Kalender

DATUM
Samstag, 11.09.1976

ZEIT
Ab 11 Uhr

WETTER
Ca. 17°C
Sonnig mit starken Windböen

Inplay

Gryffindor: 000
Hufflepuff: 000
Ravenclaw: 000
Slytherin: 000

Plotübersicht
Quidditchauswahlspiele Hufflepuff
Geheimes Treffen in Godstow

Team

The Beginning of the End » Geschichte der Zauberei » Hogsmeade » Straße nach Hogsmeade » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
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Autor
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Amber Fool



Alter:
16
Wohnort:
Widecombe-in-the-Moor, Devon
Klasse & Haus:
6. Klasse, Gryffindor
Blutstatus:
Muggelgeboren
Gesinnung:
zukunftsorientiert
Spieler:
Rexy

Charakter
Beziehungen


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Amber & Litha

Amber nickte zustimmend. Es machte Sinn, erst einmal über den Weihnachtsmarkt zu spazieren und sich dann in den Drei Besen aufzuwärmen. „Ja, lass uns das so machen. Wir können ja schon mal schauen, was uns auf dem Weihnachtsmarkt gefällt und dann nach unserem Zwischenstopp in den Drei Besen noch mal zurückgehen?“ schlug sie vor.

Normalerweise wäre sie ebenso gesprächig und aufgedreht wie Litha gewesen, immerhin zählte sie durchaus zu den quirligeren Leuten in ihrem Jahrgang, doch die letzten Wochen hatten an ihr gezehrt und sie deutlich stiller werden lassen. „Meine Eltern sind beide Muggel,“ erwiderte sie, „aber ich hab ihnen noch nie etwas aus Hogsmeade mitgebracht. Ich wusste gar nicht, dass das erlaubt ist,“ gab sie verlegen zu. Als Muggelgeborene gab es auch jetzt noch, nach 4 Jahren in der Zaubererwelt, Dinge, die ihr neu waren, die sie erst lernen musste.

Als sie in das Gewimmel anderer Schüler eintauchten, entdeckte Greta eine Gruppe Hufflepuffs, mit denen sie sich gut verstand und mit denen sie ihren freien Nachmittag wohl lieber verbringen mochte als mit Amber und Litha. Die beiden verabschiedeten sich von ihr und gingen allein weiter. „Doch, die sind sehr schön,“ stimmte sie zu. „Zu deiner Frage – ich will auch noch Geschenke kaufen, vor allem für meinen Bruder und meinen besten Freund. Meiner Schwester kaufe ich lieber nichts Magisches…selbst wenn es erlaubt sein sollte.“


29.10.2013 10:13 offline E-Mail suchen homie
Marlene McKinnon
Gast





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Remus & Marlene

Dass er sie auch festhielt, machte es Marlene leichter. Leichter damit, sich gegen ihn zu lehnen, ihren Knöchel zu entlasten. Leichter damit, den Moment zu mögen, es zu genießen, dass sie hier stehen konnte und Remus umarmen. Umarmt werden. Sie schien sich selten so gut gefühlt zu haben. Konnte vergessen, dass sie sich über ihren Knöchel beschwert hatte, dass sie hatten gehen wollen. Nur diese Umarmung, in die Marlene sich immer mehr kuscheln mochte, sie überall fühlen, war wichtig. Wie viel sie dafür geben würde, so bleiben zu dürfen!
"Ehh", laut atmete Marlene ein. Überrascht von seinen Worten, auch wenn man gleichzeitig hören könnte, wie sehr sie sich darüber freute. Ein schwacher Ersatz dafür, dass Remus das Strahlen, das auf ihrem Gesicht lag, nicht sehen konnte. Wie Recht er hatte! Es waren Worte, die man nicht oft genug hören konnte. Auch wenn er ihr immer wieder zeigte, dass es so war. Einfach nur dadurch, dass er da war. Für sie da war. So wie grade mit ihrem Knöchel.
Leicht bewegte Marlene doch ihren Kopf, stellte sich noch ein Mal mehr auf Zehenspitzen. Remus hatte davon, dass sie ihm einen Kuss auf die Wange hauchte. Kalt vielleicht, aber deswegen nicht unangenehm, sie konnte bedauern, dass sie sich nicht mehr traute. Aber es war schön genug, sich wieder an ihn zu kuschen, somit zwar stumm, aber doch ausgiebig 'ich dich auch' gezeigt zu haben.

Weitergehen? "Hmm", Marlene murrte. Wieso sollte sie weitergehen wollen, wenn sie von Remus im Arm genommen wurde? Er sie an sich drückte?
"Ja, vielleicht", rang sie sich nach einer Weile ab, lockerte tatsächlich ihren Griff. Aber höchstens so weit, dass sie Remus ansehen konnte. Das verliebte Lächeln doch mit ihm teilen konnte.


08.11.2013 23:38
Marius Plant
Chorleiter, Dirigent


Alter:
32 Jahre
Wohnort:
Oxford & Hogwarts
Beruf:
Lehrer für Arithmantik & Gastdozent für Musik
Blutstatus:
Squib
Gesinnung:
Unschuldig!
Spieler:
Rhia

Charakter
Beziehungen


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Marius - Morice - Juliana - Sean

Spieleinstieg nach Zeitsprung
cf: Kräutergarten


Vielleicht wurde es von Lehrern erwartet, dass sie bei einem Quidditchspiel bis zum bitteren Ende blieben, und eigentlich hatte Marius auch genau das vorgehabt - bis er hatte feststellen müssen, dass diese Partie heute, Slytherin gegen Hufflepuff, einfach kein Ende fand. Ein wenig taten ihm die Spieler ja leid, sie saßen nun seit Stunden auf den Besen und noch immer war es weder Regulus Black noch Rosalie Brown gelungen den Schnatz zu fangen, und gerade zuletzt war es Marius tatsächlich ein wenig langweilig geworfen, obwohl er Quidditch eigentlich mochte. Also sprach aus seiner Sicht nichts dagegen mit ein paar Kollegen hinunter ins Dorf zu gehen, im Gegensatz zu den Schülern durften sie das ja jederzeit, sie waren ja schon groß, erwachsen und verantwortungsbewusst. Und Hogsmeade würde ihm wohl mehr Ablenkung spielen als ein langweiliges Quidditchspiel. Zwar war der letzte Monat vergangen ohne das ihn jemand hatte festnehmen wollen, aber wirklich beruhigt war Marius deshalb noch nicht. Das konnte alles noch kommen... gerade jetzt, wo die Lage ja eher immer ernster wurde. Er seufzte lautlos und schüttelte leicht über sich selbst den Kopf. Wurde Zeit, dass sie die Drei Besen erreichten und er etwas zu trinken bekam. Mit einem etwas gezwungenen Lächeln drehte er sich zu Morice und Juliana um, die ihn beide heute begleiteten.

"So, bald da. Wohin wollt ihr eigentlich?" erkundigte er sich freundlich, bevor er hinter seinen Kollegen eine Bewegung bemerkte und sich auf den jungen Mann konzentrierte. Das war an sich nichts außergewöhnliches, um einen Schüler handelte es sich nicht mehr, sonst konnte hier jeder kommen und gehen wie er wollte, aber... er hatte das Gefühl diesen speziellen Mann schon mindestens einmal gesehen zu haben, auch wenn er ihn gerade nicht mehr zuordnen konnte. Nur brachte er ihn eben auch nicht mit einem der Läden in Verbindung, dabei war er doch recht oft hier. "Ähm. Dreht euch mal vorsichtig um, der junge Kerl dahinten. Ist er berühmt oder treibt er sich öfter in Hogwartsnähe rum?" Vielleicht wussten ja Juliana oder Morice mehr.


Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Marius Plant am 16.05.2015 17:59.

16.05.2015 17:58 offline E-Mail suchen homie
Morice Fournier
Gast





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Juliana & Sean & Marius & Morice

Nach dem Zeitsprung (Gewächshäuser)

Auch wenn Hufflepuff spielte und Morice ganz bestimmt sein früheres Haus anfeuern wollte, so konnte er es doch nicht verhindern, dass er das Spiel nicht gerade spannend fand. Nun gut, er durfte eigentlich gar nicht so darüber urteilen, immerhin war sein Fach bei den Schülern nicht besonders beliebt, so hatte er manchmal das Gefühl, es schien viele zu langweilen, auch wenn es immer wieder ein paar Ausnahmen gab, die sich besonders für Muggelkunde interessierten. Außerdem hatte man ja auch Kollegen um die man sich kümmern sollte und so stapfte er mit Marius und Juliana Richtung Hogsmeade, dort wollten sie etwas trinken gehen. Für beide seiner Kollegen war das wohl eine gute Möglichkeit den Alltagsstress hinter sich zu bringen und auch gewisse andere Sorgen zu vermeiden. Er wusste, dass es Juliana in letzter Zeit nicht sonderlich gut ergangen war und auch Marius plagten Sorgen. Der einzige von den dreien, der momentan nicht wirklich ein Problem hatte war Morice selbst und dafür war er auch dankbar.

Sie waren eine Weile gegangen, als Marius sich zu ihnen umdrehte und fragte, wohin sie wollten. Morice zuckte mit den Schultern, „Vielleicht in den Drei Besen?“, schlug er vor. Dort gab es immer gute Sachen zum Trinken, das war doch klar, aber ob die anderen beiden dorthin wollten, das konnte er natürlich nicht wissen.
Morice blieb stehen und drehte sich, wie gewünscht um. Tatsache, dort stand ein junger Mann, aber Morice kannte ihn nicht. Nicht von irgendeiner Klatschpresse, noch von oder aus der Schule. Er schüttelte seinen Kopf, „Ich kenne ihn nicht“, meinte er, „Aber in Bezug auf berühmte Personen darfst du mich heutzutage nicht mehr Fragen, ich glaube, da bin ich nicht mehr up to date“, erklärte er amüsiert. Also konnte es doch sein, dass es sich um eine berühmtere Figur handelte.


19.05.2015 06:19
Juliana Ò Callaghan
Hauslehrerin Hufflepuff


Alter:
29 Jahre
Wohnort:
Dublin
Beruf:
Lehrerin für Kräuterkunde
Blutstatus:
Reinblut
Gesinnung:
gut
Spieler:
Romy

Charakter
Beziehungen


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Sean & Marius & Morice & Juliana

Eigentlich sollte sie gar nicht hier sein, das war auch Juliana bewusst. Schließlich spielte gerade ihr Haus und da sollte sie eigentlich gemeinsam mit ihren Schülern auf der Tribüne ihre Hausmannschaft anfeuern. Aber dennoch hatte sie sich dagegen entschieden und sich mit Marius und Morice zusammen getan. Viel lieber war sie jetzt unterwegs nach Hogsmeade, als weiter in Hogwarts zu bleiben. Vielleicht kam sie so sogar noch auf ganz andere Gedanken, als die, die sie im Moment so hatte. Das konnte sie eigentlich gebrauchen und dann war ihr auch die Erwartung der anderen egal. Außerdem war sie ja auch nicht alleine dem Quidditchspiel fern geblieben und da würde man ja wohl ein Auge zudrücken. Auch ein Lehrer musste die Freiheit haben, sich um seine eigenen Angelegenheiten zu kümmern und nicht nur um die der Schüler.

Juliana sah Marius an, als er die Frage stellte, wohin sie eigentlich wollten. Morice Vorschlag hingegen konnte sie nur zustimmen. „Auf ein Butterbier oder einen Tee hätte ich jetzt auch Lust“, gab sie zur Antwort und folgte schließlich dem Blick der beiden anderen. Juliana brauchte einen Augenblick, bis ihr die Statur bekannt vorkam. „Ich glaube er war in der letzten Zeit öfter in Hogwarts. Das ist ein erfolgreicher Quidditchspieler soweit ich weiß. Er war, glaube ich, sogar zwischenzeitlich bei Poppy Pomfrey in Behandlung.“ Soweit konnte sie Informationen geben, aber es kam ihr langsam auch komisch vor, dass er so oft hier herum lungerte. „Ich frage mich eher, ob er so oft bei Poppy war, oder doch etwas anderes dahinter steckt. Warum sollte er hier sein, wenn er woanders trainieren müsste?“ Juliana sah die anderen beiden schulterzuckend an. „Vielleicht sollten wir ihn danach fragen?“


27.05.2015 08:42 offline E-Mail suchen homie
Marius Plant
Chorleiter, Dirigent


Alter:
32 Jahre
Wohnort:
Oxford & Hogwarts
Beruf:
Lehrer für Arithmantik & Gastdozent für Musik
Blutstatus:
Squib
Gesinnung:
Unschuldig!
Spieler:
Rhia

Charakter
Beziehungen


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Marius nickte zufrieden, als sowohl Morice vorschlug ihren Besuch im Dorf in den Drei Besen zu beginnen und Juliana damit auch einverstanden war. Das war ja auch sein eigener Plan gewesen, er hatte nur aus Höflichkeit seinen Kollegen gegenüber nach ihrer Meinung gefragt. Dort würde er auch etwas zu Trinken finden, und wenn er ehrlich war, dann war das doch genau das, was er im Sinn gehabt hatte, als er sich nach den Plänen der anderen erkundigt hatte. "Gut, in Ordnung, machen wir es so."

Vorher galt es allerdings noch das Mysterium des jungen Mannes zu lösen, wenn es sich denn überhaupt um eines handelte. Morice kannte ihn nicht, aber Juliana wenigstens konnte mehr beitragen. Nachdenklich warf Marius noch einmal einen Blick zu dem vielleicht nicht ganz so Fremden. "Das würde erklären, warum er mir bekannt vorkommt", erklärte er mit leicht gerunzelter Stirn. "Aber warum lässt sich ein Profi von Poppy behandeln? Nichts gegen Poppy, aber haben die Quidditchmannschaften nicht selbst auch Heiler?" Wer kam denn auch schon extra nach Hogwarts, wenn er medizinische Versorgung brauchte? Das ergab eigentlich nicht sehr viel Sinn. Aber ihn direkt danach fragen?

"Du bist ziemlich direkt, liebste Jules", erwiderte Marius mit einem leichten Grinsen. "Bist du dir denn ganz sicher, dass es wirklich dieser Quidditchspieler ist und nicht einfach nur jemand, der ihm ähnlich sieht?" Sonst könnte das für sie ziemlich peinlich enden. "Was meinst du, Morice? Fragen oder nicht fragen, das ist hier die- Nee, das klingt doof." Er schüttelte über sich selbst den Kopf.


