfinden. Selbstverständlich werden unsere Journalisten ausführloch darüber berichten.

Mark Malone


14.11.2010 23:51 offline E-Mail suchen homie
Merlin
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Tagesprophet vom 20.09.1975

Mysteriöser Vorfall im Ministerium!



Einer der Mitarbeiter des Ministeriums war am Mittwoch, dem 17.09.1975 spurlos verschwunden (wir berichteten). Der Mitarbeiter, dessen Name von den offiziellen Sprechern des Ministeriums bislang geheim gehalten wird, wurde nun gestern Abend orientierungslos auf dem Trafalgar Square aufgefunden, wo er halluzinierend herumrannte und Muggel-Touristen aufscheuchte. 5 Mitarbeiter der Abteilung für Magische Unfälle und Katastrophen waren gestern vor Ort, um den Schaden zu begrenzen, denn Augenzeugenberichten zufolge sprach der verwirrte Mann von bösen Zauberern und feuerte Warnsignale aus seinem Zauberstab in die Menge.

Der Ministeriumsangestellte ist bislang nicht vernehmungsfähig, auch Interview-Anfragen des Tagespropheten wurden bislang abgelehnt, da sich der 40-jährige derzeit in der geschlossenen Abteilung des St. Mungos befindet, zu der momentan einzig hohe Vertreter der Regierung Zutritt haben. Gerüchten zufolge wird selbst den Angehörigen Zutritt verwehrt, so dass wir davon ausgehen müssen, dass hier weitaus finstere Dinge vor sich gehen, als das Ministerium wahr haben möchte.

Trotz des strikten Informationsverbots ist es unseren Reportern gelungen mit einem jungen Ministeriumsangestellten zu sprechen, der es jedoch vorzieht, nicht namentlich genannt zu werden.
Jerome G.*erzählte uns, der verschwundene Angestellte sei gestern Abend noch sehr verstört gewesen und habe kaum gewusst, wo er sich befand und wie er dort hingekommen war. Auch vom Zeitraum seines Verschwindens besäße er keinerlei Erinnerung mehr und könne beim besten Willen nicht verraten, wo er war und was er gemacht hatte. Jerome G. teilte uns fachmännisch mit, diese Symptome seien ganz eindeutig die des Imperius-Fluch, der zu den drei Unverzeihlichen Flüchen gehört und schon bei einmaliger Anwendung zur Gefängnisstrafe führt.

Zumindest für Jerome G. scheint es klar zu sein, was mit seinem Kollegen passiert ist. Doch es stellt sich immer noch die Frage, wer dafür verantwortlich ist. Eins ist jedenfalls sicher: Ein Zauberer, der anderen Mitgliedern der magischen Gesellschaft seinen Willen aufzwingt, gehört dringend hinter Gittern.


Charlie Somerfield
*Namen wurden geändert


14.11.2010 23:58 offline E-Mail suchen homie
Merlin
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Tagesprophet vom 21.09.1975

Mord in Hogwarts

Furchtbare Nachrichten erschütterten die Zaubererwelt am gestrigen Abend, dem 20.09.1975. Wie uns unsere Korrespondentin aus Hogsmeade berichtet, wurde gestern Nachmittag die Leiche einer Schülerin in Hogsmeade aufgefunden.
Es handelt sich dabei offenbar um Rebecca Oate (15), Hufflepuff. Gefunden wurde sie durch mehrere ihrer Mitschüler, die sich gerade auf dem ersten Hogsmeade Wochenende des Jahres und demzufolge in Hogsmeade befanden. Obgleich die Aurorenzentrale bislang jegliche Auskunft verweigert, können wir aus sicherer Quelle sagen, dass die Todesursache wahrscheinlich ein Todesfluch war.
Gerüchte, demzufolge der Werwolf Fenrir Greyback in die Tat verwickelt sein soll, wurden bislang von den ermittelnden Auroren noch dementiert. Auch Motive für die Tat liegen bislang noch im Dunklen. Ob auch Schüler als Verdächtige in Betracht gezogen werden, ist noch nicht klar.
Für viele Eltern stellt sich durch diesen Mordfall nun die Frage, ob Hogwarts tatsächlich ein sicherer Ort für ihre Kinder ist. Die Schulbehörde muss sich nun mit höheren Sicherheitsvorkehrungen auseinander setzen. Außerdem soll neben der Arbeit der Auroren auch eine vom Schulbeirat beauftragte Kommission tagen, um herauszufinden, wie es passieren konnte, dass ein Kind in der unmittelbaren Umgebung seiner Schule ermordet wurde.


Charlie Somerfield


15.11.2010 00:00 offline E-Mail suchen homie
Merlin
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Tagesprophet vom 18.10.1975


Politikermord in der Winkelgasse


In den frühen Morgenstunden des vergangenen Donnerstags, dem 16.10.1975, wurde in einer Seitenstraße der wohlbekannten und als sicher geltenden Winkelgasse der Körper eines Mannes gefunden. Laut den Behörden handelte es sich dabei um den 26jährigen Politiker, Victor O’Geith. O’Geith war Vorsitzender der Muggleborns and Halfbloods Support Party, für die er auch als Präsidentschaftskandidat in den für den heutigen Samstag geplanten Wahlen auftrat.
Laut einer offiziellen Stellungnahme der Aurorenzentrale wurde der Politiker am Abend seines mutmaßlichen Todes im Streit mit dem Parteikollegen Salbeus Prewett beobachtet, der auch wenig später nach Entdeckung der Leiche bewusstlos und mit der Tatwaffe noch in den Händen in seiner Wohnung vorgefunden wurde. Als Motiv wird Eifersucht angegeben, auch wenn es für möglich gehalten wird, dass Prewett durch einen Dritten beauftragt wurde, der möglicherweise vom Tode O’Geiths profitieren würde. Selbst Owen Jones, der Zaubereiminister, wurde in diesem Zuge als möglicher Verdächtiger genannt, da er bekanntlich sehr an seinem Posten hängt und damit zu rechnen war, dass die Wahlen aufgrund dieser Tragödie verschoben werden würden.
Der Fall schien also klar, doch der Tagesprophet hat erschreckende Hinweise aufgedeckt. So sagte uns eine vertraute des amtierenden Zaubereiministers, dass es sich bei dem Opfer um einen ehemaligen Hufflepuff handele, was die Aurorenzentrale dazu veranlasst habe, den Mord auch im Hinblick auf eine Verbindung zum Mord an der fünfzehnjährigen Schülerin Rebecca Oate zu behandeln, der noch vor wenigen Wochen die Zauberergemeinschaft erschütterte.
Auf nähere Nachfragen bei Mr. Henry Potter reagierte dieser eher ungehalten. „Kein Kommentar“ war sein einziger Kommentar.
Was hat diese erschütternde Erhüllung also zu bedeuten? Sind ehemalige Hufflepuffs ihres Lebens nicht mehr sicher? Hat die Aurorenzentrale in Salbeus Prewett gar einen Unschuldigen verhaftet?


