Kalender

DATUM
Samstag, 11.09.1976

ZEIT
Ab 11 Uhr

WETTER
Ca. 17°C
Sonnig mit starken Windböen

Inplay

Gryffindor: 000
Hufflepuff: 000
Ravenclaw: 000
Slytherin: 000

Plotübersicht
Quidditchauswahlspiele Hufflepuff
Geheimes Treffen in Godstow

Team

The Beginning of the End » Geschichte der Zauberei » Hogwarts » Unterricht & AGs » Arithmantik (4./5. Klasse) » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
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Marius Plant
Chorleiter, Dirigent


Alter:
32 Jahre
Wohnort:
Oxford & Hogwarts
Beruf:
Lehrer für Arithmantik & Gastdozent für Musik
Blutstatus:
Squib
Gesinnung:
Unschuldig!
Spieler:
Rhia

Charakter
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Arithmantik (4./5. Klasse)

Zusatzstunde Arithmantik für die 4. und 5. Klasse

Mittwoch, 12. Mai 1976, 4. Doppelstunde
14.00 Uhr bis 15.25 Uhr


Teilnehmer
Alle Schüler der 4. und 5. Klasse, die Arithmantik belegt haben, willkommen. Die Sitzordnung in dieser Zusatzstunde wird im Laufe der Szene je nach eurer Darstellung hier im Startbeitrag ergänzt.


PULT

[_] [William] [Helena] [Evelyn]Gang[_] [_] [_] [_]
[Luciana] [_] [Oliver] [_]Gang[_] [_] [_] [_]
[_] [_] [_] [_]Gang[_] [_] [_] [Remus]
...
[_] [_] [_] [_]Gang[_] [_] [_] [_]
[_] [_] [_] [_]Gang[_] [_] [_] [_]


Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Marius Plant am 14.03.2017 21:26.

22.09.2016 21:31 offline E-Mail suchen homie
Marius Plant
Chorleiter, Dirigent


Alter:
32 Jahre
Wohnort:
Oxford & Hogwarts
Beruf:
Lehrer für Arithmantik & Gastdozent für Musik
Blutstatus:
Squib
Gesinnung:
Unschuldig!
Spieler:
Rhia

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Er hätte nicht kündigen dürfen. Das hatte Marius sich nun schon oft gesagt. Vielleicht wäre dann sogar der Mordverdacht gegen ihn nie entstanden. Und vor allen Dingen wäre er – und zumindest in diesem Punkt war er sich ganz sicher – im Lehrplan nicht so hintendran. Da es Dumbledore nicht gelungen war einen Ersatz zu finden, war der Unterricht während seiner Abwesenheit meistens ausgefallen. Einerseits war das ja gut, weil er so auch ohne Probleme wieder hatte zurückkehren können, aber es hatte eben auch handfeste Nachteile. Marius hatte seine Schüler ziemlich hart arbeiten lassen müssen, um wieder halbwegs aufzuholen, und trotzdem musste er manchmal noch zu etwas kreativeren Lösungen greifen. So hatte er heute kurzerhand nach Absprache mit der Schulleitung eine zusätzliche Stunde angesetzt, nach der Mittagsstunde, und sowohl den Viert- als auch den Fünftklässlern nahegelegt doch bitte auch wirklich zu erscheinen. Er hatte vor ein Thema zu behandeln, dass für die Jüngeren unter ihnen noch neu war, aber für die Fünftklässler eine gute Wiederholung vor den in Kürze anstehenden ZAG-Prüfungen stattfinden würde, worum genau es gehen würde, hatte er seinen Schülern allerdings noch nicht verraten.

Und so kam es nun, dass Marius kurz vor zwei Uhr nachmittags in seinem Klassenzimmer gegen das Pult gelehnt wartete, gespannt darauf, ob denn auch wirklich alle kommen würden. Es würde ein wenig eng werden, aber hey, bisher war hinten im Klassenzimmer immer noch eine freie Fläche gewesen, die er nun dazu genutzt hatte weitere Tische und Bänke aufzustellen. Zur Not würden seine Schüler eben ein wenig zusammenrücken müssen.


22.09.2016 21:32 offline E-Mail suchen homie
Helena Avery
Vertrauensschülerin


Alter:
.sweet sixteen
Wohnort:
.Avery Manor, England
Klasse & Haus:
.6th, Ravenclaw
Blutstatus:
Reinblut
Gesinnung:
.dreaming
Spieler:
Rin

Charakter
Beziehungen


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Helena war überrascht gewesen, als sie von der zusätzlich angesetzten Stunde erfahren hatte. Dann wiederum bot sich ihnen und Professor Plant die Möglichkeit, den ohnedies angezogenen Stoff besser durchbringen zu können, denn es hatte während seiner Abwesenheit keine Vertretung gegeben und somit waren etliche Stunden ausgefallen. Eine Tatsache, die sie – und vermutlich einige andere auch – nicht entmutigt hatte, nicht in persönlicher Sache weiter zu studieren und sich auf eigene Faust der nächsten Kapitel anzunehmen. Der fehlende Direktkontakt zu einem Ansprechpartner aber hatte, so fand sie, ein tieferes Eindringen in die Materie nicht zugelassen, so dass hin und wieder die ein oder andere Frage unbeantwortet geblieben war. Zudem war es eine inoffizielle Tatsache, dass Mister Plant einfach unverschämt gut aussah – und somit konnte sie dem Zusatzunterricht in allen Punkten mit angenehmen Bewusstsein entgegentreten.