Ooc: Da Ina ja gerade nicht da ist und mir nach Posten war, überspringe ich sie mal, wir reden ja ohnehin noch nicht mit Sean.^^


13.06.2015 21:57 offline E-Mail suchen homie
Morice Fournier
Gast





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Juliana & Sean & Marius & Morice

Der gewünschte Ort war schneller gefunden, als man sich vielleicht hätte denken können. Aber alle drei Beteiligten waren schon lange über 18 Jahre alt und konnten daher recht gut ihre Entscheidungen koordinieren. Dennoch sollte man nicht der falschen Annahme nachgehen, dass Erwachsene sich schneller für irgendetwas entscheiden konnten, oder dass sie sich schnell für eine gemeinsame Sache entscheiden konnten, immerhin waren sie auch manchmal richtige Kindergartenkinder. Egal wie alt man war, man kam wohl nie da raus. Man konnte immer wieder in ein kindisches Verhaltensmuster verfallen, aber das schien menschlich zu sein. Zu mindestens, wenn man Morice gefragt hätte. Dieser fand sowieso, dass man immer ein kleines bisschen ein Kind bleiben musste, damit man nicht vollkommen durchdrehte. Man durfte sein Kind nicht aus sich aussperren, denn dann würde man bestimmt nicht mehr glücklich werden. Er nickte auf jeden Fall erfreut, als die anderen beiden seinen Vorschlag annahmen, dann würde es der Drei Besen werden.

Ein erfolgreicher Quidditchspieler sollte der Fremde also sein. Morice musste zugeben, dass er sich in diesem Bezug wirklich wenig auskannte. Er war eben nicht mehr – wie er vorhin auch schon selbst gesagt hatte – up to date. Die Idole seiner Schüler kannte er so gut wie nicht und die ganzen Namen jetzt noch zu lernen, das war ihm zu mühselig, auch weil es sowieso sehr schnell wieder tausend neue Idole gab und so kam man eigentlich nicht mehr hinterher. Morice zuckte mit seinen Schultern, „Poppy ist auf jeden Fall eine sehr fähige Heilerin“, meinte er, „Aber ich muss Marius Recht geben. Hat er keinen eigenen Heiler? Der speziell für seine Mannschaft arbeitet?“, oder hatte Morice da etwas falsch verstanden. Wenn er es noch richtig im Kopf hatte, dann sollte doch jede Mannschaft über ein eigenes Heilungsteam verfügen. Man konnte ihn aber selbstverständlich noch aufklären, dass er vielleicht damit falsch lag. Er blickte zu Marius und dann zu Juliana, nur um wieder zu dem fremden jungen Mann zu blicken, „Wir könnten natürlich fragen, ob er etwas bestimmtes sucht“, meinte er, „Aber wenn wir uns einig sind, dass er ein berühmter Quidditchspieler ist, dann sollte er doch keine große Gefahr für die Schüler darstellen, oder?“, fragte er gleich.


17.06.2015 23:12
Juliana Ò Callaghan
Hauslehrerin Hufflepuff


Alter:
29 Jahre
Wohnort:
Dublin
Beruf:
Lehrerin für Kräuterkunde
Blutstatus:
Reinblut
Gesinnung:
gut
Spieler:
Romy

Charakter
Beziehungen


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(Sean &) Marius & Morice & Juliana

Auch wenn Juliana es jetzt noch nicht zugeben würde, so war sie doch ziemlich froh, dass sie die anderen beiden Männer getroffen hatte und mit ihnen durch Hogsmeade zog. Das hatte so etwas Beruhigendes von Natürlichkeit, dass es fast zu schön war. Immerhin hatte sie einmal keine Schüler vor sich und kam vor allem von ihren Gedanken wieder weg. Das war ihr eigentlich am Wichtigsten. Einfach einmal entspannen, obwohl das auch mit Kollegen nicht so einfach war. Zu leicht kamen sie auf die Schüler zu sprechen und das war wohl auch die Gefahr dabei. Da war es wirklich schon gut, dass sie es sich erstens dort gemütlich machen wollten, wo die Schüler jetzt nicht sein durften und zweitens, es direkt um eine Person ging, die nichts mit dem Leben an der Schule selbst zu tun hatte. Sondern etwas, was sie eher bei Poppy vermutete.

Und da es bei ihrer Aussage direkt um Poppys Beruf ging und einen Quidditchspieler, war es ohnehin etwas ganz Neues. Juliana wusste es selbst nicht so genau und eigentlich sollten die anderen beiden sie auch nicht zu sehr darauf festnageln. „Ich weiß es nicht. Ich meine, wenn er ausgerechnet dann noch Poppy für die Behandlung aussucht, dann dürfte das wohl eine ziemlich große Ehre für sie sein, wenn sie dem Mannschaftsarzt vorgezogen werden würde.“ So dachte sie jedenfalls. Immerhin brachte das für sie auch einiges an Ehre mit, aber daran dachten die anderen beiden wohl nicht. Immerhin bezog Poppy schon einiges an Kräutern für ihre Salben und Tinkturen aus Julianas Bestand, also hatte sie wohl auch ihren Anteil daran, was selbst sie stolz machen würde. „Wenn ich ihn mir so angucke, dann würde ich ihn aber auch ohne wenn und aber behandeln, egal in welchem Beziehungsstatus ich mich befinden würde.“ Eine Aussage, die sie wohl vor einigen Monaten nicht getätigt hätte. „Ich denke jedenfalls nicht, dass er eine Gefahr darstellt, also könnte man ihn ruhig fragen, ob er hier etwas Bestimmtes sucht. Ich denke nicht, dass er sich heimlich mit irgendwelchen Schülern trifft oder gar die große Liebe in Hogwarts finden wird.“ Das war doch alles Quatsch. Warum sollte ein Quidditchspieler ausgerechnet in Hogwarts etwas zu suchen haben? Der hatte doch genug zu tun in seinem Job.


27.07.2015 08:40 offline E-Mail suchen homie
Marius Plant
Chorleiter, Dirigent


Alter:
32 Jahre
Wohnort:
Oxford & Hogwarts
Beruf:
Lehrer für Arithmantik & Gastdozent für Musik
Blutstatus:
Squib
Gesinnung:
Unschuldig!
Spieler:
Rhia

Charakter
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Marius' Blick wanderte zwischen seinen beiden Kollegen hin und her. "Mag ja sein, dass es eine Ehre ist, Jules, aber woher kennt er sie überhaupt? Oder habe ich etwas verpasst?" Wenn er sich richtig erinnerte, waren ein paar der Nationalspieler beim Halloweenball zu Gast, aber er konnte jetzt definitiv nicht mehr sagen, wer das gewesen war. Das war einfach viel zu lange her und seitdem war zu viel geschehen, was für ihn persönlich wichtiger war. Und es war ja immer noch nicht geklärt, ob dieser junge Mann überhaupt in einer Nationalmannschaft spielte - nun ja, genau genommen konnten sie ja noch nicht mal sicher sein, dass es sich überhaupt um einen Quidditchspieler handelte, das war ja auch nur eine Vermutung von Jules - die allerdings an dieser Stelle keinen schlechten Geschmack bewies. Marius grinste sie an. "Aber da muss ich dir recht geben. Vielleicht sollten wir bei der Gelegenheit auch gleich fragen, ob er Kräuterkunde- oder Arithmantik-Nachhilfe möchte." Moment, war seine Kollegin nicht verheiratet gewesen? Naja, auch egal. Sie sagte ja selbst, dass der Beziehungsstatus in dieser Sache egal war.