Charlie Somerfield


15.11.2010 00:01 offline E-Mail suchen homie
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Tagesprophet vom 31.10.1975


Unabhängigkeitsball in Hogwarts


Geschichtliche Gründe rufen heute die High Society der Zaubererwelt an die renommierte Zauberschule Hogwarts. Am 31.10.1475, also heute vor genau 500 Jahren, erklärte die Hogwarts Schule für Hexerei und Zauberei offiziell ihre Unabhängigkeit vom Ministerium. Ein wahrhaft historisches Datum! Keine andere Zauberschule der Welt hat es so früh geschafft, eine eigene Bildungshoheit zu erlangen, bis heute sind einige Schulen noch immer vollständig von ihrem jeweiligen Ministerium abhängig, während Hogwarts zumeist selbst über den Lehrplan entscheiden darf, solange gewisse, internationale Maßstäbe erreicht werden.

Gehen wir auf einen kurzen, geschichtlichen Exkurs, um deutlich zu machen, warum heute in Hogwarts gefeiert wird. Das 15. Jahrhundert war sowohl in der Magischen Welt als auch in der Welt der Muggel eine Epoche, die auch heute noch als Renaissance bekannt ist. Das alte Wissen der Antike wurde von den Menschen der frühen Neuzeit erneut entdeckt, und auch die Magier wandten sich zurück, um von ihren Vorfahren zu lernen – doch die Obrigkeit sah das nicht mit Freude, im Gegenteil. In der Muggelwelt fanden wieder verstärkt Hexenverfolgungen statt, wohl aus Angst der Muggel vor den Veränderungen, die auch in ihrer Welt stattfanden, und der Britische Zaubererrat, das damalige Pendant zum Zaubereiministerium, fürchtete, dass die neuen Experimente die Aufmerksamkeit der Muggel allzu sehr auf ihre geheime Welt lenken würden. Ohnehin zogen sich die Zauberer immer mehr zurück und erneute Aufmerksamkeit der Muggel war nicht in ihrem Sinne. Jegliche Experimente, die darauf abzielten, das Wissen der Antike wiederzuerlangen, wurden strikt verboten, und bald verfolgte der Zaubererrat abweichende Zauberer ebenso grausam wie die Muggel. Auf Antike Zauberei standen harte Strafen, Wiederholungstäter wurden gar exekutiert.

Doch die Wissenschaftler der Magischen Welt konnten das nicht tolerieren. Sollte Wissen denn strafbar sein? Nein. Zahlreiche Gelehrte flüchteten sich nach Hogwarts, das sie als Bastion der Gelehrsamkeit kannten. Der Zaubererrat appellierte an den damaligen Schulleiter, die widerspenstigen Gelehrten auszuliefern, da davon ausgegangen wurde, dass die damals noch unter dem Schutz des Zaubererrats stehende Schule bedingungslos gehorchen würde, doch der Schulleiter weigerte sich. Offene Revolution brach aus, als Zauberer und Hexen versuchten, sich Einlass in die Schule zu verschaffen. Lehrer und Schüler kämpften Seite an Seite, um die Freiheit des Wissens zu garantieren. Die Schule gewann den Kampf, und seit diesem Tag gilt Hogwarts als unabhängig, als Gegeninstanz zum Ministerium, dem es zwar noch formell untergeordnet ist, allerdings solche Freiheiten genießt, dass dies nicht weiter ins Gewicht fällt.

Zu der Unabhängigkeitsfeier sind heute nicht nur Mitglieder der reinblütigen Oberschicht eingeladen, sondern auch sämtliche Abteilungsleiter und Würdenträger aus dem Ministerium eingeladen. Auch der Zaubereiminister und alle Parteivorsitzenden werden heute im Ministerium zu finden sein. Es werden zahlreiche Reden zu hören sein, darunter auch eine Rede von Sir Nicholas de Mimsy-Porpington, einer der Hausgeister Hogwarts‘, der die Revolution als sechzehnjähriger Schüler selbst miterlebt hat.


Berlinda Triplefeet


25.01.2011 02:07 offline suchen homie Füge Regulus Black in deine Contact-Liste ein
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Tagesprophet vom 06.11.1975


Zaubererwelt in Angst und Schrecken!



Noch immer keine Spur von Henry Potter (43), dem Leiter der Aurorenabteilung. Wir berichteten bereits vergangenen Samstag von den erschreckenden Ereignissen rund um die 500-Jahr-Feier der Unabhängigkeit Hogwarts, die an Halloween stattfand. Was ein gemütlicher Abend festlicher Fröhlichkeit werden sollte, endete in Chaos und Bestürzung.

Nachdem eine Gruppe maskierter Zauberer es geschafft hatte, die Sicherheitsvorkehrungen an den Eingängen der Ländereien der altehrwürdigen Schule zu überwinden, kam es zu einem Kampf zwischen der Gruppe und den Wache stehenden Auroren. Zwar kam es dank beherztem Eingreifen einiger Auroren, darunter Alphard Black (27), zu nur wenigen Verletzten, doch es gelang den Eindringlingen, den Leiter der Aurorenzentrale, Henry Potter, durch Hinterlist und Tücke zu entführen.