Natürlich wusste sie, dass der Lehrer ein Squib war. Vermutlich war sich dessen die ganze Schule gewahr; und wenn nicht auch schon sämtliche Erstklässler, dann zumindest wohl sehr sicher die Schlangen. Da er der einzige und erste Squib war, den sie bisher kennengelernt hatte, musste sie zugeben, dass die erste Begegnung doch recht enttäuschend verlaufen war. Henry hatte erwartet, dass er irgendwie … anders war als sie, dass man ihm die magische Unzulänglichkeit geradezu ansah, dass sie an ihm haftete wie ein schlechter Geruch. Stattdessen war er einfach nur ins Klassenzimmer hineingekommen, hatte seine Sachen abgelegt und sie alle begrüßt – und wirkte so normal oder unnormal wie der Rest der Schüler. Keine Tentakel, keine Muggleallüren, aber ein Lächeln, das Herzen brach.

Überraschung war es auch, die man in ihrem Gesicht lesen konnte, als sie offenbar als Erste das Zimmer betrat: „Oh“, machte sie deshalb, ließ den Blick rasch durch die leeren Reihen schweifen, ehe sie zurück zum Pult sah und zu einem Lächeln ansetzte: „Guten Tag, Professor Plant“, sagte sie höflich. Der Gedanke, ob ihres alleinigen Auftretens allzu früh zu sein, kam ihr nur kurz, verstrich aber aufgrund der Haltung des Lehrers genauso schnell wieder, denn er wirkte alles in allem eher wartend denn verwundert. Und da sie somit die freie Auswahl hatte, wandte sie sich sogleich in die Richtung ihres üblichen Platzes in der zweiten Reihe und richtete ihre Unterrichtsmaterialen her, indem sie Buch, teures Pergament, Tintenfass und mondänen Federkiel vor sich arrangierte; und dies tat sie mit einer Ruhe, als setze sie sich vor ihr Klavier und hole die Notenblätter heraus. Helena indes wirkte in ihrer Schuluniform adrett wie immer: das dunkle Haar trug sie offen und mit einem taubenblauen Haarband kühler Seide versehen, das zur linken Seite hin eine zierliche Brosche zu sehen gab, deren heller Schmucksteinbesatz ob ihres modischen Händchens und unter Beihilfe familiären Wohlstands zweifelsohne echt war. Die silbernen, kleinen Ohrstecker waren mit dem selben Kristall besetzt, die dunklen Uniformschuhe von Absatz.

Und sie war noch immer alleine mit ihm. Sie lauschte dem etwaigen Lärm, der sich im Gang auftun mochte und hoffte insgeheim sehr, dass der nächste Schüler bitte rasch eintrudeln wollte, während sie sich mit Herzklopfen zu ihrer Tasche neigte und beiläufig so tat, als suche sie nach etwas ganz Bestimmtem, nur, um dem Gespräch zu entgehen, das sie womöglich beginnen sollte, um einem peinlichen Schweigen entgegenzuwirken. Stattdessen lehnte sich die Ravenclaw weiter vor, so dass die Haare über die Schulter rutschten und die lebendige Röte verbargen, die ihre Wangen überflog und das Pult somit aus ihrem Blickfeld verschwand.


Dieser Beitrag wurde schon 2 mal editiert, zum letzten mal von Helena Avery am 24.09.2016 15:13.

24.09.2016 15:06 offline suchen homie
Luciana Rookwood



Alter:
15
Wohnort:
Cambridge, England
Klasse & Haus:
5. Klasse, Hufflepuff
Blutstatus:
Reinblut
Gesinnung:
Gut
Spieler:
Rana

Charakter
Beziehungen


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Wenn Luciana Wahrsagen belegt hätte, wäre sie schlau gewesen, wenn sie sich heute, wie Antonia es immer zu tun pflegte, die Karten gelegt hätte, denn dann hätte sie gewusst, dass der einzige Ausweg, den es gab, der gewesen wäre, sich im Bett zu verkriechen und krank zu spielen. Nicht dass sie das wirklich getan hätte, immerhin wäre das gelogen und so viel Anstand, den Unterricht nicht zu schwänzen, hatte Luciana schließlich. Die Vorstellung wäre aber schön gewesen. Nicht nur, dass ihr Mittwochsstundenplan damit endete, dass sie sich vor dem Mittagessen durch eine Doppelstunde Arithmantik quälen musste, nein, ausgerechnet an so einem Tag setzte Professor Plant auch noch eine zusätzliche Doppelstunde nach dem Mittag für die Viert- und Fünftklässler an. Sie hatte vor dem Essen schon Arithmantik gehabt. Und jetzt noch einmal. Mit den Fünftklässlern. Schlimmer konnte es eigentlich gar nicht mehr kommen. Das war nicht fair. Das war einfach nicht fair.