Aber die allgemeine Tendenz ging wohl ganz eindeutig in die Richtung, die gut aussehende potentielle Berühmtheit direkt anzusprechen. Marius nickte schließlich zufällig. "Ich glaube ja auch nicht, dass er eine Gefahr darstellt, Morice", wandte er sich mit etwas Verspätung noch an den Muggelkunde-Lehrer. "Ich bin einfach nur unverbesserlich neugierig." Er zuckte andeutungsweise mit den Schultern. Allmählich wurde es aber ohnehin auffällig, wie sie hier herumstanden und zu dritt einen Fremden anstarrten. Es würde ihn nicht wundern, wenn der nicht schon längst auf sie aufmerksam geworden war. Aber hey, wenn er wirklich berühmt war, dann war es zu einem gewissen Grad bestimmt auch schon gewöhnt auf der Straße angestarrt zu werden.

"Wenn wir uns dann also einig sind ihn einfach anzusprechen, brauchen wir einen Wortführer. Ich wäre ja für dich, Morice. Du wirkst einfach seriöser." Er zwinkerte dem älteren Mann zu. "Und Jules und ich stehen dann im Hintergrund und himmeln den Fremden an. Das wäre doch eine gute Aufgabenteilung, oder etwa nicht?"


01.08.2015 21:49 offline E-Mail suchen homie
Morice Fournier
Gast





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Juliana & Sean & Marius & Morice

Also waren sie sich alle einig, dass Monsieur Newman keine Gefahr für die Schüler in Hogwarts darstellte. Somit war der Muggelkundeexperte auch beruhigt. Es ging ihm ja auch wirklich nur um die Sicherheit seiner Schützlinge, da musste man doch jegliche Gefahr sofort erkennen und verhindern, nicht dass ihnen doch mal etwas zustieß. Es war immerhin auch sein Job, dass es den Schülern auch gut ging. Wenn er das nicht schaffte, dann war er auch nicht für diesen Beruf geeignet. Er blickte lächelnd seine Kollegin Juliana an, „Ach Juliana, man findet oft Liebe dort, wo man sie gar nicht vermutet“, meinte er zwinkernd. Ja, das war wirklich so. Man vermutete es zwar nicht, aber sobald man sich umdrehte, da hatte es einen oftmals schon erwischt, auch wenn man die Hoffnung darauf schon längst aufgegeben hatte. Liebe war nichts, was man erzwingen konnte, es musste einfach passieren, aber das war hier jedem eigentlich klar. Er grinste, als Marius meinte, dass er einfach nur sehr neugierig war und Morice konnte das ja auch verstehen, immerhin passierte es nicht alle Tage, dass ein berühmter Quidditchspieler hier in Hogsmeade stand und Richtung Hogwarts sah.

Dennoch musste es von Außen betrachtet ziemlich amüsant aussehen, wie drei erwachsene Lehrkräfte zusammen standen, einen Quidditchspieler beobachteten und tuschelten. Eine recht seltsame Truppe, müsste man da schon sagen. Aber Lehrer waren auch nur Menschen und daher konnte man dagegen eigentlich auch gar nichts sagen. Als Marius vorschlug, dass Morice der Redner sein sollte, sah er ihn etwas überrascht an. „Ich?“, fragte er dann, „Und ihr wollt ihn dann anhimmeln?“, fragte er die Beiden, natürlich nur rein rhetorisch, „Bonté divine!“, meinte er dann, „Seht uns an, wir sind drei Erwachsene, die sich nicht trauen eine jüngere Person anzusprechen“, erklärte er dann, „Aber was soll ich denn sagen?“Irgendwie wollte er dann doch nicht derjenige sein, der den ersten Schritt machte, es sähe doch einfach nur bescheuert aus, oder?


08.09.2015 14:04
Matthias Hoffmann
Gast





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Spieleinsteig 03.06.76 | Marius & Matze

Marius und Matze hatten „ihre Prüfungen“ für heute auch hinter sich gebracht und sich auf ein Treffen in Hogsmeade verabredet, um sich ein zwei Butterbier zu gönnen. Matze musste unbedingt aus diesem Gewusel nervöser Schüler fliehen. Diese Phase des Schuljahres würde wohl nicht zu seinen Lieblingszeiten gehören.

„Sag mal, lauern dir die Schüler auch auf, um dir Fragen über die Prüfung zu stellen?“ er war erstaunt darüber, wie motiviert Schüler werden konnten, wenn es um die Prüfungen ging. Er hatte heute schon Gesichter gesehen von Schülern, die sich das ganze halbe Jahr nicht einmal gemeldet hatten. „Witzigerweise stand heute gerade einer der Schüler vor mir, die sonst immer so getönt hatten, dass sie doch schon fliegen können.“ Hörte er da etwa Schadenfreude bei sich raus?

Bei dem schönen Wetter war der Weg nach Hogsmeade besonders schön, weshalb vermutlich auch viele Schüler unterwegs waren. Entweder um zu feiern, dass sie ihre Prüfungen hinter sich hatten oder um die anstehenden Prüfungen etwas zu vergessen. Allerdings wirkten einige doch sehr angespannt. Zumindest erklärte sich Matze so das knallrote Gesicht einer Schülerin, die sehr eindringlich auf den Jungen einredete, der sie offenbar begleitete. Aber Matze wollte auch nicht zu neugierig sein.


22.11.2016 21:34
Marius Plant
Chorleiter, Dirigent


Alter:
32 Jahre
Wohnort:
Oxford & Hogwarts
Beruf:
Lehrer für Arithmantik & Gastdozent für Musik
Blutstatus:
Squib
Gesinnung:
Unschuldig!
Spieler:
Rhia

Charakter
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Matthias & Marius

Spieleinstieg nach Zeitsprung
cf: Büro von Marius Plant


Bald war dieses Schuljahr auch schon wieder vorbei, und man konnte wohl mit Fug und Recht behaupten, dass es… ereignisreich gewesen war. Zumindest, wenn man sich vorsichtig ausdrücken wollte. Marius würden auch andere Worte einfallen um die letzten Wochen und Monate zu beschreiben. Aber immerhin war er immer noch hier, hatte keinen seiner beiden Jobs verloren und saß nicht in Askaban. Also alles in allem sollte er sich wohl nicht beschweren. Ganz hatte er die Anspannung noch nicht verloren, aber er gab sich alle Mühe diese heute in den Hintergrund zu drängen. Heute wollte er einfach nur noch mit seinem Kollegen Matthias entspannen. Schließlich hatten nicht nur die Schüler für heute Feierabend, sondern auch sie beide. Und im Gegensatz zu den jüngeren Bewohnern des Schlosses konnten sie durchaus spontan nach Hogsmeade aufbrechen, und genau das wollten sie auch tun. Noch befanden sie sich allerdings gerade noch so auf den Ländereien, was eben auch erklärte, warum sie gefühlt immer noch von mehr oder weniger glücklich oder gestresst aussehenden Schülern umgeben waren. Immerhin wurden sie beide für den Moment in Ruhe gelassen. Was auch seinen Kollege wohl erleichtern müsste. Marius musste grinsen, als er dessen Worte vernahm.