Die Feierlichkeiten wurden sofort unterbrochen und die Sicherheit an der Schule erhöht. Sämtliche Schüler wurden sofort in ihre Häuser geschickt, doch der Schock blieb ungemindert heftig. Kein Zauberer, keine Hexe, die diese Ereignisse nicht mit Sorge, ja sogar Angst, mitverfolgte.

Seit Samstag laufen die Ermittlungen, was den Verbleib Potters angeht, ununterbrochen, doch Erfolge wurden, so teilte ein Sprecher des Ministeriums unserer Redaktion mit, nicht erzielt. Eher im Gegenteil, wie unser Reporter durch verlässliche Quellen erfahren hat, gab es weitere Hiobsbotschaften: Ministeriumsmitarbeiter Edward Simmons gilt seit Montag, dem 03. November 1975 als verschwunden.

Nachfragen Simmons betreffend wurden nicht beantwortet.


Berlinda Triplefeet


24.12.2011 18:23 offline suchen homie Füge Regulus Black in deine Contact-Liste ein
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Tagesprophet vom 30.11.1975


Zaubererwelt trägt Trauer


Bereits in den vergangenen Monaten hatten einige Todesfälle die Zaubererwelt in Unruhe versetzt, doch was sich am 29.11.1975 in den Cuilin Mountains, Isle of Skye, Scotland, abspielte, hat nicht nur ganz Großbritannien, sondern auch die internationale Gemeinschaft der Hexen und Zauberer in großen Schock versetzt.

Was als triumphales Ereignis für Großbritannien begann, sollte als größtes Massaker seit den dunklen Tagen des Großen Zaubererkrieges der Vierziger Jahre enden.

Am Vormittag des 29. Novembers begann das Halbfinale zwischen Großbritannien und Deutschland. Die beiden Mannschaften spielten mit voller Kraft und das Spiel hätte zweifellos eines der spannendsten der modernen Quidditch-Geschichte werden können. Nun aber wird das Halbfinale der WM 1975 als Tag der Trauer in das Gedächtnis der Zauberer und Hexen eingehen.

Gegen Ende des Spieles bemerkten Zuschauer und Spieler eine sich bewegende Masse an Gestalten, die auf das Spielfeld einströmte. Inferi hatten das Stadion eingenommen und begannen die Zuschauer zu attackieren. Zwar versuchten die Sicherheitsauroren, der Lage Herr zu werden, doch es gelang ihnen nicht, die Angriffe der Inferi erfolgreich abzuwenden. Nur der beherzte Einsatz des eigentlich schwarzmagischen Dämonenfeuers durch den aufstrebenden Politiker Mr. Voldemort konnte Schlimmeres verhindert werden. (Ein Interview mit Mr. Voldemort ist bereits geplant, die Exklusivrechte obliegen dem Tagespropheten.)

Die Bilanz des Halbfinales ist erschreckend. Insgesamt fanden mehr als 20 Hexen und Zauberer den Tod, wobei nicht nur britische Staatsbürger betroffen waren. Auch Thomas Delaware, Spieler der amerikanischen Nationalmannschaft, gehört zu den Toten.

Gerüchten zufolge wurde auch der Kapitän und Hüter der deutschen Mannschaft, Matthias Hoffman, bei dem Spiel verletzt, doch über die Schwere der Verletzung ist dem Tagespropheten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch nichts bekannt.

Auch Martin Braun, einer der Treiber der deutschen Mannschaft, wurde schwer verletzt, und liegt, neuesten Informationen zufolge, im St. Mungos. Seine Situation ist kritisch.

Charlie Somerfield


Die Rückkehr des Auroren

In der Winkelgasse wurde gestern Henry Potter, der Leiter der Aurorenzentrale von E. Mackenzie (37) aufgefunden. Augenzeugen zufolge war der renommierte Auror desorientiert und verwirrt, weswegen er umgehend ins St. Mungos gebracht wurde. Dort soll nun festgestellt werden, ob Mr. Potter in seiner Gefangenschaft Verletzungen zugefügt worden sind. Zum jetzigen Zeitpunkt ist der Zustand Potters unserer Redaktion allerdings nicht bekannt.

Es ist allerdings durchaus als verdächtig zu betrachten, dass Mr Potter genau an dem Tag wieder auftauchte, an dem der Angriff auf das Halbfinale der Quidditch-WM stattfand. Hat der Leiter der Auroren etwa etwas zu verbergen?

Morag Macnair


15.10.2014 00:55 offline suchen homie Füge Regulus Black in deine Contact-Liste ein
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Tagesprophet vom 11.12.1975

Exklusives Interview mit Mr. Voldemort



Viel ist nicht bekannt über den aufstrebenden Politiker Mr. Voldemort (40). Man weiß nicht, wo er herstammt noch, was sein tatsächlicher Name ist, doch eins ist klar – ohne ihn hätte die Attacke auf das Halbfinale der Quidditch-WM vermutlich weit mehr Tote gefordert. Nichtsdestotrotz bleibt sein Einsatz Schwarzer Magie kontrovers.

C.S.
"Nun, Mr. – wie darf ich Sie denn nennen? Mr. Voldemort?“

Mr.Voldemort
"Nennen Sie mich ruhig Mister Voldemort. Ich kann verstehen, dass mein Name Sie etwas verwirrt."

C.S.
"Ja, das muss ich zugeben, er ist doch etwas ungewöhnlich. Soweit ich es richtig verstanden habe, ist es auch nicht Ihr Geburtsname?"

Mr. Voldemort
"Nein, es ist nicht mein Geburtsname."

C.S.
"Darf ich fragen, warum Sie sich heute so nennen? Unsere Leser wollen ja sicher alles über den strahlenden Helden des Halbfinales erfahren..."