Noch dazu war Arithmantik nicht nur ein Fach, worin sie eh nicht so glänzte, sondern auch noch das Fach, was zurzeit für sie am stressigsten war, weil Professor Plant seine Kündigung quasi wieder gutmachen musste. Ihnen fehlte Unterrichtsstoff, weil er gegangen war und der Unterricht meistens ausgefallen war. Was konnten sie denn dafür? Das war wirklich nicht gerecht. Absolut unglücklich über ihre Situation betrat Luciana den Unterrichtsraum für Arithmantik. Er war etwas voller als sonst. Für jetzt standen mehr Tische und Bänke im Raum. Konnte diese grausige Stunde nicht schon zu Ende sein?

„Hallo, Professor“, grüßte Luciana ihren Lehrer leise, der vor seinem Pult stand. Ein ‚Guten Tag‘ wäre vielleicht höflicher gewesen, aber erschien Luciana etwas überflüssig, da sie bereits vor dem Mittag bei ihm Unterricht gehabt hatte.
Eine ältere Schülerin saß bereits in der zweiten Reihe und hatte ihre Unterrichtsmaterialen ausgepackt. „Hallo“, murmelte Luciana, als sie an ihr vorbei ging, um sich dann so weit wie möglich nach hinten zu setzen. Es war schon schlimm genug, dass sie so wenig mit Wissen in Arithmantik glänzte, aber sie wollte sich ganz sicher nicht auch noch vor den Fünftklässlern blamieren. Nur gut, dass ihr Bruder Gareth in der 6. Klasse war. Dem würde sie hier also nicht begegnen können.


24.09.2016 15:25 offline E-Mail suchen homie
William McCarthy
Ersatzsucher


Alter:
16
Wohnort:
London / Dublin
Klasse & Haus:
6. Klasse | Ravenclaw
Blutstatus:
Reinblut
Gesinnung:
unentschlossen
Spieler:
Valle

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Will konnte sich nicht wirklich über die Zusatzstunde in Arithmantik beschweren. Er war generell ein Schüler, der Unterricht nicht aus Prinzip ablehnte und gerade Arithmantik hatte es dem jungen McCarthy ehrlich angetan. Ihm persönlich war das eigenständige Lernen nicht so schwer gefallen. Bei weitem konnte man nicht behaupten, dass er alles einwandfrei gelernt hatte – schon gar nicht ausschließlich allein – aber zumindest hatte er von dem gesamten Unterrichtsstoff, der bis zu diesem Zeitpunkt hatte drankommen müssen, einen recht guten Plan. Allerdings fand er es sehr viel besser, wenn sie tatsächlichen Unterricht hatten, denn Professor Plant erntete Wills Bewunderung dafür, dass er offensichtlich so viel von diesem Fach verstand, das der Ravenclaw als sein Lieblingsfach bezeichnete. Auch fand Will den Lehrer selbst sehr sympathisch, sodass er sich auf die Zusatzstunde freute.
Er war auch sehr entspannt. Natürlich war es ein wenig ärgerlich, dass er quasi in seiner Freizeit zum Unterricht musste, das konnte der Halbire nicht verleugnen. Schließlich hatte er eigentlich seit 11 Uhr frei. Aber immerhin hatte er keinen langen Schultag hinter sich bringen müssen und konnte so mit einem gefüllten Magen und einer guten Laune den Klassenraum betreten. Seine Tasche hing nur an einer Schulter, aber sie wog auch nichts. Er hatte den Rest seiner Schulsachen bereits in den Schlafsaal gebracht.
Der Anblick des Raums war etwas befremdlich, denn es befanden sich mehr Tische und Stühle zwischen den vier Wänden. Gegen das Pult gelehnt stand bereits Professor Plant, den Will mit einem höflichen Lächeln begrüßte: »Guten Tag, Professor.«
Danach wandte er sich den Tischreihen zu, sah sich um und entdeckte auf ihrem üblichen Platz Helena. Weiter hinten war eine Viertklässlerin, der er freundlich zulächelte, doch er entschied sich ebenfalls dazu, den gewohnten Platz anzusteuern.

Will ließ sich also auf seinen Platz fallen, der zwei Stühle links von Helena war. »Hey«, grüßte er die Ravenclaw, schenkte ihnen ebenfalls ein Lächeln und kramte aus seiner Schultasche ebenfalls Unterrichtsmaterialen heraus. Pergament, Tinte, eine Feder und das Arithmantikbuch fand seinen Weg auf den Tisch und danach wanderte die Tasche unter diesen. Um sich besser mit seiner Klassenkameradin unterhalten zu können, wechselte er kurzfristig seinen Standort und setzte sich auf Kenneths Platz.
»Du bist ja ziemlich früh dran gewesen, oder? Kannst es wohl kaum erwarten«, meinte er dann schmunzelnd und grinste Helena danach an.