„Gewöhn dich schon einmal dran. Das ist jedes Jahr so.“ Er zuckte mit den Schultern. „Ganz egal, was die Schüler sonst von deinem Fach oder deinem Unterricht halten, auf einmal sind sie wahnsinnig interessiert. Hält aber auch nie lange an.“ Einen wenig grinsen musste er aber doch, als er die Schadenfreude in Matthias‘ Stimme bemerkte. „Tja, man sollte eben nie zu früh angeben. Gilt natürlich nicht für uns beide. Wir sind einfach gut. Deshalb werden wir auch nicht mehr geprüft.“ Wäre ja auch noch schöner. Er war ein sehr fähiger Arithmantiker und Matthias immerhin ein ehemaliger Nationalspieler!

Auch Marius beobachtete nebenbei einige der Schüler, er musste doch ein Auge darauf haben, ob sie auch nicht gegen die Schulregeln verstießen. Nicht, dass er jeden kleinen Verstoß direkt bestrafen würde. Manche würde er vielleicht sogar übersehen. Allerdings… es war jetzt gegen keine ihm bekannte Schulregeln, aber als jemand, der nicht zum ersten Mal eine Prüfungsphase in Hogwarts erlebte, kam ihm das Verhalten mancher Schüler doch ein wenig eigenartig vor. Ein paar schienen tatsächlich zu angespannt, sofern man das an einem solchen Tag sein konnte. Und dort, weiter hinten, kicherten ein paar Mädchen als ob sie… ja, was denn? Unter Drogen wären? „Es stimmt allerdings, dass es heute Nachmittag ziemlich chaotisch vorgeht“, bemerkte er an seinen Kollegen gewandt. Am Schlosstor angekommen blieb Marius stehen und sah sich um.


01.12.2016 23:10 offline E-Mail suchen homie
Matthias Hoffmann
Gast





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„Uns bleibt die Ehre unser Wissen weiterzugeben und Schülern Alpträume zu bereiten?“, fragte er witzelnd. Er war sich ziemlich sicher, dass entgegen der allgemeinen Schülermeinung, alle Lehrer hier versuchten faire Prüfungen zu schreiben. „Obwohl ich als Schüler nicht gedacht hätte, dass die Prüfungsphase auch für Lehrer anstrengend ist. Ich glaub ich muss einen Brief an meine Lehrer schreiben und mich entschuldigen.“

Am Schultor machten sie kurz halt, immerhin hatten sie es nicht eilig und Matze genoss es generell draußen zu sein. Nicht dass er auch während der Schulstunden nicht schon viel an der Luft war. Er atmete tief ein und genoss die frühsommerliche Luft. „Obwohl ich bei dem schönen Wetter den Frust der Schüler durchaus verstehen…“

Etwas fing seine Aufmerksamkeit, bevor er seinen Satz beenden konnte. Hatte da gerade eine Schülerin einem Schüler eine Ohrfeige verpasst? Er tippte Marius auf die Schulter. „Ich glaube das Bier müssen wir etwas verschieben.“ Da braute sich Ärger zusammen, als noch ein dritter Schüler zu den beiden stieß. Man konnte die dicke Luft schon sehen.


---------
oot: Es tut mir wirklich leid, dass ich so lange zum Antworten gebraucht habe :/


16.01.2017 22:34
Marius Plant
Chorleiter, Dirigent


Alter:
32 Jahre
Wohnort:
Oxford & Hogwarts
Beruf:
Lehrer für Arithmantik & Gastdozent für Musik
Blutstatus:
Squib
Gesinnung:
Unschuldig!
Spieler:
Rhia

Charakter
Beziehungen


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„Du hast es erfasst.“ Marius lachte. „Ich sehe schon, du hast dich gut an das Leben als Lehrer angepasst.“ Für einen kurzen Moment betrachtete er seinen Kollegen mit etwas ernsterer Miene. Hin und wieder mochte er etwas unbedacht sein, aber er hatte nicht vergessen, dass Matthias vor gar nicht allzu langer Zeit von einer Karriere als Lehrer noch ziemlich weit entfernt gewesen war. Vermisste er die Spiele, die er früher bestritten war? Würde er in seinen alten Beruf zurückkehren wollen? Marius hatte zwar selbst logischerweise noch nie auf einem Besen gesessen – zumindest noch auf keinem, der dann auch wirklich geflogen war – aber er konnte sich durchaus vorstellen, dass es ein erhebendes Gefühl sein musste, am Ende eines harten Quidditchspiels den Pokal und natürlich den Applaus der Fans in Empfang zu nehmen. Vielleicht sollte er Matthias später noch nach seinen Zukunftsplänen befragen – das würde aber wohl wirklich warten müssen, denn es sah dann doch so aus, als ob früher wie erhofft und geplant wieder die Pflicht rief.

Irritiert sah Marius in die Richtung, in die auch sein Kollege sah. Er hatte genug Erfahrungen um einen drohenden Streit zu sehen, wenn er nur ein paar Meter entfernt stand. „Hui. Das sieht nach Ärger aus“, kommentierte er. „Ich frage mich, worum es geht. Hat jemand ein Lehrbuch versteckt?“ Trotz seiner nonchalant klingenden Worte schlug er schon in die Richtung ein, die zu den drei Teenagern führte. „Ich fürchte, wir werden unser Bier noch etwas verschieben müssen. Prüfungsphase ist eine Sache, aber Poppy bringt uns um, wenn sie am Ende alle Hände voll zu tun hat, weil wir nicht eingeschritten sind.“

„Hey!“ rief er den Schülern zu, als sie ziemlich nahe herangekommen waren. „Was genau soll das werden? Lernen sieht aber anders aus.“ Prüfend betrachtete er das Mädchen und die beiden Jungen. In Momenten wie diesem bedauerte er es schon nicht zaubern zu können. Es wäre viel interessanter und wirkungsvoller, wenn er beispielsweise mit einer Wasserfontäne dazwischen gehen konnte und nicht nur mit seinen bloßen Händen. Faszinierenderweise schien aber ausnahmsweise tatsächlich die bloße Anwesenheit zweier Lehrer auszureichen, damit die Schüler sich beruhigten. Oder, nun ja, sich lieber verzogen, ob sie nicht woanders weiterstritten, konnte Marius wohl kaum vorhersehen. Er zuckte mit den Schultern und wandte sich wieder an seinen Kollegen. "Gehen wir?"

Weit sollten sie allerdings nicht kommen, denn schon nach wenigen Schritten fiel Matthias ein, dass er noch etwas zu erledigen hatte. Mit einem Seufzen sah Marius dem Deutschen hinterher, der sich wieder auf den Rückweg machte. So viel dann zu einem gepflegten Nachmittag im Pub. Auf der Suche nach neuer Beschäftigung lehnte der Squib sich gegen die Mauer, direkt neben den Tor. Nur noch ein paar Schritte, und er hätte das Schulgelände verlassen. Wie gerne würde er jetzt auch eine rauchen, aber er hatte seine Zigaretten dabei. Und Alphard, den er hin und wieder um eine bat, war nicht da. Was für eine langweilige Welt.


Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Marius Plant am 21.06.2017 18:42.