Mr. Voldemort
"Zu schmeichelnd. Ich habe meinen Geburtsnamen abgelegt, ebenso wie meine alte Idenität, um mein Leben völlig in den Dienst der Zaubererschaft zu stellen und die Probleme zu beseitigen, die die magische Gemeinschaft plagen."

C.S.
"Ich verstehe. Und um welche Probleme handelt es sich da, in Ihren eigenen Worten? Ich meine, dass es in unserer Gesellschaft Probleme gibt, darüber sind wir uns wohl alle einig - aber welche es sind, nun, da scheiden sich die Geister."

Mr. Voldemort
"Das größte Problem ist Uneinigkeit und Separatismus. Alles andere, inklusive der Vorkomnisse bei der Weltmeisterschaft, der Entführung Henry Potters...nun, Sie kennen die Liste, sind Symptome."

C.S.
"Und wie wollen Sie gegen diese Probleme vorgehen?"

Mr. Voldemort
"Das wird ein langer, steiniger Weg, das kann ich Ihnen versichern. Nun, zuersteinmal wollen wir, die True Wizard's Party und ich, gegen die Diskriminierung unserer magischen Mitbürger vorgehen und die potentiell gefährlichen Elemente aus unserer Mitte entfernen."

C.S.
"Die Diskriminierung unserer magischen Mitbürger? Wie darf ich das verstehen?"

Mr. Voldemort
"Nun, zum Beispiel die Schwierigkeiten, die Werwölfe haben, sich zu integrieren."

C.S.
"Werwölfe...? Aber...nun, gewiss gibt es da recht viele Regulierungen, aber sie sind ja auch gefährlich..."

Mr. Voldemort
"Einmal im Monat, ein paar Stunden lang. Die restliche Zeit über sind sie genauso Zauberer wie Sie und ich. Mit den nötigen Vorkehrungen ist das kein Problem."

C.S.
"Hm. Ich verstehe...Aber ich vermute, dass es in der breiten Bevölkerung keine große Zustimmung finden wird..."

Mr. Voldemort
"Möglicherweise haben Sie damit Recht. Aber das ist auch nur eines der Ziele, die meine Partei und ich verfolgt. Und es geht uns auch nicht darum zu tun, was beliebt ist, sondern was richtig ist. Wir hoffen, die Wähler überzeugen zu können, mit Vernunft und Logik, nicht mit leeren Parolen, wie das die anderen Parteien seit Jahrzehnten tun."

C.S.
"Ich verstehe. Das ist mit Sicherheit ein nobles Ziel, Mr. Voldemort. Darf ich dann noch fragen, worum es sich bei den potentiell gefährlichen Elementen handelt?"

Mr. Voldemort
"Separatisten, Terroristen, Muggelgeborene, korrupte Politiker und bestechliche Funktionäre."

C.S.
"Moment, Muggelgeborene? Wieso denn das?"

Mr. Voldemort
"In gewissem Sinne sind sie die unschuldigsten und gleichzeitig gefährlichsten. Die Antwort auf Ihre Frage ist ganz einfach: Weil sie emotionale Bindungen zu den Muggeln haben. Ihre Loyalität zur magischen Gemeinschaft ist zu wankelmütig."

C.S.
"Ich muss gestehen, ich verstehe nicht ganz...? Emotionale Bindungen zu Muggeln sind doch nichts Schlechtes..."

Mr. Voldemort
"Erlauben Sie mir eine Gegenfrage: Wie intensiv haben Sie sich mit den Muggeln beschäftigt?"

C.S.
*räusper* "Meine Mutter ist Muggel..."

Mr. Voldemort
"Das beantwortet meine Frage nicht. Ich werde sie ein wenig umformulieren: Wie gut kennen Sie sich mit der Geschichte der Muggel aus. Wissen Sie, wie Muggel auf 'Anderssein' reagieren?"

C.S.
"Nun, das ist doch eine Verallgemeinerung... Alle Menschen reagieren im ersten Augenblick misstrauisch auf Anderssein."

Mr. Voldemort
"Nun, die Geschichte hat bewiesen, dass die Muggel auf Anderssein in erster Linie mit Völkermord reagieren. Und das wegen Nichtigkeiten wie der Hautfarbe oder der Form der Nase."

C.S.
"Wie kommen Sie darauf, dass das eigens den Muggeln gegeben ist und nicht allen Menschen?"

Mr. Voldemort
"Nun, wir Zauberer behandeln unsere magischen Mitwesen nicht angemessen - wie bereits sagte gedenke ich das zu ändern - aber bisher haben wir sie meines wissens noch nicht ausgerottet. Außerdem ist das nicht der Punkt. Denn letztendlich sind wir die Unterlegenen."

C.S.
"Inwiefern die Unterlegenen? Gibt es nicht viele Theorien, die eher besagen, dass wir, die Zauberer, die Mächtigeren sind, und es unsere Pflciht wäre, uns auch um die Muggel zu kümmern?"

Mr. Voldemort
"Ich werde das mit einer weiteren Gegenfrage beantworten: Haben Sie schon einmal versucht, mit einem Zauberstab eine Atomrakete abzuwehren. Die Muggel sind uns rein zahlenmäßig weit überlegen und ihre schlimmsten Waffen haben eine weit größere Zerstörungskraft als jeder Zauber, der mir bekannt ist. Denken Sie noch einmal darüber nach, wer die eigentlichen Unterlegenen sind."

C.S.
"Hm. Das ist zweifellos eine ungewöhnliche Sichtweise, aber eine gewisse Logik, ja, die sehe ich schon...."

Mr. Voldemort
"Die Technologie der Muggel entwickelt sich in einem Ausmaß, das zumindest mir Angst macht. Wir benutzen seit Jahrhunderten die selben Zauber. Wie lange, glauben Sie, wird es dauern, bis die Muggel mit ihrer Technologie in der Lage sind, unsere Heimlichkeitszauber zu brechen. Und wie werden sie reagieren, wenn sie uns entdecken?"

C.S.
"Sie wollen also auch die Weiterentwicklung unserer Magie fördern?"