27.11.2016 01:46 offline E-Mail suchen homie
Evelyn Winfield
Vertrauensschülerin


Alter:
16
Wohnort:
Brighton
Klasse & Haus:
6. Klasse | Hufflepuff
Blutstatus:
Reinblut
Gesinnung:
gut
Spieler:
Valle

Charakter
Beziehungen


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Eine Zusatzstunde. In ihrer Freizeit. Und dann auch noch Arithmantik! Ein tiefer Seufzer entwich der Hufflepuff, als sie sich auf dem Weg zum Klassenzimmer befand. Wo Oliver bloß war? Sie hatten sich vor dem Mittagessen getrennt, er hatte noch irgendetwas erledigen wollen, und sich seitdem nicht mehr gesehen. Vielleicht war er noch zu sehr mit den Eulen beschäftigt? Auf jeden Fall war Eve deswegen allein unterwegs und hatte ehrlich gesagt überhaupt keine Lust. Auf der anderen Seite bangte sie sehr um ihre Note in Arithmantik, denn durchfallen wollte sie auf keinen Fall. Wie gut, dass sie so gute Freunde wie Helena hatte, die ihr da durchhalfen! Dann fühlte sich die Hufflepuff wenigstens nicht gänzlich verloren.
Und trotzdem wäre sie jetzt viel lieber draußen gewesen oder in ihrem schönen Gemeinschaftsraum. Sie hatte doch auch eigentlich frei! Aber es half alles nichts, sie musste dahin, das wusste sie. Wenigstens würde sie das nicht allein durchstehen müssen und so wie sie ihre Freunde kannte, waren diese bestimmt schon lange vor ihr da.

Eve sollte Recht behalten. Als die Winfield das Klassenzimmer betrat, waren Helena und Will bereits da, genauso wie Luciana Rookwood aus ihrem Haus. Und natürlich Professor Plant selbst. »Guten Tag, Professor«, begrüßte sie ihren Lehrer höflich, winkte Luciana fröhlich zu und gesellte sich dann mit einem breiten Grinsen zu Helena und Will, wobei sie sich auf ihren gewohnten Platz neben der Ravenclaw fallen ließ. Einen kurzen Blick warf sie nochmal zurück zu der jungen Hufflepuff, die da ganz allein saß. »Hey, magst du nicht zu uns kommen? Hier ist noch Platz«, fragte Eve dann schließlich doch und lächelte sie freundlich an. Danach wandte sie sich ihren Freunden zu. »Und ihr zwei Streber seid natürlich schon längst da. Wieso wundert mich das nicht? Ich wette, ihr konntet diese Stunde gar nicht mehr erwarten«, lachte sie und packte dann langsam ihre Tasche aus.


27.11.2016 02:21 offline E-Mail suchen homie
Kenneth Wilkes



Alter:
16
Wohnort:
Wilkes Manor, Dover
Klasse & Haus:
6. Klasse | Slytherin
Blutstatus:
Reinblut
Gesinnung:
neutral-böse
Spieler:
Valle

Charakter
Beziehungen


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Obwohl Arithmantik zu den Fächern gehörte, zu denen Kenneth gerne ging, konnte er nicht wirklich von sich behaupten, dass es ihm außerordentlich gefiel, dass die Zusatzstunde in seiner Freizeit stattfand, auch wenn er einsah, dass es natürlich keine andere Möglichkeit gab. Und irgendwie mussten sie ja den Stoff für die ZAG-Prüfungen schaffen, oder? Besonders begeistert war der Slytherin trotzdem nicht. Er hatte kurzzeitig mit dem Gedanken gespielt, einfach überhaupt nicht zu kommen, aber er konnte es sich nicht leisten, so einen schlechten Eindruck zu hinterlassen. Außerdem würde es ihm wohl nicht schaden, denn schließlich musste er ja möglichst gut abschneiden bei den ZAGs.
Wenigstens konnte er sich sicher sein, dass seine Freunde da sein würden. Wo Janus bloß war? Kenneth hätte vermutet, dass dieser auch erscheinen würde, doch er war ihm heute nur flüchtig begegnet und sie hatten kaum miteinander gesprochen, sodass der Wilkes nicht wusste, ob sein Cousin irgendwelchen anderen Pläne hatte. Aber Will würde definitiv da sein, Eve auch…und natürlich Helena. Ein Lächeln umspielte Kenneths Lippen. Es war noch gar nicht so lang her, dass er Will dazu überredet hatte, mit ihm Plätze zu tauschen. Das war in Janus‘ Sinn und auch in Kenneths, denn so konnte er sich besser mit Helena unterhalten. Ob er verliebt war? Wohl kaum. Das war nichts, worüber der junge Mann sich jetzt Gedanken machen wollte, er musste hinsichtlich dieser Sache nur schon mal vorsichtig in Erfahrung bringen, ob es sich lohnen könnte. Aber so oder so schätzte Kenneth Helena sehr als gute Freundin.

»Guten Tag, Sir«, begrüßte Kenneth Professor Plant beim Betreten des Raums mit einem höflichen Lächeln, beachtete den Rest des Raumes gar nicht, als er zu seinem Platz schritt, auf dem jedoch Will saß. Seine Sachen lagen allerdings auf dem Nachbartisch. »Hey, Leute«, grüßte er dann auch die drei, die bereits da waren. »Ich glaube, du hast dich auf dem Platz geirrt, Will«, bemerkte Kenneth dann grinsend und stellte schon mal seine Tasche demonstrativ von der Vorderseite unter seinem Tisch ab.