26.02.2017 22:32 offline E-Mail suchen homie
Sora Okada
Gast





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cf ~ Einstieg

Bei warmen Temperaturen wie diesen, vermisste Sora eigentlich immer die pazifische Inseln. Die Hitze in England war aber anders als das Klima auf Hawaii und trotzdem fühlte er jedes Mal wenn eine frische warme Brise um seine Nase wehte, des Fernweh. Es war aber noch nicht Zeit weiter zu ziehen. Er hatte bis jetzt immer eine innere Uhr ticken gehört, wenn er fort musste und diese schwieg noch beharrlich. Um die Erinnerungen an die Wellen zu vergessen führte ihn seinen Weg wie fast jeden Nachmittag in den Wald.
Es gab immer Dinge zu erledigen. Gehege mussten kontrolliert werden, je nach Jahreszeit sah er nach den Jungen, brachte Futter und bereitete Unterrichtsstunden vor, was natürlich jetzt nicht der Fall war. Genauso war es wichtig sich mit den Zentauren zu versöhnen, da sie immer so ungehalten waren, wenn man in ihr Revier ungebeten betrat. Wie gut das Sora sich nicht so schnell ins Boxhorn jagen ließ. Aber nun war alles bereit. Nachdem er sich abgelenkt und seine Arbeit erledigt hatte, machte er sich auf dem Weg zurück zum Schloss. Er marschierte mit lockerem Schritt den Hang hinab. Natürlich war das ein Umweg, wenn er eigentlich wieder zum Schloss wollte, doch ging er lieber einen befestigten Weg bergauf, anstatt sich durch diesen Wald zu stolpern.

Deswegen kam er am Rande des Schulgeländes wieder heraus. Er bog einen tief hängenden Ast zurück und trat aus dem Schatten. Sein Blick glitt bergauf zum Schloss hin. Er sah den bekannten Rücken eines Lehrers, beschäftigte sich aber weiter nicht mit demjenigen. Gedanken verloren wanderten seine Finger durch sein offenes Haar. Wie immer trug er die langen Zotteln auf eine Seite gekämmt, wo sie sich in wilden Locken über seine Schulter ergossen. Dann drehte er sich langsam um, seine Hand fand seinen Mund denn er erkannte den Lehrer mit den blonden Haaren. Sora versteckte ein Lächeln hinter seinen Fingern und genoss den geheimen Moment, wo er unbeobachtet das blonde Haar im Licht anstarren konnte. Er hatte natürlich schon öfter solche Haare, aber auch Marius Haare gesehen und trotzdem verlor sich für ihn nie die Faszination. Er wollte eigentlich ins Schloss zurückkehren, aber nichts sprach gegen einen kleinen Schatz mit dem Lehrer, den Sora manchmal anstarrte wie ein schüchternes Mädchen seinen großen Schwarm.

Leise näherte er sich und hätte gern versucht sich anzuschleichen und ihm seine schlanken Finger über die Augen gelegt. Doch Marius stand in einem denkbar miesen Winkel, er würde Sora sofort sehen und auch wenn er oft wirkte als wäre er ein verwegener Rockstar, so besaß er doch viel zu viel Respekt um jemand ungefragt aus dem Hinterhalt zu berühren. Stattdessen ging er offensichtlich auf Marius zu und hob seine Hand zum Gruß. "Marius-san!" begrüßte er seinen Kollegen höflich. "Du wirkst gerade etwas niedergeschlagen? Bei dem schönen Wetter hätte ich erwartet dich lächeln zu sehen!" Sora sprach schon einige Jahre englisch, trotzdem hatte er seinen starken Akzent kaum verloren. Über die R-Laute schluderte er hinweg, während das S viel zu stark ausgeprägt war. Früher hatte er sich dafür geschämt, heute war es einfach Teil von ihm.


Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Sora Okada am 23.06.2017 18:23.

22.06.2017 14:06
Marius Plant
Chorleiter, Dirigent


Alter:
32 Jahre
Wohnort:
Oxford & Hogwarts
Beruf:
Lehrer für Arithmantik & Gastdozent für Musik
Blutstatus:
Squib
Gesinnung:
Unschuldig!
Spieler:
Rhia

Charakter
Beziehungen


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Oh. Vielleicht war die Welt doch nicht ganz so langweilig. Zuerst hatte Marius die Bewegung nur aus den Augenwinkeln bemerkt, dann aber erkannte er den Mann, der sich ihm näherte, und er merkte selbst, wie er sich etwas aufrichtete, sich aber auch gleichzeitig gegen die Mauer lehnte. Sora Okada, der Pflege-Lehrer, ein paar Jahre älter als er selbst – aber das Alter war ihm noch nie so wichtig gewesen. Immer wieder hatte er mit seinem Kollegen geflirtet, es war harmlos gewesen, nur ein bisschen Spaß, aber die Blicke, die der Japaner ihm zuwarf, konnten ihm nicht entgehen. Marius neigte den Kopf ein wenig, sodass sein blondes Haar leicht nach vorne über ein Auge fiel – er sollte mal wieder zum Friseur – und lächelte nun doch wieder.

„Hallo, Sora“, erwiderte er den Gruß freundlich. „Weißt du, auch das schönste Wetter bringt nichts, wenn die Gesellschaft nicht dazu passt. Und wie du siehst, war ich bin gerade eben in keiner angenehmen.“ Mit einer umfassenden Geste deutete er auf die Mauer hinter ihm, auf die Bäume neben ihm, auf das Gras zu seinen Füßen. Auf alles, was kein Mensch war. „Dann wird auch der schönste Sonnenschein schnell fade, findest du nicht auch?“ Er zwinkerte dem älteren Mann zu. „Aber was treibt dich hierher? Arbeit? Oder Vergnügen?“ Er hoffte doch mal sehr auf Letzteres. Nachdem Matthias ihn schon hatte stehen lassen und somit nichts aus dem Drink in Hogsmeade geworden war, wollte er nicht schon wieder für so etwas Ödes wie Arbeit im Stich gelassen werden. Bei Merlins Bart, es war Prüfungszeit! Die Schüler mochten panisch sein, ja, manche von ihnen gerade heute vielleicht auch tatsächlich etwas auffällig, aber sie waren Lehrer. Sie mussten nicht mehr jeden Tag vor ihren Klassen stehen. Die Prüfungen hatten sie mit Sicherheit doch schon alle vor längerer Zeit vorbereitet, die Zeit für die Korrekturen war noch nicht gekommen… also, eigentlich hatten sie doch schon so etwas wie Ferien. Marius wusste, dass nicht jeder seiner Kollegen diese Ansicht teilen mochten, es war wohl schwer vorstellbar, dass sich jemand wie McGonagall vollkommen dem Vergnügen hinkam, aber mit etwas Glück fiel Sora ja nicht in diese Kategorie und konnte etwas Zeit erübrigen um einen armen gelangweilten Arithmantiklehrer zu erlösen. Es stand wirklich zu hoffen.