Mr. Voldemort
"Das auch. Und ich will dafür sorgen, dass wir bei einem Krieg, der früher oder später kommen wird, die Oberhand gewinnen können. Darf ich Sie daran erinnern, dass die Muggel uns schon einmal systematisch verbrannt haben?"

C.S.
"Nun ja, genau genommen, haben sie einander verbrannt. Wir konnten uns ganz gut davor schützen..."

Mr. Voldemort
"Nicht so gut, wie die Geschichtsbücher uns weißmachen. Sie glauben doch nicht wirklich, dass man einer Hexe, die verbrannt wurde, auf dem Scheiterhaufen den Zauberstab gelassen hat. Und heute haben die Muggel sehr viel mehr zur Verfügung als nur Scheiterhaufen und Folterbänke."

C.S.
"Hm, ich verstehe, Sie möchten also präventiv verhindern, dass es zu einer zweiten Hexenverfolgung kommt?"

Mr. Voldemort
"Vereinfacht ausgedrückt: Ja."

C.S.
"Hat die Wahl Ihres neuen Namens etwas mit Ihren Plänen zu tun? Verbirgt sich eine bestimmte Bedeutung hinter dem Namen Voldemort?"

Mr. Voldemort
"Nicht direkt. Die Wahl meines Namens könnte man als...sagen wir, eine Art persönlichen Gag sehen, den nur ich verstehe. Was auch so bleiben wird."

C.S.
"In Ordnung. Ich würde dann gerne zu ihrer Heldentat bei der Quidditch-WM kommen - die ja auch nicht nur Lob nach sich gezogen hat, sondern durchaus kontrovers war..."

Mr. Voldemort
"Das war zu erwarten. Gerüchtweise haben einige...etwas engstirnig eingestellte Leute meine sofortige Verhaftung gefordert. Diese waren wohl allerdings nicht anwesend, als die Inferi angriffen.
Lassen Sie mich diese Gelegenheit nutzen, um allen Angehörigen von Opfern mein tiefstes Beileid auszusprechen."

C.S.
"Ich bin mir sicher, die Angehörigen werden es zu schätzen wissen... Aber nun zu dem Grund für die Forderung nach Verhaftung: der Zauber, den sie angewendet haben, war ein Schwarzmagischer...."

Mr. Voldemort
"Ein schwarzmagischer Zauber, ja. Ein schwarzmagischer Zauber, der Hunderten, wenn nicht Tausenden das Leben gerettet hat. Fällt Ihnen spontan eine Alternativlösung, die ich hätte einsetzen können?"

C.S.
"Mir nicht, und ich habe auch nicht vor, Ihre Tat zu verurteilen - das steht mir als Reporter auch gar nicht zu. Mich interessiert allerdings, woher Sie Zauber kannten, und warum Sie so sicher waren, ihn beherrschen zu können? Es hätte ja auch sehr leicht schief gehen können..."

Mr. Voldemort
"Ich bin der Meinung, dass es zum vollen Verständnis der Magie nötig ist, auch die etwas unorthodoxeren Schulen zu studieren, nicht nur die dogmatischen Ansätze, die das Ministerium für gut befindet. Der Begriff 'Schwarze Magie' ist ein vereinfachender Sammelbegriff für Magierichtungen, die das Ministerium fürchtet und daher komplett ablehnt. Die True Wizard's Party setzt sich auch dafür ein, dass diese Magierichtungen erforscht werden - unter kontrollierten Bedingungen. Hätte das Ministerium sich beispielsweise im Vorraus mit dem Inferiuszauber beschäftigt, hätte man vielleicht einen Gegenfluch entwickeln können und dieses schreckliche Blutbad hätte nicht stattfinden müssen."

C.S.
"Aber gewiss muss es doch immer noch Grenzen geben? Ich meine, man kann ja vielleicht darüber streiten, wo diese Grenzen gezogen werden, aber Sie werden doch nicht behaupten, dass es gar keine Magie gibt, von der man besser die Finger lassen sollte?"

Mr. Voldemort
"Ich will damit vor allem sagen, dass man sich mit jeder Form von Magie auskennen sollte, um nicht von ihr angegriffen werden zu können. Wie es bei dem Spiel nun einmal geschehen ist."

C.S.
"Ich verstehe. Sie würden also, davon kann ich wohl ausgehen, auch den Unterricht von Verteidigung an den Universitäten verändern?"

Mr. Voldemort
"Eins nach dem anderen. Bevor wir überhaupt über so einen Schritt und die Vor- und Nachteile nachdenken können, müssen wir die engstirnige Grundhaltung des Ministeriums ändern. Solange es so tut, als existieren diese Formen der Magie nicht, werden weitere derartige Tragödien geschehen."

C.S.
"Und was schlagen Sie da vor?"

Mr. Voldemort
"Für den Anfang die Einrichtung einer speziellen Abteilung im Ministerium, die sich mit der sogenannten 'Schwarzen Magie' auseinandersetzt, sie erforscht, ihre Möglichkeiten austestet und natürlich auch ermittelt, was man gegen mögliche Angriffe tun kann. Unter streng kontrollierten Bedingungen versteht sich. Was die Zaubererschaft momentan unter dem Namen 'Verteidigung gegen die Dunklen Künste' praktiziert, ist nicht mehr als ein schlechter Witz.

C.S.
"Das sind ziemlich harte Worte - bestimmt würden die Auroren unter unseren Lesern dagegen protestieren. Was genau meinen Sie damit?"

Mr. Voldemort
"Er ist einfach wieder aufgetaucht, ohne, dass die Schuldigen gefasst worden wären.
Was in Verteidigung gegen die Dunklen Künste, selbst im Studium gelehrt wird, sind nichts weiter als die absoluten Basics, die jeder Zauberer beherrschen sollte."

C.S.
"Die aber heutzutage noch längst nicht jeder Zauberer beherrscht. Und denken Sie wirklich, dass jeder Zauberer dazu in der Lage ist?"