27.11.2016 03:07 offline E-Mail suchen homie
Marius Plant
Chorleiter, Dirigent


Alter:
32 Jahre
Wohnort:
Oxford & Hogwarts
Beruf:
Lehrer für Arithmantik & Gastdozent für Musik
Blutstatus:
Squib
Gesinnung:
Unschuldig!
Spieler:
Rhia

Charakter
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Lange musste Marius nicht mehr warten, bis die erste seiner Schülerinnen erschien. Helena Avery, eine hübsche Ravenclaw, bildete den Anfang. Charmant lächelte er dem Mädchen zu. "Guten Tag, Miss Avery. Schön, dass Sie gekommen sind." Etwas anderes hatte er aber auch nicht erwartet - tatsächlich hätte er sich wohl schon Sorgen gemacht, wenn sie nicht gekommen wäre, schätzte er Helena doch als eine der motiviertesten Schülerinnen seiner Klasse ein. Ruhig beobachtete er, wie sie zu ihrem angestammten Platz in der zweiten Reihe ging und sich dann mit ihrer Tasche beschäftigte. Fast hätte er das Gefühl gehabt, dass sie den Blick zu ihm, den näheren Kontakt vermeiden wollte, aber das konnte er ihr wohl kaum übel nehmen. Allein mit einem Lehrer im Klassenzimmer zu sein war für viele eine etwas unangenehme Situation. Und bevor die Stille zwischen ihnen zu lange andauerte, öffnete die Tür sich auch schon wieder.

Mit einem leisen Lächeln beobachtete Marius, wie nacheinander eine Viertklässlerin - Luciana Rookwood - sowie drei weitere Fünftklässler den Raum betraten. Allein ihre Gesichtsausdrücke und ihre Körpersprache zu beobachten, war schon fast amüsant, die Menge an Motivation, die sie dadurch demonstrierten, sehr unterschiedlich. Freundlich grüßte Marius jeden einzelnen seiner Schüler. Glücklicherweise verfügte er über ein gutes Gedächtnis. Er hätte sonst nicht gewusst, wie er sich die Namen all dieser Jugendlichen hätte merken sollen. Nach ein paar weiteren Minuten, in denen unter anderem Mr Lupin aus Gryffindor und Mr Mackenzie aus Ravenclaw das Klassenzimmer betraten, richtete Marius sich ein wenig auf.

"Ich freue mich, dass Sie alle erschienen sind. Wir warten noch ein paar Minuten, dann legen wir los." Nachdenklich ließ er den Blick über die Anwesenden schweifen. Die Fünftklässler redeten untereinander, was auch nicht anders zu erwarten war, aber Miss Rookwood aus der Vierten war deutlich zurückhaltender. Langsam schlenderte er zu ihr herüber. "Guten Tag, Miss Rookwood. Wollen Sie sich nicht weiter nach vorne setzen? Sie sind hier so allein."


14.03.2017 21:19 offline E-Mail suchen homie
Remus Lupin
Vertrauensschüler, Werwolf


Alter:
17 Jahre
Wohnort:
Dufftown/Schottland
Klasse & Haus:
6. Klasse Gryffindor
Blutstatus:
Halbblut
Gesinnung:
gut
Spieler:
Rhia

Charakter
Beziehungen


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Eine zusätzliche Stunde Arithmantik hatte durchaus seine Vorteile, auch wenn Remus auch nichts gegen ein bisschen mehr Freizeit einzuwenden gehabt hätte. Aber es war nun einmal eine Tatsache, dass sie auch in diesem Fach in ein paar Monaten die ZAG-Prüfung abzulegen hatten. Und der Gryffindor rechnete nicht damit, dass das Ministerium bei der Auswahl der Aufgaben Rücksicht darauf nahm, dass sie ein paar Wochen lang keinen Unterricht gehabt hatten sondern nur im Selbststudium die Möglichkeit gehabt sich in der Arithmantik weiter fortzubilden. Für ihn unpraktisch war nur, dass morgen ein Vollmond sein würde, der ihm schon ordentlich in den Knochen saß. Einen kurzen Moment war er sogar versucht gewesen gar nicht erst hinzugehen sondern sich ins Bett zu legen, aber eigentlich war das keine wirkliche Alternative. Somit hatte Remus sich nach der Mittagspause allein - denn weder Sirius, noch James oder Peter hatten Arithmantik belegt - auf dem Weg zum Klassenzimmer gemacht. In der Tür hielt er einen kurzen Moment inne und grüßte sowohl Professor Plant als auch die schon anwesenden Mitschüler, dann nahm er einen Platz etwa in der Mitte des Raumes ganz an der Wand ein. So müde, wie er war, wollte er sich lieber etwas mehr außerhalb halten. Nur den Stuhl neben ihm, der momentan seine Schultasche trug, war im Grunde für Lily reserviert, falls sie kommen sollte.