„Also, wenn du mich lächeln sehen möchtest, dann gibt es nur eine Möglichkeit. Bleib hier. Oder leiste mir zumindest woanders Gesellschaft.“ Wieder lächelte er. „Denn du hast recht. Das Wetter ist zu schön um Trübsal zu blasen.“ Immerhin war es ihm gelungen seine eigenen Sorgen zu verdrängen, die Tatsache, dass er zwar nach wie vor nicht offiziell des Mordes verdächtigt wurde, aber das Ministerium auch nichts davon hielt seine Unschuld endlich komplett einzusehen, die Tatsache, dass ein Terrorist da draußen herumlief und vielleicht schon den nächsten Anschlag plante… nein, da dachte er wirklich viel lieber über sein eigenes Vergnügen nach. Das war definitiv angenehmer.


OOC: Entschuldige die Wartezeit, ich war die letzte Woche etwas angegriffen. -.-


03.07.2017 22:25 offline E-Mail suchen homie
Sora Okada
Gast





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Sora war von Körpersprache fasziniert, sofort als Marius ihn erblickte, änderte sich seine Haltung. Die Schultern waren nicht mehr eingesunken und auch wenn er sich gegen die Mauer lehnte, wirkte er nicht mehr… desinteressiert, sondern mit seiner Aufmerksamkeit voll da. Mit einer Kopfbewegung schien er sogar sein Haar in Szene zu rücken, so wie es Sora wahrscheinlich auch gemacht hätte. Diese blonden seidigen Haare, die eigentlich den Japaner dazu einluden sie anzufassen, was er sich aber strengstens verbot. Lächelnd schloss er die Augen, atmete ruhig aus und öffnete sie wieder um sich voll auf Marius zu konzentrieren.

Sein Blick folgte bewusst übertrieben den Gesten von Marius, wie er auf die Umgebung zeigte und glitt dann wieder zurück, um Marius Blick wieder direkt zu begegnen. "Du fragst mich ob mir die Natur nicht langweilig wird?" eine ausladende Geste folgte "da bist du bei mir leider an der falschen Adresse, verbringe ich doch fast den ganzen Tag im Freien mit irgendwelchem Getier. Mir wird das hier nie langweilig!" gab er zu. Während dem Reden hatte er auf sich gedeutet und jetzt waren seine Hände abwehrend erhoben. Er sprach oft mit dem ganzen Körper untermalte seine Worte mit den Händen oder anderen Bewegungen. Eine Unterrichtsstunde mit ihm glich manchmal einem Bühnenstück. Er war mit ganzem Körpereinsatz dabei, jetzt hielt es sich sogar vergleichbar noch in Grenzen. "Ich könnte jetzt einen klugen Kommentar bringen und behaupten meine Arbeit bringe mir Vergnügen, doch… ich möchte nicht übertreiben. Ich habe nach dem Rechten gesehen, auch wenn es eigentlich des Wildhüters Arbeit ist, so habe ich immer ein gewisses schlechtes Gewissen, wenn ich ihm die ganze Arbeit aufbürde. Eigentlich war ich wieder auf dem Weg zum Schloss, doch habe ich einen Umweg gemacht. Ich stolper nicht gern den unwegsamen Waldboden herauf." Erklärte er den Umstand, der ihn zu Marius geführt hatte, der vielleicht nur ein Zufall gewesen war oder doch Schicksal. Was der Grund war, war in diesem Moment Nebensache, Sora war einfach froh den Mann an diesem Nachmittag getroffen zu haben, da er dessen Gegenwart schätzte und gerne viel öfter in seiner Nähe wäre. Manchmal kam er sich so naiv und dumm vor, weil der Blondschopf es immer wieder schaffte ihn einzuschüchtern mit seiner offenen Art die sich so mit Soras Erziehung biss. Er hatte schon vieles abgelegt, aber die Vorsicht war geblieben.

Die Aufforderung bei ihm zu bleiben schlug genau in die gedankliche Kerbe an der Sora gerade gehangen hatte. Marius forderte ihn richtig gehend auf zu bleiben. Einen Moment verschlug es dem Japaner die Sprache, der Mut war geöffnet, die Lippen zu einem Wort gespitzt aber kein Ton verließ seinen Mund. Dann schüttelte er den Kopf. "Was meinst du mit woanders, Marius-san?" was für eine selten blöde Frage, trotzdem purzelte sie Sora von den Lippen bevor er sich eines Besseren besann. Wahrscheinlich in einer Umgebung wo man sich hinsetzen und eventuell verpflegen konnte, was dachtest du denn, du törichter Alleinunterhalter für Tribble! schimpfte sich Sora sogleich in Gedanken selbst und setzte ein unschuldiges Lächeln auf, er hätte gerne die Frage mit irgendeiner anderen Aussage überspielt, aber gerade fiel ihm nichts ein.

ooc: passt schon, ist in letzter Zeit nicht bei jedem die Zeit knapper?


05.07.2017 16:59
Marius Plant
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Marius lachte leise, als Sora ihm berichtete, was genau ihn hierher geführt hatte. Er hatte es wissen müssen, sein Kollege war oft genug draußen unterwegs. Nun, als Lehrer für Pflege magischer Geschöpfe sollte man wohl auch ein gewisses Faible für die freie Natur haben, oder nicht? Nicht alle Tiere ließen sich in Käfigen im Schloss halten. Das würde allein schon zu einem enormen Platzproblem führen. Marius wollte nun gewiss nicht von sich behaupten ein Spezialist auf dem Gebiet zu sein - dafür konnte und wusste er andere Sachen - aber selbst ihm war klar, dass nicht jedes Tier schrumpfen würde nur um sich einem Käfig anzupassen, wie wohl die Occamys es konnten. Zumindest, wenn er sich richtig erinnerte. Und der Zauberer, der versuchte einen Hippogreifen in einem kleinen Käfig zu halten, war wohl schlicht und ergreifend lebensmüde.

"Ich gebe zu, es war eine dumme Frage", erwiderte er amüsiert, während sein Blick über den Japaner wanderte. Eigentlich war es immer wieder interessant sich mit Sora zu unterhalten, nicht nur wegen der Sympathie, die er dem älteren Mann entgegenbrachte, auch wenn diese mit Sicherheit auch wichtig war, sondern auch, weil er dazu neigte jedes Wort mit Gesten zu untermalen. Fast hatte Marius das Gefühl Teil einer Aufführung zu sein, die nur ihm galt. Durchaus ein angenehmes Gefühl. Ein fast schon als zärtlich zu bezeichnendes Lächeln schlich sich auf seine Züge. Auch wenn er nie auf der Suche nach einer dauerhaften Partnerschaft war und gewiss nicht Hals über Kopf in Sora verliebt war - ehrlich gesagt bezweifelte er fast, dass er zu so etwas in der Lage war - er hatte gewiss nichts dagegen den Anderen... näher kennenzulernen. Aber allein seine Aufforderung an den Japaner ihm doch Gesellschaft zu leisten, löste eine interessante Reaktion aus. Marius zog die Augenbrauen hoch. Wenn sich nicht alles täuschte, hatte er seinen Kollegen überrascht. Warum das denn? Es war nun nicht so, als ob er direkt ein unmoralisches Angebot gemacht hätte.