Mr. Voldemort
"Ich denke, dass jeder Zauberer dazu in der Lage sein sollte. Es gibt einen Grund, weshalb wir unsere Partei als True Wizard's Party bezeichnen."

C.S.
"Sie glauben also nicht, dass es da Talentunterschiede gibt?"

Mr. Voldemort
"Natürlich gibt es die. Ich denke, dass der Standard zu niedrig gesetzt wird."

C.S.
"Nun, der Standard sollte doch das sein, was die meisten Zauberer und Hexen erfüllen können, denken Sie nicht? Was würde mit den Zauberern und Hexen passieren, die schon jetzt mit dem Standard Probleme haben?"

Mr. Voldemort
"Der Standard sollte sein, was eine Hexe oder ein Zauberer können muss, um diese Bezeichnung zu verdienen. Es geht ja nicht darum, einfach die Prüfungen an der Schule oder der Universität doppel so schwierig zu machen und jeder der sie nicht besteht fliegt raus. Wie alles andere auch ist die, nennen wir es, Erhöhung des Leistungsstandards, ein langfristiges Ziel der True Wizard's Party."

C.S.
"Ich verstehe. Dann würden damit auch Förderungsprogramme zusammenhängen, nehme ich an?"

Mr. Voldemort
"Unter anderem. Ebenso wie umfassende Bildungsreformen."

C.S.
"Und was würden die beinhalten?"

Mr. Voldemort
"Stärkere Eingriffe des Ministeriums in Hogwarts in allen Bereichen. Nachdem der Leite des Aurorenbüros auf dem Schulgelände entführt wurde, ist das bitter nötig. An Halloween wurde die Unabhängigkeit der Schule gefeiert. Letztendlich läuft das darauf hinaus, dass ein einzelner Mann bestimmt, was unsere Kinder tagtäglich zu lernen haben. Bei allem Respekt für Professor Dumbledore: Er ist auch nur ein Mensch, und seine Vorstellung von nötiger Bildung teilen viele uns uns nun einmal nicht."

C.S.
"Viele schätzen Professor Dumbledore allerdings sehr hoch ein. Immerhin war er schon einmal im Gespräch für den Posten des Zaubereiministers, und das, obwohl er noch nicht einmal einer Partei angehört. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass er die Unabhängigkeit Hogwarts' kampflos beschneiden ließe..."

Mr. Voldemort
"Das erwarte ich auch nicht. Dennoch halte ich es für sehr wichtig, dass das Ministerium die Möglichkeit hat, einzugreifen, wenn es der Meinung ist, dass Professor Dumbledores Einfluss nicht das Beste für unsere Kinder ist."

C.S.
"Und dieser Meinung sind Sie?"

Mr. Voldemort
"Ja, auch ich finde einiges an der Art, wie die Schule geleitet wird, bedenklich."

C.S.
"Wie zum Beispiel?"

Mr. Voldemort
"Die Kriterien, nach denen er Lehrer aussucht, beispielsweise. Das mag vielleicht ein Irrtum sein, aber mir scheint, dass die Lehrerposten in Hogwarts eher nach persönlicher Präferenz des Direktors als nach pädagogischer und fachlicher Kompetenz besetzt werden."

C.S.
"Können Sie da ein Beispiel nennen?"

Mr. Voldemort
"Ohne Namen zu nennen: Squibs mit bedenklichen Vorlieben."

C.S.
"Bedenkliche Vorlieben?"

Mr. Voldemort
"Gerüchten und Ereignissen, denen ein verantwortungsbewusster Schulleiter hätte nachgehen müssen, bevor er einen Lehrer einstellt."

C.S.
"Ich verstehe - vielleicht auch eine Sache, der der Tagesprophet nachgehen sollte..."

Mr. Voldemort
"In der Tat. Für das Wohl unserer Kinder ist es unabdinglich, dass derlei Dinge aufgedeckt werden."

C.S.
"Wir werden uns darum kümmern, Mr Voldemort. Ich bedanke mich bei Ihnen für dieses doch sehr aufschlussreiche Gespräch..."

Mr. Voldemort
"Ich danke Ihnen für diese Möglichkeit, meine Ansichten darzulegen."


Das Interview führte Charlie Somerfield


15.10.2014 00:56 offline suchen homie Füge Regulus Black in deine Contact-Liste ein
Regulus Black
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14 Jahre
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London, 12 Grimmauld Place
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4.Klasse, Slytherin
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Reinblut
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unsicher
Spieler:
Rexy

Charakter
Beziehungen


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Tagesprophet vom 11.12.1975

Aurorenabteilung weiterhin unter Kritik


Nach dem katastrophalen Ende des Halbfinalspiels Großbritannien – Deutschland werden weiterhin Stimmen laut, die Erklärungen fordern. Warum war die Aurorenzentrale nicht besser vorbereitet? Wie konnte es passieren, dass Inferi die Schutzmechanismen des Cuilin Mountain Stadion überwinden konnten?

Antworten gibt es bislang keine, aber die Bevölkerung fordert, dass eine Untersuchung initiiert wird, die ans Licht bringen soll, ob die Aurorenzentrale ihre ehemalige Stellung als Elite-Einheit des Zaubereiministeriums noch verdient oder ob sie ihre Effektivität längst eingebüßt hat.

Weiterhin ist ebenfalls ungeklärt, was mit dem Leiter der sogenannten Zauberer-Elite, Mr Henry Potter, geschehen ist, während er als „entführt“ galt. Was ist von einer Aurorenzentrale zu halten, die nicht einmal das Verschwinden ihres eigenen Abteilungsleiters zufriedenstellend klären kann?

Erschwert wird die Lage durch die Tatsache, dass der Angriff der Inferi nur durch den schwarzmagischen Zauber des Dämonenfeuers beendet werden konnte. Sollte sich die Zauberergesellschaft erneut mit ihrer Definition der Schwarzen Magie auseinandersetzen und eventuell traditonelle Einschätzungen und Grenzen neu formulieren?