14.03.2017 21:19 offline E-Mail suchen homie
Oliver Mackenzie



Alter:
16 Jahre
Wohnort:
Edinburgh
Klasse & Haus:
6. Klasse Ravenclaw
Blutstatus:
Reinblut
Gesinnung:
gut
Spieler:
Rhia

Charakter
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Kurz hinter Remus aus Gryffindor betrat auch Oliver das Klassenzimmer, er hatte seine Schritte sogar zwischenzeitlich ein wenig beschleunigt um seinen Mitschüler einzuholen, auch wenn ihm das nicht mehr ganz gelungen war. Aber somit machte der Ravenclaw wohl den Eindruck diese zusätzliche Unterrichtsstunde gar nicht mehr erwarten zu können. Und so ganz falsch war das auch nicht. Er mochte das Fach schließlich. Dieser Zusatzunterricht war zwar für ihn etwas überraschend gekommen, aber eigentlich war es ja auch nur ganz logisch. Immerhin war es eine Tatsache, dass sie während Professor Plants Abwesenheit einiges an Stoff verpasst hatten, das sie nun aufholen mussten. Das war immerhin wichtig, sowohl für die Prüfung im Sommer als auch überhaupt.

"G-guten T-tag, Professor", grüßte er seinen Lehrer im Vorbeigehen. Ganz konnte er es ja nicht verhindern jedes Mal an Rebecca und ihren Tod zu denken, wenn er dem Arithmantikprofessor gegenüberstand. Aber da er nicht verhaftet worden war, glaubten wohl auch mittlerweile die Auroren nicht mehr an seine Schuld. Oder die Zeitung. Dennoch war es noch immer hin und wieder ein seltsames Gefühl, von dem Mann unterrichtet zu werden, der vom Tagespropheten des Mordens an seiner Freundin beschuldigt worden war, auch wenn Marius Plant vermutlich wirklich nichts dafür konnte. Oliver hatte ohnehin nie an seine Schuld glauben wollen oder können.

Mit einem flüchtigen Lächeln zu Remus hin, den er immerhin ganz gerne mochte, sowie zu dem Mädchen in den hinteren Reihen, ging Oliver zu der Gruppe an Fünftklässlern hinüber. "H-h-hallo..." begrüßte er seine Klassenkameraden, wagte es jedoch nicht Helena dabei auch anzuschauen. Stattdessen konzentrierte er sich auf Will, mit dem zu Reden ihm deutlich einfacher fiel. Trotzdem sollte seine Begrüßung auch für Helena, Kenneth und Evelyn gelten. Ohne auf die Reaktion der Anderen zu warten, nahm der Ravenclaw den Platz hinter Helena ein und beschäftigte sich damit sein Buch sowie Pergament, Tinte und Feder aus seiner Tasche zu holen.


14.03.2017 21:20 offline E-Mail suchen homie
Helena Avery
Vertrauensschülerin


Alter:
.sweet sixteen
Wohnort:
.Avery Manor, England
Klasse & Haus:
.6th, Ravenclaw
Blutstatus:
Reinblut
Gesinnung:
.dreaming
Spieler:
Rin

Charakter
Beziehungen


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Merlin sei dank! Die Tür öffnete sich – und sie war nicht mehr länger mit Professor Plant alleine, so dass sie auch nicht mehr das seltsame Gefühl haben musste vollkommen zu früh zu sein; noch ein paar Minuten länger und sie hätte über das Wetter gesprochen; oder dergleichen. Jedenfalls hätte sie nicht noch länger so tun können, als suche sie etwas in ihrer Schultasche, denn nicht einmal die verflixteste Handtasche der Welt ermöglichte ein so langes Herumsuchen nach ... gar nichts. Als sie aufsah, erblickte sie Luciana Rookwood, ihre heimliche Retterin, und gleichwohl die Blonde ein wenig zerknirscht aussah, schenkte ihr Helena ein strahlendes, erleichtertes Lächeln. "Hallo", grüßte sie zurück und sah dann wieder nach vorne, als der nächste Schüler den Raum betrat: William. Und ihr Lächeln wurde unwillkürlich um einen Hauch schalkhafter. "Hey Will", erwiderte sie dessen Begrüßung und lehnte sich mit gerader Haltung im Stuhl zurück, die Beine überschlagend und die Ärmel des Cardigans auf Ellbogenhöhe hochkrempelnd, während er selbst seine sieben Sachen auspackte. Dann, als er zu ihr aufgerutscht war, blickte sie von ihrem Tun auf und strich sich eine Strähne hinters Ohr: " ... ich hatte gehofft, noch länger mit ihm alleine sein zu können", schmachtete sie liebreizend und verzog dann unglücklich den Mund: "Leider wart ihr dann doch zu pünktlich", und sie entlarvte ihre Geschichte als puren Unsinn, indem sie lachte und sich, die Stimme senkend, näher zu William herüber beugte: "Ich war tatsächlich die Erste. Noch einen Moment länger und ich wäre gestorben. Ich weiß nicht, worüber ich mit ihm hätte sprechen sollen“, denn das man sich nicht schweigend in ein und demselben Raum befand, setzte sie hierbei als manierliche Höflichkeit voraus. Warum sie sich aber beim Professor jedweder Floskel verlustig sah, mochte entweder seiner magielosen Herkunft oder aber seinem Aussehen verschuldet sein. Was auch immer davon zutraf, Helena ging nicht näher darauf ein. Stattdessen lehnte sie sich wieder zurück und legte die Hände locker in den Schoß, nur, um dann überrascht zu Evelyn aufzusehen – offenbar hatte sie ihr Herantreten nicht bemerkt. „Oh, hey Evelyn“, sagte sie mit heller Freude und nickte: „Erwischt“, eine kurze Pause, dann: „Auf frischer Tat. Du weißt doch: Ravenclaw. Und trotzdem lassen wir dich an unserem erlauchten Kreise teilhaben!“, und sie zeigte ein Grinsen, das wie ein Zwinkern über ihre Lippen perlte: „Willkommen bei den Strebern.“