"Was schwebt dir denn so vor?" stellte er nur die Gegenfrage. Eigentlich war er ja mit Matthias auf den Weg nach Hogsmeade gewesen, bevor der Fluglehrer ihn so schmählich im Stich gelassen hatte, und seine Lust auf einen Drink in den Drei Besen war auch noch nicht vergangen, aber wenn Sora so sprachlos reagierte bei dem Gedanken Zeit miteinander zu verbringen, wollte er schon genauer wissen, woran genau das gelegen hatte. "Ich bin generell sehr flexibel, weißt du." Mit einer Hand strich er sich über das blonde Haar, obwohl es ihm noch gar nicht wieder ins Gesicht gefallen war, mit der anderen zog er sein Hemd zurecht. Wie für ihn üblich hatte er auch heute Morgen zu einem hellen Hemd und einer dunklen Anzugshose gegriffen, nur das Jackett hatte er, um sich den sommerlichen Temperaturen anzupassen, in seinem Zimmer gelassen. Aber der Anzug an sich war ja doch fast schon sein Markenzeichen. Und es war eine gute Methode um neben den Zauberern, die Roben bevorzugten, aufzufallen.


08.07.2017 23:35 offline E-Mail suchen homie
Sora Okada
Gast





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Sora kräuselte seine Nase und schüttelte den Kopf, eine Strähne seines schwarzen Haares fand den Weg in die Stirn, sofort wanderte seine Hand über seinen Kopf und strich das Haar zurück. Alles unbewusste Bewegungen, die Sora tagtäglich vollführte. "Es gibt keine dummen Fragen, ich bin mir sicher, dass es genug Tierpfleger gibt, die auch mal genug der Arbeit haben und dankbar für ein warmes Kellergewölbe sind." Erwiderte er. Der Professor vertrat wirklich die Ansicht, dass es keine dumme Fragen hab und wurde nicht müde Fragen zu beantworten. Natürlich gab es auch Fragen, wo sich der Japaner seine komplette Selbstbeherrschung aufwenden musste um nicht mit den Augen zu rollen, aber Marius hatte nicht dazu gehört, sondern ihn positiv erheitert.

Es war gut das die Stimmung so befreit zwischen ihnen war, trotzdem schaffte es der Engländer zum wiederholten Male ihn aus der Fasson zu bringen und das nur mit einer Frage. Warum klangen manche Fragen gleichzeitig neutral und irgendwie auch schlüpfrig? Irgendwie gab es bei Sora immer diese innere Anspannung wenn er gegenüber von Marius stand und er würde nicht von Liebe sprechen, aber da war eindeutig Interesse auf seiner Seite und doch war er immer zu vorsichtig gewesen und hatte viel zu viel Bedacht drauf gelegt, sich nicht zu verraten so dass er in Marius Nähe ständig atypisch reagierte und es regte ihn auf, jedes Mal könnte er danach vor Ärger seine eigene Faust verspeisen.

So auch jetzt. Es war die falsche Entgegnung gewesen, denn so wie der Blonde antwortete wusste Sora nicht wie er seine Frage erklären sollte. Anstatt eloquent auf die erneute Gegenfrage zu antworten, kam über seine Lippen ein Geräusch das sich anhörte wie "Tjhahaamha" und keinen Sinn beherbergte, denn in diesem Moment rotierten die Gedanken des Japaners. Was schwebte ihm vor? Er hatte den restlichen Nachmittag in Hogwarts geplant, vielleicht mit einem abgekühlten Jasmin-Tee und ein paar Süßigkeiten die er heimlich naschen würde, als würde seine Mutter jeder Zeit den Raum betreten und ihn deswegen ausschimpfen.
Doch als Marius vorgeschlagen hatte woanders ihm Gesellschaft zu leisten, war geistig das Bild eines Betts durch sein Gehirn geschossen und das könnte er wirklich jetzt nicht vorschlagen.

Dann auch noch die weitere Erläuterung, dass Marius sehr flexibel war, bekam er genauso in den falschen Hals. Sora war froh, dass sein dunkler Teint sich selten der Schamesröte hingab, ansonsten wäre sie jetzt eindeutig auf seinen Wangen zu lesen. "Das ist eine sehr hilfreiche Information." Murmelte der Japaner, schluckte und nach dem er kurz die Fäuste geballt hatte, glaubte er auch wieder seine Umwelt wahr zu nehmen abseits seines heftig schlagenden Herzen. "Ich hatte nur… überlegt…" Sora räusperte sich. "Eigentlich hatte ich überlegt ins Schloss zurück zu kehren, auf eine Tasse Tee…" er hatte seine Sprach und zumindest ein Teil seines Verstandes wieder gefunden "… doch ich bin mir sicher, dass du darauf nicht so erpicht sein würdest. Deswegen hatte ich nur nachgefragt, so direkt… schwebt mir nichts vor!" was eine gewaltige Lüge war, ständig schwebte ihm was vor, er sprach es einfach nur nicht aus, weil sich das nicht gehörte, auch wenn er eigentlich wusste, dass Marius nicht von seiner Art abgestoßen war.


10.07.2017 16:47
Marius Plant
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Alter:
32 Jahre
Wohnort:
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„Nur, dass du nicht in diese Kategorie fällst“, erwiderte Marius lächelnd. Und genau das war auch der Punkt, den er hätte wissen müssen. Sora und er waren schließlich nicht erst seit gestern Kollegen. Aber gut, da ihm sein Kollege seine Bemerkung nicht übelzunehmen schien – was er ihm seinerseits übelgenommen hätte – konnte er dieses Thema ja fallen lassen und sich weiter der Planung eines netten Nachmittags hingeben. Nur sah es nicht so aus, als ob er von Sora eine wirkliche Antwort erhalten würde. Marius zog die Augenbrauen hoch und betrachtete den anderen Mann verwundert. Was genau hatte er gesagt? Tjahaaama oder so ähnlich? Nun, wenn das ein Ort oder eine Tätigkeit war, dann eine, die ihm nicht geläufig war. Marius hatte es zwar schon vorher geschafft seine Mitmenschen so aus dem Konzept zu bringen, dass sie ihm nicht mehr antworten konnten, aber dieses Mal hatte er es doch gar nicht darauf angelegt. Dennoch schwieg er nur und wartete mit einem leichten Lächeln ab, was Sora sonst noch sagen würde. Glücklicherweise, denn kurz darauf kam doch eine verständlichere Aussage.

„Ich gebe zu, dass ich ursprünglich in die entgegengesetzte Richtung unterwegs war.“ Er deutete mit dem Daumen vage in Richtung Hogsmeade, zuckte aber gleichzeitig leicht mit den Schultern. „Aber wie ich schon sagte, ich bin flexibel. Ich hätte auch nichts gegen einen Tee in Hogwarts einzuwenden, immer vorausgesetzt, dass du mich nicht sitzen lässt.“ Im Grunde war ihm doch im Moment hauptsächlich nach Gesellschaft, besonders, nachdem Matthias ihn so einfach hatte stehen lassen. Aber gut, dafür hatte er jetzt Sora gefunden, oder, besser gesagt, der Japaner hatte ihn gefunden. Und er wusste, dass er mit ihm auch eine vergnügliche Zeit würde verbringen können, auch wenn Sora so nervös und fast schon schüchtern wirkte. Diesem Verhalten sollte er vielleicht ohnehin einmal auf den Grund gehen sollen. „Also, geh voran.“ Er lächelte seinem Kollegen aufmunternd zu und stieß sich ein wenig von der Mauer ab, an die er eben noch gelehnt hatte.

Tbc: Zeitsprung (Nebenplay)


Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Marius Plant am 17.07.2017 21:58.

16.07.2017 16:45 offline E-Mail suchen homie
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