Morag Macnair


15.10.2014 01:12 offline suchen homie Füge Regulus Black in deine Contact-Liste ein
Merlin
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Tagesprophet vom 19.01.1976

Fiasko von Hogwarts‘ Muggelkunde-Experiment


Am Wochenende brachen mehrere Schüler der Hogwarts Schule für Hexerei und Zauberei mit zwei Lehrern und der Schulheilerin zu einem waghalsigen Experiment auf. Drei Tage sollten die jungen Hexen und Zauberer in einer reinen Muggel-Umgebung verbringen. Kochen, putzen, leben – alles sollte vollständig ohne Magie ablaufen. Was damit erreicht werden sollte, ist unklar, doch eins ist sicher – unsere Kinder wurden dadurch in Gefahr gebracht.
Berichten zufolge fiel zunächst der sogenannte Strom aus. Dabei handelt sich um ein Instrument der Muggel, das den reinen Magiern unter uns als blasses Imitat der Magie vorkommt, das jedoch nicht nur weniger effektiv, sondern auch gefährlich ist. Recherchen haben ergeben, dass es sich bei „Strom“ um dieselbe Energie handelt, die auch in Blitzen steckt - was sollen wir davon halten, dass das edle Blut unseres Nachwuchses mit einer solch gefährlichen Substanz in Berührung gebracht wird?

Auch die Wasserleitungen froren zu, so dass es den Schülern und Schülerinnen nicht einmal möglich war sich zu waschen, denn nicht einmal ein einfaches Aguamenti liegt in der Macht der Muggel. Da fragt sich ein jeder klar denkender Zauberer, welchen Nutzen es bringen soll, unsere Kinder die fahlen Ersatztechniken des niederen Volkes beizubringen?

Aber damit nicht genug, auch ein Alarm versetzte die armen, unschuldigen Junghexen und –zauberer in Panik. Zweifellos hatte sich ein obdachloser Muggel, auch als „Landstreicher“ bekannt, dem Haus genähert, um den Schülern und Schülerinnen Schaden zuzufügen.

Trotz dieses katastrophalen Beginns wurde das Experiment nicht umgehend abgebrochen, wie es jeder verantwortungsbewusste Zauberer gewiss sofort veranlasst hätte. Stattdessen waren die Schüler gezwungen, das ganze Wochenende in diesen ungehörigen Bedingungen zu verbringen. Wie konnte Albus Dumbledore es zulassen, dass seine Schützlinge ganze 3 Tage in Gefahr durch Muggel waren? Können wir diese Zustände weiterhin zulassen? Oder wird es Zeit die Stimme der Vernunft, Mr Voldemort, zu Wort kommen zu lassen, der genau weiß, wie unangenehm, ja gefährlich, die Muggelwelt sein kann?

Elaine Greengrass


15.10.2014 01:52 offline E-Mail suchen homie
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Tagesprophet vom 22.02.1976


Totales Chaos im Ministerium – Terroranschlag mit mehreren Toten, Mister Voldemort verantwortlich

Die aktuelle Welle des Terrors erreichte gestern Abend in den Hallen des Zaubereiministeriums ihren vorläufigen Höhepunkt, als Mister Voldemort, Parteiführer der TWP, bei einer Universitätsfeier in Oxford von mehreren Auroren verhaftet und ins Atrium des Ministeriums gebracht wurde, wo er scheinbar spielend sämtliche Sicherheitskräfte überwältigte, das Atrium verwüstete, mehrere Anwesende direkt oder indirekt verwundete oder tötete und einen jungen Mann mit einem tiefschwarzmagischen Fluch belegte.
Die magische Gemeinschaft ist seither in Aufruhr; die Folgen dieses Ereignisses sind noch nicht absehbar. Bislang äußerten sich weder der Zaubereiminister, noch ein Vertreter der Abteilung für magische Strafverfolgung zu den Ereignissen des gestrigen Abends. Ein Pressesprecher des Ministeriums ließ lediglich verlauten, man werde alles tun, um den flüchtigen Voldemort in Gewahrsam zu nehmen. Der Schaden, der durch die schwarzmagischen Anschläge verursachte wurde, konnte, so teilte uns der Sprecher ebenfalls mit, bislang noch nicht behoben werden, es wurden noch nicht einmal alle Leichen geborgen, da sich bereits die Evakuierung sehr schwierig gestaltete. Dominic Rhett (25), der junge Mann, den Voldemort gezielt angriff, befindet sich derzeit im St. Mungo Hospital für magische Krankheiten und Gebrechen. Warum er von dem Wahnsinnigen gezielt herausgegriffen wurde, ist noch nicht bekannt; Augenzeugen sprechen davon, dass Voldemort ihn als Verräter deklariert habe.
Gegenwärtig wird vermutet, dass Voldemort womöglich auch für alle anderen Anschläge der letzten Zeit verantwortlich ist, was definitiv einige Fragen beantworten würde. Sobald es neue Erkenntnisse gibt, wird Sie der Tagesprophet auf dem Laufenden halten.
Bis dahin gilt unser Mitgefühl den Opfern und Angehörigen des gestrigen Abends.

Evan McDowell
(geschrieben von Mylord)


12.04.2015 00:42 offline E-Mail suchen homie
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Tagesprophet vom 23.02.1976



Tagesprophet

Monday, February 23rd 1976
Demaskiert
Leiter der TWP als Terrorist entlarvt
LONDON. Das Atrium des Zaubereiministeriums wurde am vergangenen Samstag weitgehend zerstört, nachdem es einem von mehreren Auroren bewachten Verhafteten gelang, sich zu befreien. Augenzeugenberich- ten zu Folge han- delte es sich bei dem Attentäter um einen Kandidaten der letz- ten Ministerwahl: Mr Voldemort, Vorsitz- ender der True Wizards' Party (Bild links). Im Zuge seiner Flucht vor den Gesetzeshütern tötete Voldemort eine zufällig anwesende Zivilistin (Louisa Davenport, 19) und verletzte mehrere Beistehende leicht bis schwer. Teile der Decke stürzten ein, u.a. wurde dabei der bekannte Brunnen des Atriums zerstört. Auch nach mehreren Tagen gestaltet sich die Evakuierung als sehr kritisch. Weiterhin erschüttern schwere Schockwellen die Eingangshalle und lassen immer wieder Trümmer aus der darüberliegenden Decke brechen und herabstürzen. Die Rettungskräfte vermuten unter den Trümmern noch mindestens sechs Verwundete oder Tote.
Voldemort war nur kurze Zeit vor diesem Anschlag auf der in Oxford stattfindenden Abschluss-feier der Magischen Universität festgenommen worden. Die Obrigkeit war laut Aussage eines Auroren vor dem geplanten Attentat gewarnt worden und hatte entsprechende Gegenmaßnahmen ergriffen. Der Sprecher der Aurorenzen-