Die nächste Stimme ließ die Dunkelhaarige aufmerken. Eine Stimme, die ausschließlich dem Professor galt und, gleichsam des Blickes, sonst niemandem zugute kam. Ein Lächeln huschte über ihre Züge. Das war, wie sie fand, typisch Kenneth. Auch, als er demonstrativ seine Sachen so ablegte, dass sein neuer Platz unmissverständlich ersichtlich war; wie auch immer er es geschafft hatte, Will dahingehend zu beschwatzen – diesen zudem verbal auf dessen Irrtum hinweisend. „Hallo Kenneth“, grüßte sie höflich, feinsinnig lächelnd, anschließend zu William sehend, ob dieser den Slytherin bis zum Beginn der Stunde weiterhin würde stehen lassen oder ob er sich tatsächlich erhob. Auf diese Weise schob sich auch Oliver in die Runde der Gruppe, der wesentlich schüchterner auftrat als der selbstbewusste Wilkes. Und auch wenn er sie nicht ansah, seine Begrüßung erwiderte sie nicht minder freundlich. Hatte er eigentlich überhaupt jemanden angesehen, mal von Will abgesehen? Ihr Blick wanderte kurz zu Evelyn herüber, dann zurück zu den Jungs: „Ich habe nicht mit dir gerechnet“, sagte sie direkt an Kenneth gewandt. Einfach, weil er in Arithmantik grandios war.


17.03.2017 19:28 offline suchen homie
Luciana Rookwood



Alter:
15
Wohnort:
Cambridge, England
Klasse & Haus:
5. Klasse, Hufflepuff
Blutstatus:
Reinblut
Gesinnung:
Gut
Spieler:
Rana

Charakter
Beziehungen


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Wenn doch diese leidige Stunde Arithmantik nur schon herum wäre. Luciana wusste noch immer nicht, womit sie das eigentlich verdient hatte. Zwei Doppelstunden an einem Tag. Das war nicht fair. Das war alles andere als fair. Sie war kein schlechter Mensch. Sie war freundlich zu den Menschen, die ihr begegneten. Womit also hatte sie so etwas verdient? Ob man sie verflucht hatte? Gareth vielleicht? Sodass sie vom Pech verfolgt war? Anders konnte sie sich diese Grausamkeit in Form von zweimal eine Doppelstunde Arithmantik an einem Tag nicht erklären und dann auch noch mit den Fünftklässlern. Das war nicht nett. Das war ganz und gar nicht nett. Aber vielleicht hatte sie wenigstens einen Platz so weit genug hinten gewählt, dass keiner von ihnen Notiz von ihr nehmen würde.

Die ältere Schülerin, an der sie vorbei gelaufen war, hatte ihren Gruß erwidert, sich dann aber wieder nach vorne gedreht, als ein weiterer älterer Schüler hereingekommen war. Kurz darauf folgte auch eine weitere Fünftklässlerin. Evelyn. Aus ihrem Haus. Vertrauensschülerin und wirklich nett. Zu Lucianas Leidwesen lud Evelyn sie auch noch dazu ein, sich zu ihnen zu setzen, weshalb Luciana leicht den Kopf schüttelte. Nett war das, ohne Frage, und wahrscheinlich hätte sie sich in der Nähe der älteren Hufflepuff auch wohl fühlen können, aber immerhin saß sie bei ihren Freunden und da gehörte Luciana einfach nicht hin. Es folgten noch drei weitere ältere Schüler, einer von ihnen war Luciana ein vertrautes Gesicht, auch wenn sie noch nie all zu viel mit Oliver Mackenzie gesprochen hatte, aber sie kannte ihn. Zum einen war er der ältere Bruder von Molly, die auch wirklich nett war und zum anderen hatte sie mal beobachtet, wie sich irgendwer über ihn lustig gemacht hatte, wofür sie sich bei ihm entschuldigt hatte.

Professor Plant meinte dann, dass sie noch ein paar Minütchen warteten, ehe sie loslegen würden. Hoffentlich verging diese Doppelstunde wie im Flug, aber Luciana rechnete sich dahingehend keine besonders großen Chancen aus. Tatsächlich schien es schon am Anfang grauenhaft zu werden, denn Professor Plant kam doch allen Ernstes auf sie zu und fragte sie, ob sie sich nicht weiter nach vorne setzen wollte, weil sie hier so alleine war. „Ich … äh …“, sagte Luciana und sah zu den ganzen anderen älteren Schülern nach vorne. „Na schön …“ Vermutlich würde er sowieso darauf bestehen, also schnappte sie sich ihre sieben Sachen und ging in die zweite Bankreihe von vorn und setzte sich ganz links hin, sodass zwischen ihr und Oliver noch ein Platz frei war. Zögerlich lächelte sie dem älteren Ravenclaw zu.


26.03.2017 10:42 offline E-Mail suchen homie
Oliver Mackenzie



Alter:
16 Jahre
Wohnort:
Edinburgh
Klasse & Haus:
6. Klasse Ravenclaw
Blutstatus:
Reinblut
Gesinnung:
gut
Spieler:
Rhia

Charakter
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Schüchtern sah Oliver von seinem Arithmantikbuch, in dem er schon einmal das richtige Kapitel gesucht hatte, auf, als sich plötzlich neben ihm etwas tat. Zwei Plätze weiter saß auf einmal Luciana aus Hufflepuff, die er gerade eben noch ganz hinten im Raum gesehen hatte. So vertieft, wie er in seine Schulsachen gewesen war, war ihm gar nicht aufgefallen, wie Professor Plant sie nach vorne gebeten hatte, weshalb sein Blick zwar nicht unfreundlich war, aber auch ziemlich verwirrt. Er hatte nicht wirklich damit gerechnet, dass sich jemand fast zu ihm setzen würde, den er gar nicht so gut kannte. Denn auch wenn er mal hin und wieder ein paar – sehr gestotterte – Worte mit der jüngeren Hufflepuff gesprochen hatte und sie einen sehr netten Eindruck gemacht hatte, so konnte er doch nicht wirklich davon sprechen sie richtig zu kennen.

„H-hallo…“ meinte er mit leiser Stimme, einfach, weil es ja unhöflich war Luciana ganz zu ignorieren, auch wenn zwischen ihnen noch ein Platz frei war. Er schenkte ihr ein leichtes Lächeln, dann senkte er den Blick rasch wieder auf sein Buch. Wenn er doch nur mit Mädchen sprechen könnte! Dann wäre die jetzige Situation deutlich angenehmer. Schade, dass Amber nicht Arithmantik belegt hatte. So hatte er zwar Will, aber der saß ja bei Helena, Kenneth und Evelyn, und dort wollte er sich nicht aufdrängen, auch wenn Will und er ebenfalls befreundet waren. Der Ravenclaw hoffte wirklich, dass der Unterricht bald beginnen würde, dann würde er eher in seinem Element sein als jetzt.


15.06.2017 17:57 offline E-Mail suchen homie
Luciana Rookwood



Alter:
15
Wohnort:
Cambridge, England
Klasse & Haus:
5. Klasse, Hufflepuff
Blutstatus:
Reinblut
Gesinnung:
Gut
Spieler:
Rana

Charakter
Beziehungen


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Luciana wäre es lieber gewesen, weiter so weit hinten zu sitzen. Überhaupt gefiel es ihr nicht, dass Professor Plant auf sie zugekommen war. Sie hatte nicht darauf geachtet, aber mit Sicherheit hatte sich der ein oder andere nach hinten gedreht, um herauszufinden, was der Lehrer von ihr wollte. So etwas wie neugierige Blicke würde es immer geben, also war es nur gut, dass sie nicht darauf geachtet hatte, schließlich empfand sie es schon als schlimm genug, mit den Fünftklässlerin zusammen Arithmantik zu haben, aber dann vor allen auch noch aufgefordert zu werden, weiter nach vorne zu gehen, war noch schlimmer. Zum Glück hatte die Stunde noch nicht begonnen, weshalb die anderen wohl in Gespräche vertieft gewesen waren, hoffte Luciana.

Luciana hoffte, dass Lena und Satoru bald auftauchten, immerhin belegten die beiden auch Arithmantik und mit Lena war sie immerhin befreundet. Es war nicht so, dass sie die Fünftklässler nicht mochte, aber sie fühlte sich in vertrauten Gefilden einfach wohler. Zwar hatte sie letztes Jahr mit der Fünften Astronomie zusammen gehabt, aber wirklich von kennen konnte man da noch nicht sprechen. Es war ja auch nicht so, als wäre Luciana auf sie zugegangen und hätte anfangen, Kontakte zu knüpfen.

Immerhin erwiderte Oliver ihre zaghafte Begrüßung in Form eines Lächelns mit einem einfachen ‚Hallo‘. „Hallo“, erwiderte sie, wahrscheinlich nicht weniger leise. Wirklich lange mit ihr unterhalten, wollte er sich aber scheinbar nicht, da er wieder auf sein Buch schaute. Luciana war sich nicht sicher, ob sie sich dadurch glücklich schätzen konnte oder nicht. Sie kannte ihn nicht wirklich. Sie hatte letztes Jahr zwar Astronomie mit ihm gehabt und ein paar wenige Worte mit ihm gewechselt, immerhin hatte er ihr leid getan, weil es Schüler gab, die über ihn lachten, weil er stotterte. Von daher war es wohl besser, wenn sie nicht weiter miteinander sprachen, aber gleichzeitig war sich Luciana nicht sicher, ob sie sich weiterhin so verloren fühlen wollte. Und es war noch unangenehmer, sich verloren zu fühlen, wenn man jemandem so nah saß. Weiter hinten hatte es sich irgendwie leichter angefühlt. Hier vorne fühlte sie sich beobachteter. Oliver sah sie zwar nicht an, aber es bestand die Möglichkeit, dass er jederzeit zu ihr herüberschaute.


18.06.2017 17:14 offline E-Mail suchen homie
 
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