Heiler ratlos
SANKT MUNGOS. Nach seiner Ansprache richtete Voldemort seine Aufmerk- samkeit gezielt auf einen im Atrium anwesenden Studen- ten (Dominic Rhett, 25), bezichtigte ihn als Verräter und verhexte ihn mit einem noch unbe- kannten Fluch. Obwohl Rhett umgehend ins St Mungo Hospital eingeliefert wurde, ist sein Zustand nach wie vor kritisch.
„Wir haben so etwas noch nie gesehen,“ so ein Sprecher des Krankenhauses, „doch
trale wollte sich nicht näher dazu äußern, ob gegen Mr Voldemort auch als möglicher Drahtzieher hinter dem Anschlag auf die Quidditch-WM (wir berichteten) ermittelt werde. Mit Sicherheit kann jedoch gesagt werden, dass die von einem unserer mutigen Reporter eingefangene Demaskierung Voldemorts (s. Titel) ein Anzeichen für mächtige schwarze Magie ist, wie sie Britannien seit der Zeit Grindelwalds nicht mehr gesehen hat. Voldemort selbst verkündete vor seinem Verschwinden: „Krieg steht uns bevor; ein Krieg, der das Schicksal der magischen Welt besiegeln wird. Wir werden siegen oder untergehen. Ich gedenke, alles in meiner Macht Stehende zu tun, um die Zaubererschaft zu einer Waffe zu schmieden, die Bestand hat und die ihre Feinde auslöschen kann. Ihr könnt euch mir anschließen, oder ihr könnt versuchen, mich zu bekämpfen. Es gibt nun kein Zurück mehr. Ich werde die marode alte Ordnung zerschlagen und eine neue auf ihren Trümmern errichten, die in der Lage ist, die Zeiten zu überdauern. Jeder, der sich mir nicht anschließt, ist mein Feind. Und meine Feinde haben keine Gnade zu erwarten.“















wir gehen derzeit nicht mehr davon aus, dass Rhett ansteckend ist.“ Doch darüber hinaus scheint es, dass die Medimagier keine Möglichkeiten mehr sehen, Rhetts Zustand zu verbessern. „Es ist uns gelungen, seine Schmerzen zu lindern,“ so ein Heiler, „aber abgesehen davon können wir nichts mehr für ihn tun.“ Angehörige und Freunde von Mr Rhett sollten sich auf das Schlimmste gefasst machen.

Justus L. Orwell
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(geschrieben von Tori)


12.04.2015 00:50 offline E-Mail suchen homie
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Tagesprophet vom 10.03.1976


Atrium des Ministeriums wieder betretbar

Fast zwei Wochen lang ist es den Experten vom Ministerium und den Mitgliedern der Liga zur Verteidigung gegen dunkle Mächte nicht gelungen, den schwarzmagischen Fluch, mit dem Sie wissen schon wer das Atrium des Zaubereiministeriums nicht nur verwüstete, sondern mehr oder weniger unbetretbar machte, zu entfernen. Bei diesem Fluch, den der Unnennbare anscheinend in eine Taschenuhr eingearbeitet hatte, handelt es sich um einen bislang unbekannten Zauber, Experten vermuten, er könne ihn selbst erfunden haben.
Erst, als Professor Dumbledore, einige Lehrer aus Hogwarts und einige Dozenten der Universität Oxford zum Expertenteam stießen, gelang es ihnen, den Zauber zu brechen, sodass sich die Lage im Ministerium langsam wieder normalisiert und mit Renovierungsarbeiten begonnen werden konnte.

Lucy Hack

(geschrieben von Mylord)


12.04.2015 01:02 offline E-Mail suchen homie
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Tagesprophet vom 08.08.1976

Tragödie in der Winkelgasse

Was ein schönes Sommerfest hätte werden sollen, endete gestern Abend in einer Katastrophe. Terroristen attackieren die Winkelgasse.

Gestern Abend wurde in der Winkelgasse ein Sommerfest gefeiert, das viele Besucher in die kleine Einkaufsgegend gelockt hat. Bis circa 9 Uhr abends war die Feier ruhig, geschützt von allen Seiten durch eine hohe Aurorenpräsenz.

Dann jedoch änderte sich die Atmosphäre schlagartig. Dunkelheit und Stille breitete sich aus, bevor der Terrorist, ehemals bekannt als Mr Voldemort, aus den Schatten trat und erneut seine wahnwitzigen, radikalen Ideen verbreitete. Kurz darauf begannen maskierte Zauberer und Hexen die Besucher zu attackieren.

Das Resultat ist verheerend. Mehrere Brände wüteten gestern Abend in der Winkelgasse. Mehrere Besucher des Sommerfestes wurden während des Angriffs getötet – teils durch Flüche, teils durch das aus dem Angriff resultierende Chaos und die Brände, die auch einige Häuserwände einstürzen ließen. Eindämmen ließ sich das Feuer nur schwer, was wohl an der magischen Ursache des Brandes liegt.

Erneut steht unsere Gesellschaft vor der Frage, wie man sich dem Terroristen entgegen setzen kann – und warum unsere Auroren, die sogenannte Elite der Zaubererwelt, ihm scheinbar hilflos gegenüber steht.

William Lambert


04.03.2018 23:04 offline E-Mail suchen homie
 
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